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Wehrmacht Kriegsgliederung Westfeldzug


Kriegsgliederung der Wehrmacht vom 10. Mai 1940 bei Beginn des Westfeldzugs.
Aufmarsch und schematische Kriegsgliederung und die Entstehung des ‚Sichelschnitt-Plans‘ durch General von Manstein.

PzKpfw I führt eine Kolonne PzKpfw 38(t)
Ein PzKpfw I führt eine Kolonne PzKpfw 38(t) nach Nordfrankreich.

Anzahl der Divisionen, Aufstellung, schematische Kriegsgliederung, Ausrüstung und Stärke, Panzer-Typen.

Wehrmacht beim Westfeldzug

Bis Mai 1940 hatte die Zahl der Divisionen der Wehrmacht folgenden Umfang angenommen:

  • 129 Infanterie-Divisionen,
  • 8 motorisierte Infanterie-Divisionen (3 von der Waffen-SS),
  • 10 Panzer-Divisionen,
  • 3 Gebirgs-Divisionen,
  • 1 Kavallerie-Division,
  • 2 Luftlande-Divisionen.

Neben den SS-Verfügungstruppen (ab April 1940 als Waffen-SS bezeichnet) gab es drei motorisierte Infanterie-Divisionen und eine Brigade der SS. Es standen nun mehr als 2 1/2 Millionen Mann in der Wehrmacht unter Waffen, von denen die SS 100.000 stellte.

Für den Angriff im Westen waren die deutschen Armeen in drei Heeres-Gruppen eingeteilt:

  • Heeres-Gruppe A (von Rundstedt) mit 45 1/2 Divisionen, einschließlich 7 Panzer,
  • Heeres-Gruppe B (von Bock) mit 29 1/2 Divisionen, einschließlich 3 Panzer,
  • Heeres-Gruppe C (von Leeb) mit 19 Divisionen.

Heeres-Gruppe C hielt eine defensive Stellung gegenüber der französischen Maginot-Linie, während der Hauptangriff durch von Rundstedts Heeres-Gruppe A durch die Ardennen erfolgte, bei einem gleichzeitigen Angriff auf Holland und Belgien durch die Heeres-Gruppe B, welcher die alliierten Armeen hervorlocken sollte.

Am frühen Morgen des 10. Mai 1940 griffen die deutschen Truppen Holland und Belgien an. Bereits in der vorausgegangenen Nacht waren deutsche Soldaten in Luxemburg eingedrungen.
Zerwürfnisse innerhalb der deutschen Führung über die Strategie und schlechte Wetterbedingungen hatten zuvor zu nicht weniger als 29 Verschiebungen des Angriffstermins geführt. Diese Verschiebungen erwiesen sich aber letztlich nur als nützlich für die Deutschen, denn so konnten die Verluste in Polen ersetzt und die dortigen Erfahrungen ausgewertet werden. Dagegen führte das Bekanntwerden der ursprünglichen deutschen Pläne bei den Alliierten durch Verrat und Unachtsamkeiten zu Fehleinschätzungen, welche sie nur tiefer in die Falle des letztlich angewendeten Sichelschnitt-Plans von Hitler und von Manstein gerieten ließen.

Vom 9. April 1940, als deutsche Truppen im Rahmen von Unternehmen Weserübung die Invasion von Dänemark und Norwegen begannen, bis zum Waffenstillstand mit Frankreich am 25. Juni 1940 bestätigten die Wehrmacht nach dem Polenfeldzug auch im Westen ihre Überlegenheit bei Organisation und in der Taktik.

Die Verluste in Norwegen beliefen sich auf 6.636 Mann, während der Westfeldzug in Frankreich und den Benelux-Staaten 27.074 Gefallene, 111.934 Verwundete und 18.348 Vermisste kostete.


Westfront Mai 1940
Karte des Aufmarschs an der Westfront im Mai 1940.

