Rushworth Jellicoe



Rushworth Jellicoe

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Weitere interessante Beiträge:
Im Blickpunkt:
  • 3d-Modell vom Ar 234 B-2 Blitz.

    Erster Düsenbomber der Luftfahrtgeschichte Arado Ar 234 Blitz. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Arado Ar 234 Blitz Typ: erster Düsenbomber der Luftfahrtgeschichte und strahlgetriebenes Aufklärungsflugzeug. Geschichte Steigende Leistungsanforderungen führten zur Ausschreibung eines Projektes für ein strahlgetriebenes Aufklärungsflugzeug mit einer Reichweite von 2.200 Kilometern durch das Reichsluftfahrtministerium. Im Spätherbst 1940 begann die Firma Arado darauf hin mit der vorläufigen Entwicklungsarbeit unter Direktor Walter Blume. Anfang 1941 wurde die Projekt-Entwurfsphase erreicht und der E370-Entwurf wurde im Oktober 1941 fertiggestellt und dem Technischen Amt überreicht. Zusätzlich wurden weitere, viel radikalere Konzepte beigefügt, aber der verhältnismäßig konventionelle E370-Entwurf wurde angenommen und erhielt Typen-Nummer 234 der ‘8er-Serie’. Es war vorhersehbar, dass dies ein extrem sauberes und fortschrittliches Flugzeug aus einer betonten Ganzmetall-Konstruktion werden würde, mit einer glatten und bündig genieteten Außenhülle. Der konisch geformte Flügel war auf dem schlanken Rumpf angebracht und die zwei Strahltriebwerke befanden sich unter dem Flügel in Gondeln mit dem gleichen Abstand zur Mittellinie, wie dies bei einem Kolbenmotor der Fall gewesen wäre. Ganz vorne in der Nase befand sich das einsitzige Cockpit und die gesamte Nase war mit Plexiglas verkleidet. Der Pilot gelangte an Bord durch das herunterziehen einer einziehbaren Stufe auf der linken Seite, kletterte Trittstufen an der linken Seite hoch und schließlich durch eine Dachluke. Diese Luke konnte abgesprengt werden, aber es gab keinen Schleudersitz und dieser Notausstieg war eine zweifelhafte Angelegenheit. Das Cockpit selbst war jedoch geräumig, komfortabel und gut ausgelegt und mithilfe der Motoren unter Druck gesetzt. Die herausfordernde Spezifikation einer Reichweite von 2.200 Kilometern erforderte, dass nahezu der gesamte dahinter liegende Rumpfbereich mit Treibstofftanks ausgefüllt werden musste. Diese Treibstofftanks wurden durch Einlässe im oberen Rumpfbereich betankt. Alle Fluginstrumente wurden manuell bedient und waren von konventioneller Art, die Querruder waren vom Frise-Typ mit scharfer Vorderkante und die Höhenruder und Ruder hatten eine besondere Massenbilanz sowie ein kombiniertes Ausgleichsgewicht im Rumpf. Die Höhenlage des Höhenleitwerks konnte zum Trimmen durch einen großen Hebel im Cockpit geändert werden, welcher eine Schraubenzieher bewegte. Innen- und außen von den Motorengondeln befanden sich hydraulisch betätigte, einfache Klappen mit einem maximalen Winkel von 45° zur Landung. Es war vorgesehen, dass die großen Fotokameras zur Aufklärung im hinteren Rumpfteil eingebaut werden. Das einzige Merkmal, welches völlig unkonventionell war, war das Fahrwerk. Im Nachhinein gesehen sollte dies eigentlich keine Probleme bereitet haben, aber die Konstruktionsmannschaft bei Arado sah im ersten Moment keine Möglichkeit, ein normales Fahrgestell zu verwenden. Im schmalen Rumpf, voll mit Treibstoff, war kein Platz für einziehbare Haupträder, noch konnten Landeräder an den Triebwerksgondeln oder den Flügeln angebracht werden, da die hohe Position der Flügel außergewöhnlich lange Flügelräder erfordert hätte. So schlug Arado dem Reichsluftfahrtministerium mehrere unkonventionelle Möglichkeiten vor und der Stab im Ministerium wählte die ungewöhnlichste Anordnung. Beim Start saß die Ar 234 auf einem großen dreirädrigen Wagen und Landen sollte sie auf einer zentralen Kurve mit kleineren Stabilisierungs-Kufen unter den Motorgondeln. Unnötige Verzögerungen