Kriegstagebuch 30. Januar 1917


Der große Häuptling 'Alte Schlange' gibt einen Kriegsschrei heraus:
Der große Häuptling ‘Alte Schlange’ gibt einen Kriegsschrei heraus: die Deutschen fühlten, daß US-Präsident Wilson Berlin bedrohte.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 30. Januar 1917:

Politik


Deutschland: Die Regierung antwortet auf die Nachricht von Wilson vom 22. Januar 1917 und ‘wird ihr Bestes tun, um die Interessen der USA zu schützen.’

Westfront

Lothringen: Vernichtender französischer Grabenüberfall südlich von Leintrey, welcher bis in die zweite Linie eindringt und Kriegsgefangene einbringt.

Luftkrieg

Ostfront: Das Luftschiff LZ 98 greift Petrograd an.

close
Hallo 👋
Schön, dass Du Dich für diese Inhalte interessierst !
Trag dich ein, um jeden Sonntag morgen die Top-Beiträge von Weltkrieg2.de in deinen Posteingang zu bekommen (es wird garantiert nicht mehr oder Werbung verschickt!).

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Zum teilen:

Weitere interessante Beiträge:
Im Blickpunkt:
  • Torgau an der Elbe am 25. April 1945

    Zweiter Weltkrieg, Zusammenfassung des Verlaufs von 1943 bis 1945 mit der Besiegung der Achsenmächte durch die Alliierten (Teil III). Hier zu Teil II: Zweiter Weltkrieg Verlauf 1941-42. Heimatfront Deutschland Unter der Leitung des neuen Rüstungsministers Speer gab es verspätet seit 1942 einen gewaltigen Anstieg der deutschen Rüstungsproduktion, welche 1944 ihren Höhepunkt erreichte. Dies änderte jedoch nichts an der zunehmenden materiellen Überlegenheit der Alliierten, insbesondere durch die ‘Rüstkammer’ Nordamerikas, welche die hohe sowjetische Rüstungsproduktion noch durch Nachschublieferungen über die Arktis-Konvois und den besetzten Iran im Rahmen des Lend-LeaseAbkommens ergänzte. Dazu beherrschten die Alliierten seit 1943 zunehmend auch den Luftraum uneingeschränkt, wodurch die deutschen Städte durch ununterbrochene Bombenangriffe bei Tag durch die B-17 Fliegenden Festungen der Amerikaner und bei Nacht durch die Lancaster-Bomber der Briten in Trümmern gelegt wurden.   Der bisher so erfolgreiche und für die Invasionspläne der Alliierten zunehmend gefährlichere U-Boot-Krieg in der Schlacht im Atlantik brach auch schlagartig im Sommer 1943 zusammen, als immer mehr und bessere Radargeräte, Anti-U-Boot-Waffen, Geleit-Flugzeugträger und Seeraum-Überwachungsflugzeuge bei Briten und Amerikanern zum Einsatz kamen. Nach der Katastrophe von Stalingrad beschwor Propagandaminister Joseph Goebbels im Februar 1943 den ‘Totalen Krieg’, um die letzten Reserven zu mobilisieren, aber der Belagerungsring um die ‘Festung Europa’ schloss sich immer enger. Alliierte Invasionen Im Mai 1943 musste in Tunesien die deutsch-italienische Panzerarmee Afrika kapitulieren, was die Verluste in Stalingrad noch