Produktion und Verluste an Panzern


Produktion und Verluste an Panzern an der Ostfront 1941 bis 1945.

abgeschossene T-34
Abgeschossene russische T-34 an der Ostfront.

t_arrow2 Hier zum Teil I: Zahlenvergleich deutscher und russischer Panzer

Werden die westlichen Alliierten nicht berücksichtigt und die Russen hätten von diesen die 11.900 Panzerfahrzeuge durch Lend-Lease nicht erhalten und alle deutschen Panzerfahrzeuge der Wehrmacht, welche im Westen und Süden verloren gegangen sind, hätten an der Ostfront eingesetzt werden können, so hätten die deutschen Truppen ein Abschuss-zu-Verlust-Verhältnis von 2,45 zu 1 benötigt, um alle am 22. Juni 1941 vorhanden 23.300 und alle 99.150 während des Krieges gebauten russischen Panzerfahrzeuge (insgesamt 122.450) zu zerstören. Dieser Wert liegt deutlich unter dem tatsächlich erzielten Verhältnis von 2,91 zu 1, welches an der Ostfront während des 2. Weltkrieges erreicht wurde.

Hätte die Rote Armee den Krieg alleine gewinnen können ?

Dieses Verhältnis zerstört einen weiteren, in jüngster Zeit wieder in Mode gekommen Mythos, welcher sich auf die Lage an der Ostfront bezieht. Darin wird behauptet, dass die Russen vor allem durch ihre große Menge an produzierten T-34 den 2. Weltkrieg ohne jegliche Unterstützung durch die US- oder Commonwealth-Streitkräfte hätten gewinnen können.

Das diese Behauptung unhaltbar ist, zeigt schon das Verlustverhältnis – und noch bevor überhaupt die vermehrte deutsche Produktion aufgrund des Fehlens des alliierten Bombenkrieges berücksichtigt worden wäre. Gleichzeitig hätte sich die zunehmende deutsche Luftüberlegenheit an der Ostfront ab 1943 ausgewirkt, während die Rote Armee etwa die Hälfte ihrer motorisierten Transportmittel beraubt worden wäre, welche aus Lend-Lease-Fahrzeugen bestanden.
Auch die 9.000 bis 10.000 88-mm-Flak-Geschütze, welche nicht zur Luftverteidigung des Reichsgebietes notwendig gewesen wären, hätten als effektive Panzerabwehr an der Ostfront zum Einsatz kommen können.
Hinzu kommt, dass z.B. für die rund 1.000 dann nicht notwendigen deutschen U-Boote anderes Kriegsmaterial – wie z.B. Panzer – hätte hergestellt werden können.

Ungefähre monatliche Produktion und Verluste von russischen und deutschen Panzerfahrzeugen (Deutschland: nur Kampfpanzer und Sturmgeschütze, aber an allen Fronten):

