Schlachtschiff Queen Elizabeth

Britische Schlachtschiffe der Queen Elizabeth Klasse im Ersten und Zweiten Weltkrieg.
Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken und Bilder.

Schlachtschiff 'Barham'
Schlachtschiff ‚Barham‘ der Queen-Elizabeth-Klasse mit der britischen ‚Grand Fleet‘ in Scapa Flow zur Zeit des Ersten Weltkrieges.

Eine der erfolgreichsten Klassen von Großkampfschiffen, die je gebaut wurden, sind die fünf Einheiten der Queen Elizabeth-Klasse, welche auch die ersten wirklichen schnellen Schlachtschiffe waren.

Schlachtschiffe der Queen-Elizabeth-Klasse

Die Queen Elizabeth-Klasse war eine Gruppe von fünf ‚Super-Dreadnought‘-Schlachtschiffen, die Anfang des 20. Jahrhunderts für die Royal Navy gebaut wurden. Diese Schiffe stellten einen bedeutenden Fortschritt in der Konstruktion von Schlachtschiffen dar und wurden sowohl im Ersten als auch im Zweiten Weltkrieg eingesetzt.

Überblick

Die Schiffe der Queen-Elizabeth-Klasse waren:

1. HMS Queen Elizabeth (1913)
2. HMS Warspite (1913)
3. HMS Valiant (1914)
4. HMS Barham (1914)
5. HMS Malaya (1915)

Hauptmerkmale der Queen Elizabeth-Klasse:

– Verdrängung: Ungefähr 34.000 Tonnen
– Länge: 196,2 m
– Breite: 27,6 m
– Hauptbewaffnung: 8 × 381-mm-Geschütze in vier Zwillingstürmen
– Sekundärbewaffnung: 16 × 152-mm-Geschütze
– Antrieb: 24 Yarrow-Kessel, die zwei Dampfturbinensätze von Parsons antreiben, vier Propeller
– Geschwindigkeit: 23-24 Knoten (43-44 km/h)
– Panzerung: Hauptgürtel 330 mm, Decks bis zu 76 mm

Diese Schlachtschiffe waren die ersten, die mit 381-mm-Kanonen bewaffnet waren, was eine erhebliche Verbesserung gegenüber den vorherigen 343-mm-Kanonen darstellte. Sie führten auch ölbefeuerte Kessel ein, die eine bessere Leistung als kohlebefeuerte Kessel boten.

Die Schlachtschiffe der Queen-Elizabeth-Klasse waren in beiden Weltkriegen in zahlreichen Gefechten im Einsatz, unter anderem in der Seeschlacht am Skagerrak im Ersten Weltkrieg sowie im Mittelmeer und im Pazifik im Zweiten Weltkrieg. Die HMS Barham und die HMS Malaya gingen im Zweiten Weltkrieg verloren, während die übrigen drei Schiffe den Krieg überlebten und schließlich in den späten 1940er Jahren abgewrackt wurden.

Entwurf und Bau

Schlachtschiff 'Quuen Elizabeth'
Schlachtschiff ‚Queen Elizabeth‘ im 1. Weltkrieg.

Ihr Erfolg resultierte aus der Entscheidung, 381-mm-Kanonen statt der aktuell verwendeten britische 343-mm-Geschütze einzubauen, welche bereits von größeren Kaliber (356 mm) fremder Marinen übertroffen wurden.
Zwar war es keine Frage, dass die gebauten Schiffe groß genug waren, um die bisherige 10-Geschütz-Hauptbatterie zu tragen, aber eine Batterie aus den 8 Kanonen mit einem Breitseitengewicht von 6.940 kg war im Vergleich zu den 6.350 kg der 10 x 343-mm-Geschützen immer noch überlegen. Außerdem waren die 381-mm-Kanonen zielgenauer und hatten eine größere Reichweite und das alles ohne einer Zunahme des Verschleißes der Läufe.
Allerdings war die Einführung des 381-mm-Geschützes ein kalkuliertes Wagnis, da die Waffe zwar entwickelt, aber noch nicht erprobt war. Später erwies sich das britische 38,1-cm-L/42-Geschütz im Einsatz als eines der erfolgreichsten Schiffsgeschütze, welche jemals gebaut worden waren.

