Panther-Panzer


Deutscher mittlerer Panzerkampfwagen V Panther.
Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell.

Panther-Panzer


Panzerkampfwagen V Panther (SdKfz 171).
Typ: mittlerer Kampfpanzer.

Geschichte:

Der kampfkräftigste Panzer, den die deutsche Wehrmacht 1941 im Einsatz hatte, war der PzKpfw IV. Dieser mittlere Panzer konnte es aber nur unter sehr großen Schwierigkeiten mit dem neuen sowjetischen T-34 Panzer aufnehmen, welcher nach Beginn von Unternehmen Barbarossa in zunehmender Zahl an der Ostfront auftauchte.
Zwar hatten die Arbeiten an einem Nachfolger für den PzKpfw IV bereits 1937 begonnen, aber die Fortschritte waren nur gering, da sich ständig die Anforderungen änderten.

Im Jahr 1941 hatten die Firmen Henschel und Porsche jeweils Prototypen eines neuen Panzers in der 30 bis 35-Tonnen-Klasse fertiggestellt, welche als VK 3001(H) bzw. VK 3001(P) bezeichnet wurden. Diese Fahrzeuge wurden aber nicht für die Produktion übernommen und ihre Weiterentwicklung führte zum Tiger-Panzer (VK 4501).

Am 25. November 1941 wurde vom Waffenamt an die Firmen Daimler-Benz und MAN eine Spezifikation herausgegeben, welche einen neuen mittleren Kampfpanzer mit der langen 75-mm-Kanone, gut abgeschrägte Panzerflächen für maximalen Schutz wie beim sowjetischen T-34, einem begrenzten Kampfgewicht und größeren Rädern für eine verbesserte Mobilität forderte.
Um diesen Anforderungen zu entsprechen, reichte Daimler-Benz den Entwurf VK 3002(DB) ein, während dies von MAN der VK 3002(MAN) war.

 Panther-Entwurf von Daimler-Benz
Der Panther-Entwurf von Daimler-Benz ähnelte dem sowjetischen T-34.

Der VK 3002(DB) war praktisch eine für deutsche Anforderungen übertragene Kopie des sowjetischen T-34, mit einem vorne sitzenden Turm. Als Motor sollte der Marken-eigene Daimler-Benz MB507-Diesel verwendet werden. Neben anderen Gründen wollten sich vermutlich die Verantwortlichen in Deutschland nicht nachsagen lassen, dass sie ein Produkt der ‘Untermenschen’ aus dem Osten nachbauten und so wurde – nicht überraschend – der MAN-Entwurf angenommen.

 

neuer Panther D
Ein neuer Panther D verlässt vor einem Tiger I das Werk.

Die ersten Prototypen des neuen Panzers bezeichnet als Panzerkampfwagen V Panther (SdKfz 171) wurden im September 1942 fertiggestellt. Da Adolf Hitler auf die Einsatzbereitschaft des neuen mittleren Panthers für die kommende Sommeroffensive 1943 drängte, sollte die Serienproduktion nur zwei Monate später bei MAN anlaufen.
Gleichzeitig begann auch Daimler-Benz, sich auf die Herstellung des Panthers von MAN vorzubereiten und 1943 folgte auch die Firma Henschel nach, zusammen mit hunderten von Unterauftragnehmern.
Eigentlich war geplant gewesen, 600 Panther jeden Monat zu produzieren. Aber die alliierten Luftangriffe führten dazu, dass niemals die Maximalzahl von 330 Fahrzeugen im Monat überschritten wurde. Bis Anfang 1945 wurden daher nur etwa über 4.800 Panther-Panzer gebaut.

 

Neue Panther D verlassen das MAN-Werk
Neue Panther D verlassen das MAN-Werk zum Abtransport an die Ostfront zum ersten Einsatz bei Kursk.

Der Panther-Panzer wurde ohne ordnungsgemäße Überprüfungen und Versuche in die Produktion genommen und so wurden schnell zahlreiche Probleme sichtbar. Tatsächlich gingen von der ersten Version, den PzKpfw V Panther Ausf.D mehr Fahrzeuge durch technische Pannen als durch Kampfeinwirkung verloren, was das Vertrauen der Besatzungen in ihren neuen Panzer schnell schwinden ließ.
Der Panther sah seinen ersten Kampfeinsatz an der Ostfront bei der Panzerschlacht von Kursk und wurde danach in zunehmenden Mengen an allen Fronten eingesetzt.

 

Nachdem die mechanischen Probleme erst einmal überwunden waren, nahm auch das Vertrauen in den neuen Panzer wieder zu und die meisten Fachleute betrachten den Panther-Panzer in seiner Gesamtheit als den besten Kampfpanzer des Zweiten Weltkriegs. Sogar nach Kriegsende wurde der Panzer von den französischen Streitkräften weiterverwendet und für diese auch noch weitergebaut, bis genügend modernere Fahrzeuge verfügbar waren.

Panther V im RAC Tank Museum
PzKpfw V Panther Ausf.G zwischen einem Tiger I und einem PzKpfw VI Königstiger im RAC Tank Museum, Bovington Camp (Dorsert, England).

