Kriegstagebuch 9. März 1917


Royal Aircraft Factory F.E.8
Die Royal Aircraft Factory F.E.8 ist ein einsitziger Jäger mit einem Monosoupape Gnome Druckpropeller-Motor.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Freitag den 9. März 1917:

Luftkrieg


Westfront: Richthofen, bei dem der Benzin-Tank und der Motor Treffer erhalten, führt die deutschen Jagdflugzeuge an, welche 4 von 9 FE8 der 40. Squadron abschiessen.

Naher Osten

Mesopotamien: Gertrude Bell Briefs an den Vater ‘Das ist das Ende des deutschen Traums von der Herrschaft im Nahen Osten … ihr Platz wird nicht unter der Sonne sein’. Hauptmann Reids 100 Männer überqueren den Fluss Diyala und wehren sechs türkische Angriffe ab; Reid erhält das Victoria Cross. Südlich vom Tigris werden die türkischen Truppen gezwungen, sich auf die innere Verteidigungslinie zurückzuziehen.
Persien: Das türkische XIII. Korps erreicht Karind. Die Russen laden die persische Regierung ein, die von ihnen zurückeroberten Orte wieder zu besetzen und Baratow erobert dazu Kermanshah am 11. März und Karind am 17. März.

Heimatfronten

Deutschland: Ludendorff warnt den Kriegsminister und Reichskanzler, daß die Heimatfront einen ‘ungesunden Einfluss auf die Moral der Armee hat.
Frankreich: Überzeugt durch Estienne, bestellt das Oberste Hauptquartier 1.000 leichte Panzer Renault FT-17. Der Prototyp wird am 14. März getestet und die Bestellung wird am 10. April genehmigt.

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Im Blickpunkt:
  • Griechische Soldaten 1940/41

    Stärke und Organisation der Streitkräfte von Griechenland 1940 bis 1941 im Krieg gegen Italien und Deutschland im Balkanfeldzug. Die griechischen Streitkräfte von 1940 bis 1941. Von 1938 bis zum deutschen Angriff 1941 war Griechenland eine konstitutionelle Monarchie unter König Georg II., aber die tatsächliche Macht lag in den Händen des faschistischen Diktators General Metaxas. Griechische Streitkräfte Die griechischen Streitkräfte litten – wie übrigens auch die der meisten der kleineren Nationen – an einem Mangel an modernen Waffen und Kraftfahrzeugen. Allerdings war die gebirgige Grenze zu Albanien ideal für jeden Abwehrkampf und die traditionelle Zähigkeit der Griechen war zu viel für die italienischen Angreifer. Die zu Beginn des italienischen Angriffs am 28. Oktober 1940 zahlenmäßig unterlegene griechische Armee war nicht nur in der Lage diesen aufzuhalten, sondern konnte die Invasoren sogar bis nach Albanien hineinzurückdrängen, wo sie mit englischer Materialhilfe und Unterstützung durch die RAF die Front bis April 1941 halten konnte. Am 6. April 1941 erfolgte jedoch der deutsche Angriff von Bulgarien und über Jugoslawien aus, und dieser Offensive von der besten Armee in Europa konnte die griechische Armee nicht mehr standhalten. Trotz erbitterten Widerstandes zwang die Wehrmacht die griechische Armee in Ost-Mazedonien zur Kapitulation und die Briten zum Rückzug. Am 20. April kapitulierte auch die griechische Epirus-Armee und am 22. April begannen die verbliebenen britischen Einheiten mit der Evakuierung von Griechenland. Der Oberbefehlshaber über dei griechischen Streitkräfte hatte General Papagos und die direkte Operationsführung der Armee wurde von einem Oberkommando und fünf Armeekorps ausgeübt. Kurz vor dem italienischen Angriff am 28. Oktober 1940 mobilisierten die Griechen ihre Streitkräfte. Das Feldheer war in zwei Heeresgruppen, sechs Hauptquartiere, sechs Infanterie- und 