Bulgarische Armee 1. Weltkrieg

Die bulgarische Armee von 1915 bis 1918 im Ersten Weltkrieg.
Uniformen, Stärke, Divisionen, Organisation und Verluste.

Bulgarische MG-Schützen
Bulgarische MG-Schützen mit Maxim Modell 1908 Maschinengewehren im Gefecht.

Bulgarische Armee im 1. Weltkrieg

Die bulgarische Armee spielte im Ersten Weltkrieg (1915–1918) eine wichtige Rolle auf dem Balkan, und Bulgarien war tatsächlich einer der wichtigsten Verbündeten der Mittelmächte in Südosteuropa.

Überblick

Hintergrund:
– Bulgarien hatte im Zweiten Balkankrieg (1913) Gebiete verloren, insbesondere an Serbien, Griechenland und Rumänien.
– Als der Erste Weltkrieg ausbrach, blieb Bulgarien zunächst neutral, aber sowohl die Alliierten als auch die Mittelmächte versuchten, seine Unterstützung zu gewinnen.
– Bulgarien schloss sich schließlich im Oktober 1915 den Mittelmächten (Deutschland, Österreich-Ungarn, Osmanisches Reich) an, angelockt durch das Versprechen, verlorene Gebiete (insbesondere Mazedonien von Serbien) zurückzugewinnen.

Kriegseintritt (1915):
– Am 14. Oktober 1915 erklärte Bulgarien Serbien den Krieg.
– Die erste und zweite bulgarische Armee unter General Nikola Zhekov (Oberbefehlshaber) griffen von Osten und Süden an und schlossen sich mit deutschen und österreichisch-ungarischen Truppen zusammen.
– Diese Offensive zerschlug Serbien und zwang die serbische Armee zum Rückzug über Albanien an die Adria.

Die mazedonische bzw Saloniki-Front (1916–1918):
– Nach der Niederlage Serbiens errichteten die Alliierten (Frankreich, Großbritannien, später Griechenland und Italien) eine neue Front bei Saloniki (Thessaloniki, Griechenland).
– Die bulgarische Armee stand nun einer multinationalen alliierten Streitmacht in einer langen, statischen Front gegenüber, ähnlich dem Stellungskrieg im Westen.

Wichtige Ereignisse:
– 1916: Bulgarien kämpfte gegen Rumänien, nachdem dieses auf Seiten der Alliierten in den Krieg eingetreten war. Bulgarische und deutsche Truppen überrannten Dobrudscha und eroberten die Festung Tutrakan.
– 1917: Heftige Kämpfe entlang der Saloniki-Front, die jedoch weitgehend in einer Pattsituation endeten. Bulgarische Truppen erlangten den Ruf, hartnäckige Verteidiger in bergigem Gelände zu sein.

Krise und Zusammenbruch (1918):
1918 war Bulgarien erschöpft:
– Nahrungsmittelknappheit, wirtschaftliche Belastungen und Kriegsmüdigkeit führten zu Unruhen im Land.
– Die Moral in der Armee brach zusammen; Desertionen und Meutereien nahmen zu.
– Im September 1918 starteten die Alliierten unter dem französischen General Franchet d’Espèrey die Vardar-Offensive.
– Die bulgarische Verteidigung brach in der Schlacht von Dobro Pole (15.–18. September 1918) zusammen.
– Meutereien breiteten sich in den Reihen aus, und Soldaten marschierten sogar aus Protest nach Sofia.
– Am 29. September 1918 unterzeichnete Bulgarien den Waffenstillstand von Saloniki und war damit die erste Mittelmacht, die aus dem Krieg ausschied.

Nachwirkungen:
– Bulgarien verlor im Vertrag von Neuilly (1919) erneut Gebiete: an Jugoslawien, Griechenland und Rumänien.
– Die Armee wurde auf 20.000 Mann reduziert.
– Es wurden Reparationszahlungen auferlegt.
– Der Krieg hinterließ Bulgarien politisch instabil und wirtschaftlich geschwächt, mit anhaltender Verbitterung über die Gebietsverluste.

