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03-1916, März 1916


Kriegstagebuch des Ersten Weltkrieges für März 1916.

Hügel Toter Mann
Französische Soldaten suchen Schutz in einem Graben am Hügel ‘Toter Mann’ östlich von Verdun.

Wehrpflicht in Großbritannien eingeführt – Kaiser Wilhelm verweigert seine Unterstützung zum uneingeschränkten U-Boot-Krieg und Rücktritt von Admiral Tirpitz – Smuts Kilimandscharo-Offensive beginnt – Zweiter Entsatzversuch für Kut und Schlacht von Dujaila in Mesopotamien – deutsche Angriffe auf beiden Ufern der Maas bei Verdun – Deutschland erklärt Portugal den Krieg – Fünfte Schlacht am Isonzo – US-Armee überquert die Grenze zu Mexiko, um Pancho Villa zu verfolgen – Erste Schlacht am Narotschsee – Offensive der russischen Nordfront im Baltikum – erstes U-Boot durch eine Wasserbombe vernichtet – Briand eröffnet die alliierte Paris-Konferenz.

März 1916

Seiteninhalt:

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Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 1. März 1916:

Martinsyde 'Elephant'
Eine Martinsyde ‚Elephant‘, eines der erfolgreichsten Flugzeuge 1916/17.

Luftkrieg
Frankreich: Die erste vollständig mit Martinsyde G.100 (Spitzname ‚Elephant‘ = ‚Elefant‘) ausgerüstete Einheit des Royal Flying Corps (27. Squadron) trifft ein.
Großbritannien: Zwei Blitzangriffe durch deutsche Wasserflugzeuge auf Küstenstädte im östlichen Kent. Insgesamt 7 Einflüge, wovon 3 verloren gehen (davon 2 abgeschossen durch britische Flugzeuge). Es gibt durch 55 abgeworfene Bomben 41 Opfer und 100 Häuser werden beschädigt.
Mesopotamien: 3 deutsche Flugzeuge werfen 50 Bomben auf Kut, wo ein Hospital getroffen wird, indem es 26 Verluste gibt.

Westfront
Verdun: Die gesamte Frontlinie liegt unter heftigem deutschen Artilleriebeschuss von 9 bis 17 Uhr. Beide Seiten konsolidieren ihre Stellungen. Besuch vom französischen Präsident Poincare.

Ostfront
Russland: Im März organisiert Dr. Daniel Gardner in Petrograd die Lieferung von britischen Gasgranaten. Das STAWKA gibt die ersten allgemeinen Vorschriften für den Grabenkrieg heraus.

Südfronten
Serbien: Im März beginnt Generalstabschef Falkenhayn mit dem Abzug der deutschen 103. Division und dem Alpenkorps. Es bleibt nur der Kader der 101. Division zurück, um den Bulgaren gegen die alliierten Truppen in Saloniki Rückhalt zu geben.

Mittlerer Osten
Armenien: Die erste von vier Divisionen der türkischen Zweiten Armee (Ahmed Izzet Pascha) von Gallipoli trifft in Diyarbekir ein. Ferid Pascha Vehib ersetzt im März (bis Juni 1918) Mahmud Kamil Pascha als Befehlshaber der türkischen Dritten Armee.
Syrien: Während des März sieht sich Feisal zusammen mit Djemal einen türkischen Propagandafilm in Damaskus an.
Mesopotamien, Kut: Der Beschuss durch 22 türkische Geschütze verursacht 37 Opfer unter der britischen Garnison.

Afrikanische Fronten
Sudan: Der Sultan von Darfur rebelliert gegen die britische Herrschaft.
Cyrenaica: Während des März verbündet sich Muhammed Hilal, der Bruder des Senussi-Führers Ahmed, mit den Italienern in Tobruk und hilft bei der Beruhigung der Bevölkerung durch Lebensmittel.

Seekrieg
Deutschland: Die Marine verfügt jetzt über 52 U-Boote (davon 20 in der Flottille in Flandern, 12 im Mittelmeer, 4 in der Ostsee).
Großbritannien: Während des März werden in das erste U-Boot Hydrofone eingebaut (vermutlich in B3 auf jeder Seite des Rumpfes), welches damit Geräusche mit 2° Genauigkeit bei Testversuchen im Firth of Forth erkennen kann.
Von März an müssen allen Schiffe über 500 t für den Handel von und nach Großbritannien über eine Lizenz verfügen.
Ostsee: Russland beginnt mit groß angelegte Minenoperationen (die deutsche Flotte folgt im April).
Mittelmeer: ​​U68 versenkt die Schaluppe HMS Primula.
Nordsee: Das erste von fünf R-Klassen-Schlachtschiffe mit 38-cm-Geschützen (HMS Revenge) tritt der Grand Fleet im März bei. Zwei weitere folgen im Mai, eines im Dezember und das Letzte im September 1917.

Geheimkrieg
Griechenland: Im März erscheint ein vorteilhafter Bericht vom MI5 über den Agenten ‚Z‘ (Compton Mackenzie), welcher darauf hin zum Hauptmann befördert wird und viermal soviel monatliche finanzielle Zuwendungen erhält.

Heimatfronten
Großbritannien: Im März steigen die Lebensmittelpreise im Einzelhandel um 2 % auf 49 % seit Kriegsbeginn. Nationales Treffen für Kriegsanleihen in der Guildhall.
Indien: Der neue Haushalt führt zu einem Anstieg der Abgaben und Einkommenssteuer um mehr als die Hälfte.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 2. März 1916:

Grenadiere der britischen Scots Guards
Grenadiere der britischen Scots Guards bereiten Mills-Granaten in Flandern vor.

Westfront
Flandern: Die britische 17. Division erobert ihre Stellungen zurück, welche sie am 14. Februar nördlich von Ypern-Comines-Kanal verloren hatte. Die Vierte Armee des BEF löst die französische Zehnte Armee in ihrer 25 km langen Frontlinie im Abschnitt Loos-Ransart ab. Die britische 12. Division befindet sich in Kämpfen am Hohenzollern-Krater (bis 18. März).
Verdun: Deutscher Artilleriebeschuss nördlich der Stadt. Straßenkämpfe im Ort Douaumont. Die französischen Truppen wehren einen Angriff auf Vaux ab, wobei Hauptmann de Gaulle (der zukünftige Anführer der Frei-Franzosen im 2. Weltkrieg und späterer Staatschef) verwundet und gefangen genommen wird.

Ostfront
Russland: Der französische Oberbefehlshaber Joffre fordert eine russische Offensive, um den Druck auf Verdun zu verringern.

Seekrieg
Mittelmeer: Alliierte Konferenz auf Malta bis zum 7. März, wobei beschlossen wird, die 18 Patrouillenzonen auf 11 zu reduzieren. Die italienischen Delegierten gestehen ein, dass ihre vier Zonen 76 Patrouillenboote erfordern, sie aber nur 50 verfügbar haben.

