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03-1940, März 1940



Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für März 1940.

erbeuteter russischer SB-Bomber
Ein notgelandeter russischer SB-Bomber wurde von den Finnen erbeutet und wird von der finnischen Luftwaffe eingesetzt.

Friede von Moskau beendet den Russisch-Finnischen Winterkrieg – Mussolini trifft mit Hitler am Brenner-Pass – Frankreichs Ministerpräsident Daladier tritt zurück und Paul Reynaud bildet eine neue Regierung.

März 1940

Seiteninhalt:


zurück Zurück zu Februar 1940.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 1. März 1940:

mit Skiern ausgerüsteter I-16 Jäger
Dieser mit Skiern ausgerüsteter I-16 Jäger wurde von den Finnen erbeutet und wird nun von der finnischen Luftwaffe eingesetzt.

Finnland
Winterkrieg: Die Russen sind nur noch 6 km vom Stadtzentrum von Wyborg entfernt. Es finden wilde Luftkämpfe über der Stadt statt.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 2. März 1940:

erbeuteter russischer SB-Bomber
Ein notgelandeter russischer SB-Bomber wurde von den Finnen erbeutet und wird von der finnischen Luftwaffe eingesetzt.

Finnland
Winterkrieg: Die Russen erreichen die südlichen Vororte von Wyborg.
Finnische Jagdflugzeuge vereiteln einen Luftangriff auf Helsinki.

Luftkrieg
Deutschland: Eine hochfliegende Supermarine Spitfire der englischen RAF fotografiert das gesamte Ruhrgebiet in nur einem Einsatz.

Seekrieg
Das englische Passagierschiff Domala wird bei der Isle of Wight bombardiert (100 Tote).

Heimatfronten
Großbritannien: Beim traditionellen Bootsrennen der Universitäten schlägt Cambridge das Boot von Oxford.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 3. März 1940:

Hitler spricht vor Rüstungsarbeitern.
Hitler spricht vor Rüstungsarbeitern.

Finnland
Winterkrieg: Nahkämpfe in den Vororten von Wyborg. Die Russen erobern den Bahnhof.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 4. März 1940:

Russen beseitigen Panzersperren
Russische Soldaten beseitigen finnische Panzersperren.

Finnland
Winterkrieg: Die Finnen schlagen russische Angriffe östlich und westlich von Wyborg zurück. Im Westen erfolgte der Angriff über das Eis der zugefrorenen Bucht von Wyborg.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 5. März 1940:

getarnter deutscher Späher
Ein deutscher Soldat beobachtet – gut getarnt – in der Nähe der Maginot-Linie alliierte Stellungen.

Westfront
Deutsche Truppen erobern einen mit Engländern besetzten Vorposten der Maginot-Linie. Dabei werden zwei Engländer getötet und 16 gefangengenommen. Der Vorposten wird später von den Alliierten zurückerobert.

Finnland
Winterkrieg: Die Russen überqueren die zugefrorene Wyborg-Bucht am Golf von Finnland, stoßen jedoch auf erbitterten Widerstand der Finnen.

Luftkrieg
Die russische Luftwaffe bombardiert Helsinki.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 6. März 1940:

Vormilitaerischer Unterricht HJ
Vormilitärischer Unterricht bei der Hitlerjugend in Deutschland.

Politik
Die finnische Regierung, welche mit einer verzweifelten militärischen Situation konfrontiert ist, entsendet eine Friedensdelegation nach Moskau.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 7. März 1940:

Finnische Soldaten mit einem erbeuteten BT-5 Panzer
Finnische Soldaten mit einem erbeuteten BT Panzer. Sie haben eine germanische Hakenkreuz-Rune auf den Panzerturm gemalt, welche aber das finnische Erkennungszeichen war und nichts mit dem deutschen Nazi-Partei-Symbol der NSDAP zu tun hatte.

Finnland
Winterkrieg: weiterhin heftige Kämpfe im Bereich der zugefrorenen Wyborg-Bucht.

Luftkrieg
Englische Flugzeuge, von französischen Flugplätzen gestartet, werfen Flugblätter in polnischer Sprache über West-Polen ab, sowie auf ihrem Rückflug über Leipzig und das Ruhrgebiet weitere Flugblätter in deutscher Sprache.

