Träger-Jagdbomber Sea Fury der britischen Royal Navy.
Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell.

Britisches Marinekampfflugzeug Sea Fury
Hawker Sea Fury
Typ: englischer Marine-Jabo.
Die Hawker Sea Fury war ein britisches Kampfflugzeug, das in den späten 1940er Jahren von Hawker Aircraft für die Royal Navy entwickelt wurde.
Überblick
Entwicklung: Die Sea Fury wurde als Nachfolger der Hawker Typhoon und Hawker Tempest entwickelt und war eines der schnellsten Serienflugzeuge mit einem Kolbenmotor, das je gebaut wurde.
Einsatz: Die Sea Fury wurde 1947 bei der Royal Navy Fleet Air Arm in Dienst gestellt und blieb bis 1955 im Einsatz.
Antrieb: Angetrieben von einem Bristol Centaurus 18-Zylinder-Sternmotor, der über 2.400 PS leistet.
Leistung: Höchstgeschwindigkeit von ca. 740 km/h auf Meereshöhe, mit einer Dienstgipfelhöhe von 10.900 m.
Bewaffnung: Normalerweise mit vier 20-mm-Hispano-Kanonen in den Tragflächen bewaffnet.
Varianten: In mehreren Varianten hergestellt, darunter landgestützte und trägergestützte Versionen.
Kampfeinsätze: Kam im Koreakrieg zum Einsatz, wo sie effektiv in Bodenangriffsrollen eingesetzt wurde und auch Luftkampf-Siege gegen Düsenjäger erzielte.
Export-Erfolg: Wurde von mehreren anderen Nationen eingesetzt, darunter Australien, Bundesrepublik Deutschland, Kanada, Kuba, Ägypten und Irak.
Zivile Nutzung: Nach dem Militärdienst wurden einige Sea Furies für den Rennsport umgebaut, insbesondere für die Reno Air Races.
Vermächtnis: Die Sea Fury gilt als eines der größten jemals gebauten Kolbenmotor-Jagdflugzeuge und stellt den Höhepunkt der Konstruktion von Propellerflugzeugen dar, bevor die Düsentriebwerke auf breiter Front eingeführt wurden.
Die Hawker Sea Fury gilt als leistungsstarkes und fähiges Jagdflugzeug, das die Lücke zwischen Propeller- und Düsenflugzeugen in der Marinefliegerei überbrückte.
Geschichte
Er wurde angeregt durch eine im Juni 1942 erbeutete Focke-Wulf Fw 190A, die ein Vorbild an Kompaktheit und an gekonnten Einsatz von luftgekühlten Sternmotoren, welche man in Großbritannien eigentlich den flüssigkeitsgekühlten für unterlegen hielt.
Camm übernahm von der Hawker Tempest die Flügel mit Ausnahme des Mittelteils und ging beim Rumpf von der Stahlrohr- zur selbsttragenden Bauweise über. Die Prototypen flogen mit Centaurus-, Griffon- und SabreMotoren, während Boulton Paul die Sea Fury entwickelte.
Bei Ende des 2. Weltkrieges wurden die RAF-Aufträge gestrichen, doch wurden 65 Hawker Fury für den Irak, für Ägypten und Pakistan gebaut. Einige davon waren zweisitzige Trainer mit entweder zwei Kabinendächern (Ägypten) oder einem langen Dach (T 61, Pakistan).
Die Hawker Sea Fury ging als Standard-Jagdbomber der Marineluftwaffe in Serie und wurde auch an Kanada, die Niederlande, Australien, BRD, Birma, Kuba und andere Länder verkauft. Die Gesamtproduktion stieg auf 860, von denen die englische Marineluftwaffe 615 erhielt.
Im Koreakrieg (1950-53) flog die Hawker Sea Fury als Standardflugzeug der RN (britische Royal Navy), RAN (australische Marine) und RCN (kanadische Marine) von leichten Trägern zahlreiche Einsätze zur Unterstützung der Heerestruppen. Auch im Luftkampf gegen die MiG-15 erzielten sie gute Erfolge.
In Pakistan blieben die Hawker Fury bis 1973 im Einsatz. Eine Hawker Fury in US-Besitz hält den Geschwindigkeits-Weltrekord für Kolbenmotoren.

Benutzer: Royal Navy, Kanada, Niederlande, Australien, BRD, Birma, Kuba.
Spezifikationen Hawker Sea Fury
Spezifikationen:
Hawker Sea Fury | Spezifikation |
|---|---|
Typ | MarineJagdbomber |
Antrieb | 1 x 2.470-PS Bristol Centaurus 18-Zylinder-Doppelsternmotor |
Besatzung | 1 |
Spannweite | 11,69 m |
Länge über alles | 10,56 m |
Höhe über alles | 4,81 m |
Leer-Gewicht | 4.020 kg |
max. Startgewicht | 5.669 kg |
Höchstgeschwindigkeit | 740 km/h |
Steigleistung | 1.320 m/min. |
Dienstgipfelhöhe | 11.000 m |
Reichweite | 1.223 km |
Bewaffnung:
Hawker Sea Fury | Spezifikation |
|---|---|
in äußeren Flügeln | 4 x 20mm Hispano-Kanonen |
Zuladung |
Einsatzstatistik:
Hawker Sea Fury | Angaben |
|---|---|
Erstflug Fury I | 1. September 1944 |
Erstflug Sea Fury | 21. Februar 1945 |
Stückzahl (alle) | 925 |
Animation 3D-Modell Hawker Sea Fury
Quellenangaben und Literatur
Das große Buch der Luftkämpfe (Ian Parsons)
Technik und Einsatz der Kampfflugzeuge vom 1. Weltkrieg bis heute (Ian Parsons)






Weitere interessante Beiträge: