12-1917, Dezember 1917


Kriegstagebuch des Ersten Weltkrieges für Dezember 1917.

Fraternisation zwischen österreich-ungarischen und russischen Soldaten
Fraternisation zwischen österreich-ungarischen und russischen Soldaten an der Ostfront.

Dezember 1917

Seiteninhalt:

Höchststand von 4.338 Flugzeugen des Royal Flying Corps an der Westfront – der Alliierte Oberste Kriegsrat beginnt mit der Arbeit in Versailles – Kaiser Karl beendet die Hauptoffensive an der Piave – General Seeckt zum Generalstabschef und Berater von Enver Pascha in Konstantinopel ernannt – Friedensgespräche von Brest-Litowsk beginnen zwischen Russland und allen Mittelmächten – Rumänischer Waffenstillstand mit den Mittelmächten – FINNLAND ERKLÄRT SEINE UNABHÄNGIGKEIT – Halifax in Kanada zerstört – der Nachrichtendienst des Hauptquartiers des BEF sagt eine deutsche Offensive spätestens für März 1918 voraus – Schlacht von Cambrai endet – US-REGIERUNG ERKLÄRT ÖSTERREICH-UNGARN DEN KRIEG – alle Feindseligkeiten an der Ostfront werden ausgesetzt – FALL VON JERUSALEM – Waffenstillstand von Focsani zwischen Rumänien und den Mittelmächten – Zwei italienische MAS-Boote dringen in den Hafen von Triest ein, wo MAS9 das österreich-ungarische Schlachtschiff Wien versenkt – Clemenceau beruft Sarrail in Saloniki ab – Allenby betritt Jerusalem – der Nationalrat proklamiert die litauische Unabhängigkeit – schlimmste zivile Eisenbahnkatastrophe in der Geschichte – 28-TÄGIGER WAFFENSTILLSTAND VON BREST-LITOWSK – Alle Kirchengüter in Russland werden beschlagnahmt und der Religionsunterricht wird abgeschafft – WAFFENSTILLSTABD AB MITTAG 17. Dezember an der Ostfront – erster Nachtjagd-Abschuss gegen ein Flugzeug über Großbritannien – bolschewistische Cheka-Geheimpolizei gegründete – Friedensverhandlungen von Brest-Litowsk beginnen – Jellicoe tritt auf Ersuchen von Geddes als Erster Seelord zurück – Türkischer Gegenangriff auf Jerusalem – die alten russischen Armee-Ränge werden abgeschafft.

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Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 1. Dezember 1917:

türkische Sturmtruppen
Ein deutscher Offizier inspiziert türkische Sturmtruppen in Palästina. Die Soldaten und ihr Kommandant tragen den speziellen türkischen Stahlhelm, welcher zum deutschen Original geringfügige Unterschiede hat.

Naher Osten
Palästina: Das Sturmbataillon der türkischen 19. Division, welches auf deutsche Art ausgebildet ist, zerstört den Angriff der ALH (australische berittene Infanterie) und der britischen 52. Division bei El Burj. Kress übergibt die 8. Armee an Djevad Pascha. 2 australische Panzerwagen besetzen Hebron auf einer 340 km langen Rundfahrt auf der Suche nach einem türkischen Agenten bis zum 2. Dezember.

Westfront
Cambrai: Die britische Garde-Division und abgesessene Kavallerie mit 19 Panzern erobern Gonnelieu südwestlich von Cambrai und den größten Teil des Gauche-Waldes zurück, aber die britische 29. Division zieht sich aus Masnieres zurück. Schwere deutsche Angriffe beim Bourlon-Wald.
Verdun: Deutscher Angriff nördlich vom Fosses-Wald, andere Angriffe scheitern am 4. Dezember Avocourt und Forges zu nehmen. Artillerie-Duelle nordöstlich der Stadt am 8. Dezember.

Seekrieg
Großbritannien: Der amerikanische CNO Benson verspricht dem italienischen Marine-Minister in London fünf 5.000-t-Handelsschiffe und zwei oder drei Tanker, Minensuchboote, Schlepper, kleine Eskortschiffe und 127-mm-Geschütze. Eine US-Dreadnought-Division aus 4 Schlachtschiffen unter Vizeadmiral Rodman auf der New York schließt sich der britischen Grand Fleet an.
Deutschland: Während des Dezembers werden alle U-Boote aus der Ostsee abgezogen (der letzten Versenkungserfolge waren im Oktober).
Westliches Mittelmeer: ​​Im Dezember kommen 751 Handelsschiffe in Gibraltar an, davon 252 mit Kohle, 56 mit Stückgutfracht beladen und 107 werden repariert.

Luftkrieg
Westfront: Höchststand von 4.338 Flugzeugen des Royal Flying Corps.
Ägypten und Palästina: Höchststand von 692 Flugzeugen des Royal Flying Corps.
Cambrai: Die Briten aktiver als die Deutschen, 5 Luftkämpfe kosten 3 deutsche und 1 britisches Flugzeug, zusammen mit 2 Ballons.
Griechenland: Im Dezember wird die erste, vollständige griechische Aufklärungsbomber-Escadrille (von den Franzosen ausgebildet) aufgestellt, 3 weitere Einheiten entstehen bis zum Waffenstillstand.

Politik
Frankreich: Der Alliierte Oberste Kriegsrat beginnt mit der Arbeit in Versailles und legt am 13. Dezember Pläne für 1918 vor. Die alliierten Premierminister entscheiden, keine Nachschubgüter mehr nach Russland zu schicken, aber garantieren Rumäniens Monarchie und Vorkriegsgrenzen und verschieben die polnische Frage.
Österreich-Ungarn: In der Neue Freien Presse erscheint ein Interview mit Ludendorff: ‚ Die Russische Revolution … ist das Ergebnis unseres Sieges, wir können nur dann einen Waffenstillstand mit Russland abschließen, wenn wir sicher sind, dass er eingehalten wird‘.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 2. Dezember 1917:

Ankunft von Trotzki in Brest-Litowsk
Ankunft der russischen Unterhändler Joffe, Karachan und Trotzki in Brest-Litowsk, dem Sitz des deutschen Hauptquartiers an der Ostfront.

Ostfront
Waffenstillstand, der zu Terminen beginnt, welche die lokalen Armeekommandeure jeweils vereinbaren. Die russische Waffenstillstandskommission passiert bei Dünaburg die deutschen Linien und fährt weiter nach Brest-Litowsk, wo sie vom deutschen Oberbefehlshaber Prinz Leopold begrüßt wird.
Russland: Kornilow und 5 andere Generäle (darunter Denikin) entkommen aus dem Gefängnis in Bykhow und fahren mit dem Zug in Richtung Don.

Südfronten
Piave: Italienische Stärke 552 Bataillone plus 86 anglofranzösische, da 3 britische Divisionen bis zum 4. Dezember den Montello-Abschnitt übernehmen und 3 französische den Bereich um den Mt.Tomba, welche aber nicht – wie erwartet – angegriffen werden. 3 deutsche Divisionen werden zurück nach Deutschland beordert, 4 verbleiben. Kaiser Karl beendet die Hauptoffensive, wenn auch im Trentino die Angriffe fortgesetzt werden.

