Sopwith Camel und Triplane

Sopwith Camel und Triplane, bekannteste englische Jäger ihre Vorgänger und Nachfolger aus dem Ersten Weltkrieg.
Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und Modell.

Sopwith Camel im Flug
Sopwith Camel im Flug.

Sopwith-Jagdflugzeuge Camel, Triplane, Pup, Dolphin und Snipe sowie die Kampf- und Aufklärungsflugzeuge Tabloid, Strutter und Cuckoo.

Sopwith-Jagdflugzeuge

Sopwith Camel

Die Sopwith Camel war eines der berühmtesten und erfolgreichsten Kampfflugzeuge des Ersten Weltkriegs und wurde von der britischen Sopwith Aviation Company gebaut. Sie wurde 1917 eingeführt und wurde schnell zu einer Legende der frühen Luftkämpfe.

Überblick

– Hersteller: Sopwith Aviation Company
– Erstflug: 22. Dezember 1916
– Einführung: Juni 1917
– Besatzung: 1 (Pilot)
– Motor: Clerget 9B-Rotationsmotor (130 PS) – allerdings wurden in einigen Varianten andere Motoren verwendet
– Bewaffnung: Zwei synchronisierte .303 (7,7mm) Vickers-Maschinengewehre, die durch den Propellerbogen feuern
– Höchstgeschwindigkeit: Etwa 185 km/h
– Dienstgipfelhöhe: Etwa 6.400 m

Design und Leistung

Die Sopwith Camel wurde nach der höckerförmigen Verkleidung über ihren beiden Maschinengewehren benannt, die dem Flugzeug sein charakteristisches „Kamel”-Profil verlieh. Es handelte sich um einen kompakten, äußerst wendigen Doppeldecker, der jedoch auch als besonders schwer zu fliegen galt – insbesondere für unerfahrene Piloten.

Sein Rotationsmotor erzeugte starke gyroskopische Effekte, wodurch Rechtskurven viel schneller als Linkskurven möglich waren. Erfahrene Piloten konnten diese Eigenart jedoch in Luftkämpfen zu ihrem Vorteil nutzen, wodurch das Camel einen Vorteil in Sachen Wendigkeit hatte.

Kampfbilanz

Die Camel erlangte an der Westfront einen furchterregenden Ruf. Ihr wurden mehr Abschüsse feindlicher Flugzeuge als jedem anderen alliierten Kampfflugzeug des Krieges zugeschrieben – über 1.200 bestätigte Abschüsse.

Sie diente beim Royal Flying Corps (RFC) und später bei der Royal Air Force (RAF) in verschiedenen Funktionen, von der Luftüberlegenheit bis zum Bodenangriff. Camels flogen auch von frühen Flugzeugträgern und wurden zur Verteidigung des Heimatlandes gegen deutsche Luftangriffe eingesetzt.

Vermächtnis

Obwohl es schwierig zu handhaben war, stellte das Sopwith Camel einen großen Fortschritt im Kampfflugzeugdesign dar – es vereinte Feuerkraft, Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit in einem kompakten Rahmen. Es wurde zu einer Ikone der frühen Luftfahrt und ist bis heute eines der bekanntesten Flugzeuge des Ersten Weltkriegs.

Heute sind mehrere Nachbauten und Originalmodelle in Museen erhalten, darunter im Royal Air Force Museum in London und im Smithsonian National Air and Space Museum in Washington, D.C.

Geschichte

Sopwith Camel auf Frontflugplatz
Sopwith F.1 Camel auf einem Frontflugplatz in Frankreich.

Als vielleicht berühmtester Jäger des Ersten Weltkrieges zerstörte die Sopwith Camel mindestens 1.294 feindliche Flug­zeuge – mehr, als jeder andere Flugzeugtyp in diesem Krieg. Sie war der natürliche Nachfolger der Sopwith Pup und Sopwith Triplane, erkaufte jedoch die Kampfstärke mit dem Verlust der problemlosen Handhabung. Es war bekannt, dass sie er­fahrene und geschickte Piloten erforderte.

Die Unfälle un­ter den Schülern waren hoch. Doch für den Könner war sie hervorragend im Luftkampf. Einer der Vorteile war die unglaublich schnelle Rechtskurve, die durch die Drehkraft des großen Umlaufmotors unterstützt wurde. Manche Piloten, die nach links drehen wollten, zogen es vor, eine 270-Grad-Kurve nach rechts zu fliegen !