9 Gebirgsjäger-Divisionen, vier Gebirgsjäger-Brigaden und eine Kavallerie-Division gegliedert. Bei Kriegsbeginn zählte die griechische Armee 430.000 Mann, jedoch waren die Verluste schwer und rund 60.000 Mann waren nach den Winterkämpfen gefallen, verwundet oder vermisst. Griechische Armee Divisionen der griechischen Armee: Im März 1941 bestanden die griechischen Streitkräfte aus insgesamt 540.000 Mann, zu den jedoch auch 50.000 Rekruten mit nur einem Monat Ausbildungszeit zählten. Diese waren unter 4 Armee-Kommandos und drei General-Hauptquartiere verteilt und bestanden aus 3 Infanterie-Divisionen, 14 Gebirgs-Divisionen, 1 Infanterie-Brigade, 1 motorisierte Division und 1 Kavallerie-Division. Der deutsche Angriff kostete Griechenland 15.700 Mann Verluste auf dem Schlachtfeld und 220.000 Soldaten wurden gefangengenommen, jedoch kurz danach wieder freigelassen. Die Armee-Korps bestanden aus zwei bis vier Infanterie- oder Gebirgsjäger-Divisionen. Das I., II., III. und IV. Korps wurden jeweils zusätzlich von einem Artillerie-Regiment aus 7 Batterien (8 x 85 mm, 8 x 105 mm und 12 x 155 mm Geschütze) unterstützt, während das V. Korps über zusätzlich 4 x 85 mm, 4 x 105 mm und 4 fest eingebaute 152-mm-Kanonen verfügte. Jedes Korps hatte auch seine eigene Flak-Abteilung aus 88 mm, 37 mm und 20 mm-Geschützen. Eine Infanterie-Division bestand aus drei Infanterie-Regimentern, ein Regiment aus Divisions-Artillerie und Unterstützungseinheiten. Die Gebirgs-Divisionen waren von besonderer Bedeutung, da die griechische Armee einen großen Mangel an modernen Waffen hatte und sie es daher bevorzugte, in den Bergen zu kämpfen. Die Gebirgs-Divisionen waren auf der gleichen Grundlage wie die Infanterie-Divisionen organisiert, aber mit weniger Artillerie. Gebirgs- und Infanterie-Divisionen waren beide 12.000 Mann stark. Die 56 Infanterie-Regimenter bestanden jeweils aus dem Regiments-Stab, einem Aufklärungszug, Hauptquartier-Zug, Stabskompanie und zwei Bataillonen. Jedes Bataillon hatte einen Bataillonsstab, drei Schützen-Kompanien und einer Maschinengewehr-Kompanie. Die Bataillonsstärke waren 58 Offiziere und 1.100 Mannschaften. Die Hauptbewaffnung bestand aus dem Männlicher-Schönauer M1903/14 Gewehr und die Unterstützungswaffen waren 36 leichte Maschinengewehre Hotchikss 8mm, acht schwere Maschinengewehre St.Etienne M07, vier 81-mm-Granatwerfer und zwei 65-mm-Gebirgsgeschütze. Die Elite-Soldaten der griechischen Armee waren die Evzones. Ursprünglich während des Unabhängigkeitskrieges zu Beginn des 19. Jahrhundert als Leichte Infanterie aufgestellt, wurden diese Hochländer 1833 Teil der regulären Streitkräfte. Im Jahr 1940 dienten sie in den Leichten Infanterie-Regimentern und mit der Königlichen Garde. Die Divisions-Artillerie der Gebirgs-Divisionen berstand aus vier Batterien – wobei in der griechischen Armee eine Batterie aus 4 Geschützen bestand – mit 75-mm-Gebirgskanonen, sowie zwei Batterien aus 105-mm-Geschützen. Infanterie-Divisionen hatten neun Batterien aus 75-mm-Feldgeschützen. Jedes Armeekorps hatte seinen eigenen Bestand an schwerer Artillerie und es gab 12 Batterien an schwerer Artillerie zum Einsatz bei dem Feldheer. Da alle Artillerie-Geschütze entweder aus Frankreich, Deutschland oder der Tschechien stammten, war England nicht in der Lage, die Griechen mit Munition dafür zu versorgen. Die noch vorhandenen Lagerbestände in den USA waren bald erschöpft, sodass die Engländer damit begannen die