Monatrussische Produktionrussische Verlustedeutsche Produktiondeutsche Verluste (an allen Fronten)
Juni 19415002.200207179
Juli 19418007.000399834
Aug. 19419005.000356697
Sep. 19416006.000360299
Okt. 19415001.000374376
Nov. 19415501.000402421
Dez. 1941 900 1.600396568
FÜR 19416.27423.8003.796 (incl. Pak-Sfl)2.853 (an allen Fronten)
Jan. 1942900500350400
Feb. 1942900600410250
März 194290080033080
April 19421.500300400100
Mai 19421.6001.30049090
Juni 19421.700800440200
Juli 19421.7003.000440350
Aug. 19421.7003.200400250
Sep. 19421.7002.000380300
Okt. 19421.7001.200370220
Nov. 19421.8001.000410400
Dez. 1942 1.8001.300 530 180
FÜR 194224.69016.0006.189 (incl. Pak-Sfl)3.105 (incl. Pak-Sfl an allen Fronten)
Jan. 19431.8001.000380420
Feb. 19431.8001.000460 1.810 (Stalingrad plus Außerdienststellung 350 PzKpfw I)
März 19431.8001.000580610
April 19431.800100620450
Mai 19432.000unter 1001.100310
Juni 19432.000unter 10079040
Juli 19432.0003.800810820
Aug. 19432.0003.800760700
Sep. 19432.2002.000920560
Okt. 19432.2001.5001.050620
Nov. 19431.9001.800720740
Dez. 1943 1.9001.500 1.130 690
FÜR 194324.00616.20010.747 (incl. Pak-Sfl)8.992 (incl. Pak-Sfl an allen Fronten)
Jan. 19441.9003.0001.130800
Feb. 19441.9001.7001.120570
März 19441.9001.7001.190420
April 19441.9001.9001.3401.020
Mai 19442.0002001.400360
Juni 19442.2005001.600700
Juli 19442.4002.0001.6502.080
Aug. 19442.5002.2001.6201.080
Sep. 19442.5001.8001.4501.280
Okt. 19442.5003.0001.5301.060
Nov. 19442.6008001.790440
Dez. 1944 2.8001.000 1.780 710
FÜR 194428.93319.80018.284 (incl. Pak-Sfl)12.079 (incl. Pak-Sfl an allen Fronten)
Jan. 19452.9004.0001.690 1.220 (insg. 1.433 incl. Pak-Sfl für Jan. 1945 an allen Fronten)
Feb. 19452.9004.100 1.200 (insg. 2.931 incl. Pak-Sfl bis Feb. 1945)?
März 19453.0004.200??
April 19453.6004.200??
Mai 1945 3.9004.100??
BIS JUNI 194526.297 (inklusive 18.330 T-34/85, vermutlich aber Jahresproduktion plus Nachrüstungen)20.600??

Deutsche Panzerproduktion und Verluste von Juni bis Dezember 1941:

Produktion (Verluste)Juni 1941Juli 1941Aug 1941Sep 1941Okt 1941Nov 1941Dez 1941Insg.
Pzkpfw I- (34)- (146)- (171)- (7)- (18)- (33)- (19)- (428)
PzKpfw II5 (16)27 (117)9 (106)26 (32)23 (65)50 (30)41 (92)181 (458)
Pzkpfw 35(t)- (26)- (26)- (26)- (26)- (26)- (26)- (6)- (162) nur mtl. Schnitt
Pzkpfw 38(t)29 (33)80 (182)64 (183)63 (62)66 (85)50 (149)49 (102)401 (796)
Pzkpfw III (37mm)- (23)- (59)- (25)- (16)- (11)- (13)- (29)- (176)
PzKpfw III (50mm)88 (27)176 (164)185 (78)182 (104)174 (79)198 (116)198 (208)1.201 (776)
StuG III56 (3)47 (11)50 (26)38 (12)71 (23)46 (10)40 (19)348 (104)
PzKpfw IV29 (16)55 (111)43 (70)49 (23)40 (55)58 (38)56 (65)330 (378)
Pz.Befwg.0 (1)14 (18)5 (12)2 (17)0 (14)0 (6)12 (28)33 (96)
Insg.207 (179)300 (834)356 (697)360 (299)374 (376)402 (421)396 (568)2.494 (3.374)

Etwa 240 Pzkpfw II, III und IV gingen davon in Nordafrika verloren.
*Die erste Zahl ist die Monatsproduktion, in Klammern () sind die Verluste.

Deutscher Gesamtbestand an Panzerkampfwagen, Sturmgeschützen und Pak-Selbstfahrlafetten 1939 bis 1945:

Typ/Datum1.9.19391.6.19411.1.19421.1.19431.1.19441.1.1945
PzKpfw I1.445877723---
PzKpfw II1.2231.072837997399-
PzKpfw II (Flamm)38589---
PzKpfw 35(t)weniger als 219 (alle in 1. Leichter Div)187197---
PzKpfw 38(t)weniger als 150 (in 3. Leichter Div.)754381287227-
PzKpfw III981.4401.8492.944920-
PzKpfw III (Flamm)----30533 (Dez 1944)
PzKpfw IV2115175131.0771.6681.630 (Dez 1944)
Jagdpanzer IV/70-----575
PzKpfw V Panther----1.0841.982
PzKpfw VI Tiger I---65395245
PzKpfw VI Tiger II-----183
Flak-Pz. 38(t), IV-----256
Pz.Bef.Wg. (I-VI)215330307278477320
Berge-Pz. (38(t), III-V)----66505
Stug III A-F (7,5cm L/24)5377625(in 7,5cm L/48)193225
StuG III ab F2 (7,5cm L/48)---1.1461.9453.501
StuH III (10,5cm L/28)---997573
Stu.Pz. IV Brummbär----31188
Jagdpz 38(t) Hetzer und IV (7,5cm L/48)-----1.478
Jagdpanther-----149
Elefant----47-
Jagdtiger-----41
7,5cm/7,62 cm Pak Marder etc.---1.1241.306581
Nashorn (8.,8cm L/71)----263155
INSGESAMTca. 3.200 + Pzkpfw 35/38(t)5.6395.5217.9279.14813.175 (alle, für 1.1.1945)
Truppenbestand an frontfähigen Panzerfahrzeugen (Monatsdurchschnitt)?4.494 (1.1.-31.12.1941)4.390 (1.1.-31.12.1942)5.857 (1.1.-31.12.1943)9.670 (1.1.-31.12.1944)?

Deutsche Totalverluste an Panzerkampfwagen, Sturmgeschützen und Pak-Selbstfahrlafetten 1941 bis 1945 an allen Fronten:

Typ/Jahr19411942194319441945 (nur Jan)INSGESAMT (Jan 1941-Jan 1945)
PzKpfw I34560---405
PzKpfw II39328740861-1.149
PzKpfw 38(t)77319696--1.065
PzKpfw III7821.5012.395115-4.808
PzKpfw III (Flamm)--6319-82
PzKpfw IV3695022.3522.6432876.153
Jagdpanzer IV/70---5393146
PzKpfw V Panther--5252.2972373.059
PzKpfw VI Tiger I-3307783621.155
PzKpfw VI Tiger II---51657
Flak-Pz. 38(t), IV---9122113
Pz.Bef.Wg (I-VI)969920927146721
Berge-Pz. 38(t), III-V--7351153
StuG III953301.5663.5583175.866
StuH III (10,5cm L/28)--7143759567
Stu.Pz. IV Brummbär--24831108
Jagd.Pz. 38(t) Hetzer und IV (7,5cm L/48)---344216560
Jagdpanther---331750
Elefant--4435-79
Jagdtiger----11
7,5/7,62 cm Pak Marder etc-127833981481.989
Nashorn (8,8cm L/71)--9217410276
INSGESAMT2.8533.1058.99212.0791.43328.462

button goSiehe auch: Militärische Leistungsfähigkeit an der Ostfront


Quellenangaben und Literatur

Operation Barbarossa: the Complete Organisational and Statistical Analysis, and Military Simulation, Volume I – IIIB (Nigel Askey)
Krieg der Panzer (Piekalkiewicz)
World War II – A Statistical Survey (John Ellis)
Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg (10 Bände, Zentrum für Militärgeschichte)
Kraftfahrzeuge und Panzer der Reichswehr, Wehrmacht und Bundeswehr (Werner Oswald)
Encyclopedia of German Tanks of World War Two (P.Chamberlain, H.L.Doyle)
Soviet Tanks and Combat Vehicles of World War Two (Steven J. Zaloga, James Grandsen)



Oval@3x 2

Verpasse die neusten Sonntags-Berichte nicht!