Man glaubt, dass ins­gesamt 5.490 hergestellt wurden, doch sind in dieser Zahl die 2F-1 mit abnehmbarem Heck (zur Unterbringung auf den Trägern) und schmalen Stahlstreben zwischen den Flügeln wohl nicht enthalten. Viele 2F-1 waren mit nur ei­nem Vickers oder Lewis auf dem Oberflügel ausgerüstet oder auch mit zwei Lewis auf einem Drehzapfen – wie auch die mit Le-Rhone-Motoren ausgerüsteten Camel der Heimatverteidigung. Camel wurden auch vom Luft­schiff R 23 gestartet. Es gab auch eine TF-Erdkampfver­sion.

Die Camel wurde von vielen Alliierten eingesetzt und zumindest zwei Piloten gelang es, an einem Tag sechs Gegner abzuschießen. Das prominenteste Opfer einer Camel war womöglich Manfred von Richthofen, der am 21. April 1918 angeblich von dem kanadischen Piloten Roy Brown ab­geschossen wurde. Nach neusten Forschungen geht man heute allerdings davon aus, dass Richthofen durch Bodenbeschuss ums Leben kam.


Bilder von Sopwith Camel:


Spezifikationen Sopwith Camel

Spezifikationen:

Sopwith Camel F1
Angaben
Typ
einsitziger Jagdaufklärer
Antrieb
zumeist 130-PS Clerget 9B 9-Zylinder-Umlaufmotor
Spannweite
8,53 m
Länge
5,72 m
Höhe
2,59 m
Leergewicht
ca. 422 kg
Startgewicht
659 kg
Maximalgewicht
690 kg
Höchstgeschwindigkeit
182 km/h auf 3.000m, 200 km/h auf Seehöhe
Steigleistung
5 min auf 1500m, 10 min auf 3000m, 16 min 59 sec auf 4500m, ca. 305 m/min
Dienstgipfelhöhe
5.790 m
Reichweite
ca. 400 km (Flugzeit 2,5 Std)
118 l Benzin, 25 l Öl
Bewaffnung
2 x synchronisierte 7,7-mm-Vickers-MG auf Bug
Zuladung
optional Unterflügelaufhängungen für 4 x 11,32-kg-Bomben
Erstflug
Dezember 1916
Truppenlieferung
Juni 1917
Stückzahl
5.490
Feindabschüsse
1.294


Animation 3D-Modell Sopwith Camel:


Sopwith Triplane

Sopwith Triplane, britisches Dreidecker-Jagdflugzeug aus dem Ersten Weltkrieg.
Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell.

Sopwith Triplane
Sopwith Triplane von Leutnant Alexander von der ‚Black Flight‘ der 10. Squadron des RNAS.

Sopwith Triplane
Typ: Jagdflugzeug.

Geschichte

Die erfreulich kleine Sopwith Triplane wurde von Herbert Smith entworfen, um eine noch bessere Manövrierfähigkeit aus dem Grundentwurf der Sopwith Pup herauszureißen. Ein unbewaffneter Prototyp erschien Ende Mai 1916 und wurde von Harry Hawker probe-geflogen.

Das Flugzeug war eine herausragende Kombination aus ästhetischer Anmut und großartigen Handhabungseigenschaften. Es wurden verbesserte Leistung und Manövrierfähigkeit ohne größere Einschränkungen der großartigen Konstruktionsmerkmale der ursprünglichen Pup erreicht.

Vermutlich inspiriert durch die vielversprechenden Konstruktionseigenschaften seines vorhergehenden dreisitzigen Dreideckers mit Schubantrieb LRTTr, entschied sich Smith dafür, die Dreidecker-Anordnung auf den Basisentwurf der Sopwith Pup zu übertragen und verwendete dabei Flügel mit exakt der gleichen Spannweite, aber nur mit einer Sehne von 99,06 cm. Dazu eine einzelne Zwischenebene im I-Typ-Format und Mittelstückstreben, wobei letztere durch die Wurzeln des mittleren Flügels und des Rumpfs gingen, wodurch sie als längliche Abstandhalter dienten und dadurch große Stärke verliehen und ein Minimum an Spanndrähten notwendig machten. Querruder wurden an allen Flügeln angebracht.

