Vorbereitungen 1940


Vorbereitungen 1940

Vorbereitungen 1940

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Im Blickpunkt:
  • Gartenbahn

    Eisenbahnen und der Aufbau einer Gartenbahn im Zeit- und Kostenplan. Modelleisenbahn in der Spur G (45 mm) im Garten und Übertragung der Fahrt aus dem Zug mittels einer Funkkamera. Zu meinem Haus gehört ein relativ großer Garten mit altem Baumbestand. Als Arzt war es mir ein Anliegen für meine Patienten – und als Reverenz zur Vergangenheit meiner Heimatstadt als Eisenbahnknotenpunkt – etwas Abwechslung zu bieten. Somit habe ich mich entschlossen den Garten meiner Praxis einer sinnvollen Verwendung zuzuführen. Es reifte die Idee einer Modelleisenbahn in der Spur G bzw. 1 (45 mm), welche die Patienten meiner Praxis live im Garten und auf der zugehörigen Terrasse erleben könnten sowie eine direkte Übertragung der Bilder mittels einer Funkkamera – welche am umgebauten Kamerawagen der Gartenbahn befestigt ist – in das Wartezimmer. Deshalb wurde das Projekt Gartenbahn gestartet. Da meine Praxis – einschließlich Garten – nur angemietet ist, sollten keine größeren, festen Umbauten vorgenommen werden. Auch war mir eher an einer Integration der Gartenbahn bzw. Modelleisenbahn in die Landschaft des Gartens, einschließlich seines wilden Baumbestandes mit Unterholz im hinteren Teil gelegen. Das Gleisbett für die Gartenbahn wurde aus Styrofoam/dur-Platten (Baumarkt) geschnitten und mit einem Dremel an den Kanten abgeschrägt. Es erfolgte ein grauer Anstrich. Zur weiteren Absicherung der leichten Platten wurden in regelmäßigen Abständen 24 cm lange Zeltheringe verankert. Die Platten selbst wurden untereinander mit extra starkem Outdoor-Klebeband verklebt. Als Gleise für die Gartenbahn boten sich Flexgleise aus Messing (auch wegen der Reinigungsmöglichkeit mit der Schienenreinigungslok – bringt Zeitersparnis und man hat als HNO-Arzt mehr Zeit für seine Patienten) von TRAIN LINE45 an. Gesteuert werden die Züge über das ‘TRAIN CONTROL’-Funksystem auf 433 MHz-Basis oder über eine Digitalzentrale (KM 1 System Control 7) bei Spur-1-Fahrzeugen. https://youtu.be/SX1O_mApUow Beides wurde über einen ‘Lokschuppen’ bezogen. Zusätzlich sind vor den Bahnhöfen jeweils Magnetkontakte für den automatischen Bahnhofshalt eingebaut. Bis Ende 2009 wurden ca. 60 m Gleise für die Gartenbahn verlegt. Für die Erschliessung der Praxis-Terrasse wurde eine 9 m lange Brückenkonstruktion aus verzinkten Sickenprofilen mit einer Steigung von 2 bis 3 Prozent gebaut. Als Standardkurvenradius wurde R3 (Train Line 120 cm) gewählt. Die Praxisbahn wurde schrittweise umfangreich ausgebaut. Die Gebäude und der Fuhrpark wurden ebenfalls erweitert. Zusätzlich sind dort über einen Link alle Fotos der Gartenbahn erreichbar. Mehr zu Eisenbahnen Wie baut man eine Gartenbahn im Zeit- und Kostenplan ? Das erste, was die meisten Menschen bemerken, wenn sie zum ersten Mal eine Gartenbahn sehen, ist wie groß die Züge in der Natur sind – und das zweite, wie viel es kostet ! Es ist keine Frage, dass man jede Menge Geld in eine Gartenbahn stecken kann. Wenn man ein Geschäft mit Modellzügen und Zubehör oder die Gartenbahn anderer Leute besucht, kann man schon erschrecken bei Preisen von 1.000 € für eine Lokomotive oder 10 € für ein Gleisstück. Falls Du auch, wie die meisten anderen Menschen, ihre Ausgaben in das Leben einplanen müssen, könnte man es mit der Angst bekommen, dass man sein ‘Eisenbahn-Imperium’ niemals über das ‘Starter-Set’ als Hobby hinaus bekommen wird. Aber keine Angst, viele Gartenbahn-Freunde haben schöne und bemerkenswerte Gartenbahnen hinbekommen, ohne dabei Konkurs anmelden zu müssen. Die nachfolgenden Tipps werden helfen, eine Gartenbahn im Zeit- und Kostenplan aufzuziehen ! Planung ist alles Eine gute Vorausplanung ist wichtig. Dazu gehören die minimalen Erwartungen an die Gartenbahn. Reicht ein Zug mit zwei Bahnstationen und genügend Gleis dazwischen ? Für andere ist das bei weitem nicht genug. Also denke erst einmal darüber nach, was Du später haben willst und dann weißt Du auch, was benötigt wird. Verlasse den ursprünglichen Plan nicht zu weit, nur weil es auf einmal irgendein Sonderangebot gibt. Zu den Fragen der guten Planung gehört: Wie viel Platz habe ich innen (im Haus/Wohnung) und außen im Garten ? Welcher Typ von Eisenbahn soll es werden, also das Zeitalter (erste Dampfloks, ‘goldenes’ Dampflok-Zeitalter, erste Dieselloks, moderne Lokomotiven usw.) und aus welchem Land. Dann der Maßstab der Lokomotiven und die Spur-Größe. Soll die Bahn die ganze Zeit unbeaufsichtigt laufen können und womöglich mit mehreren Zügen ? Wie schnell soll wenigstens ein Teil betriebsbereit sein ? Wie viel Geld kann ich pro Jahr in das Projekt stecken ? Wie viel Zeit pro Woche habe ich dafür, vor allem während der schönen Monate im Freien. Natürlich können sich und werden sich später einige dieser Teilaspekte ändern, aber bevor man anfängt zu arbeiten und Geld auszugeben, sollte man erst einmal eine Vorstellung davon haben, was machbar ist und wo es hingehen soll.   Aber um es vorweg zunehmen: nach etwa drei Sommern wird es eine funktionierende, schöne Gartenbahn geben für etwa die gleichen Kosten, welche andere Leute in dieser Zeit für das Bezahlfernsehen ausgeben. Natürlich kann man auch gleich viel mehr ausgeben, aber sei vorsichtig, sonst ist es wie bei den ‘Häuslebauer’ am Mittelmeer: bevor der Schuppen fertig wird und bewohnbar ist, ist kein Geld mehr da. Und die Nachbarn werden Dich sowieso für verrückt erklären, also beweisen es ihnen, dass Du das auch richtig hinbekommst ! Weise Auswahl Nachdem Du nun eine Vorstellung davon haben solltest, wie sie Eisenbahn aussehen soll, wirst Du wahrscheinlich einen Hersteller auswählen, der den Großteil des Bedarfs zu einem erschwinglichen Preis anbieten kann. Dabei solltest Du dann auch bleiben, wenn es auch immer wieder Alternativen gibt. Der beste Ausgangspunkt ist es, mit einer gut verlegten Strecke in einem möglichst großen Radius zu beginnen, welche in den verfügbaren Platz passt. Über viele Jahrzehnte waren die Standardgleise für Gartenbahnen Hochqualitäts-Messinggleise. Da sich aber die Kosten für Kupfer verdoppelt haben, haben sich auch die Kosten für diese Gleise verdoppelt. Es gibt auch Aluminium-Gleise, welche zwar nicht so robust sind, dafür aber viel billiger. Wenn man diese in ein robustes Schienenbrett, z.B. mit Beton – legt, ist dies in der Regel kein Problem. Große Lokomotiven mit vielen Rädern laufen auf Aluminium genauso gut wie auf Messing, nur bei Rädern aus Kunststoffgummi kann es zu Problemen mit der Grifffestigkeit kommen. Allerdings leitet Aluminiumoxid im Gegensatz zu Messingoxid Elektrizität, weshalb es keinen großen Unterschied bei der Leistung geben sollte. Aluminium-Gleise eignen sich bei großen Lokomotiven mit Metallrädern, bei täglicher Reinigung mit einem sauberen mehr …

