Vorbereitungen 1940


Vorbereitungen 1940

Vorbereitungen 1940

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Im Blickpunkt:
  • D-Day

    Kriegstagebuch für das Jahr 1944 im 2. Weltkrieg. Zu Beginn des Jahres 1944 hatte sich der strategische Ring um Deutschland längst geschlossen. Der Endsieg über Sowjet-Russland war völlig illusorisch geworden und es zeigte sich vielmehr in der Ukraine, bald auch nahe der rumänischen und polnischen Grenze und vor Leningrad im Baltikum, dass sich die östliche Backe der Kneifzange stattdessen immer mehr auf das Zentrum der ‘Festung Europa’ einwirkte. Kriegstagebücher zu den einzelnen Monaten des Jahres 1944: Die ‘Festung Europa’ war ursprünglich eine Schöpfung von Propagandaminister Goebbels, der aus dem strategischen Ring, welcher die Achsenmächte einschloss, etwas Positives gewinnen und der Bevölkerung Sicherheit vorgaukeln wollte. Aber schon dieses Bild offenbarte die Schwäche der Achsenmächte: Wie kann man aus einer belagerten Festung einen Gegner besiegen ? Dagegen braucht dieser nur an einer Stelle den Festungswall zu durchbrechen und schon ist die Niederlage nur eine Frage der Zeit. Diese ‘Festung Europa’ hatte eine ‘Mauer’, welche etwa 15.000 km lang war. Damit war sie entgegen aller strategischen Grundprinzipien kaum noch zu verteidigen. Der Gegner brauchte nur an schwachen Stellen ‘anzuklopfen’ und schon würde die Mauer dort einbrechen und Kräfte müssten von einer Ecke der bedrohten Festung in die andere geworfen werden. Dies zieht schon den Vergleich mit einem ‘Mühle’-Spiel nach sich. Dazu hatte die ‘Festung Europa’ auch kein Dach mehr über dem Kopf. Deshalb bestand der Vorteil der ‘inneren Linie’ bei mangelnden Reserven, bedrohten Verbindungslinien sowie ständig angegriffenen, lebenswichtigen Produktionszentren nur noch zu einem gewissen Grade. Auch erfordert das Halten einer Festung auch die Einigkeit der Belagerten. Dies endete spätestens mit der Verhaftung Mussolinis und der Kapitulation Italiens. Im Laufe des Jahres 1944 folgten praktisch alle anderen Verbündeten Hitlers. Anfang des Jahres 1944 nahm die Rote Armee an der gesamten Ostfront von Lappland bis zum Balkan ihren Vorstoß wieder auf. Zuerst musste die Krim, welche schon seit November 1943 von jeglicher Landverbindung abgeschnitten war, nach langem Widerstand Hitlers vor einem russischen Sturmangriff aufgegeben werden. In Finnland wurde die karelische Landenge und Petsamo im Norden von den Russen angegriffen. Dies zwang dann die Finnen zum Ausscheiden aus dem Krieg und die Zurücknahme der Gebirgsarmee aus Lappland nach Nord-Norwegen. Im Frühjahr 1944 brach schon die Verteidigung der deutschen Luftwaffe gegen die amerikanischen Tagesangriffe der B-17 Fliegende Festung und B-24 Liberator Bomber endgültig zusammen, als die P-51 Mustang Begleitjäger mit Zusatztanks die Bomber zu allen Zielen im von Deutschland beherrschten Europa sichern können. Als die Amerikaner dann noch ihre strategischen Bombereinsätze auf die deutsche Treibstoff- und synthetische Industrie konzentrieren, geht der Wehrmacht sprichwörtlich der Sprit aus. Die Divisionen der Roten Armee stehen bereits an den Grenzen der Slowakei, in Rumänien und Polen, als am 6. Juni 1944 die alliierte Invasion in der Normandie erfolgt. Der