Naher Osten
Türkei: General Seeckt zum Generalstabschef und Berater von Enver Pascha in Konstantinopel ernannt (der spätere Organisator der Reichswehr).

Afrika
Moçambique: Lettow-Vorbeck nimmt das portugiesische Fort Nanguari in den Ukula-Hügeln am Fluss Lugenda ein, zusammen mit Nahrungsvorräte und Munition. Er hat seine Streitmacht bereits in zwei Kolonnen unter Wahle und Göring aufgeteilt.

Seekrieg
Ärmelkanal: Küsten-U-Boot UB 81 (1 Überlebender) läuft auf eine Mine und sinkt vor den Owers in der Nähe von Portsmouth.

Luftkrieg
Cambrai: Nur begrenzte Flugeinsätze bis zum 6. Dezember, dabei 3 deutschen Flugzeugen abgeschossen (2 von McCudden) und 3 Briten plus 2 vermisste.



Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 3. Dezember 1917:

Türkische Feldartillerie, ausgerüstet mit deutschen 75-mm-Haubitzen
Türkische Feldartillerie, ausgerüstet mit deutschen 75-mm-Haubitzen, beschießt britische Stellungen in Palästina.

Naher Osten
Palästina: Ein Bataillon der britischen 74. Division (286 Mann Verluste) nimmt und verliert dann wieder Beit-Ur-el Foka.
Mesopotamien – Drittes Gefecht von Jebel Hamrin: Egertons 20.000 Mann mit 116 Kanonen und Oberst Bicharakovs 1.000 Kosaken stürmen gegen 4.400 Türken mit 34 Kanonen an, besetzen den Sakaltutan-Pass am 4. Dezember, nehmen Kara Tepe am 5. Dezember und fügen 542 türkische Verluste für 219 eigene zu.
Armenien: Das britische Kriegsministerium beschließt, ‚alle angemessenen Geldforderungen der russischen Kaukasus-Armee zu erfüllen‘.

Westfront
Cambrai: Die Briten ziehen sich von La Vacquerie und dem Brückenkopf über den Kanal östlich von Marcoing zurück.
Ypern: Britische Geländegewinne südwestlich vom Polygon-Wald. Haig warnt seine Armeekommandeure: ‚… die Situation an den russischen und italienischen Fronten … und der Mangel an Verstärkungen, den wir wahrscheinlich haben werden, wird aller Wahrscheinlichkeit nach eine defensive Haltung für die nächsten Monate erfordern. Wir müssen bereit sein, eine starke und anhaltende feindliche Offensive zu überstehen.‘

Ostfront
Russland: Ein bolschewistischer Mob ermordet General Dukhonin in der Mogilew-Station. Mannerheim kommt Stunden später durch auf dem Weg nach Finnland. Die Gespräche von Brest-Litowsk beginnen zwischen Russland und allen Mittelmächten.
Der britische Generalstabschef schickt ein Telegramm an General Ballard, dem Verbindungsoffizier bei der rumänischen Armee, den russischen General Kaledin ‚bis zu der erforderlichen Summe‘ zu finanzieren.
Rumänien: Der russische Befehlshaber, General Shcherbachev, informiert König Ferdinand über Mackensens Anfragen zu einem Waffenstillstand.

Südfronten
Trentino: 213 österreichische Kanonen und Mörser beschießen die italienischen Stellungen vom Mt.Sisemol bis zum Mt.Badenecche bis zum 4. Dezember und vor allem mit Gasgranaten.

Heimatfronten
USA: Kriegsanstrengungs- und Sparsamkeit-Briefmarken werden verkauft.
Italien: Die obligatorische Lebensmittelrationierung beginnt in Rom.
Großbritannien: Freiwillige Lebensmittelrationierung für alle unter 18 Jahren. 4 Deutsche Kriegsgefangene entkommen vorübergehend aus Farnborough.
Frankreich: 7.000 Streikende legen die Munitionsfabrik Saint-Etienne bis zum 5. Dezember lahm.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 4. Dezember 1917:

Nahkampf italienische Front
Nahkampf-Szene um eine Höhe an der italienischen Front.

Südfronten
Trentino: Scheuchenstuels Elfte Armee (35 Bataillone) eliminiert den italienischen Frontvorsprung vom Mt.Meletta und Mt.Badenecche nordöstlich von Asiago innerhalb von 4 Stunden und nimmt 16.000 Kriegsgefangene, 90 Kanonen und 200 MGs bis zum 5. Dezember. Dabei ist es ihm eine Hilfe, daß die Italiener nur unzulängliche Gasmasken haben und ein inkompetenten General Armani (später abgelöst) das Kommando führt. Die italienische 29. Division wird vernichtet.

Politik
Frankreich: Außenminister Pichon unterzeichnet ein Dekret zur Bildung einer unabhängigen tschechischen Armee.
USA: Wilsons Botschaft an den Kongress besagt, dass Frieden eintreten wird, wenn die Deutschen sich auf eine Vereinbarung über Gerechtigkeit und Wiedergutmachung einigen. Das US War Trade Board (Kriegshandels-Ausschuss) stellt eine ’schwarze Liste‘ mit 1600 deutsche Firmen in Lateinamerika auf.

Westfront
Cambrai – Schlacht vom Bourlon-Wald endet: Die Briten sind gezwungen, den Frontvorsprung in der Nacht vom 4./5. bis zum 7. Dezember zu räumen, aufgrund der Gefahr neuerlicher deutscher Angriffe und katastrophaler Zustände, die durch unbegrabene Leichen, Giftgaswolken und Trichter voll mit stehenden Wasser verursacht werden.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 5. Dezember 1917:

 Conrad von Hötzendorf inspiziert Truppen
Feldmarschall Conrad von Hötzendorf inspiziert Truppen an der Front im Trentino (Südtirol).

Südfronten
Trentino: Die österreich-ungarischen Truppen von Conrad von Hötzendorf drängen in Richtung Foza, werden jedoch von der italienischen Nachhut aus Bersaglieri und Alpini aufgehalten.

Naher Osten
Palästina: Die ersten britischen Eisenbahnzüge erreichen Ramleh. Motts Abteilung besetzt Hebron, 27 km südlich von Jerusalem.

Heimatfronten
Portugal: Major Paes mit 1.500 Mann stürzt die Regierung der Demokraten bis zum 8. Dezember nach 1.350 Todesopfern. Paes wird Premierminister, Kriegs- und Außenminister am 11. Dezember und provisorischer Präsident der Neuen Republik am 28. Dezember.
Deutschland: Eröffnung eines U-Boot-Büros in Berlin

Afrika
Mosambik: Lettow-Vorbeck schickt Hauptmann Kohls 5 Kompanien mit der Kanone östlich von Nanguari in den Distrikt Mwalia-Medo.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 6. Dezember 1917:

Italienische Frauen heben Schützengräben aus
Italienische Frauen heben nach dem Rückzug der italienischen Armee Schützengräben aus.