Neutrale
Rumänien: Tod der Witwe Q. Elizabeth (Elisabeth of Wied, Drehbuch ‚Carmen Sylva‘) im Alter von 72 Jahren.

Heimatfronten
Großbritannien: Alle alleinstehenden Männer im Alter von 18 bis 41 Jahren können zum Militärdienst einberufen werden. Lord Derby kritisiert die Ausnahmen, Frauen müssten Männer zu Hause ersetzen können.
Der Schlussbericht der Königlichen Kommission zu Geschlechtskrankheiten enthält den Vorschlag für eine kostenlose Behandlung für die zu 10 % infizierte Stadtbevölkerung.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 3. März 1916:

Luftaufnahme Fort Douaumont
Luftaufnahme des von den deutschen Truppen bereits eroberten Fort Douaumont vor Verdun.

Westfront
Verdun: Französischer Erfolg bei Douaumont (und am 7. März).

Naher Osten
Armenien: General Abatsiew mit 10.000 Mann nimmt Bitlis mit 1.000 Kriegsgefangenen und 20 Kanonen durch einen überraschenden Bajonettangriff im Schneesturm. 2 russische Bataillone landen bei Atina an, um gegen Trapezunt vorzurücken, welches 100 km westlich liegt. Weitere russische Truppen landen bei Mapavri in der Nacht vom 6. auf den 7. März. Am 8. März besetzt General Lyakhow den Hafen Rize, 50 km vor Trapezunt, und drängt die türkischen Truppen hinter den Fluss Hippopotamus am 9. März zurück.
Mesopotamien: Gertrude Bell kommt in Basra als Repräsentant des Arabischen Büros an.

Seekrieg
Nordsee: Das erste Minenleger-U-Boot der Royal Navy, E24, legt ein Minenfeld vor der Mündung der Elbe, geht aber beim zweiten Einsatz am 21. März verloren.

Neutrale
Portugal: Die Portugiesen besetzen 4 deutsche Handelsschiffe in Madeira.
USA: Der Gore-Mclemore Senatsbeschluss, welcher Amerikanern verbieten soll auf Schiffen kriegführender Mächte mitzufahren und Reisepässe dafür verwehren soll, wird am 7. März niedergeschlagen.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 4. März 1916:

angreifendes deutsches U-Boot
Ein angreifendes deutsches U-Boot im Atlantik.

Seekrieg
Deutschland: Tirpitz und Admiral Holtzendorff erhalten vom Kronrat von Kaiser Wilhelm II. keine Unterstützung zum uneingeschränkten U-Boot-Krieg, dessen Entscheidung auf den 1. April verschoben wird.
Ost-Atlantik: U32 (Spiegel) eröffnet eine neue Offensive und versenkt den britischen Tanker Teutonia 100 km südwestlich von Fastnet. 13 deutsche U-Boote werden in die südwestlichen Approaches (Meeres-Zufahrtsstraßen nach Großbritannien) gesendet (bis zum 24. April). UC-Minenleger-U-Boote legen 73 Minenfelder mit insgesamt 710 Minen, welche 30 Schiffe bis zum April versenken.

Westfront
Verdun: Franz Marc, der deutsche expressionistische Maler fällt im Alter von 36 Jahren durch eine französische Granate bei der Burg Goussainville. In einem Brief eines deutschen Verwundeten, welcher zurückkehren konnte, steht geschrieben: ‚es ist wie eine Vision in der Hölle‘ (vom 3. März). Die deutschen Truppen werden östlich vom Kamm Poivre zurückgeschlagen.

Afrikanische Fronten
Die 5. indische Leichte Infanterie (517 Mann) landet aus Kamerun kommend in Mombasa an. Die Portugiesen beschlagnahmen deutsche Schiffe in Lourenco Marques.

Politik
Ein Anglo-Russisches Militär-Abgrenzungsabkommen über Persien erweitert die Vereinbarung aus dem Jahr 1907 auf die Linie Khanikin-Isfahan-Birdjan.

Heimatfronten
Deutschland: Ausgabe der 4. Kriegsanleihe (bis zum 24. März).


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 5. März 1916:

Panorama-Foto Kampfgebiet Ostafrika
Panorama-Foto von der typischen Landschaft des Kampfgebietes in Ostafrika, aufgenommen von den südafrikanischen Royal Engineers.

Afrikanische Fronten
Ostafrika – Smuts Kilimandscharo-Offensive beginnt: Stewarts 1. Division (4.000 Mann) rückt von Longido aus vor. Smuts verfügt über insgesamt 18.400 Mann (+ 9.000 in Garnisonen), 57 Kanonen (+9 in Garnisonen), 99 MGs (+25 in Garnisonen) und 4 Flugzeuge gegen 6.000 deutsche Soldaten mit 18 Kanonen und 37 MGs.

Naher Osten
Mesopotamien: Das neue große Kanonenboot Mantis der Royal Navy tritt der Tigris-Flottille bei.

Seekrieg
Nordsee: Admiral Scheers Einsatz mit der Hochseeflotte (bis zum 6. März) bis zur Insel Texel, dem bisher am weitesten südlichen Vorstoß überhaupt. Dabei wird fast die Harwich Force abgeschnitten, aber die britische Admiralität ruft sie noch rechtzeitig zurück und schlechtes Wetter durchkreuzt den Einsatz der Grand Fleet.

Luftzkrieg
Großbritannien: Versuchte Luftangriffe in der Nacht vom 5./6. März auf die Gegend von Forth, Tyneside und Teesside durch 3 deutsche Zeppeline. Dabei 70 Opfer in Hull, Lincs, Leics und Kent.
Mesopotamien: Türkisches Maschinengewehrfeuer bringt eine Voisin des Royal Flying Corps bei Es-Sinn zum Absturz.

Geheimkrieg
Westfront: Der deutsche Agent 17, Baron Schluga, schickt seinen letzten Bericht aus Paris, da er altersbedingt in den Ruhestand treten muss. Er stirbt im Alter von 76 Jahren im Jahr 1917.
Neue britische DMI-Befehle zur Überprüfung des Intelligence Corps abseits der Westfront.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 6. März 1916:

Deutscher Infanterieangriff bei Verdun.
Deutscher Infanterieangriff bei Verdun.

Westfront
Verdun: Nach einem heftigen Artillerie-Beschuss greift die deutsche 4. Division westlich der Maas an, entlang eines 6,5 km breiten Frontabschnittes und nimmt Regneville und Hügel 265 nordwestlich von der Stadt.

Afrikanische Fronten
Kamerun: Die Hälfte der britischen Truppen wird nach Nigeria abkommandiert, der Truppenabzug beginnt am 16. März.
Süd-Algerien: 500 Senussi-Krieger mit 3 Kanonen nehmen den Grenzposten Djanet und schlagen eine Entsatztruppe bis zum 25. März ab.