D-Day wird unter dem Schutz überwältigender See- und Luftstreitkräfte durchgeführt und ist erfolgreich. Und so wie es Rommel vorausgesagt hat, kann der Gegner auch nicht mehr besiegt werden, wenn er erst einmal an Land Fuß gefasst hat. Dazu hätte es auch kaum einer zweiten Landung in Südfrankreich am 13. August 1944 bedurft. Zwischenzeitlich hatte die Heeresgruppe Mitte an der Ostfront einen seit den Rückschlägen in der Ukraine vom Winter und Frühjahr einen viel zu langen und aufgeblähten Frontabschnitt in Weißrussland zu verteidigen, wurde sie durch die Sommeroffensive der Roten Armee am dritten Jahrestag des Beginns des Unternehmen Barbarossa vollständig zerschlagen wurde. Die Verluste der Wehrmacht übertrafen dabei bei weitem noch die von Stalingrad. Die Russen stießen dabei bis an die Weichsel und an die ostpreußische Grenze vor, sodass die Niederlage nicht mehr zu verheimlichen war und Verrat vorgeschoben wurde. Im Zuge dessen erfolgte der Warschauer Aufstand von der polnischen Heimatarmee, dessen Unterstützung Stalin verweigerte, da er andere Pläne für Polen hatte. Ein Aufstand einiger Generale und Offiziere am 20. Juli 1944 und das Attentat des Obersts Graf von Stauffenberg auf Hitler war dann der letzte Versuch aus Deutschland selbst, die sich abzeichnende Katastrophe abzuwenden. Das Attentat scheiterte, Hitler überlebte und nahm furchtbare Rache an jeglicher, verbliebener Opposition. Nun wurde der 2. Weltkrieg bis zur äußersten Konsequenz vom Nazi-Regime geführt. Durch den russischen Vorstoß an die Weichsel wurde auch gleichzeitig die Heeresgruppe Nord im Baltikum abgeschnitten, welche sich aufgrund der Weigerung Hitlers nicht mehr nach Ostpreußen zurückziehen durfte. So verblieb die Masse ihrer Verbände bis zum Kriegsende – und für die allgemeine strategische Situation bedeutungslos – im sogenannten ‘Kurlandkessel’. In Rumänien wurde im August der Diktator Antonescu gestürzt und abgesetzt, während die Rote Armee dieses Balkanland überrannte. Dabei wurde wiederum nahezu eine vollständige deutsche Armee in Moldawien eingeschlossen und geriet in Gefangenschaft. In der Zwischenzeit brachen die amerikanischen, britischen und kanadischen Truppen aus ihrem Brückenkopf in der Normandie aus und überrannten schnell ganz Frankreich und erreichten im Oktober die deutsche Grenze bei Aachen. Zwar scheiterte die alliierte Luftlandung bei Arnheim, welche den ‘Krieg noch vor Weihnachten beenden’ sollte, aber die alliierte Bomberoffensive zerstörte systematisch das deutsche Verkehrs- und Nachrichtennetz sowie Produktionszentren. Diese Terrorangriffe auf die deutschen Städte kündigten schon das nahe Ende des Krieges an und unter diesem Eindruck stellten Rumänien, Finnland, Bulgarien und Ungarn nacheinander den Kampf ein und wandten sich gegen das Deutsche Reich. Doch Hitler wollte immer noch das Unmögliche erzwingen und ließ den Volkssturm aufstellen, für den das ‘letzte Aufgebot’ aus Kinder und Greisen an die näher rückenden Fronten geschickt wurden. Die überraschende Ardennen-Offensive am 16. Dezember 1944 war dann Hitlers letzter Trumpf. Trotz größerer Anfangserfolge war aber auch diese Karte schon nach vier Tagen praktisch ausgespielt und Hitlers ‘Spiel um die Weltherrschaft’ endgültig verloren.

