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12-1944, Dezember 1944



Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für Dezember 1944.

Vorgehende deutsche Soldaten Ardennen
Vorgehende deutsche Truppen neben einem ausgefallenen US-Halbkettenpanzer in den Ardennen.


Ardennen-Offensive, Malmedy-Massaker, Belagerung von Bastogne, russische Panzer dringen in Budapest ein, Beginn der Belagerung von Budapest.

Dezember 1944

Seiteninhalt:

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Kriegstagebuch für Freitag den 1. Dezember 1944:

Hetzer von Bazooka abgeschossen
Im Raum Aachen hat ein US-Soldat mit einer Bazooka einen Jagdpanzer Hetzer abgeschossen.

Westfront
Die 3. US-Armee erreicht den Fluss Saar.

Besetzte Gebiete
Kreta: Die deutschen Truppen auf Kreta räumen alle Gebiete und ziehen sich in die größeren Städte zurück.

Luftkrieg
Deutschland: RAF-Bomber greifen Duisburg an und werfen 2.270 t Bomben ab.


Kriegstagebuch für Samstag den 2. Dezember 1944:

Mussolini im Winter 1944/45
In seiner ‘Sozialen Republik’ von Salo am Gardasee fristete der ehemalige faschistische Führer Mussolini im Winter 1944/45, umgeben von seinen letzten Anhängern, das Dasein eines Führers ohne Volk.

Westfront
Amerikanische Truppen dringen in Saarlouis ein.

besetzte Gebiete
Italien: Tod von Filippo Marinetti, dem Gründer der ‘Futurist’-Kunstbewegung (1909) und führenden faschistischen Autor im Alter von 67 Jahren.


Kriegstagebuch für Sonntag den 3. Dezember 1944:

US-General Patton
General George Smith Patton (1885-1945) war der erfolgreichste Kommandeur der Panzertruppen in der Geschichte der US-Armee. Ebenso war er für direkte Offenheit und Jähzorn bekannt. Sein ‘Unfall’-Tod im Dezember 1945 wird auch kontrovers diskutiert.

Westfront
Pattons 3. US-Armee erobert die wichtigste Brücke über den Fluss Saar in Saarlouis.

Luftkrieg
Deutschland: RAF-Bomber greifen Hagen an und werfen 1.802 t Bomben ab.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 4. Dezember 1944:

Bereitschaftsmesse Nachtjäger-Besatzungen
In der Bereitschaftsmesse warten die Besatzungen der Nachtjäger auf ihren Einsatzbefehl.

Luftkrieg
Deutschland: Zerstörerischer RAF-Nachtangriff auf Heilbronn (1.241 t Bomben), östlich von Karlsruhe. Dabei zahlreiche Kämpfe mit deutschen Nachtjägern.
RAF-Bomber greifen auch Karlsruhe an und werfen 2.297 t Bomben ab.

Westfront
Die Britische 2. Armee beseitigt die letzten deutschen Brückenkopf westlich des Fluss Maas. Amerikanische Artillerie beschießt Saarbrücken.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 5. Dezember 1944:

US Jäger hinter Bf 110
Ein amerikanischer Begleitjäger schnappt sich einen deutschen zweimotorigen Bf 110 Zerstörer.

Luftkrieg
Europa: 550 Bomber (12 verloren) der 8. USAAF, gesichert von 800 Begleitjägern (9 verloren), greifen die Tegel-Panzerwerke bei Berlin und die Rangierbahnhöfe von Münster an. Dabei sollen 91 deutschen Jäger über Berlin abgeschossen worden sein. Die RAF unternimmt einen Tages- und Nachtangriff auf Soest.

Philippinen
Eine japanische Fallschirmjäger-Kamikaze-Einheit landet auf dem US-Flugplatz Burauen auf Leyte.

Balkan
Britische Truppen greifen in die Kämpfe zwischen griechischen royalistischen und kommunistischen Partisanenverbänden ein.

Seekrieg
Mittelmeer: Britische und griechische Kriegsschiffe beschießen die kommunistischen ELAS-Stellungen in Piräus und Salamis.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 6. Dezember 1944:

Angehörige des deutschen Flakwaffenhelferinnen-Korps
Angehörige des deutschen Flakwaffenhelferinnen-Korps bei ortsfesten Flugabwehr-Batterien (Foto von diesem Tag).

