Kriegstagebuch 20. Januar 1917


Zwei Offiziere inspizieren südafrikanische Infanterie
Zwei Offiziere inspizieren südafrikanische Infanterie in voller Marschausrüstung.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 20. Januar 1917:

Afrikanische Fronten


Ostafrika: Hoskins wird Nachfolger von Smuts als britischer Oberbefehlshaber. Die Haupt- und Kilwa-Streitkräfte stehen nur 65 km von einander entfernt. Hoskins fliegt von Kilwa zum Hauptquartier in einer BE2c. Nur 15.000 einsatzbereite Truppen gegen 8.400 Deutsche mit 20 Geschützen und 73 MGs verfügbar. Smuts schifft sich in Dar-es-Salaam nach London ein.

Ostfront

Rumänien: Die Deutschen entscheiden sich dafür, die Offensive am Fluss Sereth anzuhalten.

Seekrieg

Östliches Mittelmeer: Der nach Saloniki laufende französische TransporterAdmiral Magon (5.566 Tonnen) wird durch U 39 versenkt (Forstmann).

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Im Blickpunkt:
  • SdKfz 251/9

    Varianten des mittleren Schützenpanzerwagens SdKfz 251/4 bis 7,5cm PaK42 L/70 auf 3t Zgkw. Varianten, Spezifikationen, Statistiken und Bilder (Teil II). Hier zu Teil I: Deutscher mittlerer Schützenpanzerwagen SdKfz 251. SdKfz 251/4 bis 7,5cm PaK42 L/70 SdKfz 251/4 mittlerer Schützenpanzerwagen (IG) oder Gerät 904: Gewicht: 8,75 Tonnen – Besatzung: 7 Mann – Bewaffnung: Ein 7,92mm MG34 – Munition: 1,100 Schuss. Munitionstransporter und Zugmaschine für das 7,5cm leIG18. Dieses Fahrzeug wurde 1942 durch das SdKfz 251/9 mit der eingebauten 7,5-cm-Kanone ersetzt. 120 Schuss Munition wurden mitgeführt. SdKfz 251/5 mittlerer Schützenpanzerwagen (Pi) oder Gerät 905: Gewicht: 8,81 Tonnen – Besatzung: 9 Mann – Bewaffnung: Zwei 7,92mm MG34 – Munition: 4,800 Schuss. Nachrichtenmittel: FuG8 und FuG4. Funkbefehlsfahrzeug für den Pionierzug, dessen Bau 1943 eingestellt wurde. SdKfz 251/5 mittlerer Schützenpanzerwagen (Pi): Nachrichtenmittel: FuG8 und FuG5. Funkbefehlsfahrzeug für den schweren Zug der Panzerpionier-Gruppe. Bau 1943 eingestellt. SdKfz 251/6 mittlerer Kommandopanzerwagen: Gewicht: 8,50 Tonnen – Besatzung: 8 Mann – Bewaffnung: Ein 7,92 mm MG34 – Munition: 1.100 Schuss – Nachrichtenmittel: FuG11 und FuGTr100mw. Voll ausgestattetes Kommandoposten-Fahrzeug, Bau 1943 eingestellt. Späte Version des Kommandopostens wurde mit dem FuG19 und FuG12 ausgestattet.   