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Weitere interessante Beiträge:
US-Selbstladekarabiner M1
Selbstladekarabiner M1, häufigste amerikanische Waffe im Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell vom US Carbine cal .30 Read more
Gewehr 43
Deutsches Selbstladegewehr 43, Vorgänger G-41 und erste vollautomatische Karabiner. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken und Bilder. Selbstladegewehr 43 (Md.43, G-43), Md. Read more
Soldaten der slowakischen Schnellen Division im Kampfeinsatz an der Ostfront.
Slowakische Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg: Divisionen, Stärke und Organisation der Armee und der Luftwaffe 1939 bis 1944. Im März 1939 Read more
Totenkopf Panzer Charkow
Kriegsgliederung der deutschen Wehrmacht vom 1. Januar 1943 und die Schlacht von Charkow. Hier zum vorhergehenden Teil: Wehrmacht Kriegsgliederung Dezember Read more
Italienische Infanterie Nordafrika 1942
Stärke und Organisation der Armee und Luftwaffe von Italien 1942/43. Kriegsgliederung, Divisionen und Ausrüstung der italienischen Armee, Flugzeuge der Regia Read more
M4A3(76mm) und M4A3E8 Jumbo
Späte M4 Sherman Panzer mit verbesserter Bewaffnung, Schutz, Zusatzpanzerung und Kettenlaufwerken. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Verbesserte Sherman-Panzer Read more

4 Kommentare zu „Produktion und Verluste an Panzern“

  1. Sehr gut geschrieben ! Sehe das genau so wie du . Man hätte alles mögliche unternehmen müssen , nach dem man Frankreich erobert hatte ,England zu erobern ! Die Amis hätten keinen sicheren Hafen mehr gehabt . Danach hätte man genug Kräfte gehabt um mit Japan zusammen Russland einzunehmen . Italien und einige Verbände hätten nur den Norden Afrikas halten müssen .

  2. Interessante These das die Wehrmacht die Rote Armee besiegt hätte wenn die Westalliierten nicht den Russen geholfen hätten?
    Schwierige diese These zu beantworten:
    Ich denke die Wehrmacht hätte realistisch gesehen größere Siegchancen gehabt.
    Das Problem war das die Russen bei vielen Dingen den Deutschen masse-mäßig überlegen waren.
    Die Russen haben 50.000 T34 während des gesamten Krieges gebaut.
    Dazu hatte die russische Armee 2-3 mal soviel Soldaten eingezogen wie die Wehrmacht.
    In der Wehrmacht dienten 18 Millionen Soldaten und 5,1 Millionen sind gefallen.
    Bei der Roten Armee keine Ahnung wieviele da dienten, gefallen kann man von bis zu 14 Millionen Soldaten ausgehen.

    Ein Unentschieden an der Ostfront wäre wahrscheinlicher gewesen als ein Sieg.
    Weil es wird oft vergessen dass das Stalinregime nicht aufgeben wollte koste es was es wolle.
    Neben den Russen hatten die Deutschen noch Problem mit Partisanen die ebenfalls viele Truppen banden.
    Es war nicht schlau von den Deutschen Zivilisten zu erschießen ob sie behindert waren, andere Ethnie, oder anderen Glauben das beförderte massiv die Partisanenbewegung gegen die Wehrmacht.
    Die Partisanen die in den besetzten Gebieten die Infrastruktur sabotierten, immer mehr Deutsche Truppen banden.
    Auch konnten die Deutschen ihre Verluste nicht so schnell ersetzen wie die Russen.
    Während die Deutschen Soldaten in Stalingrad gegen Ende noch 100 fahrbereite Panzer hatte, trat der Russe mit 1000 T34 an um Stalingrad einzukesseln und zurück zu erobern.
    Dazu kam noch das Wetter was den Deutschen größere Probleme als den Russen bereitete.
    Da die Wehrmacht versäumte ausreichend Winterkleidung bereit zu stellen.
    Es gab monate an der Ostfront da hatte die Wehrmacht mehr ausfälle durch das Wetter als durch den Gegner.
    Ist nicht förderlich wenn 100.000de Soldaten erfrieren.
    Das Wetter hat den Russen auch geholfen.
    Dann über die Ressourcen usw……
    Das ist eine sehr lange Liste warum die Wehrmacht sich an der Ostfront so schwer tat.
    Die Winterbekleidung war ein Versäumnis der Armee nicht der Führung im 3 Reich.
    Die Armee war für die Ausrüstung und durchführung zuständig die Politische und Militärische Führung war damals für die Taktik und Strategie zuständig.

