Kriegstagebuch 8. November 1917



Rotgardist im Winterpalast
Der Winterpalast ist gefallen und die Mitglieder der Provisorischen Regierung sind unter Arrest. Ein Rotgardist steht im Thronsaal der Zaren.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 8. November 1917:

Ostfront


Russland – BOLSCHEWISTISCHE OKTOBER-REVOLUTION: Um 01:00 Uhr überrennt die Rote Garde den Winterpalast. Ca. 1.800 Rote Matrosen kommen mit dem Zug aus Helsinki an. Der Militär-Revolutions-Ausschuß kabelt an alle Fronten, die Revolution anzuerkennen oder in Arrest genommen zu werden. Lenin wird zum Vorsitzenden des Rates der Volkskommissare gewählt. Rote Truppen besetzen den Kreml in Moskau, aber Kosaken erobern Minsk zurück.

Politik

Russland: DIE BOLSCHEWISTEN ÜBERNEHMEN DIE MACHT IN PETROGRAD. Trotzki wird Kommissar für auswärtige Angelegenheiten.
Großbritannien: Die US-Mission von E.House kommt in London an.

Heimatfronten

Russland: Der Kongress der Sowjets genehmigt Kommissare des Volkes, einschließlich Rykov (Inneres) und Stalin (Nationale Minderheiten). Bürgerlicher Streik gegen die Roten. Die Streikenden werden verhaftet und am 27. November zur Armee zwangsverpflichtet. Rote Truppen erobern Jaroslawl, Kasan und Samara an der Wolga sowie Wladimir.

Südfronten

Italienische Front: In Peschiera drängen Briten und Franzosen auf Cadornas Entlassung. Der König antwortet, daß dies bereits entschieden ist und die Piave-Linie gehalten wird. Der Großteil der italienischen Vierten Armee (9 Divisionen) aus den Dolomiten schließt zur Ersten und Dritten Armee (21 Divisionen) an der Piave-Linie auf. Österreich-ungarische Truppen besetzen Vittorio Veneto und machen es zum Hauptquartier ihrer Vierzehnten Armee am 9. November. Fayolle wird zum französischen Oberbefehlshaber in Italien anstelle von Duchene und trifft am 21. November ein.

Naher Osten

Palästina – Gefecht bei Huj: 158 Yeomanry-Reiter (66 Verluste) erstürmen und überrennen die türkische Nachhut mit 11 Geschützen. Die britische 52. Division (702 Verluste) erstürmt den ‘Sausage’-Grat im fünften Anlauf.

Luftkrieg

Palästina: Das Royal Flying Corps zerstört 9 deutsche Flugzeuge bei Angriffen auf Flugfeldern bis zum 9. November, meldet 126 Artillerie-Ziele vom 1. bis 7. November und wirft ca. 700 Bomben zwischen dem 7. und 14. November auf andere Ziele ab.