SdKfz 251/7 mittlerer Pionierpanzerwagen: Gewicht: 8,07 Tonnen – Besatzung: 7 bis 8 Mann – Höhe: 2,70 m – Bewaffnung: Zwei 7,92mm MG34 oder MG42; eine 7,92mm PzB39 (Panzerbüchse) – Munition: 4.800 für MG, 40 für Panzerbüchse. Spezialtransporter mit Gestellen zur Aufnahme von kleinen Sturmbrücken, Minen und anderen schweren Geräten der Panzerpionier-Kompanie (gp). Bei Verwendung in der Hauptquartier-Kompanie wurden diese Fahrzeuge mit einem FuG5 ausgestattet. Eine andere Bezeichnung war Gerät 907. Bild: siehe ganz oben. SdKfz 251/8 mittlerer Sanitäts-Panzerwagen oder Gerät 908: Gewicht: 7,47 Tonnen – Besatzung: 3 Mann – Gepanzerter Ambulanzwagen zur Aufnahme von zwei Krankentragen und vier sitzenden Verwundeten. Spätere Versionen hatten die hinteren Türen modifiziert, um das Ein- und Ausladen zu erleichtern. Bei Verwendung mit der Hauptquartier-Kompanien oder einer Panzer-Abteilung wurde das Nachrichtenmittel FuG5 eingebaut. (Hinweis: Fahrzeug-Bild Ausf.D im ersten Teil über das SdKfz 251)   SdKfz 251/9 mittlerer Schützenpanzerwagen (7,5cm), Gerät 909: Gewicht: 8,53 Tonnen – Besatzung: 3 Mann – Höhe: 2,07 m – Bewaffnung: Eine 7,5 cm KwK37 (L/24) – Seitenrichtbereich: 12° links und 12° rechts – Höhenrichtbereich: -10 bis +12° – Optik: SflZF1 – Munition: 52 Granaten – Sekundärbewaffnung: Zwei 7,92mm MG34 oder MG42 – Munition: 2.010 Schuss. Entwickelt für eine beweglichere Unterstützung der Schweren gepanzerten Infanterie-Kompanie (gp). Am 31. März 1942 wurde Büssing-NAG beauftragt, einen gepanzerten Überbau für den Einbau der älteren 7,5cm KwK zu entwickeln, welche seit dem Auslaufen des PzKpfw IV A bis F mit der kurzen KwK40 (L/24) verfügbar war. Im Juni 1942 wurden zwei Prototypen zu Einsatzversuchen nach Russland geschickt und als Ergebnis davon wurde im selben Monat eine Bestellung über 150 Stück erteilt. 1944 wurde ein neues Konzept zum Einbau der Kanone eingeführt, das ohne größere Änderungen für den Einbau in eine ganze Reihe unterschiedlicher Fahrzeugtypen verwendet werden konnte. Die 7,5cm wurde als K51(Sf) bezeichnet, wenn sie mit der neuen Halterung eingebaut wurde. Der inoffizielle Name, der manchmal für dieses Fahrzeug verwendet wurde, war ‘Stummel’.   SdKfz 251/10 mittlerer Schützenpanzerwagen (3,7cm PaK), Gerät 910: Gewicht: 8,02 Tonnen – Besatzung: 5 Mann – Höhe: 2,17 m – Bewaffnung: Ein 3,7cm PaK35/36 (L/45), ein 7,92mm MG34 oder MG42, ein 7,92mm Panzerbüchse PzB39. Munition: 168 (PaK), 1.100 (MG), 40 (Panzerbüchse). Ab 1940 wurde das SdKfz 251/10 als Zugführerwagen an Zugführer ausgegeben, um eine schwerere Unterstützung zu bieten. Bei der Anordnung des 3,7cm PaK-Schildes gab es geringfügige Abweichungen.   