Kriegstagebuch 3. Juli 1917



 Infanterist einer Sturmeinheit
Deutscher Infanterist einer Sturmeinheit mit vollständigen Körper-Panzerschutz.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Dienstag den 3. Juli 1917:

Westfront


Aisne: Deutsche Angriffe in größerem Umfang an einem 19 km langen Frontabschnitt nördlich der Aisne.

Ostfront

Galizien: Die russische Elfte Armee hat bisher 14.000 Kriegsgefangene eingebracht und über 30 Kanonen erbeutet, aber das langsame Nachführen von Reserven verhindern die Ausnutzung.

Naher Osten

Arabien: Lawrence 450 Araber vernichten ein türkisches Bataillon (460 Verluste) in Abu-el-Lissal; 120 türkische Soldaten in Guweira kapitulieren gegenüber Scheich Ibn Jad.

Luftkrieg

Dardanellen: 9 Flugzeuge des Royal Navy Air Service eröffnen eine nächtliche Bomberoffensive von Mudros aus gegen Gallipoli (auch Überfälle am 8., 11., und 15. Juli).

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  • Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für Februar 1945. Zerstörerischster Luftangriff auf Berlin, Jalta-Konferenz, die Briten erreichen den Rhein, Zerstörung Dresdens, US-Fallschirmjäger nehmen Corregidor, amerikanische Landung auf Iwo Jima, Operation Clarion. Februar 1945 Zurück zu Januar 1945. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 1. Februar 1945: Ostfront Polen: Rokossowskis 2. Weißrussische Front nimmt Thorn (Torun) nach 6-tägiger Belagerung. Westfront Elsass: Die 7. US-Armee überschreitet den Fluss Moder. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 2. Februar 1945: Westfront Elsass: Französische und US-Truppen nehmen Colmar. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 3. Februar 1945: Luftkrieg Deutschland: 937 B-17 Fliegende Festungen von 900 Begleitjäger (24 Flugzeuge verloren) GREIFEN BERLIN AN und setzen 5 Quadratkilometer des Stadtzentrums mit 2.267 t Bomben in Brand. Der Flughafen und die Rangierbahnhöfe von Tempelhof werden schwer beschädigt. Es gibt ca. 1.000 Tote, darunter auch Richter Roland Freisler, der fanatische Vorsitzende des ‘Volksgerichtshofes’. 400 USAAF-Bomber greifen Magdeburg an. Philippinen Die 1. US-Kavallerie-Division erreicht den Stadtrand von Manila. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 4. Februar 1945: Politik JALTA-KONFERENZ (‘Magneto’): Churchill, Roosevelt und Stalin treffen sich auf der Krim. Letzterem gelingt es, dem angeschlagenen US-Präsidenten große Zugeständnisse abzuringen, einschließlich freier Hand in Osteuropa, Gebietsgewinne in Fernost für eine Kriegserklärung an Japan innerhalb von 2 Monaten nach der Niederlage Deutschlands. Hinzu kommen deutsche Reparationen und Sachleistungen und die Aufteilung Deutschlands in vier Besatzungszonen. Die polnische und jugoslawischen Nachkriegsregierungen sollen angeblich durch alle politischen Kräfte gebildet werden. Die Konferenz endet am 11. Februar. Westfront Belgien – Befreiung beendet: Die Amerikaner vertreiben die letzten Reste der deutschen Streitkräfte von belgischem Boden. Ostfront Schlesien: KONJEWS PANZER BEGINNEN DIE ODER ZU ÜBERSCHREITEN, in der Nähe von Breslau. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 5. Februar 1945: Westfront Elsass: Der deutsche Brückenkopf um Colmar wird in zwei Teile gespalten, als vorstoßende amerikanische und französische Truppen aufeinander treffen. Luftkrieg Deutschland: 238 RAF-Bomber greifen Bonn an. 589 USAAF-Bomber greifen Regensburg an. Europa: Tod von Hauptmann Marcel Doret, dem Kommandanten der frei-französischen Groupe de Chasse ‘Doret’ und ehemaligen Testpiloten im Alter von 48 Jahren. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 6. Februar 1945: Ostfront Konjews Truppen überschreiten den Fluss Oder und beginnen mit der Belagerung von Breslau: hunderttausende von Zivilisten fliehen in Panik nach Westen, viele in das sicher geglaubte Dresden. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 7. Februar 1945: Luftkrieg Europa: RAF-Nachtangriff auf deutsche Truppenkonzentrationen und Stellungen bei Kleve und Goch. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 8. Februar 1945: Westfront Die Kanadier stoßen in den Reichswald südöstlich von Nimwegen, zwischen Maas und Rhein, vor (Operation Veritable oder Schlacht im Reichswald). Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 9. Februar 1945: Ostfront Ostpreußen: Königsberg ist nun praktisch von der 2. und 3. Weißrussischen Front eingeschlossen. Westfront Britische und kanadische Truppen erreichen mit starken Kräften den Rhein. Die 3. US-Armee überquert den Fluss Prüm. Luftkrieg Europa: Halifax-Bomber greifen die Ölanlagen in Wanne-Eickel (Ruhrgebiet) an. B-17 Fliegende Festungen bombardieren die Ölanlagen von Lützkendorf. Politik Ecuador und Paraguay erklären Deutschland und Japan den Krieg. Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Samstag den 10. Februar 1945: Ostfront Ostpreußen: Rokossowskis 3. Weißrussische Front nimmt Elbing und Preußisch-Eylau. Westfront Die Deutschen öffnen die Schleusen vom Schwammenauel-Staudamm am Fluss Ruhr in dem Versuch, die vordringenden US-Streitkräfte zum Stehen zu bringen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 11. Februar 1945: Westfront Britische Truppen dringen in Kleve ein. Heimatfronten Deutschland: Die gesamten Goldreserven (ca. 100 t) werden von Berlin in ein Salzbergwerk in der Nähe von Eisenach transportiert. Dort werden sie durch die amerikanische Besetzung von Merkers am 4. April 1945 erbeutet. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 12. Februar 1945: Politik Peru erklärt Deutschland und Japan den Krieg. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 13. Februar 1945: Luftkrieg Deutschland: Zerstörung Dresdens. 773 Lancaster-Bomber (5 verloren) und 311 B-17 Fliegende Festungen fliegen einen dreifachen Luftschlag gegen die praktisch unverteidigte Stadt in der Nähe der Ostfront und werfen 3.370 t Bomben ab, darunter ca. 700.000 Brandbomben. Ein ‘Feuersturm’ wütet über 6,5 km² und es sollen zwischen 135.000 und 250.000 Zivilisten, Flüchtlinge und alliierte Gefangene umgekommen sein (nach Falschmeldungen in der internationalen Presse, welche von der deutschen Propaganda übernommen wurden). Die Stadt brennt für 7 Tage und 8 Nächte (68.650 Leichen werden auf großen Scheiterhaufen verbrannt). Ostfront Ungarn: Die Belagerung von Budapest endet nach 6 Wochen heftigen Häuserkämpfen. Westfront Britische Truppen sichern den Reichswald. Seekrieg Pazifik: 3 japanische U-Boote werden durch das US-Unterseeboot Batfish innerhalb von 4 Tagen versenkt (vom 10. bis 13. Februar). Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 14. Februar 1945: Ostfront Pommern: Schukow nimmt Schneidemühl. Westfront Kanadische Truppen wehren vier deutsche Gegenangriffe im Reichswald ab. Luftkrieg Europa: Die 8. US-Air-Force vervollständigt den alliierten ‘Triple-Schlag’ gegen Dresden und greift auch Chemnitz, Magdeburg, versehentlich Prag und die Wesel-Brücke über den Rhein an. Die Gesamtzahl der eingesetzten Bomber und Begleitjäger beträgt 1.440 (13 verloren). Schwerer RAF-Nachtangriff auf Chemnitz. Politik Chile erklärt Deutschland und Japan den Krieg. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 15. Februar 1945: Luftkrieg Deutschland: Dresden, Magdeburg und Cottbus werden von insgesamt 1.000 Bombern der 8. US-Air-Force angegriffen. Westfront Die kanadischen Truppen besetzen nun eine 16 km lange Front entlang des Westufers des Rheins. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 16. Februar 1945: Luftkrieg Pazifik: US-Fallschirmjäger nehmen Corregidor (Philippinen). Deutschland: 263 USAAF-Bomber greifen Regensburg an und werfen 559 t Bomben ab. Seekrieg Pazifik: 1.000 US-Trägerflugzeuge der Task Force TF 58 greifen Tokio und Yokohama an (Wiederholung am nächsten Tag). Politik Venezuela erklärt Deutschland und Japan den Krieg. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 17. Februar 1945: Heimatfronten Großbritannien: Weltgewerkschaftskonferenz in London. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 18. Februar 1945: Westfront Ardennen: Die 3. US-Armee durchbricht den Westwall nordwestlich von Echternach. Ostfront Ostpreußen: General Iwan D. Tschernjachowski, Befehlshaber der 3. Weißrussischen Front, wird im Alter von 40 Jahren tödlich in der Nähe von Königsberg verwundet. Marschall Wassilewsky übernimmt das Kommando über die 3. Weißrussische Front. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 19. Februar 1945: Seekrieg Pazifik: AMERIKANISCHE LANDUNG AUF IWO JIMA (Operation Detachment) durch die 4. und 5. US-Marine-Divisionen. Sergeant John Basilone, erster Träger der Medal of Honor der US Marine mehr …