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    F4 Corsair, der US-Jagdbomber mit der höchsten Luftsieg-Quote aller Zeiten. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Vought F4 Corsair Typ: US bordgestützter Jagdbomber. Geschichte: Die Produktion der F4 Corsair hielt für mehr als zehn Jahre an und der Typ blieb bis 1965 in Dienst. Die Gesamtproduktion belief sich auf 12.571 F4 Corsair. Die Vought F4 Corsair war der beste bordgestützte Jäger des Zweiten Weltkrieges und stach in mancher Hinsicht sogar die P-51 Mustang aus. Doch trotz dieser herausragenden Qualitäten unternahm die F4U Corsair fast die Hälfte ihrer operativen Einsätze von Landbasen aus. Nachdem die F4U Corsair in Dienst gestellt wurde, hielt die US Marine das Jagdflugzeug für fast ein Jahr als ungeeignet, um es von Flugzeugträgern aus einzusetzen. Trotzdem errang das großartige Jagdflugzeug eine beeindruckende Siegesserie. Allein im Pazifik konnten die F4U 2.140 japanische Flugzeuge bei einem Verlust von lediglich 189 Corsairs in 64.051 Einsätzen abschießen. Diese Einsatzstatistik ist ohne Konkurrenz in der Geschichte des Luftkrieges. Von den Japanern wurde die Corsair deshalb als ‘pfeifender Tod’ bezeichnet. Die Abschuss-Quote gegenüber der Zero betrug im letzten Kriegsjahr Zwölf zu Eins, während es gegenüber den neueren japanischen Jagdflugzeugen Ki-84 Hayate, J2M Raiden und N1K1-J Shiden immer noch Sieben zu Eins war. Dabei muss allerdings für das ‘lediglich’ bei den moderneren japanischen Jägern berücksichtigt werden, dass zu diesem Zeitpunkt ein japanischer Pilot nur noch 100 Trainingsstunden erhielt mit praktisch keinerlei Ausbildung zum Luftkampf zwischen Jagdflugzeugen, während der Amerikaner 400 bis 500 Ausbildungsstunden hatte. Die Corsair wurde Anfang 1938 aufgrund eines Auftrages der US-Marine entwickelt, die den Bau eines Prototyps am 30. Juni anordnete. Der Chefkonstrukteur der Firma Vought, Tex B. Beisel, entwarf die kleinste noch mögliche Zelle, welche mit dem stärksten verfügbaren Motor ausgerüstet werden konnte. Er entschied sich für den neuen 2.000 PS starken Pratt&Whitney XR-2800 Double Wasp 18-Zylinder-Motor, der sich gerade in der Entwicklung befand. Ein Propeller mit großem Durchmesser war notwendig um die Kraft des starken Motors umzusetzen, was wiederum zu den Knick-Flügeln führte, welche die Corsair so sehr kennzeichneten. Diese hielten den großen Propeller – den größten der jemals in einen Jäger eingebaut wurde – davon ab, den Boden zu berühren und ermöglichten ein Fahrgestell einzubauen, dass den Belastungen von Decklandungen auf Flugzeugträgern standhalten konnte. Der Prototyp, der XF4U-1, flog zum ersten Mal am 29. Mai 1940 und erwies sich gleich zu Beginn als herausragender Erfolg. Am 1. Oktober, während eines Überführungsfluges, erreichte die Corsair als erstes amerikanisches Flugzeug eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 400 Meilen (643 km/h) in der Stunde. Der Feinschliff benötigte jedoch noch eine lange Zeit. Zunächst wurde die Bewaffnung verstärkt. Dies bedeutete, die Treibstofftanks neu zu platzieren und einen weiteren im Rumpf einzubauen. Danach musste das Cockpit um fast einen Meter zurückversetzt werden, was zu Sichtproblemen für den Piloten auf dem Boden führte. Und es war die Frage der unzureichenden Sicht für den Piloten über die lange Nase hinweg, die offizielle Stellen von einer Verwendung der Corsair auf Flugzeugträgern so lange Zeit abhielten. Dennoch wurde ein erster Auftrag über 584 F4U am 30. Juni 1941 erteilt und