  • Mannlicher-Carcano

    Italienisches Infanteriegewehr Mannlicher-Carcano und Standard-Pistole Beretta Modell 1934. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken und Bilder von Fucile Modello 91, Mannlicher-Carcano M1891 und Modell 38, sowie Pistola Automatica Beretta Modello 1934. Mannlicher-Parravicino-Carcano Modello 91 Typ: Italienisches Infanteriegewehr. Fucile Modello 91 Das italienische Standardgewehr des Ersten Weltkriegs war das Fucile Modello 91, welches als Typ Mannlicher-Carcano bekannt wurde. Die Waffe wurde zwischen 1890 und 1891 im Turiner Arsenal entwickelt und war eine Verschmelzung eines Mauser-Verschlusses aus dem belgischen und deutschen Mle 1889, der Anordung des Kastenmagazins aus dem Mannlicher-System und einer neuen Verschlusshülsen-Sicherung, welche Salvatore Carcano gebaut hatte. Die Italiener schätzten das sich daraus ergebende Gewehr und übernahmen es 1892. Es sollte bis zum Zweiten Weltkrieg das italienische Standardgewehr bleiben. Allerdings schien niemand sonst die italienische Begeisterung zu teilen, denn die einzigen Verkäufe in Drittstaaten vor dem Ersten Weltkrieg gingen nach Japan und diese Lieferung wurde für die japanische 6,5-mm-Patrone modifiziert, die sich in den Abmessungen von der italienischen Version unterschied. Im Einsatz erwies sich das Modello 91 jedoch als solide genug, aber die Zusammenführung verschiedener Merkmale im Bereich des Verschlusses und des Magazins führte zu einer Konstruktion, die etwas komplizierter war, als sie hätte sein müssen. Deshalb erforderte das Modello 91 im Einsatz eine beträchtliche Aufmerksamkeit vom Träger. Insbesondere in den Kolonialgebieten in Afrika verursachte das Geradeausspur-Verschlusssystem Ladehemmungen, wenn es schmutzig wurde. Aus dem Modello 91 entstand eine ganze Gruppe von Karabiner-Typen, welche in verschiedenen Varianten für die Kavallerie, Spezialeinheiten, Kanoniere, Pioniere und andere Truppenteile gebaut wurden. Während diese Karabiner handlich und einfach zu tragen waren, litten sie jedoch unter den üblichen Problemen kurzläufiger Waffen, obwohl die Patrone weniger kräftig war, als in woanders verwendeten Typen. Einige dieser Karabiner waren mit Stachelbajonetten ausgestattet, während das Infanteriegewehr Modello 91 ein Messerbajonett hatte. Da das Modello 91 während des Ersten Weltkriegs nur von italienischen Truppen verwendet wurde, sah es hauptsächlich nur Einsätze gegen die Österreich-ungarische Armee entlang der Front an der Grenze, mit dem Höhepunkt während der Schlacht von Caporetto im Jahr 1917. Diese Schlacht führte zu erheblichen Verlusten und Einbußen bei den Italienern und als Folge wurden auch einige britische Divisionen von der Westfront zur Verstärkung geschickt, um die italienische Front zu stabilisieren. Das Ergebnis der Schlacht von Caporetto war nicht nur auf die Leistung des Modello 91 zurückzuführen, welche vieler seiner Zeitgenossen entsprach, aber schon damals war allgemein anerkannt, dass die italienische 6,S-mm-Patrone eher unterdurchschnittlich war und es dem von ihr verschossenen Geschoss generell an Durchschlagskraft fehlte. Doch diese Punkte waren für die Italiener offensichtlich nebensächlich, denn das Modell 91 ließ sich gut handhaben und schoss sehr gut. Die kleine Patrone erzeugte weniger Rückstoß als bei anderen Konstruktionen üblich – obwohl die Karabiner-Versionen genauso schlecht schossen wie von anderen Typen – und das generelle Fehlen von Vorsprüngen und Teilen, an denen sich die Kleidung verfangen konnte, machte das Modello 91 zu einer guten Waffe, um sich durch unwegsames Gelände zu bewegen. Aber selbst heute noch ist der