Kriegstagebuch 1943


Das Jahr 1943 im Zweiten Weltkrieg.

T-34 und 76,2-mm-Geschütze im Kampf
Panzerschlacht von Kursk 1943: T-34 und russische 76,2-mm-Geschütze im Kampf.

Die deutschen Pläne und Hoffnungen für das Jahr 1943 nach der Katastrophe von Stalingrad und die tatsächlichen Ereignisse.

Die deutschen Pläne für 1943

Die deutsche Führung schaute Anfang 1943 auf die Zukunft mit guten und schlechten Aussichten.
Die guten Aussichten bestanden aus zwei Umständen: Die Katastrophen, welche mit der Kapitulation der deutschen Sechsten Armee in Stalingrad ihren Höhepunkt erreicht hatten, konnten aufgehalten werden. Zum Zweiten waren endlich neue Waffen bereit zum Einsatz, darunter die dringend erwarteten Panther– und Tiger-Panzer. Zwischenzeitlich konnte der Verlauf der Kampfhandlungen an der Ostfront durch den Gegenangriff und der Rückeroberung von Charkow wieder gewendet werden, wodurch wieder neue Hoffnungen auf eine erneute Sommer-Offensive im Osten geweckt werden konnten.

Allerdings war der Ausblick in Nordafrika im März – dem Monat der großen deutschen Siege im Osten – düster für die Achsen-Streitkräfte. Aber wenigstens wurde ein schneller alliierter Sieg in Nordafrika verhindert, welcher womöglich für den Sommer oder Herbst 1943 eine alliierte Invasion in Nordwest-Europa ermöglicht hätte.
Selbst wenn nun nach einer erfolgreiche alliierte Offensive in Tunesien noch weitere Unternehmungen im Mittelmeer-Raum folgen sollten, wurde doch ein enormer Zeitgewinn geschunden.

Weiterhin erschienen neue Waffen aus den Rüstungswerken in immer größeren Stückzahlen. Der Bau von U-Booten hatte einen Umfang erreicht, der es ermöglichte, immer Einhundert von ihnen gleichzeitig auf See zu halten.
Die neuen, schweren Tiger-Panzer überwanden ihre anfänglichen technischen Probleme und der mittlere PzKpfw V Panther wurde zwischenzeitlich auch ausgeliefert. Es bestanden auch beste Aussichten, dass im Laufe des Jahres 1943 der monatliche Ausstoß dieser und anderer wichtiger Waffen – insbesondere Sturmgeschütze – ständig zunehmen würde.

Von größter Wichtigkeit waren allerdings die Auswirkungen der Mobilisation auf die Heeresstärke. Die Kombination aus Rationalisierungen in der Industrie und der massive Einsatz von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern ermöglichte es, das Heer zu verstärken, sodass im Sommer 1943 die deutschen Armeen im Osten fast so stark waren, wie zwei Jahre zuvor.

Die Versuche der Finnen, Ungarn und Rumänen, einen Ausweg aus dem Krieg zu finden, wurden von der deutschen Führung wirksam ausgehebelt. Vom U-Boot-Krieg konnte erwartet werden, dass dieser die westlichen Alliierten während des Jahres 1943 ziemlich einschränken würde und es gab die Erwartung, dass im Verlauf dieses Jahres sich die Lage am Südabschnitt der Ostfront wieder erholen würde. Die nun freigemachten Verbände durch die Räumung der Frontvorsprünge von Demjansk und Rschew erlaubten zumindest den großen Angriff an einem Abschnitt der Ostfront.
Die Kämpfe auf diesem Kriegsschauplatz würden weiterhin Priorität haben und würden auch mit großer Heftigkeit fortgesetzt werden.

Der Druck, den Nazi-Deutschland durch die U-Boote auf die westlichen Alliierten und an der Landfront auf die Sowjetunion ausüben würde, könnte ein Durchkämpfen ermöglichen – zumindest bis daran die Allianz aus Großbritannien, der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten von Amerika zerbricht.


