Kriegstagebuch 6. Dezember 1917



Italienische Frauen heben Schützengräben aus
Italienische Frauen heben nach dem Rückzug der italienischen Armee Schützengräben aus.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Donnerstag den 6. Dezember 1917:

Südfronten


Trentino: Die österreich-ungarische 21. Infanterie-Division erstürmt den Mt.Sisemol mit 2.000 Kriegsgefangenen. Die Italiener konsolidieren eine neue Linie weiter im Süden über Valstagna und die Frenzela-Täler.

Ostfront

Rumänischer Waffenstillstand mit den Mittelmächten.
Ukraine: Antonow bildet eine Rote Südfront.
Don: Ein französischer Hauptmann aus Rumänien trifft Kaledin bei Novocherkask sowie später andere Führer der Weissen. Seine Berichte auf die Hoffnungen einer neuen, anti-deutschen Front sind aber übertrieben.

Seekrieg

Mittelmeer: Der ​​US-Zerstörer Jacob Jones wird durch U 53 vor Sizilien torpediert und versenkt, wobei es 37 Überlebende gibt.
Ärmelkanal: U 96 kollidiert mit UC 69 vor Kap Barfleur, letzteres sinkt, nachdem es 1917 insgesamt 50 Schiffe mit 88.138 Tonnen versenkt hatte.

Luftkrieg

Großbritannien: 19 von 21 deutschen Bombern (darunter 2 Zeppelin Gigant) greifen London, Kent und Essex in den späten Nachtstunden an. Es gibt 36 Opfer, darunter 2 Militärangehörige und 2 Bomber werden durch Flakfeuer abgeschossen und einer wird vermisst.

Politik

FINNLAND ERKLÄRT SEINE UNABHÄNGIGKEIT und sucht schwedische Anerkennung am 29. Dezember und wird von den Bolschewiki am 31. Dezember anerkannt.
Österreich-Ungarn: Graf Czernin teilt einer ungarischen Delegation mit: ‘Ich sehe keinen Unterschied zwischen Straßburg und Triest.’
Osmanisches Reich: Cemal Pascha offenbart in Beirut das Sykes-Picot-Abkommen und ‘stichelt über Hussein’.

Neutrale

Spanien: Anglo-spanisches Handelsabkommen.

Heimatfronten

Kanada: Halifax zerstört durch die Explosion eines mit 4.000 Tonnen TNT beladenen französischen Munitionsschiff. Es gibt 2.682 Tote und 1,6 km² der Stadt werden zerstört. 25.000 Menschen werden Obdachlos und der geschätzte Schaden liegt bei 40 Millionen US-Dollar.
USA: Die Verhaftung von Kriegsdienstverweigerern endet, aber 142 werden zu lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt (die letzten 31 werden im Dezember 1923 freigelassen).
Frankreich: Die Streik im Loire-Department endet mit der Wiedereinsetzung der Gewerkschaftsfunktionäre und dem Versprechen, Lohnerhöhungen auszuhandeln.

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Im Blickpunkt:
  • 3D-Modell P-51 D Mustang

    Kriegsentscheidender US-Langstrecken-Begleitjäger P-51 Mustang. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. North American P-51 Mustang Typ: einsitziger Langstrecken-Begleitjäger. Geschichte P-51 Mustang Für die North American P-51 Mustang werden eine Vielzahl von Ansprüchen erhoben, wie dass es das beste Kampfflugzeug des Zweiten Weltkrieges war, den Übergang vom Kolben- zum Düsenjäger markierte und schließlich, das es die Art von Flugzeug war, welches den Alliierten schließlich die kriegsentscheidende Beherrschung des Luftraumes ermöglichte. Bei all diesen Behauptungen gerät die Wahrheit jedoch etwas in Vergessenheit, denn die P-51 Mustang war das Ergebnis zweier fortschrittlicher Technologien, welche zusammentrafen. Zu einem konstruierte die amerikanische Flugzeugindustrie innerhalb von nur 117 Tagen eine Flugzeugzelle, welche extrem fortschrittlich in der Struktur und Aerodynamik war. Zweitens ermöglichte die britische Luftfahrtindustrie mit ihrem herausragenden Rolls-Royce-Merlin-Motor die ideale Ergänzung. Ohne den britischen Motor, welcher schon die Supermarine Spitfire berühmt gemacht hatte, wäre die P-51 Mustang niemals unsterblich geworden. Insgesamt wurden 15.469 Mustang-Jäger gebaut. Der Typ zerstörte 4.950 feindliche Flugzeuge im Luftkampf und 4.131 auf dem Boden während 213.873 Missionen alleine in Europa. P-51 waren auch mit der USAAF während des Korea-Krieges im Einsatz und wurden bis nach dem Zweiten Weltkrieg von den Luftstreitkräften von etwa 55 verschiedenen Nationen verwendet. Einige Mustang-Jäger fliegen heute immer noch durch Privat-Piloten, insbesondere hervorzuheben der US Unlimited Air-Racing Circuit. Die ganze Geschichte der P-51 Mustang begann damit, dass im April 1940 die britische Einkaufs-Kommission der amerikanischen Firma North American vorschlug, Curtiss P-40 Jagdflugzeuge unter Lizenz für die Royal Air Force zu bauen. Der Präsident der Firma North American, J.H. ‘Dutch’ Kindelberger, war von dem Vorschlag nicht begeistert. Er sagte, daß seine Firma einen Jäger bauen könnte, der besser als die P-40 war und dabei den gleichen V-12 Allison V-1710-Motor verwendete. Die Briten akzeptierten diesen Vorschlag, machten aber zur Bedingung, daß der Prototyp innerhalb von 120 Tagen fertig sein müßte, da die Lage in Europa sehr ernst sei. Zwei Konstrukteure von North American, Raymond Rice und Edgar Schmued, begannen sofort mit der Arbeit. Der daraus resultierende Prototyp NA-73X war drei Tage vor dem Termin fertig, obgleich noch ohne Motor und mit von einem AT-6-Trainingsflugzeug geborgten Rädern. Der Erstflug erfolgte am 26. Oktober 1940, da durch fehlende Motorlieferung von Allison die Fertigstellung um sechs Wochen verzögert wurde. Das Flugzeug hatte eine außergewöhnlich saubere Linienführung und seine Leistung war überragend, mit einer 40 km/h schnelleren Höchstgeschwindigkeit als die P-40. Zwischenzeitlich hatte die US-Regierung die Bestellung der RAF für 320 Flugzeuge genehmigt, unter der Voraussetzung, dass die USAAC mit zwei Exemplaren des neuen Flugzeuges für Testzwecke versorgt wird. Der erste Serien-Mustang ging am 1. Mai 1941 in die Lüfte, verblieb aber bei der Firma North American für technische Weiterentwicklungen. Das zweite Serien-Flugzeug kam in Großbritannien im November 1941 an und wurde offiziell als Mustang Mk.I bezeichnet. Die Mustang Mk.I, von denen die RAF annahm, dass sie jedem anderen amerikanischen Flugzeug überlegen seien, wurden im April 1942 als taktische Aufklärer in Dienst gestellt. Bei der Royal Air Force zeigte man sich beeindruckt, da der Jäger eine