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Kriegstagebuch 12. Dezember 1941


vor Moskau gefallen
Ein vor Moskau gefallenere deutscher Soldat.
Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 12. Dezember 1941:

Politik


Rumänien: Die Regierung erklärt den USA den Krieg.

Luftkrieg

Deutschland: 43 RAF-Bomber greifen Köln an und werfen 58 t Bomben ab.

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  • Hummel

    Deutsche schwere Panzerhaubitze Hummel auf Fahrgestell Panzerkampfwagen III/IV (Sf), SdKfz 165. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Hummel auf Fahrgestell Panzerkampfwagen III/IV (Sf) (SdKfz 165) Typ: Schwere Panzerhaubitze. Geschichte der Hummel Die Artillerie-Selbstfahrlafette, welche als Hummel bekannt wurde, war ein Hybrid, welcher Bauteile des PzKpfw III und PzKpfw IV zu einem neuen Fahrzeug kombinierte, welches als Geschützwagen III/IV bezeichnet wurde. Der erste dieser Hybride wurde während des Jahres 1941 gebaut und verwendete verlängerte Aufhängungen und Fahrwerk des PzKpfw IV zusammen mit dem Achsantrieb, Ketten und Getriebe des PzKpfw III. Auf dieses neue Fahrgestell wurde ein offener Überbau mit dünnen Panzerplatten gebaut und zwei verschiedene Waffen wurden schließlich verwendet.   Das Waffenamt hatte ursprünglich für die Unterstützung der Panzer-Division Artillerie auf gepanzerten Vollkettenfahrzeugen, bewaffnet mit der 10,5-cm leFH18 auf dem Fahrgestell des PzKpfw III/IV vorgesehen. Am 25. Juli 1942 wurde aber schließlich entschieden, die 15-cm schwere Feldhaubitze auf den Geschützwagen III/IV einzubauen, da das Fahrgestell des PzKpfw II für die 10,5-cm-Feldhaubitze ausreichend war und als Wespe in die Produktion ging. Die Firma Alkett wurde mit der Entwicklung des Fahrzeuges mit der schweren 15-cm-Haubitze beauftragt und stellte Hitler den Prototyp im Oktober 1942 vor. Die Hummel galt dabei nur als Zwischenlösung, bis ein spezielles Fahrgestell für Selbstfahrlafetten als Geschützplattform entwickelt und produziert werden konnte. Bis zum 12. Mai 1943 sollten 100 Hummel für die in diesem Jahr geplante Sommeroffensive im Osten gebaut werden. Fahrzeuge, welche als Panzerjäger Nashorn vorgesehen waren, erhielten die 88-mm-Pak, während die Fahrzeuge, welche als Artillerie-Selbstfahrlafetten verwendet wurden, mit einer speziellen Version der 15-cm FH18 Feldhaubitze bewaffnet waren.   Das Fahrgestell des Geschützwagen III/IV hatten den verlängerten Rumpf des PzKpfw IV als Grundentwurf, wobei aber der Motor weiter nach vorne in die Mitte verlegt wurde, um den Kampfraum möglichst niedrig zu halten. Dadurch lag das Kanonenrohr nur 2,30 Meter über dem Boden, was für diese improvisierte Lösung ein beachtliches Resultat war. Die Basisaufhängung des PzKpfw IV blieb, mit Ausnahme von mehr Platz zwischen den einzelnen Komponenten, die gleiche. Das Antriebskettenrad war von dem Typ, welcher für den PzKpfw III entworfen war. Der oben offene Kampfraum war an allen vier Seiten durch schräge Panzerplatten, welche auf den Rumpf verschraubt waren, umgeben. Die stärkste Panzerung des Fahrzeuges betrug 50 mm, aber die Panzerplatten des Kampfraumes waren nur 10 mm dick. Die Glacisplatte wurde vergrößert und eine kleine Kabine für den Fahrer wurde auf der linken Seite eingebaut. Die Hummel hatte eine Besatzung von fünf Mann, darunter der Fahrer, der vorne in der gepanzerten Kabine saß. Die Bereitstellung einer gepanzerten Kabine nur für den Fahrer allein wurde zwar unter den kriegsbedingten Anforderungen an eine hohe Produktion als purer Luxus angesehen, aber anstatt diese Eigenschaft einfach wegzulassen, machten die Konstrukteure die gesamte Angelegenheit billiger, indem sie die Panzerkabine vergrößerten und mehr flache Stahlplatten verwendeten. So gab es mehr Raum im inneren für ein weiteres