SdKfz 251/11 mittlerer Fernsprechpanzerwagen, Gerät 911: Gewicht: 8,50 Tonnen – Besatzung: 5 Mann – Höhe: 2,17 m – Bewaffnung: Zwei 7,92mm MG34 oder MG42 – Munition: 2.010 Schuss. Mittlere Telefonzentrale und Kabelverlegefahrzeug ähnlich dem SdKfz 250/2. Es gab zwei Versionen, eine mit dem leichteren Feldkabelträger 6 (gp) und eine andere mit der mittleren Feldkabelträger 10 (gp). Im Januar 1942 bestellt, wurden die ersten Fahrzeuge am 15. August 1942 ausgeliefert. SdKfz 251/12 mittlerer Messtrupp und Gerätepanzerwagen, Gerät 912: Besatzung: 6 Mann. Artillerie-Vermessungsfahrzeug zum Transport der Vermessungs-Abteilung und ihrer Ausrüstung. Das FuG8 Funkgerät wurde mit einer Rahmenantenne geführt. Der Bau wurde 1943 eingestellt. SdKfz 251/13 mittlerer Schallaufnahme-Panzerwagen, Gerät 913: Fahrzeug mit Artillerie-Schallmessgerät. Bau 1943 eingestellt. SdKfz 251/14 mittlerer Schallauswerte-Panzerwagen, Gerät 914: Gewicht: 8,50 Tonnen – Besatzung 8 Mann – Höhe: 2,50 m. Artillerie-Schallortungsfahrzeug, Bau auch 1943 eingestellt. SdKfz 251/15 mittlerer Lichtauswerte-Panzerwagen, Gerät 915: Artillerie-Mündungsblitz-Erkennungsmaschine. Bau ebenfalls 1943 eingestellt. SdKfz 251/16 mittlerer Flammpanzerwagen, Gerät 916: Gewicht: 8,62 Tonnen – Besatzung: 5 Mann – Bewaffnung: Zwei 1,4cm Flammenwerfer, zwei 7,92mm MG34 oder MG42 – Munition: 700 Liter Flammenbrennstoff, 2.010 Schuss für MGs – Höhe: 2,10 m. Das ab Januar 1943 ausgelieferte SdKfz 251/16 trug genügend Flammenbrennstoff, um etwa 80 Stöße von bis zu zwei Sekunden Dauer zu ermöglichen. Die Flammenwerfer, die auf beiden Seiten des Fahrzeugs montiert waren, hatten einen Schwenkbereich von 90° Grad und einen Höhenrichtwinkel von bis zu +40° Grad. Die Reichweite betrug je nach Windverhältnissen ca. 35 Meter. Die früheren Versionen waren auch zusätzlich mit einem 7mm-Flammwerfer 42 ausgestattet, einem tragbaren Flammenwerfer, der an einer 10 Meter langen Schlauchleitung montiert war.   SdKfz 251/17 mittlerer Schützenpanzerwagen (2cm), Gerät 917: Gewicht: 8,80 Tonnen – Besatzung: 4 bis 6 Mann – Höhe: 2,25 m – Bewaffnung: Eine 2cm KwK38 Flakrohr, zwei 7,92mm MG34 oder MG42 – Munition: 600 Schuss für KwK, 600 für MGs. Bereits am 26. Oktober 1943 gab es eine Ausf. A und Ausf. B des SdKfz 251/17. Fotos zeigen drei verschiedene Modelle mit dem Fahrgestell des SdKfz 251 Ausf. C. Auf zwei ist ein erheblicher Umbau des Überbaus zu erkennen, um eine Ausrichtung in alle Richtungen zu ermöglichen. Auf dem Fahrgestell des SdKfz 251 Ausf.D wurde eine modifizierte Geschütz-Halterung eingeführt, die in den normalen Aufbau eingebaut werden konnte. Spätere Versionen davon wurden mit einem kleinen Turm um die 2cm KwK38 herum ausgestattet, welche einen Flak-Lauf hatte.   SdKfz 251/18 mittlerer Beobachtungs-Panzerwagen: Besatzung: 6 Mann. Beobachtungsfahrzeug auf dem Fahrgestell des SdKfz 251 anstelle des SdKfz 250. Die Funkeinrichtung bestand aus dem FuG12. Die Geräte-Nummer 918 für das Fahrzeug wurde ab dem 24. August 1944 in den Bestandslisten ausgegeben. 5dKfz 251/19 mittlerer mehr …