  • Bismarck vs Hood

    Unternehmen Rheinübung, die letzte Fahrt der Bismarck. Ausführlicher Bericht, zahlreiche Fotos und Video. hier zu Teil I: Entwurf, Spezifikationen, 3D-Modell der Bismarck Unternehmen Rheinübung, die letzte Fahrt der Bismarck In Mai 1941 lief das Schlachtschiff Bismarck in Begleitung des Schweren Kreuzer Prinz Eugen in den Nordatlantik aus, um die alliierten Konvoi-Routen zu stören. Es wurde gehofft, daß sie unentdeckt in den Atlantik ausbrechen könnten, aber am 23. Mai wurden die Schiffe im Nebel der Dänemark-Strasse durch den britischen Kreuzer Suffolk gesichtet. Kurz danach trat noch ein zweiter Kreuzer dazu, die Norfolk. Trotz aller Bemühungen diese abzuschütteln, begannen die zwei britischen Kreuzer die deutschen Schiffe zu beschatten und ihre Position zu melden. Zu diesem Zeitpunkt hätte Admiral Lütjens auf der Bismarck eigentlich das Unternehmen Rheinübung abbrechen müssen, da man ursprünglich von weniger leistungsstarken Bordradargeräten mit geringerer Reichweite auf britischen Schiffen ausgegangen war. Die erste Sichtmeldung von Suffolk wurde um 19:22 Uhr von Admiral Holand auf dem Schlachtkreuzer Hood empfangen, der sich zu diesem Zeitpunkt 300 Seemeilen entfernt befand. Mit hoher Fahrt von 27 Knoten steuerte er mit seinen Schiffen, neben der Hood auch das neue Schlachtschiff Prince of Wales und sechs Zerstörern, auf die Dänemark-Straße zu und hoffte, auf die deutschen Schiffe am nächsten Morgen zu treffen. Admiral Tovey an Bord des Flaggschiffs King George V erhielt die Meldung erst eine Stunde später und war in diesem Augenblick noch 600 Seemeilen entfernt. Zu seinem Verband gehörte auch der Flugzeugträger Victorious, welcher aber mit 48 für Ägypten bestimmte Hurricane-Jäger beladen war und somit nur noch sechs Fulmar- und neun Swordfish-Flugzeuge für den kurzfristigen Einsatz gegen den deutschen Flottenverband an Bord nehmen konnte. Admiral Tovey lief nun ebenfalls mit 27 Knoten auf Annäherungskurs, war aber zu weit weg, um am nächsten Morgen die deutschen Schiffe erreichen zu können.   Admiral Lütjens an Bord der Bismarck wusste in der Nacht durch die aufgefangenen, allerdings verschlüsselten, Funksprüche zwischen den britischen Flottenverbänden, dass er vermutlich am nächsten Tag in ein Gefecht geraten würde und bereitete seine Schiffe darauf vor. Um 5:30 Uhr am 24. Mai meldete der Ausguck auf den britischen Schiffen Bismarck und Prinz Eugen in 17 Seemeilen Entfernung. Aus einer Entfernung von 12,3 Seemeilen (24.232 Meter) eröffnete die führende Hood um 5:52 Uhr das Feuer auf den schweren Kreuzer Prinz Eugen. Das zweite Schiff, das Schlachtschiff Prince of Wales, eröffneten das Feuer kurz darauf, während die deutschen Schiffe zwei Minuten später auf das Feuer mit dem Beschuss der Hood antworteten. Auf dem Oberdeck der Hood war eine neuartige Flak-Munition gelagert, die erprobt werden sollte. Für diese neue Munition gab es noch keinen Stauraum und so war sie natürlich bei der Bereitschaftsmunition an Deck feindlichen Treffern ausgesetzt. Die zweite Salve der Prinz Eugen traf Hood und eine 20,3-cm-Granate explodierte auf dem Oberdeck und setzte die neue Munition in Brand. Hood wurde von dicken Rauchschwaden umhüllt, was zwar bedrohlich aussah, aber erst einmal keine unmittelbare Gefahr für das Schiff darstellte. Das Schlachtschiff Bismarck traf deckend mit der dritten und fünften Salve, wobei die letztere ein oder zwei direkte Treffer erzielte. Zu diesem Zeitpunkt