Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring


Einsätze des Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring bei der Verteidigung Ostpreußens, bei der sowjetischen Winteroffensive und im Endkampf an der Ostfront 1944-45 (Teil IV der Division HG).

Acht-Acht Flakbatterie im Erdkampf
Acht-Acht Flakbatterie im Erdkampf gegen Panzer bei der Verteidigung Ostpreußens.

zurück Hier zu Teil III: Fallschirm-Panzer-Division Hermann Göring.

Einsätze des Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring

Das Fallschirm-Panzerkorps Hermann Göring war kein ‚Fallschirmspringer-Panzerkorps‘ im herkömmlichen Sinne. Es verfügte zwar über luftlandefähige Elemente wie Luftland-Infanterie und Unterstützungseinheiten, war aber in erster Linie eine Panzerdivision mit Panzern und anderen mechanisierten Einheiten.
Das Korps nahm an verschiedenen Schlachten an der Ostfront teil und war für seine Zähigkeit und Kampfkraft bekannt, musste jedoch wie viele deutsche Einheiten in dieser Phase des Krieges schwere Verluste hinnehmen.

Verteidigung Ostpreußens

Am 5. Oktober 1944 begann vor Warschau eine neue sowjetische Offensive der 3. Weißrussischen Front mit 19 Infanterie-, sechs Panzer- und zwei Artillerie-Divisionen gegen die geschwächte deutsche Front.

Schon zwei Tage später wurde jedoch das Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring aus der Front gezogen und als Reserve nach Ostpreußen verlegt. Hier wurden die Korps-Truppen durch das Flak-Regiment ‚HG‘ und die Sturmgeschütz-Abteilung ‚HG‘ ergänzt.

Mitte Oktober wurde ‚HG‘ per Eisenbahntransport nach Schloßberg und Gumbinnen gebracht, um gegen den sowjetischen Vorstoß auf Königsberg eingesetzt zu werden. Zusammen mit der 5. Panzer-Division und der Führer-Begleit-Brigade drängte das nur nach und nach eintreffende Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring bis zum 21. Oktober die Stoßkeile der sowjetischen 11. Garde-Armee bis in den Raum von Gumbinnen und Nemmersdorf ab.

Opfer in Goldap
Die Rote Armee in Ostpreußen: vergewaltigte, verstümmelte und getötete Frauen und Mädchen jedes Alters durch die sowjetische 11. Garde-Armee im zurückeroberten Goldap.
Bis zum 23. Oktober konnte auch die Abwehrfront südlich bis Groß-Tellrode durch Gegenangriff und Verbindungsaufnahme zur Führer-Begleit-Brigade Grossdeutschland und der Panzer-Brigade 103 hergestellt werden. Die westlich durchgebrochenen sowjetischen Truppen wurden anschließend vernichtet und die Gegend um Goldap konnte bis zum Monatsende zurückerobert werden.

In den vierzehntägigen, heftigen Kämpfen konnten die Truppenteile des Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring erfolgreich deutschen Boden verteidigen und alles zurückschlagen, was die Russen auf sie losließen. Nachdem die sowjetische Offensive verblutet war, gingen die Kämpfe in einen statischen Grabenkrieg über.

Von Dezember 1944 bis Anfang Januar 1945 war ‚HG‘ Reserve der Heeresgruppe Mitte und das Korps schloss seine Aufstellung größtenteils ab und war ab 1945 Einsatzbereit.
Den Befehl über das Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring blieb bei Generalmajor Schmalz, welcher am 30. Januar 1945 zum Generalleutnant befördert wurde.