griechische Armee mit italienischen Beutebeständen aus Nordafrika auszurüsten und zu versorgen. Neben den Armeetruppen gab es noch eine Reihe von Bataillonen und Kompanien für die Verteidigung der Inseln und als Grenztruppen, sowie eine Anzahl von beweglichen und stationären Maschinengewehr-Einheiten. Als die Engländer im März 1941 auf dem griechischen Festland selbst mit Kampftruppen an Land gingen, mussten sie bestürzt feststellen, dass es einige Divisionen nur auf dem Papier gab. So hatte eine Division aus kürzlich neu aufgestellten Truppen gerade mal eine Stärke von sechs Bataillonen und als Transportmittel stand nur das Auto des Kommandanten und fünf Lastkraftwagen zur Verfügung. Die ‘motorisierte Division’ bestand aus 2.000 gerade eingezogenen KfZ-Mechanikern. Sie hatte nur 24 leichte italienische und holländische Tanketten, einige italienischen Lastkraftwagen, einige wenige britische Bren Gun Carrier und dazu noch ein paar Motorräder und Personenkraftwagen. Es gab zwei Regimenter von Kavallerie, jedes mit vier Schwadronen aus mit Säbeln bewaffneten Kavalleristen, einer Maschinengewehr-Einheit mit 12 MGs und eine Schwadron mit vier 81-mm-Granatwerfern. Ein drittes Regiment, welche gerade motorisiert wurde, bestand aus vier Schwadronen ausgerüstet mit Panzerspähwagen, einer Maschinengewehr-Einheit, einer Schwadron mit 81-mm-Granatwerfern, einer berittenen Maschinengewehr-Einheit mit 12 MGs und einer Schwadron bewaffnet mit Säbeln. Diese drei Regimenter, zusammen mit einer Batterie von Gebirgsartillerie, einer Pionier-Schwadron und einer Nachrichten-Schwadron wurden zu einer unabhängigen Brigade zusammengestellt und spielten eine wichtige Rolle bei der Abwehr des italienischen Angriffs. Neben dieser größeren Formationen gab es noch berittene Truppen, welche als Aufklärungseinheiten der Armee-Korps und Infanterie-Divisionen eingesetzt wurden. Diese Aufklärungs-Bataillone bestanden aus zwei Schwadronen, einer Maschinengewehr-Kompanie oder Abteilung und bei den Korps-Einheiten noch einer Granatwerfer-Abteilung. Die griechische Armee leistete einen starken Widerstand gegen die Achsentruppen und griechische Partisanen blieben ein unangenehmer Gegner in der nachfolgenden Zeit. Griechische Luftwaffe Das griechische Luftfahrtministerium war zuständig für die Unterhaltung der Luftstreitkräfte der Armee und mehr …

  • Britisches leichtes Maschinengewehr BREN Mk I-IV. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Bren-MG Typ: leichtes Maschinengewehr. Geschichte Über das Bren-MG wurde von den britischen Soldaten, welche es jemals benutzt hatten, nur lobende Worte gesprochen – und das aus gutem Grund. Mit ziemlicher Sicherheit war es das beste leichte Maschinengewehr, welches jemals von irgendeiner Armee in größeren Stückzahlen verwendet wurde. Es war zuverlässig, robust, einfach und genau – und nur darauf kommt es an. Der Entwurf stammte ursprünglich aus der Tschechoslowakei, aber über seine Authentizität gab es Zweifel. So war die Tschechoslowakei seit dem Ende des 1. Weltkrieg ein Verbündeter Frankreichs und die Verbindungen zwischen dem französischen Kriegsministerium und dem tschechischen Verteidigungsministerium waren am engsten. Ein Ergebnis davon war die Herstellung des französischen Chatellerault-Maschinengewehrs im tschechischen Regierungsarsenal in Prag und der Verkauf als Handelswaffe unter dem Namen ZB. Dieses soll angeblich später ausführlich von der britischen Armee getestet