C.205V Veltros mit deutschen Abzeichen vom II./JG77



C.205V Veltros mit deutschen Abzeichen vom II./JG77

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Weitere interessante Beiträge:
Im Blickpunkt:
  • Crusader-Panzer Testschiessen

    Feuerkraft der Panzer im Zweiten Weltkrieg: Historische Testergebnisse im Vergleich zu berechneten Werten der Durchschlagskraft der panzerbrechenden Granaten. Für militärische Kriegsspiele, Konflikt-Simulationen und auch in Computerspielen wird die Fähigkeit eines Waffensystems oder Kampfverbandes mit der zugehörigen standardmäßigen panzerbrechenden Granate eine homogene Panzerplatte zu durchdringen, die in einem Winkel von 30 Grad in 1000 Metern Entfernung geneigt, als Grundlage der Berechnungen für die Panzerabwehr verwendet. Testergebnisse Leider führt die Verwendung spezifischer Durchschlagskraft-Werte als Grundlage der Fähigkeit zur Bekämpfung von Panzern dazu, dass eine ‘Büchse der Pandora’ in Bezugnahme auf den ‘realen’ und ‘richtigen’ Wert geöffnet wird. Dabei gibt es zwei hauptsächliche Ursachen, welche zu Ungenauigkeiten führen. Erstens gibt es Unterschiede zwischen verschiedenen historischen Quellen in Bezug auf die Durchschlagwerte, die bei Tests erzielt wurden; manchmal sogar für die gleiche Waffe und Munition. Zweitens gibt es oft erhebliche Unterschiede zwischen den tatsächlich praktisch erprobten Durchschlagwerten einer Panzerung und den mit physikalischen Gleichungen berechneten prognostizierten Durchschlagwerten. Bei der Betrachtung historischer Aufzeichnungen von Testschüssen werden aus verschiedenen Gründen Schwankungen von vermeintlich vergleichbaren Zahlen festgestellt. Dazu gehören: Die Testzahlen kommen von ähnliche Tests mit vergleichbaren Schussentfernungen und Auftreffwinkeln, aber zu einem unterschiedlichen Datum und in verschiedenen Ländern. Die für die Tests verwendete Panzerung ist bei Brüchigkeit, Härte und Qualität unterschiedlich je nach Prüfung und Land, d.h. es gibt unterschiedliche Poldi- oder Brinell-Härtewerte. Die Definition eines ‘Durchschlages’ ist in verschiedene Ländern unterschiedlich. So schlossen beispielsweise deutsche Zahlen das gesamte Geschoss ein, während britische Testzahlen auch teilweise Durchschläge zuließen. Wenn dies eine APHE-Granate (panzerbrechende Hochexplosivgranate) ist, dann ist für die vollständige Wirkung auch ein vollständiger Durchschlag erforderlich. Wenn dies jedoch ein Wuchtgeschoss ist, ist die partielle Penetration immer noch wirksam. Vor allem die britischen Durchschlagzahlen müssen mit Vorsicht behandelt werden, da in einigen Fällen sogar nur mit 20 % in die Panzerung eindringende Schüsse als ‘Durchschlag’ gewertet wurden. Manchmal wurden auch unterschiedliche Treibladungen verwendet, um die Durchschlagskraft bei einem Geschoss zu bestimmen. Das bedeutet, dass die Munition unterschiedlich war, auch wenn sie möglicherweise die gleiche Bezeichnung hatte. Bei einigem Test wurde auch stirnseitige gehärtete Panzerung verwendet, während diese bei anderen nicht verwendet wurde. Die stirnseitige gehärtete Panzerung hat mehr Auswirkungen auf ein Wuchtgeschoss (AP) als auf ein Panzerbrechendes Wuchtgeschoss mit Schutzkappe (APC) oder eine panzerbrechende Hochexplosivgranate (APCBC). Zusammengenommen und im Nachhinein ist es nicht realistisch, zu erwarten, dass verschiedene Tests zu verschiedenen Zeitpunkten und Orten identisch sind. Mit sorgfältiger historischer Forschung ist es jedoch möglich, einen großen Teil der Ursachen für die Unterschiede auszuschließen. Dazu gehört die Sicherstellung, dass die Reichweiten und Winkel so identisch wie möglich sind; die Sicherstellung des verwendeten Munitionstyps und die Sicherstellung, dass die Definition eines Durchschlags einigermaßen einheitlich ist. Der größte Faktor außerhalb der historischen Kontrolle scheint die Härte und Qualität der verwendeten Panzerplatten zu sein, die bei dem Testschießen verwendet wurde. Dies scheint zu variieren, je nachdem, wann, wo und in welchem Land sie produziert wurde. Dennoch ergeben sich überraschend einheitliche Zahlen für die Durchschlagwerte der Mehrzahl der im Zweiten Weltkrieg eingesetzten Panzer- und Panzerabwehr-Waffen. Berechnete Werte Die zweite Methode ist es, die historischen Testzahlen durch prognostizierte Durchschlagwerte zu ersetzen, die mithilfe von physikalischen Gleichungen berechnet wurden. Um diese Möglichkeit untersuchen, betrachten wir die zwei grundlegenden Gleichungen, welche dabei verwendet werden: Pen = kmv² / d² Wobei ‘Pen’ die Durchschlagskraft in mm einer vertikal stehenden Panzerplatte (also 0° Grad) ist. ‘k’ ist der Koeffizient, der mit der Panzerungsqualität variiert, ‘m’ ist die Geschossmasse (in kg), ‘v’ ist die Projektil-Auftreffen-Geschwindigkeit (in m/s) und ‘d’ ist der Geschossdurchmesser (in mm). Die Geschwindigkeitsänderung des Projektils in Abhängigkeit von der Entfernung ist gegeben durch, wobei ‘v’ die Geschoss-Geschwindigkeit (in m/s), ‘vo’ die Mündungsgeschwindigkeit (in m/s), ‘e’ die Exponentiell-Konstante, ‘d’ der Geschossdurchmesser (in mm), ‘m’ die Geschossmasse (in kg), ‘x’ die Entfernung, die das Geschoss zurückgelegt hat (in Metern), und ‘c’ ist ein Koeffizient, der den aerodynamischen Widerstand des Geschosses darstellt. Diese Gleichung geht davon aus, dass die Geschossbahn des Projektils horizontal ist. Die Idee hinter diesen Gleichungen ist es, Variationen in den Variablen zu eliminieren, die bei Testfeuer-Ergebnissen verwendet wurden, um einen genaueren Vergleich der Fähigkeiten der Durchschlagskraft zwischen den unterschiedlichen Kanonen zu erhalten. Die Anwendung dieser Gleichungen auf einige der bekanntesten Panzer- und Panzerabwehrkanonen, die während des Zweiten Weltkriegs verwendet wurden und der Vergleich mit historischen Testergebnissen führt zu den in der nachfolgenden Tabelle abgebildeten Ergebnissen. Die in dieser Tabelle verwendeten historischen Testdaten verwenden die konstantesten Informationen aus seriösen Quellen. Es wurde darauf geachtet, dass für alle betrachteten Waffensysteme einheitliche Reichweiten und Schusswinkel verwendet werden. Darüber hinaus ist die gewählte Testmunition vom gleichen Typ, d.h. das standardmäßige ballistische AP-Wuchtgeschoss mit Schutzkappe wo immer möglich. Historische Testergebnisse gegen berechnete Werte (1.000 m auf 30°): Im Allgemeinen zeigt diese Tabelle der Durchschlags-Werte eher unklare Ergebnisse, obwohl es wohl einige Muster gibt. In 16 von 21 Fällen ist das theoretische Ergebnis