Luftkrieg
Sinai: Flugzeuge des Royal Flying Corps bombardieren El Hassana (sowie am 14. März) und zerstören am 26. März einen türkischen Stützpunkt bei Bir-el-Hassa.
Westfront: 31 Flugzeuge des Royal Flying Corps greifen den Eisenbahnendpunkt und Truppenquartiere bei Carvin an und werfen 2t Bomben ab. Deutsche Gefangene berichten später, es wären dabei mindestens 37 Mann getötet worden.

Neutrale
USA: Baker wird zum Kriegsminister ernannt.

Heimatfronten
Großbritannien: Besuch von russischen Journalisten.
Das ‚Women’s National Land Service Corps‘ (Nationales Frauen-Landarbeiter-Korps) wird gebildet.
Die Bestandteile beim Brauen von Bier werden um 12,5 % reduziert.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 7. März 1916:

Französische Soldaten suchen Schutz in einem Graben
Französische Soldaten suchen Schutz in einem Graben am Hügel ‚Toter Mann‘ östlich von Verdun.

Westfront
Verdun: Deutsche Truppen nehmen Fresnes südöstlich der Stadt. Französischer Erfolg südlich von Forges, aber die 67. Division am Westufer der Maas hat alleine 3.000 Kriegsgefangene eingebüßt.

Ostfront
Baltikum: Deutsche Artillerie aktiv südwestlich der Insel Dahlen am Fluss Düna. Ein deutscher Angriff über die Düna am 9. März wird abgeschlagen. Am 14. März liegt dann der Abschnitt bei Riga unter Artillerie-Bombardement.

Naher Osten
Mesopotamien – Zweiter Entsatzversuch für Kut: Aylmers 23.335 Mann mit 68 Kanonen unternehmen einen Nachtmarsch um den türkischen südlichen Flügel herum.

Afrikanische Fronten
Ostafrika: Die britische 2. Division (8.500 Mann) geht vom Endbahnhof Mbuyane, bei dem sich auch ein Flugplatz befindet, vor und besetzt am 9. März wieder Salaita.

Seekrieg
Nordsee: Der britische Zerstörer Coquette läuft vor der britischen Ostküste auf eine Mine und sinkt.

Luftkrieg
Palästina: 2 Wasserflugzeuge des Royal Navy Air Service vom Träger Ben-my-Chree fotografieren das neu eingetroffene deutschen Jasta 300 (mit 14 Etrich Tauben) auf einem Flugplatz in der Nähe von Beerscheba. Das erste deutsche Flugzeuge wird über dem Sinai Mitte April gesichtet.

Heimatfronten
Frankreich: Kriegsminister Gallieni kritisiert den Armee-Oberbefehlshaber Joffre im Kabinett.
Großbritannien: Der australische Premierminister Hughes trifft ein.
Churchill greift die Admiralität wegen ihrer Langsamkeit im House of Commons an, als Balfour die Schätzungen der Marine vorlegt. Seine Attacke wird aber zunichtegemacht, als er auch den Rücktritt von Fisher fordert. Er kehrt nach einem Aufschrei der Empörung am 12. März nach Frankreich zurück.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 8. März 1916:

Deutscher Soldat beobachtet Fort Vaux
Ein einsamer deutscher Soldat beobachtet von einem eroberten französischen Schützengraben aus das Fort Vaux.

Westfront
Verdun: Die deutschen Truppen werden vor Fort Vaux zurückgeschlagen. Ein verrückter Bajonettangriff eines französischen Regiments stellt durch die Zurückeroberung von Bois des Corbeaux die Frontlinie am Westufer der Maas wieder her, nach einem deutschen Vordringen über 4 km.

Mittlerer Osten
Osmanisches Reich: Enver Pascha kehrt nach einer Inspektionsreise durch Syrien und Palästina nach Konstantinopel zurück.
Mesopotamien – Schlacht von Dujaila (bis 9. März): Aylmer überrascht zwar die türkischen Truppen, greift aber zu spät an und verliert 3.474 Mann (1.285 türkische Verluste).
Persien: Russische Truppen besetzen Sennah.

Politik
Mexiko: Der deutsche Botschafter Eckhardt schlägt einen schwedischen Diplomaten für den Krone-Orden 2. Klasse vor, weil dieser deutsche Telegramme aus Washington nach Berlin weiterschickt. Der britische Royal Navy Room 40 fängt die Nachricht ab und realisiert deren Bedeutung im Mai.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 9. März 1916:

'La Voie Sacree'
Über die ‚La Voie Sacree‘ (dem heiligen oder auch verfluchten Weg), der Straße von Bar-le-Duc nach Verdun, rollt unablässig französische Verstärkung und Nachschub in die Schlacht.

Westfront
Verdun – deutsche Angriffe auf beiden Ufern der Maas: kleine Geländegewinne beim Dorf Vaux Dorf und auf dem Mort Homme (Hügel ‚Toter Mann‘). Petain verlangt die ununterbrochene Versorgung mit Verstärkungen und bekommt zwischen dem 10. und 31. März 7 frische Divisionen.

Ostfront
Galizien: Ein deutscher Angriff auf Cebrow wird zurückgeschlagen.

Naher Osten
Saloniki: Falkenhayn befiehlt Gallwitz, Offensivpläne fallen zu lassen und eine defensive Linie um den See Doiran und im Vardartal zu halten.

Politik
DEUTSCHLAND ERKLÄRT PORTUGAL DEN KRIEG (ÖSTERREICH-UNGARN am 15. März), da die Regierung die Freigabe der beschlagnahmten deutschen Schiffe ablehnt.

siehe auch: Portugiesische Armee

Neutrale
USA: Pancho Villa überfällt Columbus, New Mexico, mit 500 Mann (100 Verluste), wobei auch 17 Amerikaner getötet werden.

Heimatfronten
Großbritannien: Luftkrieg-Debatte im Oberhaus, welche vom Airboard fordert, leistungsstärkere Flugzeuge und Flak einzusetzen.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 10. März 1916:

42-cm-Mörser 'Dicke Bertha' in Feuerstellung
Ein 42-cm-Mörser Dicke Berta in Feuerstellung wird schussfertig gemacht.

Westfront
Aisne: Nach einer 10-stündigen Artillerievorbereitung nimmt ein deutscher Angriff zwischen Tryon und Berry-au-Bac wichtige Geländeabschnitte von der französischen 55. Division. Die Kämpfe halten bis zum 18. März an.
Verdun – Deutsche Truppen erobern wieder den Wald von Corbeaux und sichern sich eine Ausgangsstellung für den ersten Angriff auf Fort Vaux.
Joffre besucht Petain das erste Mal.
Maas: Die Franzosen finden geflutete deutsche Minenschächte in der Nähe von St. Mihiel.

Ostfront
Polen: Deutsche Angriffe östlich von Koslow werden abgewehrt.

Naher Osten
Mesopotamien, Kut: In einem Brief an Townshend schlägt Khalil Pascha dessen Kapitulation vor, was abgelehnt wird.