Südfronten
Trentino: Die österreich-ungarische 21. Infanterie-Division erstürmt den Mt.Sisemol mit 2.000 Kriegsgefangenen. Die Italiener konsolidieren eine neue Linie weiter im Süden über Valstagna und die Frenzela-Täler.

Ostfront
Rumänischer Waffenstillstand mit den Mittelmächten.
Ukraine: Antonow bildet eine Rote Südfront.
Don: Ein französischer Hauptmann aus Rumänien trifft Kaledin bei Novocherkask sowie später andere Führer der Weißen. Seine Berichte auf die Hoffnungen einer neuen, anti-deutschen Front sind aber übertrieben.

Seekrieg
Mittelmeer: Der ​​US-Zerstörer Jacob Jones wird durch U 53 vor Sizilien torpediert und versenkt, wobei es 37 Überlebende gibt.
Ärmelkanal: U 96 kollidiert mit UC 69 vor Kap Barfleur, letzteres sinkt, nachdem es 1917 insgesamt 50 Schiffe mit 88.138 Tonnen versenkt hatte.

Luftkrieg
Großbritannien: 19 von 21 deutschen Bombern (darunter 2 Zeppelin Gigant) greifen London, Kent und Essex in den späten Nachtstunden an. Es gibt 36 Opfer, darunter 2 Militärangehörige und 2 Bomber werden durch Flakfeuer abgeschossen und einer wird vermisst.

Politik
FINNLAND ERKLÄRT SEINE UNABHÄNGIGKEIT und sucht schwedische Anerkennung am 29. Dezember und wird von den Bolschewiki am 31. Dezember anerkannt.
Österreich-Ungarn: Graf Czernin teilt einer ungarischen Delegation mit: ‚Ich sehe keinen Unterschied zwischen Straßburg und Triest.‘
Osmanisches Reich: Cemal Pascha offenbart in Beirut das Sykes-Picot-Abkommen und ’stichelt über Hussein‘.

Neutrale
Spanien: Anglo-spanisches Handelsabkommen.

Heimatfronten
Kanada: Halifax zerstört durch die Explosion eines mit 4.000 Tonnen TNT beladenen französischen Munitionsschiff. Es gibt 2.682 Tote und 1,6 km² der Stadt werden zerstört. 25.000 Menschen werden obdachlos und der geschätzte Schaden liegt bei 40 Millionen US-Dollar.
USA: Die Verhaftung von Kriegsdienstverweigerern endet, aber 142 werden zu lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt (die letzten 31 werden im Dezember 1923 freigelassen).
Frankreich: Die Streiks im Loire-Department endet mit der Wiedereinsetzung der Gewerkschaftsfunktionäre und dem Versprechen, Lohnerhöhungen auszuhandeln.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 7. Dezember 1917:

erbeutete britische Tanks Mark IV
Bei Cambrai erbeutete britische Tanks Mark IV. Diese Panzer stellen bei der kommenden Frühjahrsoffensive den Hauptteil der deutschen Panzerstreitmacht.

Westfront
Großbritannien: Der Nachrichtendienst des Hauptquartiers des BEF sagt eine deutsche Offensive spätestens für März 1918 voraus.
Schlacht von Cambrai endet: Die britischen Truppen sind seit dem 20. November im Norden zwischen 3.200 und 5.600 Metern vorgestoßen, haben aber im Süden fast das gleiche Gelände verloren.
Frankreich: Die 42. US-‚Rainbow‘-Division kommt in Frankreich an (der Name ‚Regenbogen‘ deshalb, weil das Personal aus 26 US-Bundesstaaten stammt).

Ostfront
Offizieller Waffenstillstand zwischen Russland und den Mittelmächten (bis zum 17. Dezember).

Politik
USA: DIE REGIERUNG ERKLÄRT ÖSTERREICH-UNGARN DEN KRIEG (Panama am 10. Dezember, Kuba am 16. Dezember).
Österreich-Ungarn: Die Minister sind sich einig über einen Frieden mit Russland ohne Gebietsgewinne.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 8. Dezember 1917:

Türkische Kavallerie in einem Feldlager bei Jerusalem
Türkische Kavallerie in einem Feldlager bei Jerusalem.

Naher Osten
Palästina: Der Vormarsch auf Jerusalem beginnt trotz heftigen Regens, die britische 60. Division nimmt zwei Dörfer, 297 Kriegsgefangene, 3 Kanonen und 12 MGs. Das türkische XX. Korps (12.000 Soldaten mit ca. 50 Geschützen) evakuiert Jerusalem bis zum 9. Dezember.

Westfront
Die Deutschen führen 225 Grabenüberfälle gegen das BEF bis zum 21. März 1918 durch und stellen 62 britische Einheiten fest.

Ostfront
Alle Feindseligkeiten werden ausgesetzt.

Luftkrieg
Italienische Front: 150 alliierte Flugzeuge über dem Frenzela-Tal (Trentino) im Einsatz. Das italienische Flieger-Ass Baracca erzielt 3 Luftsiege und gewinnt die Goldmedaille.

Politik
Russland: Der britische Botschafter in Petrograd bestreitet, sich in die inneren Angelegenheiten einzumischen.
Ecuador: Die Regierung bricht die Beziehungen zu Deutschland ab.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 9. Dezember 1917:

Britische Artillerie  in Palästina
Britische Artillerie macht sich zum Gefecht in Palästina bereit.

Mittlerer Osten
Palästina – FALL VON JERUSALEM: Der Bürgermeister übergibt den Schlüssel zur Kirche und Andrewes Messebesteck an den kommandierenden General der britischen 60. Division, dessen Truppen den Berg Scopus erstürmen. Motts Abteilung besetzt Bethlehem.

Ostfront
Rumänien: Waffenstillstand von Focsani zwischen Rumänien (General Lupescu) und den Mittelmächten (vertreten durch den deutschen General Morgan).
Südrussland: Sowjetkommissare erklären den Kosakenführern den Krieg. Die entkommenen Generäle, mit Ausnahme von Kornilow, werden an den Kuban geschickt. Die ersten Einheiten der Weißen Freiwilligenarmee, organisiert von General Alexejew, paradieren in Novocherkask.
Finnland: Abzug der russischen Truppen gefordert.

Südfronten
Piave: Die Italiener umfassen den österreich-ungarischen Brückenkopf am unteren Piave-Delta, mehr Kämpfe am 19. Dezember. Plumer teilt dem italienischen Oberbefehlshaber Diaz mit, daß die Briten nicht zurückweichen werden, selbst wenn die Italiener es tun.