und im Mai 1935 ein Lizenzvertrag unterzeichnet worden sein. Es gibt eindeutig eine Ähnlichkeit in der Form zwischen dem Chatellerault und dem ZB26, aber spätere Forschungen haben die Existenz eines ZB24-Modells aufgedeckt, das vor dem Eintreffen des ersten Chatellerault produziert wurde. Es sieht also aus, als wäre das ZB tatsächlich ein vollständiges tschechisches Produkt. Angesichts der Berichte über katastrophale Explosionen und anderen Störungen, welche vom Chatellerault während der ersten Einsatzjahre bekannt wurden, und welche beim Bren-MG nicht auftraten, ist dies somit wohl zutreffend. Dem tschechischen ZB26 folgte ein leicht verbessertes Modell, das ZB30, welches in den frühen 1930er Jahren nach England gebracht wurde. Die britische Armee suchte zu dieser Zeit nach einem neuen leichten Maschinengewehr, um das Lewis zu ersetzen, und zeigte unter der Voraussetzung Interesse, wenn die Waffe auch Patronen im britischen Standard-Kaliber verschießen könnte. In einer überraschend kurzen Zeit standen die Tschechen wieder mit einem speziell dafür produzierten Modell, dem ZB33, vor der Tür. Von diesem Modell wurden nur eine Handvoll als Demonstrations- und Versuchswaffen hergestellt und es war ein umgebautes ZB30 für die britische .303 (7,7 mm) Patrone mit verkürztem Lauf, dem Gasaustritt neu positioniert und die Visiereinstellungen auf Yards umgestellt. Die vorgestellte Waffe zeigte ein hohes Maß an kaufmännischer Intelligenz. Die anderen leichten Maschinengewehre, welche von den Briten zu dieser Zeit ebenfalls in Betracht gezogen wurden, waren das dänische Madsen und das Vickers-Berthier. Letzteres sollte schon fast angenommen werden, als das neue ZB33 vorgestellt wurde. Nachfolgende Vergleichsstudien zeigten die Überlegenheit des ZB-Entwurfs und es wurde als Bren Gun Mark I angenommen und am 4. August 1938 offiziell in Dienst gestellt. Der Name setzte sich dabei aus ‘BR’ für ‘Brünn’ als Ursprung des Entwurfs und ‘EN’ für ‘Enfield’, dem Ort der britischen Serienproduktion, zusammen. Die Enfield-Fabrik war bereits 1937 für die Produktion des neuen Maschinengewehrs vorbereitet worden und die ersten Exemplare wurden im September des gleichen Jahres fertiggestellt. Bis 1940 waren über 30.000 Bren-Maschinengewehre ausgeliefert worden. Dieses Modell war eine direkte Kopie des ZB33 und hatte ein weiter hinten angebrachtes Trommelvisier, einen Riemen, welcher über die Schulter des Schützen gespannt werden konnte und eine Einbuchtung für die linke Hand zum Drücken auf den Schaft. Die Funktion des leichten Maschinengewehrs erfolgte über Gasentnahme in der Mitte des Laufs. Der Lauf konnte in kürzester Zeit ausgewechselt werden. Das Magazin mit 30 Schuss war aufgrund der Forderungen für die Zuführung der britischen umrandeten Patrone gekrümmt. Der ursprüngliche, tschechische Entwurf für die randlose 7,92-mm-Munition hatte ein gerades Magazin. Bei der Evakuierung von Dünkirchen verlor die britische Armee viele ihrer Bren-Maschinengewehre. Nicht nur, dass die Deutschen nun einen erheblichen Vorrat dieser Waffen mit Munition erbeuteten, welche sie als das Leichte MG 138(e) verwendeten, so fehlten nun große Mengen davon in der britischen Armee. Deshalb wurde der Original-Entwurf überarbeitet, um die Produktion der Waffe zu beschleunigen. Dies führte zur Variante Bren Gun Mk 2. Varianten Mark II: Das leichte Maschinengewehr Bren Mk I war für Kriegszeiten etwas zu luxuriös und um die Fertigung zu