übertraf. Anschließend landeten Briten und Amerikaner am 10. Juli 1943 auf Sizilien und am 9. September im Golf von Salerno südlich von Neapel. Als Folge ging Italien durch einen Umsturz in das Lager der Feinde über und musste von nun an auch durch deutsche Divisionen als besetztes Land verteidigt werden. Hinzu kamen die großen italienischen Besatzungszonen auf dem Balkan und in der Ägäis, welche nun durch ihre Übernahme zusätzliche deutsche Kräfte banden. Es folgte ein langsamer und zäher alliierter Vormarsch über die nächsten anderthalb Jahren nach Norden, aufgehalten von den deutschen Truppen vor allem in der Schlacht von Monte Cassino an der Gustav-Linie. Die bisherigen Landungen der Westalliierten in Französich-Norwestafrika, anschließend auf Sizilien und dann auf dem italienischen Stiefel waren auch schon Erprobungen für die ‘große Invasion’ in der Normandie am 6. Juni 1944. Zwar wurde der in der deutschen Propaganda immer lauthals propagierte ‘Atlantikwall’ schnell überwunden, die anschließenden Kämpfe auf der Contentin-Halbinsel zogen sich gegen eine zähe deutsche Verteidigung aber länger als geplant hin. Im August 1944 gelang schließlich der Ausbruch aus dem Landekopf und bis zum Herbst standen die Westalliierten an den Reichsgrenzen. Zwar scheiterte eine alliierten Luftlandung bei Arnheim zur Eroberung der Rheinbrücken, um den Krieg noch 1944 siegreich zu beenden, was nicht zuletzt an einer zunehmenden Selbstüberschätzung auf alliierter Seite und einer Unterschätzung der noch vorhandenen deutschen Widerstandskraft lag.   Ende des Jahres versuchte Hitler im Rahmen der sogenannten ‘Ardennen-Offensive’ den Coup von 1940 im Westen zu wiederholen. Nach anfänglichen Erfolgen gegen überraschte Amerikaner blieb die Offensive jedoch schnell im Schnee der hügeligen Ardennen, an mangelnden Treibstoff, alliierter Beherrschung des Luftraums mit Jagdbombern nach dem Aufklaren des Wetters und an der schier zahlenmäßigen Überlegenheit des Gegners liegen.   In der Bevölkerung herrschte immer noch die Hoffnung, daß die angekündigten neuen ‘Wunderwaffen’ die Kriegswende bringen werden, nachdem die zwar spektakulären Raketengeschosse V-1 und V-2 allerdings nur wenig wirksame Erfolge vorzuweisen hatten. Das Dritte Reich konnte jedoch neben den Me 262 Düsenjägern und Arado-Blitz-Düsenbombern nach 1944 keine weiteren ‘Wunderwaffen’ mehr zum operativen Einsatz bringen. Im Frühjahr 1945 erreichten Amerikaner, Briten und Franzosen den Rhein auf seiner gesamten Länge, überschritten ihn erstmals durch die überraschende Einnahme der Brücke von Remagen am 7. März 1945 und kesselten die Heeresgruppe B von Model im Ruhrgebiet ein. Damit endete eine wirksame Verteidigung im Westen und die alliierten Armeen drangen bis zur Elbe vor, wo sie anhielten, da dies die vereinbarte Demarkationslinie