Schematische Kriegsgliederung der deutschen Wehrmacht im Westen Stand 10.5.1940

Kriegsgliederung der deutschen Wehrmacht:

Heeres-GruppeArmeeKorpsDivision
Heeres-Gruppe A an der belgischen und luxemburgischen Grenze (Ardennen) (Reserven: 4, 87, 211, 263, 267. Infanterie Division)4. ArmeeV. Korps 251, 267, 32, 31. Infanterie Division
VIII. Korps 8, 28. Infanterie Division
XV. Panzer Korps 5, 7. Panzer, 62. Infanterie Division
II. Panzer Korps 12, 32. Infanterie Division
12. Armee (Reserven: 9, 27. Infanterie Division)III. Korps 3, 23. Infanterie Division
VI. Korps 16, 24. Infanterie Division
XVIII. Korps 5, 21, 25. Infanterie, 1. Gebirgs Division
Panzer-Gruppe Kleist (12. Armee)XI. Panzer Korps 1, 2, 10. Panzer Division, mot. Infanterie Regiment Grossdeutschland
XLI. Panzer Korps 6, 8. Panzer, 2. motorisierte Infanterie Division
XIV Mot. Korps 13, 29. motorisierte Infanterie Division
16. Armee (Reserven: 6, 15, 26, 33, 52, 71, 73. Infanterie Division)VII. Korps 36, 68. Infanterie Division
XIII. Korps 17, 34. Infanterie Division
XXIII. Korps 58, 76. Infanterie Division
Heeres-Gruppe B an der holländischen Grenze (Reserven: 7, 211, 253, 267, 269 Infanterie Division) 18. Armee (Reserven: XXIX. Korps mit 208, 225. Infanterie, 9. Panzer Division)X. Korps 207, 227. Infanterie Division, 1. Kavallerie Division, mot. SS-Division Leibstandarte Adolf Hitler, mot. SS-Division ?
XXVI. Korps 207, 254, 256. Infanterie Division, mot. SS-Division ?
IX. Korps 294, 295. Infanterie Division
6. Armee (Reserven: I. Korps mit 1, 11, 61, 216, 223, 255. Infanterie Division)IV. Korps 18, 35. Infanterie Division
IX. Korps 19, 30, 56. Infanterie Division
XI. Korps 7, 14, 31. Infanterie Division
XXVII. Korps 253, 269. Infanterie Division
XVI. Panzer Korps 3, 4. Panzer, 20. motorisierte Infanterie Division
Luftlande-Korps 7. Flieger (Fallschirmjäger), 22. Luftlande Division
Heeres-Gruppe C im Saarland und an der Rhein-Front (Reserven: 197, 213, 215, 246, 262, 554, 555. Infanterie Division)1. ArmeeXII Korps 75, 198, 268. Infanterie Division
XXIV. Korps 60, 168, 252. Infanterie Division
XXX. Korps 79, 93, 258. Infanterie Division
XXXVII. Korps257. Infanterie Division
XLV. Korps 95, 167. Infanterie Division
7. ArmeeXXV. Korps557. Infanterie Division
XXVII. Korps 218, 221. Infanterie Divison
XXXIII. Korps 239, 556. Infanterie Division
OKH-Reserven im Westen9. Armee XVII, XXXXVIII, XL, XLII, XLIII, XLIV, XXXVI, XLV. Korps 10, 44, 45, 46, 50, 57, 60, 72, 78, 81, 82, 83, 86, 88, 96, 161, 162, 164, 167, 168, 169, 170, 183, 197, 205, 206, 212, 213, 217, 218, 221, 260, 290, 291, 292, 293, 294, 295, 296, 297, 298, 299 Infanterie Division, 1 SS-Brigade (motorisiert), SS-Polizei-Division, 1. Polizei-Divison (?)


Zahlenmäßige Übersicht der vollständig aufgestellten und einsatzbereiten Divisionen der deutschen Wehrmacht, Waffen-SS und Luftwaffe im Westen

 Panzermot.Inf.Kav.Inf.GebirgsLuft- landeinsg.
Heeres-Gruppe A7 3,33-361-47,33
Heeres-Gruppe B34130-240
Heeres-Gruppe C---24--24
Reserven- 1,33-43-- 44,33
insg.10 8,66 113312 155,66

Ungefähre Soll-Stärke der wichtigsten Divisions-Typen des Feldheeres im Jahr 1940:
Siehe Wehrmachts-Verbände Organisation 1939-41.