Luftkrieg
Deutschland: ‘Rund-um-die-Uhr’-Bombardierung von synthetischen Treibstoff-Raffinerien von Leuna.

Westfront
Die 3. US-Armee rückt in Sarreguemines an der Mosel ein. Die Britische 2. Armee wird südwestlich von Arnhem durch die deutsche Sprengung von Deichen und damit verbundenen Überschwemmungen aufgehalten.

Heimatfronten
Deutschland: Erstflug des He 162 Volksjäger über Wien.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 7. Dezember 1944:

Zerstörter Westwall-Bunker bei Steckenborn (Saarland)
Dieser Bunker vom Westwall bei Steckenborn an der Saar erlitt einen massiven Treffer nur auf der Seite des Eingangs, welcher die zwei Meter, verstärkte Betonwand durchschlug. Die amerikanischen Panzer- und Selbstfahrlafetten-Besatzungen sind angewiesen, auf die Türen und Schießscharten zu zielen, welche als der schwächste Teil der Struktur erkannt worden sind.

Westfront
Die 3. US-Armee durchbricht den Westwall nordwestlich von Saarlouis.


Seekrieg
Pazifik: Die Amerikaner landen bei Ormoc an der Westküste von Leyte.

Luftkrieg
Deutschland: 262 RAF-Bomber greifen Gießen an und werfen 1.193 t Bomben ab.

Heimatfronten
Japan: Ein schweres Erdbeben erschüttert das Gebiet von Tokai, unterbricht Eisenbahnlinien und führt zur vorübergehenden Einstellung der Produktion bei den Mitsubishi-Flugzeugwerken in Nagoya.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 8. Dezember 1944:

Oberst Constantin Meyer
Oberst Constantin Meyer, Befehlshaber der Garnison von Metz, welche über viele Wochen den Amerikanern einen harten Widerstand leistete.

Westfront
Die Amerikaner besetzen das unbesiegte Fort Driant nach seiner Kapitulation nach dem Fall von Metz.

Luftkrieg
Deutschland: RAF-Tagesangriff auf Duisburg.

Seekrieg
Pazifik: US-Kriegsschiffe beschießen Iwo Jima.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 9. Dezember 1944:

völlig zerstörtes Stuttgart
Das völlig zerstörte Stuttgart, welches 53 schwere Luftangriffe über sich ergehen lassen mußte.

Luftkrieg
Deutschland: Stuttgart wird von der 8. US-Air-Force bombardiert.

Westfront
Die 3. US-Armee wehrt deutsche Gegenangriffe bei Saarlouis ab.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 10. Dezember 1944:

Draufansicht einer B-17G Fliegende Festung der 96. Bomber-Gruppe auf dem Weg zu ihrem Ziel.
Draufansicht einer B-17G Fliegende Festung der 96. Bomber-Gruppe auf dem Weg zu ihrem Ziel.

Luftkrieg
Deutschland: Die Amerikaner bombardieren Schienenverkehrsziele in Koblenz und Bingen.

Politik
20-jähriger französisch-russischer Bündnisvertrag in Moskau unterzeichnet.

Besetzte Gebiete
Norwegen: Norwegische Fallschirmjäger, welche von Großbritannien aus eingeflogen wurden, zerstören zwischen dem 10. Dezember 1944 und dem 5. Januar 1945 hunderte von Sch


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 11. Dezember 1944:

US M7 105-mm-Selbstfahrlafette Hagenau
Eine US M7 105-mm-Selbstfahrlafette rollt durch Hagenau.

Westfront
Die 7. US-Armee dringt in Hagenau (Elsass) ein.

Luftkrieg
Europa: 2.000 Bomber der 8. und 15. US-Air-Forces greifen Eisenbahnziele in Deutschland und Erdölraffinerien und Munitionsdepots in der Nähe von Wien an. Dabei werfen die Amerikaner 882 t Bomben auf Frankfurt (Main).