bessere Bewaffnung als die Spitfire V hatte und durch sein laminares Flügelprofil um 56 km/h schneller war. Auch die Treibstoffkapazität war doppelt so groß, allerdings nahm die Leistung des 1.166-PS-V-12-Allison-Motors mit Kühler unter dem Heck in Flughöhen ab 6.000 Meter stark ab, sodass nur der Einsatz als Aufklärer in niedrigen Flughöhen infrage kam. Zur selben Zeit bestellten die Briten weitere 300 Stück, welche sich nur in Ausrüstung und Bewaffnung unterschieden. Insgesamt erhielt die RAF 620 Mustang Mk.I, 150 Mk.IA und 50 Mk.II. Zwischenzeitlich wurden in Amerika, trotz brillanter Leistung in Flugversuchen bei der USAAC, nur 50 Mustangs mit einer Bewaffnung von vier 20-mm-Bordkanonen zur Foto-Aufklärung bestellt. Anschließend wurden aber weitere 500 Stück der Version A-36A als Sturzkampfbomber gekauft, welche mit sechs 12,7-mm-Maschinengewehren und zwei 227-kg-Bomben bewaffnet waren und über Sturzflugbremsen verfügten. Diese Flugzeuge wurden zwischen September 1942 und März 1943 ausgeliefert. Eine weitere Bestellung über 310 P-51A Mustang ging dann ein, welche ab Frühjahr 1943 ausgeliefert wurden. Diese hatten vier 12,7-mm-Maschinengewehre als Bewaffnung und konnten Bomben oder erstmals abwerfbare Zusatztanks für Langstreckeneinsätze mitführen. Aber die besten Tage der Mustang würden erst kommen. Der Gedanke, das volle Potenzial des Typs auszureizen und den Leistungsabfall in größeren Flughöhen abzustellen, kam britischen und amerikanischen Technikern fast gleichzeitig. Die RAF übergab vier Mustangs an Rolls-Royce, um diese mit dem Merlin-61-Motor zu testen. In der Zwischenzeit wurden auch in den Vereinigten Staaten zwei Flugzeugzellen der Mustang zu North American geschickt, um diese mit Merlin-Motoren, welche von der Firma Packard unter Lizenz mit dem Namen V-1650-3 nachgebaut wurden, auszurüsten. Auf diese Weise erschien der Prototyp der P-51B im September 1942. Nur kleine Veränderung wurden am vorderen Rumpfteil vorgenommen, um den neuen Motor einzubauen, sowie ein Zwischenkühllufteinlauf unter der Bugnase. Dazu kam ein neuer Propeller mit vier breiteren Blättern, aber die Leistungssteigerung war spektakulär. Das neue Flugzeug erreichte eine Geschwindigkeit von 710 km/h in einer Flughöhe von 9.000 Metern und stieg innerhalb von 5 Minuten und 54 Sekunden auf 6.100 Meter Höhe. Dies war eine erhebliche Steigerung gegenüber der Höchstgeschwindigkeit von 628 km/h auf 6.100 Metern und der Steigleistung von mehr als 9 Minuten auf die gleiche Höhe bei der P-51A. So ging der Typ im Sommer 1943 in die Massenproduktion. Die Herstellung erfolgte in der Inglewood-Fabrik als P-51B (1.988 Stück gebaut) und in der neuen Dallas-Fabrikationsanlage als P-51C (1.750 Stück gebaut). Die Bewaffnung bestand anfangs allerdings aus nur vier 12,7-mm-Maschinengewehren. Die späteren C- und alle D-Modelle waren mit sechs 12,7-mm-MGs ausgerüstet und hatten eine Rückenflosse. Die Briten erhielten davon etwa 1.000 Flugzeuge, wo sie als Mustang Mk.III bezeichnet wurden. Der erste Einsatz der P-51B erfolgte mit der 8. USA-Air-Force von England aus am 1. Dezember 1943. Nachdem ausreichend US-Langstreckenjäger vom Typ P-51 Mustang in Großbritannien eingetroffen waren, begann die USAAF am 13. Dezember 1943 mit ihnen Einsätze gegen Deutschland zu fliegen. 45 Mustang-Jäger mit abwerfbaren Zusatztanks, welche ein Reichweite von bis zu 1.400 Kilometern ermöglichten, sicherten einen Bomberverband beim Angriff auf Kiel. Die Mustangs kreisten über dem Ziel und schirmten die amerikanischen Bomber vor den deutschen Abfangjägern ab. Von diesem Tag mehr …