Bekannte Stückzahlen von einzelnen Panzer-Typen in den Panzer-Divisionen im Mai 1940:

PanzerkampfwagenAnzahl
PzKpfw 35(t) (6. Panzer Division in Frankreich)ca. 200
PzKpfw 38(t) Ausf. A-C (15 A in Norwegen, 7. und 8. Panzer Division in Frankreich)ca. 350
PzKpfw III (E-G) mit 3,7cm KwK L/46,5 348
PzKpfw IV (A-D) kurze 7,5cm KwK L/24280
Sturmgeschütz StuG III A mit kurzer 7,5cm L/24ca. 24
andere Panzerkampfwagen in den Panzer-Divisionenca. 1.372
GESAMTZAHL aller einsatzbereiten Panzerkampfwagen in Panzer-Divisionen2.574

Der Plan für den Westfeldzug

In den ersten Tagen des Krieges, als die deutschen Truppen in Polen einmarschierten, beschränkte sich die Wehrmacht natürlich auf eine defensive Haltung im Westen, um das deutsche Territorium gegen eine französische Offensive zu schützen. Nach dem Polenfeldzug wurden die deutschen Truppen so schnell wie möglich aus dem Osten nach dem Westen verlegt und bereits am 8. September forderte Adolf Hitler bereits eine deutsche Offensive im Westen, welche schon Ende Oktober oder Anfang November 1939 beginnen sollte.

General von Manstein bei der Abreise
General von Manstein bei der Abreise zur Übernahme seines neuen Postens als Stabschef der Heeresgruppe A.
Das OKH war davon nicht begeistert und wurde praktisch von Hitler zur Erstellung von Offensivplänen genötigt. Die ‚Aufmarschanweisung Gelb‘ wurde daraufhin am 19. und 29. Oktober 1939 erstellt. Zu dieser Zeit übernahm von Manstein den Posten des Generalstabschefs der Heeresgruppe A, welche nach den zu diesem Zeitpunkt gültigen Plänen des OKH eine eher defensive Rolle als Flankenschutz bei der geplanten Westoffensive spielen sollte. Schon bei der ersten Besprechung erkannte er die starken Bedenken, welche die führenden Köpfe im OKH gegen diese Offensive hegten.

Diese Offensive war nur beschränkt angelegt und sollte in die Niederlande, Belgien, Luxemburg und Nordfrankreich zur Küste des Ärmelkanals geführt werden. Da der Ansatz Ähnlichkeit mit dem Schlieffen-Plan von 1914 hatte, musste davon ausgegangen werden, dass die dann nach Belgien einrückenden britisch-französischen Kräfte zusammen mit den Belgiern und Holländern frontal Schritt für Schritt zurückgedrängt werden mussten, was dann im Detail eher taktische Planungen während der Offensive notwendig machen würde, als diese vorab zu bestimmen.

Tatsächlich war es aber keine Wiederholung des Schlieffen-Plans aus dem Ersten Weltkrieg, welcher 1914 nach Süden über Paris in den Rücken der französischen Armeen an der Grenze geführt werden sollte. Die einzige Gemeinsamkeit war die wiederholte Verletzung der Neutralität Belgiens, und nun auch Hollands.
Der Vorstoß nach Westen an den Kanal hatte den primären Auftrag, England zu besiegen, indem man Stützpunkte in den Niederlanden und Nordfrankreich für den Einsatz der Luftwaffe und der Kriegsmarine gegen Großbritannien in Besitz nahm.
Frankreich wurde als der weniger gefährliche Gegner angesehenen und die Besiegung der französischen Streitkräfte in Frontalgefechten während der Operation war nur ein Nebenprodukt der Offensive, aber nicht ihr Hauptziel.

