Schwarm von P-51 D Mustangs


Schwarm von P-51 D Mustangs

Schwarm von P-51 D Mustangs

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Im Blickpunkt:
  • Deutsche Panzer für Nordafrika verladen

    Aufstellung der deutschen 21. Panzer-Division und Einsätze 1941 bis 1943 in Nordafrika beim Deutschen Afrika-Korps DAK (Teil I). Teil I (1941-1943) der 21. Panzer-Division. Hier zu Teil II: 21. Panzer-Division im Westen (1944/45). 21. Panzer-Division von 1941 bis 1943 Bezeichnung 5. Leichte Division 5.lei.Afrika-Division (mot.trop.) (Februar 1941) 21. Panzer-Division (Ende Juli 1941) 21. Panzer-Division/neu (15. Juli 1943) 21. Panzer-Division (1944) Kommandeure Generalmajor Johannes Streich (Februar bis Juli 1941) Generalmajor Johann von Ravenstein (Juli bis November 1941) Oberstleutnant Gustav-Georg Knabe (November 1941) Generalleutnant Karl Bottcher (Dezember 1941 bis Februar 1942) Generalmajor Georg von Bismarck (Februar bis August 1942) Oberst Carl-Hans Lungershausen (September 1942) Generalleutnant Heinz von Randow (September bis Dezember 1942) Generalleutnant Hans-Georg Hildebrandt (Januar bis März 1943) Generalmajor Heinrich-Hermann von Hülsen (April bis Mai 1943) Generalleutnant Feuchtinger (Mai 1943 bis Januar 1944) Generalmajor Oswin Grolig (Januar bis März 1944) Generalleutnant Franz Westhoven (März bis Mai 1944) Generalleutnant Feuchtinger (Mai 1944 bis Januar 1945) Oberst Helmut Zollenkopf (Januar bis Februar 1945) Generalmajor Marcks (Februar bis April 1945)   Aufstellung Die Division stammt von der 5. Leichten Division von Ende 1940 ab, welche das Panzer-Regiment 5 der 3. Panzer-Division erhielt. Diese Einheit wurde bereits 1935 in Berlin aufgestellt. Die Mannschaften der 5. Leichten Division übernahmen die hauptsächliche Mischung aus Schlesiern und Brandenburgern der 3. Panzer-Division. Die Truppenteile dieser Division wurden im Frühjahr 1941 nach Nordafrika geschickt, wo der Verband als 5.lei.Afrika-Div. (mot. trop) aufgestellt und in der Nähe der Front auch sogleich aufgefrischt werden mußte, da es beim Seetransport über das Mittelmeer schon zu erheblichen Verlusten gekommen war. Beim Eintreffen in Tripolis am 10. März 1941 verfügte das Panzer-Regiment 5 über 7 Panzerbefehlswagen, 25 PzKpfw I, 45 PzKpfw II, 61 PzKpfw III und 17 PzKpfw IV. 10 PzKpfw III und 3 PzKpfw IV gingen beim Transport über das Mittelmeer verloren. Die Division nahm kurz nach ihrer Ankunft schon beim ersten Vorstoß von Rommels Afrika-Korps in Richtung Ägypten und beim Angriff auf Tobruk teil, wobei es ebenfalls erhebliche Verluste gab. So hatte das Panzer-Regiment 5 Mitte April vor Tobruk nur noch 22 bis 25 einsatzfähige PzKpfw II, PzKpfw III mit 3,7-cm-Kanonen und PzKpfw IV mit kurzer 7,5-cm-Kanone, was aber auch an der noch unbekannten Umgebung der nordafrikanischen Wüste lag, was zu zahlreichen mechanischen Ausfällen führte. Am 14. Juni 1941 wehrte die Division die britische Operation Battleaxe westlich von Fort Capuzzo ab und entsetzte zusammen mit den Panzern der 15. Panzer-Division die deutschen Verteidiger von dem Halfaya-Pass. Im Sommer 1941 wurde der Verband durch das Einfügen des Panzergrenadier-Regiment 104 der 15. Panzer-Division verstärkt und als 21. Panzer-Division neu bezeichnet. Dabei erhielt das Panzer-Regiment 5 die ersten Pzkpfw III mit 5-cm-Kanone. Das motorisierte Artillerie-Regiment 155 wurde in Libyen aus der Heeres-Artillerie-Abteilung 864 (mot.) und schweren Artillerie-Abteilungen neu gebildet, welche im August 1941 im Wehrkreis XI aufgestellt worden waren. Die vollständige Aufstellung und Auffrischung zog sich bis November 1941 hin. Erst Ende Dezember kam die vor allem mit 5-cm Pak und den ersten russischen 7,62-cm-Pak, teilweise auf Selbstfahrlafetten, voll motorisierte Panzer-Jäger-Abteilung 39 an.   