Der Antrieb bestand aus einem 110 PS starken Clerget 9Z-Motor. Zusätzlich mit einem in der Mitte bewaffneten Vickers-Maschinengewehr wurde der Prototyp mit der Seriennummer N500 vom Royal Navy Aviation Service im Juni 1916 in Frankreich erprobt. Bereits 15 Minuten nach dem Eintreffen flog sie ihren ersten Kampfeinsatz und zeigte herausragende Leistungen !
Nach der anschließenden Besichtigung durch den dortigen britischen Oberbefehlshaber Sir Douglas Haig und des Auftretens einer großen Anzahl von neuen deutschen Albatros D.I und D.II Zweidecker-Jägern erfolgte die sofortige Bestellung durch die britische Admiralität für den Royal Navy Aviation Service sowie auch durch das Kriegsministerium für das Royal Flying Corps.

Die beiden Bestellungen lauteten auf ursprünglich über vierhundert Flugzeuge. Im Oktober gab die britische Marine aber alle ihre verfügbaren Spad VII an das Royal Flying Corps ab, wo sie dringend benötigt wurden und erhielt dafür die Zusage vom letzteren, alle bestellten Sopwith Triplane zu erhalten. Jedoch wurden davon nur 95 von Sopwith fertiggestellt, sowie 46 durch die Firma Clayton&Shuttleworth und drei durch Oakley Ltd.

Zwischenzeitlich wurde ein zweiter Prototyp (N504) mit einem 130 PS starken Clerget 9B Motor geflogen, welcher zur Standard-Version wurde. Das einzelne Vickers-Maschinengewehr wurde beibehalten, zusammen mit einem Scarff-Dibowski-Synchrongetriebe, obwohl offensichtlich auch einige Flugzeuge ein Zwillings-Vickers-MG erhielten.

Die Auslieferung der Sopwith Triplane begann um den November 1916 und wurden sofort an die 1., 8., 9., 10., 11. und 12. Squadron (Staffel) des Royal Navy Aviation Service an der Westfront geschickt. Von diesen wurden die 1., 8. und 10. Squadron nach dem ‚Blutigen April‘ für den Großteil des Jahres 1917 an das Royal Flying Corps abgestellt.
Ab Februar 1917 wurden bereits Veränderungen an im Bau und Dienst befindlichen Flugzeugen vorgenommen, wobei die Größe des Seitenleitwerks reduziert wurde, um die Sturzflugfähigkeit der Triplane zu verbessern.

Die Gesamtproduktion der Sopwith Triplane überstieg nicht mehr als 150 Maschinen, da die Sopwith Camel ab Mitte 1917 bereits ihre Überlegenheit an der Westfront demonstrierte. Trotzdem wurden sie unvergesslich in den Händen der Piloten vom ‚Black Flight‘ oder ‚Naval Ten‘, angeführt vom kanadischen Flieger-Ass Raymond Collishaw. Dazu erzielten die Flight-Unter-Leutnante W.M. Alexander, G.E. Nash, E.V. Reid und J.E. Sharman während des Sommers 1917 eine Siegesserie, welche von keiner anderen Fliegereinheit in einem so kurzen Zeitraum erreicht wurde. Alleine Collishaw erzielte persönlich 16 Luftsiege nur im Juni 1917.

Sopwith Triplane
Sopwith Triplane

Der Erfolg des Dreideckers, welcher hauptsächlich auf seine überragende Beweglichkeit und Steigleistung zurückzuführen war, schlug dermaßen in den verantwortlichen Kreisen ihrer Gegner ein, dass nicht weniger als vierzehn deutsche und österreich-ungarische Flugzeugbauer eigene Dreidecker als Antwort auf die Sopwith Triplane bauten.

Eingeführt zu der Zeit als gerade die deutschen Albatros D.I und D.II Jagdflugzeuge in Dienst gestellt wurden, behielt die Sopwith Triplane ihre Überlegenheit auch gegen die späteren Albatros D.III und D.V aufrecht und war immer noch nicht deklassiert worden, als sie durch die Sopwith Camel ab Sommer 1917 ersetzt wurde. Bis zum Ende des Jahres wurden dann die meisten Sopwith Triplane für Training und experimentelle Aufgaben von der Front abgezogen.