  • Panther Ausf. A in War Thunder

    Panzerkampfwagen V Panther Ausf. A Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder, 3d-Modell und der Einsatz vom Panther A im Computer-Spiel War Thunder. Panzerkampfwagen V Panther Ausf. A (SdKfz 171) Typ: deutscher mittlerer Panzer. Geschichte: Nachdem eine Studie vom russischen T-34 Panzer gemacht wurde, befahl Hitler die Entwicklung eines ähnlichen Kampfpanzers. Die Produktion des PzKpfw V Panther Ausf. D sollte im Dezember 1942 beginnen und 250 bis zum 12. Mai 1943, dem Termin der für dieses Jahr vorgesehenen Sommeroffensive, fertig sein. Hier zum Panther-Panzer Ausf. D und G. Die Ausführung A war die zweite Serie in der Panther-Produktion. Der grundlegende Entwurf blieb gegenüber der Ausf. D gleich mit dem Unterschied, dass eine Reihe von Änderungen vorgenommen wurden, um die Leistung zu verbessern. Die wichtigsten Änderungen für den Panther Ausf. A war die Einführung der neuen Kuppel für den Kommandanten und ein verstärktes Fahrwerk. Die Zahl der Rad-Bolzen wurde verdoppelt, um Ausfälle zu vermeiden. Einige Änderungen wurden vorgenommen, um die Zuverlässigkeit der Kettenlaufwerke zu verbessern. Die Kühlung der Motorauspuffanlage wurde ebenfalls modifiziert. Das Rumpf-Design blieb unverändert, aber eine neue Kugelblende für die MGs wurde entwickelt. Die Ausf. A wurde zum Teil ab August 1943 mit den neuen Kugelblenden ausgestattet und bei allen Panthern ab Ende 1943. Der Turm erhielt viele Änderungen. Zusätzlich zu der neuen Kommandantenkuppel wurde ein Periskop für den Ladekanonier auf der rechten Seite des Turmdaches eingebaut. Die kleine Munitions-Ladeluke auf der linken Seite wurde während der Serienproduktion abgeschafft und dafür eine Nahverteidigungswaffe auf dem Dach montiert. Das binokulare TZF12-Teleskop wurde nach und nach durch das monokulare TZF12a während der Produktion ersetzt. Als der Panther Ausf. A eingeführt wurde, sah er zuerst Einsätze in Russland und Italien. Die meisten Panther-Abteilungen in Frankreich, welche die alliierte Invasion 1944 abwehren sollten, waren mit dem Panther Ausf. A ausgerüstet und viele von ihnen waren immer noch bei Ende des Krieges im Einsatz. Nach dem 2. Weltkrieg hatte die US Army errechnet, dass es fünf M4 Sherman gekostet hatte, um einen PzKpfw V Panther zu vernichten. Zum Vergleich die durchschnittliche Anzahl von Treffern zum Abschuss eines Panzers: Westfront 1944/45: Analyse von Treffern und Durchschlägen auf verschiedenen Oberflächen von Panther-Panzern: Benutzer: Deutschland, Rumänien (Angaben für alle Versionen). Hier zum Panther-Panzer Ausf. D und G. Animation 3D-Modell PzKpfw V Ausf.A Panther Befehlspanzer Spezifikationen für Panzerkampfwagen V Ausf. A Panther (SdKfz 171) Spezifikationen: Panzerung: Bewaffnung und Ausrüstung: Durchschlagskraft mm auf 30° Panzerplatte der 7,5-cm KwK42 L/70: Herstellung: Einsatzstatistik für alle Panzer V Versionen: Panther A in War Thunder Stand der Informationen: Dezember 2020. Im F2P-Spiel War Thunder ist der Panzerkampfwagen V Panther A auf dem Battle Rating (kurz: BR) 5.7 angesiedelt. Für die Spieler, welche Vorzugsweise deutsche Fahrzeuge einsetzen, ist das BR 5.7 mit seinem Tiger-Panzer Ausf. E neben dem BR 6.7 mit dem Königstiger einer der populärsten Bereiche und daher tummeln sich hier auch zahlreiche Mitspieler. Auch die Russen mit ihren T-34-85 und JS-2, sowie Amerikaner mit dem Jumbo, M18 und M26 Pershing als Gegner sind massig zu finden. Der Panther Ausführung A ist aufgrund des besseren