Die Division verlor Ende 1941 am Halfaya-Pass das dort haltende und eingeschlossene I. Bataillon und dieses wurde daher im April 1942 durch das I./Schützen-Regiment 104 und dem Kradschützen-Bataillon 15 (letzteres von der 15. Panzer-Division) ersetzt. Ausstattung der 21. Panzer-Division Sep-Dez 1941: Einsätze beim Afrika-Korps 1941-1943 Die Division wurde eine der wichtigsten Formationen von Erwin Rommels Panzerarmee Afrika und war an allen wichtigen Schlachten des Nordafrika-Feldzugs beteiligt. Teile wurden bei den Abwehrkämpfen und Gegenangriffen während der britischen Operation Crusader ab Oktober 1941 in der Cyrenaika und Marmarica verwendet. Dabei ein Gegenangriff südlich von Tobruk und Sizi Razegh in Richtung Bardia im Oktober und November. Im November 1941 fügte sie der angreifenden britischen 7. Panzer-Brigade südlich von Tobruk und Sidi Rezegh erhebliche Verluste zu, verbrauchte sich aber bei der Verteidigung südlich von Tobruk.   Praktisch ohne einen einzigen einsatzfähigen Panzer zog sich die 21. Panzer-Division im Rahmen des DAK bis Januar 1942 in die Marsa-el-Brega-Stellung zurück. Es folgte eine kurze Auffrischung und Neuausrüstung bei El Agheila knapp hinter der Front bis Mitte Januar 1942. Gliederung 1942: Mit der Gegenoffensive ab dem 21. Januar 1942 erreichte die Division im Rahmen der ‘Panzer-Kampfgruppe v.Bismarck’ über Adedabia und Fort Mechilli die Ghazala-Stellung westlich von Tobruk bis Mai 1942. Bestand Panzer-Regiment 5, Mai 1942: Ab dem 26. Mai Angriff auf die britische Ghazala-Stellung gegen das Wüstenfort Bir Hacheim, welches durch die frei-französische Brigade heldenhaft verteidigt wurde. Während des ersten, fehlgeschlagenen Durchbruchsversuches wurde ihrem Divisionskommandeur mangelnder Erfolg durch Rommel vorgeworfen und dieser von seinem Posten abgelöst. Nach wechselvollen Gefechten wurde schließlich der Durchbruch erzielt und Festung und Hafen von Tobruk vom 19. bis 21. Juni 1942 genommen. Vor El Alamein Ab dem 26. Juni Vorstoß zum Halfaya-Pass und Durchbruch durch die britische Fuka-Linie bis zum Ruwisat-Rücken südlich von El Alamein am 4. Juli. Anschließend mussten wieder Gegenangriffe und verlustreiche Abwehrkämpfe südlich von El Alamein bis Mitte August geführt werden. Anfang Juli 1942 belief sich die Waffenstärke der 21. Panzer-Division auf nur noch 29 Panzer und 2 Panzerspähwagen in einem Bataillon des 5. Panzer-Regiments, das zweite Bataillon verfügte nur noch über Kader-Mannschaften. Das 104. Infanterie-Regiment hatte bei einem Bataillon drei Kompanien und sechs 5-cm Pak, eine erbeutete britische 2-Pfünder und eine 3,7-cm Pak 36. Das zweite Bataillon hatte zwei Kompanien mit sechs 5-cm Pak, einer 3,7-cm Pak und einem britischen 25-Pfünder-Feldgeschütz. Das dritte Bataillon hatte zwei Kompanien mit drei 5-cm Pak, einer 7,62-cm-Pak (russisch), drei 2-Pfünder und zwei 6-Pfünder-Pak. Die Panzerjäger-Abteilung 39 verfügte über zwei Kompanien mit zusammen dreizehn 5-cm-Pak. Über die Ausstattung des 155. Artillerie-Regiment gibt es keine Angaben.   Die Division spielte wieder eine große Rolle bei Rommels Versuchen, die El-Alamein-Linie im Sommer zu durchbrechen. Ende August 1942 war die 21. Panzer-Division an der Schlacht von Alam Halfa beteiligt, wobei der Durchbruch bis 15 Kilometer südlich der Küstenstraße nach Alexandria östlich von El Alamein gelang. Jedoch musste am 5. September der Rückzug nach Südwesten erfolgen, woraufhin die Division bis Mitte Oktober eine Verteidigungsstellung bezog. Den Nachschub für die Panzerarmee Afrika heranzubringen, war eine logistische Herkules-Aufgabe. Abgesehen davon, mehr …