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte
– Bulgarien schloss sich 1915 den Mittelmächten an, um verlorene Gebiete zurückzugewinnen.
– Seine Armee war effektiv, besiegte Serbien und Rumänien und hielt die Saloniki-Front jahrelang.
– 1918 zwangen Erschöpfung und die Niederlage bei Dobro Pole Bulgarien zum Kriegsausstieg.
– Der Friedensvertrag war hart und führte zu weiterer Instabilität.

Organisation der bulgarischen Armee

bulgar soldaten graben
Bulgarische Soldaten in einem Schützengraben.
Bulgarien errang die Unabhängigkeit von der osmanischen Herrschaft am 13. Juli 1878. Im Juli 1914 bestand das Königreich Bulgarien, unter Zar Ferdinand I., aus etwa 5,5 Millionen Bulgaren mit einer türkischen Minderheit auf einer Fläche von ca. 131.400 km², welche die heutigen Gebiete sowie Ost-Thrakien (heute zu Griechenland) umfasste.

Es gab bulgarische Gebietsansprüche auf das östliche und südliche Serbien, auf die rumänische Dobrudscha und das griechische West-Thrakien, welche Zar Ferdinand verleiteten, sich den Mittelmächten gegen den Willen der Mehrheit seiner traditionell pro-russischen Untertanen anzuschließen.

Zar Ferdinand war der nominelle Oberbefehlshaber der bulgarischen Armee, mit dem pro-deutschen Generalmajor Nikola Zhekov als Befehlshaber im Feld. Seit dem 14. Januar 1904 bestand die Armee aus etwa 390.000 Mann, welche in die 85.000 Mann starke aktive Armee der ‚Ersten Linie‘ aus den 21 bis 23-Jährigen, der 250.000 Mann starken Reserve-Armee der ‚Zweiten Linie‘ aus den 24 bis 40-Jährigen sowie der 54.000 Mann starken ‚Dritten‘ und ‚Vierten Linie‘ der National-Miliz aus Männern im Alter von 41-44 bzw. 45-46 Jahren gegliedert war.

Bulgarien war in drei Regional-Armeen unterteilt:

  • 1. (Sofia) – Westbulgarien;
  • 2. (Plovdiv) – Südbulgarien;
  • 3. (Ruse) – Nord-Bulgarien;
  • 4. (Üsküb) – später im bulgarisch besetzten serbischen Mazedonien.

Fünfzehn Divisionen wurden aufgestellt: zwei Kavallerie und 13 Infanterie (Nr. 1-13), wobei die 13. im November 1916 zu einer Gebirgsdivision umgebaut wurde.

Diese befanden sich bei vier Armeen im Einsatz:

  • 1. Armee (Generalleutnant Kliment Boyadshiev, 1916 Generalleutnant Dimitri Geschow, 1918 Generalleutnant Stefan Nerezov) in Zentral-Makedonien unter der deutschen Heeresgruppe Mackensen.
  • 2. Armee (Generalleutnant Georgi Todorow, 1917 Generalmajor Iwan Lukov) in Südost-Mazedonien.
  • 3. Armee (1916 General Stefan Toshev, dann Generalleutnant Nerzezov, 1917 Generalmajor – später Generalleutnant – Sava Sabov, dann Generalleutnant – später General – Todorov) im Norden Bulgariens an der rumänischen Grenze, welche zusammen mit deutschen und türkischen Verbänden im September 1916 zur Donau-Armee in der rumänischen Dobrudscha wurde.
  • 4. Armee (1918 Generalleutnant Savov, dann General Toshev) im griechischen West-Thrakien.

Sechs Divisionen waren auch im Rahmen der deutschen 11. Armee im Südwesten Serbiens im Einsatz.