Besatzungsmitglied. Daher hatte die Hummel, welche ab 1944 gebaut wurde, eine Kabine für Fahrer und Funker, welche sich über die gesamte Breite des vorderen Rumpfes hinzog. Die Bewaffnung war die Panzerfeldhaubitze 18/1 und wurde in der Mitte über dem Motor montiert, was dem Fahrzeug trotzdem immer noch eine sehr hohe Silhouette gab. Die 15 cm sFH18/1 konnte eine 43,5 kg schwere Granate bis zu einer Entfernung von 13.325 Meter verschießen. Die ersten produzierten Haubitzen wurden mit großen Mündungsbremsen gebaut, aber die Erfahrung zeigte, dass diese nicht unbedingt notwendig waren und wurden daher bei späteren Serienversionen weggelassen. Dies sparte Aufwand bei der Produktion und von hochfestem Stahlguss ein. Die Hummel konnte nur 18 Artilleriegranaten mit sich führen. Deshalb musste ein größerer Vorrat in der Nähe bereitgehalten und bei Bedarf herangebracht werden. Lastkraftwagen waren für diese Aufgabe wenig geeignet, deshalb wurden bis Ende 1944 nicht weniger als 150 Hummel-Fahrgestelle (insgesamt 157) ohne die Haubitze gebaut. Dabei wurden die verteilten Panzerplatten an der Front des Kampfraumes durch eine einzige Platte ersetzt, um die Lücke, wo sich normalerweise die Haubitze befand, zu verschließen. Auch unterschied sich der interne Stauraum. Diese Fahrzeuge wurden als Munitionstransporter bei den Batterien aus Hummel-Haubitzen eingesetzt. Mit der FH18 wurde das Fahrzeug vollständig als 15-cm Panzerfeldhaubitze 18M auf GW III/IV SdKfz 165 Hummel bezeichnet und bildete von Ende 1942 an den Anteil der schweren Feldartillerie in den Panzer- und Panzergrenadier-Divisionen. Mehrere Panzer-Divisionen erhielten die Hummel bis Anfang 1943 und diese Fahrzeuge sahen ihren ersten Kampfeinsatz in der Schlacht von Kursk. Anfangs hatte jede Panzer-Division nur sechs Hummel in einer einzigen schweren Batterie. Dann wurden zwei Munitionsfahrzeuge hinzugegeben und später erhielten einige Panzer-Divisionen eine zweite schwere Batterie. Bis Ende 1944 wurden nicht weniger als 666 Hummel-Selbstfahrlafetten mit der Haubitze gebaut und das Fahrzeug blieb praktisch bis Kriegsende in Produktion. Die Hummel stellte sich als nützliche, außerordentlich erfolgreiche und bei der Truppe beliebte Waffe heraus und wurde an allen Fronten eingesetzt. Die Haubitze konnte es auch mit schwersten Ziele aufnehmen und wurde dagegen oft eingesetzt. Das schloss auch Direktbeschuss auf sichtbare Ziele und selbst Kampfpanzer ein. Besondere Ausführungen einer breiteren Kette, genannt Ostkette, wurden hergestellt, um in den Wintermonaten an der Ostfront an den Fahrzeugen verwendet zu werden. Der oben offene Kampfraum wurde oft mit Segeltuchplanen abgedeckt, um vor dem schlimmsten Wetter geschützt zu sein. Die Besatzung lebte gewöhnlich in dem Fahrzeug und zahlreiche Hummel wurden nicht nur mit der Plane und Tarnmaterialien geschmückt, sondern mit allen möglichen Arten von der Besatzung als angenehm angesehenes Zubehör ausgestattet. Dazu gehörten Bettrollen, Kochtöpfe und alle möglichen, persönlichen Dinge. Die Hummel war eines der am besten gelungenen Beispiele für deutsche Artillerie-Selbstfahrlafetten. Das Fahrzeug war sehr geräumig mit viel Platz für die Bedienungsmannschaft der Haubitze und das Fahrgestell gab der Waffe die notwendige Mobilität, um innerhalb der Panzer-Divisionen Schritt zu halten. Zugleich war die Hummel auch die letzte deutsche Entwicklung einer Panzerhaubitze, welche noch im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kam. Der Name Hummel störte Hitler jedoch aus unerfindlichen Gründen und so liegt ein Befehl vom 27. Februar 1944 vor, indem er die weitere Verwendung dieses Namens untersagte. Benutzer: Deutsches Reich. Animation 3d-Modell Hummel Waffenträger Der Waffenträger sollte alle bestehenden Artillerie-Selbstfahrlafetten ersetzen. Es war ein mehr …

