PPS-43 Maschinenpistole


PPS-43 Maschinenpistole

PPS-43 Maschinenpistole

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Im Blickpunkt:
  • 3D-Modell der Thompson MPi

    Amerikanische Maschinenpistole Thompson M1A1, M1, Modell 1928 sowie Reising Model 50 und 55. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Thompson M1A1, M1, Modell 1928 Typ: Maschinenpistole. Geschichte: Im Jahr 1916 wurde in den USA die Auto-Ordance Corporation gegründet, mit dem Ziel eine Reihe von Waffen zu entwickeln. Aber nur eine hat sich durchgesetzt, die Thompson-MP. 1918 sahen sich die amerikanischen Expeditionsstreitkräfte in Frankreich mit der Herausforderung konfrontiert, feindliche Schützengräben im Nahkampf zu säubern. Dazu war keine Waffe mit einer kräftigen Patrone erforderlich, vielmehr genügte eine Pistolenkartusche. Die Deutschen waren schon zu der gleichen Erkenntnis gelangt und hatten die MP 18 eingeführt, während der amerikanische General John Thompson die Entwicklung einer automatischen Waffe mit der Standard-0,45-inch-Pistolen-Kartusche einleitete. Die ersten Exemplare waren für einen Patronengurt wie bei Maschinengewehren, aber bald entstand daraus eine Zweihandwaffe der Art, welche von nun an als Maschinenpistole bezeichnet wurde. Benannt nach General T. Thompson, dem Entwicklungsdirektor der Firma, war der Prototyp im Jahr 1919 fertig. Das Abzugssystem beruhte auf Patenten von John Blish und beide Erfinder begründeten daher zusammen die Gesellschaft, welche sich anschließend mit der Vermarktung der Maschinenpistole befasste. Die ersten Produktionsmodelle erschienen 1921 und die Thompson MPi befand sich von nun an in kleinen aber kontinuierlichen Stückzahlen die ganzen 20er und 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts in der Herstellung. Berühmt-berüchtigt wurde die Waffe vor allem durch El Capones Straßenschlachten in Chicago und auch bei der IRA in Irland. Als dann Hollywood damit anfing, seine Gangster-Filme zu drehen und die Thompson darin eine ‘Hauptrolle’ einnahm, wurde die Waffe über Nacht berühmt. Das Modell 1921 wurde von der Firma Colt in Hartford gebaut und bis zum Zweiten Weltkrieg wurden davon 15.000 Stück fertiggestellt, welche hauptsächlich für die US-Polizei bestimmt waren. Dieses Modell wurde niemals offiziell von den US-Streitkräften verwendet, jedoch wurden eine geringe Anzahl von Soldaten privat erworben und eingesetzt. Zum ersten Mal militärische Verwendung fand die Thompson Maschinenpistole beim US Marine Korps im Jahre 1927, wo die Waffe offiziell M1928 benannt wurde. Das Modell M1928 besaß anstelle des vorderen Pistolengriffs einen hölzernen Vorderschaft. Dazu kam ein Kompensator an der Laufmündung, welcher das Hochziehen der Waffe bei Dauerfeuer verringerte. Anschließend erschien die Version Modell M1928A1, welche einen anderen Schlagbolzen verwendet und bei einer Reihe von Streitkräften zum Einsatz kam. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in Europa im Jahr 1939 war die Thompson MPi die einzige Maschinenpistole, welche außerhalb Europas hergestellt wurde. Da die britische Armee die Entwicklung einer eigenen Maschinenpistole verschlafen hatte, erfolgten zusammen mit Frankreich, Jugoslawien und Schweden umfangreiche Bestellungen. Kurz danach bestellt auch die US-Armee eine große Menge der MPi’s. Im Herbst 1939 wurde die M1928A1 auch bei der Firma Savage hergestellt und Frankreich bestellte als erste Nation für seine Streitkräfte 3.750 Exemplare. Ein