In einem Geschützturm des Schlachtschiff 'Malaya' ^
In einem Geschützturm des Schlachtschiff ‚Malaya‘ wird während des Zweiten Weltkrieges eine 38,1-cm-Granate geladen. Die Bedienung trägt Brandschutzbekleidung.

Der Verzicht auf die zwei zusätzlichen Geschütze bot zudem den Vorteil, dass die darunter liegenden Maschinenräume in ihrem Ausbau nicht beeinträchtigt wurden. Als Folge davon konnte die Maschinenleistung von 29.000 PS (21.625 kw) der vorhergehenden Iron Duke Klasse auf 75.000 PS (55.927 kW) gesteigert werden, was eine Geschwindigkeit von 24 Knoten trotz des größeren Rumpfs erbrachte. Mit dieser höheren Geschwindigkeit und der größeren Feuerreichweite ihrer Geschütze, konnten die Schiffe der Queen Elizabeth Klasse eine etwas geringere Panzerung ohne weiteres hinnehmen, um die erhöhten Anforderungen an die Brennstoffbunker durch die Verwendung von Ölfeuerung zu erfüllen.
Großbritannien verfügte zwischenzeitlich über ausreichend Tankschiffe und Öllagerraum, um bei der Queen-Elizabeth-Klasse vollständig Heizölfeuerung zu verwenden. Der Hauptvorteil des Heizöls lag in der einfacheren Brennstoffergänzung und der Verringerung des Maschinenpersonals.

Ein Nachteil war, dass viel Öl-Bunkerraum zwischen der Außenhaut und den längs liegenden ‚Torpedoschotten‘ lag. Durch das Öl konnte dieser Raum nicht mehr zufriedenstellend eine mögliche Explosion absorbieren. Dazu kam, selbst wenn der Bunkerraum im Wesentlichen leer war, könnte er immer noch mit explosiven Dämpfen gefüllt sein.
Deshalb musste der größte Teil der durch den Verzicht auf Kohleantrieb erzielten Gewichtseinsparung in eine verstärkte Panzerung investiert werden, um den durch die bisherigen Kohlebunker gewährten Schutz wiederherzustellen.

Schlachtschiff Queen Elizabeth
Das Schlachtschiff Queen Elizabeth liegt mit abgeworfenen Anker im Strom.

Nach den Verhältnissen zum Zeitpunkt des Baus der Queen-Elizabeth-Klasse verfügten die Schiffe über einen ausreichenden Panzerschutz. Aber abgesehen von den amerikanischen Schlachtschiffen dieser Zeit, war der Großteil der Panzerung aller Schlachtschiffe zu dünn, um schweren Granaten widerstehen zu können.

Die leistungsstarke 16 x 152-mm-Sekundärbatterie war nur machbar durch den hauptsächlichen Einbau in Kasematten, ein Verfahren, welches jedoch schon bei Baubeginn völlig diskreditiert war, sodass nur das Namensschiff der Klasse damit fertiggestellt wurde.
Die Queen Elizabeth wurde mit vier dieser 15,2-cm-Geschützen in achteren Kasematten gebaut. Diese Kanonen konnten aber wegen des Seegangs zumeist nicht verwendet werden und wurde deshalb kurze Zeit später wieder entfernt. Die anderen Schiffe der Klasse wurde daher gleich ohne diese Kanonen fertiggestellt.

king george battleship queen elizabeth
King George auf dem neuen Schlachtschiff Queen Elizabeth.