höher als das in Tests erzielte. Mit anderen Worten, die Geschütze haben nicht so gut funktioniert, wie sie es theoretisch sollten, wenn die Mündungsgeschwindigkeiten wie angegeben waren und die Munition vernünftig entworfen und hergestellt wurde. Interessanterweise gehören alle sowjetischen, britischen und amerikanischen Beispiele zu dieser Kategorie, obwohl die meisten von ihnen nicht allzu weit unter der Marke liegen (d.h. eine Fehlerquote zwischen 1% und 10%). Bei den Waffen mit einem Fehler von 11 % oder mehr liegt offensichtlich ein grundlegendes Problem vor. Es ist unwahrscheinlich, dass die von den Sowjets oder Westalliierten verwendeten Panzerplatten bei den Tests eine höhere Qualität hatten, als die von den Deutschen verwendeten (was helfen würde, die Ergebnisse zu erklären, wenn dies der Fall wäre) und auf jeden Fall fallen auch einige der deutschen Teststudien in diese Kategorie. In diesen Fällen ist die wahrscheinlichste (und vernünftigste) Erklärung, dass die Mündungsgeschwindigkeiten nicht so hoch waren wie angegeben, oder die Munition, die Konstruktion oder das Material von minderwertiger Qualität waren. In nur 5 von 21 Fällen ist das theoretische Ergebnis geringer als bei den Tests. Dies sind alles deutsche Testergebnisse, obwohl die meisten nahe an der Marke und in einer angemessenen Fehlerspanne (5 % oder weniger) liegen. Die beiden Fälle mit großen Fehlern (21-27 mehr …

  • 3D-Modell Focke-Wulf Fw 190 F-8.

    Deutsche Focke-Wulf Jagdbomber und Schlachtflieger aus dem Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Focke-Wulf Fw 190 F und G-Serie. Typ: Jagdbomber und Schlachtflieger der deutschen Luftwaffe. Geschichte: Ein freitragender Tiefdecker mit einer überspannten Verkleidung rollte als Prototyp der Focke-Wulf Fw 190 A erstmals im Mai 1939 aus der Fertigungshalle und absolvierte seinen Erstflug am 1. Juni 1939. Ein zweites Flugzeug, die Fw 190 V2, flog im Oktober 1939 und war mit zwei 13-mm und zwei 7,92-mm-MG 17 Maschinengewehren bewaffnet. Die erste Serienmaschine war die Fw 190A-1, welche vom Jagdgeschwader 26 eingesetzt wurden und erstmals am 27. September 1941 mit Supermarine Spitfire Jagdflugzeugen der britischen Royal Air Force zusammentrafen. Die Jagdbomber-Versionen beinhalteten die Fw 190A-5/U6 und die Langstreckenvariante Fw 190A-5/U8, sowie das Fw 190A-5/U11 Bodenunterstützungsflugzeug mit je einer 30-mm-MK 103 Maschinenkanone zwischen den Flügeln. Die Fw 190A-5/U14 und Fw190A-5/U15 waren beide Torpedobomber-Versionen, welche in der Lage waren, den LT F5b bzw. den LT 950 Torpedo zu tragen. Jeweils eine 30-mm-MK 108 Maschinenkanone in den Außenflügel-Positionen war üblich bei der Fw 190A-5/U16. Ende 1943 wurden mehrere Fw 190A-7 Jagdflugzeuge durch den Einbau von Junkers Jumo 231A V-12 Motoren umgebaut, um als Prototypen Fw 190D-0 zu dienen. Dies führte zur Serienmaschine Fw 190 Dora, welche als ‘Langnase’ oder ‘Dora 9’ (Fw 190D-9) bekannt wurde. Ein 300-Liter-Abwurftank oder eine 250-kg-Bombe konnte unter jeder Unterflügelstation mitgeführt werden. Unter den Varianten war die Fw 190D-12, welche im Wesentlichen ein Bodenangriffsflugzeug mit zusätzlichem Panzerschutz für den Motor und mit zwei MG 151/20-Maschinenkanonen in den Flügeln sowie einer 