Die 24.000 Mann starke Infanteriedivisionen – vergleichbar mit einem Korps in anderen Armeen – bestand aus je zwei Infanteriebrigaden mit je 4.583 Mann starken Infanterieregimenter, die jeweils zwei 1.057 Mann starke Bataillone (ein Bataillon mit vier 263 Mann starken Infanteriekompanien), eine 80 Mann starke Maschinengewehr-Kompanie und eine 180-köpfige Arbeiter-Kompanie, ein Kavallerie-Bataillon (zwei Schwadronen), ein 1.959 Mann starkes Feld-Artillerie-Regiment (drei Bataillone zu je drei Batterien und eine Haubitzen-Batterie), berittene und nicht-berittene Kompanien der Militärpolizei, ein Pionier-Bataillon (zwei Kompanien), eine medizinische Kompanie und eine Nachschubs-Kompanie.

Eine Kavallerie-Division hatte zwei Kavallerie-Brigaden mit jeweils zwei, 657 Mann starken Kavallerie-Regimenter zu je vier Schwadronen (jeweils 141 Mann starke Schwadronen, einschließlich Arbeiter, einer Maschinengewehr- und drei Kavallerie-Zügen), ein berittenes Artillerie-Regiment (mit drei Bataillonen zu je drei Batterien), Nachrichten-, Medizin- und Nachschubs-Kompanien.

Die ersten bis dritten Armeen hatten jeweils ein schweres Artillerie-, Festungs- und Gebirgs-Artillerie-Bataillon (je drei Batterien), welche direkt dem Hauptquartier unterstellt waren.

Es gab 40 Infanterie-Regimenter der Ersten (1-40) und 35 der Zweiten Linie (41-75). Davon befanden sich 48 in den 12 Infanterie-Divisionen, 24 als Besatzungstruppen in Mazedonien, der Region Morava (Ost-Serbien) und Drama (griechisches West-Thrakien).
36 National-Miliz-Bataillone (jeweils vier Kompanien zu je 150-250 Mann stark) der ‚Vierten Linie‘ waren ebenfalls mit Besatzungsaufgaben betraut, während 36 Miliz-Bataillone der ‚Vierten Linie‘ (mit jeweils vier Kompanien zu 100-120 Mann stark) im Wachdienst in Bulgarien im Einsatz waren.

Das Armee-Hauptquartier verfügte über ein königliches Leibgarde-Kavallerie-Regiment (drei Schwadronen), 21 Grenztruppen-Kompanien zu je 148 Mann (welche lokalen Infanterie-Regimenter zugeteilt wurden), ein 534-köpfiges Bahnbataillon (vier Kompanien), eine 537 Mann starkes Brückenbau-Bataillon (fünf Kompanien), eine 410 Mann starkes Nachrichten-Bataillon (drei Kompanien) und eine gemischtes Pionier- und Nachrichten-Bataillon.

Das Armee-Flieger-Korps bestand aus zwei Staffeln (I., II.) und wurde im Juli 1916 zu einer Flieger-Gruppe zusammengelegt.

Die kleine bulgarischen Marine mit ihrem Stützpunkt bei Warna unter Generalmajor Konstantin Kirkov, verfügte mit ihren etwa 500 Mann über das Torpedo-Kanonenboot Nadiedja, sechs Creusot-Torpedoboote und einige Boote im Schwarzen Meer und auf der Donau. Sie hatte keine Auswirkungen auf den Krieg.

Bulgariens Ruf als ‚Preußen des Balkans‘ hatte unter der Niederlage im zweiten Balkankrieg (1913) gelitten und es bedurfte schon direkten deutschen Kommandos über die Hälfte derer Streitkräfte, um den Kampfgeist in Mazedonien und der Dobrudscha in einem für die meisten ihrer Armeeangehörigen unpopulären Krieg aufrechtzuerhalten.

Von Juni 1918 an wurden jedoch die meisten deutschen Truppen aus der Front in den Westen abgezogen, sodass die demoralisierten und kriegsmüden Bulgaren schließlich am 30. September 1918 einen Waffenstillstand abschlossen.

Bulgarische Soldaten 1915-1918
Bulgarische Soldaten 1915-1918 (v.l.n.r.): Infanterist, General, Infanterie-Offizier.