Ursprünglich waren für das Bauprogramm von 1912 drei Schlachtschiffe und ein Schlachtkreuzer vorgesehen, aber die Aussichten auf die neuen, schnellen Schlachtschiffe waren so faszinierend, dass der Schlachtkreuzer storniert wurde, um ein viertes Schlachtschiff zu bauen, womit ein schnelles Schlachtschiffsgeschwader aus vier Schiffen für die Grand Fleet aufgestellt wurde. Das schnelle Schlachtschiffsgeschwader bot taktische Vorteile.

Anschließend spendeten die Herrscher und das Volk des britischen Kolonialbesitzes Malaya ein fünftes Schlachtschiff, welches deshalb als HMS Malaya getauft wurde und im Oktober 1913 auf Stapel gelegt wurde. Ein sechstes Schiff, welches Agincourt heißen sollte, wurde bei Kriegsausbruch im August 1914 storniert.

Schlachtschiff Malaya
Schlachtschiff HMS Malaya im 1. Weltkrieg, fotografiert von einem Flugzeug aus.

Die drei Einheiten, welche im Jahr 1915 fertiggestellt wurden, waren HMS Queen Elizabeth, HMS Warspite und HMS Barham, während im Jahr 1916 die beiden Einheiten HMS Valiant und HMS Malaya fertig wurden.

Einsätze im 1. Weltkrieg

queen elizabeth beschiesst dardanellen
Das britische Schlachtschiff Queen Elizabeth beschießt türkische Stellungen auf den Dardanellen.

Während des Ersten Weltkrieges war Queen Elizabeth zwischen Februar und Mai 1915 bei den Dardanellen im Einsatz. Anschließend wurden die vier achternen 15,2-cm-Geschütze entfernt. Sie verpasste die Seeschlacht am Skagerrak, da sie sich vom 22. Mai bis 4. Juni 1916 zur Nachrüstung in der Werft befand.

Schlachtschiff 'Malaya'.
Das britische Schlachtschiff ‚Malaya‘ des 5. Schlachtgeschwaders bei Jütland (Skagerrak).

Die Einsatzleistung dieser schnellen Schlachtschiffe als schlagkräftige Unterstützung der Schlachtkreuzer war gut. Die vier anderen Schlachtschiffe der Klasse waren bei Jütland (Seeschlacht am Skagerrak) gegenwärtig, als das homogene 5. Schlachtgeschwader, das wegen seiner Geschwindigkeit Admiral Beattys Schlachtkreuzer zugeteilt war und nicht im Hauptteil der Grand Fleet lief. Die Schiffe befanden sich heftig an einem kritischen Punkt der Schlacht im Gefecht. Insgesamt erhielten sie 27 Treffer großkalibriger Granaten und nur Valiant konnte die Schlacht unversehrt überstehen, dafür erhielt Warspite alleine jedoch 13 schwere Treffer.

Besonders letzteres Schlachtschiff und Barham überstanden schwere Gefechtsschäden, während die 38,1-cm-Granaten der deutschen Hochseeflotte ebenfalls beträchtliche Schäden zufügten.
Die Schiffe waren jedoch in der Lage, die Treffer zu überstehen und waren im nachfolgenden Monat wieder voll einsatzfähig.

Schlachtschiff Warspite
Schlachtschiff Warspite im 1. Weltkrieg.

Vom 8. Januar bis 1. Februar 1917 wurde Queen Elizabeth zum Flottenflaggschiff umgerüstet. Von Februar 1917 bis Juli 1919 war sie das Flaggschiff der ‚Grand Fleet‘, anschließend bis Juli 1924 das der Atlantikflotte und dann bis Juni 1926 das der Mittelmeerflotte.

Schlachtschiff Queen Elizabeth
Schlachtschiff ‚Queen Elizabeth‘ gegen Ende des 1. Weltkriegs, erkennbar an den Masten in gleicher Höhe. Kurz danach werden Flugzeug-Katapulte auf den überlagernden Türmen eingebaut. Ein Aufklärungs-Ballon hängt über dem Deck.