  • FT-17 Berlier

    Renault FT-17, erster Panzer mit einem beweglichen Turm und erfolgreichster Typ aus dem Ersten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Bilder und 3d-Modell. Renault FT-17 Typ: leichter Infanteriepanzer. Geschichte: Der kleine Renault FT-17 war ohne Zweifel der erfolgreichste aller Panzer, welche im Ersten Weltkrieg zum Einsatz gekommen waren. Der Panzer hatte seine Ursprünge in einem Vorschlag, welcher der voraussehende Oberst J. E. Estienne bereits seit 1915 vorantrieb. Estienne sah den Bedarf eines leichten, gepanzerten Fahrzeuges, welches die Infanteri-Einsätze direkt unterstützen konnte. Der Oberst schlug Louis Renault 1915 schon zum ersten Mal vor, seinen Char d’Assaut (Angriffswagen) zu bauen. Doch hatte Renault zu dieser Zeit noch überhaupt keine Erfah­rungen im Bau von Kettenfahrzeugen und war außerdem voll mit Aufträgen eingedeckt. So dauerte es bis Mitte 1916, bevor Renault einbezogen wurde. Trotz der fehlenden Erfahrung der Firma im Bau von Kettenfahrzeugen, wurden Aufträge zum Bau solcher – allerdings vornehmlich für die Artillerie – vergeben. Mit der Aussicht eines potenziellen Auftrags über 1.000 Exemplare des leichten Infanteriepanzers, begann die Firma Renault mit den Arbeiten an einem Entwurf. Bis zum Endes des Jahres 1916 war der Entwurf fertig. Die ersten Prototypen waren im Februar und März 1917 bereit. Diese erschienen in der Form eines Zwei-Mann-Panzers, welcher mit einem Maschinengewehr bewaffnet war und daher nicht die allgemeinen Vorgaben aus einer Bewaffnung mit Kanonen zu dieser Zeit erfüllte. Die Verantwortlichen hielten den Entwurf für zu leicht bewaffnet und es gab in der französischen Armee größeren Streit darüber. Trotzdem wurden Aufträge zum Bau des Panzers für Renault durchgedrückt. Dann dauerte es auch nicht lange, bis ein weiterer Auftrag über 2.500 weitere auf nun insgesamt 3.500 Fahrzeuge vergeben wurde. Es wurde bald klar, dass die Firma Renault diese Bestellung niemals allein abwickeln wird können. Deshalb wurden Produktionschargen an andere Firmen vergeben. Zu diesen gehörten Berliet, Delau­ney Belleville und SOMUA (Societe d’Outillage Mecani­que et d’Usinage d’ Artillerie). Dazu wurden auch viele Zuliefe­rer eingebunden. Einen Teil der Panzerplatten lieferten sogar einige Hersteller aus Großb­ritannien. Selbst die Amerikaner wurden in den Bau des Panzers eingebunden, aber da diese ihre FT-17 nach amerikanischen Standards und Methoden fabrizieren wollten, erreichte keiner davon mehr Frankreich vor dem Waffenstillstand. Der erste Serienpanzer des FT-17 war bei Renault im September 1917 produziert worden, doch gab es Probleme mit der Zulieferung einzelner Baugruppen, sodass sich die Großserie verzögerte. So wurden bis Ende 1917 lediglich 83 FT-17 produziert und bei der Mehrzahl fehlte noch die Bewaffnung. Bis dahin wurde die Bewaffnung auf eine 37-mm-Kanone verstärkt, wenn auch viele FT-17 nur mit dem einzigen Maschinengewehr bewaffnet gebaut wurden. Die anderen Firmen lieferten ihre ersten FT-17 sogar erst ab Mitte 1918 aus. Dabei trat ein Mangel an Türmen für den Panzer auf, sodass der gegossene, gepanzerte Original-Turm bei den anderen Herstellern oft gegen einen achteckigen Entwurf mit angebrachten flachen Panzerplatten ersetzt wurde. Praktisch entwickelte jeder Hersteller seine eigene Version des Turms. Der FT-17 war das erste Fahrzeug, welches man heute als den klassischen Panzer-Entwurf ansehen würde. Der Panzer hatte seine Bewaffnung erstmals in einem kleinen Turm, welcher um 360° Grad gedreht