HMS Victory, Lord Nelson und die Schlacht von Trafalgar.
Geschichte, Bau, Einsätze, Außerdienststellung, Museumsschiff und Spezifikationen des britischen Linienschiffs von 1765.

Linienschiff HMS Victory
Die HMS Victory ist ein 104-Linienschiff Erster Klasse der Royal Navy, das 1758 in Auftrag gegeben, 1759 auf Kiel gelegt und 1765 vom Stapel gelassen wurde. Am bekanntesten ist sie als Lord Nelsons Flaggschiff in der Schlacht von Trafalgar im Jahr 1805.
Überblick
Standort: Das Schiff ist heute ein Museumsschiff und eine Touristenattraktion im Portsmouth Historic Dockyard, Hampshire, England.
Historische Bedeutung: Es ist das älteste noch im Einsatz befindliche Marineschiff der Welt und ist seit Oktober 2012 das Flaggschiff des Ersten Seelords.
Erhaltung: Das Schiff liegt seit 1922 im Trockendock und wurde umfangreichen Restaurierungsarbeiten unterzogen, um seine Struktur und sein Aussehen zu erhalten.
Besuchserlebnis: Touristen können die Decks des Schiffes erkunden und etwas über das Leben an Bord eines Kriegsschiffes im Zeitalter der Seefahrt erfahren.
Nationale Bedeutung: Die HMS Victory ist ein Symbol der britischen Marinegeschichte und dient als Gedenkstätte für Vizeadmiral Lord Nelson, der während der Schlacht von Trafalgar auf ihrem Deck tödlich verwundet wurde.
Laufende Instandhaltung: Das Schiff wird weiterhin gepflegt und konserviert, um seine Langlebigkeit als historisches Artefakt und Touristenattraktion zu gewährleisten.
Pädagogischer Wert: Das Schiff bietet Bildungsprogramme und Führungen für Schulen und Gruppen an, die sich für maritime Geschichte interessieren.
Die HMS Victory in Portsmouth ist sowohl ein Denkmal der britischen Marinegeschichte als auch ein beliebtes Touristenziel, das Besucher aus der ganzen Welt anzieht.
Geschichte der HMS Victory