Umbauten zwischen den Kriegen

Alle Schiffe der Queen-Elizabeth-Klasse wurden Ende der 1920er Jahre vollständig umgebaut. Dabei erhielten die Schiffe zusätzlichen Panzerschutz und die Schornsteine wurden ummantelt.
Bei Queen Elizabeth wurde dieser erste Umbau von Juni 1926 bis Oktober 1927 durchgeführt. Dabei wurden Torpedowulste angebracht, ebenfalls die Schornsteine ummantelt und vier 12,7-cm-Geschütze zusätzlich eingebaut. Außerdem wurden die Aufbauten abgeändert und neue Vormaststenge aufgesetzt.
Von 1927 bis 1929 war sie dann bei der Mittelmeerflotte, 1929 vorübergehend bei der Atlantikflotte, bevor sie von 1929 bis 1937 wieder bei der Mittelmeerflotte diente.

Schlachtschiff der Nelson-Klasse
Ein Schlachtschiff der Nelson-Klasse führt die britische Atlantikflotte in den 1920er Jahren bei einer Übung an. Es folgen Schlachtschiffe der Royal Sovereign und Queen Elizabeth Klassen.

Mitte der 1930er Jahre wurde die Warspite vollständig modernisiert. Dabei erhielt das Schiff neue Antriebsmaschinen und Aufbauten. Die 15,2-cm-Geschütze wurden jedoch beibehalten. Anschließend wurden auch Queen Elizabeth und Valiant aufgrund der zuvor gewonnen Erfahrungen umgebaut.

Dieser zweite Umbau von Queen Elizabeth zog sich von August 1937 bis Januar 1941 hin. Im Detail wurden dabei die Maschinen und Kessel ausgewechselt, die Aufbauten und Schornsteine umgebaut und eine Turmbrücke aufgesetzt. Dazu wurde die Rohrerhöhung der 38,1-cm-Geschütze auf 30° erweitert, wodurch eine größere Schussweite und steilere Flugbahn möglich wurde.
Die 15,2-cm-Geschütze und Kasematten wurden entfernt und dafür eine kombinierte 11,4-cm-See/Luftzielbatterie aus 20 Geschützen eingebaut.

Das Mitteldeck über der Munitionskammer wurde durch 102-mm-Panzerplatten verstärkt und die Maschinenraumdecke mit einer 63-mm-Panzerung geschützt. Beim Hauptdeck wurde die Panzerung von 38 auf 51 mm Dicke verstärkt, die 11,4-cm-Geschütze erhielten einen 51-mm-Panzerschutz und ein Katapult und zwei Flugzeughangars wurden eingebaut.

Sechs britische Schlachtschiffe bei Manövern
Sechs britische Schlachtschiffe der Home Fleet und der Mittelmeerflotte bei Manövern im Atlantik. Von vor nach hinten ‚Resolution‘, ‚Barham‘, ‚Malaya‘, ein weiteres Schiff der ‚Royal Sovereign‘-Klasse sowie die modernen Schlachtschiffe ‚Nelson‘ und ‚Rodney‘.

Für die Modernisierung von Barham und Malaya war nicht mehr genügend Zeit, als die drohenden Schatten eines weiteren Konfliktes nur allzu deutlich aufgezogen.

Einsätze im 2. Weltkrieg

Während des Zweiten Weltkrieges waren alle Schiffe der Queen-Elizabeth-Klasse auf nahezu allen Kriegsschauplätzen ständig im Einsatz. Nur Barham wurde zum Totalverlust, als sie am 25. November 1941 vor Sollum (Nordafrika) von U-311 torpediert wurde.

Schlachtschiff Barham sinkt.
Schlachtschiff Barham sinkt.