Bulgarische Uniformen

Ab dem Jahr 1908 begann die Einführung einer neuen, grau-grüne Uniform im russischen Stil bei der bulgarischen Armee. Nach dem Kriegseintritt Bulgariens in den Ersten Weltkrieg im September 1916 bestand jedoch ein Mangel an Uniformen, welche durch Vorräte aus deutschen Uniformbeständen ausgeglichen werden mussten. Dazu mussten auch noch veraltete, farbige Friedensuniformen verwendet werden und auch die Tabak-braunen Uniformen waren weit verbreitet.

Die Schirmmütze russischer Art hatte entweder eine schwarze oder graugrüne Lederspitze und einen Kinnriemen. Auf der Vorderseite des Bandes wurde eine ovale Metallkokarde in den Nationalfarben – weiß, grün und rot – getragen.

Die Tunika war einreihig mit Stehkragen und hatte eine verdeckte Knopfleiste. Sie hatte Brust- und manchmal auch Seitentaschen mit drei spitzen Klappen und runden Manschetten.

Dazu wurde eine passende Hose getragen, deren Farben blau bei den berittenen und technischen Truppen war. Zu der Hose kamen entweder Stiefel, Stiefeletten und Gamaschen oder Wickelgamaschen.
Die lange Hose konnte mit Lampassen (Zierstreifen) in Dunkelrot für Generale oder Scharlach für Generalstabsoffiziere getragen werden.

Der ausgegebene Mantel bestand aus einer Art bräunlich-grauer Naturfarbe mit grobem Stoff und war zweireihig, aber mit einer einzigen Reihe von sechs Metallknöpfen in der Mitte auf der Vorderseite. Dazu hatte er seitliche Taschen mit einem Klapphalbgürtel und Umschlagmanschetten und wurde mit rechteckigen, farbigen Kragenspangen mit Knopf- und Schulterriemen getragen.
Das Offiziersmuster war aus hellgrauem Stoff mit dunkelgrünem Kragen für die Infanterie, Artillerie und Pioniere und blau für die Kavallerie. Es hatte zwei Reihen zu je sechs Knöpfen, Stehkragen mit rechteckigen Kragenabzeichen und Knöpfen, Seitentaschen, Umschlagmanschetten und Halbriemen auf der Rückseite.
Generale hatten dunkelrote Paspeln an Kragen, Manschetten, Taschenlaschen, Halbriemen entlang der Vorderkante. Offiziere außerhalb des Dienstes konnten einen schwarzen Astrachan-Kragen tragen und Generäle, Ärzte und Angehörigen der Leibgarde einen hellgrauen. Offiziere trugen auch einen hellgrauen Umhang.

Zusätzliche Winterkleidung bestand aus Wollhandschuhen oder Schaffell-Handschuhen und der Stoffmütze, die entweder über der Kopfbekleidung getragen werden konnte, wobei die langen Enden einen Schal bildeten – oder im Nacken, wobei die Enden über die Brust gefaltet und in den Gürtel gesteckt werden.

Der Rang wurde auf den Schulterriemen bei allen Angehörigen der bulgarischen Armee und durch die metallische Spitze an dem Kragen und den Manschetten von Unteroffizieren angezeigt.
Der gewöhnliche Soldat (Rednik) hatte Schulterstücke mit runden Enden und roten Streifen und königlichen Chiffre.
Ein Gefreiter (Efeitor) hatte ebenfalls Schulterstücke mit abgerundeten Enden und roten Streifen, die königlichen Chiffre und einen roten Querstreifen.
Unteroffiziere (Podoffizer) hatten auch die Schulterstücke mit abgerundeten Enden und roten Streifen, die königlichen Chiffre, aber zwei oder drei rote Querstreifen.
Ein Feldwebel (Feldfebel) hatten auch die Schulterstücke mit abgerundeten Enden und roten Streifen, die königlichen Chiffre, aber einen breiteren Querstreifen aus Metall.
Alle Unteroffiziere und Feldwebel hatten Metallstreifen am Kragen und an den Manschetten.
Ein Fähnrich (Offizerski Kandidat) hatte ebenfalls die Schulterstücke mit abgerundeten Enden und roten Streifen, mit Metallstreifen um die Enden und den königlichen Chiffre aus Metall.
Kompanie-Offiziere hatten Spitzenschulterriemen aus Metall, welche auf Längsstreifen in der Waffenfarbe befestigt waren, sowie ein bis drei kontrastreiche, vierzackige Metall-Sterne.
Feldoffiziere hatten ebenfalls die Spitzenschulterriemen aus Metall, welche aber auf zwei Längsstreifen in der Waffenfarbe befestigt waren, sowie auch ein bis drei kontrastreiche, vierzackige Metall-Sterne.
Offiziere im Generalsrang trugen eine goldene, in Zickzack geformte Spitze auf einem roten Unterstück und ein bis drei vierzackige, weiße Metall-Sterne.