Das Linienschiff HMS Victory, welches heute in Portsmouth (Süd-England) besichtigt werden kann, ist das fünfte Schiff der britischen Royal Navy, welches diesen Namen erhalten hatte.
Die erste Victory lief 1559 Stapel, war 800 Tonnen groß und das Flaggschiff von Sir John Hawkins bei der Vernichtung der Spanischen Armada im Jahr 1588.
Der Bau des zweiten Schiffs dieses Namens wurde 1620 begonnen. Diese Victory war 875 Tonnen groß und nahm am Ersten und Zweiten Englisch-Holländischen Krieg von 1652 bis 1667 teil. Wiederhergestellt im Jahr 1666, nahm sie dann auch noch am Dritten Englisch-Holländischen Krieg von 1672 bis 1674 teil.
Die dritte Victory, welche 1675 mit 1.486 Tonnen vom Stapel gelassen wurde, nahm an der Schlacht von Barfleur im Jahre 1692 teil. Sie wurde 1695 wiederhergestellt.
Das vierte Schiff dieses Namens hatte 920 Tonnen und lief 1734 vom Stapel, sank aber mit der gesamten Besatzung 1744 im Ärmelkanal.
Bau
Die Geschichte der heute immer noch erhaltenen HMS Victory begann im Jahr 1758. In jenem Jahr beschlossen die Minister von Georg II. ein ehrgeiziges Bauprogramm von zwölf Linienschiffen.
Ganz oben auf der Liste stand ein noch namenloser Dreidecker der 1. Klasse mit 100 Kanonen, welcher in Chatham gebaut werden sollte. Der Baubeginn fiel in das Jahr 1759, welches das ‚Jahr der Siege‘ in England während des Höhepunktes des Siebenjährigen Krieges wurde.
An Land siegte die britische Armee bei Surat, Minden und Quebec und die Royal Navy auf See vor Lagos und in der Bucht von Quiberon. Daher war es äußerst passend, dass das im Juli desselben Jahres aufgelegte Schiff den stolzen Namen HMS Victory erhalten sollte.
Entworfen von Thomas Slade, dem leitenden Sachverständigen der Royal Navy, wurde ihr Bau geleitet von Allen, dem Schiffbaumeister von Chatham. Die gewöhnliche Bauzeit bis zur Fertigstellung eines Kriegsschiffes der 1. Klasse war damals fünf Jahre, aber die britischen Erfolge zur See während des Siebenjährigen Krieges machten die Fertigstellung des Schiffes weniger dringlich. So wurde HMS Victory erst am 7. Mai 1765 von Stapel gelassen.
In der Zwischenzeit hatte der Friede von Paris den Siebenjährigen Krieg bereits 1763 beendet und die ersten dreizehn Jahre nach ihrem Stapellauf verbrachte HMS Victory auf dem Fluss Medway im Südosten Englands. Dort musste sie im Januar 1771 erstmals vom jungen Horatio Nelson gesehen worden sein, als er dort im Alter von nur 12 Jahren seinen Dienst auf seinem ersten Schiff, der HMS Raisonnable, antrat.
Einsätze
Dann, im Jahre 1778, trat Frankreich im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg aufseiten der Rebellen George Washingtons in den Krieg ein. Nun wurde HMS Victory schnell nach Portsmouth gebracht und einsatzbereit gemacht, wo im Mai Admiral Keppel als der Befehlshaber der Kanal-Flotte seine Flagge auf ihr hisste. Im nachfolgenden Juli befand sich HMS Victory erstmals im Kampfeinsatz während eines entscheidungslosen Gefechtes vor Ushant.
Nachdem sie nacheinander die Flaggen der Admirale Hardy, Geary, Hyde Parker und Kempenfeldt geführt hatte, wurde sie das Flaggschiff von Lord Howe. Mit ihm nahm sie am Entsatz von Gibraltar und der Schlacht am Kap Spartel im Jahr 1782 teil.
Nach ihrer Rückkehr nach Portsmouth wurde sie 1783 außer Dienst gestellt, als der Vertrag von Versailles einen vorübergehenden Frieden brachte.
1793 trat Großbritannien der Ersten Koalition gegen das revolutionäre Frankreich bei. Im Mai desselben Jahres verließ die wieder einsatzbereite HMS Victory als Flaggschiff von Lord Hood mit einer starken Flotte von 21 Schiffen England in Richtung Mittelmeer.
Toulon wurde zwar eingenommen, musste aber wieder evakuiert werden, was hauptsächlich den Erfolgen eines jungen französischen Artillerie-Offiziers aus Korsika zu verdanken war: Napoleon Bonaparte.
Im Jahr 1794 wurden dann von der britischen Flotte Operationen gegen Korsika durchgeführt. Während der Belagerung von Calvi landete HMS Victory Mannschaften und Geschütze an, welche vom damaligen Hauptmann Horatio Nelson kommandiert wurden. Bei einem dieser Einsätze erlitt er eine Verletzung, wodurch er sein rechtes Auge verlohr.
Nach der Rückkehr nach Portsmouth für eine kurze Überholung kehrte HMS Victory als Flaggschiff von Admiral Man, dem Stellvertreter des Admirals Hothmam, ins Mittelmeer zurück. Im Juli 1795 nahm sie am unentschiedenen Gefecht vor Kap Hyeres teil. Hothams Versagen, eine Entscheidung bei Hyeres zu erzwingen, führte dazu, dass Spanien sein Glück zusammen mit Frankreich versuchte und das Mittelmeer ging für die Briten verloren. Erst Nelson sollte dies drei Jahre später durch seinen Sieg am Nil ändern können.
Im November 1795 wurde daher das Kommando über die Flotte in die starken, fähigen Hände von Admiral Sir John Jervis gelegt, der seine Flagge auf HMS Victory setzte. Am 14. Februar 1797 folgte der dringend benötigte Sieg von Kap St. Vincent. Commodore Nelson auf HMS Captain spielte dabei die entscheidende Rolle, indem er mit seinem Schiff aus der Schlachtlinie ausscherte, vor den Kurs der Spanier kreuzte und dabei zwei von ihren Schiffen persönlich zur Kapitulation zwang.
Im November 1797 kehrte HMS Victory nach Chatham zurück und wurde von 1798 bis 1800 außer Dienst gestellt. Von 1798 bis 1800 erreichte ihre hervorragende Einsatzkarriere einen vorübergehenden Tiefpunkt, als sie ein Lazarettschiff für Gefangenenschiffe wurde.
Im Jahr 1801 kam sie ins Dock und erhielt in den nächsten zwei Jahren umfangreiche Umbaumaßnahmen.
Sie wurde praktisch fast wieder neu hergestellt und erhielt das Aussehen, welches sie heute hat. Die Galionsfigur wurde vollständig umgestaltet, die offenen Galerien entfernt, das Heck flach gemacht und die Ketten von unten nach oben über die Öffnungen des oberen Geschützdecks verlegt.
Flaggschiff von Lord Nelson und Trafalgar