  • KW-1E

    Schwerer KW-Panzer: zum KW-1 und KW-2 bis zum Modell 1942. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. KW-1, KW-2, KW-3 Typ: schwerer Kampfpanzer und Bunker-Knacker Neben dem mittleren Kampfpanzer T-34 und dem leichten Panzer T-40 war der dritte Panzer der neuen Generation russischer Kampffahrzeuge zu Beginn des 2. Weltkrieges der KW-Panzer. Dieser dritte neue Kampfpanzer war als Ersatz für den schweren Panzer T-35 vorgesehen. Entwicklung Seit 1938 wurde dieser neue schwere Kampfpanzer von zwei in Wettstreit stehenden Teams entwickelt. Eines davon war Barykovs OKMO bei der Panzerfabrik Zavod Nr. 185 in Leningrad sowie ein neues Team, welches von Oberstleutnant Zh. Kotin in der ebenfalls in Leningrad befindlichen Kirowskiy-Fabrik geleitet wurde. Kotin war einer der Schützlinge von Tuchatschewski gewesen, hatte aber die Säuberungen überlebt und war der Chef des Entwicklungsbüros der Akademie für Motorisierung und Mechanisierung (AMM) in Moskau vor seinem neuen Auftrag in Leningrad. In seinem Team befanden sich der Veteran unter den russischen Panzer-Entwicklern, N. Tsiets, welcher sich schon für die schweren Panzer T-28 und T-35 verantwortlich zeichnete, sowie mehrere talentierte jüngere Ingenieure wie N. Dukhov, A. Yermolayev und N. Shashmurin. Die Spezifikation für den schweren Panzer forderte einen ‘Panzerabwehr-Kanonen-Zerstörer’ mit 5 Türmen (!) und ausreichender Panzerung, um der 37-mm-PAK auf jede Entfernung und der 76,2-mm-Kanone auf Entfernungen von über 1.200 Metern zu widerstehen. Beide Teams waren gegen die Idee, einen Panzer mit 5 Türmen zu bauen, und so wurde die Anzahl auf drei Stück reduziert, bevor die ernsthaften Arbeiten begannen. Im Mai 1938 wurden auf einer Sondersitzung des sowjetischen Verteidigungsrates die Entwürfe des OKMO-Teams, welcher als T-100 ‘Sotka’ bezeichnet wurde, und der SMK (für S.M. Kirow) des Kotin-Entwickler-Teams vorgelegt. Die Präsentation von Kotin stand dem Drei-Türme-Konzept kritisch gegenüber, was Stalin dazu provozierte, zu einem der Modelle zu gehen und einen der kleineren Türme abzureißen und auszurufen: ‘Wieso sollte ein Panzer zu einem Kaufhaus werden ?’. Nach dieser Vorstellung überarbeiteten beide Büros die Pläne zu einem Panzer mit nur noch zwei Türmen. Die Vorschläge wurden dann in einer Sondersitzung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei im August 1938 vorgelegt, wo sie genehmigt wurden. Kotin und sein Team waren immer noch von dem archaischen Erscheinungsbild des Panzers mit zwei Türmen beunruhigt und sicherten sich die Erlaubnis von Stalin zu, eine weitere Version des SMK-Panzers mit nur einem Turm zu entwickeln. Dieser Entwurf wurde KW-Panzer genannt, nach Stalins persönlichen Freund Klimenti Woroschilow, welcher zu diesem Zeitpunkt Verteidigungsminister war. Grundsätzlich waren T-100 und SMK im Aussehen ähnlich. Jeder der beiden hatte einen Hauptturm mit einer 76,2-mm-Kanone auf einem hohen Ring und davor einen kleineren, tiefer liegenden Turm mit einer 45-mm-Kanone. Der erste Prototyp des T-100 wurde im Mai 1939 fertiggestellt, während die Arbeiten an einem Zweiten fortgesetzt wurden. Der erste SMK-Prototyp wurde im August zusammen mit einem Prototyp für den KW fertig. Sowohl die SMK als auch die KW sollten von dem neuen V-2-Diesel aus den Charkow-Diesel-Werken (Zavod Nr. 75) angetrieben werden. Da aber nicht genügend zur Verfügung standen, verwendete der SMK einen AM-Flugzeugmotor. Der SMK wurde mit der in den Kirowskiy-Werken entwickelten L-11 