Kriegstagebuch für das Jahr 1943

russischer Massenangriff mit T-34 und Infanterie
Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für Januar 1943. Januar 1943 Buna (Neuguinea) durch Alliierte erobert - Schlacht im Huon-Golf (Südwest-Pazifik) - Read more
deutsche Gefangene Stalingrad
Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für Februar 1943. Februar 1943 Schlagzeilen vom Februar 1943: Schlacht von Stalingrad endet - Schlacht von Read more
Panzerbeobachtungswagen III der LSAAH
Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für März 1943. März 1943 Schlagzeilen vom März 1943: SCHLACHT IN DER BISMARCK-SEE - ‚BATTLE OF Read more
SS-Truppen brennen das Warschauer Ghetto nieder
Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für April 1943. April 1943 Schlagzeilen vom April 1943: SCHLACHT AM WADI AKARIT - MASSAKER VON Read more
deutsche Fallschirmjäger kapitulieren in Tunesien
Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für Mai 1943. Mai 1943 Schlagzeilen vom Mai 1943: BRITISCHE END-OFFENSIVE in Tunesien - Operation Landcrab Read more
Besatzung eines Lancaster-Bombers der 9. Staffel steigt in Bardney (Lincolnshire) an Bord ihres Flugzeuges
Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für Juni 1943. Juni 1943 Schlagzeilen vom Juni 1943: Serie von Angriffen der deutschen Luftwaffe auf Read more
Nachschub am Strand von Syrakus
Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für Juli 1943. Juli 1943 Schlagzeilen vom Juli 1943: GENERAL SIKORSKI GETÖTET - PANZERSCHLACHT VON KURSK Read more
beim Angriff auf Schweinfurt abgeschossenen B-17 Fliegenden Festung.
Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für August 1943. August 1943 Schlagzeilen vom August 1943: Orel und Belgorod von den Russen genommen Read more
Kämpfe zwischen den ehemaligen Bundesgenossen
Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für September 1943. September 1943 Schlagzeilen vom September 1943: INVASION VON KALABRIEN - KAPITULATION VON ITALIEN Read more
Russische Soldaten bauen eine Behelfsbrücke über den Dnjepr
Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für Oktober 1943. Oktober 1943 Schlagzeilen vom Oktober 1943: Unternehmen Eisbär, deutsche Landung auf Kos - Read more
Berliner gehen nach einem RAF-Nachtangriff zur Arbeit.
Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für November 1943. November 1943 Schlagzeilen vom November 1943: AMERIKANISCHE MARINEINFANTERIE LANDET AUF BOUGAINVILLE und Seeschlacht Read more
P-51B neben Formation B-17G
Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für Dezember 1943. Dezember 1943 Schlagzeilen vom Dezember 1943: Luftangriffs-Desaster von Bari - ZWEITE KONFERENZ VON Read more

Die tatsächlichen Ereignisse 1943

Kapitulation Stalingrad
Kapitulation des Süd-Kessels am 31. Jnauar 1943 am Kaufhaus am Roten-Oktober-Platz in Stalingrad.

Nach dem erfolgreichen Unternehmen Torch rückten die Alliierten schnell vor und näherten sich Tunis im Januar 1943. Aber die Vorräte gingen zur Neige, und die deutschen Truppen schlossen sich mit Rommels Armee aus Libyen zusammen, um die noch ‚grünen‘ Amerikaner am Kasserine-Pass zu schlagen.
Dieser Rückschlag war aber nur vorübergehend. Montgomery überwältigte Rommel im Osten Tunesiens und die US-Streitkräfte unter einem neuen Kommandanten, dem Panzer-Taktiker George S. Patton, schlug hart aus dem Westen zu. Alliierte Luft- und Seestreitkräfte brachten fast alle Nachschubkonvois der Achsenmächte zum Erliegen.
Die deutschen und italienischen Truppen in Afrika kapitulierten im Mai 1943. Für 75.000 Mann Verluste haben die Alliierten alleine 250.000 Kriegsgefangene eingebracht.