    Die Wehrmacht war 1941-1942 nicht auf die Größenordnung vorbereitet.
    Die vielen Ausfälle sorgten dafür das die Wehrmacht im Osten keinen guten Stand hatte ab 1943-44 und ab 1945 war sowieso vorbei da lag das Verhältnis im Osten bei der Infantrie bei 1:11 für die Russen.
    Das konnte man mit den damaligen Möglichkeiten nicht mehr gewinnen.
    Dann kam noch dazu das die Militärische Führung es versäumte den unsinkbaren Flugzeugträger Namens England einzunehmen.
    Die Operation Seelöwe hätte Erfolg haben können wenn Neben den Flugzeugen sich eine Landungsstreitmacht in bewegung gesetzt hätte.
    Sicher verluste hätte man einkalkulieren müssen.
    Dennoch hätten die Deutschen Flugzeuge die Britische Airforce und Marine zumindest beschäftigen können damit die Landungstruppen hätten landen können ohne zuviel verluste zu haben.
    Damit wäre der Bombenkrieg gegen Deutschland nicht mehr möglich gewesen!

    Dann hätte sich gefragt ob der Einmarsch in die komplette Sovietunion nötig gewesen wäre und ob nicht die Wehrmacht über die Türkei viel einfacher an den Kaukasus gekommen wäre.
    Mit dem Sichern des Gebietes um Baku mit den Ölfeldern hätte die Wehrmacht gnügend Öl nach Deutschland schaffen können.
    Angriffe Russlands hätte Deutschland nur abwehren müssen.

    Die Strategie des 3 Reiches hat in Frankreich funktioniert aber nicht mehr in dem rießigen Russland.
    Gegen Russland kann man keinen Blitzkrieg führen, das Land ist zu groß um dies schnell zu besetzten.
    Das hätte nur funkioniert wenn die Japaner zeitgleich in Sibirien einmarschiert wären.
    Das was die Alliierten mit dem 2 Frontenkrieg gegen Achse gemacht haben, hätte die Achse auch machen müssen um chancen auf erfolg zu haben.

    1. ist was wahres dran.wir stellen uns vor,die gesamte westfront wäre gen osten gezogen,was für ressourcen da frei waren.dann hätten nochmal 1,5 millionen mann dort gekämpft und über 1000 flugzeuge mehr.

  3. Na ihr vergesst ja wohl eines die Verluste des techn. Materials waren und sind in einem Krieg nicht von der Bedeutung die ihr diesem Beimesst. Panzer, Artilleriegeschütze, Schiffe und Flugzeuge müssen bemannt werden damit sie funktionieren. Die Besatzungen die diese bedienen müssen ausgebildet, geschult und trainiert werden. Einen Piloten auszubilden dauerte in Deutschland des Jahres 1939 bis zu 2-3 Jahren, einer Panzerbesatzung 8-12 Monate und eines Infantristen bis zu 6 Monate bis diese im Kampfeinsatz eingesetzt werden konnten. 1944 sah man bei einem Piloten nur noch 4-6 Monate, Panzerbesatzung einen Monat und bei Infantristen nur ein paar Tage für die Ausbildung vor. Das heißt die Wehrmacht und Luftwaffe konnte ihre Verluste an Mannschaften nicht mehr qualitativ kompensieren. Deshalb sind diese Zahlen eigentlich etwas irreführend.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Nach oben scrollen
Einen Moment bitte noch - das hier ist bestimmt auch interessant:

210-mm-Haubitze im Einsatz gegen Verdun
Organisation der deutschen Artillerie von 1914 bis 1918. Zweiter Teil der deutschen Armee-Organisation im Ersten Weltkrieg. Hier zum vorhergehenden Teil: Read more

VIELEN DANK FÜR DIE AUFMERKSAMKEIT!