mit den Sowjets war. Widerstand Es gab zwischenzeitlich auch noch einen letzten Versuch des schon seit längerem aktiven deutschen militärischen Widerstandes, das Nazi-Regime durch die Ermordung Hitlers zu beenden und den Zweiten Weltkrieg, trotz der alliierten Forderungen nach der ‘Bedingungslosen Kapitulation’, in einem für Deutschland erträglichen Zustand zu beenden. Das Attentat vom 20. Juli 1944 auf Hitler in der Wolfsschanze in Ostpreußen durch Oberst Claus von Stauffenberg scheiterte jedoch, zusammen mit dem nachfolgenden Putschversuch der Verschwörer in Berlin.   Hitler nahm blutige Rache in entwürdigenden Schauprozessen vor Freislers Volksgerichtshof und tausende tatsächlicher oder scheinbarer Oppositionelle des Regimes wurden hingerichtet. Neben Marxisten, christlichen Gewerkschaftern, Theologen der katholischen und evangelischen Kirchen, Diplomaten, Offiziere und Geheimdienstler gehörten auch so prominente Namen wie der Feldmarschall Erwin Rommel dazu. Ab diesem Tage wurde der Krieg unter schweren Verlusten nur noch dazu geführt, die unvermeidliche Niederlage Deutschlands und das Ende für seine Nazi-Führung hinauszuzögern. Die Sowjets marschieren nach Berlin Nach einem vorübergehenden, großen Sieg bei Charkow durch von Manstein im Anschluss an die schwere Niederlage von Stalingrad Anfang des Jahres 1943, versuchte Hitler im Sommer noch einmal in der Panzerschlacht von Kursk die Initiative an der Ostfront zurückzugewinnen. Dies scheiterte aber und nicht zuletzt deshalb, weil die Briten mit Ultra den gesamten deutschen Operationsplan entschlüsselt und den Sowjets zugespielt hatten.   Bereits während des Winters 1943/44 gelang es den Sowjets ihrerseits die wirtschaftlich bedeutende Ukraine zurück zu erobern. Sie hatten zwar hohe Verluste, drängten die deutschen Truppen unter von Manstein langsam aber sicher bis auf die polnischen und rumänischen Vorkriegsgrenzen zurück. Anschließend gelang es der Roten Armee im Sommer 1944 praktisch die gesamte deutsche Heeresgruppe Mitte zu vernichten, eine Katastrophe welche alle bisherigen Niederlagen dieser Art zusammengenommen in den Schatten stellte. Die Russen erreichten Ostpreußen und die deutschen Verbündeten an der Ostfront – Finnland, Rumänien und die Slowakei – fielen einer nach dem anderen ab. Nur die Ungarn teilten – eher unfreiwillig – das Schicksal von Hitlers Tausendjährigem Reich bis zum letzten Tag.   Das letzte Kriegsjahr begann dann mit der sowjetischen Offensive am 12. Januar 1945 von Ostpreußen bis zur Weichsel. Die bis zuletzt hinausgezögerte Evakuierung der deutschen Ostprovinzen resultierte in entsetzlichen Opfern unter der Zivilbevölkerung bei der Flucht im eisigen Winter und durch aufgestachelte, rachedurstige Sowjetsoldaten. Im April 1945 erfolgte die letzte sowjetische mehr …