  • Polnische Kriegsgefangene 1939

    Fall Weiss, der erste erfolgreiche Blitzkrieg. Der Polenfeldzug von der Schlacht an der Bzura, dem Einmarsch der Roten Armee bis zur Kapitulation Warschaus und der letzten polnischen Truppen am 6. Oktober 1939 (Teil II). Hier zu Teil I: Polenfeldzug. Schlacht an der Bzura Die stärkste polnische Armee war zu diesem Zeitpunkt die Armee Pommerellen, die ihren Rückzug aus dem Korridor zwischenzeitlich verkraftet hatte. Völlig intakt war dagegen die im Westen abgeschnittene Armee Poznan unter Generalmajor Kutrzeba. Beide Armeen vereinigten sich an der unter Bzura und planten, die Deutschen auf ihrem Vormarsch auf Warschau in die Flanke anzugreifen. Während am 9. September das XIX. Panzerkorps unter Guderian mit vier schnellen Division als erster unabhängiger Panzerverband mit dem Ziel der Festung Brest-Litowsk zum Angriff antrat und dort am 17. September als geschlossene Einheit ohne Rücksicht auf die Flanken und rückwärtigen Verbindungen eintraf, griffen die polnischen Armeen an der Bzura am Abend die offene Flanke der deutschen 8. Armee bei ihrem Marsch auf Lodz an. Die deutsche Armee sah sich gezwungen, ihren Vorstoß auf Warschau abzubrechen, um die polnischen Angriffe abzuwehren. Dadurch entstand die größte Schlacht des Polenfeldzuges und selbst die schon eroberte Stadt Lodz musste von den deutschen Truppen vorübergehend geräumt werden. In der Kampinoser Heide erwehrten sich die Polen den deutschen Angriffen und mussten Schritt für Schritt zurückgeworfen werden. Erst am 18. September ließ der polnische Widerstand nach und die eingeschlossen polnischen Truppen unternahmen noch bis zum 23. September Durchbruchsversuche nach Warschau. Schließlich wurden in der Schlacht an der Bzura 12 polnische Divisionen vernichtet (170.000 Kriegsgefangene) und damit gab es westlich von Warschau, mit Ausnahme von isolierten Festungen, keine wesentlichen polnischen Truppenverbände mehr. Die Rote Armee kommt Am 11. September brach der Widerstand der eingeschlossenen Armee Prusy bei Random zusammen und 60.000 Mann marschierten auch dort in die Kriegsgefangenschaft. Auch Warschau wird nun von Osten abgeriegelt. Am selben Tag gab die Heeresgruppe Süd ihrer 10. Armee den Auftrag, tief nach Ostpolen hinein bis nach Lublin einzumarschieren, während die weiter südlich stehende 14. Armee mit zugeführten, starken Panzerverbänden, Lemberg erreichen sollte, um einen polnischen Rückzug nach Rumänien zu vereiteln. Jedoch konnte dieses Unternehmen nicht abgeschlossen werden, da am 17. September – sowohl für die Polen als auch die Deutschen überraschend – die Rote Armee mit der Weißrussischen Front (Kowalew) und der Ukrainischen Front (Timoschenko) in Ostpolen einmarschiert. Stalin sah sich nun gezwungen, noch eiligst das ihm im deutsch-sowjetischen Vertrag vom 23. August 1939 zugestandene Territorium zu sichern. Noch am selben Abend verließen die polnische Regierung und die Armeeführung ihr Land und wurden in Rumänien interniert.   Der Einmarsch der Roten Armee in Ostpolen zwang die Wehrmacht die Schlachten von Lemberg und Tomaszow am 20. September abzubrechen und sich hinter die mit den Sowjets vereinbarte Demarkationslinie zurückzuziehen. Der polnische General Langner in Lemberg kapitulierte dann bereits am 22. September vor den Russen. Ebenfalls am 20. September Tag wurde die polnische Armee Lublin eingeschlossen, die sich sofort mit 60.000 Mann übergab. Kapitulationen Die zur Festung erklärte Hauptstadt Warschau mit 180.000 Verteidigern war seit dem 22. September vollständig eingeschlossen und wurde belagert. Die Stadt wurde ab dem 24. September ununterbrochen von der deutschen Luftwaffe bombardiert und von der Artillerie beschossen. Am Donnerstag dem 28. September 1939 kapitulierte dann die polnische Garnison von Warschau und General Rómmel mit 120.000 Verteidigern marschierte in die Gefangenschaft.   