Das erste Serienmodell war der PzKpfw V Ausf.A, welcher nicht mehr als ein Vorserienmodell war. Die Ausführungen B und C wurden niemals in Produktion genommen und so wurde das erste Serienmodell der PzKpfw V Ausf.D.
Aus etwas eigentümlichen Gründen folgte dann eine weitere Ausführung A, der Pzkpfw V Ausf. A, welcher ab August 1943 gebaut wurde und zahlreich in der Normandie im Sommer 1944 eingesetzt wurde.
Schließlich erschien ab März 1944 die Hauptversion PzKpfw V Ausf. G, welche bis Kriegsende in Produktion blieb. Der Panther sollte auch in Rumänien und in Ungarn unter Lizenz für die dortigen Streitkräfte gebaut werden, der weitere Kriegsverlauf verhinderte dies jedoch. Allerdings verwendeten mehrere Panzerverbände der Roten Armee erbeutete Panther-Panzer im Krieg.

 

zu M10 umgebauter Panther
Ein umgebauter Panther-Panzer, welcher optisch dem amerikanischen Jagdpanzer M10 ähnelte und während der Ardennen-Offensive eingesetzt wurde.

Varianten des Panther-Panzers beinhalteten einen Beobachtungspanzer, Bergepanzer, Befehlspanzer, den Jagdpanther und einen Umbau zu einem ähnlichen Aussehen wie des amerikanischen Jagdpanzers M10, verwendet von einem Sonderkommando während der Ardennen-Offensive. Zudem gab es noch einen Bunker mit verstärktem Panther-Turm, welcher als ‘Ostwall-Turm’ bezeichnet wurde. Diese sehr mächtige Verteidigungswaffe wurde in Italien in der Gustav- und Goten-Linie, am Atlantik- und Westwall, sowie auch an der Ostfront verwendet.

Geplante neue Modelle waren der PzKpfw V Ausf. F und der Panther II. Da aber der PzKpfw V Ausf. G noch 1945 den meisten alliierten Panzern deutlich überlegen war und zu diesem Zeitpunkt in Deutschland größere Stückzahlen gegenüber noch moderneren Kampfpanzern vorgezogen wurden, blieb es bei Prototypen.
In Vorbereitung war zudem noch der Flakpanzer Coelian auf Panther-Fahrgestell und 3,7-cm-Flak-Zwilling und ein Geschützwagen Panther, eine Selbstfahrlafette für die sFH18/4.

Die Hauptbewaffnung des Panthers war die lange 7,5-cm-KwK 42 L/70 Kanone, für die 79 Schuss Munition mitgeführt werden konnten. Koaxial zur Hauptbewaffnung war ein 7,92-mm-MG34 montiert, mit einer identischen Waffe vorne im Rumpf und ein Flugabwehr-Maschinengewehr auf dem Turmdach.

Benutzer: Deutsches Heer, Rumänien (Beutefahrzeuge bei Sowjetunion, nach Kriegsende auch von Frankreich verwendet).


PzKpfw V Ausf. D

PzKpfw V Panther Ausf.D
PzKpfw V Panther Ausf.D

Nachdem eine Studie über den russischen T-34 erstellt worden war, ordnete Hitler die Entwicklung eines ähnlichen Fahrzeugs in der 30-Tonnen-Klasse an. MAN und Daimler-Benz erhielten den Auftrag zur Entwicklung des Fahrwerks, während der Turm von Rheinmetall-Borsig entwickelt wurde.
Nach Durchsicht der Vorabzeichnungen ordnete Hitler die Vorbereitungen zum Bau einer Vorserie des Panthers von Daimler-Benz an und erteilte der Firma einen Auftrag zum Bau von 200 Exemplaren. Er nahm an, dass der Entwurf von Daimler-Benz – der dem T-34 sehr ähnelte – besser als der von MAN sei und gab deshalb die Produktion dafür frei.

 

Am 14. Mai 1942 entschied Hitler jedoch nach dem Vergleich der Pläne und Statistiken der Entwürfe von MAN und Daimler-Benz, dass die MAN-Version überlegen war und stattdessen in Produktion gehen soll, denn unter keinen Umständen sollten zwei verschiedene Entwürfe gleichzeitig produziert werden. Die Produktion sollte im Dezember 1942 beginnen, damit 250 Stück bis zum 12. Mai 1943 fertig werden, rechtzeitig vor der für dieses Jahr geplanten Sommeroffensive.

Die Ketten-Aufhängung des Panthers bestand aus acht Paaren großer Straßenräder, die auf Drehstäben gefedert waren, einer hinteren Umlenkrolle und einem vorderen Kettenrad. Die Panzerplatten, aus denen der Rumpf bestand, waren gut abgewinkelt, um den Schutz zu erhöhen. Die einzige vertikale Panzerplatte war die untere Rumpfseitenplatte.
Die direkte Sicht für den Fahrer wurde durch eine gepanzerte Fahrerklappe ermöglicht. Wenn diese geschlossen wurde, musste der Fahrer die beiden über der Wanne montierten Periskope verwenden. Es wurde keine Maschinengewehr-Halterung im Bug mitgeliefert. In der Vorderseite des Rumpfes befand sich eine schmale Öffnung, die durch eine Klappe abgedeckt war, durch die das lose Rumpf-Maschinengewehr abgefeuert werden konnte.