76,2-mm-Kanone ausgerüstet, während der KW mit einer stärkeren F-32 76,2-mm-Kanone bewaffnet werden sollte, welche vom Grabin-Team der Fabrik Zavod Nr. 92 in Gorki entwickelt wurde. Die F-32 war aber nicht rechtzeitig fertig und so wurde die L-11 an ihrer Stelle eingebaut. Im September 1939 wurden die Prototypen an das NIIBT in Kubinka für Versuche und für Vorführungen vor führenden Partei- und Armee-Mitgliedern geschickt. Es überrascht nicht, dass die KW-Prototypen bei den Fahrversuchen viel besser waren als die SMK oder T-100. Mit dem Ausbruch des Winterkriegs in Finnland wurden die Prototypen an die Front für experimentelle Kampfversuche mit der 20. Schweren Panzer-Brigade, einer Einheit sonst ausgerüstet mit T-28, geschickt. Noch vor dem Abschluss der Kampferprobung in Finnland bestimmte der Verteidigungsrat den KW als neuen schweren Kampfpanzer und begann mit der Planung von dessen Produktion. Während der Kämpfe in Finnland wurde einer der KW-Prototypen beschädigt und der SMK ausgeschaltet, als er über eine größere Mine rollte. Der liegengebliebene SMK wurde von den Finnen fotografiert und der deutsche Nachrichtendienst identifizierte ihn irrtümlich als T-35C. Die Kampferfahrungen in Finnland beseitigten jeden Zweifel an der Zukunft der SMK oder T-100, obwohl Kotin noch die Erlaubnis erhielt, mit den Arbeiten an einem stark modifizierten SMK, dem SMK-2, zu beginnen, welche aber niemals mehr abgeschlossen wurden. Bunker-Knacker KW-2 Eines der wichtigsten Anliegen des Befehlshabers der russischen 7. Armee in Finnland, K. Meretskow, war die Forderung nach einem schweren Panzer mit einer noch größeren Kanone, um starke Bunker der Art auszuschalten, wie sie von seinen Truppen an der Front vorgefunden wurden. Das OKMO-Team entwarf vor seiner Auflösung aus einem T-100-Prototyp hierfür eine Lösung, indem es diesen mit einem festen Überbau mit einer B13 130-mm-Marinekanone umkonstruierte. Das Fahrzeug wurde als SU-100Y bezeichnet. Es wurde zwar nicht zur Herstellung akzeptiert, der Prototyp wurde aber bei der Verteidigung von Moskau im Jahr 1941 eingesetzt. Das Büro von Kotin verwendete einen verlängerten KW-Panzer bewaffnet mit einer 152-mm Br-2-Kanone oder einer 203-mm B-4 Haubitze. Bezeichnet als SU-212 oder Objekt 212, wurden diese aber niemals fertiggestellt. Eine praktischere Lösung für das Ausschalten von Bunkern war der Versuch, eine 152-mm-Haubitze in einem großen Turm auf dem KW-Fahrgestell zu montieren, praktisch als schweres Gegenstück zum BT-7A-Artillerie-Panzer. Diese Artillerie-Version des KW-Panzers wurde schließlich für die Produktion angenommen. Er wurde ursprünglich als ‘Groß-Turm-KW’ bezeichnet, um ihn vom normalen KW-Panzer zu unterscheiden. Schließlich wurden die Panzer als schwerer Kampfpanzer KW-1 und schwerer Artillerie-Panzer KW-2 bezeichnet. Produktion Den Auftrag zur Produktion der KW-Panzer erhielten die Kirowskij-Werke und der Tscheljabinsk-Traktorenfabrik (ChTZ). Bis Ende 1940 hatten die Kirowskiy-Werke 141 KW-1, 102 KW-2 und einen KW-Prototyp (KW-3) hergestellt. Die ChTZ-Fabrik hatte bis dahin noch keine KW-Panzer produziert. KW-3 Im Zuge des Erfolges mit dem KW-1 und dem KW-2 wandte sich das Kotin-Team einer verbesserten Version des schweren Panzers zu – dem KW-3 – sowie zwei überschwere Panzer, dem 108 Tonnen schweren KW-4 und dem 150 Tonnen schweren KW-5. Keines der beiden letzten Projekten kam über die Planungsstudien hinaus. Zwei Versionen des KW-3 wurden untersucht. Das Objekt 220 war ein stark überarbeiteter mehr …