  • HG-Wachkompanie in Karinhall

    Aufstellung und Einsätze der Fallschirm-Panzer-Division HG der Luftwaffe. Teil I: Das Regiment General Göring 1935 bis 1941. Regiment General Göring Bezeichnungen Polizei-Abteilung z.B.V. Wecke Landespolizeigruppe Wecke Landespolizeigruppe General Göring Regiment ‘General Göring’ Brigade ‘Hermann Göring’ Hermann-Göring-Division (Kampfgruppe Schmid) Panzer-Division Hermann Göring (HG) Fallschirm-Panzer-Division Hermann Göring (HG) Kommandeure Major der Schutzpolizei Wecke, Oberstleutnant der Landespolizei Friedrich Wilhelm Jakoby, Generalmajor Conrath, Oberst/Generalmajor Schmid (in Tunesien), Generalmajor Conrath, Generalmajor Schmalz, Oberst v. Neckar, Oberst Lemke   Aufstellung Hermann Göring, Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe und hochdekoriertes Jagdflieger-Ass aus dem Ersten Weltkrieg, war berechtigterweise sehr stolz auf diese Einheit, welche seinen Namen trug. Die führende Kampfeinheit der Bodentruppen der durch die Nazis geschaffenen deutschen Luftwaffe hatte zwar ohne Zweifel viele überzeugte Mitglieder der NSDAP in ihren Reihen, focht aber einen weitgehend ‘sauberen’ Krieg. Dies stand im Gegensatz zu vielen anderen Kampfeinheiten, welche starke politische Wurzeln hatten. Tatsächlich war eine der bemerkenswertesten Leistungen der Hermann-Göring-Division während des Zweiten Weltkrieges nicht militärischer Art, sondern die Rettung der historischen Schätze des Benediktiner-Klosters auf dem Monte Cassino. Im Februar 1933, sofort nach der Machtübernahme Hitlers, wurde Hauptmann Hermann Göring, ein langer Weggefährte des Führers, zum preußischen Innenminister ernannt. Dieser Posten gab Göring die Kontrolle über die preußische Landespolizei und brachte ihm den Rang eines Generals ein. Er begann sofort eine neue Abteilung aufzustellen, welche aus Polizisten bestand, die dem Nazi-Regime zweifelsfrei loyal waren. Knapp über 400 Mann wurden für diese neue Einheit ausgewählt, welche vom Major der Schutzpolizei Wecke, befehligt wurde. Die Einheit, welche im berüchtigten linken Arbeiterbezirk Kreuzberg in Berlin stationiert wurde, erhielt nach ihrem Kommandanten die Bezeichnung ‘Polizei-Abteilung z.B.V. Wecke’. Innerhalb eines Monats wurde die Einheit schon gegen bewaffnete kommunistische Zellen in Berlin eingesetzt. Im Juli 1933 wurde die Abteilung in ‘Landespolizeigruppe Wecke’ umbenannt und kurz danach in ‘Landespolizeigruppe General Göring’. Die Einheit vergrößerte sich stark unter Görings Schirmherrschaft und wurde im April 1395 formell zum Regiment ‘General Göring’ unter dem Kommando von Oberstleutnant der Landespolizei, Friedrich Wilhelm Jakoby. Nur sechs Monate nach der Aufstellung transferierte Göring das Regiment von der Polizei, deren Kontrolle letztendlich von seinem erbitterten Rivalen Reichsführer-SS Heinrich Himmler übernommen wurde, zur neu gebildeten Luftwaffe, deren Oberbefehlshaber Göring wurde. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Gliederung des Regiments aus folgenden Einheiten: Regimentsstab, Musikkorps, I. und II. Jäger-Bataillon, 13. Kradschützen-Kompanie, 15. Pionier-Kompanie, Reiterzug, Nachrichtenzug. Zum Zeitpunkt, als das Regiment ‘General Göring’ zur Luftwaffe überstellt war, wurden auch Befehle zur Aufstellung eines Fallschirmjäger-Bataillons ausgegeben. Alle Freiwilligen für diese Einheit, welche Überlaufen von ungeduldigen Bewerbern war, wurden im I. Jäger-Bataillon versammelt. Ende 1937 wurden dann die Verschleierungsmaßnahmen zur vorgesehenen Verwendung dieser Truppe fallengelassen und die Freiwilligen, zusammen mit der 15. Pionier-Kompanie, als IV. Fallschirmschützen-Bataillon bezeichnet. Diese Einheit blieb bis März 1938 Bestandteil des Regiment ‘General Göring’, bevor sie zum Truppenübungsplatz Stendal verlegt wurde, um den Kader der ersten Fallschirmjäger-Einheit der Luftwaffe zu bilden, das I./Fallschirmjäger-Regiment 1.   