Afrikanische Fronten
Ostafrika: Die 2. südafrikanische Kavallerie erobert Taveta nach einem Geplänkel zurück, die britische Bahn aus Voi erreicht den Ort am 23. März.

Heimatfronten
Großbritannien: Nachwahlen in Ost-Herts, wobei der unabhängige Kandidat und Flieger Pemberton Billing die Troy schlägt. In seiner ersten offiziellen Ansprache am 21. März verlangt er einen Flieger-Ausschuss.

Besetzte Gebiete
Belgien: Der Kaiser als Oberbefehlshaber klagt in Charleville: ‚Ich könnte genauso gut in Deutschland leben‘, worauf Generalstabschef Falkenhayn ihm keine Antwort gibt.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 11. März 1916:

USS Nevada
Das Schlachtschiff USS Nevada nach Fertigstellung.

Neutrale
USA: Der Bau des ersten 356-mm-Kanonen-Schlachtschiff Nevada ist abgeschlossen, sie und ihr Schwesterschiff Oklahoma (fertig am 2. Mai) haben eine starke Deckpanzerung und eine zentrale Feuerleitung. Die noch größere Pennsylvania und Arizona folgen am 12. Juni bzw. 17. Oktober 1916.

Südfronten
Italienische Front – Fünfte Schlacht am Isonzo (bis zum 15./16. März) wird durch die Italiener begonnen, um den Franzosen bei Verdun zu helfen. Es werden 7 Korps und 2 Alpini-Gruppen eingesetzt, aber Schnee und Regen beeinträchtigen die Offensive, sodass diese vorzeitig abgebrochen wird.

Naher Osten
Mesopotamien: Gorringe ersetzt Aylmer als befehlshabender General des britischen Tigris-Korps.

Afrikanische Fronten
Ostafrika: Tighes britische 2. Division (270 Verluste) nimmt Latema Nek am Kilimandscharo bis zum nächsten Tag gegen den Widerstand von Major Krauts 1.000 Mann der deutschen Schutztruppe (mindestens 123 Verluste).

Politik
Dänemark: Die skandinavischen Könige bekräftigen ihre Neutralität in Kopenhagen.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 12. März 1916:

Grossdamiral Tirpitz
Großadmiral Tirpitz (Bildmitte), der Begründer der deutschen Flotte, mit dem Kaiser (links) und Admiral von Holtzendorff, des wegen schwerer Krankheit zurückgetretenen Flottenchefs.

Seekrieg
Deutschland: ADMIRAL TIRPITZ TRITT ZURÜCK.
Adria: Admiral Haus Memorandum an Generalstabschef Conrad von Hötzendorf verhindert ein ‚rücksichtsloses Unternehmen‘ der österreich-ungarischen Flotte, welches für die von dem Heer geplante Landoffensive in Tirol vorgesehen ist. Er führt darin mindestens 25 Fälle an, in denen österreich-ungarische Kriegsschiffe nur knapp überlegenen alliierten Flotteneinheiten oder U-Booten entwichen sind.

Südfronten
Frankreich: Die alliierte Konferenz in Chantilly entscheidet sich für den Status quo in Saloniki. Die Italiener werfen ein, dass eine Offensive in Albanien unmöglich ist.
Italienische Front: Italienische Artillerie aktiv am mittleren Isonzo.

Mittlerer Osten
Persien: Baratow nimmt Karind, westlich von Kermanshah.
Afghanistan: Der Amir teilt zwar der Mission von Hentig mit, dass er es erlauben wird, wenn ca. 20.000 türkisch-deutsche Truppen Belutschistan angreifen, aber Großbritannien hat ihm gleichzeitig auch mit 40.000 Rupien bestochen.

Politik
Frankreich: Die alliierte Konferenz in Chantilly entscheidet sich am 13. März für eine Sommer-Offensive.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 13. März 1916:

Italienische Alpini-Soldaten
Italienische Alpini-Soldaten beim Marsch durch das verschneite Gebirge.

Südfronten
Italienische Front: Die italienische 21. Division gewinnt einen Buckel des Monte San Michele.
Saloniki: Die französische 243. Brigade (122. Division) beginnt mit einem Vormarsch mit kleineren Gefechten entlang des Vardar bis zur Grenze und vertreibt eine deutsche Patrouille aus dem Dorf Machukovo am 16. März. Die britische 7. Gebirgsbrigade wird südlich des See Doiran bis zum 31. März in die Linie gezogen.

Ostfront
Russland: STAVKA versendet heute insgesamt 504 Telegramme mit 52.814 Wörtern.

Luftkrieg
Verdun: Das französische Flieger-Ass Guynemer wird durch das MG-Feuer einer Aviatik an einem Arm verwundet und kann kaum noch zurückfliegen. Er fällt für 3 Monate verwundet aus.
Es befinden sich jetzt 6 französische Escadrilles mit insgesamt 36 Jagdflugzeugen in dem Abschnitt. Die Franzosen gewinnen dadurch die Luftüberlegenheit.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 14. März 1916:

Rolls-Royce Admiralty Pattern
Der Rolls-Royce Admiralty Pattern war einer der erfolgreichsten Panzerwagen und befand sich in Afrika und im Fernen Osten noch zu Beginn des 2. Weltkrieg im Einsatz.

Afrikanische Fronten
Libysche Wüste – Generalmajor Peyton erobert Sollum zurück: 10 Panzerwagen erstürmen das Lager der Senussi 33 km weiter westlich und erbeuten 3 Kanonen, 9 MGs sowie 40 Kriegsgefangene, darunter auch türkische Offiziere. 9 Panzerwagen retten 97 Kriegsgefangene (hauptsächlich von der Royal Navy) 190 km östlich von Sollum am 17. März.
Ostafrika: Deventers südafrikanische berittene Brigade besetzt Moshi und stellt den Kontakt zur 1. ostafrikanischen Division her, welche 100 km weit vorgerückt ist.

Westfront
Verdun: Die französischen Truppen wehren einen schweren Angriff zwischen Béthincourt und Cumieres nach deutschem Artilleriebeschuss seit dem 12. März ab, aber die deutschen Truppen gewinnen Stellungen am Fuß des Mort Homme (Hügel 295, ‚Toter Mann‘). Französischer Abwehrerfolg dort am folgenden Tag.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 15. März 1916:

Gefallene italienische Soldaten
Gefallene italienische Soldaten am Isonzo.

Südfronten
Isonzo – Verluste der italienisch Dritte Armee in der Fünften Schlacht: 1.882 Mann, bei den österreich-ungarischen Verbänden 1.985 Mann.

Naher Osten
Mesopotamien: Der Wasserlauf des Tigris steigt bis zum 23. März um einen Meter an, wodurch die britische Stellung Dujaila Redoubt überschwemmt wird und die britische Tigris-Bootsbrücke beschädigt wird.

Geheimkrieg
Die Mission des Barons Stotzingen verlässt Berlin und kommt am 17. März in Konstantinopel an. Ziel ist es eine Funkverbindung zur deutschen Kolonie Ostafrika von Arabien aus herzustellen. Am 26. März reist die Mission per Zug weiter.