Die grundsätzliche Kriegsgliederung des neuen Korps war wie folgt, wobei darauf hingewiesen werden muss, dass der volle Umfang niemals erreicht worden ist:


Generalkommando Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring

Manschetten-Bänder von 'HG'
Manschetten-Bänder von ‚HG‘

Korpstruppen:
Fallschirm-Panzer-Sturm-Bataillon ‚HG‘ (Infanterie-Bataillon auf SPW),
Fallschirm-Panzerkorps-Pionier-Bataillon ‚HG‘,
Fallschirm-Panzerkorps-Nachrichten-Abteilung ‚HG‘,
Fallschirm-Flak-Regiment ‚HG‘,
Nachschub-Abteilung ‚HG‘,
Instandsetzungs-Abteilung ‚HG‘,
Verwaltungs-Bataillon ‚HG‘,
Sanitäts-Abteilung ‚HG‘.
Korpstruppen in der Heimat:
Fallschirm-Panzer-Ersatz und Ausbildungsbrigade ‚HG‘,
Fallschirm-Panzer-Ersatz und Ausbildungsbrigade 2 ‚HG‘,
Führer-Flak-Abteilung,
Begleit-Bataillon ‚Reichsmarschall Göring‘,
Ersatz- und Ausbildungsregiment ‚HG‘,
Heimatstab Berlin.

Fallschirm-Panzer-Division 1 ‚Hermann Göring‘:
Divisionsstab,
Fallschirm-Panzer-Regiment ‚HG‘ (2 Bataillone),
Fallschirm-Panzergrenadier-Regiment 1 ‚HG‘ (2 Bataillone),
Fallschirm-Panzergrenadier-Regiment 2 ‚HG‘ (2 Bataillone),
Fallschirm-Panzer-Artillerie-Regiment 1 ‚HG‘ (3 Bataillone),
Fallschirm-Panzerfüsilier-Bataillon 1 ‚HG‘ (Jäger),
Fallschirm-Panzer-Pionier-Bataillon 1 ‚HG‘,
Fallschirm-Panzer-Aufklärungs-Abteilung 1 ‚HG‘,
Fallschirm-Panzer-Nachrichten-Abteilung 1 ‚HG‘,
Feldersatz-Bataillon 1 ‚HG‘,
Sanitäts-Abteilung 1 ‚HG‘.


Fallschirm-Panzergrenadier-Division 2 ‚Hermann Göring‘:
Divisionsstab,
Fallschirm-Panzergrenadier-Regiment 3 ‚HG‘ (3 Bataillone),
Fallschirm-Panzergrenadier-Regiment 4 ‚HG‘ (3 Bataillone),
Fallschirm-Panzer-Artillerie-Regiment 2 ‚HG‘ (3 Bataillone),
Fallschirm-Sturmgeschütz-Abteilung ‚HG‘ (5 Züge),
Fallschirm-Panzerfüsilier-Bataillon 2 ‚HG‘ (Jäger),
Fallschirm-Panzer-Pionier-Bataillon 2 ‚HG‘,
Fallschirm-Panzer-Aufklärungs-Abteilung 2 ‚HG‘,
Fallschirm-Panzer-Nachrichten-Abteilung 2 ‚HG‘,
Feldersatz-Bataillon 2 ‚HG‘,
Sanitäts-Abteilung 2 ‚HG‘.


Memelfront 1945

Bevor das neue Korps aber als gemeinsamer Großverband zum Einsatz kommen konnte, mussten die Fallschirm-Panzer-Division und das Flak-Regiment der Korps-Truppen in die Gegend zum Fluss Russ in die Nähe von Memel geschickt werden, wo ein sowjetischer Durchbruch drohte.
Hier zeigte sich wieder der hohe Kampfgeist von ‚HG‘, wo es den Truppen gelang, den Gegner aufzuhalten und einen katastrophalen Zusammenbruch der Front zu vermeiden. Gemeinsam mit anderen Teilen der deutschen 4. Armee büßten die Panzer- und Sturmgeschütz-Einheiten der ‚HG‘ zwar erhebliche Verluste ein, zerschlugen aber die Rote Armee aufs heftigste.
Feldwebel Bowitz zum Beispiel, Kommandant eines Panther-Panzers der 4. Kompanie vom Panzer-Regiment ‚HG‘, zerstörte innerhalb weniger Stunden 13 feindliche Panzer und erhielt am 14. Januar 1945 das Ritterkreuz dafür. Die 1. Kompanie erzielte ebenfalls herausragende Erfolge, als sie innerhalb von sechs Tagen schwerer Kämpfe 47 sowjetische Panzer und 30 Panzerabwehrkanonen ausschaltete.