lag die Gefechtsentfernung bei nur noch 17.373 Metern und bei dieser Schussentfernung waren die Geschütze hoch genug ausgerichtet, um den Granaten einen steilen Aufschlagwinkel zu geben. Die 25 Jahre alt Hood war ein Schlachtkreuzer und nicht gegen so steil aufschlagende, schwere Granaten gepanzert. Um 6:01 Uhr durchschlug eine der Granaten das Deck und detonierte im hinteren Munitionsmagazin des britischen Flaggschiffs. Durch eine ungeheure Explosion brach es in zwei Teile und sank innerhalb von 3 Minuten, wobei es nur drei Überlebende unter den 95 Offizieren und 1.324 Seeleuten gab. Danach wechselnden die deutschen Schiffe ihr Feuer auf die Prince of Wales, welche ihren Kurs ändern musste, um nicht mit Wrackteilen der Hood zu kollidieren. Dadurch sank die Feuerentfernung auf weniger als 16.500 Meter und Treffer von Bismarck und Prinz Eugen zerstörten die Brücke von Prince of Wales. Das britische Schlachtschiff war gerade erst in Dienst gestellt worden und noch nicht voll kampfbereit und eingefahren. Auch gab es noch Probleme mit den Antriebsanlagen der Türme und den Drehvorrichtungen der schweren Geschütze. Deshalb entschloss sich Kapitän Leach, das Gefecht abzubrechen und zog sich zu den weiterhin beschattenden Kreuzern Suffolk und Norfolk zurück.   Aber auch das Schlachtschiff Bismarck überstand das Gefecht nicht unbeschädigt und erhielt drei Treffer durch Prince of Wales. Ein Treffer durchschlug das Vorschiff, der einen Treibstofftank beschädigte und den Inhalt kontaminierte. Eine weitere durchschlug die Seitenpanzerung und verursachte ein Leck, welches später einen Kesselraum mit einem Dynamo außer Gefecht setzte, während der dritte Treffer als Abprall-Treffer auf dem Deck keinen wesentlichen Schaden verursachte. Der verunreinigte Treibstoff reduzierte die Reichweite des Schlachtschiff Bismarck und der Verlust eines Kesselraums verringerte die Geschwindigkeit um 2 Knoten, sodass beschlossen wurde, das Unternehmen abzubrechen und nach St.Nazaire für Reparaturen zu laufen. Der Schwere Kreuzer Prinz Eugen war unbeschädigt und wurde gegen Ende des Tages zur selbständigen Kaperfahrt in den Atlantik entlassen. Zu diesem Zeitpunkt stand Admiral Tovey auf dem Flaggschiff King George V und mit seinem Flugzeugträger nur noch 200 Seemeilen östlich. Am Abend des 24. Mai wurde das Schlachtschiff Bismarck von Swordfish-Flugzeugen vom Flugzeugträger Victorious angegriffen und wurde von einem Torpedo getroffen, der aber keinen ernsthaften Schaden verursachte. Prince of Wales, Norfolk und Suffolk folgten weiterhin der Bismarck. Die direkte Beschattung wurde von Suffolk durchgeführt, da dieses Schiff das beste Radargerät an Bord hatte, während die beiden anderen britischen Schiffe als Deckung folgten. Eine Stunde nach Mitternacht gab es einen kurzen Zusammenstoß auf etwa 10 Seemeilen Entfernung, als Bismarck und Prince of Walkes einige Salven ohne Treffer austauschten. Nun musste Suffolk dem deutschen Schlachtschiff auf maximaler Radarreichweite folgen und wegen einer U-Boot-Warnung im Zickzack laufen. Deshalb gelang es Bismarck in der Nacht, den beschatteten britischen Schiffen zu entkommen, da sie genau in diesem Augenblick einen weiten Bogen nach Westen gemacht hatte. Da die Briten nun erst einmal die mögliche Gefahr auf dem offenen Atlantik bannen mussten, wendeten sie sich nun nach Westen, während Bismarck in Richtung Nordwest-Frankreich lief. In diesem Moment hätte Bismarck entkommen können, aber mehr …