werden konnte, und Kettenlaufwerke an der Seite von der schmalen Wanne. Es gab kein Fahrgestell als solches, denn die Komponenten wurden direkt an die gepanzerte Hülle montiert. Der Motor und das Getriebe waren hinten untergebracht. Die Kettenlaufwerke hatten beide ein großes, vorderes Leitrad aus Sperrholz mit einem Narbenkranz aus Stahl, welches sich als ideal geeignet dafür herausstellte, um Hindernisse zu überwinden. Neun kleinere Laufrollen waren in vier Radgestellen aufgehängt, die durch Schrau­ben- und Blattfedern gefedert waren und hinten war das Treibrad angebracht. Die Kette lief über sechs Stützrollen zurück. Um die Grabenüberschreitfähigkeit zu verbessern, wurde oft ein Stützgestell am Heck montiert, welches für den Transport der Fahrzeuge abgenommen werden konnte. Das ganze Fahrzeug war im Grunde also nichts anderes, als eine gepanzerte Blechkiste, worin der Fahrer vorne saß. Dieser erreichte seinen Platz durch darüber vorhandene Doppelluken. Der Kommandant war auch gleichzeitig Schütze und Ladeschütze für die Kanone oder das Maschinengewehr und hatte seine Position im Turm, die er durch eine Luke im Turmheck erreichte. Die Panzerung der genieteten Wanne war bis 16 mm dick. Schon in der Anfangszeit des Projektes wurde entschieden, dass der Panzer in vier Versionen gebaut werden soll. Da war zum einen das Basismodell, das Char Mitrailleuse 8mm FT-17 mit dem 8-mm-Maschinengewehr, welches einen Höhenrichtbereich von -20° bis +35° Grad und 4.800 Schuss Munition hatte. Die 37-mm-Kanonen von Puteaux mit dem gleichen Höhenrichtbereich und 237 Schuss Munition (200 Spreng-, 25 Panzerbrechende und 12 Schrapnell-Granaten) wurde zum Standard als Char-canon FT-17. Der Befehlspanzer Char Renault TSF hatte statt des Turmes einen Aufbau mit einem Funkgerät und eine Besatzung von drei Mann – Funker, Beobachter und Fahrer. Die Selbstfahrlafette erschien bald danach und wurde als Char Canon 755 oder Char Canon Renault BS bezeichnet und trug eine 75-mm-Kanone.   Die ersten FT-17 wurden an die französische Armee im März 1917 ausgeliefert, aber es dauerte bis Mai 1918, bevor sie im Kampf erstmals eingesetzt wurden. Zu diesem Zeitpunkt bestand die französische Taktik eigentlich darin, sie in Massen einzusetzen. Dies war aber nicht im Angesicht ständiger deutscher Angriffe zu diesem Zeitpunkt immer möglich. So mussten sie Anfangs in relativ kleinen Mengen eingesetzt werden. Der erste Einsatz des Renault FT-17 erfolgte am 31. Mai 1918 während eines Angriffs der französischen Infanterie im Wald von Retz, als 21 dieser Panzer zur Unterstützung eingesetzt wurden. Der nachfolgende deutsche Gegenangriff gewann aber den größten Teil des Geländes zurück und bis zum Abend waren nur noch drei FT-17 einsatzfähig. Die Verluste des kleinen Panzers waren in den ersten Gefechten hoch. Aber nachdem sich die Besatzungen an ihre Fahrzeuge gewöhnt hatten und vernünftige Einsatztaktiken angewendet wurden, nahmen die Ausfälle jedoch ab. Bis Juli 1918 hatte sich die Situation für die Alliierten entspannt, sodass es möglich war, 480 FT-17 für einen Gegenangriff bei Soissons zusammenzufassen. Dabei waren sie erfolgreich und anschließend wurde der Typ mit großen Erfolgen verwendet. Jedoch war ein ständiges Problem die Wartung der Fahrzeuge. Der FT-17 war entworfen worden, ohne sich viel Gedanken über Reparaturen, die längere Haltbarkeit der Bauteile und genügend Ersatzteile zu mehr …

  • 3d Modell USS INew Jersey