Die Regiments- und Waffenfarbe wurde durch die Farben auf den Schnüren, Streifen und Unterstücken, sowie durch die Abzeichen auf den Schulterstücken angezeigt. Dazu durch die Farbe auf den Kragenstücken bei den Offiziersmänteln und den Kordeln oder Lampassen auf den weniger formalen Hosen.
Die grundsätzlichen Waffen- und Einheiten-Farben waren für Generale Schwarz und Dunkelrot auf den Kragenstücken und Schnüren.
Bei Angehörigen des Generalstabes waren die Kragenstücke in Schwarz und für Offiziere aus schwarzem Samt und die Schnüre in Scharlachrot.
Für die Infanterie alles in Karminrot und die Regiments-Nummer war auf den Kragenstücken, mit Ausnahme beim 1., 4., 5., 6., 8., 9., 17. und 22. Regiment, welche eine Chiffre und Litzen auf dem Tunika-Kragen hatten.
Beim 1. Kavallerie-Regiment waren die Kragenstücke Scharlachrot und die Schnüre Weiß, während beim 2. und 3. Kavallerie-Regiment die Kragenstücke und Schnüre in Scharlachrot waren. Beim 4. Kavallerie-Regiment waren die Kragenstücke in Himbeer-Farbe und die Schnüre in Weiß.
Bei der Artillerie waren die Kragenstücke in Schwarz und die der Offiziere in schwarzen Samt, während die Kordeln in Scharlachrot waren. Als besonderes Abzeichen wurde ein Symbol aus gekreuzten Kanonen und explodierenden Granaten auf Knöpfen getragen. Die Regiments-Nummern befanden sich auf den Schulterstücken, mit Ausnahme der Regimenter 3 und 4, welche eine Chiffre trugen.
Die Gebirgsartillerie hatte ebenfalls die Kragenstücke in Schwarz und die der Offiziere in schwarzen Samt, während die Kordeln in Scharlachrot waren. Jedoch trugen deren Angehörige ein kyrillisches ‚P‘ auf den Schulterstücken.
Für die Festungsartillerie galt das gleiche, jedoch ein ‚K‘ auf den Schulterstücken.
Pioniere trugen ebenfalls die Kragenstücke und Kordeln wie bei der Artillerie, hatten aber die Bataillons-Nummer auf den Schulterstücken.
Für Brückenbau-Einheiten galt das gleiche, aber ein Anker auf den Schulterstücken.
Fernmelde-Einheiten (Telegrafen) wie Artillerie, aber Blitzschrauben auf den Schulterstücken.
Eisenbahn-Kompanien ebenfalls wie bei der Artillerie, aber ein Flügelrad auf den Schulterstücken.
Die Feldpolizei hatten die Kragenstücke und Kordeln eine karminrote Farbe, während rote Schulterbänder getragen wurden.


Statistik BULGARIEN (14. Oktober 1915 – 30. September 1918)

  • Truppenstärke bei Kriegsbeginn = 300.000
  • Heeresstärke im Verlauf des Krieges = 400.000
  • Tote Militär = 95.000
  • Verwundete Militär = 155.000
  • Ziviltote = unbekannt, aber gering

Quellenangaben und Literatur

Army Uniforms of World War I (Andrew Mollo, Pierre Turner)
World War I Infantry in Colour Photographs (Laurent Mirouze)
Armies of the Balkan Wars 1912-13 (Stephen Walsh)
Armies in the Balkans 1914-18 (Darko Pavlovic)

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