Leistungsverhältnisses von Motorkraft zum Kampfgewicht die schnellste Version des PzKpfw V und hat zudem eine wesentlich schnellere Turmrotation als der vorausgegangene, neben dem Jagdpanzer Nashorn auf BR 5.3 angesiedelte Panther D. Dazu haben alle Panther-Varianten eine hervorragende Frontalpanzerung und sind am ehesten bei Treffern in den Turm auszuschalten. Ein Schuss von der Seite bedeutet jedoch meist das sofortige Ende. Der Panther sollte auch immer direkt in Richtung des Gegners und idealerweise mit leicht angewinkelten Turm stehen, denn selbst ein nur leicht angewinkelter Treffer in den Seitenbereich der Wanne kann zur sofortigen Vernichtung führen. Außerdem fällt die Kanone des Panthers schnell aus, wenn ein Treffer auf den Turm erfolgt. Da dieser Panzer aber nur über einen sehr langsamen Rückwärtsgang verfügt, ist ein Rückzug kaum möglich und es sollte idealerweise eine Deckungsmöglichkeit in Fahrtrichtung für Reparaturen gesucht werden. Auf der Habenseite dagegen ist die Durchschlagskraft der Panzermunition des Panthers hervorragend, wie man in dem nachfolgenden Video sehen kann. Video vom Einsatz des Panther A in War Thunder Dieses Video gibt einen guten Eindruck davon, wie effektiv die Kanone, Panzerung und Geschwindigkeit im Vorwärtsgang des Panther A in War Thunder ist. Ohne Verluste gelingen innerhalb weniger Minuten eine Eroberung einer Kontrollzone zusammen mit fünf Abschüssen, darunter drei der mächtigen, schweren sowjetischen JS-1 und JS-2 Panzer. https://www.youtube.com/watch?v=MyaV10DB_9w Siegquote und BR-Hochstufungen Im zurückliegenden November hat der Autor 40 Gefechte mit dem deutschen BR 5.7-Deck ausgetragen. Davon fanden 12 (satte 30 Prozent) ohne Hochstufung auf dem perfekten BR 5.7 statt, nur 4 (10 Prozent) auf dem nächsthöheren BR 6.0, 13 (32,5 Prozent) auf BR 6.3 und 11-mal (27,5 Prozent) musste die maximale Hochstufung von +1 auf dem ungünstigsten und höchsten BR von 6.7 hingenommen werden. 55 Prozent aller Gefechte wurde vom deutschen Team (mit eventuellen Verbündeten) gewonnen. Die Masse davon auf dem idealen BR 5.7 mit acht Siegen (66,66 Prozent), die wenigsten auf BR 6.3 mit 46,1 Prozent. Welches Fahrzeug-Deck hat sich für Deutschland BR 5.7 bewährt ? Nachfolgend eine Zusammenfassung eines bewährten Decks für das deutsche BR 5.7, wobei mit 10 Fahrzeug-Slots die maximal mögliche Anzahl verwendet wird. Wie immer, ist wieder der richtige Mix aus Hauptfahrzeugen für Schlachten oder Eroberungs-Szenarien sowie Flugzeugen, Jagdpanzern und Flak-Fahrzeugen entscheidend für ein erfolgreiches Bestehen des Gefechtes. Neben dem Panther A eignen sich dabei noch folgende Fahrzeuge: Schwerer Kampfpanzer Pz.Bef.Wg.VI(P) (BR 5.7) Der schwere Kampfpanzer Porsche-Tiger als kostenpflichtiges Premium-Fahrzeug ist erheblich besser gepanzert als der serienmäßige Tiger I Ausf. E. Die Wanne entspricht dem des Elefant und ist damit etwa doppelt so dick wie beim Tiger I. Auch der Turm ist deutlich besser gepanzert und abgerundet. Von vorne sieht der Porsche-Tiger dem serienmäßigen Tiger I auf Entfernung ziemlich ähnlich, sodass die meisten Gegner auf dessen bekannte, vermeidliche Schwachstellen zielen, welche aber bei diesem schweren Kampfpanzer umso besser geschützt sind. Allerdings ist der Porsche-Tiger relativ langsam und unbeweglich, dazu dreht sich der Turm viel langsamer. Dafür hat er aber einen Rückwärtsgang, der das Fahrzeug etwa genauso schnell wie vorwärtsfahren lässt und damit hervorragende Optionen bietet, sich elegant aus mehr …