HMS Victory wurde dann im April 1803 erneut in Dienst gestellt und im Juli desselben Jahres traf sie als Flaggschiff des Oberbefehlshabers Lord Nelson im Mittelmeer ein. In den folgenden achtzehn Monaten nahm sie an der Blockade von Toulon teil, die mit der Flucht von Villeneuve, der langen Verfolgungsjagd zu den Westindischen Inseln, der Rückkehr von Villeneuve nach Cádiz und Nelsons mit der Victory nach England endete.
Am 15. September 1805 verließ Nelson auf HMS Victory wieder England und übernahm das Kommando über die Flotte, welche die Blockade über Cádiz aufrechterhielt. Damit war der Schauplatz für die entscheidendste Schlacht, die jemals auf See geschlagen wurde, eröffnet. Am 21. Oktober 1805, vor Kap Trafalgar, wurden die vereinigten Flotten Frankreichs und Spaniens besiegt und Napoleon damit der Zugang zur hohen See für immer verwehrt.
Von ihren dreiunddreißig Schiffen wurden achtzehn von den Engländern erobert, vier entkamen nur um rund zwei Wochen später eingefangen zu werden und der Rest kämpfte sich zurück nach Cádiz, wo sie bis zum Kriegsende verblieben.

Doch zur Freude über den großen Sieg gesellte sich die Trauer in England, denn unter den Toten war auch ihr großer Admiral Lord Nelson, welcher getroffen von einer tödlichen Kugel aus den Masten des französischen 74-Kanonen-Linienschiffs Redoutable in den letzten Momenten seines größten Triumphes unter Deck von HMS Victory verstarb.
HMS Victory, welche Nelsons Schlachtlinie in die Schlacht angeführt hatte, wurde so schwer beschädigt, dass sie nach Gibraltar geschleppt werden musste. Dort erfolgten eiligst provisorische Reparaturen, bevor sie am 3. November mit Nelsons Leichnam an Bord nach Portsmouth segeln konnte.
Am 4. Dezember kam sie in Spithead an und eine Woche lang erinnerten ihre angeschlagenen Seiten und die zerfetzten Masten an die Opfer des Sieges. Am 22. Dezember erreichte sie Sheerness und hier wurde der Leichnam des verehrten Admirals auf die Jacht des Kommissars gebracht, um nach Greenwich überführt zu werden. Die Beerdigung von Lord Nelson in der St. Paul’s Cathedral fand am 9. Januar 1806 statt, wo der Leichnam in der Painted Hall aufgebahrt wurde. An diesem Tag wurde auch zum letzten Mal die stolze Flagge des größten Admirals, welcher sie jemals führte, auf HMS Victory gehisst.
Lord Nelson: Der Admiral, der zur Legende wurde