Jahr später folgten erst Großbritannien, welches auch die von Frankreich ein Jahr zuvor bestellten Exemplare erhielt. Erst dann wurde sie auch beim amerikanischen Heer, der US-Marine und dem Marinekorps eingeführt. Durch die erstmalige Verwendung im britischen Heer hatte die Maschinenpistole ihren Spitznamen schnell erhalten und sollte ihn niemals wieder abgeben: die ‘Tommy Gun’. Sie wurde vor allem beim Dschungelkrieg in Burma verwendet, bis genügend Sten-MP zur Verfügung standen. Aber die Thompson war eine komplizierte Waffe. Der Herstellungsprozess war lang und die verwendeten Materialien von bester Qualität. Eine Tatsache, die sich in dem hohen Preis von fast 240 $ (über 500 Reichsmark, für die man bald neun deutsche MP40 erhielt) niederschlug. Bis Ende 1940 lagen Bestellungen für mehr als 318.000 Maschinenpistolen vor. Bisher wurde die Waffe nur von den Firmen Colt unter Lizenz produziert, aber nun baute die Auto-Ordnance Corporation bis Ende des Sommers 1941 ihre eigene Fabrik. Der Savage Arms Corporation war ebenfalls eine Lizenz zur Herstellung der Waffe erteilt worden und beide Fabriken bauten mehr als 1,5 Millionen Thompson M1928A1 und M1/M1A1 von 1940 bis 1943. Um die Herstellung der Waffe zu vereinfachen, wurde 1941 der Feuermechanismus durch einen nicht verriegelten Verschluss vereinfacht und auf das Trommel-Magazin wurde zugunsten eines 20- oder 30-Schuss-Kastenmagazin verzichtet. Ebenso wurde die Verarbeitung vereinfacht in dem ein einfaches Holz-Vorderteil statt des Haltegriffs verwendet wurde. Die sich daraus ergebende Waffe wurde die M1-Maschinenpistole der US-Armee im April 1942. Diese wurde im Oktober 1942 durch weitere Veränderungen am Feuermechanismus zur Thompson M1A1. Jedoch waren die technischen Verbesserungen und die Materialeinsparungen gering, sodass die Produktion der Thompson-Maschinenpistole bereits 1943 zugunsten der neuen M3 Grease Gun eingestellt wurde. Die Thompson M1A1 Maschinenpistole hatte viele Nachteile. Sie war kompliziert zu bauen, zu teuer selbst in ihrer vereinfachten Form, und sie war schwer. Aber dafür hatte sie einen Vorzug, den sie in den Augen der Soldaten hervorragend machte: sie war zuverlässig ! Probleme mit einer Thompson waren ein seltenes Ereignis, vorausgesetzt, sie wurde richtig gepflegt. Sie war während des Zweiten Weltkriegs und noch viele Jahre danach die bevorzugte Waffe bei britischen Kommandos und US-Rangers. Bemerkenswert ist auch, dass trotz des komplizierten Schließsystem der frühen Modelle, die Chinesen so beeindruckt von der Waffe waren, dass sie mit der Herstellung ihrer eigenen Kopien schon 1930 begannen – natürlich ohne jemals eine Lizenz zu kaufen. Animation 3d-Modell Thompson M1A1 Spezifikationen Thompson Modell 1928 Spezifikationen: Einsatzstatistik: Reising Modell 50 Maschinenpistole Diese Waffe wurde von Eugene Reising entwickelt, im Juni 1940 patentiert und noch im gleichen Jahr erstmals produziert. Nach Tests durch verschiedene US-Behörden wurde sie in die militärische Produktion genommen und eine geschätzte Menge von etwa 100.000 Stück dieses und des ähnlichen Modells 55 wurden produziert, bevor die Herstellung 1945 eingestellt wurde. Die beiden Modelle 50 und 55 sind jedoch die am wenigsten erfolgreichen amerikanischen Maschinenpistolen des Zweiten Weltkriegs und zwei gute Beispiele dafür, was schiefgehen kann, wenn die grundlegende Rückschlagfunktion durch etwas ersetzt wird, was scheinbar bessere Funktionalität verspricht. Die Reising war insofern eine eher ungewöhnliche Waffe, da sie einen gebremsten Masseverschluss verwendete, sodass die Maschinenpistole bei verriegeltem Verschluss feuerte, was eine bessere Treffergenauigkeit ergab. Beim Abfeuern drückte der Rückstoß der Patronenhülse den Bolzen zurück, wobei das Öffnen aber verzögert wurde. Gleichzeitig wurde der Bolzen durch Nocken, die in den Bahnen im Gehäuse der Waffe angebracht waren, entriegelt und abgesenkt. Der mehr …