Seekrieg
Englische Kriegsschiffe halten dreizehn italienische Kohlenschiffe mit in Deutschland gekaufter Kohle an.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 8. März 1940:

FT-17 Panzer für Finnland
Im Hafen von Le Havre wurden im März 1940 französische Renault FT-17 Panzer zur Verschiffung nach Finnland vorbereitet.

Finnland
Winterkrieg: Große Mengen an französischen Waffen, Munition und 175 Flugzeuge sind nun auf dem Weg nach Finnland.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 9. März 1940:

T-100 Sotka
Der Prototyp des russischen schweren Panzer T-100 Sotka bei der Kampferprobung mit der 20. schweren Panzer-Brigade in Finnland.

Finnland
Winterkrieg: Ein finnisches Kommuniqué räumt ein, dass die Russen im Nordwesten der Wyborg-Bucht einen Brückenkopf errichtet haben, behauptet aber jedoch auch, dass noch alle anderen Frontabschnitte auf der Karelischen Landenge intakt sind.

Politik
Italienisch-Alliierter Kompromiss in der ‚Kohlenschiff-Affäre‘ vom 7. März. Die Kohlenschiffe werden freigegeben, aber Italien muss eine alternative Transportroute (über Land) für die Belieferung mit deutscher Kohle finden.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 10. März 1940:

schwere russische Panzer T-28A
Der schwere russische Panzer T-28A, mit der kurzen 76,2-mm-Kanone L/16.5 im Hauptturm und zwei weiteren MG-Türmen, ist hier mit zusätzlicher Panzerung für den Einsatz in Finnland zu sehen.

Finnland
Winterkrieg: Russische Truppen erobern Äli (nordöstlich von Wyborg), Vilajoki und Ruhelä an der Nordküste der Wyborg-Bucht. Der finnische Marschall Mannerheim fordert seine Regierung dazu auf, Frieden mit Russland zu machen.

Politik
Der deutsche Außenminister Ribbentrop hat eine Audienz beim italienischen Diktator Mussolini und lädt ihn ein, Hitler zu treffen.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für den 11. März 1940:

 Bristol Blenheim-Bomber
Englischer Bristol Blenheim-Bomber über einem brennenden Schiff.

Seekrieg
Das deutsche U-Boot U-31 wird durch einen englischen Blenheim-Bomber an der Schillig-Reede vor Wilhelmshaven bombardiert und versenkt. Das U-Boot wird anschließend gehoben und wieder in Dienst gestellt und wiederum am 2. November 1940 durch den Zerstörer HMS Antelope nordwestlich von Irland versenkt.
Das französische Schlachtschiff Bretagne und der Kreuzer Algerie laufen aus Toulon mit einer großen Goldladung (2.379 Barren) in Richtung Kanada aus.

Heimatfronten
Großbritannien: die Fleisch-Rationierung beginnt. Jeder Person stehen je Woche Fleisch im Wert von 9 Pence zur Verfügung.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 12. März 1940:

Wrack Royal Oak
Die Lage des Wracks der ‚Royal Oak‘ in 30 m Tiefe in Scapa Flow ist durch die Boje markiert.

Politik
FRIEDE VON MOSKAU beendet den 104-tägigen Russisch-Finnischen Winterkrieg. Finnland verliert die Karelische Landenge, einschließlich der Stadt Wyborg und dem Industriegebiet am Vuoksi-Fluss, die Marinebasis von Hangö sowie Grenzgebiete nordwestlich vom Ladogasee, in der ‚Taille‘ und an der Arktis-Küste.
Am selben Tag verkündet der französische Ministerpräsident in der Abgeordnetenkammer, dass das alliierte Expeditionskorps bereit zur Verschiffung nach Finnland steht, sofern ein förmliches finnisches Ersuchen zur Unterstützung eingeht.

Seekrieg
Die englische Home Fleet kehrt nach Scapa Flow von ihren vorübergehenden Stützpunkten in Rosyth und Loch Ewe zurück. Die Luftverteidigung und die U-Boot-Abwehrmaßnahmen wurden dort seit der Versenkung der Royal Oak erheblich verstärkt.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 13. März 1940:

Marschall Mannerheim
Der finnische Oberbefehlshaber Marschall Mannerheim.