Die Warspite wurde 1943 vor Salerno durch eine deutsche Fritz-X Gleitbombe schwer beschädigt, wodurch sie anschließend nur noch zum Beschuss von Landzielen eingesetzt werden konnte. Nach Kriegsende sollte sie abgewrackt werden, lief aber auf der Fahrt im Schlepptau auf Grund und wurde an Ort und Stelle ausgeschlachtet.

 

Die Malaya wurde bis 1944 abgerüstet und wurde als Wohnschiff verwendet, bevor sie 1948 abgewrackt wurde.
Zusammen mit der Queen Elizabeth wurde die Valiant durch italienische Einmanntorpedos ‚Maliale‘ 1941 im Hafen von Alexandria schwer beschädigt und auf Grund gesetzt. Beide konnten aber wieder instand gesetzt werden und zur Flotte zurückkehren.

Schlachtschiffe der ' Force H'
Die Schlachtschiffe der ‚ Force H‘. Von links nach rechts HMS Valiant, Nelson, Rodney und Warspite.
Schlachtschiff HMS Queen Elizabeth im Hafen von Alexandria
Das Schlachtschiff HMS Queen Elizabeth im Hafen von Alexandria, umgeben von Torpedonetzen, welche aber wirkungslos gegen die italienischen Zwei-Mann-Torpedos sind.

Das Klassenschiff Queen Elizabeth im Zweiten Weltkrieg seit ihrer Wiederindienststellung von Januar bis Mai 1941 bei der ‚Home Fleet‘. Von Mai bis Dezember 1941 war sie im Mittelmeer im Einsatz, wo das Schiff im Juni die Räumung Kretas sicherte, aber dann am 19. Dezember 1941 von italienischen Einmanntorpedos im Hafen von Alexandria schwer beschädigt wurde.
Von Dezember bis Mai 1942 wurde das auf Grund gegangene Schiff gehoben und Behelfsreparaturen in Alexandria durchgeführt, bis vom 6. September bis zum 1. Juni 1943 die Instandsetzung in der Norfolk Navy Yard in den USA erfolgen konnte.

Queen Elizabeth war dann wieder von Juli bis Dezember 1943 bei der ‚Home Fleet‘ im Einsatz, woraufhin sie von Januar 1944 bis Juli 1945 bei der Eastern Fleet gegen Japan stand. Im August 1945 wurde sie in die Reserveflotte überführt.
Im Juni 1948 wurde das Klassenschiff aus der Flottenliste gestrichen und ab Juli 1948 abgewrackt.

Valiant und Malaya wurden ebenfalls 1948 abgewrackt, während Warspite beim Abschleppen am 23. April 1947 zum Totalverlust und vor Ort zwischen 1950 und 1956 verschrottet wurde. Die nicht modernisierte Barham war das einzige Schiff dieser Klasse, welches bereits am 25. November 1941 durch ein deutsches U-Boot versenkt worden war.

HMS Warspite
Das Schlachtschiff HMS Warspite als Teil der ‚British Eastern Fleet‘ im Indischen Ozean.

Spezifikationen Schlachtschiffe Queen Elizabeth Klasse

Schlachtschiff Queen Elizabeth Spezifikationen:

Schlachtschiff Queen Elizabeth
Spezifikationen als Neubau
Spezifikationen 1945
Wasserverdrängung
28.690 t Konstruktionsverdrängung, 32.480 t Einsatzverdrängung
38.000 t Einsatzverdrängung
Abmessungen Länge (über alles)
196,82 m
195,3 m
Länge zwischen den Loten
183,3 m
=
Abmessungen Breite
27,58 m
31,70 m
Tiefgang
9,35 m
10,60 m
Antrieb
24 Babock&Wilcox-Kessel und Parsons-Turbinen mit 4 Wellen
8 Admirality-3-Trommel-Kessel und 4 Parsons-Einfachgetriebe-Turbinen
Gesamtleistung
74.000 PS
80.000 PS
Brennstoffvorrat (Heizöl)
3.350 t
3.630 t
Geschwindigkeit
24 kn
=
Fahrbereich
7.230 sm bei 12,5 kn
11.350 sm bei 10 kn
Hauptbewaffnung
8 x 381-mm-Geschütze
=
Sekundärbewaffnung
14 x 152-mm-Geschütze
20 x 114-mm-See/Luftziel-Geschütze
Flugabwehr
2 x 76-mm-Flak
32 x 40-mm, 54 x 20-mm-Flak
Torpedorohre
4 x 553 mm
-
Panzergürtel
330 mm
Panzerschotten
152 mm
Panzerung Barbetten
254 mm
Panzerung Oberdeck
44 mm
Panzerung Hauptdeck
32 mm
Panzerung Mitteldeck
25 mm
Panzerung Unterdeck
76 mm
Besatzung
950 Mann
1.124 Mann