  • A7V Sturmpanzerwagen

    Erster deutscher Kampfpanzer aus dem Ersten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Bilder und 3d-Modell des A7V Sturmpanzerwagen. A7V Sturmpanzerwagen Typ: schwerer Infanteriepanzer. A7V Entwicklung Für eine Nation, welche normalerweise immer bei der Militärtechnologie mit führend ist, war das Deutsche Reich überraschen langsam bei der Einschätzung der potenziellen Möglichkeiten des Panzers. Trotz einiger früher und weit vorausschauender Entwürfe, welche von einzelnen Ingenieuren hervorgebracht wurden, so wurde doch kein offizielles Interesse – mit Ausnahme an Panzerwagen – gezeigt. Dies änderte sich recht schnell, nachdem der britische Tank Mark I auf den Schlachtfeldern der Somme im Jahr 1916 erstmals erschienen war, und so wurde ein Komitee gebildet, um einen deutschen Panzer zu entwerfen und zu produzieren. Das deutsche Oberkommando war allerdings nicht sonderlich beeindruckt von Tanks und bemängelte den hohen Ausfall durch mechanische Schäden und die Empfindlichkeit gegen alles, angefangen von Geländeschwierigkeiten bis zum Artilleriebeschuss. Wie so viele andere Entwürfe, welche von einem eingesetzten Komitee unter Zeitdruck entstanden sind, war auch dieses Wagnis kein großer Wurf. Das Fahrzeug wurde unter dem Namen A7V Sturmpanzer bekannt, wobei das Kürzel ‘A7V’ von der Abteilung stammte, die den Panzer bestellt hatte: ‘Allgemeines Kriegsdepartement 7 Abteilung Verkehrswesen’. Der Entwurf basierte aus Gründen der Zeitersparnis auf dem bereits verfügbaren Holt-Raupentraktor mit seinem Aufhängungssystem, wofür der Repräsentant der Firma Holt-Tractos, ein Herr Steiner, gewonnen wurde. Allerdings baute Joseph Vollmer eine Verbesserung an der Kettenaufhängung ein, um die Geschwindigkeit zu erhöhen. Dieser Effekt wurde aber wieder dadurch zunichtegemacht, dass auf das ursprüngliche Fahrgestell eine große, gepanzerte Kiste installiert wurde, welche eine Besatzung von sage und schreibe 18 Mann mit sich führte. Dazu wurden so viele Waffen wie möglich in diese Kiste eingebaut und das Ungetüm war eher eine Festung als ein beweglicher Panzer auf den Schlachtfeldern. Diese Kiste hatte große Seiten aus Panzerplatten, wobei Nase und Ende über das Fahrgestell so weit herausragten, dass die Bodenfreiheit lediglich 40 cm betrug. Dadurch hing der Panzer in unebenem oder verschlammten Gelände sofort auf dem Boden fest. Die Länge der Ketten am Boden war ebenfalls eher zu kurz und das Ergebnis war, dass das Fahrzeug grundsätzlich instabil fuhr und eine sehr schlechte Geländegängigkeit hatte. Die Herstellung der A7V begann ab März 1917 bei den Firmen Büssing und Daimler, wobei jedes Fahrzeug stolze 25.000 Reichsmark kostete. Die Prototypen des A7V Sturmpanzerwagen wurden im Sommer 1917 getestet. Dabei traten schon Probleme mit der Motorkühlung und dem Kettenlaufwerk auf. Wegen der geplanten Entscheidungsschlacht für das Frühjahr 1918 befand sich die deutsche Oberste Heeresleitung jedoch unter Zeitdruck und forderte am 1. Dezember 1917 bis dahin 100 der Sturmpanzerwagen bereitzustellen. Der ersten Serien-A7V war bereits im Oktober 1917 fertig geworden. In die Herstellung des A7V waren mehrere Firmen eingebunden, welche alle nur unter großen Problemen die Vorgaben für die Produktion zu erfüllen versuchten, da ein großer Rohstoffmangel herrschte. Das Ergebnis war, dass von dem ursprünglichen Auftrag bis Kriegsende nur etwa 20 bis 35 Fahrzeuge fertiggestellt wurden. Zwar verfügte die deutsche Armee bei Kriegsende über acht Panzereinheiten mit je fünf Panzern und sechs Offizieren und 170 