Die Sopwith Triplane wurde praktisch nur an der Westfront eingesetzt, aber während des Jahres 1917 wurden neben sechs Maschinen, welche an die französische Regierung geliefert wurden, auch eine von den zaristischen russischen Luftfahrtdienst mit Landekufen geflogen und eine ging in die Vereinigten Staaten.
Eine weitere Triplane diente bei dem 2. Wing des Royal Navy Aviation Service in der Ägäis. Hier baute auch Flugleutnant J.W. Alcock, welcher als Vimy-Pilot beim Transatlantik-Flug von 1919 bekannt werden sollte, seinen einzigartigen Alcock A.1 Kampfaufklärer aus Bauteilen einer Triplane.

Zwei weitere Dreidecker-Jäger wurden noch bei Sopwith gebaut. Diese basierten auf der 1 1/2 Strutter und wurden von einem 150 PS bzw. 200 PS starken Hispano-Suiza V-Motor angetrieben. Keiner davon erreicht aber mehr als das Prototypen-Stadium.

Benutzer: Großbritannien (RNAS).


Spezifikationen Sopwith Triplane

Spezifikationen:

Spezifikationen
Sopwith Triplane
Typ
Einsitziger Dreidecker-Jäger
Besatzung
1
Antrieb
130 PS Clerget 9B luftgekühlter Umlaufmotor
Spannweite
8,08 m
Länge
5,74 m
Höhe
3,20 m
Flügelfläche
21,46 m²
Leergewicht
499 kg
Startgewicht
699 kg (max)
Höchstgeschwindigkeit
188 km/h in 1.525m
Steigleistung
3.050m in 11 min 50 sec (366 m/min)
Dienstgipfelhöhe
6.250 m
Reichweite
2 Stunden 45 Minuten oder 450 km
Bewaffnung
1 (manchmal 2) mit Scarff-Dibowski-Unterbrechergetriebe synchronisiertex 7,7-mm Vickers-MG auf dem Bug (500 Schuss)
Zuladung
-
Erstflug
28. Mai 1916
Truppenlieferung
ab November 1916
Endlieferung
Sommer 1917
Produktion
ca. 150


Animation 3d-Modell Sopwith Triplane


Weitere Sopwith-Jagdflugzeuge

Sopwith Pup
Sopwith Pup

Sopwith Pup

Geschichte: Truppenlieferung ab September 1916, 1840 Exemplare gebaut. Ein kleines, einfaches und zuverlässiges Flugzeug, welches besonders in großen Höhen hervorragende Flugeigenschaften hatte. Wendiger als die deutschen Jäger, aber dagegen untermotorisiert und nur halb so gut bewaffnet. Trotzdem der erste britische Einsitzer mit Bug-MG an der Westfront und das erste Flugzeug, welches eine Trägerlandung auf einem Flugzeugträger erfolgreich durchführte.

  • EINSITZIGER JÄGER
  • 80-PS-Le Rhone 9-Zylinder-Motor
  • Spannweite 8,08 m
  • Länge 5,89 m
  • Startgewicht 556 kg
  • Geschwindigkeit: 179 km/h
  • Flughöhe: 5534 m
  • Reichweite: ca. 500 km
  • Bewaffnung: ein synchronisiertes 7,7mm-Vickers-MG auf dem Bug.

Sopwith Dolphin 5F1
Sopwith Dolphin 5F1

Sopwith Dolphin 5F1

Geschichte: Truppenlieferung ab Oktober 1917 und 1532 gebaut. Der Schwerpunkt wurde mit der Dolphin auf gute Sicht und schwere Bewaffnung gelegt.

  • EINSITZIGER JÄGER
  • wassergekühlter 200/220-PS Hispano-Suiza 8E V-8-Motor
  • Spannweite 9,91 m
  • Länge 6,78 m
  • Startgewicht 953 kg
  • Geschwindigkeit: 200 km/h
  • Flughöhe: 6400 m
  • Reichweite: 315 km
  • Bewaffnung: zwei synchronisierte 7,7mm-Vickers-MGs auf dem Bug, zwei 7,7mm-Lewis-MGs manuell schräg nach oben durch den Flügelmittelteil, bis zu vier 11,3-kg-Bomben

Sopwith Snipe 7F1
Sopwith Snipe 7F1

Sopwith Snipe 7F1

Geschichte: Serienbau ab Juni 1918 bis März 1919. Als Nachfolger für die Camel war der Jäger schnell, zuverlässig, wendig und kampfstark. Zudem waren die Sichtverhältnisse für den Piloten besser als in der Camel und zur Standardausrüstung gehörten elektrische Heizung und Sauerstoffmasken. Die ersten Maschinen des Typs kamen allerdings erst sechs Wochen vor dem Waffenstillstand zum Einsatz.