Erste Pläne und Befehle für diese Offensive wurden mit einem Zieldatum Anfang November ausgegeben. Wegen der notwendigen Überprüfung dieser Befehle verließ Hitler am frühen Abend des 9. November die Jahresfeier zum gescheiterten Putschversuch von 1923 und entging so nur knapp dem Attentatsplan von Elser im Münchener Bürgerbräukeller.
Das Wetter erzwang jedoch immer wieder eine Verschiebung, denn die Deutschen brauchten klaren Himmel, um ihre Luftwaffe voll ausnutzen zu können.

OKH-Plan Westfeldzug 1939
Der ursprüngliche Plan des OKH vom Oktober 1939 für den geplanten Westfeldzug.
Zwischenzeitlich hatte von Manstein die Schwächen des Offensivplans erkannt, welcher im Gegensatz zum Schlieffen-Plan keine entscheidende Wirkung haben konnte und wodurch das deutsche Heer gezwungen war, einen etwa gleichstarken Gegner mehr oder weniger frontal zurückzudrängen.
Bei einigermaßen geschickter Führung der Alliierten konnten diese selbst bei einer Niederlage mit ziemlicher Sicherheit hinter der unteren Somme eine neue Front errichten, wodurch bis auf das Küstengebiet am östlichen Ärmelkanal nicht viel gewonnen wäre. Da der alliierte Oberbefehlshaber Gamelin einen guten Ruf genoss, musste auch mit einer Gegenoffensive aus dem Süden in die deutsche Flanke in Belgien gerechnet werden.

Deshalb entwickelte Manstein nun einen Plan, der seine eigentlich nur zum Flankenschutz beauftragte Heeresgruppe zum Hauptträger einer entscheidenden Offensive machen sollte, indem ein überraschender Panzervorstoß durch die angeblich ‚Panzer-sicheren‘ Ardennen durchgeführt wird.
Die Grundlagen dieses Operationsplans wurde vom Oberkommando der Heeresgruppe A erstmals am 31. Oktober 1939 an das OKH übermittelt.

Während mehreren fruchtlosen Austauschen (6. November, 30. November, 6. Dezember und 12. Januar) zwischen der Heeresgruppe A unter v. Rundstedt, bei der von Manstein Generalstabschef war, und dem OKH machte das schlechte Wetter und der extrem kalte Winter den deutschen Angriffsplänen ab Mitte Dezember 1939 endgültig einen Strich durch die Rechnung.
Durch die dem OKH wohl unangenehme Hartnäckigkeit von Mansteins wurde dieser schließlich im Februar 1940 von seinem Posten abgerufen, um quasi als Beförderung das 38. Armee-Korps in der Reserve in Deutschland zu übernehmen.

Bei Mechelen erbeuteter deutscher Aufmarschplan
Der nur teilweise vernichtete deutsche Aufmarschplan fällt bei Mechelen den Belgiern in die Hände.
In der Zwischenzeit erfolgte jedoch die versehentliche Notlandung eines deutschen Verbindungsflugzeuges in Belgien, wobei dessen Passagier, der Ia der 7. Flieger-Division die bisherigen Pläne der Luftflotte 1 für die Offensive mit sich führte. Die Belgier erbeuteten diese in wesentlichen Teilen.
Dies führte zwar nicht zu einer wesentlichen Änderung des ursprünglichen deutschen Operationsplanes, förderten aber dessen spätere Aufgabe.

Da nicht alle Generäle von der Ablösung des Generalstabschef der Heeresgruppe A begeistert waren, arrangierte es irgendjemand von ihnen, dass von Manstein am 17. Februar in Berlin persönlich seine Pläne Hitler erläutern konnte. Der Führer war von den Argumenten Mansteins beeindruckt und bereits am 20. Februar wurde vom OKH eine ähnliche, finale Aufmarschanweisung erteilt.

