01-1944, Januar 1944


Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für Januar 1944.

T-34 Modell 1943
Ein T-34 Modell 1943 mit dem Namen ‚Leningradyets‘ der 30. Garde-Tank-Brigade während der Kämpfe zur Befreiung Leningrads im Januar 1944.

Januar 1944

Seiteninhalt:

Schlagzeilen vom Januar 1944:


KIROWOGRAD DURCH DIE RUSSEN EROBERT – SOWJETISCHE SCHLUSSOFFENSIVE ZUM ENTSATZ LENINGRADS – NOWGOROD VON DEN RUSSEN EROBERT – UNTERNEHMEN STEINBOCK – LANDUNGEN BEI ANZIO – BELAGERUNG VON LENINGRAD ENDET.

zurück Zurück zu Dezember 1943.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 1. Januar 1944:

Soldaten der Luftwaffe im Einsatz als Feuerwehrleute
Soldaten der Luftwaffe im Einsatz als Feuerwehrleute nach einem Brandbombenangriff.

Luftkrieg
Deutschland: Während des Januars an sechs Nächten britische RAF-Großangriffe auf Berlin.

Ostfront
Südabschnitt: Die Russen erobern Belokworychy, nur 43 km östlich der alten polnischen Grenze.

Heimatfronten
Großbritannien: Tod des Architekten Sir Edwin Lutyens im Alter von 76 Jahren.

Neutrale
Argentinien: Alle politischen Parteien werden verboten.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 2. Januar 1944:

B17 Henderson Field, Guadalcanal
B-17 Fliegende Festungen stehen auf Henderson Field, Guadalcanal, für einen Einsatz bereit.

Luftkrieg
Pazifik: Erster von 14 alliierten Luftangriffen auf Flugplätze und die Schifffahrt bei Rabaul (Neu-Britannien) im Laufe des Monats.
Deutschland: 386 RAF-Bomber greifen Berlin an und werfen 1.401 t Bomben ab.

Seekrieg
Pazifik: Die Amerikaner landen auf Saidor (vor Neuguinea).



Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 3. Januar 1944:

Nashorn-Panzerjäger
Deutsche Nashorn-Panzerjäger mit 88-mm-Pak in einer Auffangstellung an der Ostfront.

Ostfront
Südabschnitt: Die Rote Armee ist nun nur noch 24 km von der alten polnischen Vorkriegsgrenze entfernt.

Luftkrieg
Deutschland: 311 RAF-Bomber greifen Berlin an und werfen 1.116t Bomben ab.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 4. Januar 1944:

SU-76 Selbstfahrlafetten überquert die alte polnische Vorkriegsgrenze
Eine sowjetische Einheit mit SU-76 Selbstfahrlafetten überquert die alte polnische Vorkriegsgrenze in der West-Ukraine.

Ostfront
Südabschnitt: Die Rote Armee überschreitet die alte polnische Vorkriegsgrenze in der Nähe von Olewsk. Bakaja Zerjow, 64 km südwestlich von Kiew, durch die Russen erobert.

Mittelmeer-Raum
Italien: Die 5. US-Armee beginnt mit der Überschreitung des Flusses Peccia.

Besetzte Gebiete
Griechenland: Drei Ministerpräsidenten, welche als Kollaborateure gelten, werden vom im Exil befindlichen König die Staatsangehörigkeiten entzogen.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 5. Januar 1944:

Sowjetische Kriegsopfer
Sowjetische Kriegsopfer.

Ostfront
Südabschnitt: Die russische 2. Ukrainische Front erkämpft sich zwischen dem 5. bis 8. Januar einen Brückenkopf in die deutschen Linien bei Kirowograd, südlich von Kiew.


Mittelmeer-Raum
Italien: Generalleutnant Leese wird zum neuen Befehlshaber der Britischen 8. Armee ernannt. Die 5. US-Armee greift die sogenannt Bernhard-Linie östlich von Cassino an.