30-mm-MK 108 Maschinenkanone, welche durch den Propellerspinner schoss, bewaffnet war. Jedoch ging der Fw 190 ‘Dora’ die Fw 190F-1 voraus, eine spezielle Bodenangriffs-Version, welche bereits Anfang 1943 eingeführt wurde. Im Allgemeinen ähnlich der Fw 190A-4, unterschied sie sich aber durch zusätzlichen Panzerschutz für das Cockpit und das Triebwerk, ohne den 20-mm-Maschinenkanonen in den Außenflügeln, aber dafür mit einer Bombenaufhängung für eine ETC-500-Bombe (500 kg) unter dem Rumpf. Bei der Fw 190F-2 wurde ein Blasendach eingeführt und die Fw 190F-3 trug eine 250-kg-Bombe unter dem Rumpf. Bei den Varianten Fw 190F-3/R1 und Fw 190F-3/R3 befanden sich noch Unterflügelstationen für vier ETC-50-Bomben (50 kg) oder es konnten zwei 30-mm-MK 103 Maschinenkanonen unter den Flügeln befestigt werden. Die Fw 190 F-Serie, von der das wichtigste Modell die F-8 war, hatte Unterflügelbehälter für Raketengeschosse. Die F-Modelle waren Schlachtflieger zur direkten Unterstützung der Bodentruppen, wobei einige die R4M Panzerblitz- oder Panzerschreck-Raketen zur Panzerbekämpfung gegen Kriegsende mitführten. Es gab mehr als 40 spezielle Rüstsätze für die Flugzeuge, und einige der letzten Modelle hatten sogar gepanzerte Lanzen, um damit amerikanische B-17 oder B-24 Bomber zu rammen. Die Bewaffnung bei Angriffen gegen Bodenziele in der Jagdbomber-Rolle bestand dabei unter anderem auch aus 2-cm-Maschinenkanonen, 13-mm-Maschinengewehren, Bomben mit 250 kg, 500 kg, 1000 kg und 1.800 kg Gewicht sowie SD-2 und SD-4 Schrapnell-Bombenbehälter (letztere gegen Panzer). Die Fw 190F-8/U2 und Fw 190F-8/U3 waren mit dem TSA-Bombenzielgerät für Angriffe auf Schiffe ausgerüstet, sowie mit einer 700-kg BT 700 bzw. 1400-kg BT 1400 Bewaffnung. In der alphabetischen und auch in der Reihenfolge der Truppeneinführung war die letzte für Bodenangriffe spezialisierte Version der Focke-Wulf Fw 190, der Fw 190G-1 Jagdbomber, welcher aus der Fw 190A-5 entstanden war. Diese Maschine konnte sogar eine 1.800-kg-Bombe tragen, was es erforderlich machte, das Fahrgestell zu verstärken. Die Bewaffnung in den Flügeln wurde deshalb auf zwei MG-151/20-Maschinenkanonen reduziert und an die von der Firma Junkers entworfenen Unterflügelstationen konnten zwei 300-Liter-Abwurftanks angebracht werden, sodass das Flugzeug auch als Langstrecken-Jagdbomber verwendet werden konnte. Spätere Versionen konnten auch mehrere kleinere Bomben bis zu 1.000 kg tragen. Die Fw 190 G und F ersetzten ab Anfang 1944 zunehmend die Ju 87 Stukas bei der Erdkampfunterstützung in den dann als Schlachtgeschwadern bezeichneten Stuka-Geschwadern. Die gesamte Focke-Fulf Fw 190-Produktion, welche 1945 endete, belief sich auf etwa 19.500 Stück. Es war der erste Jäger, welcher der Luftwaffe einen Vorteil gegenüber den frühen Spitfire-Jägern verschaffte. Die allgemeine Vielseitigkeit, viel zu umfangreich um hier aufgeführt zu werden, war geprägt von mehreren dutzenden Ausrüstungs- und Waffen-Rüstsätzen, mit denen normale Exemplare für verschiedene Missionen umgerüstet werden konnten. Außerdem gab es etwa 80 verschiedene Versuchsmustern für einzelne Prototypen mit unterschiedlicher Bewaffnung oder Ausrüstung. Benutzer: Deutschland, Kroatien, Slowakei, Ungarn (für Fw 190 F und