Im Herbst 1942 war beschlossen worden, die Panzerdicke der oberen Rumpf-Frontplatte von 60 mm auf 80 mm zu erhöhen, aber die ersten 20 von MAN hergestellten Panther hatten noch 60 mm Frontalpanzerung an der Oberseite des vorderen Rumpfes.
Die lange 7,5cm KwK42 L/70 wurde in einem externen, gebogenen Geschützmantel montiert, zusammen mit einem koaxialen Maschinengewehr. Schießscharten wurden an beiden Turmseiten und im Turmheck angebracht. Der Zugang zum Turm erfolgte über eine Luke im Heck des Turms und durch die Kuppelluke. Zusätzlich befand sich auf der linken Turmseite eine kleine runde Luke im ursprünglichen Turm-Entwurf.

Die Produktion des Ausf.D begann im Januar 1943 und die ersten Fahrzeuge wurden im folgenden Monat ausgeliefert. Im April 1943 wurde alle Auslieferungen gestoppt und die bisher ausgegebenen Exemplare wurden für größere Änderungen zurückgerufen. Im Mai 1943 erhielten schließlich die 51. und der 52. Panzer-Abteilungen die neuen Panther-Panzer, welche als erste bei Kursk im Juli 1943 in den Einsatz gingen.
Die meisten Fahrzeuge der Ausführung D gingen an diese zwei unabhängigen Einheiten, sowie dem 23. und 26. unabhängigen Panzer-Regiment und die Panzer-Regimenter 2. SS-Panzer-Division Das Reich und 1. SS-Panzer-Division Leibstandarte-SS-Adolf Hitler.

Animation 3D-Modell PzKpfw V Panther Ausf.D

weiterHier zum zweiten Modell PzKpfw V Panther Ausf.A.



PzKpfw V Ausf. G

PzKpfw V Panther Ausf. G
PzKpfw V Panther Ausf. G mit neuer Kanonen-Blende, Sichtgeräten und stahl umrandeten Rädern.

Die Ausführung G war die dritte Serie des Panthers. Viele Konstruktionsänderungen wurden an diesem Modell vorgenommen, welche auf Empfehlungen der Truppen im Feld von den Besatzungen der Ausführungen D und A zurückzuführen sind.

Der wesentliche äußere Unterschied zwischen dem Panther Ausf.G und dem früheren Ausf.A und Ausf.D war der neu gestaltete Rumpf. Die Seitenpanzerung wurde auf der oberen Rumpfseite stärker gemacht und die Seitenplatte war nun einteilig.

Die Sichtöffnung des Fahrers wurde aus der Frontplatte entfernt, um deren Widerstandskraft zu vergrößern. Die Sicht wurde nun durch ein rotierendes Periskop gewährleistet und der Fahrersitz konnte angehoben und die Bedienelemente ausgefahren werden, sodass er den Kopf aus der Luke heben und fahren konnte. Die schwenkbaren Luken über Fahrer und Funker wurden durch klappbare Versionen ersetzt.
Die Federung blieb weitgehend unverändert, aber bei späten Serienfahrzeugen wurde der hintere Stoßdämpfer entfernt. In einer Versuchsserie im September 1944 wurden die stahl umrandeten ‘leisen Blockräder’ eingeführt, welche für die Ausführung F des Panthers für 1945 vorgesehen waren.

Viele weitere kleine Änderungen wurden vorgenommen, um die Zuverlässigkeit während des Produktionslaufs, insbesondere beim Antriebsstrang, zu verbessern. Ein Getriebeölkühler wurde eingebaut. Erstmals wurden 3 mm stark gepanzerte Munitionsbehälter eingebaut. Später Serienfahrzeuge wurden mit einer Kampfraum-Heizung ausgestattet, die warme Luft aus einem turmartigen Gerät entnahm, welches über dem linken Motorlüfter montiert war. Wirksame Abgasschalldämpfer, welche auch sonst sichtbare Flammen unterdrückten, wurden eingeführt.

Ende 1944 wurde ein großer Teil der gelieferten Türme mit einem neuen Geschützmantel ausgestattet, auf dem die Unterkurve durch einen nach vorne geneigten Vorsprung eliminiert wurde, um eine Abwärtsablenkung eines Treffers durch die dünne Wannendachpanzerung zu verhindern.

Die Panther-Panzer der Ausführung G sahen bis zum Ende des Krieges Einsätze an der Ost-, Südost- und Westfront. Zu diesem Zeitpunkt stellten sie im Allgemeinen die Hälfte der Panzerstärke der Panzer-Divisionen und machte sich bei den letzten Offensiven in Ostpreußen, Ungarn und in den Ardennen bemerkbar. Etwa 450 Panther-Panzer standen bei den Einheiten der Heeresgruppe B, als die Ardennen-Offensive begann.