Finnland
Winterkrieg: Waffenstillstand an allen Fronten seit 11 Uhr. Feldmarschall Mannerheim letzter Tagesbefehl für die finnische Armee lautet: ‚Ein schwer erträglicher Friede wurde geschlossen, welcher Russland nahezu alle Schlachtfelder überlässt, welche wir mit unserem Blute getränkt haben … Die Taten, welche ihr vollbracht habt, werden für hunderte von Jahren in unseren Geschichtsbüchern hervorstechen.‘


RUSSISCH-FINNISCHE KRIEGSVERLUSTE:

 FinnlandRussland
Gefallene Soldaten24.923ca. 200.000
Verwundete Soldaten43.557?
Panzer3ca. 1.600
Flugzeuge61ca. 750-900
Kanonen?mehr als 300
Schiffe 1 bewaffnete Jacht, 1 Dampfer1 U-Boot
Getötete Zivilisten637-
Verwundete Zivilisten1.400-
Zerstörte oder beschädigte Gebäude4.500-


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 14. März 1940:

geräumtes finnisches Anwesen
Finnisches Anwesen, das von seinen Bewohnern geräumt werden musste.

Finnland
Winterkrieg: Die Evakuierung von 470.000 Menschen aus den verlorenen Gebieten beginnt (bis zum 26. März abgeschlossen).


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 15. März 1940:

Armstrong Whitworth AW38 Whitley Bomber
Das Boden- und Flugpersonal eines Armstrong Whitworth AW38 Whitley Bomber bei der letzten Besichtigung der Triebwerke vor einem Testlauf bei Tage, welcher einer Nachtmission immer vorausgeht.

Luftkrieg
Englische Flugzeuge werfen Flugblätter über Warschau ab (Nacht vom 15. auf den 16. März). Ein Whitley-Bomber, knapp an Treibstoff, landet versehentlich auf einem Acker in Westdeutschland. Die Besatzung erkundigt sich bei Einwohnern und kann trotz Beschuss aus Handfeuerwaffen wieder starten und entkommen.

Neutrale
Rumänien: Amnestie für die faschistische Eiserne Garde (siehe auch am 21. September 1939). 800 werden aus den Gefängnissen entlassen, nachdem sie auf König Carol einen Treueid geschworen haben.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 16. März 1940:

vollsichtverglaste Rumpfbug einer He 111
Der Vollsicht-verglaste Rumpfbug einer He 111 beim Angriff auf Schiffe an der schottischen Ostküste.

Luftkrieg
Deutscher Luftangriff auf Scapa Flow durch 32 Bomber (2 verloren). Der Kreuzer Norfolk wird beschädigt und sieben Marineangehörige und acht Zivilisten sind unter den Opfern, einschließlich James Isbister, dem ersten britischen Zivilisten, welcher durch einen feindlichen Luftangriff im 2. Weltkrieg getötet wird.

Neutrale
Argentinien: Die Regierung lässt die Besatzung der Admiral Graf Spee in das Innere des Landes deportieren und verbietet ihnen, ihre Uniformen zu tragen.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 17. März 1940:

deutsches U-Boot hat ein alliiertes Frachtschiff gestoppt
Ein deutsches U-Boot hat ein alliiertes Frachtschiff gestoppt. Dies war die Standardpraxis bei unbewaffneten und nicht unter Geleitschutz fahrenden Handelsschiffen bei Beginn des Krieges um der Besatzung Gelegenheit zu geben, das Schiff zu verlassen.

Seekrieg
Atlantik: Die Schiffsverluste in dieser Woche (bis zum 17. März) belaufen sich auf drei englische, ein französisches, vier neutrale und drei deutsche Schiffe.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 18. März 1940:

Hitler und Mussolini bei der Münchener Konferenz
Hitler und Mussolini bei der Münchener Konferenz 1938.

Politik
Mussolini trifft mit Hitler am Brenner-Pass an der österreichisch-italienischen Grenze zusammen. Es ist ihr erstes Treffen seit der Münchener Konferenz von 1938. Mussolini erklärt seine Bereitschaft zum Kriegseintritt gegen England und Frankreich ‚in der entscheidenden Stunde‘.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 19. März 1940:

Kette von Wellington-Bombern
Eine Kette englischer Wellington-Bomber im Anflug.

Luftkrieg
50 englische Bomber der RAF (1 verloren) greifen in der Nacht vom 19. auf den 20. März die Wasserflugzeug-Basis auf Sylt in Nordwest-Deutschland als Vergeltung für den deutschen Luftangriff auf Scapa Flow vom 16. März 1940 an. Nur geringe Schäden werden verursacht.