Am 28. September 1939 einigten sich Deutsche und Sowjets jedoch auf eine neue Demarkationslinie und verzichteten auf die Beibehaltung eines polnischen ‘Reststaat’. Deshalb mussten deutsche Truppen in Teile des soeben geräumten Gebietes wieder einmarschieren und gegen die dort noch befindlichen polnischen Truppen kämpfen.   Am nächsten Tag kapitulierte die Festung Modlin, am 1. Oktober die 4.000 polnischen Verteidiger der Halbinsel Hela und am 6. Oktober 1939 die letzten 16.800 Mann unter Generalmajor Kleeberg bei Kock. Am 3. Oktober nahm Hitler die Siegesparade in Warschau ab.   Etwa 120.000 polnische Soldaten konnten über die ungarische oder rumänische Grenze entkommen und kämpften bald auf Alliierter Seite als Polnische Exilstreitkräfte weiter. Über 700.000 polnische Soldaten gerieten in deutsche Kriegsgefangenschaft und die Rote Armee gab an, 217.000 Kriegsgefangene genommen zu haben. Die polnischen Verluste ließen sich nicht genau feststellen und wurden auf etwa 200.000 Mann, darunter 66.000 Gefallene, geschätzt. Die vorsätzlichen Reiterattacken polnischer Ulanen auf deutsche Panzer gab es wohl nur in der NS-Propaganda. Zumindest kann kein einziger derartiger Fall bezeugt werden, obwohl es natürlich vorgekommen sein kann, dass ein Lanzenangriff auf Infanterie zum unbeabsichtigten Zusammenstoß mit Panzerfahrzeugen führte. Die deutschen Verluste im Polenfeldzug beliefen sich auf 10.572 Gefallene, 3.404 Vermisste und 30.322 Verwundete. Dazu gingen 217 Panzer und 283 Flugzeuge verloren. Die Rote Armee büßte 737 Gefallene und 1.859 Verwundete ein. Sicher ist jedoch, dass im Vergleich zu den Grabenkriegen des Ersten Weltkrieges durch den modernen Bewegungskrieg die Verluste auf beiden Seiten deutlich geringer waren und die Dauer der Kämpfe erheblich verkürzt wurde. Gräueltaten in Polen In Polen selbst kam es am 3. September 1939 zum Höhepunkt der Ausschreitungen gegen die deutsche Minderheit. Jeder dritte Einwohner Polens gehörte einer Minderheit an, was ein enormes Risiko für die Polen in einem Konflikt darstellte. Nicht nur, dass die Polen in ihrem Angriff auf das bolschewistische Russland Lenins nach dem Ersten Weltkrieg große Gebiete mit Weißrussen und Ukrainer eroberten, sie annektierten auch 1920 die alte litauische Hauptstadt Wilna und erhielten im Vertrag von Versailles die alten preußischen Provinzen Westpreußen und Posen und große Teile Galiziens zugesprochen.   Bereits seit sich die deutsch-polnischen Beziehungen wegen Danzig und der Frage des Korridors zwischen Pommern und Ostpreußen im März 1939 verschlechtert hatten, begann der Druck auf die deutsche Minderheit zuzunehmen. So musste der deutsche Botschafter aus Warschau melden, dass die polnische Regierung es dank der englischen Blanko-Vollmacht offensichtlich nicht mehr für notwendig hielt, auf die deutsche Minderheit Rücksicht zu nehmen. So spricht auch der polnische Woiwoden von Schlesien ganz offen davon, dass die Polen den Deutschen die Augen ausbrennen und Zungen herausreißen werden, bevor sie über die Grenze gejagt werden. Etwa 3.500 deutsche Volksangehörige wurden ermordet. Die meisten Opfer – Männer, Frauen und Kinder – fallen Erschießungen am 3. mehr …