vereinfachen, wurden einige Modifikationen vorgenommen. Die Stumpf-Beschläge wurden verworfen, das Trommelvisier durch ein einfacheres Tangenten-Visier ersetzt, das teleskopartige Zweibein wurde durch ein einfacheres mit fester Länge ersetzt, wobei der Spannhebel nicht mehr gefaltet wurde und gewisse Aufhellungen auf dem Gehäuse wurde weggelassen, was das Gewicht auf bis zu 10,65 kg erhöhte. Dieses Modell wurde am 6. Juni 1941 eingeführt. Mark III und IV: Eingeführt am 18. Juli 1944, waren diese Modelle identisch zu Mark I bzw. Mark II, mit der Ausnahme, dass der Lauf nur 56,5 cm lang war. Für die national-chinesische Armee wurden in Kanada Exemplare mit Kaliber 7,92 mm gebaut. Herstellung Die gesamte Fertigung in Großbritannien erfolgte unter Lizenz ausnahmslos in der staatlichen Waffenfabrik in Enfield. Um Ausfälle durch mögliche deutsche Luftangriffe zu vermeiden, erfolgte später auch die Herstellung in Kanada, Australien und anderen Commonwealth-Staaten. Bei Enfield in Großbritannien wurden während des Zweiten Weltkrieges 280.000 Bren-MGs gebaut, davon über 30.000 bis 1940. In Kanada baute die Firma John Inglis (Toronto) 228.000 Stück, die teilweise an die national-chinesische Armee im Kaliber 7,92 mm gingen. Zusätzlich lieferte die Waffenfabrik in der Tschechoslowakei während des 2. Weltkrieges noch 3.334 Stück des zum Bren-MG identischen ZB33 an die bulgarischen Streitkräfte. Einsatz Das Bren-MG war das vermutlich am häufigsten verwendete leichte Maschinengewehr im 2. Weltkrieg. Es bewährte sich zuverlässig auch unter schlechtesten äußeren Bedingungen und es war die Standard-Deckungswaffe der britischen Infanterie-Gruppe. Es wurde auch von den kanadischen, australischen und neuseeländischen Truppen eingesetzt. Dazu kamen die frei-französischen Streitkräfte, polnische Exilstreitkräfte und die tschechische National-Armee, sowie die indische und national-chinesische Armee. Und in der ursprünglichen tschechischen Form mit der 7,92-mm-Patrone wurde es auch von der Wehrmacht verwendet und für diese weitergebaut. Das Bren-Maschinengewehr war robust, zuverlässig, einfach zu handhaben und zu pflegen. Dazu war es nicht zu schwer für seine Einsatzrolle und sehr zielgenau. Mit der Zeit wurden eine ganze Reihe von Halterungen entwickelt, darunter sogar sehr komplexe Motley- und Gallow-Flugabwehr-Konstruktionen. Zudem wurde noch ein 200-Schuss-Magazin entwickelt, aber nicht häufig verwendet. Das Bren-MG wurde überall eingesetzt und es gab zahlreiche herausragende Berichte über die Leistung im Gefecht. Eine kühne Aktion fand am 18. September 1944 statt, als der Schütze Sherbahadur Thapa der 1./9. Gurkhas ein Bren-MG mehr …

  • Die britische Armee im Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918. Uniformen, Organisation, Kommandeure, Heeresstärke und Verluste. Im Jahre 1908 hatten die Briten ihre Armee reorganisiert, wobei die Verbände auf den britischen Inseln in eine Expeditions-Streitmacht aus sechs Infanterie- und eine Kavallerie-Division, zusammen etwa 160.000 Mann, umgewandelt wurden. Diese Streitmacht war in der Lage, sowohl bei Konflikten in den Kolonien oder auf dem europäischen Kontinent eingesetzt zu werden. Die britische Armee Berits im Jahre 1905 begann die Zusammenarbeit mit dem französischen Generalstab, welche aber bis zu Ernennung von Major-General Wilson als Generalstabschef im Jahre 1911 wenig fruchtbar war. In August bewog die Agadir-Krise (deutsche Kanonenboote vor Marokko) Frankreich