  • Colt-M1911

    Colt M1911 und M1911A1, automatische Pistole der US-Armee von 1911 bis 1985. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Pistole Modell 1911 (Colt M1911 und M1911A1) Typ: Automatische Pistole. Geschichte Der Colt M1911 steht im Wettbewerb mit der Browning HP als eines der erfolgreichsten, jemals gebauten Pistolen-Entwürfe. Millionen wurden von der Waffe gebaut und sie ist überall auf der Welt noch in Verwendung, seit sie 1911 für die US-Armee akzeptiert wurde. Der Entwurf hatte seine Ursprünge aber schon lange vorher, denn die Waffe basierte auf dem Colt Browning Modell 1900. Diese Waffe wurde als Ausgangspunkt für eine neue Dienstwaffe verwendet, welche von der US-Armee für das neue 11,43-mm-Geschoss verlangt wurde. Denn das bisher übliche Kaliber 9,65 mm wurde von vielen Soldaten als zu leicht angesehen, um einen angreifenden Feind aufzuhalten. Im Jahr 1907 und 1908 wurden eine Reihe von Versuchen durchgeführt. Dabei stellten sich die Modelle Colt von John Browning, Savage und die Luger Parabellum Modell 1908 als vielversprechendste heraus. Der Colt wurde anschließend leicht überarbeitet, um den Anforderungen der Armee an Einfachheit, Robustheit und Sicherheit gerecht zu werden. Als Ergebnis davon wurde 1911 der Colt als Pistol Automatic Caliber .45 M1911 von der US-Armee übernommen. Während viele zeitgenössische Pistolen-Entwürfe einen Empfängeranschlag verwendeten, um die Rückwärtsbewegung des Empfängerschlittens festzuhalten, hatte die M1911 ein Verriegelung-System, welches ein festeres Anhalten lieferte. Der Lauf hatte Laschen in seine Außenfläche eingearbeitet, welche in die entsprechenden Nuten am Verschluss passten. Wenn die Pistole abgefeuert wurde, wurden der Lauf und Bügel eine kurze Distanz rückwärts bewegt, wobei diese Laschen noch nicht einrasten. Am Ende der Strecke wurde diese Bewegung durch ein Schwenkglied gestoppt, das umschwenkt und den Laufzapfen aus dem Schlitten herauszieht. Dadurch konnte sich dieser noch weiter bewegen und so die verbrauchte Kartusche auswerfen und den Ladevorgang neu beginnen. Dieses robuste System, verbunden mit einem positiv angelegten Sicherheitsverschluss mit Außenhahn bei gleichzeitiger Griffsicherheit, machte die Modelle Colt M1911 und später auch M1911A1 zu sehr sicheren Waffen unter Einsatzbedingungen.   Zu Beginn war die Produktion nur gering, aber bis 1917 war sie ausreichend ins Laufen gekommen, um Teile der sich schnell vergrößernden US-Armee für ihren Einsatz in Frankreich damit auszurüsten. Dies wohl auch deshalb, da bereits 1915 und 1916 eine Menge der M1911-Pistolen für die Royal Navy und das Royal Flying Corps hergestellt wurden, wobei die Kammer für die Patrone der automatischen Pistole .455 Webley & Scott verändert wurde. Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges erhielt die US-Armee, US-Navy und die Marines insgesamt 592.981 Exemplare, welche hauptsächlich von der Firma Colt in Hartford hergestellt wurden. Zum Schluss waren auch noch die Waffenfabrik in Springfield sowie die Firma Remington an der Herstellung beteiligt. In Frankreich bewährte sich die neue Pistole gut, aber die Erfahrungen während des Ersten Weltkriegs zeigte jedoch die Notwendigkeit einiger kleiner Änderungen auf. Die Kontur des Kolbens wurde verändert, um ihn der Hand besser anzupassen. Dazu wurde der Abzug gekürzt und die Vorderkante des Kolbens wurde weggeschnitten, um dem Abzugsfinger einen besseren Griff zu ermöglichen. Schließlich wurde noch der Hammersporn gekürzt. Insgesamt waren diese Veränderungen nicht umfangreich und änderten wenig an der Verwendung im Einsatz. Der grundsätzliche Mechanismus blieb der gleiche und dieser war einer der stabilsten, welcher jemals bei einer Pistole Verwendung fand. Mit diesen Änderungen wurde die Waffe zum Colt M1911A1 und diese Version stammt aus dem Jahr 1922.   Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie neben Colt Firearms auch in einer Reihe anderer Waffenfabriken hergestellt, um die erforderlichen Stückzahlen zu liefern. Mehr als zwei Millionen Stück wurden dabei hergestellt und auch an andere Alliierte geliefert. Die Produktion lief auch nach dem Zweiten Weltkrieg weiter. Dazu wurde die Waffen in vielen Teilen der Welt kopiert und nach gebaut, allerdings nicht immer unter den hervorragenden amerikanischen Qualitätsnormen. Mit einem 14,9-Gramm-Geschoss bei 262 Meter Geschossgeschwindigkeit pro Sekunde war die M1911A1 die stärkste Militärpistole im Einsatz seit dem Ende des .455 Webley-Revolvers in den 1920er Jahren. Um einen Angreifer zu stoppen, ist die Waffe ohne Parallele und die Wirkung von über 400 Newtonmeter auf irgendeinen Teil des Körpers setzt jeden Mann außer Gefecht. Andererseits ist es nicht einfach, mit so einer mächtigen Waffe ohne viel Übung präzise zu schießen. Der Colt M1911 und M1911A1 war bis 1985 in der US-Armee weit verbreitet. Die Pistole wurde nicht nur von Unteroffizieren getragen, sondern war auch die persönliche Bewaffnung für die Mannschaften von schweren Waffen, darunter schwere Maschinengewehren und Granatwerfer. Aufgrund von Beschwerden über seine Nutzlosigkeit bei der Verwendung über größere Schussentfernungen wurde er jedoch nach 1942, insbesondere bei den Mannschaften schwerer Waffen, weitgehend durch den US Carbine cal .30 M1 oder die M3 Grease Gun Maschinenpistole ersetzt. Es besteht kein Zweifel, dass es die am weitesten verbreitete aller Kampfpistolen war, wahrscheinlich deshalb, weil Amerikaner aus Tradition schon zu Faustfeuerwaffen neigen. Dazu gibt unzählige Geschichten über die Wirksamkeit der Colt-Pistole im Kampfeinsatz. Die größte aller ‘Colt-Geschichten’ davon fand bereits am 8. Oktober 1918 statt, als Korporal (Unteroffizier) Alvin York, nachdem er eine Maschinengewehr-Mannschaft mit seinem Gewehr erschossen hatte, ergaben sich ihm 132 deutsche Soldaten und er brachte sie nur mithilfe seines Colt M1911 zu den eigenen Linien zurück in die Gefangenschaft. Benutzer: US Army (und andere Alliierte im 2. Weltkrieg). 3D-Modell Colt M1911A1 Spezifikationen Colt M1911A1 Spezifikationen: Einsatzstatistik:

  • Zerstörer der Leningrad-Klasse