Gesamteindruck, den das Modello 91 hinterlässt, dass es eine etwas kompliziertere Waffe war als andere aus seiner Zeit und trotz der verständlichen Begeisterung der Italiener für ein nationales Produkt war es eine sehr komplexe Waffe. Daher gehörte es im Ersten Weltkrieg eher zu den ‘Mitläufern’ unter den Gewehren. Mannlicher-Carcano M1891 und Modell 38 Wie bereits erwähnt, wurde das hauptsächliche italienische Infanteriegewehr 1890 im Armee-Arsenal von Turin entwickelt und der Name, welches es erhielt, ist ein wenig irreführend. Tatsächlich war der einzige Bestandteil von Mannlicher nur das Magazin mit der 6-Patronen-Klammer. Das einzige Merkmal, welches Carcano zuzurechnen ist, ist der Sicherheitsverschluss und der Name des Generals Parravivino scheint nur aus Höflichkeit eingefügt worden zu sein, da dieser der verantwortliche Offizier der Beschaffungskommission war, welche mit der Entwicklung des neuen Gewehr-Entwurfes beauftragt war. Für alles andere könnte der Name des Gewehrs auch ‘Mauser-Carcano’ lauten, da es sich im Allgemeinen nur um ein modifiziertes Mauser-Gewehr handelt. Das Mannlicher-Patronen-Klammer-System rechtfertigt vielleicht noch eine zusätzliche Erklärung. Wenn auch jedermann diese als ‘Clips’ (englisch für Klammern) bezeichnet, so werden doch die meisten Gewehre durch ein System geladen, was als ‘Chargers’ (Lader) bezeichnet wird. Metallklammern, welche die Griffigkeit der Patronen erhöhen, die per Daumendruck in das Magazin geladen werden und der ‘Charger’ dann entfernt wird. Alle Lee-Enfield und Mauser-Gewehre benutzen dieses System. Beim Clip-System bleiben die Klammern an den Patronen auch nach dem Laden und bilden einen wesentlichen Bestandteil des Magazin-Systems. Ein Mechanismus presst die Patronen aus der Klammer und schiebt sie nach und nach in die Kammer zum Laden. Wenn die letzte Patrone das Magazin verlassen hat, wirft das Mannlicher-System die Klammer durch ein Loch im Boden des Magazins heraus. Zusammen mit dem amerikanischen Garand-Gewehr war das Mannlicher-Carcano der einzige ‘Clip’-Lader, welcher im Zweiten Weltkrieg verwendet wurde – und bei beiden wurde die Klammer nach dem letzten Schuss herausgeworfen. Im Wesentlichen war das M1891 eine funktionstüchtige Infanteriewaffe und auf Augenhöhe mit seinen Zeitgenossen. Es diente mit der Zeit als Grundlage für eine Vielzahl von Variationen und sein Hauptnachteil war die etwas schwache 6,5-mm-Patrone, welche es verschoss. Die Italiener waren sich dieses Nachteils bewusst und führten 1938 eine 7,35-mm-Patrone ein, von der sie hofften, dass diese die 6,5-mm-Patrone ersetzen würde. Unglücklicherweise dachte die italienische Finanzverwaltung anders darüber und so erfolgte der Wechsel des Kalibers niemals in dem erhofften Umfang. Eine geringe Anzahl der Gewehre des Modell 38 mit dem 7,35-mm-Kaliber wurde schließlich hergestellt, aber die 6,5-mm-Waffen waren bei weitem die häufigsten während des gesamten Krieges. Varianten: Es gab eine große Anzahl von Varianten, von denen allerdings nur zwei bedeutend für die Infanterie waren: Karabiner M1891/24: Nach dem 1. Weltkrieg entschieden die Italiener, es den anderen Großmächten gleichzutun und die Unterscheidung in Langgewehre und Karabiner fallen zu lassen. Die Gewehre des Modells 1891 wurden auf eine Lauflänge von 45 cm gekürzt, der Bolzen weiter nach unten versetzt und die Sicht, um das Ziel anvisieren, verbessert. Dies wurde dann das Standard-Armeegewehr. M1938: Die Einführung der 7,35-mm-Patrone verlangte eine leichte Überarbeitung, da diese zu kräftig war um bequem durch den kurzen Lauf des M1891/24 geschossen zu werden. Ein neues Gewehr mit einem 53,3 mehr …