  • schweres Vickers-Maschinengewehr

    Stärke und Organisation der britischen Armee in Nordafrika (Schlachten von El Alamein) und Großbritannien von 1941 bis 1943. Die britischen Streitkräfte 1941 bis 1943 siehe auch: die britische Armee 1940 Die Britische Armee in Nordafrika von 1941 bis 1943 Nach den großen Siegen über die Italiener in Nordafrika im Winter 1940/1941 wurden im folgenden Frühjahr die dortigen britischen Streitkräfte reduziert, als mehrere Einheiten zur Unterstützung für Griechenland verschifft wurden. Insgesamt wurden über 50.000 britische und Empire-Soldaten nach Griechenland gebracht, zusammen mit 100 Panzern. Dazu gehörten die 1. Armored (Panzer) Brigade, 6. australische Division und die 2. neuseeländische Division. Trotzdem wurden diese Truppen schnell beim Balkanfeldzug der Wehrmacht überrannt und verloren dabei 11.000 Mann. Die verbliebenen Soldaten wurden nach Kreta und Nordafrika evakuiert. Die 28.000 Mann auf Kreta sahen sich nach der deutschen Luftlandung auf Kreta ebenfalls gezwungen, ihre Stellungen zu räumen und wurden auch nach Nordafrika zurückgebracht. Auf Kreta verlor die britische Armee 612 Gefallene, 224 Verwundete und 5.315 Kriegsgefangene. Dagegen wurden die britische Operation in Italienisch-Ostafrika zu einem vollständigen Triumph, als zwei Kolonnen aus britischen und Empire-Truppen eine Zangen-Operation gegen die Italiener durchführten. Am 19. Januar 1941 begann die erste Kolonne aus zwei indischen Divisionen und einheimischen Truppen mit dem Vormarsch aus dem Sudan. Die zweite Kolonne griff am 24. Januar in nördlicher Richtung von Kenia aus an und bestand aus drei südafrikanischen Divisionen. Beide Kolonnen hatten zusammen etwa 70.000 Mann. In dem dreimonatigen Feldzug brachten die britischen und Empire-Streitkräfte 50.000 italienische Kriegsgefangene ein und eroberten praktisch ganz Italienisch-Ostafrika bei weniger als 500 Mann Verlusten. Den Briten drohte jedoch weiteres Ungemach im Nahen Osten, als ein von den Achsenmächten unterstützter Aufstand im Irak ausbrach, welcher aber bald zusammenbrach. Dagegen war die Situation in Syrien gefährlicher, wo sich eine 35.000 Mann starke Streitmacht von Vichy-Frankreich befand. So wurde eine britische Truppe aus 20.000 Soldaten zusammengekratzt, um Syrien am 8. Juni 1941 anzugreifen. Die alliierten Streitkräfte bestanden aus der 7. australischen Division, der 5. indischen Infanterie-Brigade-Gruppe mit der zugeteilten Trans-jordanischen Grenztruppe sowie einer frei-französischen Division. Damaskus wurde schnell erobert, aber die Vichy-französischen Truppen leisteten erbitterten Widerstand und kapitulieren erst am 12. Juli 1941 gegenüber den Briten und ihren Verbündeten. Während des Sommers und Herbst 1941 bereiteten sich die britischen Truppen in Nordafrika auf ihre nächste Offensive vor. Dabei wurden Veränderung bei ihrer Organisation und Führung vorgenommen. So ersetzt General Sir Claude Auchinleck den gegen Rommel glücklosen General Wavell als britischer Oberbefehlshaber Mittlerer Osten am 15. Juli 1941. Auf dem Kriegsschauplatz trafen zwischen Januar und Juli 1941 239.000 Mann Verstärkungen ein, davon 144.000 aus Großbritannien. Dazu gehörte die 50. britische Division und das Hauptquartier des X. Korps. Am 9. September 1941 wurde die Western Desert Force zur britischen 8. Armee mit dem XIII. und dem XXX. Korps. Die Einheiten in Palästina und Syrien wurden neu geordnet als die britische 9. Armee mit dem I. australischen und X. Korps. Im November 1941 waren die britischen Panzertruppen einsatzbereit