  • Soldaten der Französischen Legion

    Das Markenzeichen der deutschen Armee im 2. Weltkrieg waren die beiden Maschinenpistolen MP 38 und MP 40. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell der Maschinenpistolen MP 38, MP 40, MP 41, MP 28 und MP 34/35. MP 38 Maschinenpistole MP 38 Typ: Maschinenpistolen. Geschichte: Nach den Erfahrungen im Spanischen Bürgerkrieg entschied die deutsche Wehrmacht 1938, dass eine Maschinenpistole (MP) für die Infanterie benötigt wurde. Die auf dem Markt befindlichen Modelle schienen dazu allerdings nicht geeignet. So wurde der Waffenkonstrukteur Giepel beauftragt, nach den Spezifikationen der Wehrmacht eine neue Waffe zu entwickeln. Zu diesem Zeitpunkt hatte Giepel schon seit einiger Zeit an einem neuen Entwurf gearbeitet und dieses Modell wurde nach einigen geringfügigen Änderungen als Maschinenpistole MP 38 angenommen. Die MP 38 stellte Neuland in der Waffenentwicklung dar. Sie war die erste Maschinenpistole, die eine klappbare Schulterstütze erhielt, war die erste Waffe, bei der Pressstahl und Kunststoff zur Fertigung verwendet wurden, und auch die erste, bei der überhaupt kein Holz zum Einsatz kam. Wie fast alle anderen Maschinenpistolen feuerte auch die MP 38 bei offenem Verschluss und arbeitete dergestalt nach dem Rückstoß-Prinzip, dass die Hülse nach dem Schuss gegen den Verschluss gestoßen wurde, ihn zurückdrückte und damit für den nächsten Schuss vorbereitete. Ein Spann-Griff wurde entlang der linken Seite des Gehäuses in einem offenen Schlitz bewegt. Obwohl dadurch Staub und Schmutz in die interne Mechanik der Waffe eindringen konnte, war jedoch eine beträchtliche Menge davon nötig, bevor sie sich verklemmte. Die MP38 sah so aus, wie das was war: eine serienmäßig hergestellte Waffe, für eine präzise definierte militärische Aufgabe. Diese Aufgabe bestand darin, einfach nur zu schießen, wenn es notwendig war und mußte zudem billig sein. An der MP 38 gab es keinen Holzschaft, nur ein einschiebbares, schweres Drahtgestell, damit die Waffe auch unter beengten Platzverhältnissen verwendet werden konnte, wie zum Beispiel in Fahrzeugen oder von Fallschirmjägern leichter mitgeführt werden konnte. Das Waffengehäuse war aus einfachen Blech-Stanzteilen gefertigt, welche in jeder Metallwerkstatt hergestellt werden konnten. Der Verschlussblock wurde nur minimal verarbeitet und der Großteil der äußeren Oberflächen wurde als blankes Metall in diesem Zustand belassen oder im besten Fall übermalt. Trotz all dieser scheinbar billigen und kostensenkende Maßnahmen hatte die MP 38 hatte eine unmittelbare Wirkung auf den Großteil alle nachfolgenden Entwicklungen von Infanteriewaffen und insbesondere Maschinenpistolen, denn nach 1938 entstanden mehr und mehr Waffen mit ähnlichen Eigenschaften für die Massenproduktion. Bei Kriegsbeginn verfügte die Wehrmacht über nur 8.773 Exemplare der MP 38. Da sich der Wert der Maschinenpistole allerdings rasch herausstellte, erhielt jede Infanteriekompanie anschließend etwa 16 MP 38. Bei den ersten Gefechten im Jahr 1939 trat jedoch eine unangenehme Eigenschaft der MP 38 ans Licht. Die Waffe wurde mit einem offenen Verschluss gehandhabt, wobei der Bolzen gespannt wurde, um diese abzufeuern. Wenn die MP 38 jedoch herum gerüttelt oder auf diese geklopft wurde, konnte der Bolzen nach vorne springen und das gesamte Magazin wurde verfeuert. Dieses Problem führte zu zahlreichen Unfällen und das verbesserte Modell MP 38/40 hatte eine Verschlusssicherung am Spannhebel. Die Wehrmacht war zufrieden mit ihrer neuen Waffe. Aber