Seekrieg
U-365 und Torpedoflugzeuge greifen den Arktis-Geleitzug RA. 62 an. Der Zerstörer Cassandra wird beschädigt, das deutsche U-Boot versenkt.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 12. Dezember 1944:

155mm M12 GMC Selbstfahrlafette im Hürtgenwald
Ein 155mm M12 GMC Selbstfahrlafette gibt US-Infanterie Feuerunterstützung während der blutigen Kämpfe um den Hürtgenwald.

Westfront
Die 1. US-Armee kämpft sich durch den Hürtgenwald bis auf 2 km an Düren heran.

Luftkrieg
Deutschland: Lancaster-Bomber, welche von P-51 Mustang Begleitjägern eskortiert werden, bombardieren Witten, die einzige bisher verschont gebliebene Stadt im Ruhrgebiet.
USAAF-Bomber greifen Darmstadt an und werfen 1.188 t Bomben ab.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 13. Dezember 1944:

Notwasserung B-29
Diese B-29 musste eine Notwasserung auf dem Weg nach Saipan nach der Bombardierung der Mitsubishi-Werke in Nagoya machen. Das Rettungsboot mit den überlebenden Besatzungsmitgliedern treibt am rechten Bildrand.

Luftkrieg
Pazifik: B-29 Superfortress beschädigen die Mitsubishi-Flugzeugfabrik in Nagoya schwer.
Deutschland: RAF Bomber greifen Essen an und werfen 2.354 t Bomben ab.

Westfront
Alliierte Streitkräfte erobern Fort Jeanne d’Arc – das letzte deutsche Widerstandsnest in Metz.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 14. Dezember 1944:

Flugzeuge auf Deck eines Essex-Trägers
Auf einem US-Träger der ‘Essex’-Klasse werden Flugzeuge startklar gemacht.

Seekrieg
Pazifik: US-Taks-Force 38 überfällt Flugplätze auf Luzon und zerstört 170 japanische Flugzeuge für den Verlust von 65 US-Flugzeugen.

Westfront
Deutscher Gegenangriff bei Colmar (Elsass).


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 15. Dezember 1944:

Lancaster mit 12.000-Pfund-Bombe
Die 12.000-Pfund-Bombe kann von jedem Lancaster-Bomber mit gewölbten Bombenschacht-Klappen transportiert werden.

Luftkrieg
Europa: Lancaster-Bomber, welche von Spitfire-Jägern eskortiert werden, werfen 12.000-Pfund-Bomben auf den S-Boot-Stützpunkt in Ijmuiden (Niederlande).

Westfront
Die 7. US-Armee dringt aus dem Elsass nach Deutschland ein.

Burma
Chinesische Truppen erobern Bhamo.

Seekrieg
Pazifik: Die Amerikaner landen auf Mindoro (Philippinen).


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 16. Dezember 1944:

PzKpfw V Panther als M10 Jagdpanzer
Für die Ardennenoffensive wurden einige PzKpfw V Panther umgebaut, um sie als amerikanische M10 Jagdpanzer aussehen zu lassen, um US-Truppen zu überrumpeln.

Westfront
ARDENNEN=OFFENSIVE: Rundstedt und Modell, unter dem direkten Befehl von Hitler, eröffnen eine überraschende Gegenoffensive in den Ardennen an der schwächsten Stelle der alliierten Front, welche vom VIII. Korps der 1. US-Armee gehalten wird. Dazu setzt Hitler seine letzten strategischen Reserven ein: die 5. Panzerarmee (v.Mannteufel), die 6. SS-Panzerarmee (Dietrich) und die 7. Armee (Brandenberger) mit zusammen 24 Divisionen, darunter 10 Panzer-Divisionen. Tief hängende Wolken und Schneefall verhindern zunächst den Einsatz der alliierten Luftstreitkräfte und die in überlegener Zahl angetretenen und hervorragend kämpfenden deutschen Truppen stoßen rasch vorwärts. Fallschirmjäger und Waffen-SS-Männer in amerikanischen Uniformen hinter den alliierten Linien sorgen für zusätzliche Verwirrung.