Heimatfronten
Großbritannien: Chamberlain macht im britischen Parlament detaillierte Angaben zu den alliierten Plänen und Maßnahmen zur Unterstützung von Finnland im kurz zuvor beendeten Winterkrieg gegen Russland. Eine 100.000 Mann starke alliierte Expeditionsstreitmacht konnte nicht geschickt werden, da Norwegen und Schweden den Durchmarsch verweigert hätten. Jedoch konnten große Mengen an Waffen, Munition, Ausrüstung und 152 Flugzeuge geliefert werden oder waren noch versprochen.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 20. März 1940:

Reichsminister Todt
Reichsminister Todt war seit 1933 Generalinspektor für das Straßenwesen und Planer und Erbauer der Reichsautobahnen. Als Leiter der Organisation Todt war er auch am Aufbau des Westwalls und Atlantikwalls bis zu seinem Unfalltod im Januar 1942 federführend.

Heimatfronten
Frankreich: Ministerpräsident DALADIER TRITT ZURÜCK, nach schwerer Kritik an seiner Finnland-Politik.
Deutschland: Dr. Todt wird zum Rüstungsminister ernannt.

Seekrieg
Deutsche Flugzeuge greifen einen Geleitzug an und beschädigen vier Schiffe. Goebbels behauptet, dass neun Schiffe mit zusammen 42.000 t gesunken sind. Die britische Admiralität kommentiert die deutschen Erfolgsmeldungen mit der Bemerkung, dass diese ‚um 42.000 Tonnen höher als tatsächlich sind‘.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 21. März 1940:

Französische Soldaten bauen einen Panzergraben
Französische Soldaten bauen einen Panzergraben nördlich der Maginot-Linie.

Heimatfronten
Frankreich: PAUL REYNAUD BILDET EINE NEUE REGIERUNG. Daladier wird zum Kriegsminister ernannt.

Seekrieg
Heddernheim ist das erste deutsche Handelsschiff welches durch ein englisches Unterseeboot (Ursula) im 2. Weltkrieg versenkt wird (vor der dänischen Küste).


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 22. März 1940:

Handley Page Hampden I Bomber
Der Handley Page Hampden I Bomber war wahrscheinlich derjenige der englischen Bomber, welcher am nächsten der Philosophie der deutschen Luftwaffe kam. Wie die Do 17 , He 111 und Ju 88 war die Hampden auch außergewöhnlich manövrierfähig, wurde aber zur Todesfalle wenn sie am Tage auf einmotorige Jagdflugzeuge wie die Messerschmitt Bf 109 E traf.

Luftkrieg
RAF-Bomber haben während einer Aufklärungsmission, bei der auch Flugblätter abgeworfen werden, über der Ruhr und Nordwest-Deutschland ihr erstes Zusammentreffen mit deutschen Nachtjägern. Ein Hampden-Bomber wird durch eine Messerschmitt Bf 110 leicht beschädigt.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 23. März 1940:

Panzerhindernisse deutsch-belgische Grenze
Panzerhindernisse an der deutsch-belgischen Grenze.

Seekrieg
Die englische Malaya-Force wird gebildet, um 17 deutsche Handelsschiffe zu überwachen, welche in Häfen in Niederländisch-Ostindien (Indonesien) liegen.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 24. März 1940:

deutscher Soldat an der Westfront
Ein deutscher Soldat an der Westfront verlässt einen getarnten Schützengraben, um auf Patrouille zu gehen.

Westfront
Französische und deutsche Patrouillen sind an verschiedenen Stellen aktiv.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 25. März 1940:

Überlebender eines deutschen Fernaufklärers
Der einzige Überlebende eines abgeschossenen deutschen Fernaufklärers Do 17 bei seiner Vernehmung durch die Franzosen. Während des ‚Sitzkrieges‘ führt die deutsche Luftwaffe großangelegte Aufklärung über Frankreich durch.

Heimatfronten
Deutschland: Englischen Kriegsgefangenen wird durch die britische Regierung verboten, dem Kriegsgegner Interviews im deutschen Rundfunk zu geben.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 26. März 1940:

Musiker Highland Division
Musiker der Highland Division.

Westfront
Die britische 51. (Highland) Division übernimmt einen Abschnitt der französischen Front an der Saar.