Das Regiment ‘Hermann Göring’, ebenso wie die Elite-Formationen Regiment Grossdeutschland des Heeres und das erste Regiment der Waffen-SS, Leibstandarte-SS-Adolf Hitler, rekrutierten ihr Personal aus ganz Deutschland und nahmen nur Kandidaten des höchsten Kalibers und in physischer Höchstform auf. Die Angehörigen des Regiment ‘Hermann Göring’ bezogen einen brandneuen Baracken-Komplex in Berlin-Reinickendorf, welcher nach höchsten Standards und mit den modernsten Einrichtungen gebaut worden war. Dieser Komplex zeichnete sich durch über 120 Gebäude aus, einschließlich Sporthalle, Schwimmbäder und Freischwimmbädern und Sportplätzen und hatte sogar sein eigenes Postamt. Soldaten des Regiments in ihren unverwechselbaren Uniformen mit weißen Kragenspiegeln und dem Manschetten-Band der Sonderverbände wurden bald zu einem üblichen Straßenbild in Berlin. Die Truppen des Regimentes waren Bestandteil vieler großen Militärparaden der Vorkriegszeit in Berlin. Sie stellten auch die Wachen für Reichsmarschall Görings persönliches Hauptquartier in Berlin und die Ablösung der Wachtruppen wurde oft in vollem Zeremoniell unter Anwesenheit des Musikkorps des Regiments vollzogen. Soldaten des Regiments übten auch den Wachdienst bei Görings privaten Anwesen Carinhall nördlich von Berlin aus, welches nach seiner verstorbenen ersten Frau benannt war. Zu den Kriterien für die Übernahme in das Regiment gehörte ein Eintrittsalter von 18 bis 25 Jahren, eine Mindestgröße von 1,68 Meter, die deutsche Staatsbürgerschaft, Eignung zum Militärdienst, körperliche Leistungsfähigkeit für den aktiven Dienst, arische Abstammung, Unverheiratet, ein sauberer Polizeibericht und keine laufenden oder bestätigten strafrechtlichen Vergehen, sowie eine bestätigte Unterstützung des nationalsozialistischen Staates. Während der ersten Kriegsjahre wurde als weitere Anforderung hinzugefügt, dass der Freiwillige sich für eine Dienstzeit von mindestens 12 Jahren verpflichtete. Diese Voraussetzungen waren im Großen und Ganzen auch für die anderen Elite-Formationen, Grossdeutschland und Leibstandarte, Voraussetzung. Als dann im weiteren Kriegsverlauf die Verluste immer größer wurden, konnten solche strengen Voraussetzungen für keinen der Elite-Verbände mehr aufrechterhalten werden. Bei der ‘Hermann Göring’ Division wurden später daher auch Wehrpflichtige der Luftwaffe als Ersatz für die Verluste übernommen. Vor dem Ausbruch des 2. Weltkriegs nahmen Angehörige des Regiment ‘General Göring’ bei den sogenannten ‘Blumenkriegen’ teil. Das Regiment war am Anschluss Österreichs beteiligt, wo es mehrere Wochen in Wiener Neustadt blieb. Auch bei der Besetzung des Sudetenlandes und beim Einmarsch in Prag war es dabei, wo es die Sicherung der strategisch wichtigen Skoda-Werke übernahm. Am Vorabend des Krieges bestand das Regiment aus folgenden Teileinheiten: Regimentsstab, Musikkorps, Stabsartillerie, I.(schwere) Flak-Abteilung, II. (leichte) Flak-Abteilung, III. Scheinwerfer-Abteilung, IV. (leichte) Flak-Abteilung, Wachbataillon (Reiterschwadron, 9. Infanterie-Wachkompanie, 10. und 11. Wachkompanie), Reserve-Scheinwerfer-Abteilung, Ersatz-Abteilung, (schwere) Eisenbahn-Flak-Batterie, (leichte) Flak-Batterie. Blitzkriege 1940 Während des Polenfeldzug im September 1939 verblieb der Großteil des Regiments in Berlin, um Luftschutz für die Reichshauptstadt zu geben und Görings Hauptquartiere zu bewachen. Teile des Regiments nahmen jedoch am Unternehmen Weserübung teil, der Invasion von Dänemark und Norwegen im April 1940. Die Masse des Regiments war jedoch an der holländischen Grenze versammelt und wartete auf den Befehl zum Losschlagen im Westen.   Die in Dänemark eingesetzten Teile von ‘Hermann Göring’ standen unter dem Kommando von Hauptmann Kluge und bestanden aus einer Kompanie des Wachbataillons, zusammen mit einer 2-cm-Flak-Batterie auf Selbstfahrlafetten und einer Kradschützen-Kompanie. Sie nahmen an der Besetzung des Flugfeldes und der Funkstation von Esbjerg und der Sicherung der Küstenlinie von Jütland teil. Anschließend wurden sie über See nach Oslo transportiert, wo sie zusammen mit Heeres-Truppen beim Vormarsch auf Trondheim und mehr …