Luftkrieg
Europa: Das Hauptgewicht der deutschen V-Waffenoffensive wird von London nach Antwerpen verlegt, wo eine V-2 271 Menschen im Rex-Kino tötet.
Deutschland: 303 RAF-Bomber greifen Ludwigshafen an und werfen 1.547 t Bomben ab.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 17. Dezember 1944:

Gefangene Amerikaner Ardennenoffensive
Zu Tausenden ziehen amerikanische Soldaten in Gefangenschaft.

Westfront
Die deutschen Truppen nehmen 9.000 Amerikaner bei Echternach am äußersten linken Flügel der Ardennenoffensive gefangen. Malmedy-Massaker: Waffen-SS-Männer ermorden mindestens 71 gefangen genommene amerikanische Soldaten.

Luftkrieg
Deutschland: 243 RAF-Bomber verursachen mit 1292 t Bomben große Brände in Ulm. Es ist der erste große Nachtangriff auf die Stadt.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 18. Dezember 1944:

Flugzeugfertigung in Nagoya
Flugzeugfertigung in Nagoya. Die Frauen tragen ein Kopftuch mit der Inschrift ‘Kamikaze’ (Himmlischer Wind).

Luftkrieg
Europa: RAF-Nachtbomber versenken das alte Linienschiff Schleswig-Holstein und 8 andere Schiffe in Gotenhafen (Gdynia).
Pazifik: B-29 Superfortress bombardieren die Mitsubishi-Flugzeugmontage-Werke in Nagoya.
84 B-29 und 200 Flugzeuge der 14. USAAF zerstören die japanische Nachschubbasis Hankow in China. Die Feuer brennen für 3 Tage.

Seekrieg
Pazifik: Die amerikanische Task Force 38 gerät in einen schweren Taifun. 7 Flugzeugträger werden beschädigt, 3 Zerstörer sinken.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 19. Dezember 1944:

Gesicherte Pionierbrücke
Eine durch deutsche Kommandotruppen genommene amerikanische Pionierbrücke auf einer Vormarschstrasse in den Ardennen ist durch 2-cm-Flak gesichert.

Westfront
Montgomery übernimmt den Befehl über alle alliierten Streitkräfte nördlich des deutschen Einbruchs in den Ardennen, einschließlich der 1. und 9. US-Armee. Bradley verbleibt der Befehl über die 3. US-Armee und allen anderen Streitkräfte südlich davon. Deutsche Panzer erreichen Bastogne und Houffalize.

Seekrieg
Pazifik: Der japanische Flugzeugträger Unryu wird durch das US-Unterseeboot Redfish versenkt.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 20. Dezember 1944:

Truppen 7. US-Panzerdivision in St. Vith
GIs der 7. US-Panzerdivision haben eine wachsame Pause in den Straßen von St. Vith während ihres Rückzugs eingelegt. Sie werden von einem weiß-getünchten M4 Sherman Panzer gedeckt.

Westfront
Deutsche Panzers erreichen Noville, nördlich von Bastogne und Stavelot, nördlich von St. Vith.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 21. Dezember 1944:

SS-Grenadiere Ardennen
Waffen-SS-Grenadiere stoßen vor einem brennenden US-Halbkettenschützenpanzer in den Ardennen vor.

Westfront
BELAGERUNG VON BASTOGNE. Die 101. US-Luftlandedivision und die 10. US-Panzerdivision müssen aus der Luft versorgt werden.

Seekrieg
Ein deutscher Geleitzug läuft in ein Minenfeld vor Norwegen, welches vom französichen Unterseeboot Rubis ausgelegt wurde. Damit steigt die Gesamtzahl der Versenkungen durch Rubis auf 23 Schiffe.

Neutrale
Schweiz: Tod von Abbas Hilmi Pascha, dem letzten Khedive (türkischer Vizekönig) von Ägypten von 1892 bis 1914, im Alter von 70 Jahren.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 22. Dezember 1944:

Vorgehende deutsche Soldaten Ardennen
Vorgehende deutsche Truppen neben einem ausgefallenen US-Halbkettenpanzer in den Ardennen.

Westfront
Ardennen: Die deutschen Truppen machen die letzten Anstrengungen, um die Maas zu erreichen und nach Antwerpen durchbrechen. General McAuliffe, der Kommandeur der 101. US-Luftlandedivision in Bastogne, antwortet auf ein deutsches Kapitulation-Ultimatum mit ‘NUTS!’(‘verrückt’).