Nachdem die Kämpfe in dem Abschnitt nachgelassen hatten, wurde die Fallschirm-Panzer-Division ‚HG‘ wieder nach Süden in die Gegend von Gumbinnen verlegt, wo die Aufstellung des neuen Korps abgeschlossen werden sollte.
Dem Korps gehörten nun auch die Panzergrenadier-Division Grossdeutschland, zwei Infanterie- und zwei Volksgrenadier-Divisionen an.
Die sich gegenüberliegenden deutschen und russischen Truppen waren allerdings erschöpft und so hielt der statische Stellungskrieg an.

Sowjetische Winteroffensive

Unteroffizier HG 1944/45
Ausgewählte Truppenteile von ‚HG‘ erhielten Tarnüberzüge der Waffen-SS, während die anderen verfügbares mehrfarbiges Tarnmaterial der Wehrmacht erhielten, wie diese Zeltbahn welche hier ein Unteroffizier im Winter 1944/45 an er Ostfront trägt.

Den Deutschen war allerdings klar, dass eine neue sowjetische Offensive unvermeidlich war. Am 12. Januar begann schließlich die große und letzte sowjetische Winteroffensive mit der Schlacht im großen Weichselbogen, welche sich bis hinauf zur Ostsee bei Tilsit ausdehnte.
Als 14. Januar 1945 befahl daher das Oberkommando der Wehrmacht, die Fallschirm-Panzer-Division 1 ‚Hermann Göring‘ zusammen mit dem ersten Bataillon des Flak-Regiments, der Panzergrenadier-Division Brandenburg und dem General-Kommando des Panzer-Korps ‚Grossdeutschland‘ als Reserve zur Heeresgruppe A westlich von Radom und Lodz abzutransportieren.

Die in Ostpreußen zurückgebliebenen Teile des Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring wurden von starken sowjetischen Panzerverbänden immer weiter nach Ostpreußen hineingedrängt. Innerhalb von zehn Tagen schnitten die Sowjets ganz Ostpreußen ab und schlossen dort die deutschen 2., 3. und 4. Armeen ein.
Wenn auch nun eingeschlossen, so fügten die Korpstruppen und die Fallschirm-Panzergrenadier-Division 2 ‚Hermann Göring‘ dem Feind schwere Verluste zu und wurden herausragend erwähnt. Aber sie erlitten ebenfalls schwere Verluste und viele Teile des Korps ‚HG‘ wurden praktisch vollkommen zerschlagen.

Am 25. März 1945 wurden die überlebenden Truppen von Balga und Kahlholz über das Frische Haff nach Pillau evakuiert. Von dort erfolgte der Abtransport über See nach Swinemünde, Wismar und von Teilen sogar bis nach Dänemark. Innerhalb der ersten zehn Wochen seit Beginn der sowjetischen Winteroffensive hat das Korps ‚HG‘ etwa 75 Prozent seines Bestandes in den schweren Kämpfen eingebüßt.

Die als Reserve vorgesehene Fallschirm-Panzergrenadier-Division ‚HG‘ dagegen musste schon bei Lodz aus dem Zug entladen werden, da die sowjetischen Panzerspitzen schon vor der Stadt standen. Division ‚GD‘ und ‚HG‘ wurden eingeschlossen und konnten aber das zurückflutende XXIV. Panzer-Korps aufnehmen. Nach dem Ausbruch erfolgten Rückzugsgefechte bis hinter die Oder, welche die Truppen in der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 1945 bei Glogau erreichten, nachdem Pioniere von ‚Grossdeutschland‘ eine Behelfsbrücke geschlagen hatten. Es folgte ein Stellungskrieg an der Neiße und Anfang März eine kurze Auffrischung nahe der Front bei Görlitz.

Endkampf 1945

Mitte März stand die Fallschirm-Panzer-Division ‚HG‘ bis zum 6. April 1945 wieder in Abwehrkämpfen an der Neiße. Vom 10. bis 14. April wurde die Division wieder in die Gegend nördlich von Görlitz verlegt, wo Abwehrkämpfe bei Kodersdorf bis zum 20. April erfolgten. Dort stieß das mit Panther-Panzern ausgerüstete 1. Bataillon des Panzerregimentes von ‚HG‘ auf die 1. polnische Panzer-Division, welche von den Sowjets zum Kampf zusammen mit der Roten Armee aufgestellt worden war. In einer weniger als 20 Minuten andauernden, wilden Schlacht zerstörten die Panther von ‚Hermann Göring‘ 43 feindliche Panzer und erbeuteten zwölf weitere. Die erbeuteten T-34 wurden schnell von deutschen Besatzungen übernommen, erhielten deutsche Erkennungsabzeichen und wurden anschließend gegen ihre früheren Besitzer eingesetzt.