Die lange Verzögerung der Offensive verschaffte den Deutschen aber auch zusätzliche Zeit, um die Lehren aus dem Polenfeldzug in Bezug auf die Truppenausbildung zu verarbeiten sowie Ausrüstungsverluste und Reparaturen auszugleichen.
Dadurch, dass die ursprünglichen deutschen Angriffsabsichten immer wieder durchgesickert waren, manchmal aufgrund alliierter Geheimdienstinformationen, mindestens einmal durch eine italienische Warnung an die Niederländer und Belgier, einmal durch die bereits erwähnte Notlandung mit relevanten Einsatzbefehlen und durch die gezielten Warnungen eines wichtigen Gegners des nationalsozialistischen Regimes in der deutschen zentralen militärischen Aufklärung, Oberst Hans Oster, liefen die Alliierten nun in eine unvorhergesehene Falle.

Denn die Wiederholung von Warnungen und Warnungen, auf die neue Warnungen und Warnungen folgten, hatte jedoch schließlich den Effekt, die Bedeutung der letzten Warnungen im Mai 1940 zu verschleiern. Es war schwer zu glauben, dass diese Warnung nun korrekt gewesen war, wenn auf jede bisher – bis zur letzten – eine Verschiebung erfolgte.

Mansteins Plan Westfeldzug
Der von der Heeresgruppe A unter v. Rundstedt eingereichte abgeänderte Plan für den Westfeldzug, welcher von deren Generalstabschef v. Manstein entwickelt wurde.
Der neue deutsche Plan sollte nun einen so großen Teil der französischen und britischen Kräfte auf dem Kontinent vernichten, sodass der Krieg im Westen auf einen Schlag beendet werden konnte.
Der Angriff der Heeresgruppe B auf den nördlichen Abschnitt sollte nun die französischen und britischen Kräfte, die sich mit den Niederländern und Belgiern zur Verteidigung ihrer Länder verabredet hatten, herauslocken und angreifen, während ein sorgfältig geplanter und anfangs überraschender Panzervorstoß im Rahmen der Heeresgruppe A weiter südlich durch die Ardennen wie eine Sense zur Küste fuhr und die französischen und britischen Kräfte abschnitt, die nach Norden marschiert waren, um der deutschen Invasion zu begegnen.

Der Umstand, dass sowohl die Niederlande als auch die westlichen Alliierten einige Details des früheren deutschen Plans erfahren hatten, diente nun dazu, sie für den finalen Plan noch verwundbarer zu machen, denn es wurde ihnen suggeriert, dass ein massiver alliierter Vorstoß den deutschen Hauptvorstoß frontal aufhalten könnte, während er sie in Wirklichkeit noch tiefer in eine Falle zog.

Manstein bemängelte später nur, dass Churchill die Evakuierung seines geschlagenen Expeditionskorps aus Dünkirchen gelang und dass dies am Eingreifen Hitlers gelegen habe.
Dafür könnte es drei Gründe gegeben habe. Der Erste war, dass Keitel vom OKW Hitler erklärt habe, das Gelände um Dünkirchen sei für Panzer ungeeignet und diese noch für die endgültige Niederwerfung Frankreichs gebraucht werden. Der Zweite war, dass Göring dem Führer versichert habe, dass die deutsche Luftwaffe das Entkommen der Briten verhindern werden, was bei dessen Neigung zu Überheblichkeit durchaus nahe lag. Der dritte Grund sei der, dass Hitler selbst die Briten entkommen lassen wollte, um mit ihnen leichter zum Frieden zu kommen.
Dadurch konnte eine Invasion Englands im Herbst 1940 nicht mehr gewagt werden und die Briten konnten in Afrika und später in Italien erfolgreich den Krieg mit diesen geretteten Truppen fortsetzen.

Wie es auch später immer wieder zutraf, hatte Hitler zwar einen guten Instinkt in der operativen Führung, aber es fehlten ihm die militärischen Grundlagen, um zu erkennen, wann man ein hohes Risiko eingehen kann. So versuchte Hitler meist, die für ihn ’sicherste‘ Lösung den kühneren Operationen vorzuziehen.


Quellenangaben und Literatur

The Armed Forces of World War II (Andrew Mollo)
Krieg der Panzer (Piekalkiewicz)
World War II – A Statistical Survey (John Ellis)
Manstein – Verlorene Siege (Erich v. Manstein Erinnerungen)
A World at Arms – A Global History of World War II (Gerhard L. Weinberg)


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