Heimatfronten
Kanada: Allgemeine Wahlen, wobei die Liberalen mit 178 Sitzen gewinnen. Die Konservativen erreichen 39 Sitze und alle anderen (einschließlich der Social Credit) 28 Sitze.
Neuseeland: Michael Savage, Ministerpräsident von der Labour-Partei, stirbt im Alter von 68 Jahren.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 27. März 1940:

abgeschossene He 111 in Frankreich
Eine im März 1940 im Bereich der französischen 4. Armee bei Chalons abgeschossene He 111 wird von Soldaten untersucht. Während des Sitzkrieges ist der Einsatz deutscher Bomber über Frankreich selten.

Westfront
Der ‚Sitzkrieg‘ geht weiter: französische und deutsche Artillerie tauschen lediglich nur einige Salven an der Saar und in den Vogesen aus.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 28. März 1940:

Hotchkiss H-35
Im März 1940 in Frankreich: bereitgestellte leichte Kampfpanzer vom Typ Hotchkiss H-35.

Seekrieg
Pazifik: die russischen Frachtschiffe Selenga und Wladimir Majakowski, beladen mit Eisenerzen unterwegs nach Wladiwostok, welches von dort mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Deutschland gebracht werden soll, werden von englischen Kriegsschiffen zum Einlaufen nach Hongkong gezwungen.

Politik
Großbritannien: Sechste Tagung des Obersten Alliierten Kriegsrat in London. Es wird eine feierliche Erklärung unterzeichnet, dass weder Großbritannien noch Frankreich einen Waffenstillstand oder Frieden abschließen ohne gegenseitiges Einvernehmen. Eine ähnliche Vereinbarung wurde schon zu Beginn des 1. Weltkrieg geschlossen.
Zudem wird vereinbart von nun an auch die neutralen norwegischen Hoheitsgewässer zu verminen, um den Transport von schwedischem Eisenerz nach Deutschland zu stören.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 29. März 1940:

 Bloch 174
Der hervorragende leichte Bomber Bloch 174 litt unter dem französischen industriellen und politischen Umfeld und so erhielt die Armee de l’Air keinen vor dem 19. März 1940. Der erste Einsatz erfolgte am 29. März und die nachfolgenden Kampfeinsätze waren herausragend. Die Verlustrate war sogar niedriger als bei der ebenso schnellen amerikanischen Douglas DB-7, welche sich auch im französischen Dienst befand.

Luftkrieg:
Hauptmann Antoine de Saint-Exupery fliegt die erste Aufklärungsmission mit einer Bloch 174 (Höchstgeschwindigkeit 530 km/h) über West-Deutschland.
Luft-Marschall Portal wird zum Befehlshaber des englischen Bomberkommandos bestellt.

Seekrieg
Atlantik: Der französische Kreuzer Algerie begleitet zwei US-Handelsschiffe mit einer Ladung von in Amerika gebauten Militärflugzeugen von Halifax (Kanada) nach Europa.

Heimatfronten
Großbritannien: Prinz Alexander Obolensky, ein berühmter Rugby-Spieler, kommt im Alter von 24 Jahren bei der missglückten Landung seines RAF-Flugzeuges in England ums Leben.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 30. März 1940:

Mit Glühbirnen zum Sieg
Mit Glühbirnen zum Sieg: Britischer Panzerspähwagen Daimler Mark I auf einer Werbung für Osram-Glühbirnen.

Heimatfronten
Großbritannien: Sir John Gilmour, Minister für Schifffahrt, stirbt im Alter von 63 Jahren.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 31. März 1940:

Kinder füllen Sandsäcke
Für die Kinder in England ist das Füllen der Sandsäcke ein fröhliches Spiel.

Heimatfronten
Großbritannien: Zwischenzeitlich ist ein großer Teil der Menschen, welche im September 1939 aus den englischen Städten evakuiert wurden, wieder nach und nach dorthin zurückgekehrt. Nur noch 300.000 Schulkinder, von den ursprünglich über einer Million, befinden sich noch außerhalb auf dem Lande.

Seekrieg
Nur ein englisches Handelsschiff, die Daghestan (5.742 Tonnen) geht in dieser letzten Märzwoche durch Feindeinwirkung verloren.
Handelsschiffs-Verluste im März 1940: 45 alliierte Schiffe mit zusammen 107.009 Tonnen im Atlantik, 0 alliierte Schiff mit 0 Tonnen in anderen Gewässern.
3 deutsche U-Boote im Atlantik, Arktis oder Ostsee versenkt.


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