15cm sIG 33 von 'HG'
Mannschaft eines 15cm sIG 33 Infanteriegeschützes von ‚HG‘.

Die Fallschirm-Panzergrenadier-Division 2 ‚Hermann Göring‘ war nach ihrer Evakuierung über die Ostsee zwischenzeitlich aufgefrischt worden und in der Gegend von Dresden versammelt worden. Vom 23. bis 26. April führten sie zusammen mit der Fallschirm-Panzer-Division 1 ‚HG‘ und der 20. Panzer-Division einen erfolgreichen Entsatzangriff auf das belagerte Bautzen, erreichte die Stadt und zog mit ihrer Besatzung nach Westen ab.

Anschließend griff das nun wieder vereinigte Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring die tiefe Flanke der nach Westen und Berlin vorstoßenden 1. Ukrainischen Front von Konjew an und schlug bei Königsbrück sowjetische Panzerkeile blutig zurück, die nach Dresden vordringen wollten.
Bis zum 8. Mai 1945 erfolgten Abwehrkämpfe im Raum Dresden. Zwischenzeitlich bereitete die Wehrmacht die Kapitulation vor und da die Soldaten wussten, was ihnen in sowjetischer Kriegsgefangenschaft drohen würde, machten sie sich so schnell wie möglich auf den Weg in Richtung Westen, um gegenüber der US Army zu kapitulieren. Allerdings wurden sie bei Geising von sowjetischen Panzerverbänden abgeschnitten und nur kleine Kampfgruppen erreichten bis zur Kapitulation die amerikanischen Linien.

Die Masse der Überlebenden des Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring gerieten in sowjetische Kriegsgefangenschaft, welche viele nicht überlebten. Die Überlebenden kehrten erst 1956 aus der Kriegsgefangenschaft zurück.

Das Schicksal der weiteren Korpstruppen von ‚HG‘

Die II. Abteilung des Panzer-Regiment ‚HG‘ erlitt allerdings ein anderes Schicksal, da sie sich auf dem Truppenübungsplatz Gräfenwohr zur Umrüstung auf Panther-Panzer befand. In den letzten Tagen des Krieges wurde sie in eine eilig geformte Panzer-Kampfgruppe übernommen und direkt an die Ostfront geschickt, wo sie bei Allersberg und Greding zerschlagen wurde.

Vom Wachbataillon des Regiment General Göring tat eine spezielle Wachabteilung Dienst auf Görings Landsitz Carinhall, etwa 50 Kilometer nördlich von Berlin. Aufgrund der zahlreichen, hochrangigen Würdenträger dort, war dies ein wichtiger Sicherheitsdienst.
Dazu war der Dienst dort populär, da sich viele Persönlichkeiten dort sehen ließen und der Reichsmarschall persönlich sich um das Wohlergehen ’seiner Soldaten‘ kümmerte. Mit der Zeit stieg die Stärke dieser Wachabteilung auf eine ganze Kompanie an.
Im Gegensatz zu Göring, blieben die Soldaten des Wachbataillons bis zum bitteren Ende auf ihrem Posten. Als die Rote Armee praktisch vor Görings Haustür stand, sprengten sie den gesamten Gebäudekomplex und die letzten von ihnen zogen am 20. April 1945 ab.

Das Ersatz- und Ausbildungsregiment ‚HG‘ war schon nach dem erfolgreichen Westfeldzug von 1940 hauptsächlich nach Utrecht in Holland verlegt worden. Das Regiment wurde dann zur Brigade und schließlich sogar zur Division vergrößert, wobei weitere Kasernen in Amersfort und Hilvesum hinzukamen.
Im September 1944 sahen einige dieser Truppen Einsätze gegen die alliierte Luftlandung ‚Market Garden‘.