Seekrieg
Ärmelkanal: Der Konvoi-Eskorte-Trawler Ben Lawer rammt und versenkt das Küsten-U-Boot UB 18, welches 1916/17 insgesamt 126 Schiffen mit zusammen 128.555 t versenkte.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 10. Dezember 1917:

MAS-Torpedoboot vom Typ 'Grillo'
Italienisches MAS-Torpedoboot vom Typ ‚Grillo‘ aus dem Jahr 1917.

Seekrieg
Adria: 2 italienische MAS-Boote dringen in den Hafen von Triest ein, wo MAS9 (Leutnant Rizzo) das österreich-ungarische Schlachtschiff Wien versenkt, der bisher schwerste Kriegsschiffsverlust der Österreicher.
Nordsee: Wasserflugzeuge des Royal Navy Air Service bombardieren die Docks von Brügge und Flugplätze in der Nähe von Gent.

Westfront
Belgien: Petain besucht König Albert und ‚bedauert die Ineffizienz des britischen Kommandos. Die Truppen sind ausgezeichnet, aber sie wurden ungeschickt eingesetzt. Die Amerikaner haben keine Disziplin und Erfahrung.‘
Cambrai: Britische Truppen erobern einen Posten östlich von Boursies auf der Straße Bapaume-Cambrai.
Verdun: Erfolgloser deutscher Angriff auf den Chaume-Wald (und am 15. Dezember).

Ostfront
Russland: Lenin skizziert ein Friedensprogramm für die Verhandlungen.
Ukraine: Eine Rote Eisenbahnabteilungen besiegt Kornilow nördlich von Charkow sowie am 13. Dezember in der Nähe von Belgorod.

Südfronten
Saloniki: Clemenceau beruft Sarrail ab, der am 22. Dezember abreist.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 11. Dezember 1917:

Allenby betritt Jerusalem
Der britische General Sir Edmund Allenby (vorne) betritt Jerusalem.

Naher Osten
Palästina: Allenby betritt Jerusalem zu Fuß durch das Jaffa-Tor mit einer alliierten Delegation, einschließlich Major T.E. Lawrence und Oberstleutnant Wavell. Der Film dazu wird in Großbritannien im Februar 1918 veröffentlicht.

Ostfront
Russland: Der Nationalrat proklamiert die litauische Unabhängigkeit. Russische Fronttruppen werden gegen die Don-Kosaken entsandt. Ein Kommissar für polnische Angelegenheiten wird ernannt.

Heimatfronten
Russland: Die konstituierende Versammlung tritt in Petrograd bis zum 13. Dezember zusammen, als sie von Bolschewiki zerschlagen wird.
Frankreich: Clemenceau fordert die Aufhebung der parlamentarischen Immunität des ehemaligen Ministerpräsidenten Caillaux (verhaftet am 12. Dezember) und zwei weiteren Abgeordneten (22.-23. Dezember).

Südfronten
Piave: Krauss mit 4 Divisionen und 460 Kanonen greift den Abschnitt des Monte Grappa (‚Heiliger Berg‘) an. Die deutsche 5. Division erstürmt den Mt.Spinoncia, kann aber trotz wiederholter Angriffe nicht weiterkommen. Die österreich-ungarische 4. Division, die von der Ostfront kam, eroberte den Col della Berretta.

Seekrieg
Ost-Atlantik: U-155 beschießt Funchal auf der portugiesischen Insel Madeira.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 12. Dezember 1917:

General Oskar von Hutier
General Oskar von Hutier ist einer der Begründer der erfolgreichen deutschen Sturmtruppen-Taktik.

Ostfront
Russland: Die Bolschewiki bekämpfen die Kosaken in Rostow und besetzen die Stadt am 14. Dezember. General Kaledin nimmt sie wieder am 15. Dezember mit der Freiwilligenarmee von Alexejew und zwingt die lokalen Roten Truppen zur Flucht zur Schwarzmeerflotte.
Baltikum: Der estnische Adel appelliert für deutsche Hilfe. General Graf Kirchbach übernimmt die deutsche 8. Armee, Hutier geht an die Westfront.

Mittlerer Osten
Türkei: Djemal Pascha tritt als General-Gouverneur von Syrien und Arabien zurück und ebenso als Oberbefehlshaber der Vierten Armee. Er kehrt nach Konstantinopel zurück.

Seekrieg
Nordsee: 4 deutsche Zerstörer vernichten einen britischen Norwegen-Konvoi, versenken den Zerstörer Partridge und beschädigen den zweiten Pellew. 6 Handelsschiffe und 4 Trawler werden in 45 Minuten versenkt (75 Kriegsgefangene). 3 britische Kreuzer treffen zu spät ein. 4 weitere deutsche Zerstörer versenken 3 Konvoi-Nachzügler vor der Tyne. Die britische Admiralität lässt die norwegischen Konvois danach in größeren Abständen mit stärkeren Eskorten laufen.

Luftkrieg
Ypern: Die Einheit Bogohl 3 aus Gotha-Bombern verliert ihren Kommandanten, Hauptmann R. Kleine, der bei einem Tagesangriff auf alliierte Truppen abgeschossen und getötet wird. Nachfolger wird Leutnant R. Walter.

Heimatfronten
Frankreich: Schlimmste zivile Eisenbahnkatastrophe in der Geschichte mit 543 Toten bei Modane, als ein Zug aus den Gleisen springt.
Großbritannien: Untersuchung zum Rückschlag in Cambrai angeordnet. Die Times nennt die Schlacht ‚Eine der schrecklichsten Ereignisse der englischen Geschichte‘. Das House of Commons stimmt einer 550-Millionen-Pfund-Kriegsanleihe zu (1917 bis 1918 insgesamt 2,45 Mrd. Britische Pfund).
Russland: Lenin schlägt Stalin, Sokolnikow und Trotzki für die Redaktion der Prawda vor.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 13. Dezember 1917:

Italienisches Propagandaplakat nach Caporetto
Nach der Niederlage von Caporetto (Karfreit) versucht die italienische Propaganda mit ‚Soldaten Vorwärts‘ die Landesverteidigung hervorzuheben.

Südfronten
Italien: Nach dem österreich-ungarischen Staus Quo Friedensvorschlag von Außenminister Czernin am 5. Dezember, teilt Ministerpräsident Orlando den Abgeordneten in geheimer Sitzung mit, dass Italien weiterkämpfen wird, auch wenn die Armeen sich bis nach Sizilien zurückziehen müsste.

Ostfront
Die Waffenstillstandsverhandlungen in Brest-Litowsk werden fortgesetzt.

Seekrieg
Nordsee: U 75 sinkt in Minen-Netzen vor Terschelling (das Boot hatte durch eine Mine HMS Hampshire mit Kriegsminister Lord Kitchener versenkt).
Adria: 3 österreich-ungarische Zerstörer führen in der Nacht vom 13./14. Dezember ein Unternehmen gegen die Schifffahrtsroute von Valona nach Otranto durch, aber als sie auf 4 alliierte Zerstörer treffen, ziehen sie sich wieder zurück.
Östliches Mittelmeer: Das französische Schiff Paris II sinkt vor Adalia, Anatolien.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 14. Dezember 1917:

Italienische Kriegsgefangene
Italienische Kriegsgefangene in einem österreich-ungarischen Sammellager.