  • Ein schönes Farbfoto eines T-34/85.

    Sowjetischer mittlerer Kampfpanzer T-34 Modell 1943, Modell 1944 und T-44 mit 85-mm-Kanonen. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. T-34 Modell 1944 (T-34/85) und T-44 Typ: Sowjetischer mittlerer Kampfpanzer. Hier zum Vorgängermodell T-34 Modell 1943 T-34/85 (Modell 1944) Geschichte Nachdem die Unfähigkeit des T-34 Model 1943 offensichtlich wurde, mit den neuen deutschen Panzertypen – wie dem Panther-Panzer und PzKpfw VI Tiger – fertig zu werden, war das NKTP gezwungen, dieser Tatsache in das Auge zu sehen. Egal wie sehr auch die Panzerproduktion dadurch gestört werden würde, es mussten wesentliche Verbesserungen an den vorhandenen russischen Panzertypen vorgenommen werden. Auch das GKO griff ein, nachdem es von zahlreichen Beschwerden von Fronteinheiten überschwemmt worden war, dass ein ‘längerer Arm’ benötigt wurde, um die deutschen Panzer zu erreichen und erfolgreich zu bekämpfen. Vier Entwicklungsteams von Kanonen wurden aufgefordert, ein Sofort-Programm zur stärkeren Bewaffnung des T-34 zu starten. Die Teams von Grabin und Petrow arbeiteten bereits an 85-mm-Kanonen, als Grabins Büro vom 23 Jahre alten A. Savin übernommen wurde, als dessen bisheriger Chef zum Zentralen Artillerie-Entwicklungsbüro (TsAKB) nach Moskau versetzt wurde. Zudem begann noch das Team von Siderenko mit den Arbeiten an ihrer 85-mm-Kanone S-18. Die neuen Kanonen wurden auf dem Testgelände von Gorokhovieskiy außerhalb von Gorki erprobt und Grabins ZiS-53 wurde zum Sieger erklärt. Leider vertrug sich aber der neue Panzerturm, welcher von V. Kerichew bei Krasnoye Sormovo in Gorki entwickelt worden war, nicht mit der neuen Kanone. Offenbar hatte dieser nämlich den Turm um Petrovs D-5-Kanone herum entwickelt, welche früher zur Verfügung gestanden hatte und sich bereits für den Jagdpanzer SU-85 in Produktion befand. Zwei unbewaffnete T-34/85 waren bis zum 15. Dezember 1943 fertiggestellt worden und das GKO genehmigte den neuen Typ für den sofortigen Bau und Einsatz trotz dieser Probleme. Um weitere Verzögerungen zu vermeiden, befahl das NKTP den T-34/85 vorübergehend mit der D-5T-Kanone zu bauen, bis Savin einen neuen Panzerturm für Grabins neue und modifizierte ZiS-53-Kanonen sowie weiteren Verbesserungen entworfen hatte. Diese vorläufige Zwischenlösung, der T-34/85 Modell 1943 mit der D-5T-Kanone, ging noch im Dezember 1943 bei Zavod Nr. 112 in Krasnoye Sormovo in Produktion. Die Freigabe für die Serienproduktion erfpgte am 15. Dezember 1943 und bis zum Ende des Jahres waren bereits 293 fertiggestellt worden. Im Jahr 1944 folgten weitere 11.000 T-34/85 des Modell 1943 und vor allem Modell 1944.   Die zwischenzeitlich modifizierte, neue Kanone wurde ZIS-S-53 genannt, um Savins Einfluss auf den Entwurf zu würdigen und ersetzte im Frühjahr 1944, zusammen mit dem neuen Turm, den bisherigen mit der D-5T-Kanone. Dieser Panzer war nun der T-34/85 Modell 1944. Der T-34/85 Modell 1943 und 1944 unterschieden sich in vielerlei Hinsicht. Der augenscheinlichste Unterschied war der Geschützmantel, doch beim Modell 1944 war auch die Kommandantenkuppel nach hinten versetzt, um den Kanonier mehr Platz zu geben und ein Funkgerät in der Nähe des Kommandanten unterzubringen. Der T-34-85 bedeutete nicht nur einen wichtigen Schritt vorwärts bezüglich einer höheren Feuerkraft, sondern endlich wurde auch der Drei-Mann-Turm (Kommandant, Kanonier und Ladeschützen) mit vollständigen visuellen Beobachtungsmöglichkeiten und Funkgeräten für den Panzerkommandanten eingeführt, was bei den deutschen Panzerkampfwagen schon lange üblich war und