Animation 3D-Modell PzKpfw V Panther Ausf.G


Spezifikationen für Panzerkampfwagen V Panther (SdKfz 171)

Spezifikationen:

SpezifikationAusf.DAusf.G
Typmittlerer Panzer=
Antrieb Vergasermotor Maybach HL 230 P30 mit 700 PS bei 3000 U/min=
Getriebe 7 Vorwärts-, 1 Rückwärtsgang=
Besatzung55
Turm-Besatzung 3 (mit 360°-Kommandanten-Kuppel)=
Länge 8,86 m (ohne Rohr 6,87 m)=
Breite 3,27 m 3,42 m
Höhe 2,95 m 2,99 m
Gewicht 44,0 t 44,8 t
Straßengeschwindigkeit46 km/h=
Geländegeschwindigkeit24 km/h=
Verbrauch/100 km Straße 450 Liter, Gelände 670 Liter=
Kraftstoffvorrat730 Liter=
Straßen-Fahrbereich160 km (bis 200 km)=
Gelände-Fahrbereich100 km=
Kletterfähigkeit 0,90 m=
Grabenüberschreitung 1,90 m =
Watfähigkeit 1,70 m =
Wendekreis10 m=
Steigfähigkeit35°=

Panzerung:

mm (Winkel)Ausf.DAusf.G
Turm Vorn100 (10°)110 (11°)
Turm Seite45 (25°)45 (25°)
Turm Hinten45 (25°)45 (25°)
Turm Oben16 (83-90°)16 (84-90°)
obere Wanne vorn80 (55°)80 (55°)
obere Wanne Seite40 (40°)50 (30°)
obere Wanne hinten--
obere Wanne oben16 (90°)40 bzw 16 (90°)
untere Wanne vorn60 (55°)60 (55°)
untere Wanne Seite40 (0°)40 (0°)
untere Wanne hinten40 (30°)40 (30°)
untere Wanne unten16-30 (90°)16-30 (90°)
Geschütz-Mantel100 (rund)100 (rund)

Bewaffnung und Ausrüstung:

SpezifikationenAusf.DAusf.G
Hauptbewaffnung 7,5-cm KwK42 L/70 =
Schuß7981
Schwenkbereich 360° (hydraulisch durch Motor)=
Höhenbereich -8° bis +18°=
Mündungsgeschw. Pzgr925 m/s=
Mündungsgeschw Pzgr40 (nur begrenzt verfügbar)1.120 m/s=
Granatgewicht Pzgr 6,8 kg =
Granatgewicht Pzgr40 4,75 kg =
Sekundär-Bewaffnung 1 x 7,92mm MG34 koaxial zur Kanone, 1 x 7,92mm MG34 manuell vorne aus Schießscharte, zusammen 5.100 Schuß 1 x 7,92mm MG34 koaxial zur Kanone, 1 x 7,92mm MG34 in der Wanne nach vorne (Schwenkbereich 5° links bis 5° rechts, Höhenbereich -10° bis +15°), 1 x 7,92mm Fla-MG34 auf der Kommandanten-Kuppel, zusammen 5.100 Schuß
Funkgerät FuG5 (4 km Reichweite)=
Zieloptik TZF12 (bis zu 4.000m Zielentfernung) TZF12a (bis zu 4.000m Zielentfernung)

Durchschlagskraft mm auf 30° Panzerplatte der 7,5-cm KwK42 L/70:

EntfernungPzgrPzgr40 (nur begrenzt verfügbar)
Durchschlag auf 100 m138 mm194 mm
Durchschlag auf 500 m124 mm174 mm
Durchschlag auf 1.000 m111 mm149 mm
Durchschlag auf 1.500 m99 mm127 mm
Durchschlag auf 2.000 m89 mm106 mm

Herstellung:

AngabenAusf.DAusf.G
Produktion Jan-Sep 1943 März 1944 - April 1945
Ersteinsatz Juli 1943 (Kursk) nach Auslieferung
Stückpreis 129.100 Reichsmark (frühe Modelle) 130.000 Reichsmark
Stückzahl 850 3.126

weiterHier zum zweiten Modell PzKpfw V Panther Ausf.A.

Einsatzstatistik für alle Panzer V Versionen:

JahrBestandProduktionVerluste
vor 1939---
1939---
1940---
1941---
1942---
1943-1.768525
19441.084 (1.1.)3.7492.297
19451.982 (1.1.)459 (Jan-März)237 (Jan)
Insg.-5.9763.059

Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte die US Army errechnet, daß es fünf M4 Sherman gekostet hatte, um einen PzKpfw V Panther zu vernichten.