Seekrieg
Atlantik: Auf der Fahrt aus dem Fernen Osten kommend, versenkt sich der letzte deutsche Blockadebrecher Burgenland selbst.

Besetzte Gebiete
Dänemark: Pastor Kaj Munk, ein dänischer Geistlicher und Autor, wird von den Deutschen ermordet. Er wurde 45 Jahre alt.

Luftkrieg
Deutschland: 348 RAF-Nachtbomber werfen 1.118 t Bomben auf Stettin.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 6. Januar 1944:

T-34-85 Modell 1943
Übergabe der neuen T-34-85 Modell 1943 an eine Einheit der Roten Armee. Diese Panzer hier wurden von der orthodoxen Kirche gespendet.

Ostront
Südabschnitt: Rowno in Ost-Polen von den Russen erobert.

Luftkrieg
Großbritannien/USA:: Gemeinsame Erklärung der englischen RAF und amerikanischen USAAF über die offenbar bislang geheimgehaltene Entwicklung von Düsenflugzeugen in Großbritannien und den USA. Alle Einzelheiten des englischen Whittle-Turbojets wurden General Arnold von der USAAF bereits im Juli 1941 bekannt gemacht.

Südost-Asien
Burma: Brigade-General Merrill wird Befehlshaber der amerikanischen Freiwilligen-Einheit, den ‚Merrill’s Marauders‘.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 7. Januar 1944:

eingeschlossene deutsche Soldaten
In aussichtsloser Lage, eingeschlossen in einer Stadt, kämpfen deutsche Soldaten sprichwörtlich bis zu letzten Patrone.

Ostfront
Südabschnitt: Konjews 2. Ukrainische Front bricht im Abschnitt von Kirowograd durch und erzielt einen Einbruch von 40 km Tiefe und 97 km Breite.

Heimatfronten
USA: Tod von Mrs. Lou Henry Hoover, der Frau des Ex-Präsidenten Hoover, im Alter von etwa 69 Jahren.

Besetzte Gebiete
Frankreich: Die Résistance sabotiert die Stromversorgung des Arsenals National in Tulle. Es ist der Erste von vielen Überfällen.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 8. Januar 1944:

P-80 Shooting Star
Lockheed P-80 Shooting Star bei den Testflügen in der kalifornischen Wüste.

Luftkrieg
USA: Erstflug des Düsenjägers Lockheed XP-80 Shooting Star vom Muroc-Salzsee aus. 5.000 werden bestellt, aber keiner erreicht mehr die regulären Einsatzverbände bis zum Ende des 2. Weltkrieges.
Großbritannien: Luftmarschall Sir Sholto Douglas wird zum neuen Oberbefehlshaber des englischen RAF-Küstenkommandos.

Ostfront
Südabschnitt: KIROWOGRAD DURCH DIE RUSSEN EROBERT.

Besetzte Gebiete
Italien: Ciano (Ex-Außenminister und Schwiegersohn des Duce), Marschall de Bono und andere Verschwörer gegen Mussolini vom Sommer 1943 wird in Verona der Prozess gemacht. Sie werden am 11. Januar hingerichtet.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 9. Januar 1944:

Führerhauptquartier Wolfsschanze
Eine Wache im Führerhauptquartier Wolfsschanze in Ostpreußen.

Heimatfronten
USA: Generalmajor Bedell Smith wird Stabschef bei General Eisenhower. Antanas Smetona, Ex-Diktator von Litauen, kommt bei einem Brand im Alter von 69 Jahren im Exil in Cleveland, Ohio, ums Leben.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 10. Januar 1944:

Aschewolken über dem Vesuv
Aschewolken über dem Vesuv, als amerikanische B-25 Mitchell Bomber in Richtung Front nach Norden fliegen.

Mittelmeer-Raum
Italien: Die 5. US-Armee überschreitet den Fluss Peccia.