und Großbritannien zu engerer Zusammenarbeit, sodass die britische Expeditions-Streitmacht fest am linken Flügel der französischen 5. Armee im Kriegsfalle gegen Deutschland eingeplant wurde. Die Royal Navy war zwar strikt gegen eine Verwendung der britischen Armee auf dem Kontinent, konnte jedoch keinen besseren Plan vorlegen als Wilson. Zwar schob der britische Verteidigungsrat die endgültige Entscheidung vor sich her, erlaubte aber dem Kriegsministerium die Planungen zusammen mit den Franzosen fortzusetzen. Als der Krieg im Jahre 1914 ausbrach, brach in Großbritannien jedoch ein Konflikt aus, ob die Expeditionsstreitkräfte nicht doch besser in Großbritannien verbleiben oder wenigstens direkt in Belgien eingesetzt werden sollten, für dessen Garantieerklärung man ja schließlich in den Kampf gezogen war. Zum Glück für die Alliierten waren jedoch die Aufmarsch- und Terminpläne so schwer umzuwerfen, sodass am 6. August die Masse der Streitkräfte wie geplant eingesetzt wurde. Lediglich zwei Divisionen blieben in England zurück. Wenn auch die britische Armee klein war, so war sie dafür gut trainiert und hervorragend ausgerüstet. Während des zurückliegenden Burenkrieges in Südafrika hatten britische Offiziere – im Gegensatz zu ihren Kollegen auf dem europäischen Kontinent – eine realistische Vorstellung von der Feuerkraft moderner Waffen und Taktiken. Zudem bestand die britische Vorkriegsarmee zumeist nur aus freiwilligen Berufssoldaten. Auch die Kavallerie war mit dem besten Armeegewehr der damaligen Zeit, der Enfield, ausgerüstet und verwendete nicht, wie in Europa sonst noch üblich, kurzläufige Karabiner, sodass sie flexibel als mobile Infanterie hätte eingesetzt werden können. Jedoch hatte die Friedenszeit verantwortliche Kavallerie-Offiziere wieder dazu verführt, glamouröse und gleichzeitig sinnlose Attacken reiten zu lassen. Von den deutschen Soldaten als eine ‘Söldner-Armee’ bezeichnet, was für die Briten eher schmeichelhaft war, bestand die britische Armee aus Freiwilligen, welche sich für sieben Jahre Dienstverpflichtet hatten, auf denen noch fünf weitere Jahre in der Reserve folgten. Jedes Bataillon in Großbritannien rekrutierte auch Soldaten für ein anderes Bataillon im britischen Übersee-Reich, sodass seine Männer oft raue Gesellen und ihre Zahl oft knapp war. In den nach Frankreich geschickten Divisionen befanden sich zwar erfahrene Männer, aber sie alle als abgehärtete Profis anzusehen, wäre ein Fehler. Einige waren erst junge Soldaten, andere ältere Reservisten, welche im Zivilleben zu ‘Weicheiern’ geworden waren. In Fortsetzung der alten Tradition in einem modernen Gewand, war die Territorial-Streitmacht und die ‘Yeomanry’ von Haldane 1908 in eine Armee der zweiten Linie aus vierzehn Divisionen reorganisiert worden, welche allerdings weit davon entfernt war, gut ausgebildet oder ausgerüstet gewesen zu sein. Trotzdem stellten sich diese Truppen dann als effektiver als angenommen heraus. Dahinter standen noch die älteren Reservisten und Milizionäre, welche als Ersatzmannschaften oder für die weit entfernten britischen Garnisonen und Verbände in Indien und den Dominions verwendet werden konnten. Mit dem Anwachsen der Armee wurden jedoch immer mehr weniger gut ausgebildete Freiwillige, ältere Reservisten und Truppen aus den Kolonien (zumeist Indien) oder den Dominions (Kanada und Australien) verwendet, was eine Verschlechterung der Qualität zur Folge hatte.   