G). Focke-Wulf-Jabos an der Invasionsfront Die hoffnungslose Situation der III. Gruppe von Schlachtgeschwadern 4 in der Normandie. Zur Zeit der Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944 wurde diese Bodenangriffseinheit von Major Gerhard Weyert befehligt und operierte von Clastres bei St. Quentin in Ostfrankreich aus, sowie von Le Luc und Frieres im Süden. Am 4. Juni besaß die Einheit 50 Jagdbomber vom Typ Focke Wulf 190F, von denen 38 einsatzbereit waren. Nach der Invasion wurde die Einheit zu Stützpunkten im Norden Frankreichs verlegt, wo sie im Angesicht der überwältigenden alliierten Luftüberlegenheit Einsatzversuche unternahm. In Anbetracht der Tatsache, dass der nachfolgende Bericht auf Grundlage des offiziellen täglichen Einsatzberichtes des Gruppen-Kommandeurs erstellt wurde, ist es bemerkenswert, wie deutlich das Versagen des Oberkommandos der Luftwaffe in Frankreich direkt angesprochen wird. 6. Juni 1944: Um 3 Uhr morgens wurde der Kommandeur von Derfflinger Ia, Major Fahrenberg als Operationsoffizier im Hauptquartier, darüber unterrichtet, dass es Landungen von feindlichen Fallschirmjägern nördlich von Caen und Anlandungen durch Seestreitkräfte in der Nähe der Seine-Mündung gab. Um 6:45 Uhr befahl der Kommandant nach eigenem Ermessen, die Gruppe in Bereitschaftszustand I zu setzen. Um 7:45 Uhr gab Derfflinger Ia den Befehl heraus, die Gruppe auf die Verlegung auf vorgeschobene Flugplätze im Bereich von Le Mans vorzubereiten. Auf die Frage, ob man sofort mit der Verlegung beginnen solle, kam die Antwort, dass man die Bestätigung durch Fernschreiben abwarten solle. Jedoch war ein zuvor vereinbartes Code-Wort für den Fall einer feindlichen Invasion nicht herausgegeben worden. Somit erteilte der Gruppen-Kommandeur den Staffel-Kommandanten seiner Einheiten den Befehl zur Vorbereitung einer Verlegung mit. Alle einsatzfähigen Jagdbomber sollten sich mit ihrem Piloten und dem Ersten Mechaniker für den Abflug vorbereiten. Bei Maschinen des Typs Fw 190 war es bei Verlegungen üblich, den Mechaniker innerhalb des hinteren Rumpfabschnitts mitzunehmen. Das Schlüsselpersonal und der Arzt sollten mit mehr …

  • Italienische Infanterie mit dem alten Tropenhelm

    Kräfteverteilung der Achsen-Verbündeten (Italien, Finnland, Rumänien, Ungarn, Bulgarien und Slowakei) nach Kriegsschauplätzen im Sommer 1942. Die Kräfteverteilung der Verbündeten Deutschlands im Sommer 1942 Kräfteverteilung der Bodenstreitkräfte Italienische, finnische, rumänische, ungarische, bulgarische und slowakische Kräfteverteilung nach Kriegsschauplätzen im Sommer (Juni/Juli) 1942 nach Sollstärken. ITALIEN Italienische Streitkräfte: Divisionen:                     Italienische Infanterie: Italienische Fahrzeuge und Artillerie: FINNLAND Finnische Streitkräfte: Divisionen: Finnische Infanterie: Finnische Fahrzeuge und Artillerie: RUMÄNIEN Rumänische Streitkräfte: Divisionen: Rumänische Infanterie: Rumänische Fahrzeuge und Artillerie: UNGARN Ungarische Streitkräfte: Divisionen: Ungarische Infanterie: Ungarische Fahrzeuge und Artillerie: BULGARIEN Bulgarische Streitkräfte: Divisionen: Bulgarische Infanterie: Bulgarische Fahrzeuge und Artillerie: SLOWAKEI Slowakische Streitkräfte: Divisionen: Slowakische Infanterie: Slowakische Fahrzeuge und Artillerie: Kräfteverteilung der Luftstreitkräfte Die Stärkenachweise der Flugzeuge für die Regia Aeronautica stammt vom Oktover/November 1942. Stärke der Regia Aeronautica: alle anderen Luftwaffen der Achsen-Verbündeten: Kräfteverteilung der Seestreitkräfte Stärke der Achsen-Verbündeten an Schiffen: Deutschlands Verbündete im Osten Die Teilnahme dieser Satellitenstaaten am Krieg im Osten kann grob in vier Phasen untergliedert werden. Während der ersten Abschnitte des Unternehmens Barbarossa drangen starke finnische und rumänische Streitkräfte zusammen mit den Deutschen in die Sowjetunion ein. Dazu kamen kleinere, eher repräsentative Kontingente aus Ungarn, Italien und der Slowakei. Nachdem die Finnen ihre Grenzen von 1939 erreicht hatten, gruben sie sich ein und weigerten sich weiter vorzurücken. Die anderen nationalen Kontingente waren bis zum Beginn des Winters 1941/42 erschöpft und die Ungarn und der Großteil der Rumänen wurde abgezogen, um sich neu zu gruppieren. Als den Deutschen Anfang 1942 klar geworden war, dass sie mehr Männer für ihre Offensive im Sommer 1942 benötigen würden, schickten sie Feldmarschall Keitel aus, um die Ungarn und Rumänen zu überreden, mehr Truppen bereitzustellen. Keitel musste jedoch einwilligen, dass diese Truppen im Rahmen unabhängiger, nationaler Armee eingesetzt werden. Diese Armeen begannen an der Ostfront während des Sommers 1942 einzutreffen. Als die Deutschen sich ihren Weg in den Kaukasus und nach Stalingrad freikämpften, fanden sich ihre Verbündeten in langen Abschnitten entlang des Dons wieder. In diesen verbündeten Armeen erkannte die Rote Armee ihre Möglichkeiten und im November 1942 durchbrachen sie die zwei rumänischen Armeen, um Stalingrad einzuschließen. Dem folgte eine Reihe von Hammerschlägen auf die italienische und ungarische Armee. Nach diesen Katastrophen sagte Hitler ‘Ich will nie mehr einen Soldaten unserer östlichen Verbündeten an der Ostfront sehen’ und die meisten dieser Überlebenden wurden tatsächlich mit Beginn des Jahres 1943 nach Hause geschickt. Die Verbleibenden wurden zur Bekämpfung von Partisanen, Garnison-Dienst oder Küstenschutz am Schwarzen Meer für den Rest des Jahres verwendet. Die Moral dieser Soldaten zerfiel und ihre Regierungen zu Hause streckten Friedensfühler zu den westlichen Alliierten aus. 1944 war dann das Jahr des endgültigen Zerfalls des Achsenbündnisses. Anfang 1944 mussten die Rumänien zurück in die Frontlinie kommen, um die Situation im Süden nun vor ihrer Haustür zu stabilisieren, während Slowaken und Ungarn sich darauf vorbereiteten, die Karpaten-Pässe gegen die vorstürmende Rote Armee zu verteidigen. Im August 1944 stießen die Russen dann wieder durch die rumänischen Armeen hindurch und schlossen dabei wieder eine deutsche Armee ein. Durch einen Putsch in Bukarest liefen die Rumänen zu den Russen über und die Slowaken begannen einen erfolglosen Aufstand. Zwischenzeitlich hatten die Russen auch im Norden eine Offensive gegen die Finnen begonnen, welche um Frieden bitten mussten und zustimmten, die deutschen Einheiten aus ihrem Land zu vertreiben. Der letzte Abschnitt des Krieges brachte dann Rumänen und Finnen dazu, aktiv auf der Seite der Sowjets gegen die Deutschen zu kämpfen, während