Seekrieg
Deutschland: Admiral Capelle wird Nachfolger von Tirpitz als deutscher Marineminister.
Großbritannien: Britische Mitteilung an alle im Fernen Osten oder Australien befindlichen Schiffe, die Kap-Route statt den Weg über den Suez-Kanal zu benutzen, um den deutschen U-Booten im Mittelmeer zu entgehen.

Besetzte Gebiete
Belgien: Deutsche Anordnung für die Universität Gent, alle Vorlesungen in Flämisch zu halten.

Neutrale
Mexiko – US-Armee überquert die Grenze, um Pancho Villa zu verfolgen: Brigade-General Pershings 6.000 Kavalleristen plus die ersten vom US-Militär verwendeten, bewaffneten Flugzeuge dringen nach Mexiko ein. Die 7. US-Kavallerie (5 Verwundete von 370 Berittenen) zersprengen 300 Villistas (91 Verluste) in San Geronimo am 29. März. Es folgen noch sechs kleinere Gefechte im April.

Heimatfronten
Portugal: Dr. Almeida bildet die Regierung der ‚Heiligen Union‘.
Großbritannien: Das Board of Trade appelliert für weniger Fleischkonsum, sowie am 29. März für weniger Kraftstoffverbrauch der privaten Haushalte.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 16. März 1916:

Kraterlandschaft des Hügels 'Mort Homme'
Die Kraterlandschaft des Hügels ‚Mort Homme‘ (‚Toter Mann‘) bei Verdun nach dem heftigen Artilleriebeschuss.

Westfront
Verdun: Erneute deutschen Angriffe auf den Mort Homme (Hügel ‚Toter Mann‘) und Fort Vaux, letzteres wehrt fünf Angriffe ab. Das deutsche III. (Brandenburg-) Korps wird zurückgezogen, um aufgefrischt zu werden. Seit dem 7. März werden dem Korps die Wehrpflichtigen für das Jahr 1916 zugeführt.

Naher Osten
Armenien: Russische Truppen nehmen Mamahatun, 800 Kriegsgefangene und 5 Kanonen (ca. 78 km westlich von Erzerum).
Süd-Persien: Brigade-General Sykes Mission landet in Bandar Abbas und rekrutiert 180 Polizisten bis zum 31. März.
Ägypten: Chauvel wird der kommandierende General der neuen berittenen ANZAC-Division.

Afrikanische Fronten
Sudan: 2.000 ägyptische Truppen dringen aus Nahud in die Provinz Darfur ein.
Ostafrika: Nach einer Fahrt über den Pazifik trifft der deutsche Blockade-Brecher Marie im südlich gelegenen Sudi ein. Das Schiff bringt 6 Kanonen, Granaten für den (mittlerweile versenkten) Leichten Kreuzer Königsberg (dessen Geschütze aber geborgen wurden und nun von der Schutztruppe eingesetzt werden), 12 MGs, zusätzliche Kanoniere, 5 Millionen Schuss Patronen, Kleidung, Tabak und Eiserne Kreuze.

Seekrieg
Ionisches Meer: Das österreich-ungarische U-Boot U 24 (das ehemalige deutsche UC12) sinkt auf einer eigenen Mine vor Tarent, wird von den Italienern geborgen, repariert und als XI im März 1917 in Dienst gestellt.
Nordsee: Ein deutsches U-Boot versenkt das niederländische Passagierschiff Tubantia, sowie ebenfalls die Palembang am 18. März.

Politik
Deutschland gewährt dem Osmanischen Reich ein Darlehen im Wert von 20 Millionen Britischen Pfund.

Besetzten Gebiete
Belgien: Ein Kriegsgericht in Brüssel verurteilt 2 weibliche Agenten und 4 andere Belgier zu lebenslanger Haft oder Zwangsarbeit.

Heimatfronten
Frankreich: General Roques wird Nachfolger des kranken Gallieni als Kriegsminister.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 17. März 1916:

Krankenschwester-Postkarte
Deutsche Postkarte mit dem beliebten Krankenschwester-Motiv.

Ostfront
Das Frühlings-Tauwetter beginnt unerwartet früh, aber die russische Offensive wird nicht verschoben.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 18. März 1916:

Russische Gefangene am Narotschsee
Russische Gefangene werden am Narotschsee nach hinten gebracht. In der Schlacht werden etwa 120.000 Russen getötet, verwundet oder geraten in Gefangenschaft.

Ostfront
West-Russland – Erste Schlacht am Narotschsee (bis zum 14. April): Die Rekordzahl von 1.271 russischen Geschützen führt eine achtstündige Artillerievorbereitung durch, welche aber allerdings blind und ohne die gegnerischen Stellungen genau zu kennen, stattfindet. General Ragozas russische Zweite Armee (20 Divisionen mit zusammen 350.000 Mann) von Everts Westfront greift anschließend die deutsche Zehnte Armee (7 Divisionen mit 75.000 Mann und 300 Kanonen) an, gewinnt aber nur 1,5 km Gelände auf einer Frontbreite von knapp über 3 km, wobei 15.000 Mann eingebüßt werden. Die Russen wechseln daraufhin vom 19. bis 21. April zu Nachtangriffen über.

Mittlerer Osten
Mesopotamien, Kut: Townshend meldet über Funk, dass seine Nahrungsvorräte noch bis zum 15. April reichen, die Tagesrationen für die britischen Truppen werden um 560 Gramm reduziert.
Ägypten: Der Prinz von Wales tritt seinen Posten als Hauptmann beim Generalstab an.

Afrikanische Fronten
Ostafrika: Smuts beginnt entlang der Usambara-Bahn zum Fluss Ruwu vorzurücken, wo er am 23. März anhält. Sheppard ersetzt Stewart, welcher nach Indien abkommandiert wurde, als Befehlshaber der 1. ostafrikanischen Division am 19. März.

Seekrieg
Adria: Das österreich-ungarische U-Boot U6 versenkt den französischen Zerstörer Renaudin vor Durazzo.

Luftkrieg
Westfront: Ernst Udet erzielt seinen ersten Luftsieg von insgesamt 62; eine Farman F40 über Mülhausen während eines Einsatzes mit einer Fokker EIII einer kurzfristig improvisierten Jagdflieger-Einheit.

Heimatfronten
Großbritannien: Es gibt nun insgesamt 3.078 Munitions-Fabriken.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 19. März 1916:

Russische Infanterie in Schützengräben
Russische Infanterie in Schützengräben in Galizien.

Ostfront
Galizien: Russische Erfolge nordwestlich vom Brückenkopf Uscieczko am Fluss Dnjestr (bis zum 21. März).

Mittlerer Osten
Ägypten: Murray ersetzt Maxwell als Oberbefehlshaber nach einer zweitägigen Konferenz in Ismailia und Kairo über die Situation in Kut. Das MEF (britische Mittelmeer-Expeditionstruppen) und die Garnisonen werden am 20. März in EEF umbenannt.
Südpersien: Die Russen vertreiben eine kleine deutsche Mission aus Isfahan.

Afrikanische Fronten
Ostafrika: Die Royal Navy besetzt die Inseln Yambe und Long Island (am 22. März), und beschießt anschließend Tanga am 22. März.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 20. März 1916:

Flammenwerfer im Einsatz
Ein deutscher Flammenwerfer im Einsatz.

Westfront
Verdun, Westufer: Die 11. bayerische Division nimmt den Wald von Avocourt und 2.825 französische Kriegsgefangene, mithilfe von Flammenwerfern. An den Poivre-Höhen am Ostufer wird der deutsche Angriff jedoch abgewiesen.

Ostfront
Die russische Frontstärke besteht nun aus insgesamt 1.670.928 Infanteristen (in 130 Divisionen), 178.123 Kavalleristen (39 Divisionen), 6.180 Geschützen, 6.224 MGs und 500 Panzerwagen gegen 86 österreich-ungarische und deutsche Divisionen.

Naher Osten
Armenien: Der russische General Yudenich trifft Admiral Eberhardt in Batumi, um die Operationen gegen Trapezunt zu planen. Lyakhov erreicht Humurgan (zwischen dem 28-30. März) 33 km östlich davon, gegen Major Hungers türkische Truppen.

Afrikanische Fronten
Ostafrika: Fünf deutsche Angriffe unter Mondlicht gegen die ostafrikanische 1. Division (33 Mann Verluste) scheitern.

Seekrieg
Ärmelkanal: 4 britische Minenleger operieren vor der Mündung zur Themse und der Einfahrt in die Straße von Dover. Die britischen Wasserflugzeug-Träger Riviera und Vindex greifen den deutschen Wasserflugzeug-Stützpunkt an der Mole von Zeebrügge an, die Begleitzerstörer (HMS Lance wird getroffen) schlagen den Angriff von drei deutschen Zerstörern ab.

Luftkrieg
Besetztes Belgien: 19 britische, 19 französische und 16 belgische Flugzeug werfen 4,5 t Bomben auf den deutschen Wasserflugzeug-Stützpunkt von Zeebrügge.
Westfront: 10 unentschiedene deutsch-alliierte Luftkämpfe.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 21. März 1916:

Mortier de 280mle 14/15 Schneider
Ein schwerer französischer Mörser ‚Mortier de 280mle 14/15 Schneider‘ im Einsatz, eine wuchtige Waffe, welche für den Belagerungskrieg entworfen wurde.

Westfront
Verdun: Die deutsche Artillerie beschießt Hügel 304. Die Franzosen haben jetzt 1.294 Geschütze (davon 570 mittlere und schwere) vor Ort, alleine die 155-mm-Geschütze verfeuern 278.000 Granaten im März.

Ostfront
Baltikum – Offensive der russischen Nordfront (bis zum 26. März): die Fünfte Armee überquert die Dwina (Düna) in der Nähe von Jakobstadt mit 4 Divisionen, gewinnt etwa 1000 Meter Boden in den Sümpfen und verliert 28.000 Mann.
Westrussland: General Baluyews Truppen können 1.000 deutsche Kriegsgefangene am Narotschsee einbringen, als während Nebels zwei deutsche Regimenter zusammenbrechen.

Südfronten
Isonzo: Österreich-ungarischer Gas-Beschuss zwingt die Italiener dazu, ihre südlichen Geländegewinne aufzugeben.

Afrikanische Fronten
Ostafrika: Die südafrikanische berittene Brigade nimmt den Kahe-Hügel, aber die 1. ostafrikanische Division (290 Verluste) wird zwischen Krokodil-verseuchten Flüsse nach Norden hin aufgehalten (171 deutsche Verluste).

Luftkrieg
Westfront: Die Escadrille Américaine (N 124) wird aufgestellt, eine Freiwilligen-Jagdfliegereinheit und Vorläufer der legendären Escadrille Lafayette. Vorläufig sind aber kaum Flugeinsätze möglich.
Großbritannien – Fokker-Futter‘-Skandal: Noel Pemberton Billing greift die Regierung im House of Commons an, da amtlich zugelassene, aber veraltete Flugzeuge für das Royal Flying Corps von der Royal Aircraft Factory produziert werden: ‚Ich würde es so bezeichnen, dass eine ganze Reihe von unseren tapferen Offizieren … nicht im Kampf gefallen sind, sondern ermordet wurden‘ (Fokker E Jäger gegen BE2).

Neutrale
Dänemark verpflichtet sich, die Wiederausfuhr französischer Waren an die Mittelmächte zu unterbinden.

Heimatzfronten
Irland – Loyalisten-Demonstration gegen das Hauptquartier der Sinn Fein in Tullamore: 3 Polizisten werden verletzt, als geschossen wird.
Großbritannien: Das Kriegsministerium übernimmt den An- und Verkauf von allem russischen Flachs und Werg.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 22. März 1916:

Wasserbombe explodiert
Eine englische Wasserbombe explodiert während der Jagd auf ein deutsches U-Boot.

Seekrieg
Erstes U-Boot durch eine Wasserbombe vernichtet: Das Q-Schiff (U-Boot-Falle) Farnborough (Campbell) versenkt U 68 südwestlich von Irland. Die Deutschen erkennen die neue Waffe nach vergeblichen Angriffen am 15. und 20. April.
Ägäis: Das britische Minensuchboot Whitby Abbey schleppt 6 Kaik-Boote in Bucht von Lebedos (südlich von Smyrna) und landet 36 griechische Irreguläre. Diese töten oder nehmen 6 türkische Soldaten gefangen und vernichten 600 Stück Vieh (da die Briten davon überzeugt sind, dass die Türken Vieh nach Deutschland exportieren).
Das französische U-Boot Ampere greift versehentlich das österreich-ungarische Lazarettschiff Elektra an, was sich unter geringen Verlusten an Menschenleben auf Strand setzen kann.

Westfront
Verdun: Die deutschen Truppen dringen bei Haucourt und am Mort Homme (Hügel ‚Toter Mann‘) weiter vor, werden aber kurz vor Hügel 304 zum Stehen gebracht.

Südfronten
Italienische Front: Das Comando Supremo in Udine erhält mehrere Berichte über den österreich-ungarischen Truppenaufbau im Trentino und verstärkt die Verteidigung der italienischen Ersten Armee, einschließlich der Zuführung von 4 zusätzlichen Brigaden.

Naher Osten
Mesopotamien: Hauptmann T E Lawrence verlässt Kairo zu einer geheimen Mission nach Mesopotamien und kommt etwa am 30. März in Basra an. Die belagerte britische Garnison in Kut wird mit 1.300 Granaten beschossen.