  • Typ100/40

    Japanische Maschinenpistole Typ 100. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Typ: Japanische Maschinenpistole. Geschichte: Ähnlich wie in Großbritannien wurde in Japan die Entwicklung einer Maschinenpistole verschlafen. Erst 1935 wurde ein experimentelles Modell hergestellt und getestet. Aber es scheint so, als hat es wenig Begeisterung für diese Waffe gegeben, was unter den Umständen, dass Japan heftig in einen Krieg in China verwickelt war und einen Feldzug in Ostasien und dem Pazifik erwog, eigentlich sehr verwunderlich ist. Eigentlich wäre die Maschinenpistole die ideale Waffe für den japanischen Soldaten gewesen und der Gedanke das die japanische Armee mit einer billigen und einfachen MP – ähnlich der russischen PPSh – ausgerüstet worden wäre, dürfte für die Amerikaner ziemlich erschreckend gewesen sein. Der Krieg im Fernen Osten wäre eine wesentlich blutigere Angelegenheit geworden und die ein oder andere knapp entschiedene Schlacht hätte auch in die entgegengesetzte Richtung verlaufen können. Die Maschinenpistole Typ 100 Modell 1940 wurde 1941/42 in begrenzter Zahl an die Truppe ausgegeben. Im Grunde war dies nur eine modifizierte Schweizer Solothurn S1-100 Maschinenpistole, welche auch von der Wehrmacht und anderen Achsen-Armeen während des 2. Weltkrieg verwendet wurde. Die Maschinenpistole 100 war mäßig gut gemacht, hatte aber einige ziemlich seltsame Merkmale. Eines davon war die Verwendung einer komplexen Vorrichtung zur Munitionszufuhr, die sicherstellte, dass eine Patrone zuvor vollständig in der Kammer lag, bevor der Schlagbolzen funktionierte. Der genaue Zweck dieser Eigenschaft ist nicht klar, es kann aber eigentlich nur als eine Sicherheitsvorrichtung für den Schützen gedacht gewesen sein. Die Patrone, welche von allen Varianten der Maschinenpistole Typ 100 verwendet wurde, war die etwas kraftlose japanische 8-mm-Pistolenpatrone. Dies war eine eher schwache und ineffektive Wahl, was nicht gerade dadurch begünstigt wurde, dass es sich um eine flaschenförmiges Geschoss handelte, was die Munitionszufuhr komplizierter machte. Der Lauf der Maschinenpistole Typ 100 wurde verchromt um die Reinigung zu erleichtern und den Verschleiß zu reduzieren. Um den Entwurf um noch weitere Feinheiten zu ergänzen, hatte die Waffe ein komplexes Visier und ein gekrümmtes Magazin. Weitere Kuriositäten waren die Verwendung einer komplizierten Mündungsbremse an einigen Modellen und die Verwendung einer großen Bajonettbefestigung unter dem Lauf. Einige Versionen hatten sogar auch ein Zweibein, wie für leichte Maschinengewehre. Das Modell 40 erschien in zwei Mustern: eines für die Infanterie mit einem festen Schaft und eines für die Luftlandetruppe mit einem klappbaren Schaft. An beiden war eine Halterung für ein Bajonett unter dem Lauf montiert und der Lauf war innen verchromt. Einige der Waffen für die Infanterie wurden manchmal mit einem kleinen Zweibein ausgestattet. Mechanisch waren sie wenig bemerkenswert, sie waren einfache Rückstoß-Waffen, welche nach allgemein bekannten Prinzipien arbeiteten. Der einzige nachweisbare, größere Kampfeinsatz dieser Waffen erfolgte 1942 während des Angriffs japanischer Fallschirmjäger auf die niederländischen Ölfelder auf Java, wo vermeldet wurde, dass sie äußerst wirksam waren. Es gibt weder Aufzeichnungen zu ihrer Verwendung gegen US-Streitkräfte im Pazifik noch gegen die britischen Truppen in Burma. Es wird daher vermutet, dass weniger als 10.000 von beiden Modellen produziert wurden. Obwohl der Typ 100/40 bei weitem nicht