und auch in Umfang und Stärke angestiegen. Die 7. Armored (Panzer) Division war neu ausgerüstet worden, die 22 Armored Brigade traf neu in Ägypten ein und die 32. Armee-Tank-Brigade war einsatzbereit im eingeschlossenen Tobruk und die 1. Armee-Tank-Brigade wurde gerade in das XIII. Korps eingegliedert. Von Ende 1941 bis Sommer 1942 focht die britische 8. Armee eine Reihe von Gefechten, die gravierende Mängel im Vergleich zu den deutschen Verbänden bei der Vorbereitung auf den Wüstenkrieg aufzeigten. Zum Beispiel hatten die Kämpfe während des Unternehmens ‘Crusader’ (Kreuzzug) im November 1941 General Auchinleck, den Oberbefehlshaber der englischen 8. Armee, davon überzeugt, dass die britische Panzerdivision eine unausgewogene Zusammenstellung aus zu vielen Panzern und zu wenig Infanterie waren. Er strukturierte daher die englischen Panzerdivisionen um. Die Armored (Panzer) Divisionen sollten nur aus einer Armored (Panzer) Brigaden-Gruppe mit knapp unter 200 Panzern bestehen, sowie einer motorisierten Infanterie-Brigaden-Gruppe mit Panzerspähwagen und unterstützt durch Artillerie, Pioniere und Verwaltungs- und Versorgungseinheiten. Die Armee-Tank-Brigaden, welche aus drei Regimentern mit etwa 60 Panzern bestanden, sollten weiterhin unabhängige Formationen bleiben, welche zu stärkeren Gruppen bei Bedarf zusammengefasst werden könnten. General Auchinleck bildete auch die Infanterie-Brigaden um, um ein besseres und dauerhaftes Zusammenwirken der verschiedenen Waffengattungen zu erreichen. Infanterie-Divisionen sollten nun aus drei Infanterie-Brigaden zu je drei Bataillonen bestehen. Dazu ein Feldartillerie-Regiment mit vierundzwanzig 25-Pfündern, ein Panzerabwehr-Regiment mit 48 6-Pfünder-Kanonen, zugeteilte Flugabwehr-Kanonen, Pionieren und Verwaltungs- und Versorgungseinheiten. Unglücklicherweise für die Briten konnten diese Änderungen nicht vollständig umgesetzt werden, als Rommel am 26. Mai 1942 die 8. Armee angriff und zurückdrängte. Rommel nahm am 21. Juni Tobruk ein, wobei die 8. Armee die 2. südafrikanische Division zusammen mit einer Armee-Panzerbrigade und je eine britische und indische Infanterie-Brigade durch Kapitulation verlor. In der Zeit von November 1941 bis August 1942 verlor die 8. Armee 102.000 Mann (davon 49.000 Briten), jedoch stieg die Stärke der Armee von 88.000 Mann im Januar 1942 auf 126.000 im Mai durch Verstärkungen an. Unter den 149.800 Mann Verstärkungen, welche im Mittleren Osten zwischen Januar und August 1942 angekommen waren, befanden sich auch die 8. britische Panzerdivision und die 44. und 51. britische Infanterie-Divisionen. Britische Kriegsgliederung im Mittleren Osten am 1. Juli 1942 Panzerstärke und Verluste der 8. Armee im Juli 1942: Zur Schlacht von El Alamein konnte General Montgomery, der neue Befehlshaber der 8. Armee, drei Korps mit zusammen 195.000 Mann einsetzen: Britische Kriegsgliederung zur Schlacht von El Alamein am 23. Oktober 1942: Ausstattung der 8. Armee zur Schlacht von El Alamein: Die Kampfstärke der britischen 8. Armee während der Schlacht von El Alamein belief sich auf etwa 195.000 Mann. Sie erlitt dabei 13.650 Mann Verluste, welche zu 58 Prozent Truppeneinheiten aus Großbritannien betraf. Als die Achsen-Streitkräfte sich von El Alamein zurückzogen und von der britischen 8. Armee verfolgt wurden, erfolgte die alliierte Landung in Französisch-Nordwestafrika durch das Unternehmen Torch. Die östliche Invasionsgruppe beinhaltete die 11. und 36. britischen Brigade-Gruppen mit 9.000 Soldaten und die gemischten anglo-amerikanischen 1. und 6. Commandos (Kommando-Einheiten) 2.000 Mann. Diese britischen Truppen bildeten den Grundstock, was zur britischen 1. Armee in Tunesien wurde. Am 20. Dezember 1942 bestand diese aus insgesamt 189.000 Mann und beinhaltete die 6. Armored mehr …