Gefangene Achsentruppen Tunis
Gefangengenommene Soldaten der Achsen-Truppen strömen aus Tunis heraus.

Der Feldzug unterstrich die Bedeutung Maltas, dessen Verbleib in alliierten Händen die Grundlage für die Luft- und Seeherrschaft der Briten bildete. Zusätzlich half ULTRA Montgomery dabei, Rommel zu besiegen und die Achsen-Konvois mit erstaunlicher Präzision durch Flugzeuge zu zerschlagen.
Eisenhower erwies sich als ein begabter alliierter Führer mit viel politischem Verständnis und Pattons Fähigkeiten als Kommandant der Panzerstreitkräfte zeichneten sich ab.
Rommels Ruf von Ritterlichkeit sowie brillante Taktiken blieb erhalten, obwohl dies zum Teil eine Folge des öden Landes und des geringen Rassenwahns war, in dem der Feldzug geführt wurden. Denn weniger zivile Opfer bedeuten auch weniger unnötige Brutalität.

Dieser Sieg half den Alliierten ungemein. El Alamein, zusammen mit Stalingrad, überzeugte einige Vichy-Befehlshaber, es mit den Alliierten zu versuchen. Franco, schon immer ein Opportunist, weigerte sich, die Deutschen durch Spanien zum Angriff auf Gibraltar ziehen zu lassen. Diese britische Enklave im Süden Spaniens garantierte den Alliierten den sicheren Zugang durch die Meerenge in das Mittelmeer.
Das was Churchill als ‚Tunisgrad‘ bezeichnete und höhere Verluste und größere Folgen für die Achsenmächte hatte, als die Schlacht im Südosten Russlands an der fernen Wolga, war das Ergebnis der alliierten Behauptung von Malta und Gibraltar.

Auf der Casablanca-Konferenz im Januar 1943 plädierte Roosevelt für eine Landung im deutsch-besetzten
Frankreich in diesem Sommer. Churchill forderte dagegen Maßnahmen in Italien oder auf dem Balkan. Als Kompromiss einigte man sich auf Sizilien.
Die Invasion Siziliens begann im Juli mit einem Angriff von 160.000 Amerikanern, Briten und Kanadiern, unterstützt von 4.000 Flugzeugen und mächtigen Seestreitkräften. Die britische 8. Armee unter der Führung von Montgomery landete ungehindert in der Nähe von Syrakus und zog nach Norden, bevor sie von deutschen Einheiten rund um den Ätna zum Stehen gebracht wurde. Die amerikanische 5. Armee unter George Patton landete in Gela, schlug Gegenangriffe der Achsenstreitkräfte ab und marschierte entgegen der Befehle über Palermo nach Messina, wo sie noch vor Montgomery im August einmarschierte.

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Die Invasion war aber nur ein Teilerfolg. Die Alliierten sammelten Erfahrungen mit amphibischen Operationen,
veranlassten den faschistischen Großen Rat, Mussolini zu entlassen und Gespräche über die Kapitulation aufzunehmen und sicherten die Insel. Aber sie konnten 100.000 deutsche und italienische Soldaten nicht daran hindern, zusammen mit 10.000 Fahrzeugen auf das italienische Festland zu entkommen.

Churchill forderte nun eine Invasion Italiens, von der er behauptete, dass sie den ‚weichen Unterbauch‘ der ‚Festung Europa‘ treffen wird, um die Deutschen zu zwingen, Divisionen aus Russland abzuziehen und damit Montgomery mit der britischen 8. Armee die Gelegenheit weiterer Siege eröffnen würde.
Roosevelt dagegen favorisierte eine Landung in Südfrankreich, gab dann aber nach, da seine Luftwaffen-Führung Bomberbasen in Italien haben wollte.

Britische Truppen werden bei Salerno entladen
Britische Truppen werden bei Salerno entladen.