Südfronten
Piave: Die österreich-ungarische 4. Division nimmt den Col Captile im Brenta-Tal.

Seekrieg
Alliierter Marine-Rat gebildet aus den Ministern und Chefs der Marine-Generalstäbe.
Ionisches Meer: UC 38 (Wendlandt) versenkt den französischen Kreuzer Chateaurenault (10 Tote, 1.162 gerettet, darunter 985 Mann Truppen für Saloniki) im Golf von Patras vor Kefalonia. UC 38, welches bisher 36 Handelsschiffen mit 52.525 Tonnen versenkt hat, wird anschließend mit Wasserbomben durch die Geleitzerstörer Mameluk und Lansquenet versenkt.

Heimatfronten
Türkei: Unverheiratete Mitglieder der ‚Gesellschaft zur Arbeitssuche für Frauen‘ (ca. 15.000 Mitglieder) müssen heiraten oder verlieren ihren Arbeitsplatz. Die betroffenen Frauen werden am 9. Februar 1918 in der Presse aufgelistet.
Großbritannien: Innenministerium und MI5 entscheiden sich, 41 Subversionsfällen nicht strafrechtlich zu verfolgen. Die lokale Rationierung von Butter und Margarine beginnt. Im Dezember beginnt auch die lokale Rationierung von Tee, was 17,5 Millionen Menschen betrifft.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 15. Dezember 1917:

Fraternisation zwischen österreich-ungarischen und russischen Soldaten
Fraternisation zwischen österreich-ungarischen und russischen Soldaten an der Ostfront.

Ostfront
28-TÄGIGER WAFFENSTILLSTAND VON BREST-LITOWSK (bis zum 14. Januar 1918) unterzeichnet zwischen Russland und den Mittelmächten; Beginn am Mittag des 17. Dezembers. Fraternisation-Stellen festgelegt, mit wöchentlicher Kündigungsfrist. Die Deutschen erhalten die Polizeigewalt in den baltischen Provinzen.

Westfront
Deutschland: Kuhls Memorandum an Ludendorff drängt auf seinen ‚St.George-Plan‘ für eine Flandern-Offensive, da es nun ziemlich sicher ist, dass das BEF nicht in der Lage ist, eine Offensive zu beginnen, bevor zahlreiche US-Truppen eingetroffen sind.
Flandern: Schnee behindert die Operationen. Seit dem 15. Juni wurden 77 deutsche Divisionen an die Front der Vierten Armee (von der Straße Lille-Armentieres bis zur Küste) geschickt und 63 an andere Orte abtransportiert.
Verdun: Im Dezember kehrt Mangin wieder in den Dienst zurück, als Kommandant des französischen IX. Korps.

Naher Osten
Palästina: Allenbys Tagesbefehl lobt den knapp 100-km-Vorstoß auf einer knapp 50 km breiten Front innerhalb von 40 Tagen. Die britischen Verluste des EEF belaufen sich auf 18.928 Mann gegenüber 25.000 bei den Türken (einschließlich 12.036 Kriegsgefangene), 100 Kanonen und über 132 MGs, sowie mehr als 20 Flugzeuge.
Persien: Um dieses Datum herum meutern Baratows russische Truppen in Hamadan.
Türken und Russen müssen sich nach einer Vereinbarung in Mossul auf die im Waffenstillstand von Brest-Litowsk vereinbarten Demarkationslinien zurückziehen.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 16. Dezember 1917:

Kriegsspenden zu Weihnachen 1917
Deutsches Plakat, welches für Kriegsspenden zu Weihnachen 1917 wirbt.

Westfront
Artois: Britischer Erfolg östlich von Avian.

Seekrieg
Bristol-Kanal: Die Schaluppe HMS Arbutus wird durch ein U-Boot versenkt.

Heimatfronten
Großbritannien: Oberstleutnant Freyberg – Victoria Cross – verurteilt Sassons Anti-Kriegshaltung gegenüber Lady Cynthia Asquith.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 17. Dezember 1917:

Verschwende kein Brot
Verschwende kein Brot: britischer Appell zum ökonomischen Haushalten im Angesicht der U-Boot-Bedrohung

Heimatfronten
Großbritannien: Lord Rhondda sagt, dass ‚Essens-Schlangen aufhören müssen‘, Rationierung wahrscheinlich unvermeidlich. Keine Nahrungsmittelausgabe mehr an Bürger neutraler Staaten, außer an Kriegsgefangene oder unter besonderer Erlaubnis.
Russland: Alle Kirchengüter werden beschlagnahmt und der Religionsunterricht wird abgeschafft.
Kanada: Unionistische Regierung gewinnt die allgemeinen Wahlen.

Ostfront
WAFFENSTILLSTABD AB MITTAG.

Naher Osten
Arabien: Die britische Regierung gibt dem König von Hejaz die schriftliche Zusicherung der zukünftigen arabischen Unabhängigkeit.

Afrika
Mosambik: Lettow-Vorbeck trifft mit Hauptquartier in Chirumba (Matarika) ein, der Station der portugiesischen Nyasa-Gesellschaft.

Seekrieg
Mittelmeer: Die italienische Marine wird angewiesen, sparsam mit Kohle und Öl umzugehen, da dem monatlichen Verbrauch der Marine von ca. 50.000 Tonnen nur insgesamt ca. 360.000 Tonnen nationale Reserven gegenüberstehen.
Pazifik: 2 US-U-Boote kollidieren im Nebel; Carp (F1) sinkt mit 19 Besatzungsmitgliedern.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 18. Dezember 1917:

Gebirgsgeschütz italienische Font
Ein Gebirgsgeschütz wird an der italienischen Front in Stellung gebracht.

Südfronten
Piave: Die österreich-ungarische 4. Division erobert den Mt.Asolone (1.620 m) mit 2.000 Kriegsgefangenen und Blick auf die darunterliegenden Ebenen. Es ist das weiteste österreich-ungarische Vordringen. Rommels württembergisches Gebirgsjäger-Bataillon zieht sich nach diesem letzten, aber lokalen und kostspieliger Erfolg zurück, nachdem die deutschen Truppen daran gescheitert waren, den Mt.Solarolo zu nehmen. Er und sein Vorgesetzter erhalten jeweils den Pour le Merite.

Ostfront
Deutschland: Kaiser Wilhelm II. im Kronrat in Kreuznach genehmigt die Waffenstillstandsbedingungen gegenüber Russland.
Ukraine: Der ukrainische Rada lehnt die Durchmarschforderung für Rote Truppen nach Lenins Ultimatum vom 17. Dezember ab und mobilisiert und trennt die Telegrafen-Verbindungen am 19. Dezember.