    Schnelle US-Schlachtschiffe Iowa, New Jersey, Missouri, Wisconsin. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Schlachtschiff-Klasse Iowa (4 Schiffe: Iowa, New Jersey, Missouri, Wisconsin). Typ: schnelles Schlachtschiff. Geschichte Die schnellen Schlachtschiffe der amerikanischen Iowa-Klasse wurden 1940 bis 1944 gebaut. Bereits im Jahr 1937 begann die US-Marine mit der Planung eines 45.000 Tonnen großen Schlachtschiffes als Gegenmaßnahme, falls die Japaner den Londoner Flottenbegrenzungs-Vertrag von 1936 nicht ratifizieren würden, welcher die bereits 1922 festgelegte Obergrenze von 35.000 Tonnen für Kriegsschiffe beibehalten sollte. Die ersten Planungen des sogenannten ‘langsamen Entwurf sahen ein schwer gepanzertes Schlachtschiff mit zwölf 40,6-cm-Geschützen und einer Höchstgeschwindigkeit von 27 Knoten vor, aber im Januar 1938 änderten sich die Prioritäten zum sogenannten ‘schnellen Entwurf’ mit 30 Knoten. Der Grund hierfür war wohl, dass die geplanten neuen Flugzeugträger mit 30 Knoten laufen sollten und somit schneller gewesen wären, als die begleitenden Schlachtschiffe. Deshalb wurden zur Sicherung der neuen Flugzeugträger ebenso schnelle Großkampfschiffe benötigt. Vorbild für den Entwurf war die South-Dakota-Klasse. Jedoch wurde der Schiffskörper erheblich verlän­gert, um die zusätzlichen Antriebsmaschinen unter­zubringen. Zur Lafettierung der weiterentwickelten 40,6-cm-L/50-Geschütze war ein neuer Drillings­turm konstruiert worden, mit dem rund 864 t Ge­wicht eingespart werden konnten. Obwohl die Schiffe der Iowa-Klasse niemals als Schlachtkreuzer angesehen wurden, waren sie genau solche, denn Panzerung wurde zugunsten hoher Geschwindigkeit geopfert, während sie die gleiche Wasserverdrängung und Bewaffnung wie die vorhergehenden Schlachtschiffe der Washington- und South-Dakota-Klassen hatten. Trotzdem war der Panzerschutz jedoch für ein Großkampfschiff der ersten Linie angemessen und die Schiffe der Iowa-Klasse schnitten gegenüber ihren Zeitgenossen gut ab, mit Ausnahme der riesigen, japanischen Yamato-Klasse. Um ihre auf 310 mm ausgedünnte Panzerung zu verheimlichen, wurde über viele Jahre hinweg offiziell angegeben, dass die Schiffe einen 460-mm-Panzergürtel und eine massive Deckpanzerung hätten. Allerdings hatten schon im Jahr 1937 Studien gezeigt, dass es völlig unmöglich war, bei einer solch dicken Panzerung eine Geschwindigkeit von 30 Knoten zu erzielen. Wen auch der amerikanische Geheimdienst annahm, dass die Japaner 457-mm-Geschütze einführen würden, hoffte die US-Marine jedoch, dass die Schiffe der Iowa-Klasse niemals auf solche im Artilleriegefecht treffen würden. Es wurde angenommen, dass die Flugzeuge der schnellen Flottenträger die feindlichen Schlachtschiffe dazu zwingen würden, Abstand zu halten und dass die schnellen Schlachtschiffe jeden japanischen Kreuzer daran hindern würden, den Trägern zu nahezukommen. Wahrscheinlich hatten die Schiffe der Iowa-Klasse Glück, dass sie niemals auf Einheiten der Yamato-Klasse trafen. Auch die Erfahrungen der anderen Marinen, welche zum Zeitpunkt des Baus der Schiffe der Iowa-Klasse bereits Kampferfahrungen im Zweiten Weltkrieg gesammelt hatten, konnten nicht mehr berücksichtigt werden. Dabei verursachte besondere Beunruhigung der mangelhafte Schutz gegen Fliegerbomben. Die 40,6-cm-Hauptbewaffnung für die neue Klasse hatte viele anfängliche Probleme zu überstehen. Eine wenig professionelle Unterbrechung der Absprachen zwischen dem Bureau of Ordnance (Ordonanz-Büro) und dem Bureau of Construction and Repair (Konstruktions- und Reparatur-Büro) von April bis November 1938 führte dazu, dass mit unterschiedlichen Größen und Gewichten für die neuen 40,6-cm-Dreifachtürmen gearbeitet wurde. Dies führte dazu, dass die für die neuen Schiffe entworfenen Barbetten mit 11,35 m Durchmesser zu klein waren, um die vorhandenen 