das erste Serienmodell war ein Jahr später fertig. Bis Ende 1942 hatte die US-Marine 178 Flugzeuge erhalten, wenn auch die Corsair nicht vor April 1944 von Flugzeugträgern aus eingesetzt wurde. Die Corsair wurde erstmals von den US Marines am 13. Februar 1943 von Guadalcanal aus eingesetzt. Die US Navy setzte ihre F4U erst einmal nur von Landbasen aus ein. Die F4U-1A Untertypen hatten unterschiedliche Cockpits, während die F4U-1D aus dem Jahr 1944 einen stärkeren Motor und schwerere Bewaffnung mit 20-mm-Maschinenkanonen erhielt. Die F4U-1 Corsair war die zahlenmäßig stärkste Version: insgesamt wurden 4.102 von Vought, 4.014 von Goodyear und 735 von Brewster gebaut. Großbritannien erhielt 2.012 Corsair und Neuseeland 370. Die letzte Version, welche während des Zweiten Weltkrieges gebaut wurde, war die F4U-4 mit einem 2.450-PS-Motor. Nur wenige davon kamen noch vor der japanischen Kapitulation zum Einsatz. Die Produktion der Corsair lief noch bis 1952 und viele davon kamen im Korea-Krieg zum Einsatz. Bewaffnung und Zuladung Eine Bombenzuladung unter den Flügeln und Raketen waren für die Corsair von Beginn der Entwicklungsphase an vorgesehen gewesen. Jedoch bestand die grundsätzliche Bewaffnung aus Maschinengewehren, welche in die Flügel eingebaut waren. Dies waren sechs 12,7-mm-Colt-Browning M2 zusammen mit Munition und einer Geschossgeschwindigkeit von 865 m/s und 800 Schuss je Minute. Die Patronengurte hatten selbst-abwerfende Metallbindungen. Um die Geschosskartuschen davon abzuhalten, in den Gurt des benachbarten Maschinengewehrs zu geraten, wurden die Browning-MGs wie in einem Treppenhaus angeordnet. Das Maschinengewehr am nächsten zur Flügelspitze wurde am weitesten zurückversetzt, während dasjenige am nächsten zum Rumpf am wenigsten versetzt war. Jedes der zwei Maschinengewehre in jedem Flügel, welche am nächsten zur Flügelzelle platziert waren, hatte einen 200-Schuss-Magazinkasten. Die äußersten Maschinengewehre waren in einem dünneren Abschnitt des Flügels montiert und hatten einen kompakteren Munitionskasten mit nur jeweils 175 Schuss. Die sechs Maschinengewehre waren so kalibriert, dass sie ein 1,80 Meter großes Ziel auf eine Entfernung von 305 Metern trafen. Den Auslöser für etwa eine Sekunde niederzudrücken, führte zum Abschuss von etwa 8 Geschossen und die gesamte Feuerzeit betrug etwa 30 Sekunden. Dies war nach den damaligen Standards eine Menge und ermöglichte sieben Piloten des US-Marine-Korps und zwei der US-Navy fünf Abschüssen innerhalb eines Tages zu erzielen und damit sofort zu einem Flieger-‘Ass’ zu werden. Der Rekord wurde dabei von Alfred Lerch von der Trägereinheit VF-10 aufgestellt. Vom Flugzeugträger Interpid aus, schoss er am 6. April 1945 sieben feindliche Flugzeuge ab. Während des gleichen Luftkampfs schoss Lerchs Vorgesetzter, Leutnant Phillip Kirkwood, sechs japanische Flugzeuge ab. Zwei Wochen später schoss Major Jefferson Dorroh von VMF-323 in der gleichen Gegend ebenfalls sechs feindliche Flugzeuge während eines Luftkampfs ab. Drei verschiedene Arten von Munition wurden zumeist verwendet: Panzerbrechende Brandmunition (API), Vollkugeln und Leuchtspurgeschosse. Die Anordnung auf dem Munitionsgurt war in Abhängigkeit von dem Bedarf und Wünschen bei den einzelnen Staffeln oder Piloten. Der Einfluss des Gewichts der Geschosstypen auf die Ballistik wurde dadurch minimiert, dass gewöhnlich nur auf kurze Entfernungen gefeuert wurde. Diese Angaben gelten für die F4U-1, F4U-1A und F4U-2 von 1942 bis 1944, jedoch nicht für die mehr …