Südost-Asien
Burma: Die Briten erobern Maungdaw.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 11. Januar 1944:

japanische leichte Kreuzer 'Kuma'
Der japanische leichte Kreuzer ‚Kuma‘, das Klassenschiff von fünf Einheiten, welche zwischen 1920 und 1921 fertiggestellt wurden.

Seekrieg
Indischer Ozean: Der japanische Kreuzer Kuma wird durch das englische Unterseeboot Tally Ho versenkt. Deutsche U-Boote der Gruppe Monsun versenken zwischen Januar und März 17 Schiffe. Britischen Kriegsschiffen gelingt es jedoch, 2 Versorgungs-Tanker abzufangen, welche sich selbst versenken.

Ostfront
Südabschnitt: Der russische Einbruch nach Ost-Polen ist nun 64 km breit.

Luftkrieg
Deutschland: 633 USAAF-Bomber greifen Halberstadt, Braunschweig, Magdeburg und Oschersleben an.
Pazifik: 43 japanische Landungsboote sinken vor Kap Gloucester (Neu-Britannien).

Heimatfronten
USA: Tod von John W. Christie, dem genialen Konstrukteur von gepanzerten Kampffahrzeugen, im Alter von 87 Jahren.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 12. Januar 1944:

Soldaten einer nordafrikanischen Einheit von Juins französischem Korps
Soldaten einer nordafrikanischen Einheit von Juins französischem Korps rücken an die Front. Sie sind die besten Gebirgskämpfer der alliierten Armeen in Italien.

Mittelmeer-Raum
Italien: General Juins Französisches Expeditionskorps erobert zwischen dem 12. bis 14. Januar die wichtige deutsche Verteidigungsstellung in der Nähe von Monte Santa Croce, nördlich von Cassino. Die 5. US-Armee erobert Cervara.

Ostfront
Südabschnitt: Der Eisenbahn-Knotenpunkt Sarny in Ost-Polen wird durch die Russen erobert.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 13. Januar 1944:

Sowjetische Pak
Sowjetische Pak in Feuerstellung.

Ostfront
Südabschnitt: Korets im Abschnitt von Rowno durch die Russen genommen.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 14. Januar 1944:

T-34 Modell 1943
Ein T-34 Modell 1943 mit dem Namen ‚Leningradyets‘ der 30.Garde-Tank-Brigade dringt in Krasnoje Selo, südwestlich von Leningrad, ein.

Ostfront
Nordabschnitt: SOWJETISCHE SCHLUSSOFFENSIVE ZUM ENTSATZ LENINGRADS. 1.000 Kanonen und 17 Kriegsschiffe der eingeschlossenen sowjetischen Ostseeflotte verschießen 500.000 Granaten in den Frontabschnitt Finnskowo-Koirowo.
Mittelabschnitt: Die Rote Armee erobert 5 Ortschaften in Weißrussland.

Luftkrieg
Deutschland: Schwerer Nachtangriff durch 472 RAF-Bomber mit 2.005t Bomben auf Braunschweig.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 15. Januar 1944:

französische Jagdpanzer M10 Wolverine
General Giraud besichtigt ein Panzerregiment des französischen Expeditionskorps, welches Teil der 5. US-Armee ist und mit amerikanischen Jagdpanzern M10 Wolverine ausgerüstet ist.

Mittelmeer-Raumy
Italien: Die 5. US-Armee erobert Monte Trocchio. Die deutschen Truppen ziehen sich über den Fluss Rapido zurück.

Neutrale
Argentinien: Ein Erdbeben zerstört die Stadt San Juan, ca. 1.600 Tote.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 16. Januar 1944:

Formation von B-17 Fliegenden Festungen
Eine Formation von B-17 Fliegenden Festungen auf dem Weg zu ihrem Ziel.

Luftkrieg
Deutschland: B-17 Fliegende Festungen greifen die Messerschmitt-Fabrik in Klagenfurt (Österreich) an.

Pazifik
Neu-Britannien: Die Amerikaner zerschlagen den letzten japanischen Gegenangriff auf Neu-Britannien.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 17. Januar 1944:

Omar Nelson Bradley
Omar Nelson Bradley (1893-1981), der ‚General der GIs‘.