    Zerstörer der sowjetischen Roten Flotte im Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken und Bilder. Gordi, Silni, Opitny, Ognevoi, Leningrad-Klasse Typ: russische Zerstörer gebaut von 1932 bis 1945. Gordi-Klasse In den 1930er Jahren wollten die Russen ihre Flotte modernisieren und schauten sich nach ausländischer Hilfe bei dem Entwurf neuer Kriegsschiffe um. Neben den Kreuzern der Kirow-Klasse erhielten sie für die neu geplanten Zerstörer ebenfalls Unterstützung von den Italienern. Die daraus resultierende Gordi-Klasse hatte deshalb eine offensichtlich starke Ähnlichkeit mit den italienischen Zerstörern dieses Zeitraums. Wahrscheinlich deshalb waren diese Zerstörer mit ihren Materialstärken und der Form der Schiffskörper auch eher für das Mittelmeer anstatt für die Arktis geeignet, da sie nicht sonderlich widerstandsfähig und seetüchtig waren. Auch konnten die Antriebsmaschinen in der Sowjetunion nicht so präzise wie in Italien nachgebaut werden, sodass es mit den Anlagen immer wieder zu Problemen kam. Deshalb wurde die Konstruktionsgeschwindigkeit von 38 Knoten selten erreicht. Silni-Klasse Die nachfolgende Silni-Klasse wurde von 1936 bis 1942 gebaut. Nach der Erkenntnis, dass der italienische Entwurf des Zerstörers Typ VII bzw. Gordi-Klasse zu leicht gebaut für den Einsatz in der Arktis war, führte dies zum Typ VIIU (Uluschonny = verbessert) und das zwanzigste und dreißigste Schiff wurden noch während des Baus auf der Werft geändert. Diese geänderten Zerstörer Silni und Storozhevoi hatten eine Einheitsmaschine, sodass zwei Schornsteine anstatt eines einzigen, gekrümmten, vorhanden waren. Der Rumpf wurde verstärkt und die Gelegenheit wahrgenommen, die Antriebskraft geringfügig zu verstärken. Die starken Vibrationen der Turbinen, welche die vorherige Gordi-Klasse gequält hatte, wurde scheinbar bei diesen überarbeiteten Zerstörern behoben. Beide Schiffe wurden so zu einer wesentlichen Verbesserung und waren der Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung der russischen Zerstörer. Diese geänderten und verstärkten Schiffe der Silni-Klasse hatten eine einheitliche Maschinenanlage, zwei Schornsteine, dickere Platten und einen seetüchtigen Schiffskörper. Die Flak-Bewaffnung wurde verstärkt und später – gegen Kriegsende – modernes elektronisches, von Großbritannien und den USA geliefertes Gerät, eingebaut. Auf der Zhdanov-Werft in Leningrad wurden Storozhevoi, Silni, Surovy, Serdity, Strashny, Spokoiny, Skory, Stany, Svirepy, Strongy und Stroiny gebaut. Auf der Ordzonikidze-Werft, ebenfalls in Leningrad, wurden Smely (ex-Letuchy), Stoiky (ex-Lilkhoi) und Slavny gebaut. Auf der 61 Kommunar-Werft in Nikolajew wurden Smygleny und Soobrazitelny gebaut. Auf der Marti-Werft in Nikolajew wurde Svobodny gebaut. Auf der Werft von Sewastopol wurden Sposobny und Sovershenny gebaut. Am 27. Juni 1941 wurde Storozhevoi der Bug durch einen Torpedo eines deutschen S-Boots in der Irben-Strasse Weggeschossen. Sie wurde mit dem Bug eines unvollständigen Zerstörers der Ognevoi-Klasse wiederhergestellt und trat 1943 wieder zur Flotte. Serdlity und Smely wurden beide im Juli 1941 versenkt, ersterer durch eine Bombe bei der Insel Ösel und das andere Schiff durch eine Mine im Golf von Riga. Starny sank ebenfalls durch eine Mine vor Ösel am 18. August 1941, während Skory auf gleiche Weise vor Kap Juminda verloren ging. Sovershenny lief während einer Probefahrt im Schwarzen Meer auf eine Mine und während der anschließenden Reparaturen im Dock von Sewastopol wurde sie von einer Bombe getroffen und fiel um. Nachdem das Schiff wieder aufgerichtet war, wurde es durch Artilleriefeuer im April 1942 zerstört. Surovy war ein weiteres Minenopfer, diesmal vor Hangö in Finnland im November 1941. Smyshleny lief in der Straße von Kertsch im März 1942 ebenfalls