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Die 28.000 Mann auf Kreta sahen sich nach der deutschen Luftlandung auf Kreta ebenfalls gezwungen, ihre Stellungen zu räumen und wurden auch nach Nordafrika zurückgebracht. Auf Kreta verlor die britische Armee 612 Gefallene, 224 Verwundete und 5.315 Kriegsgefangene. Dagegen wurden die britische Operation in Italienisch-Ostafrika zu einem vollständigen Triumph, als zwei Kolonnen aus britischen und Empire-Truppen eine Zangen-Operation gegen die Italiener durchführten. Am 19. Januar 1941 begann die erste Kolonne aus zwei indischen Divisionen und einheimischen Truppen mit dem Vormarsch aus dem Sudan. Die zweite Kolonne griff am 24. Januar in nördlicher Richtung von Kenia aus an und bestand aus drei südafrikanischen Divisionen. Beide Kolonnen hatten zusammen etwa 70.000 Mann. In dem dreimonatigen Feldzug brachten die britischen und Empire-Streitkräfte 50.000 italienische Kriegsgefangene ein und eroberten praktisch ganz Italienisch-Ostafrika bei weniger als 500 Mann Verlusten. Den Briten drohte jedoch weiteres Ungemach im Nahen Osten, als ein von den Achsenmächten unterstützter Aufstand im Irak ausbrach, welcher aber bald zusammenbrach. Dagegen war die Situation in Syrien gefährlicher, wo sich eine 35.000 Mann starke Streitmacht von Vichy-Frankreich befand. So wurde eine britische Truppe aus 20.000 Soldaten zusammengekratzt, um Syrien am 8. Juni 1941 anzugreifen. Die alliierten Streitkräfte bestanden aus der 7. australischen Division, der 5. indischen Infanterie-Brigade-Gruppe mit der zugeteilten Trans-jordanischen Grenztruppe sowie einer frei-französischen Division. Damaskus wurde schnell erobert, aber die Vichy-französischen Truppen leisteten erbitterten Widerstand und kapitulieren erst am 12. Juli 1941 gegenüber den Briten und ihren Verbündeten. Während des Sommers und Herbst 1941 bereiteten sich die britischen Truppen in Nordafrika auf ihre nächste Offensive vor. Dabei wurden Veränderung bei ihrer Organisation und Führung vorgenommen. So ersetzt General Sir Claude Auchinleck den gegen Rommel glücklosen General Wavell als britischer Oberbefehlshaber Mittlerer Osten am 15. Juli 1941. Auf dem Kriegsschauplatz trafen zwischen Januar und Juli 1941 239.000 Mann Verstärkungen ein, davon 144.000 aus Großbritannien. Dazu gehörte die 50. britische Division und das Hauptquartier des X. Korps. Am 9. September 1941 wurde die Western Desert Force zur britischen 8. Armee mit dem XIII. und dem XXX. Korps. Die Einheiten in Palästina und Syrien wurden neu geordnet als die britische 9. Armee mit dem I. australischen und X. Korps. Im November 1941 waren die britischen Panzertruppen einsatzbereit und auch in Umfang und Stärke angestiegen. Die 7. Armored (Panzer) Division war neu ausgerüstet worden, die 22 Armored Brigade traf neu in Ägypten ein und die 32. Armee-Tank-Brigade war einsatzbereit im eingeschlossenen Tobruk und die 1. Armee-Tank-Brigade wurde gerade in das XIII. Korps eingegliedert. Von Ende 1941 bis Sommer 1942 focht die britische 8. Armee eine Reihe von Gefechten, die gravierende Mängel im Vergleich zu den deutschen Verbänden bei der Vorbereitung auf den Wüstenkrieg aufzeigten. Zum Beispiel hatten die Kämpfe während des Unternehmens ‘Crusader’ (Kreuzzug) im November 1941 General Auchinleck, den Oberbefehlshaber der englischen 8. Armee, davon überzeugt, dass die britische Panzerdivision eine unausgewogene Zusammenstellung aus zu vielen Panzern und zu wenig Infanterie waren. Er strukturierte daher die englischen Panzerdivisionen um. Die Armored (Panzer) Divisionen sollten nur aus einer Armored (Panzer) Brigaden-Gruppe mit knapp unter 200 Panzern bestehen, sowie einer motorisierten Infanterie-Brigaden-Gruppe mit Panzerspähwagen und unterstützt durch Artillerie, Pioniere und Verwaltungs- und Versorgungseinheiten. Die Armee-Tank-Brigaden, welche aus drei Regimentern mit etwa 60 Panzern bestanden, sollten weiterhin unabhängige Formationen bleiben, welche zu stärkeren Gruppen bei Bedarf zusammengefasst werden könnten. General Auchinleck bildete auch die Infanterie-Brigaden um, um ein besseres und dauerhaftes Zusammenwirken der verschiedenen Waffengattungen zu erreichen. Infanterie-Divisionen sollten nun aus drei Infanterie-Brigaden zu je drei Bataillonen bestehen. Dazu ein Feldartillerie-Regiment mit vierundzwanzig 25-Pfündern, ein Panzerabwehr-Regiment mit 48 6-Pfünder-Kanonen, zugeteilte Flugabwehr-Kanonen, Pionieren und Verwaltungs- und Versorgungseinheiten. Unglücklicherweise für die Briten konnten diese Änderungen nicht vollständig umgesetzt werden, als Rommel am 26. Mai 1942 die 8. Armee angriff und zurückdrängte. Rommel nahm am 21. Juni Tobruk ein, wobei die 8. Armee die 2. südafrikanische Division zusammen mit einer Armee-Panzerbrigade und je eine britische und indische Infanterie-Brigade durch Kapitulation verlor. In der Zeit von November 1941 bis August 1942 verlor die 8. Armee 102.000 Mann (davon 49.000 Briten), jedoch stieg die Stärke der Armee von 88.000 Mann im Januar 1942 auf 126.000 im Mai durch Verstärkungen an. Unter den 149.800 Mann Verstärkungen, welche im Mittleren Osten zwischen Januar und August 1942 angekommen waren, befanden sich auch die 8. britische Panzerdivision und die 44. und 51. britische Infanterie-Divisionen. Britische Kriegsgliederung im Mittleren Osten am 1. Juli 1942 Panzerstärke und Verluste der 8. Armee im Juli 1942: Zur Schlacht von El Alamein konnte General Montgomery, der neue Befehlshaber der 8. Armee, drei Korps mit zusammen 195.000 Mann einsetzen: Britische Kriegsgliederung zur Schlacht von El Alamein am 23. Oktober 1942: Ausstattung der 8. Armee zur Schlacht von El Alamein: Die Kampfstärke der britischen 8. Armee während der Schlacht von El Alamein belief sich auf etwa 195.000 Mann. Sie erlitt dabei 13.650 Mann Verluste, welche zu 58 Prozent Truppeneinheiten aus Großbritannien betraf. Als die Achsen-Streitkräfte sich von El Alamein zurückzogen und von der britischen 8. Armee verfolgt wurden, erfolgte die alliierte Landung in Französisch-Nordwestafrika durch das Unternehmen Torch. Die östliche Invasionsgruppe beinhaltete die 11. und 36. britischen Brigade-Gruppen mit 9.000 Soldaten und die gemischten anglo-amerikanischen 1. und 6. Commandos (Kommando-Einheiten) 2.000 Mann. Diese britischen Truppen bildeten den Grundstock, was zur britischen 1. Armee in Tunesien wurde. Am 20. Dezember 1942 bestand diese aus insgesamt 189.000 Mann und beinhaltete die 6. Armored mehr …

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