trotz aller Neuerungen wurde die MP 38 noch weitgehend nach herkömmlichen Methoden produziert und so wurde eine Waffe gefordert, die sich besser für eine einfache Serienproduktion eignete. Animation 3D-Modell MP 38 Spezifikationen MP 38 Spezifikationen: Einsatzstatistik: MP 40 Maschinenpistole MP40. Typ: Maschinenpistolen. Geschichte: Um weitere Einsparungen vorzunehmen, wurde die erfolgreiche MP 38 einer kritischen Betrachtung unterzogen und dementsprechend überarbeitet, um eine maximale Nutzung von Stanz-Teilen und geschweißten Bauteilen verwenden zu können. Das Ergebnis war die MP 40 und ersetzte die MP 38 als Standard-Maschinenpistole. Praktisch wurde diese Waffe das Markenzeichen der deutschen Infanterie. Der Unterschied zwischen beiden Modellen ist äußerlich gar nicht so leicht festzustellen. Am einfachsten unterscheidet man sie dadurch voneinander, dass der Schaft der MP 38 aus gewelltem Stahl mit einem glatten Magazin-Gehäuse bestand, während es bei der MP 40 genau umgekehrt war. Eine wesentliche Verbesserung beim Einsatz der neuen Maschinenpistole war jedoch die Veränderung des Hahns, der nun nach innen geschlossen werden konnte und den Verschluss sicherte. Damit wurde vermieden, dass die MP 40 im Gegensatz zu ihren anderen Zeitgenossen ungewollte Schüsse abgeben konnte, die zu Unfällen führen konnten. Trotzdem war der Mechanismus noch immer kompliziert, was durch eine Kleinigkeit verursacht wurde, nämlich des Teleskopkolbens mit Hauptfeder und Schlagbolzen. Es wirkte als eine Bremse und verringerte die Feuergeschwindigkeit, was aber zu einer besseren Stabilität beim Dauerfeuer führte. Ein Nachteil für die deutsche Infanterie an der Ostfront war es zweifellos, dass die Russen für ihre PPSh-Maschinenpistolen Magazine mit 71-Schuss-Trommeln besaßen, während die deutschen MPi’s maximal 32 Schuss im Magazin hatten. So baute man anstelle des Magazingehäuses einen Schieber in die MP 40, der zwei Magazine aufnehmen konnte. Der Schütze schob den Schieber so an den Verschluss, dass der Inhalt des ersten Magazins von ihm aufgenommen wurde. War das Magazin leer, so genügte ein kurzer Schlag gegen den Schieber, und das zweite Magazin lag in der MP. Allerdings stieg das Gewicht der Maschinenpistole durch den Zusatz auf mehr als 5,5 kg an, während ein Russe immer noch 7 Schuss mehr hatte. Daher wurden von dieser Modifikation nicht viele gebaut. Mehr als eine Million MP 40 wurden gebaut, was sie zur häufigsten deutschen Maschinenpistole machte. Trotzdem gab es niemals genug von ihr, sodass in erster Linie nur Frontsoldaten – und hier vor allem die Panzergrenadiere – mit ihr ausgerüstet wurden. Erbeutete Exemplare wurden gerne auch von alliierten Soldaten oder Partisanen verwendet. Teilweise werden in abgelegenen Regionen der Erde heute immer noch Exemplare verwendet. Benutzer: Deutsche Wehrmacht. Animation 3d-Modell MP 40 Oben mit eingeklappten Schulterstück, unten ausgefahren. Spezifikationen MP 40 Spezifikationen: Einsatzstatistik: Video MP 40 https://youtu.be/O38a_Bx18RU Video vom Schießen mit der MP 40. Andere deutsche Maschinenpistolen MP 41 Die Maschinenpistole MP 40 wurde vom bekannten Waffeningenieur Hugo Schmeisser 1941 so verändert, dass sie mithilfe eines Umschalters über dem Abzug entweder im Dauerfeuer oder in Einzelschüssen schießen konnte. Die Firma Haenel in Suhl baute die als MP 41 benannte Maschinenpistole in einer relativ geringen Menge. Im deutschen Heer wurde die MP 41 offiziell nicht verwendet, sondern nur bei mehr …

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