Horatio Nelson (1758–1805) – besser bekannt als Lord Nelson – war einer der größten britischen Marinekommandanten und eine prägende Figur der Napoleonischen Kriege. Nelson, der für seine kühnen Taktiken, seine charismatische Führungsstärke und seinen dramatischen Tod in der Schlacht gefeiert wurde, ist auch mehr als zwei Jahrhunderte später noch immer ein Nationalheld im Vereinigten Königreich.
Frühes Leben und Aufstieg durch die Ränge
Nelson wurde am 29. September 1758 in Norfolk, England, geboren und trat im Alter von nur 12 Jahren in die Royal Navy ein. Seine frühe Karriere führte ihn um die ganze Welt – in die Arktis, in die Karibik und nach Indien –, wo er sich schnell einen Ruf für Mut und Entschlossenheit erwarb.
Mit Anfang 30 war Nelson bereits zum Kapitän aufgestiegen. Sein Führungsstil war für die damalige Zeit unkonventionell: Er förderte die Eigeninitiative seiner Offiziere und legte Wert auf Vertrauen und Koordination – ein Ansatz, der später als „Nelson Touch” bekannt wurde.
Bedeutende Schlachten und Genie der Seefahrt
Lord Nelsons Ruhm beruht vor allem auf einer Reihe entscheidender Seesiege gegen Frankreich und seine Verbündeten:
– Schlacht am Nil (1798): Nelson zerstörte einen Großteil der Flotte Napoleons in Ägypten, isolierte die französischen Streitkräfte und verschob das Kräfteverhältnis im Mittelmeer.
– Schlacht von Kopenhagen (1801): Als Nelson den Befehl zum Rückzug erhielt, setzte er bekanntlich sein Fernglas an sein blindes Auge und behauptete, er könne das Signal nicht sehen – er setzte den Angriff fort und sicherte den Sieg.
– Schlacht von Trafalgar (1805): Sein berühmtester Triumph. Nelsons Flotte besiegte die vereinten französischen und spanischen Seestreitkräfte vor der Küste Spaniens und sicherte damit die britische Seeherrschaft für über ein Jahrhundert.
In Trafalgar gab Nelson sein berühmtes Signal an die Flotte:
„England erwartet, dass jeder Mann seine Pflicht tut.“
Verwundungen, Entschlossenheit und Privatleben
Nelsons Karriere war von persönlichen Opfern geprägt.
– Bei der Belagerung von Calvi (1794) verlor er das Augenlicht auf einem Auge.
– In der Schlacht von Santa Cruz de Tenerife (1797) verlor er seinen rechten Arm.
Trotz dieser Verletzungen diente er weiterhin aktiv auf See.
Sein Privatleben war ebenso dramatisch. Obwohl er mit Frances Nisbet verheiratet war, begann Nelson später eine viel beachtete Beziehung mit Emma Hamilton, der Frau des britischen Botschafters in Neapel. Ihre Romanze faszinierte und schockierte die britische Gesellschaft.
Tod und Vermächtnis
Am 21. Oktober 1805 wurde Nelson während der Schlacht von Trafalgar von einem französischen Scharfschützen erschossen. Er starb wenige Stunden später an Bord der HMS Victory, aber nicht bevor er erfahren hatte, dass Großbritannien einen entscheidenden Sieg errungen hatte.

Nelsons Leichnam wurde nach seinem Tod bei Trafalgar in einem Fass Brandy konserviert, um ihn nach England zurückzubringen.
Sein Tod festigte seinen Status als Nationalheld. Er erhielt ein Staatsbegräbnis, und heute steht sein Vermächtnis – im wahrsten Sinne des Wortes – hoch auf der Nelson-Säule am Londoner Trafalgar Square.

Warum Lord Nelson noch immer von Bedeutung ist
Nelsons Einfluss reicht über die Marinegeschichte hinaus. Er ist bekannt für:
– Revolutionäre Seetaktiken
– Inspirierende Führungsqualitäten
– Unerschütterliche Pflichterfüllung
– Die Gestaltung der Rolle Großbritanniens als dominierende Seemacht
Seine Siege trugen dazu bei, Napoleon daran zu hindern, Großbritannien zu erobern, und begründeten eine Seeherrschaft, die bis weit ins 20. Jahrhundert hinein Bestand hatte.