  • Kampfpanzer Maus

    Deutscher überschwerer Kampfpanzer Maus aus dem Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und Video. Panzerkampfwagen Maus Typ: Überschwerer Kampfpanzer. Geschichte Am 8. Juni 1942 erhielt Dr. Ferdinand Porsche in Stuttgart einen Auftrag von Hitler, mit dem Entwurf eines überschweren Kampfpanzers zu beginnen, welcher mit einer 12,8-cm-Kanone und einer koaxialen 7,5-cm-Kanonen in einem Drehturm bewaffnet und die größtmögliche Panzerung haben sollte. Porsche war zu diesem Zeitpunkt Leiter der deutschen Panzer-Kommission und hatte auch persönlich großen Einfluss auf Hitler, der von dessen technischer Genialität fasziniert war. So wurde er von Dr. Porsche erfolgreich zur Entwicklung eines überschweren Kampfpanzers gedrängt. Allerdings waren Porsches technische Raffinessen oft zu komplex für Kampffahrzeuge für das Gefechtsfeld, was sich schon bei seinem Entwurf zum Tiger I und später Königstiger herausstellte und auch in den überschweren Jagdpanzer Ferdinand bzw. Elefant mündete. Auch war der Großteil der deutschen Panzer-Konstrukteure und Taktiker von diesem Projekt wenig begeistert. Zu Beginn wurde das Fahrzeug als Mammut oder ‘Porsche-Projektnummer 205’ bezeichnet. Versuche mit Prototypen sollten bereits im Mai 1943 beginnen, aber es traten viele Schwierigkeiten auf. Zum Beispiel konnte der vorgesehene, luftgekühlte Motor nicht geliefert werden, sodass der Prototyp V1 mit einem modifizierten MB509-Flugmotor und der V2 mit einem MB517-Dieselmotor ausgerüstet werden mussten. Die von Porsche geplante Längsdrehstabfederung musste aufgegeben werden, da es nicht genügend Platz für die Anzahl der notwendigen Stationen gab, um das ständig zunehmende Gewicht des Fahrzeuges zu tragen. Trotzdem wurde ein Auftrag über den Bau von 150 Serienfahrzeuge erteilt, welcher aber bereits im Oktober 1943 wieder gestrichen wurde. Das Heereswaffenamt bestellte im Juni 1943 auch noch als Konkurrenzprodukt zur Maus von den Adlerwerken den sogenannten überschweren Kampfpanzer E-100. Hitler befahl jedoch 1944 die weitere Entwicklungsarbeit an überschweren Kampfpanzern einzustellen und die Arbeiten gingen nur noch langsam voran. Lediglich drei Mann arbeiteten an dem Prototyp, von dem das Fahrgestell noch bis Kriegsende fertig wurde. Mit dem Bau des ersten überschweren Kampfpanzers Maus wurde jedoch am 1. August 1943 bei der Firma Alkett begonnen und Krupp lieferte bis Mitte September die Fahrzeugwanne. Die erste Probefahrt mit einer Turm-Atrappe fand dann am 23. Dezember 1943 bei der Firma Alkett statt, woraufhin das Fahrzeug am 10. Januar 1944 zu ausführlichen Tests nach Böblingen bei Stuttgart gebracht wurde. Wenn man von den Problemen mit dem Laufwerk absieht, war die Erprobung sogar recht erfolgreich und Hitler verlangte die Fertigstellung des Prototyps mit Turm und Bewaffnung. Im Juni 1944 wurde das Fahrzeug mit einem richtigen Turm und Bewaffnung getestet. Auch dieses Tests waren ausgesprochen erfolgreich und so ging der Prototyp V1, als Maus I bezeichnet, zum Testgelände nach Kummersdorf. Der ohne einen Turm ausgestattete Prototyp V2, bezeichnet als Maus II, begann mit Versuchen im September 1944, aber der Motor wurde bei einem Unfall zerstört und konnte nicht vor April 1945 ersetzt werden. Beide Prototypen wurden vor dem Eintreffen der Roten Armee bei Kummersdorf gesprengt. Trotzdem gab es bei Kriegsende neun Prototypen mit unterschiedlichem Baufortschritt und Produktionspläne für 150 Exemplare waren vorbereitet worden. Die Maus lief auf einem von der Firma Skoda entworfenen Spiralfederlaufwerk und wurde so entworfen, um auch mit der 15-cm-KwK44 oder 17-cm-KwK44-Kanone bewaffnet werden zu können. Um Flüsse zu überqueren – und da die Maus für die meisten Brücken zu schwer war – sollte das Fahrzeug diese bis zu einer Tiefe von 8 Metern einfach auf dem Grund durchfahren können, wobei die Kraftübertragung für einen Elektromotor durch ein Kabel von einer anderen Maus am Flussufer erfolgen sollte. Spezifikationen für Panzerkampfwagen Maus Spezifikationen: Panzerung: Bewaffnung und Ausrüstung: Durchschlagskraft mm auf 30° Panzerplatte der 12,8-cm KwK44 L/55: Video vom Einsatz der Maus in Computerspielen Dazu das nachfolgende Video zum Einsatz der Maus, Horten Ho 229 und Sturmpanzer II in einer Realistischen Landschlacht vom free2play-Spiel War Thunder: https://youtu.be/8pEJwEj4TCs Wer das Gratis-Panzer-Spiel noch nicht kennt, kann War Thunder hier kostenlos downloaden:

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