auf eine Mine. Deutsche Flugzeuge zeichneten sich für die Zerstörung von Svobodny in Sewastopol im Juni 1942 sowie für Sposobny vor der Küste der Krim im Oktober 1943 verantwortlich. Soobrazitelny unternahm zusammen mit dem Flottillen-Führer Taschkent einige Fahrten in das belagerte Sewastopol und rettet die Überlebenden auf letzterem, als Taschkent bei einem Luftangriff versenkt wurde. Der große und schnelle Zerstörer und Flottillen-Führer Taschkent war von Italien im russischen Auftrag 1937 gebaut worden. Jedoch war auch dieses Schiff zu leicht gebaut und hatte andere, zahlreiche Kinderkrankheiten. Der Verbleib von Spokoiny ist unklar. Das Schiff wurde von Leningrad aus in die Arktis geschleppt und dann nach Molotovsk, wo sich seine Spur verliert. Womöglich ging der Zerstörer 1944 oder 1945 verloren. Stoiky wurde 1943 in Vitse-Admiral Drozd umbenannt. Wie die meisten überlebenden Schiffe der Klasse wurde sie Ende der 1950er Jahre verschrottet, da alle Schiffe einen sehr anstrengenden Einsatz während des Zweiten Weltkrieges hatten. Das einzige noch existierende Schiff ist die heroische Soobrazitelny, welche nach ihrer Außerdienststellung 1966 als Museumsschiff der Schwarzmeer-Flotte in Nikolajew konserviert wurde. Zerstörer Opitny Der Zerstörer Optiny wurde zwischen 1936 und 1941 gebaut. Opitny wurde als Versuchsschiff entworfen, um eine einheitliche Klasse von Hochgeschwindigkeits-Zerstörern herzustellen. Schiffe dieser Art waren schon immer eine russische Obsession, da die beiden Hauptflotten in jeweils abgeschlossenen Seegebieten operieren mussten. Das Schiff war der erste russische Zerstörer, welcher ohne ausländische Hilfe gebaut wurde. Auf Stapel in der Werft Zholanov in Leningrad im Jahr 1936 gelegt und 1941 in Dienst gestellt. Sie verfügte nur über drei einzelne 13-cm-Geschütze gegenüber den vier auf den vorhergehenden italienischen Entwürfen, um bessere See-Eigenschaften und eine höhere Geschwindigkeit zu erreichen. Dafür wurde die Torpedo-Bewaffnung von sechs auf acht erhöht, jeweils in zwei Gruppen zu je vier Rohren. Dies unterstreicht die überfallartige Taktik, für welche Optiny vorgesehen war. Die Flugabwehr-Bewaffnung bestand aus vier einzelnen 45-mm und drei einzelnen 37-mm-Kanonen. Es gab Abwurfrollen für maximal 60 Seeminen an jeder Seite des Schiffes. Die Turbinen von Opitny produzierten 70.000 PS gegenüber 48.000 PS bei der Gordi-Klasse und hatte die verbesserte Maschinenanordnung wie bei der Silni-Klasse. Der Vortrichter war dünner als der zweite Schornstein, was die Ursache in einen Heizraum vorne und zwei weitere hinten hatte. Es wird berichtet, dass Optiny ihre Entwurfsgeschwindigkeit übertraf, wobei 41,6 Knoten bei Probefahrten erreicht wurden. Allerdings war der leicht gebaute Rumpf nicht passend für die Vibrationen der Maschinen, welche bei hoher Fahrt entstanden. Noch mehr litt der Rumpf, wenn das Schiff Salven aus seinen Geschützen abfeuerte. So bestand der Kriegseinsatz lediglich als schwimmende Batterie bei der Verteidigung von Leningrad und Optiny wurde kurz nach dem Zweiten Weltkrieg verschrottet. Ognevoi-Klasse Die Entwurfsarbeiten an der Ognevoi-Klasse begannen 1937 und es sollten 30 Schiffe gebaut werden. Davon wurden 17 zwischen 1939 und 1941 auf Stapel gelegt. Otlichny, Otvaszhny, Odarenny und vier unbenannte Schiffe wurden auf der Nikolajew-Werft bei Leningrad auf Stapel gelegt. Ognevoi, Ozornoi, Opasny mehr …

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