Luftkrieg
Großbritannien: 14 von 16 deutschen Bombern (darunter 1 Zeppelin Gigant) greifen Südost-England an, 6 erreichen London. Es werden insgesamt 5.120 kg Bomben abgeworfen, welche 97 Opfer und einen Schaden von 238.861 Britischen Pfund verursachen, die schlimmsten Auswirkungen seit dem Zeppelin-Angriff vom 8./9. September 1915.
Hauptmann Murlis Green, Kommandant der 44. Staffel, erzielt den ersten Nachtjagd-Abschuss gegen ein Flugzeug über Großbritannien in einer Sopwith Camel nach vier Angriffen über Ost-London, wodurch ein Gotha-Bomber vor Folkstone abstürzt. Der bewaffnete Trawler Highland rettet 2 Überlebende des Bombers, 2 weitere Gotha-Bomber verbrennen nach Bruchlandungen.

Politik
Russland: Trotzki appelliert an die ‚unterdrückten Völker Europas‘ nach der Unterzeichnung des Waffenstillstandes von Brest-Litowsk.

Geheimkrieg
Großbritannien: Smuts trifft bis zum 19. Dezember den österreich-ungarischen Ex-Botschafter in London, Mensdorff, um Möglichkeiten eines Separatfrieden auszuloten.
In Genf (Schweiz) trifft sich Lloyd Georges Sekretär Philip Kerr mit Dr. Parodi von der Türkei.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 19. Dezember 1917:

Fünfmotoriger Zeppelin Staaken
Fünfmotoriger Zeppelin Staaken ‚Gigant‘-Bomber

Luftkrieg
Großbritannien: Die Luftabwehr hat nach dem achten Luftangriff endlich Kenntnis vom Gigant-Bomber erlangt, der den Codename Bertie erhält.

Seekrieg
Ärmelkanal: Die neue Unterwasser-Minensperre über die Straße von Dover meldet ihr erstes Opfer, das Küsten-U-Boot UB 56, nachdem Vizeadmiral Bacon empfohlen hat, mit Fackel und Suchscheinwerfer entlang der Wasseroberfläche Patrouille durchzuführen.
Adria: 2 alte österreich-ungarische Schlachtschiffe, 1 Kreuzer und 6 Zerstörer beschießen wieder die italienischen Cortellazzo-Batterien, aber die großen Schiffe ziehen sich am 20. Dezember nach Pola zurück. 3 alte Schlachtschiffe werden nach dem 28. Dezember stillgelegt, um Personal freizubekommen.

Südfronten
Piave: Britische Artillerie in Aktion bei Montello. Italienische Gegenangriffe gegen den Mt.Rertica und Mt.Asolone scheitern und gewinnen kein Gelände bis zum 21. Dezember, als Nebel und dichter Schneefall die Operationen beenden.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 20. Dezember 1917:

Britische Feldartillerie Palästina
Britische Feldartillerie macht sich in Palästina bereit zum Gefecht.

Naher Osten
Palästina – Schlacht bei Jaffa (bis zum 22. Dezember): Das XXI. britische Korps überschreitet überraschend am 21. Dezember den Fluss Auja mit 8.100 Mann und 88 Geschützen und nimmt 259 Kriegsgefangene und 5 MGs von 6.200 Mann türkischen Truppen mit 60 Kanonen. 6 Schiffe der Royal Navy und 36 Flugzeuge des Royal Flying Corps unterstützen den 8 km weiten Vorstoß der britischen 52. Division entlang der Küste bis nach Arsuf am 22. Dezember. Jaffa befindet sich danach außerhalb der Reichweite der türkischen Artillerie. Die britische 54. Division erobert den Bald-Hügel und zwei Dörfer im Landesinneren.

Westfront
Frankreich: Eine von Petain herausgegebene Richtlinie (nochmals am 22. Dezember) fordert die Verteidigung in der Tiefe, aber nicht alle Generäle halten sich daran.
Flandern: Deutsche Truppen erobern einen nebelverhangenen britische Vorposten westlich von Messines.

Ostfront
Don: Kornilow trifft in Novocherkask ein, wird zum Oberbefehlshaber der Weißen Truppen gemacht.

Heimatfronten
Österreich-Ungarn: Das Unterhaus verabschiedet einen Friedensbeschluss.
Australien: Ein zweites Referendum spricht sich erneut gegen die Wehrpflicht mit 1.181.747 gegen 1.015.159 Stimmen aus. Im Jahr 1918 fällt die Rekrutierung in Australien auf ca. 2.500 Mann pro Monat.
Russland: Die bolschewistische Cheka-Geheimpolizei wird gründete, unter Pol Dzerzhinski zum ‚Kampf gegen Konterrevolutionäre und Saboteure‘.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 21. Dezember 1917:

Weihnachten im Feld 1917
Sonderaktion in Deutschland, um Geschenke zu Weihnachten 1917 an die Front zu schicken.

Westfront
Elsass: Heftige Zusammenstöße am Hartmannsweilerkopf, die deutschen Truppen werden herausgeworfen.

Ostfront
Russland: Antonow, Volkskommissar für die Verteidigung, wird zum Oberbefehlshaber für den ‚Kampf gegen die Konterrevolution‘ gemacht.

Heimatfronten
Italien: Jetzt 3.500 Munitionswerke gegenüber nur 125 im Jahr 1915.
Großbritannien: Der Premierminister fordert eine höhere Nahrungsmittelproduktion. Lokale Rationierungsmaßnahmen genehmigt. Das Munitionsministerium wird ermächtigt, die Beleuchtung zu beschränken.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 22. Dezember 1917:

Ortschaft Ypern
Die Ortschaft Ypern, mit ihren zerstörten und verlassenen Häusern, durchzogen mit großen Granattrichtern, welche sich mit Wasser gefüllt haben.

Westfront
Großbritannien: Generalleutnant Sir R. Maxwell, Quartiermeister-General des BEF seit Januar 1915, tritt zurück. Nachfolger wird Generalleutnant Sir T. Clarke.
Frankreich: General Debeney übernimmt die französische Erste Armee für die restliche Dauer des Krieges.
Flandern: Deutsche Truppen erstürmen einige britische Vorposten an der Eisenbahnstrecke Ypern-Staden, weitere Grabenüberfall in der Nähe am 29. Dezember.

Ostfront
Die Friedensverhandlungen von Brest-Litowsk beginnen.
Rumänische Truppen besetzen Bessarabien. Am 23. Dezember wird dort eine unabhängige Moldawische Republik verkündet.

Südfronten
Saloniki: Der neue alliierte Oberbefehlshaber General Guillaumat (54) kommt an und liest am 30. Dezember Milne seine Anweisungen vor, welche lauten, Griechenland zu schützen und die Armee in der Offensive einzusetzen.

Luftkrieg
Großbritannien: Ein Angriff mehrerer Gotha-Bomber auf Südostengland wird durch schlechtes Wetter vereitelt. 1 Gotha macht eine Notlandung südlich von Margate und wird von seiner Besatzung verbrannt, 3 Gigant-Bomber werfen ihre Bomben nur in das Meer vor Kent und einer greift Boulogne an der französischen Küste an.