  • PzKpfw IV erklimmt Sanddüne

    Panzer 4, deutscher mittlerer Panzerkampfwagen IV aus dem Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modelle. Panzerkampfwagen IV Ausf. A, B, C, D, F (F1) Typ: mittlerer Kampfpanzer mit kurzer 7,5-cm KwK37 L/24. Geschichte Wenn auch der PzKpfw III der wichtigste deutsche Panzertyp der Wehrmacht in den ersten beiden Kriegsjahren war, so wurde der Panzer 4 – bzw. Panzerkampfwagen IV, PzKpfw IV oder Panzer IV – zum wichtigsten Kampfpanzer im Jahr 1942 und 1943. Dies war möglich durch den hervorragenden, ursprünglichen Entwurf des Panzers IV, der umfangreiche Verbesserungen zuließ, während für den Panzer III auf dem kleineren Fahrgestell nur eine beschränkt bessere Panzerung und Bewaffnung möglich war. Bis zum Auftreten des Panther-Panzers in größeren Zahlen ersetzte der Panzer IV den Panzer III als den hauptsächlichen deutschen Kampfpanzer. In der Mitte der 1930er Jahre stellte die Wehrmacht einen Bedarf für einen mittleren Kampfpanzer fest, welcher Feuerunterstützung auf kurze Entfernungen leisten und von feindlicher Infanterie bemannte Panzerabwehrkanonen in der Tiefe des Gefechtsfeldes bekämpfen sollte. Deshalb forderten die Spezifikationen einen Panzer in der 20-Tonnen-Klasse mit einer geeigneten, großkalibrigen Kanone. Die möglichst hohe Beweglichkeit und Fähigkeit, gegnerische Panzer zu bekämpfen, war im Gegensatz zu dem ‘anderen’ mittleren Panzer, dem PzKpfw III, nur zweitrangig. Im Jahr 1935 stellten Rheinmetall-Borsig, die Krupp AG und MAN alle Prototypen des neuen mittleren Panzers für Versuche her. Letztlich wurde der Entwurf von Krupp ausgewählt, wenn auch einige der besseren Eigenschaften des Prototyps von Rheinmetall-Borsig übernommen wurden. Im Oktober 1937 begann die begrenzte Produktion des PzKpfw IV Ausf.A. Dieser neue mittlere Panzer war 18,4 Tonnen schwer, mit einer Basis-Panzerung von 15 mm und einer kurzen 7,5-cm-KwK37 L/24 Kanone bewaffnet. Die Aufhängung war vom Blattfeder-Typ mit vier Paaren von Straßenrädern und vier Rücklaufrollen auf jeder Seite. Wichtiger war jedoch, dass der PzKpfw IV die gleiche Besatzung von fünf Mann wie der PzKpfw III hatte, von denen ebenfalls drei im Turm untergebracht waren. 35 PzKpfw IV Ausf.A wurden bis zum März 1938 gebaut und sahen Kampfeinsätze in Polen, Norwegen und Frankreich. Der PzKpfw IV Ausf.B ging im April 1938 in die Produktion. Verbesserungen beinhalteten einen größeren 300-PS-Motor, sechs verschiedene Geschwindigkeitsübertragung, eine verstärkte Frontalpanzerung von bis zu 30 mm und ein neuer Typ einer Turmkuppel. Etwas unüblich für die deutschen Panzer dieser Zeit war, dass auf das Maschinengewehr in der vorderen Wanne verzichtet wurde und der Panzer nur ein MG koaxial zur Kanone hatte. Es folgte schnell der PzKpfw IV Ausf.C mit nur geringen Verbesserungen, sodass bis August 1939 insgesamt 176 PzKpfw IV der Ausf.B und C hergestellt waren. Diese Zahl war ausreichend, um die 1. Panzer-Division und die 1. Leichte Division mit jeweils einer mittleren Kompanie aus PzKpfw IV in jedem Panzer-Bataillon vor dem Polenfeldzug auszustatten. Für die anderen Panzerverbände waren aber nur ein Zug mit vier bis sechs PzKpfw IV in jedem Panzer-Bataillon verfügbar. Der PzKpfw IV Ausf.D erschien zum ersten Mal im Oktober 1939. Dieser beinhaltete eine verstärkte