Die Invasion begann im September 1943. Montgomery nahm Reggio und Tarent und bewegte sich geschickt auf der rechten Seite des italienischen ‚Stiefels‘ nach Foggia. Die Amerikaner landeten in der Nähe von Salerno auf der linken Seite und zogen gegen Neapel.
Aber die Deutschen erkannten, dass die Berge und die Flüsse Italiens den Verteidiger bevorteilten, führten 16 Divisionen heran und bauten zwei gewaltige Verteidigungslinien, die Gustav-Linie nördlich von Neapel und die Goten-Linie nördlich von Rom. So wurde der weitere alliierte Vormarsch zu einem ‚Schnecken-Rennen‘.

Im Osten dagegen hatte die Rote Armee Anfang des Jahres 1943 die deutsche 6. Armee an der Wolga zerschlagen und stieß anschließend in Richtung des Donez vor. Im Frühjahr 1943 bedrohten sie Charkow und die deutschen Truppen standen vor der Aussicht, bis zum Dnjepr zurückgeworfen zu werden.
Aber es regnete und die Winterschmelze setzte ein. Und während sich die Deutschen zurückzogen, wurden gemäß der klassischen militärischen Weisheiten ihre Verbindungswege kürzer, während die der Russen immer länger wurden. Der Vormarsch der Roten Armee wurde langsamer und Feldmarschall von Manstein, unter dessen Kommando die 1. und 4. Panzer-Armee, sowie die wieder aufgestellte 6. Armee standen, gelang es mit einem brillanten Manöver, dem ‚Gegenangriff aus dem Rückzug‘, die Front zu stabilisieren. Dieses Manöver ist die anspruchsvollste Kriegskunst und führte zur Rückeroberung des kurz zuvor von den Sowjets besetzten Charkow, der größten Industriestadt der Ukraine und viertgrößten der Sowjetunion.

Totenkopf Panzer Charkow
Panzer der Totenkopf-Division rückt gegen Charkow vor.

In der Zwischenzeit gelang einer verlustreichen, von Schukow geplante Offensive gegen die Heeresgruppe Mitte, nur Geländegewinne um Kursk herum, einem Verkehrsknotenpunkt auf halbem Weg zwischen Orel und Charkow, welche beide noch von den Deutschen besetzt waren.
Das Ergebnis war ein doppelter Frontvorsprung, bei der im Norden eine deutsche Ausbuchtung nach Osten um Orel hinausragt und weiter südlich eine sowjetische Ausbuchtung westlich von Kursk vorhanden war.
Nachdem die Russen eine kurze Zeit mit dem Gedanken gespielt hatten, die deutsche Ausbuchtung um Orel anzugreifen, beschlossen sie sich auf Kursk zu konzentrieren. Aber im deutschen und russischen Lager wurde jeweils heftig gestritten, ob es besser sei, zu verteidigen oder anzugreifen.
Gegen die Vorbehalte ihrer Heeresführer forderten sowohl Stalin, als auch Hitler eine Offensive dort. Stalin gab schließlich der Ansicht seiner Militärs nach, Hitler aber nicht. Die Deutschen würden angreifen, wodurch die größte Panzerschlacht der Geschichte entstand.

Ende Achse Berlin-Rom
Während Feldherr Hitler im Kursker Bogen eingeklemmt war, ist Italiens Diktator Mussolini samt seinen Großmachtträumen im Mittelmeer abgesoffen.
Der deutsche Plan sah vor, mit massiven Truppenkonzentrationen die Flanken des sowjetischen Frontkeils um Kursk einzudrücken und dann abzuschneiden, wie dies schon in den letzten beiden Sommern erfolgreich durchgeführt wurde.
Aber zwischenzeitlich hatten sich die Dinge geändert. Die Sowjets produzierte monatlich 2.000 Panzer in ihren Fabriken hinter der Wolga. Dadurch standen trotz eines Verlustes von 19.000 Panzern immer noch 10.000 bei den sowjetischen Armeen im Feld und davon wurden 40 Prozent um Kursk zusammengezogen. Die meisten davon waren die hervorragenden T-34 mit einer abgeschrägten Panzerung, um Granaten abzulenken, breiten Ketten für den Schlamm und der 76-mm-Kanone. Noch wichtiger war, dass dieser Panzer 400 Kilometer fahren konnte, ohne aufzutanken – was der gefährlichste Moment für jeden Panzer ist.
Obwohl die Deutschen für Kursk 3.000 Panzer und 1.800 Flugzeuge zusammenzogen, bauten sie weit weniger Panzer jeden Monat als die Sowjets.
Adolf Hitler hoffte dies mit dem neuen PzKpfw V Panther, einem schnellen und sehr gut bewaffneten und gepanzerten mittleren Panzer und dem schweren Tiger-Panzer mit der 88-mm-Kanone auszugleichen.