und Erprobung Für das Flugzeug wurde das Junkers 109-004A Strahltriebwerk ausgewählt. Der Bau des ersten Prototyps Ar 234 V1 begann im Frühjahr 1941 und Junkers hatte versprochen, die Triebwerke innerhalb von 10 Monaten zu liefern. Die Arbeiten am Flugzeug in der Fabrik von Arado in Warnemünde gingen schnell voran, aber die Triebwerke litten unter zahlreichen Verzögerungen und wurden nicht vor März 1942 im Flug erprobt. Das Erstaunliche daran ist, dass die gleichen Triebwerke zwar die Me 262 zwar im Juli 1942 in die Luft brachten, aber Arado erhielt kein einziges davon bis Februar 1943. So konnte die Ar 234 V1 nicht vor dem 15. Juni 1943 erstmals fliegen. Zu diesem Zeitpunkt war die Flugzeugzelle schon seit 18 Monaten fertig und Arado hatte zwischenzeitlich darüber nachgedacht, Flugversuche mit zwei Kolbenmotoren durchzuführen, aber der Bodenabstand für Propeller war bei der Landung zu gering. Mit einem konventionellen Fahrgestell wäre dieses Problem nicht aufgetreten und zumindest Flugversuche hätten früher beginnen können. Wenn Junkers die Strahltriebwerke früher an Arado geliefert hätte, wäre die Ar 234 ein Jahr früher zum Einsatz gekommen und in der Nachfolgezeit auch in wesentlich größeren Stückzahlen an der Front erschienen. Als der Prototyp endlich fliegen konnte, stellten sich die Flugqualitäten der Ar 234 als herrlich heraus. Vom Stützpunkt Rheine und mit dem Chef-Testpiloten Selle, förderte das Erprobungsprogramm keine wesentlichen Probleme zutage und von Beginn an hatte jeder Testpilot, welcher die Ar 234 flog, nur großartiges über die Handhabung zu berichten. Allerdings benötigtes es bis zu zehn Testflüge mit jeder Maschine, bevor die Querruder ausreichend genau eingestellt waren. Dagegen bereitete der Startwagen und die Landekufen unendliche Probleme. Beim Erstflug wurde der große Startwagen, wie vorgesehen, aus einer Höhe von 60 Metern abgeworfen, aber dessen Fallschirm öffnete sich nicht und so wurde der Wagen beim Aufschlag auf den Boden zerstört. Das Gleiche passierte beim zweiten Start, sodass beschlossen wurde, dass das Flugzeug ohne den Wagen in die Luft gehen sollte, welcher auf dem Boden verblieb. Obwohl dies funktionierte, verursachten Startwagen und Landekufen weiterhin Schwierigkeiten. Oft fuhren die Kurven nicht ein und das Flugzeug schaukelte und wackelte bei der Landung erheblich und mehrmals brach eine der Stabilisierungskurven ab, sodass die Flügelspitze über den Boden schleifte. Noch schlimmer war der Umstand, dass die Ar 234 mit den Kurven sich nicht auf dem Boden bewegen ließ, sodass bei Kampfeinsätzen in größerer Stückzahl das Flugfeld innerhalb kürzester Zeit mit unbeweglichen Ar 234 übersät wäre, welche nachfolgende landende Flugzeuge gefährdend und leichte Ziele bei feindlichen Tieffliegerangriffen wären. Deshalb wurde im Spätsommer 1943 entschieden, ein konventionelles Fahrgestell einzubauen. So wurde die ursprünglich geplante Ar 234 A-Serie gestrichen, aber sieben weitere Prototypen davon wurden fertiggestellt. Davon flogen V2, V3, V4, V5 und V7 in schneller Folge, während V6 und V8 als Versuchsflugzeuge für vier Strahltriebwerke verwendet wurden. In den letzten Monaten des Jahres 1943 wurden mit den Prototypen die Druckkabine, Startraketen unter den Flügeln, die leichteren und stärkeren Junkers-004B-Strahltriebwerke und auch in einigen Flugzeugen ein Schleudersitz getestet. Arado Ar 234B Während der Erprobungsarbeiten in Rheine wurde eine große Fabrik bei Alt-Lönnewitz vorbereitet, um die Ar 234B – nun mit dem populären Namen ‘Blitz’ versehen – mit dem konventionellen Fahrgestell zu bauen. Der erste B-Serien-Prototyp mehr …

  • Kampfpanzer Maus