Heimatfronten
USA: Generalleutnant Omar N. Bradley wird zum Befehlshaber der im Feld stehenden US-Armeen ernannt, unter Eisenhower.

Mittelmeer-Raum
Italien: Das Britische 10. Korps der 5. US-Armee überquert den Fluss Garigliano.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 18. Januar 1944:

Norwegen 1942-1944
Letztes Bild des Großvaters des Autors aus Norwegen vom Marktplatz in Dammen (bei Oslo) Anfang 1944, bevor seine Division an die Narwa-Front vor Leningrad verlegt wird.

Heimatfronten
Großbritannien: Churchill kehrt von Nordafrika aus zurück.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 19. Januar 1944:

Russische Patrouille bei Nowgorod
Russische Patrouille während der Kämpfe südlich von Nowgorod.

Ostfront
Nordabschnitt: NOWGOROD VON DEN RUSSEN EROBERT.

Luftkrieg
Mittelmeer-Raum: Wing-Commander Lance Wade, ein in Amerika geborenes RAF-Jagdflieger-Ass mit 25 Luftsiegen, kommt bei einem Flugunfall über Italien im Alter von 28 Jahren ums Leben.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 20. Januar 1944:

deutsches Marine-Ferngeschütz
Das Rohr eines deutschen Marine-Ferngeschützes zeigt in Richtung Ärmelkanal und Südengland.

Seekrieg
Ärmelkanal: Englische Ferngeschütze versenken den deutschen Blockadebrecher Münsterland vor Kap Gris Nez. Deutsche Ferngeschütze beschießen Dover, Deal, Folkestone und Ramsgate.

Mittelmeer-Raum
Italien: US-Streitkräfte erreichen den Fluss Rapido.

Luftkrieg
Deutschland: 697 RAF-Bomber greifen Berlin (2.300 t Bomben) und Kiel ab.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 21. Januar 1944:

Ju 88 Steinbock-Angriffe auf London
Ju 88 A-4, ausgerüstet mit Flammendämmer an den Auspufföffnungen und einem AB1000-Kanister, welcher 610 B-1 Brandbomben beinhaltet, bereit zu einem Steinbock-Angriff auf London.

Luftkrieg
Großbritannien – UNTERNEHMEN STEINBOCK: Eine bunt gemischte Streitmacht aus 447 Flugzeugen (darunter auch schwere He 177 Bomber) wird gegen London geschickt, aber nur 32 t Bomben fallen im Zielgebiet und 9 Flugzeuge gehen verloren. 13 ähnliche Nachtangriffe werden von der Nacht vom 29./30. Januar bis 18./19. April 1944 geflogen, von den Engländern spöttisch ‚Little Blitz‘ genannt – in Erinnerung an die schweren Angriffe vom Winter 1940/41 während der Schlacht um England.
Deutschland: 648 (585 über Ziel) RAF-Nachtbomber greifen Magdeburg mit 2.024 t Bomben an. 2 deutsche Nachtjäger-Asse, Wittgenstein (83 Luftsiege) und Meurer (65 Luftsiege) fallen.

Ostfront
Nordabschnitt: Massiver russischer Artillerie-Beschuss zerschlägt die deutsche Garnison in Mga, südöstlich von Leningrad.

Mittelmeer-Raum
Italien: Die 36. US (Texas) Division wird bei dem Versuch, den Fluss Rapido zu überqueren, unter schweren Verlusten abgeschlagen.

Geheimkrieg
Island: Deutsche Agenten berichten von der Abfahrt des englischen Arktis-Konvoi JW-56A.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 22. Januar 1944:

Ausschiffen in Anzio.
Ausschiffen in Anzio.

