Kriegstagebuch 7. November 1917


Signal zur Revolution vom Kreuzer Aurora
Das Signal zur Revolution – ein Schuss, welcher vom Kreuzer Aurora abgegeben wurde.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Mittwoch den 7. November 1917:

Ostfront


Petrograd: Kerenski reist per Auto ab, um loyale Truppen zu finden, während die anderen Minister im Winterpalast mit 1.000 Mann Wachen zurückbleiben, umgeben von 18.000 Roten. Der rote Kreuzer Aurora signalisiert den Beschuss um 22:10 Uhr.

Seekrieg

Ostsee: Der am 5. November von den Bolschewisten übernommene Kreuzer Aurora landet einige seiner 522 Matrosen an, um die Nikolai-Brücke in Petrograd zu besetzen. Die Revolution in Petrograd gipfelt in einem durch Suchscheinwerfer unterstützten – aber ungenauen – Beschuss des Winterpalastes. Der Minenleger Amur, 2 Minensucher, 2 Dampfer und 5 kleinere Schiffe kommen aus Kronstadt mit 3.800 Seeleuten (ca. 9.700 in der Hauptstadt) und 950 Soldaten an. 4 Zerstörer laufen trotz Protesten des Flottenbefehlshabers von Helsinki aus, um Lenin zu unterstützen, von denen 2 noch am 7. November eintreffen.

Naher Osten

Palästina: Allenby besetzt Gaza und setzt die Verfolgung 13 km nach Norden fort. Er hat bereits 4.255 Kriegsgefangene, 59 Geschütze und über 84 MGs eingebracht für 9.650 Mann Verluste.

Politik

Italien: Alliierte Rapallo-Konferenz (bis zum 9. November, britisch-französische Ministerpräsidenten sind bereits am 4. November nach Italien abgereist), welche am 9. November einem Obersten Alliierten Kriegsrat zustimmt.

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