40,6-cm-Mk-II-Geschütze aufzunehmen, welche bereits 1916 bis 1918 für die damals stornierten South Dakota- und Lexington-Klassen gebaut worden waren. Die einzige Lösung war es, neue und leichtere 40,6-cm-Mk-VII-Geschütze zu verwenden. Das Ergebnis eines langen Entwurfsprozesses durch das Ordonanz-Büro war, dass die Mk VII klein genug wurde, um in die ursprünglich entworfenen Barbetten hineinzupassen. Der Bau dieser neuen 40,6-cm-Mk-VII-Geschütze wurde in höchsten Tempo vorangetrieben und glücklicherweise waren die Hersteller der Herausforderung gewachsen. Es konnten genügend Geschütze hergestellt werden, um die ersten beiden Schiffe der Klasse im Sommer 1940 auf Stapel zu legen und in der ersten Hälfte des Jahres 1943 fertigstellen zu können. Die Konstruktion der Maschinenanlage war jedoch hervorragend, denn diese erzeugte mit 212.000 PS die höchste Antriebsleistung, die je in ein Schlachtschiff eingebaut wurde. Eine sorgfältig geplante, wasserdichte Unterteilung mit sehr anpas­sungsfähigen Rumpfverbindungen ergab die bestmöglichen Voraussetzungen, Gefechtsschäden erfolg­reich zu überstehen. Dazu half die Ge­schwindigkeit von bis zu 33 kn – welche manchmal bis auf 35 kn heraufgesetzt werden konnte – die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, solche Schäden überhaupt erst zu erhalten. Sechs Schiffe waren geplant: Iowa (BB-61), New Jersey (BB-62), Missouri (BB-63), Wisconsin (BB-64), Illinois (BB-65) und Kentucky (BB-66). BB-61 und 63 sollten von New York Navy Yard gebaut werden, BB-62, 64 und 65 von Philadelphia Navy Yard und BB-66 von der Norfolk Navy Yard. Schlachtschiff Iowa Iowa lief am 27. August 1942 von Stapel und im August des folgenden Jahres lief sie nach Neufundland, um Konvois gegen das deutsche Schlachtschiff Tirpitz zu decken. Nachdem sie Präsident Roosevelt nach Nordafrika gebracht hatte, ging sie mit der 5. US-Flotte in den Pazifik. Sie erlitt leichte Schäden durch Treffer einer japanischen Küstenbatterie auf den Marshall-Inseln und war bei der Schlacht im Golf von Leyte Bestandteil von Admiral Halseys schnellen Flugzeugträger-Kampfverband. Sie unterstützte den letzten Angriff auf Okinawa, beschoss Hokkaido und Honshu im Juli 1945 und war bei der japanischen Kapitulation in der Bucht von Tokio anwesend. Sie wurde 1949 außer Dienst gestellt, aber 1952 für den Koreakrieg reaktiviert. Während dieser Zeit führte sie eine Reihe von Angriffen auf Landzielen mit ihren 40,6-cm-Geschützen durch. Sie wurde ab 1953 eingemottet. Schlachtschiff New Jersey New Jersey hatte am 7. Dezember 1942 ihren Stapellauf und ging im Januar 1944 direkt in den Pazifik, nachdem das Schiff sechs Monate eingefahren und die Besatzung ausgebildet wurde. Als Flaggschiff der 3. US-Flotte kämpfte sie am Golf von Leyte und lief mehr als 354.000 km als Geleitschutz für schnelle Flugzeugträger-Kampfgruppen. Sie wurde im Juni 1948 außer Dienst gestellt, aber wie ihr Schwesterschiff Iowa für den Koreakrieg von 1951 bis 1953 reaktiviert. Im Jahr 1967 wurde sie für die Wiederindienststellung ausgewählt, um dringend benötigte Feuerunterstützung beim Vietnamkrieg zu liefern. Nach einer Generalüberholung der Nachrichtensysteme und Elektronik wurde sie im April 1968 für die wohl letzte Operation mit Schlachtschiffen wieder in Dienst gestellt. Sie war ein bemerkenswerter Erfolg bei der Artillerieunterstützung bis 1969, als ein Mangel an 40,6-cm-Granaten sie zur Beendigung ihres Einsatzes zwang. Zwar wurde ein vergessenes Lager voller 40,6-cm-Granaten in den USA wiederentdeckt, aber dies kam zu spät, um New Jersey weiter im Einsatz zu halten mehr …

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