Politik
Russland: Bolschewistische Friedensvorschläge, von denen der österreich-ungarische Außenminister Czernin die meisten am 25. Dezember zurückweist.

Besetzte Gebiete
Belgien: Flandern erklärte sich für unabhängig.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 23. Dezember 1917:

Österreich-ungarische 10,4-cm-Langrohrkanone
Österreich-ungarische 10,4-cm-Langrohrkanone verschießt Gasgranaten an der italienischen Front. Die Mannschaft trägt Gasmasken.

Südfronten
Italienische Front: Fayolle, Befehlshaber der französischen Zehnten Armee, informiert Foch, dass die Italiener ‚ihren Kampfgeist wiedergewonnen hätten.‘
Trentino: Conrad von Hötzendorf letzter Versuch, vor dem Winter durchzubrechen. Er verspricht den Soldaten den Winter in Bassano und den Ebenen südlich zu verbringen und eine Weihnachtsmesse in Venedig. Nach einem ‚Wirbelsturm‘-Beschuss, einschließlich Gasgranaten durch 540 Geschütze, erobert die Elfte Armee den Col del Rosso (1.275m), Mt.Melago und 3 weitere Höhen bei einem Vorstoss über 3,2 km und bringt bis zum 24. Dezember 9.000 Kriegsgefangene ein.

Seekrieg
Irische See: Der bewaffnete Enter-Dampfer HMS Stephen Furness (101 Tote) wird durch ein U-Boot versenkt.
Nordsee: 3 Zerstörer der Harwich Force bei einem Konvoi-Einsatz nach Holland (Torrent, Surprise und Tornado) sinken in einem deutschen Minenfeld nördlich der Maas-Lichtboje, dabei 252 Tote. Der Flotillenführer Valkyri schafft es, mit einem zerstörten Heck nach Hause zu kommen. Der entkommene Zerstörer Radiant rettet Überlebende.

Politik
Deutschland: Kaiser Wilhelm II., zu Besuch bei der Zweiten Armee an der Westfront, sagt, das Jahr 1917 habe bewiesen, dass Gott ein Verbündeter des deutschen Volkes ist.

Geheimkrieg
Frankreich: Anglofranzösisches Pariser Übereinkommen über Einflussbereiche in Südrussland (das britische Kriegskabinett bewilligt dies am 26. Dezember).


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 24. Dezember 1917:

Besprechung britischer Marineoffiziere.
Besprechung britischer Marineoffiziere. Darunter Beatty (stehend links), Kommandant der Grand Fleet, und Jellicoe (rechts).

Seekrieg
Großbritannien: Jellicoe tritt auf Ersuchen von Geddes als Erster Seelord zurück (am 26. Dezember veröffentlicht). Admiral Sir W. Wemyss wird Nachfolger, Admiral Sir S. Fremantle ersetzt Oliver als stellvertretender Marinestabschef, Bacon wird am 28. Dezember vom Kommando der Dover Patrol abberufen.

Ostfront
Bulgarien und Österreich-Ungarn sind in etwa auf derselben Linie bei den Verhandlungen in Brest-Litowsk.
Ukraine: Kämpfe an der Tamarowka-Station und Oboyan (westlich von Charkow), Sievers Rote Truppen erobern Ljubotin am 25. Dezember.

Südfronten
Trentino: Ein italienischer Gegenangriff erobert den Mt.Melago zurück und sichert den Gipfel des Col del Rosso. Erster starker Schneefall, einen Monat später als gewöhnlich.

Politik
Belgien: König Albert antwortet auf die päpstliche Friedensnote.
Österreich-Ungarn: Außenminister Czernin (der bolschewistische Vertreter Joffe in Brest-Litowsk versichert ihm die Unversehrtheit des Zaren am 26. Dezember zu) zu Kaiser Karl ‚Eure Majestät muss sich nun Polen holen, um die Parität zu wahren‘ (mit Deutschland).


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 25. Dezember 1917:

Eingeborene-Truppen der KAR
Eingeborenen-Truppen der KAR (Kings African Rifles) verfolgen Lettow-Vorbecks Kompanien nach Portugiesische-Ostafrika (Mosambik) hinein.

Afrika
Mosambik: Britische Patrouillen verfolgen die deutschen Truppen 65 km südlich des Flusses Rovuma. Lettow-Vorbeck erhält ein Weihnachtsessen von seinen Offizieren.

Ostfront
Ukraine: Die britische Nachhut der Panzerwagen-Schwadron des Royal Navy Air Service setzt ihre letzten Fahrzeuge und Geschütze außer Gefecht, nach hässlichen Zusammenstößen mit lokalen Roten.

Südfronten
Trentino: Die Toskana-Brigade, das 5. Bersaglieri-Regiment und andere Einheiten verstärken die italienische Abwehrlinie und schlagen die letzten österreich-ungarischen Angriffe zurück.

Seekrieg
Irische See: Die britischen Konvoi-Eskorten, Schaluppe Buttercup und PC56, rammen und versenken U 87. Das zweimal siegreiche Q-Schiff (U-Boot-Falle) Penshurst wird durch ein U-Boot versenkt.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 26. Dezember 1917:

Brandenburg D.I
Ein österreich-ungarischer Brandenburg D.I vor dem Start, gebaut von den Phönix-Werken in Wien.

Luftkrieg
Italien: Große Luftschlacht 30 km von Venedig entfernt, 9 von 30 bis 40 österreich-ungarischen Flugzeugen werden abgeschossen, als sie den Flugplatz Istrana bombardieren. Die Hangars des Royal Flying Corps erleiden leichte Schäden und zwei italienische Flugzeuge werden auf dem Boden zerstört. Die Angriffe werden in den Nächten vom 29./30. Dezember und 30./31. Dezember wiederholt.

Ostfront
Die Bolschewiki brechen die Gespräche in Brest-Litowsk ab, nachdem die deutschen Vertreter mitteilen, dass Polen und die Baltischen Staaten unabhängig werden.

Politik
Deutschland: Die Ukraine teilt Berlin mit, dass sie bei den Gesprächen in Brest-Litowsk einen separaten Status wünscht.

Afrika
Jubaland: 502 Soldaten der King’s African Rifles und ausgehobene Rekruten zerstreuen die Aulyehan in Hagagabli und erbeuten 1.233 Kamele. Bis zum 20. Februar 1918 werden Geldbußen eingetrieben, 402 Gewehre beschlagnahmt und die Häuptlinge ohne den obersten Anführer festgesetzt.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 27. Dezember 1917:

Türkische Truppen bei Jerusalem
Türkische Truppen bei Jerusalem.