Zum Vergleich die durchschnittliche Anzahl von Treffern zum Abschuss eines Panzers:

Westfront 1944/45:

Panzertypdurchschnittliche Anzahl von Trefferndurchschnittliche Anzahl von Durchschlägen
Tiger I 4,2 2,6
PzKpfw V Panther 2,55 1,9
M4 Sherman 1,63 1,55
PzKpfw IV 1,2 1,2

Die bessere Überlebensfähigkeit des Tiger-Panzers hatte ihre Ursache in dem sehr gutem Rundumschutz, während der Panther-Panzer dazu im Gegensatz nur über eine ausschließlich gute Frontalpanzerung verfügt und von der Seite leicht auszuschalten war. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung wurden im Zweiten Weltkrieg die meisten Panzer von der Seite oder von hinten abgeschossen (rund 80 %), da sie in der Regel an der Front am besten gepanzert waren.

Die Bedeutung eines guten Rundum-Panzerschutzes wird auch durch die Analyse von Treffern und Durchschlägen auf verschiedenen Oberflächen von Panther-Panzern aus verschiedenen Waffensystemen auf den Schlachtfeldern der Normandie 1944 unterstrichen:

WaffeAufbau vornTurmfront oder Geschütz- mantelTurm SeiteAufbau oder Rumpf SeiteTurm hintenAufbau oder Rumpf hinten
17-Pfünder0 (2)1 (0)4 (1)9 (0)1 (0)3 (0)
3 inch (76,2 mm) M100 (1)0 (1)1 (1)5 (0)-1 (0)
75 mm0 (1)-1 (1)4 (1)--
6-Pfünder APDS (Wolfram)0 (3)1 (1)1 (0)3 (0)-1 (0)
6-Pfünder ABCBC1 (0)-3 (1)2 (0)--
Treffer insg.84142415
Durchschläge %13 %50 %71 %96 %100 %100 %
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Mit der Spezifikation P.13/36 hatte die Royal Air Force ursprünglich die Entwicklung eines starken und sehr großen Bomber mit zwei Motoren vorgesehen, für welchen einer der neusten, leistungsfähigen Antriebe verwendet werden sollte, welche zu diesem Zeitpunkt gerade entworfen wurden. Insbesondere der neue Rolls-Royce 24-Zylinder X-Motor wurde favorisiert. Rolls-Royce Entscheidung von 1935 zur Produktion seines sehr starken Motors aus zwei Peregrine-Zylinder-Blöcken zu einem Kurbelgehäuse (das untere Paar umgekehrt für eine X-förmige Auslegung) veranlasste das englische Luftfahrtministerium daher eine Spezifikation für einen zweimotorigen, schweren Bomber von beispielloser Leistungsfähigkeit auszustellen. 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Avro baute das Flugzeug jedoch weiter bis die neue Lancaster den Platz einnehmen konnte und die ersten davon erhielten noch die Rümpfe der Manchester mit einer Reihe von kleinen Fenstern auf jeder Seite. Bis November 1941 wurden dann insgesamt 209 Manchester-Bomber gebaut, doch blieb die Zuverlässigkeit und Leistung der gekoppelten Boxermotoren so unbefriedigend, dass die Produktion gestoppt werden musste. Zu diesem Zeitpunkt waren schon 8 Bomberstaffeln vollständig und zwei weitere zum Teil mit der Manchester ausgestattet worden und das Flugzeug wurde auch vom Küstenkommando verwendet. Bis Juni 1942 wurden sie jedoch dann in allen Staffeln ersetzt und verschrottet. Animation 3d-Modell Avro Manchester: Avro Lancaster Der Rumpf und der Entwurf der Manchester war jedoch äußerst brauchbar, weshalb bereits 1940 beschlossen wurde, ein noch größeres Modell mit diesmal vier einzelnen Merlin-Motoren zu entwickeln. 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Der erste strategische Bombereinsatz kam am 25./26. März 1942, als beide Staffeln bei einem Nachtangriff auf Essen im Rahmen einer RAF-Streitmacht von 254 Bombern teilnahmen. Bis Ende März hatte das Bomberkommando 54 Lancaster erhalten und begann mit der Ausrüstung einer dritten Staffel. Der erste strategische Tages-Einsatz als Bomber erfolgte am 17. April 1942, als die 44. und 97. Squadron einen waghalsigen Überraschungsangriff bei Tageslicht auf die MAN-Werke in Augsburg unternahmen. Dabei wurden die Lancaster aber von deutschen Bf 109 und Fw 190 Jägern angegriffen und so wurden sieben der Bomber abgeschossen. Nur 12 der 17 abgeworfenen Bomben explodierten, verursachten aber starke Schäden in einem begrenzten Fabrikbereich, was drei Prozent der Fertigungsanlagen zerstörte. Der wichtigste Angriff der Lancaster des Bomberkommandos richtete sich in der Nacht vom 17./18. August 1943 gegen die Raketenversuchsanstalt Peenemünde. Insgesamt nahmen an dem einzigartig durchgeführten Angriff 324 Lancaster, 218 Halifax und 54 Stirling-Bomber teil. 40 Bomber des Angriffsverbandes, darunter 23 Lancaster, wurden von deutschen Nachtjägern, worunter sich 12 mit der neuen ‘Schrägen Musik’ ausgerüstete Maschinen befanden, abgeschossen. Die 6,7 Prozent Verluste waren es der RAF wert, Peenemünde schwer zu treffen, 180 leitende Techniker zu töten und das V-2-Raketenprogramm um mehrere Monate zu verzögern. Bis zum Kriegsende flogen die Lancaster dann insgesamt 156.000 Einsätze in Europa und warfen dabei 608.612 t Bomben ab. Die Gesamtproduktion betrug, einschließlich der bei Victory Aircraft in Kanada gebauten Flugzeuge, 7.377 Stück, von denen 3.425 Mk I und 3.039 Mk III mit den in den USA von Packard gebauten Motoren waren. Benutzer: England (RAF mit englischen, kanadischen und polnischen Staffeln), Australien, Kanada, Neuseeland. 