    Deutscher überschwerer Kampfpanzer Maus aus dem Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und Video. Panzerkampfwagen Maus Typ: Überschwerer Kampfpanzer. Geschichte Am 8. Juni 1942 erhielt Dr. Ferdinand Porsche in Stuttgart einen Auftrag von Hitler, mit dem Entwurf eines überschweren Kampfpanzers zu beginnen, welcher mit einer 12,8-cm-Kanone und einer koaxialen 7,5-cm-Kanonen in einem Drehturm bewaffnet und die größtmögliche Panzerung haben sollte. Porsche war zu diesem Zeitpunkt Leiter der deutschen Panzer-Kommission und hatte auch persönlich großen Einfluss auf Hitler, der von dessen technischer Genialität fasziniert war. So wurde er von Dr. Porsche erfolgreich zur Entwicklung eines überschweren Kampfpanzers gedrängt. Allerdings waren Porsches technische Raffinessen oft zu komplex für Kampffahrzeuge für das Gefechtsfeld, was sich schon bei seinem Entwurf zum Tiger I und später Königstiger herausstellte und auch in den überschweren Jagdpanzer Ferdinand bzw. Elefant mündete. Auch war der Großteil der deutschen Panzer-Konstrukteure und Taktiker von diesem Projekt wenig begeistert. Zu Beginn wurde das Fahrzeug als Mammut oder ‘Porsche-Projektnummer 205’ bezeichnet. Versuche mit Prototypen sollten bereits im Mai 1943 beginnen, aber es traten viele Schwierigkeiten auf. Zum Beispiel konnte der vorgesehene, luftgekühlte Motor nicht geliefert werden, sodass der Prototyp V1 mit einem modifizierten MB509-Flugmotor und der V2 mit einem MB517-Dieselmotor ausgerüstet werden mussten. Die von Porsche geplante Längsdrehstabfederung musste aufgegeben werden, da es nicht genügend Platz für die Anzahl der notwendigen Stationen gab, um das ständig zunehmende Gewicht des Fahrzeuges zu tragen. Trotzdem wurde ein Auftrag über den Bau von 150 Serienfahrzeuge erteilt, welcher aber bereits im Oktober 1943 wieder gestrichen wurde. Das Heereswaffenamt bestellte im Juni 1943 auch noch als Konkurrenzprodukt zur Maus von den Adlerwerken den sogenannten überschweren Kampfpanzer E-100. Hitler befahl jedoch 1944 die weitere Entwicklungsarbeit an überschweren Kampfpanzern einzustellen und die Arbeiten gingen nur noch langsam voran. Lediglich drei Mann arbeiteten an dem Prototyp, von dem das Fahrgestell noch bis Kriegsende fertig wurde. Mit dem Bau des ersten überschweren Kampfpanzers Maus wurde jedoch am 1. August 1943 bei der Firma Alkett begonnen und Krupp lieferte bis Mitte September die Fahrzeugwanne. Die erste Probefahrt mit einer Turm-Atrappe fand dann am 23. Dezember 1943 bei der Firma Alkett statt, woraufhin das Fahrzeug am 10. Januar 1944 zu ausführlichen Tests nach Böblingen bei Stuttgart gebracht wurde. Wenn man von den Problemen mit dem Laufwerk absieht, war die Erprobung sogar recht erfolgreich und Hitler verlangte die Fertigstellung des Prototyps mit Turm und Bewaffnung. Im Juni 1944 wurde das Fahrzeug mit einem richtigen Turm und Bewaffnung getestet. Auch dieses Tests waren ausgesprochen erfolgreich und so ging der Prototyp V1, als Maus I bezeichnet, zum Testgelände nach Kummersdorf. Der ohne einen Turm ausgestattete Prototyp V2, bezeichnet als Maus II, begann mit Versuchen im September 1944, aber der Motor wurde bei einem Unfall zerstört und konnte nicht vor April 1945 ersetzt werden. Beide Prototypen wurden vor dem Eintreffen der Roten Armee bei Kummersdorf gesprengt. Trotzdem gab es bei Kriegsende neun Prototypen mit unterschiedlichem Baufortschritt und Produktionspläne für 150 Exemplare waren vorbereitet worden. Die Maus lief auf einem von der Firma Skoda entworfenen Spiralfederlaufwerk und wurde so entworfen, um auch mit der 15-cm-KwK44 oder 17-cm-KwK44-Kanone bewaffnet werden zu können. Um Flüsse zu überqueren – und da die Maus für die meisten Brücken zu schwer war – sollte das Fahrzeug diese bis zu einer Tiefe von 8 Metern einfach auf dem Grund durchfahren können, wobei die Kraftübertragung für einen Elektromotor durch ein Kabel von einer anderen Maus am Flussufer erfolgen sollte. Spezifikationen für Panzerkampfwagen Maus Spezifikationen: Panzerung: Bewaffnung und Ausrüstung: Durchschlagskraft mm auf 30° Panzerplatte der 12,8-cm KwK44 L/55: Video vom Einsatz der Maus in Computerspielen Dazu das nachfolgende Video zum Einsatz der Maus, Horten Ho 229 und Sturmpanzer II in einer Realistischen Landschlacht vom free2play-Spiel War Thunder: https://youtu.be/8pEJwEj4TCs Wer das Gratis-Panzer-Spiel noch nicht kennt, kann War Thunder hier kostenlos downloaden:

  • PzKpfw III in Strassenkämpfen

    Deutscher mittlerer Kampfpanzer PzKpfw III (Panzerkampfwagen III) Ausf. G, H, J mit 5-cm KwK L/42. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. PzKpfw III, Panzerkampfwagen III Typ: Mittlerer Kampfpanzer. Geschichte: Der PzKpfw III – oder vollständig Panzerkampfwagen III – war der wichtigste Panzertyp des deutschen Heeres in den ersten beiden Jahren des 2. Weltkrieg. Mehr als jeder andere Panzertyp dominierte der PzKpfw III die Blitzkriege der Jahre 1940-1941 und führte die deutschen Streitkräfte fast bis zum strategischen Sieg des Konfliktes. Bis Mitte der 1930er Jahre hatten die deutschen Planer angenommen, dass für die Zukunft zwei verschiedene Panzertypen notwendig wären, nämlich einen Leichten und einen Mittleren Panzer. Der schnelle, leichte Panzer sollte mit einer 2-cm-Schnellfeuerkanone bewaffnet sein (dies wurde der PzKpfw II) und feindliche Panzer bekämpfen sowie Aufklärungsaufgaben übernehmen können. Der mittlere Panzer (dies wurde der PzKpfw IV) wäre langsamer, stärker gepanzert und mit einer großkalibrigen Kanone bewaffnet, welche Sprenggranaten verschießen könnte. Dieser Panzer sollte die Nahunterstützung bieten und mit feindlichen Panzerabwehrgeschützen in der tiefe des Gefechtsfeldes fertig werden. Jedoch zeigten Manöver-Ergebnisse und weitere Studien bald, dass der schwach bewaffnete und dünn gepanzerte leichte Panzer nicht in Panzergefechten bestehen konnte. Es wurde deutlich, dass es eine weitere Panzerklasse irgendwo dazwischen geben müsste. Dieser mittlere Panzer müsste mit einer ausreichend starken Kanone bewaffnet sein, um die meisten der feindlichen Panzer bekämpfen zu können. Dazu müsste er verhältnismäßig gut gepanzert und beweglich sein, um jede Durchbruchs-Möglichkeit auszunutzen. Das war wohl die erste Definition von dessen, was heute als ‘Kampfpanzer’ (MBT = Main Battle Tank, im Englischen) üblicherweise angesehen wird. So wurde der PzKpfw III entwickelt, um die Hauptschlagkraft der zukünftigen Panzerdivisionen zu sein. Guderian und seine Generalinspektion der Panzertruppen wollten diesen neuen Panzer mit einer 5-cm-Kanone bewaffnet sehen, aber das Heereswaffenamt hielt die 3,7-cm-Kanone für ausreichend. Dies vor allem aus Gründen der Standardisierung, da die Infanterie bereits mit der 3,7-cm-Pak 36 ausgerüstet war. Jedoch wurde als Zugeständnis ein ausreichend großer Turmring verwendet, um gegebenenfalls später schwerere Geschütze einzubauen. Der erste moderne Kampfpanzer Aber die wirkliche Innovation des PzKpfw III lag in dem Bereich – und in welchem er weit vor seinen zeitgenössischen Konkurrenten lag – von der Platzierung der Besatzung und ihrer Ergonomie. Von Anfang an wurde der PzKpfw III für den Kampf Panzer gegen Panzer optimiert und wie die Zukunft zeigen wird, damit auch für jede andere Gefechtssituation. Die Besatzung von 5 Mann war offensichtlich ziemlich stark für einen mittleren Panzer. Zu den Besatzungsmitgliedern gehörte der Kommandant, Ladeschütze, Richtschütze, Fahrer und der MG-Schütze, welcher zugleich auch Funker war. Der Schlüssel dabei lag in dem Drei-Mann-Turm, wobei sich der Kommandant in einer geeigneten, angehobenen Position zwischen Richtschütze und Ladeschütze befand und über eine Rundumsicht-Kuppel verfügte. Der Kommandant hatte keinerlei andere