perfekt war, war seine Leistung gut genug um das Interesse an dieser Waffe zu wecken. Es begann die Entwicklung einer verbesserten Version, dem Modell 1944, als die Rufe von der Front nach seiner solchen Waffe immer lauter wurden. Aber die Arbeiten begannen zu spät und waren zu langsam, um größere Bestände der Waffe herzustellen. Um die Herstellung der Waffe zu beschleunigen, wurde dafür der ursprüngliche Typ 100 stark vereinfacht, mit dem Ergebnis, dass die Konstruktion leicht verlängert wurde. Der Holzschaft war oft ziemlich unbearbeitet und die Schussfrequenz wurde von den früheren 450 Schuss pro Minute auf 800 erhöht. Das Visier wurden auf wenig mehr als ein Zielkorn reduziert und die große Befestigung für ein Bajonett an der Mündung wurde durch eine einfachere Halterung ersetzt. An der Mündung ragte der Lauf mehr aus der perforierten Ummantelung heraus und hatte eine einfache Mündungsbremse bestehend aus zwei Öffnungen, die in den Lauf gebohrt waren. Schweißen, oft grob, wurde wo immer möglich eingesetzt. Das Ergebnis war eine viel gröbere Waffe im Vergleich zur früheren Version – aber eine, die solide genug für ihren Zweck war. Das Hauptproblem für die Japaner im Jahr 1944 lag nicht so sehr in der Tatsache, dass die Maschinenpistole Type 100 nicht gut genug war, sondern dass es ihnen an der industriellen Kapazität für die Massenproduktion fehlte. Folglich mussten die japanischen Truppen ihren letzten, verzweifelten Abwehrkämpfe hauptsächlich immer noch mit dem Ariska-Gewehr austragen und waren daher ständig im Nachteil gegenüber den besser bewaffneten alliierten Soldaten. Variante: Typ 100/44: Mechanisch glich es dem Typ 100/40, hatte aber eine schwächere Schließfeder, welche die Feuerrate auf 800 Schuss in der Minute steigerte. Die Bajonett-Halterung wurde entfernt und das Bajonett konnte nun auf die Mündung aufgesetzt werden. Die Mündung wurde zu einem Kompensator durch das Anbohren zweier seitlicher Löcher gebildet. Es gab noch einige andere, kleinere Veränderungen, um die Waffe leichter herstellen zu können. Es wird berichtet, dass rund 7.000 Stück im letzten Kriegsjahr produziert wurden, aber es scheinen keine in die Hände der Fronttruppen gelangt zu sein. Benutzer: Japan (für alle Varianten). Animation 3D-Modell Japanische MP Typ 100 Spezifikationen Typ 100 Spezifikationen: Einsatzstatistik: Leichte Maschinengewehre Taisho 11 und Typ 96 Ursprünglich war die japanische Armee recht schnell im Erkennen des Potenzials des Maschinengewehrs und erwarb schon 1902 die Rechte zur Lizenzproduktion des französischen Hotchkiss-Maschinengewehrs M1897 und führte dies bei der Truppe ein. Es wurde mit beträchtlichem Erfolg im Russisch-Japanischen Krieg eingesetzt und als Folge davon wurde der Hotchkiss-Entwurf zur Grundlage weiterer Entwürfe. Die japanischen schweren Maschinengewehre, welche zwischen 1941 und 1945 verwendet wurden, waren daher beide Ableitungen des französischen Hotchkiss-Maschinengewehrs mit nur wenigen, lokalisierten Veränderungen. Bei den leichten Maschinengewehren entwickelten die Japaner jedoch ihrer eigenen Modelle, wobei das erste noch auf der Grundlage der gleichen Funktionsweise wie bei den Hotchkiss entstand, jedoch mit den üblichen lokalen Variationen. Das erste davon war das 6,5-mm leichte Maschinengewehr Taisho 11 (Typ 11), welches 1922 eingeführt wurde und bis 1945 im Dienst blieb. Der Name Taisho 11 leitet sich vom elften Jahr der Taisho-Ära ab. Seine Ursprünge aus dem Hotchkiss-Maschinengewehr sind mehr …

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