Bau und Verbleib der Schlachtschiffe der Queen Elizabeth Klasse:

Bau und Verbleib
Queen Elizabeth
Valiant
Warspite
Barham
Malaya
Werft
Portsmouth Dockyard
Fairfield Govan
Devenport Dockyard
John Brown, Clydebank
Armstrong Withworth, High Walker
Kiellegung
21.10.1912
1.1.1913
31.10.1912
24.2.1913
20.10.1913
Stapellauf
16.10.1913
4.11.1914
26.11.1913
31.12.1914
18.3.1915
Fertigstellung
Jan 1915
Febr 1915
März 1915
Okt 1915
Febr 1916
Erster Umbau
1926-1927
1929-1930
1924-1926
1927-1928
1927-1929
Zweiter Umbau
1937-1941
1937-1939
1934-1937
-
-
Verbleib
abgewrackt 1948
abgewrackt 1948
Totalverlust am 23.4.1947, verschrottet 1950-1956
versenkt am 25.11.1941
abgewrackt 1948

Schlachtschiff Warspite in World of Warships

Video vom Einsatz des Premium-Schlachtschiffes HMS Warspite (Tier VI) in World of Warships:

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Schlachtschiff Iron Duke

Schlachtschiff Iron Duke
Schlachtschiff Iron Duke

Die vier Schlachtschiffe der Iron-Duke-Klasse (Iron Duke, Marlborough, Benbow, Emperor of India) waren die direkten Vorgänger der Queen-Elizabeth-Klasse und wurden gemäß den Bestimmungen des Londoner Flottenvertrags von 1930 vor dem Zweiten Weltkrieg ausgemustet.

Geschichte im 1. Weltkrieg:
Aug.1914-Nov.1916 als Flaggschiff der Grand Fleet.
31.5.1916 Teilnahme an der Schlacht am Skagerrak.
Dez.1916-1919 im 2.Schlachtgeschwader der Grand Fleet.

  • Stapellauf: 12.10.1912
  • Indienststellung: 10.3.1914
  • Wasserverdrängung: 28.500 ts
  • Länge: 190,2 m
  • Maschinenleistung: 30.040 PS = 21 kn
  • Fahrbereich: 6540 sm bei 10 kn mit 3300 t Kohle und 1630 t Heizöl
  • Bewaffnung: 10 x 34,3cm-Geschütze L/45 + 12 x 15,2 cm L/50 + 2 x 7,6cm-Flak + 4 x 4,7cm-Flak + 4 x 53,3cm-Torpedorohre
  • Panzerung: Seite 203-305 mm * Deck 25-63 mm * Hauptartillerie: 102-279 mm * Barbetten: 178-254 mm * Mittelartillerie: 51-152mm

Quellenangaben und Literatur

Jane’s Fighting Ships of Word War I
Kriegsschiffe von 1900 bis heute – Technik und Einsatz (Buch und Zeit Verlagsgesellschaft)
Flotten des 2. Weltkrieges (Antony Preston)
The Illustrated Encyclopedia of Weapons of World War I (Chris Bishop)
An Illustrated History of the Weapons of World War One (Ian Westwell)

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