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Der Chefkonstrukteur der Firma Vought, Tex B. Beisel, entwarf die kleinste noch mögliche Zelle, welche mit dem stärksten verfügbaren Motor ausgerüstet werden konnte. Er entschied sich für den neuen 2.000 PS starken Pratt&Whitney XR-2800 Double Wasp 18-Zylinder-Motor, der sich gerade in der Entwicklung befand. Ein Propeller mit großem Durchmesser war notwendig um die Kraft des starken Motors umzusetzen, was wiederum zu den Knick-Flügeln führte, welche die Corsair so sehr kennzeichneten. Diese hielten den großen Propeller – den größten der jemals in einen Jäger eingebaut wurde – davon ab, den Boden zu berühren und ermöglichten ein Fahrgestell einzubauen, dass den Belastungen von Decklandungen auf Flugzeugträgern standhalten konnte. Der Prototyp, der XF4U-1, flog zum ersten Mal am 29. Mai 1940 und erwies sich gleich zu Beginn als herausragender Erfolg. Am 1. Oktober, während eines Überführungsfluges, erreichte die Corsair als erstes amerikanisches Flugzeug eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 400 Meilen (643 km/h) in der Stunde. Der Feinschliff benötigte jedoch noch eine lange Zeit. Zunächst wurde die Bewaffnung verstärkt. Dies bedeutete, die Treibstofftanks neu zu platzieren und einen weiteren im Rumpf einzubauen. Danach musste das Cockpit um fast einen Meter zurückversetzt werden, was zu Sichtproblemen für den Piloten auf dem Boden führte. Und es war die Frage der unzureichenden Sicht für den Piloten über die lange Nase hinweg, die offizielle Stellen von einer Verwendung der Corsair auf Flugzeugträgern so lange Zeit abhielten. Dennoch wurde ein erster Auftrag über 584 F4U am 30. Juni 1941 erteilt und das erste Serienmodell war ein Jahr später fertig. Bis Ende 1942 hatte die US-Marine 178 Flugzeuge erhalten, wenn auch die Corsair nicht vor April 1944 von Flugzeugträgern aus eingesetzt wurde. Die Corsair wurde erstmals von den US Marines am 13. Februar 1943 von Guadalcanal aus eingesetzt. Die US Navy setzte ihre F4U erst einmal nur von Landbasen aus ein. Die F4U-1A Untertypen hatten unterschiedliche Cockpits, während die F4U-1D aus dem Jahr 1944 einen stärkeren Motor und schwerere Bewaffnung mit 20-mm-Maschinenkanonen erhielt. Die F4U-1 Corsair war die zahlenmäßig stärkste Version: insgesamt wurden 4.102 von Vought, 4.014 von Goodyear und 735 von Brewster gebaut. Großbritannien erhielt 2.012 Corsair und Neuseeland 370. Die letzte Version, welche während des Zweiten Weltkrieges gebaut wurde, war die F4U-4 mit einem 2.450-PS-Motor. Nur wenige davon kamen noch vor der japanischen Kapitulation zum Einsatz. Die Produktion der Corsair lief noch bis 1952 und viele davon kamen im Korea-Krieg zum Einsatz. Bewaffnung und Zuladung Eine Bombenzuladung unter den Flügeln und Raketen waren für die Corsair von Beginn der Entwicklungsphase an vorgesehen gewesen. Jedoch bestand die grundsätzliche Bewaffnung aus Maschinengewehren, welche in die Flügel eingebaut waren. Dies waren sechs 12,7-mm-Colt-Browning M2 zusammen mit Munition und einer Geschossgeschwindigkeit von 865 m/s und 800 Schuss je Minute. Die Patronengurte hatten selbst-abwerfende Metallbindungen. Um die Geschosskartuschen davon abzuhalten, in den Gurt des benachbarten Maschinengewehrs zu geraten, wurden die Browning-MGs wie in einem Treppenhaus angeordnet. Das Maschinengewehr am nächsten zur Flügelspitze wurde am weitesten zurückversetzt, während dasjenige am nächsten zum Rumpf am wenigsten versetzt war. Jedes der zwei Maschinengewehre in jedem Flügel, welche am nächsten zur Flügelzelle platziert waren, hatte einen 200-Schuss-Magazinkasten. Die äußersten Maschinengewehre waren in einem dünneren Abschnitt des Flügels montiert und hatten einen kompakteren Munitionskasten mit nur jeweils 175 Schuss. Die sechs Maschinengewehre waren so kalibriert, dass sie ein 1,80 Meter großes Ziel auf eine Entfernung von 305 Metern trafen. Den Auslöser für etwa eine Sekunde niederzudrücken, führte zum Abschuss von etwa 8 Geschossen und die gesamte Feuerzeit betrug etwa 30 Sekunden. Dies war nach den damaligen Standards eine Menge und ermöglichte sieben Piloten des US-Marine-Korps und zwei der US-Navy fünf Abschüssen innerhalb eines Tages zu erzielen und damit sofort zu einem Flieger-‘Ass’ zu werden. Der Rekord wurde dabei von Alfred Lerch von der Trägereinheit VF-10 aufgestellt. Vom Flugzeugträger Interpid aus, schoss er am 6. April 1945 sieben feindliche Flugzeuge ab. Während des gleichen Luftkampfs schoss Lerchs Vorgesetzter, Leutnant Phillip Kirkwood, sechs japanische Flugzeuge ab. Zwei Wochen später schoss Major Jefferson Dorroh von VMF-323 in der gleichen Gegend ebenfalls sechs feindliche Flugzeuge während eines Luftkampfs ab. Drei verschiedene Arten von Munition wurden zumeist verwendet: Panzerbrechende Brandmunition (API), Vollkugeln und Leuchtspurgeschosse. Die Anordnung auf dem Munitionsgurt war in Abhängigkeit von dem Bedarf und Wünschen bei den einzelnen Staffeln oder Piloten. Der Einfluss des Gewichts der Geschosstypen auf die Ballistik wurde dadurch minimiert, dass gewöhnlich nur auf kurze Entfernungen gefeuert wurde. Diese Angaben gelten für die F4U-1, F4U-1A und F4U-2 von 1942 bis 1944, jedoch nicht für die mehr …