Seekrieg
Mittelmeer – LANDUNGEN BEI ANZIO: das alliierte 6. Korps landet bei Anzio und Nettuno, südlich von Rom (Operation Shingle) in dem kühnen Versuch, die deutsche Cassino-Stellung zu umgehen. Landungsboote, welche mit Raketenwerfern bestückt sind, zerschlagen die schwachen deutschen Sicherungen.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 23. Januar 1944:

 japanisches U-Boot der RO-Klasse
Ein japanisches U-Boot der RO-Klasse, hier ‚RO 46‘.

Seekrieg
Pazifik: RO 37 torpediert den Tanker Cache – der letzte Erfolg eines japanischen U-Bootes im Südwest-Pazifik.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 24. Januar 1944:

 Fallschirmjäger bei Monte Cassino
Deutsche Fallschirmjäger in einer Gefechtspause bei Monte Cassino.

Mittelmeer-Raum
Italien: Das französische Expeditionskorps greift Monte Santa Croce an. Hitler befiehlt, die Gustav-Linie um jeden Preis zu halten.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 25. Januar 1944:

Luftversorgung des Kessels von Tscherkassy
Luftversorgung des Kessels von Tscherkassy mit Ju 52 Transportflugzeugen. Darüber eine Formation von Ju 87 Stukas zur Unterstützung der Bodenkämpfe.

Ostfront
Südabschnitt: Die russische 1. und 2. Ukrainische Front führen zwischen dem 25. bis 28. Januar eine Zangenbewegung westlich von Tscherkassy durch und schließen 10 deutsche Division (je 1 Korps der 1. Panzer-Armee und 8. Armee) im Korsun-Kessel ein.

Seekrieg
Arktis: 7 deutsche U-Boote greifen den Arktis-Konvoi JW-56A westlich der Bäreninsel an und versenken 3 Schiffe.

Besetzte Gebiete
Norwegen: Tod von Edward Munch, einem norwegischen expressionistischen Künstler im Alter von 80 Jahren.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 26. Januar 1944:

Massengrab Katyn
Die von den Deutschen eingeladene internationale Kommission bei der Besichtigung eines Massengrabs bei Katyn.

Heimatfronten
UdSSR: Eine sowjetische Kommission aus Gerichtsmedizinern veröffentlicht ihren eigenen, unwahren Bericht über das Massaker von Katyn und behauptet, dies sei von den Deutschen begangen worden.

Pazifik
Neuguinea: Teile der japanischen 18. Armee versuchen, den alliierten Landekopf bei Saidor auf Neuguinea zu umgehen, um Madang zu erreichen. Dabei geraten sie unter schweren Beschuss von US-Kriegsschiffen.

Politik
Liberia: Die Regierung erklärt dem Deutschen Reich und Japan den Krieg.
Argentinien: Die Regierung bricht die diplomatischen Beziehungen zu Deutschland und Japan ab.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 27. Januar 1944:

Matrosen und Arbeitermilizen Leningrad
Bei der Verteidigung Leningrads wirkten auch Matrosen und Arbeitermilizen mit, wie hier vor dem Winterpalast.

Ostfront
Nordabschnitt: BELAGERUNG VON LENINGRAD ENDET nach 872 Tagen.

Luftkrieg
Deutschland: Der heftigste Nachtangriff des Krieges auf Berlin. 481 RAF-Bomber werfen 1.761 t Bomben bei einer Rate von 90 t je Minute auf das Zielgebiet ab.
Mittelmeer-Raum: Die alliierte ‚Mediterranean Air Force‘ (Mittelmeer-Luftwaffe) wird gebildet.

Besetzte Gebiete
Frankreich: 39 Flugmotoren werden während eines Überfalls der ‚Résistance‘ auf die Fabrik Bronzavia bei Lyon zerstört.

Verluste in der Belagerung von Leningrad:

Zivile Tote Militär-Tote
Russen ca. 1.200.000 - 1.300.000 ca. 100.000 - 200.000


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 28. Januar 1944:

Hudson Mk VI in Westafrika
Ein Hudson Mk VI Patrouillenbomber der RAF wird in Westafrika aufgetankt.