  • Soldaten der SS-Division Hitlerjugend in der Normandie

    Die überlegene Kampfkraft der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg (Teil III). Die wichtigsten Ursachen und der Anteil der Kampftruppen im deutschen und amerikanischen Heer. Hier zu Teil I: Kampfkraft der Wehrmacht. Die wichtigsten Ursachen für die überlegene Kampfkraft der Wehrmacht Für die nachfolgenden Vergleiche zur Kampfkraft wurde die US-Armee im 2. Weltkrieg ausgewählt, da es für diese neben der Wehrmacht die meisten Unterlagen und bewährtes statistisches Material gibt. Es kann nicht die Neigung sein, Kriege zu führen, denn seit 1776 haben die USA 13 Kriege über eine Gesamtdauer von mehr als 38 Jahren geführt – Preußen, das Deutsche Reich und Deutschland im gleichen Zeitraum zusammen 14 Kriege mit einer Gesamtdauer von etwa 29 Jahren. Und selbst bis Anfang des 18. Jahrhunderts galten Deutsche eigentlich nicht als besonders gute Soldaten. Im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und noch während des Amerikanischen Bürgerkrieges galten Deutsche im Allgemeinen als nicht besonders großartige Soldaten. Sozialer Status des Militärs: Der Offiziers- und Soldatenberuf hatte im Deutschen Reich bis zum Ende des Zweiten Weltkrieg einen wesentlich höheren sozialen Status und zog auch mehr qualifizierte Bewerber an, als dies in der USA der Fall war. Führungsprinzipien: Bei den deutschen Führungsprinzipen gilt bis heute das Prinzip der ‘Auftragstaktik’, d.h. die Befehlshaber befehlen ihren Untergebenen, was sie zu tun haben – aber nicht, wie das zu geschehen hat (im Übrigen ein Prinzip, gegen das der selbsternannte ‘größte Feldherr aller Zeiten’ – Adolf Hitler – regelmäßig auf der strategischen Ebene verstoßen hat). Bei der US Army bestand die Tendenz, jede mögliche Situation detailliert vorauszusehen und dafür zu befehlen, sowie die Tendenz den Krieg als eine Art ‘Industrie-Management’ anzusehen. Anteil der Kampftruppen Dies ist die tatsächlich ‘fechtende’ Truppe. Kampftruppe (1939-1943): Kampftruppe (1944/45): Jede Division der Wehrmacht benötigte 1945 etwa 50% weniger Hilfstruppen wie eine US-Division (nämlich 20.380 Mann je 9.985 Mann Divisionsstärke, bei der US-Army 43.400 Mann je 13.400 Divisionsstärke). D.h. der Anteil der tatsächlich kämpfenden Truppe ist bei der Wehrmacht wesentlich höher als bei der US Army. Durch die Konzentration der Wehrmacht auf die operativen Aspekte der Kriegführung verwendete diese relativ wenige Kräfte für Logistik, Verwaltung und organisatorische Leitung, was womöglich auch zu wenig gewesen sein könnte. WEITER ZU TEIL IV: Wehrmacht gegen US Army.

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