Naher Osten
Palästina: Türkischer Gegenangriff auf Jerusalem scheitert trotz der frischen 1. Division 5 km nördlich der Nablus-Straße. Ein entschlüsselter Funkspruch warnte Allenby und Chetwode bereits vor dem 24. Dezember. Die britische 60. Division weist acht türkische Angriffe ab, während die 10. und 74. Division den Zeitun-Grat und das Dorf in einem knapp 3.700 Meter weiten Vorstoß erobern. 33.000 britische Soldaten mit 180 Geschützen dringen bis zu 10 km gegen starken, aber abnehmenden Widerstand von 20.000 Türken mit ca. 100 Kanonen vom 28. bis 30. Dezember vor.

Westfront
Deutschland: Zweite Konferenz zwischen Ludendorff und den Armee-Stabschefs über die Offensive von 1918 im Westen. General Hutier von der Ostfront übernimmt die neue Achtzehnte Armee bei St. Quentin.

Ostfront
Baltikum: Der Rat von Riga erklärt die lettische Unabhängigkeit von Russland und fordert den Schutz des deutschen Kaisers ein.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 28. Dezember 1917:

Major James Thomas Byford McCudden
Major James Thomas Byford McCudden nahm den Dienst am 1. Januar 1917 auf und flog S.E.5. Als Jagdflieger war er instinktiv ein Einzelgänger und zog es vor, seine Beute zu verfolgen, um aus nächster Nähe ungesehen anzugreifen.

Luftkrieg
Westfront: Das Ass des britischen Royal Flying Corps, McCudden, schießt innerhalb von 20 Minuten 3 LVG ab. Am 23. Dezember hatte er bereits 4 abgeschossen.
Italien: Österreich-ungarische Flugzeuge bombardieren Padua (bis zum 30. Dezember) und verursachen 79 Opfer. Am 31. Dezember bombardieren sie Treviso, Bassano, Vicenza und Castelfranco.

Ostfront
Russland: Lenin nimmt am Demobilisierung-Kongress teil, der für die Auflösung der Armee stimmt. Er fordert „revolutionäre Einheiten“, um die Front zu halten.

Südfronten
Österreich-Ungarn: Arz antwortet auf Ludendorffs Brief vom 23. Dezember und stimmt darüber überein, seine Frühjahrsoffensive 1918 wird entscheidend sein und österreich-ungarische Truppen werden zur Verstärkung geschickt, wenn sie nicht mehr länger in Russland gebraucht werden.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 29. Dezember 1917:

Propaganda bestialischer Deutscher
Geschändete Frauen und erschlagene Kinder hinter sich, Orden für Mord und Zerstörung an der Brust und den klobigen Stiefel auf eine US-Fahne gesetzt – so sieht die Propaganda den ‚bestialischen Deutschen‘.

Heimatfronten
Großbritannien: Nationales Labour-Übereinkommen fordert eine allgemeine Rationierung. Churchill in einem Brief ‚Ich dränge stark darauf, dass die Kavallerie Regiment für Regiment in die Tanks gebracht werden soll‘. Der Vorsitzende des Kriegs-Propaganda-Büros triumphiert ‚Aufgrund der Verdoppelung der Propaganda haben 19 Länder den Krieg an Deutschland erklärt und 10 weitere haben die diplomatischen Beziehungen abgebrochen‘.

Ostfront
Russland: Die alten russischen Armee-Ränge werden abgeschafft. Grundsatzentscheidung getroffen, eine neue Rote Armee zu organisieren. Admiral Kaiserling trifft mit einer deutschen Militärmission in Petrograd ein, um technische Details des Waffenstillstands zu besprechen.
Ukraine: Rote Garden erobern Lozoyova und Pavlograd auf der Eisenbahnstrecke von Charkow zur Krim und besetzen am 31. Dezember die Stadt Charkow.

Neutrale
Holland: Die erste Zugladung voll britischer Kriegsgefangener trifft zur Internierung aus Deutschland ein.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 30. Dezember 1917:

Verwundeten-Sammelstelle
Österreich-ungarische Verwundeten-Sammelstelle an der italienischen Front.

Südfronten
Piave: Die französische 47. Division (259 Verluste) erobert den Mt.Tomba innerhalb von 25 Minuten mit 1.564 Kriegsgefangenen. Die österreich-ungarischen Truppen werden gezwungen, den Brückenkopf Zenso-bend an der unteren Piave zu räumen.
Saloniki: Sir R. Ross drängt darauf, dass mindestens 15.000 Malaria-Fälle nach Hause geschickt werden. 9.000 werden bis zum 30. April 1918 repatriiert.

Naher Osten
Palästina – Türkische Verluste seit dem 27. Dezember: über 1.558 Mann (davon 558 Kriegsgefangene) und 9 MGs gegenüber 1.360 Soldaten, 1 Panzerwagen und 2 MGs des britischen EEF. Türkische Verluste seit dem 31. Oktober 1917 insgesamt 28.443 Mann.

Seekrieg
Östliches Mittelmeer: Der britische Zerstörer Attack wird durch UC 34 mit einer Mine während der Rettung von Überlebenden des torpedierten Truppentransporters Aragon (610 Tote) versenkt. Das Hilfsschiff Osmanieh sinkt am 31. Dezember auf einer weiteren Mine (198 Tote).


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 31. Dezember 1917:

US-Truppentransporter Frankreich
Ein amerikanischer Truppentransporter hat in einem französischen Hafen angelegt.

Westfront
Britische Truppen bringen 1.018 Kriegsgefangene und 4 Kanonen ein. 183.896 Angehörige des AEF (Amerikanische Expeditions-Streitkräfte) jetzt in Europa.

Seekrieg
Alliierte und neutrale Schiffsverluste an U-Boote im Dezember: 160 Schiffe (76 britische mit 520 Toten) mit zusammen 382.060 Tonnen (deutsche Zahl 411.766 t, inklusive 148.331 t im Mittelmeer). 8 U-Boote gingen verloren, davon 2 im Mittelmeer. 3.680 Hydrofon-Sets (Geräuschempfänger zur Ortung von U-Booten) jetzt mit britischen Schiffen im Einsatz.
Nordsee: Die britischen Konvois nach Holland mit insgesamt 1.031 Schiffe haben im Jahr 1917 nur 6 Schiffe verloren, aber die Eskorten haben 5 Zerstörer verloren, weitere 9 Zerstörer beschädigt und 1 Kreuzer durch Kollision beschädigt (insgesamt 520 Tote).
Ostsee: Die Russen haben im abgelaufenen Jahr die bisherige Höchstzahl von 13.418 Minen verlegt.

Heimatfronten
Großbritannien: Geringste Anzahl von Arbeitstagen durch Streiks seit April verloren. Jetzt 217.000 Kleingärten in städtischen Gebieten.
Frankreich: Wahlen werden auf die Dauer des Krieges verschoben. Stempelsteuer bei Einkäufen über 10 Francs eingeführt.
USA: Armeestärke 485.250, Nationalgarde 416.031, National-Armee 480.000, Reservisten 157.225 Mann.


gehe zu Weiter zu Januar 1918.


Quellenangaben und Literatur

Der I. Weltkrieg – Eine Chronik (Ian Westwell)
Chronicle of the First World War, 2 Bände (Randal Gray)


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