Deshalb verzögerte Hitler den Angriff immer weiter bis zum 5. Juli 1943, um mehr davon einzusetzen zu können. Aber die neuen Panther hatten noch zahlreiche Kinderkrankheiten und die schwerfälligen Tiger erwiesen sich als verwundbar, wenn die T-34 auf nächste Nähe herankamen. Die deutschen Panzer wurden auch immer wieder von Il-2 Stormowik angegriffen.

Wichtiger war jedoch, dass die Rote Armee drei tiefe Verteidigungslinien mit Feldbefestigungen, Gräben, Stacheldrähten, eine Million Minen, 13.000 Feldgeschützen und Granatwerfern errichtete und dazu starke Reserven im Hinterland bildete, um deutsche Schwachstellen auszunutzen.
Durch britische Informationen, welche von ULTRA stammten, hatte Schukow gute Kenntnisse über Zeitpunkt und Plan des deutschen Angriffs.

Bis zum 7. Juli kämpften sich die deutschen Panzer aus dem Norden bis in die Höhenzüge nördlich von Kursk und aus dem Süden sogar bis auf 80 Kilometer an die Stadt heran. Die Verluste waren jedoch auf beiden Seiten enorm, aber die Russen konnten mehr Reserven heranführen und so erlahmte der deutsche Angriff.
Am 13. Juli 1943 brach Hitler den Angriff ab um seine besten Verbände zur Verteidigung Italiens zu schicken. Bis zum 23. Juli befanden sich die deutschen Truppen wieder in ihren Ausgangsstellungen und die Russen bereiteten sich auf eine Gegenoffensive entlang des ganzen Frontabschnitts vor, darunter gegen den deutschen Frontbogen von Orel und in Richtung Charkow.

Einige Historiker betrachten die Schlacht bei Kursk als den eigentlichen Wendepunkt des Krieges. Die Sowjets verloren 900.000 Mann und 6.000 Panzer in Kursk und bei den folgenden Angriffen, aber zum ersten Mal hatten sie eine deutsche Sommeroffensive zurückgeschlagen und töteten dabei zehntausende deutscher Soldaten und Hunderte der wertvollen Piloten. Dazu verursachten sie irreparable Verluste bei der deutschen Panzertruppe.
Die Fabriken im Reich würden zwar letztendlich die verlorenen Panzer ersetzen, aber nach Kursk nicht mehr das Gleichgewicht herstellen können.
Noch war die Wehrmacht ein kampfkräftiger und entschlossener Gegner und es waren noch große Opfer erforderlich, aber das Ergebnis der Panzerschlacht von Kursk bedeutete, dass die berauschenden deutschen Siege und Eroberung ein für allemal vorbei waren.


Quellenangaben und Literatur

Der Grosse Atlas zum II. Weltkrieg (Peter Young)
Historical Atlas of World War Two – The Geography of Conflict (Ronald Story)
Krieg der Panzer (Piekalkiewicz)
Luftkrieg (Piekalkiewicz)
A World at Arms – A Global History of World War II (Gerhard L. Weinberg)
Chronology of World War II (Christopher Argyle)
Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band 1-8 (Percy E. Schramm)


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