Afrikanische Fronten
Ostafrika: Deutscher Rückzug 33 km hinter den Fluss Ruwu nach Lembeni, wobei die Kanone der Königsberg zurückgelassen wird.

Besetzte Gebiete
Ostfrankreich: Die Deutschen zwangsverpflichteten 2.000 Arbeiter aus Roubaix. Der Gouverneur von Lille fordert am 25. März die örtlichen Arbeitslosen auf, sich als freiwillige Arbeitskräfte zu melden.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 23. März 1916:

U139 in Harwich
‚U 35‘ wird zum erfolgreichsten U-Boot aller Zeiten und übersteht den Krieg. Hier liegt das Boot neben anderen bei seiner Übergabe in Harwich im Jahr 1918.

Seekrieg
Mittelmeer: Das deutsche U-Boot U 35 versenkt den 13.543 t großen britischen Truppentransporter Minneapolis (12 Opfer) 320 km östlich von Malta.
Das erste im österreich-ungarischen Pola zusammengebaute U-Boot, das Küsten-U-Boot der UB-Klasse UB 42 wird in Dienst gestellt.

Westfront
Somme: Britischer Überfall auf deutsche Gräben bei Gommecourt.

Ostfront
Westrussland: 300 Mann von Balujews V. Korps erfrieren.

Mittlerer Osten
Mesopotamien: Die beiden 127-mm-Geschütze der belagerten britischen Garnison von Kut setzen mithilfe von Luftbeobachtern 2 türkische Belagerungsgeschütze außer Gefecht.

Politik
Der britische Premierminister Lloyd George spricht vor der Pariser Wirtschaftskonferenz. King George V empfängt den italienischen General Cadorna. Die Alliierten weisen die amerikanische Lansing-Note vom 18. Januar zurück.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 24. März 1916:

französische Kanalfähre 'Sussex' nach ihrer Torpedierung
Die französische Kanalfähre ‚Sussex‘ nach ihrer Torpedierung. Der gesamte Bug vor der Brücke ist abgebrochen.

Seekrieg
Ärmelkanal: Das französische Fährschiff Sussex, welches zwischen Folkestone und Dieppe verkehrt, wird durch das Küsten-U-Boot UB 29 der Flandern-Flottille versehentlich torpediert, welches einen Truppentransporter annimmt. Dabei gibt es 50 Tote, darunter drei Amerikaner und der spanische Komponist Granados.
Nordsee: Die Harwich Force unternimmt mit dem Wasserflugzeug-Träger Vindex (5 Flugzeuge) einen Angriff gegen die vermutete Zeppelin-Halle bei Hoyer (Schleswig). Jedoch greifen 2 Flugzeuge stattdessen die Hallen in Tondern an und gehen dabei verloren. Die sichernden Zerstörer versenken 2 deutsche bewaffnete Trawler, aber Medusa geht nach einer Kollision mit Laverack verloren.

Politik
Deutschland: Drei Amerikaner sterben an Bord der französischen Ärmelkanal-Fähre Sussex, woraufhin der US-Botschafter in Berlin am 27. März eine Erklärung verlangt.

Heimatfronten
Osmanisches Reich: Ein Sprachen-Gesetz verpflichtet alle Unternehmen, Schulen und auf Schildern ab dem 10. Juli die türkische Sprache zu verwenden.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 25. März 1916:

Bristol Scout mit MG-Unterbrechergetriebe
Bristol Scout mit MG-Unterbrechergetriebe.

Luftkrieg
Westfront: Das erste britische Flugzeuge (eine Bristol Scout) mit einem MG-Unterbrecher trifft in Frankreich ein.

Ostfront
Westrussland: Balujews erster vergeblicher Angriff auf den deutschen Frontbogen ‚Ferdinand-Nase‘ (wiederholt am 27. und 31. März, sowie am 7. und 14. April).

Südfronten
Trient: Zwischenzeitlich sind die österreich-ungarische Elfte (Dankl) und Dritte Armee (Kövess) zwischen Bozen und Trent versammelt, trotz Schneefälle im Frühling und Lawinen. Wegen Tiefschnee wird der Angriff aber um 5 Wochen verschoben.

Naher Osten
Mesopotamien: Immer noch stehen nur 45 Dampfer und 79 Schuten mit einer täglichen Kapazität von 338 t gegenüber den erforderlichen 490 t Nachschub zur Verfügung. Die Masse von Maudes 13. Division trifft an der Front ein und beginnt bis zum 31. März die 7. Division abzulösen.
Armenien: Przewalskis II. Turkestan-Korps steht jetzt 35-50 km südöstlich von Bayburt.

Afrikanische Fronten
Französisch-Nordafrika: General Langle – an der Westfront aufgrund seiner Lageeinschätzung bei Verdun abgelöst – auf Mission (bis zum 1. Dezember 1917).

Seekrieg
Nordsee: Das Flaggschiff der Harwich Force, der Kreuzer Cleopatra, rammt und versenkt den deutschen Zerstörer G 194. Dabei kollidiert der Kreuzer Undaunted jedoch mit dem Flaggschiff und muss an die Tyne zu Reparaturen zurückgeschickt werden. Der Rest der Flottille und das britische Schlachtkreuzer-Geschwader stampft in die Nähe von Horns Reef bis zum 26. März, aber Admiral Scheer hat seine Operation im Südwesten wegen Sturm, Schneestürmen und heftigen Wellengang abgebrochen. Die Briten (einschließlich der Grand Fleet) kehren bis zum 27. März wieder zu ihren Basen zurück.

Heimatfronten
Großbritannien: Die Militär-Medaille für Unteroffiziere und Mannschaften wird gestiftet.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 26. März 1916:

Verdun brennt
Verdun brennt nach deutschem Artillerie-Beschuss am 26. März 1916.

Westfront
Flandern: Britischer Erfolg am Hohenzollern Redoubt‚.

Südfronten
Karnien: Ein österreich-ungarischer Überraschungsangriff nimmt den Pal Piccolo, aber die Italiener können diesen nach vier Versuchen und unter 689 Mann Verlusten zurückerobern.

Politik
Frankreich – Briand eröffnet die alliierte Paris-Konferenz (bis zum 28. März): die acht Mächte erklären ihre Einheit und bilden einen ständigen Ausschuss für internationale Wirtschaftstätigkeiten.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Montag den 27. März 1916:

toter russischer Soldat
Ein toter russischer Soldat liegt dort, wo er gefallen ist.

Ostfront
West-Russland: Die Frontlinie ist vollständig verwässert, der russische Nordflügel stellt die Angriffe ein (die russische Westfront hat bisher 70.000 Mann eingebüßt).

Westfront
Flandern: Die britische 3. Division greift den St.Eloi-Krater südlich von Ypern an, nimmt auf einer Breite von 550 Metern die erste und zweite deutsche Linie der Schützengräben und wehrt einen Gegenangriff am nächsten Tag ab.

Südfronten
Auf der Pariser Konferenz teilt der italienische Oberbefehlshaber Cadorna mit: ‚Italien hat immer noch unzureichende Artillerie verfügbar‘.