anderen Dienstgraden, aber die Mehrzahl bestand aus alliierten Beutepanzern. Der Entwurf des Sturmpanzerwagens war zwar einfallslos und hatte erhebliche Schwächen, jedoch wurden in das plumpe Ungetüm soviel Waffen wie irgendwie möglich eingebaut. Die Hauptbewaffnung bestand aus einem 57-mm-Beutegeschütze, entweder russischen oder belgischen Ursprungs. Diese Kanone war vorne im Bug eingebaut und dazu kamen sechs Maschinengewehre, jedes mit einer zweiköpfigen Mannschaft. Neben der starken Bewaffnung war die einzige Überlegenheit des A7V über die britischen Tanks die Stärke seiner Panzerung, welche zwischen 15 mm und 30 mm dick war. Zum Zeitpunkt der Einführung des A7V hatten die Deutschen panzerbrechende Munition entwickelt und die Panzerung des Fahrzeuges konnte nicht mit dieser durchschlagen werden. Auch beim einzigen bekannten Panzergefecht zwischen einem A7V und einem Tank Mark IV (männlich) konnte der britische Panzer mit drei Treffern aus seiner 6-Pfünder-Kanone keinen Durchschlag erzielen. Bei der Entwicklung des A7V hatte man letztlich zu sehr den Schwerpunkt auf eine fahrbare Festung gelegt und dabei die für die Schlachtfelder der Westfront notwendige Beweglichkeit außer Acht gelassen. Durch die geringe Bodenfreiheit fuhr der Panzer in unebenem oder schlammigen Gelände sofort fest und da das vordere Leitrad sich nicht nach oben anheben ließ, konnte der A7V kaum Hindernisse überwinden. Wenn das Fahrzeug versuchte, wieder aus einem Trichter oder Graben herauszufahren, fraß sich die Vorderfront nur noch mehr fest. Der einzige Vorteil des Laufwerks war jedoch, dass das Kettenlaufwerk sich hinter dem Panzerschutz befand, da den Deutschen die Vielzahl britischer Tanks mit zerschossenen Kettenrädern auf den Schlachtfeldern aufgefallen war. In dem Rumpf befand sich ein einziger, großer Kampfraum. Im vorderen Teil waren zwei Motoren gleich hinter dem Fahrer auf dem Boden befestigt. Deren Kraft wurde durch eine gewöhnliche Antriebswelle zum hinten liegenden Getriebe übertragen. Von dort liefen Wellen über Steuerbremsen zu den Antriebsrädern, was das System einfacher als bei den englischen Tanks machte. Die Ketten selbst hatten vierundzwanzig gefederte Laufrollen, was unter perfekten Bedingungen eine Höchstgeschwindigkeit von 13 km/h ergab. Allerdings war das Gewicht des Panzers eindeutig zu groß für diese Anordnung, was oft zu Pannen führte. Dafür erging es dem Fahrer leichter als bei seinen britischen Kollegen im Tank Mark IV und die beiden Techniker mussten sich nur auf ihre Motoren konzentrieren. Der Kommandant befand sich in einer Kuppel mit vier Ecken direkt über dem Kampfraum, von wo er sich aber nur mit Schreien verständlich machen konnte. Da es allerdings ziemlich Laut in den Panzer zuging, war dies eine schwierige Angelegenheit. Was die Koordination innerhalb der Besatzung des A7V etwas erschwerte, war die ungewöhnliche Zusammensetzung des Personals. Fahrer und Techniker stammten von Pionier-Einheiten, die Kanoniere gehörten zur Artillerie und die Maschinengewehre wurden von je zwei Infanteristen bedient. Die Mannschaft stammte also von drei unterschiedlichen Truppenarten, was kein Vorteil war. Auch war die Sicht für die Besatzung dürftig und so etwas wie Fahrkomfort gab es nicht, was aber für alle Panzer des Ersten Weltkriegs zutraf. Die Ausbildung der Besatzung und weitere Erprobungen waren zeitaufwendig, sodass Kaiser Wilhelm II. erst im Februar 1918 seine neue Panzertruppe bei einer Gefechtsübung vorgeführt bekam. Einsatz Die ersten A7V-Panzer mehr …

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