Grenadiere der 'HG'
Grenadiere der ‚HG‘

Als der Aufbau der zweiten HG-Division begann, wurden die Fallschirm-Ersatz- und Ausbildungsregimenter 1 und 2 nach Rippin in Westpreußen verlegt. Trotzdem blieben die ‚HG‘-Truppen in Holland mit 12.000 Mann zahlreich, was nicht zuletzt daran lag, daß eine große Anzahl von Männern aus der Bodenorganisation von aufgelösten fliegenden Luftwaffen-Einheiten übernommen werden konnten.

Offizier PzPio-Komp. HG
Ein Offizier der Panzer-Pionier-Kompanie von ‚HG‘ am Steuer.
So gab es eine Grenadier-Bataillon, ein Pionier-Bataillon, eine Flak-Abteilung, eine Panzer-Abteilung und eine Artillerie-Abteilung von ‚HG‘ im Westen.
Als die Westfront immer näher rückte, wurden diese Einheiten zum Sturm-Regiment z.B.V. zusammengelegt und führten Rückzugskämpfe bis nach Deutschland hinein durch. Diese HG-Truppen kapitulierten schließlich gegenüber US-Truppen bei Bonn.

Die Ersatz- und Ausbildungsbrigade ‚HG‘ wurde 1945 nach Graudenz an der Ostfront verlegt, um Teil der Garnison der zur Festung erklärten Stadt zu werden. Zwar war der Verband zahlenmäßig sehr stark, bestand aber größtenteils aus unerfahrenen Rekruten und Wehrpflichtigen. Schon seit längerem war auch für ‚Hermann Göring‘ das Freiwilligen-Kontingent nicht mehr ausreichend und es wurde vermehrt auf Wehrpflichtige zurückgegriffen.
Trotz Adolf Hitlers Befehl, die Festung bis zum letzten Mann und der letzten Patrone zu verteidigen, beschloss der Brigade-Befehlshaber, die unerfahrensten und jüngsten Rekruten nach Hause zu schicken, was ihnen das Schicksal ihrer Kameraden ersparte, in sowjetische Kriegsgefangenschaft zu geraten, als Graudenz schließlich am 7. März 1945 kapitulierte.


Quellenangaben und Literatur

Fallschirmpanzerdivision ‚Hermann Göring‘ (Bruce Quarrie)
The ‚Hermann Göring‘ Division (Gordon Williamson)
Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945 (Bundesarchiv-Militärarchiv und Arbeitskreis Wehrforschung)
Die gepanzerten und motorisierten deutschen Grossverbände 1935-1945 (Rolf Stoves)


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7 Kommentare zu „Fallschirm-Panzer-Korps Hermann Göring“

  1. Richard Binkhyusen

    Das Fs.A.u.E.Rgt.Hermann Göring in der Niederlande wurde bezeichnet am 1.Aug.’44 noch als
    ‚Kampfgruppe Schulz‘ angegeben.

    Freundliche Gruße Richard

  2. Andreas Stache

    In obigen Beitrag wimmelt es nur so von Ungenauigkeiten. Nur zwei ganz eklatante :

    Panzerbrigade 103….. Gab es nicht , es muss heißen Abteilung. Diese waren selbständige Einheiten innerhalb der Heeresstruktur der Wehrmacht und der Waffen -SS.

    Russische Panzerdivisionen …. gab es gar nicht . Die Struktur waren Panzerkorps, gegliedert in Panzer – und mechanisierten Brigaden.

    1. Sehr wohl gab es die Panzer-Brigade 103: am 26. Juli 1944 im Wehrkreis VI aufgestellt und Teile zur Auffrischung von HG verwendet. Bis März 1945 im Einsatz.
      Ein sowjetisches Panzerkorps entspricht der Gliederung nach einer deutschen Panzer-Division, daher werden manchmal deutsche Begriffe zur Verdeutlichung der Kräfteverhältnisse in der Literatur verwendet.

    2. Hallo, danke für Deinen Beitrag. Leider trägt der „Unteroffizier“ im Bild keine SS-Tarnbekleidung, sondern eine ganz normale Zeltbahn.

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