ein wichtiger Teil ihrer bisherigen, taktischen Überlegenheit bildete. Die Produktion des T-34-85 ersetzte nicht sogleich den gesamten Bau des T-34 Modell 1943 mit der 76-mm-Kanone in allen Panzerfabriken, machte aber trotzdem den Großteil der russischen Panzerproduktion im Jahr 1944 aus. Zu Anfang wurde der neue T-34 von den Deutschen irrtümlich als T-43 identifiziert, über den es einige Meldungen gab und der über einen besseren Panzerschutz verfügen sollte. Im Oktober 1943 entschied das NKTP auch endgültig die Produktion von leichten Panzern zu beenden, nachdem nur 120 T-80 ausgeliefert worden waren. Zu diesem Zeitpunkt des Krieges waren die sowjetischen leichten Panzer praktisch unbrauchbar gegen deutsche Panzer und die benötigten Mengen an Aufklärungspanzern und leichten Unterstützungspanzer für die Infanterie konnten von Lend-Lease-Modellen wie dem Stuart oder Valentine ausgefüllt werden. Einsatz Im Zusammenhang mit dieser Entscheidung wurden im November 1943 die sowjetischen Tank-Brigaden erneut reorganisiert, wobei alle leichten Panzer bei diesen gestrichen wurden und die neuen Brigaden nur noch aus dem T-34 Modell 1943 und T-34/85 bestanden. Die Mischung aus T-34 mit der 76-mm oder 85-mm-Kanone war willkürlich und nur davon abhängig, welcher Typ gerade zur Verfügung stand, obwohl Garde-Einheiten natürlich mit der besseren Ausrüstung ausgestattet wurden, wenn dies möglich war. Die leichten Panzer wurden den mechanisierte Artillerie-Einheiten und einigen anderen Formationen zur Aufklärung oder Verbindungsaufgaben beigegeben. Verfügbar in Abertausenden, übernahm der T-34 die Herrschaft über das Schlachtfeld, zwang die deutschen Truppen immer mehr Defensive und gewann schließlich die taktische und strategische Initiative im ‘Großen Vaterländischen Krieg’ für die Sowjetunion. Nach dem Krieg wurde der T-34/85 und seine Nachfolger noch lange weiter verwendet und war noch im Koreakrieg der wichtigste mittlere Kampfpanzer. Gleichzeitig wurde er noch bis in die Mitte der 1950er Jahre weitergebaut, bis er vom T-54 endgültig abgelöst wurde. Bei anderen Armeen stand er noch bis Mitte der 1960er Jahre im Dienst und tauchte in manchen Buschkriegen auch noch viel später auf. In Erinnerung wird der T-34/85 jedoch als der hervorragende Panzer bleiben, welcher den Zweiten Weltkrieg für die Rote Armee gewonnen hat. Nach der Einführung des T-34/85 war die Rote Armee seit Sommer 1944 so stark, dass sie für den Durchbruch durch die deutsche Verteidigungszone an der Front lediglich ihre Panzer- und mechanisierten Korps benötigte. Die frischen Panzerarmeen wurden erst bei einem Einbruch von etwa 25 bis 40 Kilometern Tiefe eingesetzt, sodass sie weit in das deutsche Hinterland eindringen konnten. Nach dem Durchbruch in die Tiefe des Raumes war ihre Aufgabe, die deutschen operativen Reserven zu zerschlagen und so keine Verteidigungslinien mehr im rückwärtigen Raum zuzulassen. Die sowjetischen Panzer griffen mit tief gestaffelter, danach folgender Infanterie an. Diese Angriffe erfolgten möglichst tief und starr in frontaler Richtung. Erst in der Nacht wurde angehalten, um möglichst viel Infanterie aufschließen zu lassen, die sich eingrub und das neu eroberte Gelände sicherte. Die Gegenangriffe deutscher Panzereinheiten wurden zumeist schon in schnellen Begegnungsschlachten abgewehrt. Durch den zunehmenden Einsatz von Panzernahbekämpfungsmitteln bei der deutschen Infanterie, wie Panzerschreck und Panzerfaust, brachten die sowjetischen Panzerbesatzungen Bretter oder Gitter behelfsmäßig an mehr …

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Scroll to Top