HMS Victory nach Trafalgar
Um die Schäden zu beheben, welche sie bei Trafalgar erlitten hatte, wurde HMS Victory einer umfangreichen Überholung in Chatham unterzogen, bevor sie im März 1808 wieder in Dienst gestellt werden konnte.
Während der nächsten fünf Jahre war sie dann ständig im Einsatz. Im Januar 1809 half sie die Armee von Sir John Moore aus Corunna zu evakuieren und zurück nach England zu bringen.
Den größten Teil in dieser Zeit diente sie jedoch als Flaggschiff von Admiral Saumarez und lief in und aus der Ostsee, wo sie zwar ihre Einsätze wie immer hervorragend absolvierte, aber keine größeren Lorbeeren mehr finden konnte, als sie bereits geerntet hatte.
Im November 1812 kehrte HMS Victory von ihrer letzten Mission nach Portsmouth zurück. Im folgenden Monat wurde sie außer Dienst gestellt und erneut einer Überholung unterzogen. 1815 war sie dann wieder seetüchtig, aber Waterloo brachte den endgültigen Schlussstrich unter die Napoleonischen Kriege und das Ende der langen Kriegsschiffs-Karriere von HMS Victory.
Außerdienstellung und Museumsschiff
Sie wurde bis 1824 in Reserve gehalten, bis auf ihr die Flagge des Hafen-Kommandanten von Portsmouth gesetzt wurde. Abgesehen von der Zeit von 1869 bis 1889 hat sie diesen Dienst bis zum heutigen Tag in Würde erfüllt.
Bis 1922 lag HMS Victory angedockt im Hafen von Portsmouth. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Zustand ihres Holzrumpfes Grund zu ernsthafter Sorge geworden. Um sie auch für die Zukunft bewahren zu können, wurde sie noch im selben Jahr von ihrem ungeeigneten Liegeplatz in das Dock Nr.2 verlegt, direkt in der Nähe des ältesten Trockendocks der Welt.
Mit Zustimmung und in Zusammenarbeit mit der britischen Admiralität rief die ‚Gesellschaft für Nautische Forschung‘ die Öffentlichkeit dazu auf, Geld zu sammeln, um HMS Victory wieder so aussehen zu lassen, wie sie es zur Zeit von Trafalgar gewesen war und sie für immer in diesem Zustand zu erhalten.
Dieser Appell war so erfolgreich, dass damals über 120.000 britische Pfund gesammelt werden konnten und das Schiff bis zum 17. Juli 1928 restauriert wurde. An diesem Tag ehrte König Georg V. das Schiff bei einer offiziellen Inspektion.
Spezifikationen
Bau und Abmessungen
HMS Victory | Angaben |
|---|---|
Typ | Dreidecker 1. Klasse mit 104 Kanonen (Linienschiff) |
Entwurf | Thomas Slade |
Kiellegung | 23. Juli 1759 (altes Einzeldock in Chatham) |
Stapellauf | 7. Mai 1765 |
Indieststellung | 1778 |
Ursprüngliche Kosten | 57.748 britische Pfund |
Länge (über alles) | 69,0 m |
Kiellänge | 46,5 m |
Länge des Kanonendecks | 56,5 m |
Maximale Breite | 16,0 m |
Tiefgang | 6,5 m |
Wasserverdrängung | 3.500 ts |
Besatzung (während Trafalgar) | 850 Mannschaften und Offiziere |
Bewaffnung
HMS Victory | Kanonen |
|---|---|
Achterdeck | 12 x 12-Pfünder |
Vorschiff | 2 x 12-Pfünder, 2 x 68-Pfünder-Karronaden |
Oberes Geschützdeck | 30 x 12-Pfünder |
Mittleres Geschützdeck | 28 x 24-Pfünder |
Unteres Geschützdeck | 30 x 32-Pfünder |
Quellenangaben und Literatur
Navies of the Napoleonic Ara (Otto von Pivka)
H.M.S. Victory – the official Guide (The Commanding Officer of HMS Victory)
Atlas zur Seefahrts-Geschichte (Christopher Loyd)
Seemacht – eine Seekriegsgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart (Elmar B. Potter, Admiral Chester W.Nimitz)














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