Seitenpanzerung von 15 auf 20 mm, eine zusätzliche Kanonenblende mit 35 mm Panzerung, ein wieder eingeführtes Maschinengewehr in der vorderen Wanne, sodass der Fahrer etwas weiter vor dem Funker und MG-Schützen saß. Das Gewicht des PzKpfw IV Ausf.D betrug nun 20 Tonnen. Die Steigerung in der Produktion beim Panzerkampfwagen IV bedeutete, dass bis zum Westfeldzug im Mai 1940 alle 10 Panzer-Divisionen über eine mittlere Kompanie in jedem Panzer-Bataillon mit jeweils 6 bis 11 PzKpfw IV verfügten. Später gebaute Modelle der Ausf. D hatten zusätzliche 30-mm-Panzerplatten, welche auf die Frontpanzerung aufgeschraubt wurden, sowie zusätzliche 20-mm-Platten an den Seiten. Noch während sich die Ausf.D in Produktion befand, wurde der PzKpfw IV Ausf. E im September 1940 eingeführt. Dieser hatte einen neuen Entwurf der Kuppel, eine 50 mm starke Frontpanzerung in einem Stück und 30-mm-Panzerplatten zusätzlich auf den Überbau genietet, sowie auch die zusätzlichen 20-mm-Panzerplatten an der Seitenpanzerung. Dies ergab eine maximale Panzerung von 60 mm vorne und 40 mm an den Seiten bei den spät gebauten Panzern der Ausf.D und allen Ausf.E. Diese zusätzlich gepanzerten PzKpfw IV wogen nun 21 Tonnen und nach den Standards von 1941 konnten sie als gut gepanzert betrachtet werden. Von Ende 1940 an wurden auch zusätzliche Panzerplatten auf die Wanne und Seiten einiger PzKpfw IV Ausf.C genietet. Zwischen Oktober 1939 bis Mai 1941 wurden insgesamt 452 PzKpfw IV der Ausf.D und E gebaut. Diese beiden Modelle waren somit der am meisten vorhandene Typ zu Beginn des Unternehmen Barbarossa, dem Angriff auf Sowjet-Russland. Zwischen dem 22. Juni und 4. Juli 1941 wurden 439 Panzer IV gegen die Rote Armee zum Einsatz gebracht, hauptsächlich von der Ausführung D und E. Diese Panzer waren in mittlere Panzer-Kompanien aus 10 bis 12 Panzern organisiert und jeder der 17 eingesetzten Panzer-Divisionen hatte eine mittlere Kompanie mit PzKpfw IV in jedem ihrer Panzer-Bataillone. Panzerkampfwagen IV Ausf.E (SdKfz 161)   Geschichte: Im Januar 1938 wurde ein Auftrag für die 223 Panzer IV der 6. Serie BW an Krupp-Gruson vergeben und dieser wurde vollständig abgeschlossen. Besonderheiten: Die wichtigsten Verbesserungen, die mit dem Ausf E eingeführt wurden, waren ein neuer Kuppel-Entwurf, Änderungen am Turm und verbesserter Panzerschutz. Der Turm hatte jetzt eine einzige gebogene Platte für den hinteren Teil und einen Abluftventilator, um Geschützdämpfe abzugeben. Während alle Ausf. E eine Panzerung von 50 mm an der Vorderseite des Rumpfes und 20-mm-Zusatzpanzerplatten an den Rumpf und Seiten des Aufbaus angeschraubt bekamen, waren einige der ersten Modelle der Ausführung E ohne die zusätzliche 30-mm-Platte am Aufbau. Kleinere Veränderungen beinhalteten einen vereinfachten Entwurf des Kettenrads, leicht ansteigende und abgesenkte Luken mit ansteigender Oberfläche, ein neuer Entwurf eines schwenkbaren Visiers für den Fahrer, Signalpfosten auf dem Turmdach und eine gepanzerte Abdeckung für den Rauchkerzen-Werfer. Kampfeinsatz: Mit der fortlaufenden Produktion der Ausf. D und der Fertigstellung des Auftrags über die Ausf. E waren genug Panzer vorhanden, um jede mittlere Panzerkompanie mit 10 PzKpfw IV für den Balkanfeldzug, in Nordafrika und für den Angriff auf Russland auszustatten. 40 Panzer der Ausführung D und E wurden vom 5. und 8. Panzer-Regiment mit nach Nordafrika genommen und 439 PzKpfw IV der Ausführung B bis F befanden sich in den 17 Panzer-Divisionen, welche die Rote mehr …

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