die Slowakei zu einem besetzten Land wurde. Nur Ungarn verblieb an der deutschen Seite, aber hauptsächlich nur deshalb, weil ein deutscher Putsch eine faschistische Regierung an die Macht brachte. Dazu führte der Umstand, dass die verhassten Rumänen nun auf der anderen Seite kämpften, auch dazu, dass die Ungarn sich nun wesentlich mehr in diesem Krieg engagierten. Rumänen und Ungarn waren sich gegenseitig so sehr verhasst, dass sie nun mit erheblich mehr Enthusiasmus aufeinander schossen, als sie das noch gegen die Russen getan hatten. Während des Jahres 1942, als ihre Teilnahme an dem Krieg am größten war, stellten die Satelliten-Armeen etwa ein Viertel der Achsen-Divisionen an der Ostfront. Abgesehen von den Finnen, waren sie fast ausschließlich bei der deutschen Heeresgruppe Süd konzentriert. Jedoch bedeutete ihre Mängel bei Ausrüstung, Training und Begeisterung, dass ihre Präsenz in der Frontlinie eine Schwachstelle darstellte. Gegen Ende des Krieges hatten die Deutschen jegliche Begeisterung für Massen von unwilligen Wehrpflichtigen ihrer Verbündeten verloren und beschränkten sich auf eine begrenzte Anzahl fanatischer Freiwilliger, welche nach deutschen Maßstäben ausgerüstet und organisiert werden konnten. Trotzdem gaben deutsche Verantwortliche zu, dass die Finnen überlegen in ihrem eigenen, nördlichen Kriegsschauplatz waren und das auch Ungarn, Rumänen und Slowaken bei vielen Gelegenheiten gut gekämpft hatten. Verhältnis Deutschlands zu den Verbündeten Die Beziehungen zwischen den Deutschen und ihren Verbündeten waren im allgemeinen gut. Viele der höheren Offiziere dieser osteuropäischen Armeen hatten vorausgegangene Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den Deutschen. Die Ungarn und Slowaken hatten in der österreich-ungarischen Armee zusammen mit deutschen Einheiten während des Ersten Weltkriegs gekämpft, vor allem gegen Russen an der Ostfront. Und viele der Finnen hatten in der deutschen Armee gekämpft, als sie in den Jäger-Freiwilligen-Bataillonen organisiert waren. Ihr Respekt vor den deutschen militärischen Fähigkeiten half ihnen dabei, die ‘Ratschläge’ deutscher Vorgesetzter zu akzeptieren, wenn auch die an eher zeremonielle Ausdrucksweise gewöhnten Italiener und Rumänen durch die manchmal grobe Sprache deutscher Generalstäbe sich gekränkt fühlten. Aus Sicht der Rassentheorie der Nazis war es auch nicht unwichtig, dass abgesehen von den Slowaken keiner der Verbündeten der slawischen Volksgruppe angehörte. Die Finnen und Ungarn sind rassisch eindeutig unterschiedlich und die Rumänen bezeichneten sich selbst als die Römer oder Italiener Osteuropas. Die Finnen stellten auch aus diesem Grunde einige der ersten ausländischen Freiwilligen für die Waffen-SS, wenn auch die Deutschen offensichtlich zuerst annahmen, dass diese vor allem ‘schwedische’ und damit ‘germanische’ Finnen waren. Die Rasse verursachte jedoch ein schwieriges anderes Problem. Verteilt über ganz Osteuropa befanden sich Kolonien von Volksdeutschen oder rassisch deutschstämmigen Menschen, von denen viele stolz auf ihre Abstammung waren und in deutschen Einheiten dienen wollten. Diejenigen davon, welche in den besetzten Gebieten lebten, mehr …

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