  • Das Free-To-Play Browser-Strategiespiel Supremacy 1914 glänzt mit neuer Grafik und Menüs. Ausführlicher Review einer Test-Partie ‘Alle Nationen – All In’, wobei man eine europäische Nation aus dem Jahr 1914 regiert. https://youtu.be/CqNFAHJ-jFo   Stand der Informationen: Mai 2019. Supremacy 1914 hat vor kurzem eine ‘Komplett-Renovierung’ erhalten, welche die doch zwischenzeitlich etwas hausbackene Grafik des Originals erheblich aufpoliert hat und zudem neue Szenarien bietet. Teste und spiele das neue Supremacy 1914 hier: Neben einer wesentlich besseren Darstellung der Einheiten (oben) sieht auch die strategische Karte, in welche man Hinein und Heraus-Zoomen kann, wobei sich die Darstellung der Einheiten dabei anpasst – ähnlich wie beim Weltkrieg-2-Ableger Call of War – hübscher aus. Review Supremacy 1914 Testpartie mit Griechenland bei ‘Alle Nationen – All In’ Der Autor hat für dieses Review des ‘Neuen Supremacy 1914’ für eine Event-Partie ‘Alle Nationen – All In’ entschieden, wobei man eine beliebige europäische Nation des Jahres 1914 führen kann. Dabei stimmen die territorialen Größen der meisten Staaten mit den tatsächlichen Verhältnissen im Jahr 1914 überein, wobei einige aber zur besseren Spielbarkeit zu einer Nation zusammengelegt wurden, z.B. Niederlande, Belgien und Luxemburg als ‘Greater Netherlands’, den Benelux-Staaten. Dies bedeutet natürlich, dass man als kleinerer oder mittlerer Staat zwischen den damaligen Großmächten es etwas schwerer hat, obwohl der Entwickler den kleineren Staaten mehr Provinzen im Verhältnis zu ihrer Fläche gegeben haben, welche zudem oft über die doppelten Rohstoffe (symbolisiert durch jeweils zwei Rohstoff-Symbole neben der Provinz-Hauptstadt) verfügen. Hierdurch kann man bei geschicktem Aufbau der Gebäude eine durchaus höhere Wirtschaftseffizienz erreichen. Der Autor hat sich in dieser Partie für das kleine Griechenland entschieden. Dieses hat allerdings den Vorteil, im Mittelmeer am Rand der europäischen Karte zu liegen und am Engpass Larissa in der Mitte leicht zu verteidigen ist und mit Kreta eine relativ sichere, abgelegene Provinz mit dem doppelten Rohstoff Öl verfügt. Im neuen Supremacy 1914 befinden sich die Rohstoffe und ihre Vorräte ebenfalls an der oberen Menü-Leiste. Von links nach rechts sind dies Geld, Getreide, Fisch, Eisenerz, Holz, Kohle, Öl, Gas und die Premium-Währung Goldmark. Rechts daneben kann der Chat und die Spieleinstellungen angezeigt werden. Links am Bildschirm befinden sich von oben nach unten die Knöpfe zur Zeitung (Nachrichten und Meldungen von Spielern), Diplomatie (Status zu anderen Nationen und diplomatische Nachrichten), Rohstoffe (Verbrauchseinstellungen), Rohstoffbörse (An- und Verkauf von Rohstoffen), Koalitionen (die Bündnisse mit ihren Mitgliedern), Spionage (zum Anwerben und Aussenden von Spionen oder Abwehragenten) und die Provinzverwaltung (zur übersichtlichen Anzeige der Gebäude und Bauaufträgen in allen eigenen Provinzen). Strategie beim Spielstart Im Baumenü des neuen Supremacy 1914 gibt man alle Befehle zur Konstruktion von Gebäuden, sowie Land-, Luft- und Marine-Einheiten. Der richtige Beginn mit dem Bau von Gebäuden mit dem an Anfang doch begrenzten Ressourcen ist von entscheidender Bedeutung, wie sich die Wirtschaft und damit die militärische Stärke des eigenen Landes entwickeln wird. Wer hier zu Anfang schludert, pfuscht oder den richtigen Aufbau schlicht ‘verpennt’, wird später kaum sehr weit in der Partie kommen. Unbedingt sollte zuerst ein Wehramt in jeder Provinz errichtet