Seekrieg
Atlantik: Zwei ‚Wolfsrudel‘ aus insgesamt 20 deutschen U-Booten werden durch das RAF-Küsten-Kommando vollständig daran gehindert, die Konvois OS-66, KMS-40 und ON-221 anzugreifen.

Luftkrieg
Pazifik: 22 Corsair-Jagdflugzeuge und 6 ihrer Piloten gehen während eines Fluges von den Gilbert auf die Ellice-Inseln durch einen schweren Sturm verloren.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 29. Januar 1944:

Hellcat-Jäger auf der neuen USS Yorktown
Ein Hellcat-Jäger auf der neuen USS Yorktown, einem Träger der Essex-Klasse.

Seekrieg
Pazifik: Die amerikanische Task-Force 58 greift die Marshall-Inseln an und fliegt vom 29. Januar bis 3. Februar mit ihren Trägerflugzeugen 6.232 Einsätze, wobei 49 Flugzeuge verloren gehen.
Mittelmeer: Der englische Kreuzer Spartan wird vor Anzio durch eine ferngesteuerte Gleitbombe versenkt.

Luftkrieg
Deutschland: 596 RAF-Bomber greifen Berlin an und werfen 1.954 t Bomben ab. 806 USAAF-Bomber greifen Frankfurt/Main und Ludwigshafen an.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 30. Januar 1944:

Sherman-Panzer bei Anzio
Nachdem sie wertvolle Tage verschenkt haben, rücken die ersten alliierten Truppen vorsichtig von ihren Landeköpfen bei Anzio aus vor.

Mittelmeer-Raum
Italien: Die 5. US-Armee schlägt eine kleine Breche in die Gustav-Linie. Bei Anzio dringen US-Rangers bis Cisterna vor und die englische 3. Division bis zur Eisenbahnstation nördlich von Aprilla.

Luftkrieg
Deutschland: US-Tagesangriff auf Braunschweig. Eine amerikanische Jagdgruppe aus P-47 Thunderbolt schießt 36 deutsche und italienische Jäger sowie eine Formation von Ju 52 Transportflugzeugen ab – bei einem Verlust von 1 Thunderbolt.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 31. Januar 1944:

Gefechts-Opernhaus
Das ‚Gefechts-Opernhaus‘, der unterirdische Leitstand einer Jagddivision der Reichsverteidigung. Auf die Lagekarte werden rote Punkte für die Feindbomber und blaue für eigene Jäger projiziert, wie sie etwa eine Minute zuvor von den Radarstationen erfasst wurden.

Luftkrieg
Deutschland: 489 RAF-Bomber greifen Berlin an und werfen 1.961 t Bomben ab.

Seekrieg
Ärmelkanal: Deutsche S-Boote greifen den Geleitzug CW-243 an und versenken 2 Schiffe.
Handelsschiffs-Verluste im Januar 1944: 18 alliierte Schiffe mit zusammen 43.009 Tonnen im Atlantik, 13 alliierte Schiffe mit 87.626 Tonnen in anderen Gewässern.
95 japanische Schiffe mit 355.368 Tonnen im Pazifik.
14 deutsche U-Boote im Atlantik, Arktis oder Ostsee versenkt (weltweit insgesamt 16 U-Boote verloren), 23 neue U-Boote in Dienst gestellt, 471 U-Boote aller Typen insgesamt vorhanden.

Heimatfronten
Australien: Eine Kommission wird eingerichtet, um japanische Kriegsverbrechen zu untersuchen.

Besetzte Gebiete
Frankreich: Die ‚Résistance‘ sprengt die Ratier-Flugzeugpropeller-Fabrik in Figeac hoch.


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Quellenangaben und Literatur

Krieg der Panzer (Piekalkiewicz)
Luftkrieg (Piekalkiewicz)
Chronology of World War II (Christopher Argyle)
Der Grosse Atlas zum II. Weltkrieg (Peter Young)
Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band 1-8 (Percy E. Schramm)


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