Ihr Oberbefehlshaber, Sir John French, war ein erfolgreicher Kavallerieführer aus dem Burenkrieg, aber mit nunmehr 62 Jahren nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Sir Douglas Haigh, Kommandeur des I. Korps und Generalstabschef von French in Südafrika und Haldanes Assistent während der Reorganisation von 1908, war kompetent, jedoch unflexibel und bewertete die Möglichkeiten der Kavallerie nach althergebrachten Traditionen. Kitchener, nun Kriegsminister, war eine großartige Persönlichkeit für die ganze Nation, hatte Geistesblitze, die fast schon genial waren, aber nur wenig Wertschätzung für Stabsorganisation oder Zivilkontrolle. Im Allgemeinen waren britische Offiziere zwar effizient und ihren Aufgaben zugetan, hatten aber nur einen begrenzten Blickwinkel auf das moderne Kriegsgeschehen. Jedoch hatte ein weit größerer Anteil von ihnen echte Erfahrungen unter realen Kriegsbedingungen sammeln können, als zum Beispiel Offiziere in der französischen oder deutschen Armee. Organisation Infanterie Infanterie-Division Die britische Infanterie-Division stand unter dem Kommando eines Generalleutnants oder Generalmajors. Sie bestand normalerweise aus drei Brigaden mit jeweils vier Bataillonen, drei Feldartillerie-, einer Feldhaubitzen- und einer Schweren Artillerie-Brigade. Eine Munitionskolonne, eine Divisions-Munitionskolonne, zwei Feldkompanien und einer Nachrichtenkompanie, ein Divisionszug, drei Feldambulanzen und ein Pionierbataillon standen zur Unterstützung bereit. Die Pioniere dienten zur Bereitstellung von Arbeitskräften für die Feldkompanien, wurden aber auch als Kampfeinheiten eingesetzt. Gesamtstärke bei der Mobilisierung: 598 Offiziere und 18.077 Unteroffiziere und Mannschaften. Infanterie-Brigade Unter dem Kommando eines Brigade-Generals mit einem Hauptquartier, das aus 4 Offizieren und 20 Unteroffizieren und Mannschaften bestand. Die vier Bataillone hatten eine Gesamtstärke von 120 Offizieren und 3.968 Unteroffizieren und Mannschaften. Infanterie-Bataillon Das Infanterie-Bataillon stand unter dem Kommando eines Oberstleutnants. Es hatte eine konzentrierte Stärke von 1.000 Offizieren und Mannschaften und eine effektive Kampfstärke von etwa 800 Mann. Das Bataillon bestand aus einer Hauptquartier-Kompanie und vier Schützenkompanien, die jeweils von einem Major (in der Praxis wegen der hohen Verlustrate oft nur ein Hauptmann) befehligt wurden. Die Unterstützungsabteilungen bestanden aus Nachrichtenpersonal, Pionieren, Trägern und Provost. Infanterie-Kompanie Befehligt von einem Hauptmann, Leutnant oder Zweiten Leutnant aufgrund der hohen Verlustraten. Sie hatte eine Stärke von 240 Unteroffizieren und Mannschaften, aufgeteilt in vier Züge zu je 60 Mann. Infanterie-Zug Befehligt von einem Unteroffizier, entweder einem Feldwebel oder einem Korporal, und in vier Sektionen zu je 14 Männern eingeteilt. Es gab auch Maschinengewehr-Kompanien und leichte Grabenmörser-Batterien zur Unterstützung. Das Personal beider Einheiten bestand aus Infanteristen, die mit Standardwaffen bewaffnet waren. Bei Ausbruch des Krieges hatte jedes Bataillon seine eigene MG-Abteilung, die aus zwei Maxim-Maschinengewehren bestanden, welche von einem Offizier bedient wurden und zwölf weitere Soldaten hatte. Die Maschinengewehren wurden von Maultieren getragen und die Abteilungen wurde in zwei Gruppen aufgeteilt. Die MG-Mannschaft mussten erfahrene Schützen sein. mehr …

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