werden, damit man praktisch kostenlos regelmäßig neue Infanterie-Einheiten dort erhält, welche der Grundstock jeder Armee sind. In Provinzen mit Zugang zum Meer und mit wichtigen Baumaterialien (Stahl und Holz um Gebäude zu errichten), vor allem wenn diese doppelt (mit zwei Symbolen markiert) vorhanden sind, sollte so schnell wie möglich ein Hafen gebaut werden. Dieser verringert nicht nur das Aus- und Einschiffen und damit die Reisezeit zwischen Provinzen, sondern steigert auch die dortige Rohstoffproduktion. Auch wichtig hierbei ist an die Reisezeit zwischen den eigenen Provinzen, z.B. im Falle von Griechenland von Kreta zum Festland und zur Hauptstadt Athen zu denken, denn umso geringer diese ist, desto höher steigt z.B. die Moral auf dieser Insel. Und dadurch steigen wiederum Produktion und Steuereinnahmen. Nicht außer Acht lassen sollte man zu Beginn auch seine Nachbarn. Zwar kann man diese über das Diplomatie-Menü kontaktieren und auch Bündnisse und Allianzen abschließen, aber manchmal ist es eben besser, vorzubeugen. Dafür sollten Festungen mit zumindest der Stufe 2 an strategisch wichtigen Stellen oder an nicht zu langen, unsicheren Grenzen errichtet werden. Desto geschickter und kürzer eine Festungslinie ist, umso besser hält sie gegnerischen Überfällen erst einmal stand und verbraucht vor allem weniger Baumaterial Stahl. Festungen ab Stufe 2 haben auch den Vorteil, dass andere Spieler die eigene Truppenstärke dort auf der Karte nicht sehen und somit der Angriff einem gewissen Risiko unterliegt. Manche Zeitgenossen beginnen ihre Überfälle auch gerne mitten in der Nacht oder am frühen Morgen, wodurch man dies erst manchmal Stunden später beim Einloggen feststellt. Deshalb ist eine starke Festungslinie zu unsicheren Nachbarn und eine regelmäßige Prüfung des Spielstandes ratsam. In Griechenland bietet sich hierzu die Stadt Larissa an, wodurch man durch eine einzige, gut besetzte Festung die Hauptstadt Athen und wichtige Rohstoffgebiete im Süden leicht sichern kann. Mit Werkstätten und Kasernen sollte man zu Beginn sparsam sein. Zusätzliche Kasernen produzieren zwar mehr Infanterie, verbrauchen aber auch viel mehr Getreide. Und im Falle von Griechenland ist dies knapp. Zwar kann man hier etwas Aushilfe schaffen, indem man im Menü Rohstoffe diejenigen für den täglichen Verbrauch der eigenen Bevölkerung hochsetzt, welche man am wenigsten für andere Zwecke benötigt oder von denen man einen Überschuss hat. Auch die Werkstatt empfiehlt sich nur in Provinzen mit wichtigen oder knappen Rohstoffen zu errichten, da man sich die Rohstoffe für den dadurch baubaren Panzerwagen – neben vielleicht zwei oder drei Exemplaren zum schnelle Vorstoß und Erkunden – besser für die Konstruktion von Gebäuden aufspart. Später können aus der Werkstatt aber Fabriken errichtet werden, worin alle möglichen schweren Waffen, Flugzeuge und Kriegsschiffe gebaut werden können. Flugzeuge sind dort aber nur baubar, wenn sich auch ein Fliegerhorst dort befindet und Kriegsschiffe bei einem Hafen. Vorausschauende Planung bei der Auswahl des Ortes ist daher wichtig, insbesondere da sich Fabriken bis zur Stufe 4 ausbauen lassen, wodurch nicht nur die Waffen schneller produziert werden, sondern auch mehr Rohstoffe aus der Provinz hinzukommen. Spielverlauf Nun aber zum Spielverlauf. In fast allen Online-Strategiespielen ist es nicht ungewöhnlich, dass ein guter Teil der Spieler schon frühzeitig das Handtuch wirft, teils weil der Staat doch mehr …

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