Aufgaben, als den Panzer zu befehligen und dessen Aktionen mit den anderen Panzern des Zugs zu koordinieren, wodurch er effizient durch die Funkkommunikation unterstützt wurde. Er wurde nicht davon abgelenkt, noch zusätzlich Richtschütze, Ladeschütze oder sogar beides zur gleichen Zeit zu sein, wie es in fast allen zeitgenössischen alliierten oder russischen Panzern der Fall war. Die Spezifikation für den Panzer 3 wurde 1935 aufgestellt und mehrere Prototypen im folgenden Jahr erprobt. Der Entwurf von Daimler-Benz wurde für die Produktion von zehn Panzerkampfwagen III Ausführung A (PzKpfw III Ausf.A) im Jahr 1937 ausgewählt. Die PzKpfw III A hatten nur 15 mm Panzerung, waren mit der 3.7-cm-KwK L/45.5 bewaffnet, hatten 5 Straßenränder welche durch Federspulen abgedämpft wurden, sowie zwei Rücklaufrollen. Versuche den Entwurf, insbesondere im Bereich des Laufwerks, zu verbessern, folgten kurz darauf. Die PzKpfw III Ausf. B, C und D verwendeten alle 8 Räder auf beiden Seiten, welche sich durch verschiedene Variationen der eingesetzten Blattfederaufhängungen unterschieden. Es wurden insgesamt nur 60 der halb-experimentellen PzKpfw III B, C und D von 1937 bis Juni 1938 hergestellt, alle unter Beibehaltung der relativ dünnen Panzerung von 15 mm. Erst im Dezember 1938 erschien der PzKpfw III Ausf.E, welcher das endgültige Produktionsmodell wurde und der ersten Serie ähnelte. Die Laufwerkaufhängungs-Probleme wurden durch die Verwendung von unabhängigen Drehstabfederungen gelöst, mit sechs Rädern auf beiden Seiten und drei Spur-Umlenkrollen. Die verbesserte Laufwerkaufhängung erlaubte eine Gewichtszunahme auf 19,5 Tonnen, wodurch die Panzerung auf 30 mm verdoppelt werden konnte, was einen beachtlichen Schutz für die Zeit von 1939/40 bot. Insgesamt wurden jedoch nur 96 PzKpfw III E bis Oktober 1939 fertiggestellt. Durch die langsame Herstellung verfügte das deutsche Heer bei Beginn des Polenfeldzug am 1. September 1939 insgesamt nur über 98 Panzer 3 und somit bildete der PzKpfw II das Rückgrat der Panzerverbände in Polen. Von September 1939 bis Juli 1940 wurden dann 435 PzKpfw III Ausf.F produziert. Endlich gab es – zumindest für deutsche Verhältnisse – eine Art von Massenproduktion des Kampfpanzers. Der PzKpfw III F war im wesentlichen identisch zum PzKpfw III E, außer das die etwa 100 letzten Serienfahrzeuge mit einer neuen externen Geschützblende und erstmals mit der stärkeren 5-cm-KwK L/42 ausgerüstet wurden. Am 10. Mai 1940 gab es 348 Panzer III (einschließlich der ersten Ausf. G) in den sieben deutschen Panzerdivisionen an der Westfront. Obwohl es immer noch mehr PzKpfw II gab, bedeutete deren Unfähigkeit, feindliche Panzer oder eingegrabene Panzerabwehrstellungen erfolgreich zu bekämpfen, dass die Panzer 3 die Speerspitze des deutschen Angriffs während des Westfeldzug 1940 bildeten. Nach den Kampferfahrungen in Frankreich wurden im August 1940 viele der PzKpfw III F mit der stärkeren 5-cm-Kanone ausgerüstet und zusätzliche 30-mm-Panzerplatten auf den Rumpf und die Aufbauten verschweißt. Zwischen dem 22. Juni und 4. Juli 1941 gingen aber immer noch 274 PzKpfw III mit der 3,7-cm-Kanone an der Ostfront in den Einsatz. Diese Panzer waren nicht mit der 5-cm-Kanone aufgerüstet worden und waren vornehmlich PzKpfw III Ausf.F. hier zu den Details der ersten Modelle des PzKpfw III Ausführung A bis F Im April 1940 hatte die Produktion des PzKpfw III Ausf.G begonnen. Bei der Ausführung G wurde die 5-cm-KwK L/42 von Juli 1940 an zur Standardbewaffnung, dazu verstärkte Panzerung an der Rückseite und bei den späteren Serienmodellen eine neue Kommandantenkuppel auf dem Turm. Ab Oktober 1940 wurde der PzKpfw III Ausf.H zusätzlich gebaut, welcher einen überarbeiteten und verlängerten Turm mehr …

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