Afrikanische Fronten
Italienisch-Somaliland: Die Garnison von Bulo Burti wehrt einen Angriff von Derwischen ab, welche vergeblich durch 320 Infanteristen bis zum 6. April verfolgt werden.

Luftkrieg
Saloniki: Ein deutscher Angriff mit Flugzeugen verursacht die Detonation eines französischen Munitionslagers.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 28. März 1916:

Stokes-Grabenmörser
Der effektive britische Stokes-Grabenmörser kann von seiner Mannschaft leicht transportiert und in Stellung gebracht werden.

Westfront
Flandern: Haig schreibt ‚alle Berichte stimmen darin überein, dass der 3-inch (76mm) Stokes-Mörser effektiv ist‘.

Ostfront
Galizien: Russischer Erfolg nördlich von Bojan.

Naher Osten
Ägypten: Das II. ANZAC-Korps wird zum Einsatz an der Westfront aufgestellt. General Birdwood mit seinem Stab fahren am 30. März ab.
Herbert und Storrs vom ‚Arabischen Büro‘ schiffen sich auf dem Kreuzer Euryalus nach Basra ein (Ankunft am 9. April).

Seekrieg
Schwarzes Meer: Russische Torpedoboote versenken 10 türkische Schiffe und zerstören ein Munitionsdepot.

Luftkrieg
Großbritannien: Kriegs-Unterstaatssekretär H. J. Tennant verteidigt die Royal Aircraft Factory: ‚Wir produzieren dort keine großen Stückzahlen (an Flugzeugen und Flugzeugmotoren) und es ist nicht eine Produktionsanlage‘. Kritiker geben jedoch vor, zu wissen, warum dann die Fabrik 3.000 Facharbeiter beschäftigt.

Politik
Russisch-chinesisches Abkommen, dass Russland die 760 km lange mandschurische Eisenbahn baut.

Heimatfronten
Deutschland: Die Konservativen im Reichstag stimmen für den sofortigen, uneingeschränkten U-Boot-Krieg.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 29. März 1916:

Die russische Zarenfamilie
Die russische Zarenfamilie: Zar und Zarin in den Armen ihres übermächtigen, bösen Geistes Rasputin.

Heimatfronten
Russland: Der Reformer, Kriegsminister General Poliwanow, tritt nach einer Intrige der Zarin und Rasputins zurück. General Schuwaew wird sein Nachfolger.
Japan: Kriegsminister Generalleutnant Oka tritt zurück, Generalleutnant Oshima übernimmt am folgenden Tag.

Westfront
Verdun – Westufer: 2 französische Regimenter erobern die Südostecke des Waldes Avocourt sowie das Avocourt Redoubt zurück, welches am 23. März verloren ging und wehren einen Gegenangriff ab. Jedoch erreichen die deutschen Truppen Malancourt.

Südfronten
Isonzo: Das italienische VII. Korps gewinnt etwas Boden bei Selz (Kars).

Naher Osten
Mesopotamien: Gorringe vertagt den Angriff auf Hanna vom 1. auf den 4. April, um bis dahin 3 zusätzliche Flugzeuge zu erhalten.

Luftkrieg
Ostfront: Das deutsche Luftschiff LZ 86 greift Minsk an (sowie am 2. April).
Westfront: 9 anglo-deutsche Luftkämpfe (1 Flugzeuge muss auf jeder Seite notlanden), 7 Luftkämpfe am 30. März (3 britische Flugzeuge gehen verloren) und 13 Luftkämpfe am 31. März (2 Fokker E Jäger beschädigt).

Politik
Großbritannien: Die Regierung hebt den Artikel 19 der Londoner Erklärung auf, wodurch Schiffe, welche zu nicht blockierten Häfen laufen, nicht mehr immun sind.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 30. März 1916:

Luftaufnahme Ft Douaumont
Luftaufnahme vom Fort Douaumont.

Westfront
Verdun: Deutsche Angriffe bei Fort Douaumont und Malancourt.
Frankreich: Das Hauptquartier des BEF verlässt St.Omer und zeiht nach Montreuil um.

Seekrieg
Schwarzes Meer: Das deutsche U-Boot U 33 versenkt das russische Lazarettschiff Portugal (115 Tote) vor Ofi in der Nähe von Trapezunt, da es einen Truppentransporter glaubt erkannt zu haben. U 33 wird am 6. April durch den Zerstörer Strogiy gerammt und muss zum Bosporus zurücklaufen.


Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 31. März 1916:

La Voice Sacree
Über die ‚La Voice Sacree‘ rollt ein unablässiger Strom von Nachschub und Soldaten nach Verdun.

Westfront
Das deutsche Heer hat im April 6.767.144 Soldaten und ca. 8.000 MGs dort im Einsatz.
Verdun: Die Franzosen evakuieren Malancourt und verlieren auch Boden bei Vaux. Deutscher Rückschlag am Mort Homme (Hügel ‚Toter Mann‘). Die deutschen Verluste belaufen sich in den ersten 39 Tagen bis jetzt auf 81.607 Mann, die der Franzosen auf 89.000 Mann.
LA VOIE SACREE (Heiliger oder auch verfluchter Weg): Im März erreichen 6.000 Lkw pro Tag Verdun. Maximal werden 50.000 t Nachschubgüter und 90.000 Mann pro Woche bis Juni herantransportiert. Der Name La Voie Sacree wird vom glühenden Nationalisten und politischem Schriftsteller Maurice Barres (1862-1923) geprägt.

Seekrieg
Nordsee: Das erste deutsche Hochsee-Minenleger-U-Boot vom Typ UE, U 74, wird in Dienst gestellt (20 Stück werden gebaut).

Luftkrieg
Großbritannien: Versuchter Luftschiff-Angriff in der Nacht vom 31. März auf den 1. April durch 9 deutsche Zeppeline (6 überqueren die Küste) auf London (Marine-Luftschiffe) und East Anglia (Heeres-Luftschiffe). 13 Flugzeuge des Royal Flying Corps steigen auf, von denen eines einen Zeppelin mit Ranken-Pfeilen trifft. Keine Bomben auf die Zielgebiete, trotzdem 112 Opfer (darunter 86 Soldaten und Matrosen) in Lines, Essex und Suffolk. L13 und L15 werden von Flak-Feuer getroffen. L15 (Breithaupt) schlägt in der Nordsee auf (1 Toter, 16 Besatzungsmitglieder werden gefangengenommen).

Politik
Der britische Premierminister Asquith trifft in Rom ein und besucht den Papst am 2. April. Der serbische Kronprinzen kommt in London an.

Heimatfronten
Großbritannien: Das Army Council übernimmt die Lieferungen für Heu und Stroh. Die größte Anzahl von Arbeitstagen geht seit Juli 1915 durch Streiks verloren (327.000).
114.934 (vor allem belgische) Flüchtlinge sind bis heute über London weiter verteilt worden.


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