  • EINSITZIGER JÄGER
  • 230-PS Bentley 2 9-Zylinder-Umlaufmotor
  • Spannweite 9,14 m
  • Länge 5,84 m
  • Startgewicht max. 916 kg
  • Geschwindigkeit: 195 km/h
  • Flughöhe: 5945 m
  • Reichweite: 500 km
  • Bewaffnung: zwei synchronisierte 7,7-mm-Vickers-MG auf dem Bug, max. vier 11,3-kg-Bomben

Sopwith Aufklärungs- und Kampfflugzeuge

Sopwith Tabloid
Sopwith Tabloid

Sopwith Tabloid

Geschichte: Truppenlieferung ab März 1914 (40 Exemplare). Mit kleinen 9-kg-Bomben ausgerüstet, bombardierten Flugzeuge dieses Typs schon im Oktober 1914 Köln und Düsseldorf, wobei ein Luftschiff zerstört wurden.

  • EINSITZIGER AUFKLÄRER
  • 100-PS Gnome Monosoupape- Motor
  • Spannweite 7,77 m
  • Länge 7,01 m
  • Startgewicht 717 kg
  • Geschwindigkeit: 148 km/h
  • Flughöhe: 4600 m
  • Reichweite: 510 km
  • Bewaffnung: nicht vorgesehen

Sopwith 1 1/2-Strutter
Sopwith 1 1/2-Strutter

Sopwith 1 1/2-Strutter

Geschichte: Erstflug im Dezember 1915, Truppenlieferung im April 1916. Das erste britische Flugzeug, welches für ein synchronisiertes MG vorgesehen war. Mindestens 1513 wurden gebaut und auch für den Einsatz auf den ersten Flugzeugträgern vorgesehen. Einsatz als Bomber, Seepatroullienaufklärer, Nachtjäger und schwerer Jäger und von acht alliierten Luftwaffen verwendet.

  • MEHRZWECK-KAMPFFLUGZEUG
  • 110-PS-Clerget 9-Zylinder-Motor
  • Spannweite 10,21 m
  • Länge 7,70 m
  • Startgewicht 975 kg
  • Geschwindigkeit: 164 km/h
  • Flughöhe: 4730 m
  • Reichweite: 565 km
  • Bewaffnung: ein synchronisiertes 7,7mm-Vickers-MG auf dem Bug, ein manuelles 7,7mm-Lewis im hinteren Cockpit, bis 60 kg Bomben unter dem Rumpf.

Sopwith Cuckoo
Sopwith Cuckoo

Sopwith Cuckoo

Geschichte: Produziert seit 1917 und erfolgreichster britischer Torpedobomber des Krieges.

  • TORPEDOBOMBER
  • 220-PS-Sunbeam Arab-Motor
  • Spannweite 14,25 m
  • Länge 8,69 m
  • Startgewicht 1763 kg
  • Geschwindigkeit: 162 km/h
  • Flughöhe: 4500 m
  • Reichweite: 640 km
  • Bewaffnung: ein starres 7,62mm-MG, ein Torpedo oder bis zu 300 kg Bombenladung

Quellenangaben und Literatur

Jane’s Fighting Aircraft of World War I
Aircraft of World War I 1914-1918 (Jack Herris, Bob Pearson)
Technik und Einsatz der Kampfflugzeuge vom 1. Weltkrieg bis heute (Ian Parsons)
Fighters of Warld War One (Andrew Kershaw)
Das große Buch der Luftkämpfe (Ian Parsons)
Fighters, Attack and Training Aircraft 1914-1919 (Kenneth Munson)
Bombers, Patrol and Reconnaissance Aircraft 1914-1919 (Kenneth Munson)
Kampfflugzeuge (Bill Gunston)
The Illustrated Encyclopedia of Weapons of World War I (Chris Bishop)
An Illustrated History of the Weapons of World War One (Ian Westwell)

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