Deutsches zweimotoriges Mehrzweckflugzeug Focke-Wulf Fw 58 Weihe.
Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell.

Focke-Wulf Fw 58 Weihe
Focke-Wulf Fw 58 Weihe
Typ: zweimotoriges Mehrzweckflugzeug.
Die Focke-Wulf Fw 58 Weihe war ein deutsches Flugzeug, das in den 1930er Jahren entwickelt wurde.
Überblick
Zweck: Es wurde als Mehrzweckflugzeug für verschiedene Aufgaben wie Transport, Aufklärung und Ausbildung konzipiert.
Konstruktion: Die Fw 58 war ein zweimotoriger Tiefdecker mit einem konventionellen Leitwerk.
Erstflug: Das Flugzeug absolvierte seinen Erstflug im Jahr 1935.
Produktion: Es wurde von 1937 bis 1942 in einer Stückzahl von etwa 1.400 Exemplaren hergestellt.
Besatzung: Die Standardbesatzung bestand aus zwei Piloten und konnte bis zu sechs Passagiere oder Fracht aufnehmen.
Triebwerke: Es wurde von zwei luftgekühlten V8-Motoren des Typs Argus As 10 angetrieben.
Leistung: Die Fw 58 hatte eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 255 km/h und eine Reichweite von bis zu 850 km.
Varianten: Es wurden mehrere Versionen hergestellt, darunter eine Trainingsvariante und eine Seefernaufklärungsversion.
Benutzer: Das Flugzeug wurde hauptsächlich von der Luftwaffe eingesetzt, aber auch in mehrere Länder exportiert, darunter Bulgarien, Ungarn und die Niederlande.
Nachkriegsverwendung: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden einige Fw 58 weiterhin in verschiedenen Funktionen in Ländern wie der Tschechoslowakei und Bulgarien eingesetzt.
Die Focke-Wulf Fw 58 Weihe galt als erfolgreiche Konstruktion für ihre Zeit und erwies sich während ihrer gesamten Einsatzzeit als vielseitig und zuverlässig in ihren verschiedenen Aufgaben.
Geschichte

Kurt Tanks Entwurf der Fw 58, welche der Arado Ar 77 vorgezogen wurde, war das Gegenstück der deutschen Luftwaffe zur Airspeed Oxford der britischen RAF: ein Trainer für Flugzeug- und Bomberbesatzungen, Ambulanz und Mehrzweck-Transporter. Mehrere hundert wurden von vier deutschen Fabriken gebaut und andere wurden in Brasilien und Ungarn in Lizenz gebaut.
Es gab 13 Prototypen, von denen der erste, die V 1, im Frühjahr 1935 erstmals flog. Die V 2, V 4 und V 11 wurden jeweils die grundlegenden Entwicklungsflugzeuge für die Fw 58A, B und C Serienmodelle.
Nur eine geringe Anzahl der Fw 58A wurde gebaut. Die Fw 58B war im Wesentlichen eine verbesserte A mit einer verglasten Nase mit einem eingebauten 7,92-mm-MG 15 Maschinengewehr. Ein zweites MG1 5 war in einem Laufring hinter der Kabine montiert. Außerdem konnte die auch Fw 58B auch zwölf 10-kg-Bomben tragen, was einige unter anderem auch bei der Partisanen-Bekämpfung auf dem Balkan taten.
Die mit einer verkleideten Nase ausgestattete Fw 58C wurde das hauptsächliche Modell, welches während des Krieges gebaut wurde. Sie konnte bis zu 6 Personen befördern und hatte Hirth HM 508D-Motoren mit je 260 PS.

Benutzer: Deutschland, Argentinien, Österreich (vor dem ‚Anschluss‘), Brasilien, Bulgarien, China, Tschechoslowakei, Dänemark, Ungarn, Niederlande, Portugal, Rumänien, Schweden, Türkei.
Animation 3D-Modell Focke-Wulf Fw 58B Weihe
Spezifikationen Focke-Wulf Fw 58B Weihe
Spezifikationen:
Fw 58B | Spezifikation |
|---|---|
Typ | Mehrzweckflugzeug |
Antrieb | 2 x 240 hp As10C-3 |
Besatzung | 3 |
Spannweite | 21,00 m |
Länge über alles | 14,00 m |
Höhe über alles | 4,20 m |
Flügelfläche | 47.00 m² |
Leer-Gewicht | 1.870 kg |
Startgewicht | 2.900 kg |
maximale Flügelbelastung | 61.70 kg/m² |
Leistungsverhältnis | 6.04 kg/PS |
Höchstgeschwindigkeit | 255 km/h |
Marschgeschwindigkeit | 238 km/h |
Steigleistung | 330 m/min |
Dienstgipfelhöhe | 5.400 m |
Reichweite | 600 km |
Bewaffnung:
Fw 58B | Spezifikation |
|---|---|
in verglaster Bugnase | 1 x 7,92mm MG 15 |
hinter der Kabine | 1 x 7,92mm MG 15 |
MGs insgesamt | 2 |
Bombenzuladung | 12 x 10-kg-Bomben (insg. 120 kg) |
Einsatzstatistik:
Fw 58 | Angaben |
|---|---|
Erstflug | Frühjahr/Sommer 1935 (V 1) |
Truppenlieferung | ? |
Endlieferung | ? (vermutlich 1944) |
Stückpreis | ? |
Stückzahl (alle Varianten) | 1.668 für deutsche Abnehmer und 319 für den Export (insg. 1.987). Zusätzliche Lizenzproduktion in Brasilien und Ungarn |
Quellenangaben und Literatur
German Aircraft of World War 2 in Colour (Kenneth Munson)
Warplanes of the Luftwaffe (David Donald)






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