Luftkrieg
Deutschland: 207 RAF-Bomber greifen Pölitz an.

Besetzte Gebiete
Ungarn: Eine provisorische, ungarische Gegenregierung wird auf russisch-besetzten Gebiet gebildet.

Heimatfronten
USA: Tod von Harry Langdon, einem Stummfilmstar, im Alter von 60 Jahren.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 23. Dezember 1944:

US-Flak schiesst auf deutsche V-1
US-Kanoniere einer 90-mm Flak versuchen energisch eine deutsche V-1 auf dem Weg nach Antwerpen abzuschießen.

Luftkrieg
Europa: Die alliierten taktischen Luftwaffen fliegen 900 Einsätze gegen deutsche Panzerspitzen und LKW-Transportkolonnen in den Ardennen.
Alleine 26 V-2 explodieren in Antwerpen.

Heimatfronten
USA: Alle Pferderennen werden verboten, um Arbeitskräfte einzusparen.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 24. Dezember 1944:

Grenadiere in Budapester Vorstadt
Grenadiere, bewaffnet mit der Panzerfaust, ziehen durch eine Budapester Vorstadt, um die Russen zum Stehen zu bringen.

Ostfront
Russische Panzer dringen in Budapest ein.

Luftkrieg
Europa: Die alliierten taktischen Luftflotten fliegen 600 Einsätze in den Ardennen, 260 Transportflugzeuge werfen Nachschubgüter über dem belagerten Bastogne ab.
Großbritannien: 50 He 111, welche als Trägerflugzeuge für V-1 umgebaut wurden, greifen den Großraum Manchester an. 1 ‘Fliegende Bombe’ liegt im Ziel, 17 schlagen in der Nähe ein. 37 Menschen werden getötet, 67 verletzt. Es werden sofort Schritte unternommen die Flak-Abwehr zu verstärken, aber es gibt keine weiteren Angriffe mehr.

Seekrieg
Der Truppentransporter Leopoldville wird vom deutschen U-Boot U-486 im Ärmelkanal versenkt, wobei 819 Mann ertrinken.

Heimatfronten
Großbritannien: Major Glenn Miller, der Leiter der USAAF-Band, wird als vermisst über dem Ärmelkanal gemeldet (sein Kleinflugzeug ist am 15. Dezember bei schlechtem Wetter gestartet). Er wurde 35 Jahre alt.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 25. Dezember 1944:

US-Panzer stoppen deutschen Vormarsch
Amerikanische M4 Sherman Panzer stoppen den deutschen Vorstoß durch die Ardennen.

Westfront
Die deutschen Panzerspitzen werden durch US-Panzer bei Celles, 6 km östlich des Fluss Maas und nachdem sie 80 km seit Mitte Dezember durch die Ardennen vorgestoßen sind, zum Stehen gebracht.

Philippinen
Die US-Truppen haben nun die gesamte Insel Leyte in ihrer Hand.

Besetzte Gebiete
Griechenland: Churchill und Eden fliegen nach Athen, um im griechischen Bürgerkrieg zu vermitteln.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 26. Dezember 1944:

Erster US-Panzer in Bastogne
Der erste US-Panzer, welcher nach Bastogne durchbricht, ist dieser M4A3E2 Sherman-Sturmpanzer namens ‘Cobra King’ der 4. US-Panzerdivision.

Westfront
Der 4. US-Panzerdivision der 3. US-Armee (Patton) gelingt es nach Bastogne durchzubrechen und die Garnison zu entsetzen.

Luftkrieg
Europa: Das RAF-Bomberkommando fliegt verheerende Tagesangriffe auf deutsche motorisierte Transportkolonnen und Truppenkonzentrationen im Raum von St. Vith.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 27. Dezember 1944:

Ein russischer Vorstoß zum Gran schließt Budapest ein.
Ein russischer Vorstoß zum Gran schließt Budapest ein.

Ostfront
Belagerung von Budapest beginnt.

Westfront
Die 3. US-Armee stellt einen ‘sicheren’ Korridor nach Bastogne her.

Luftkrieg
Deutschland: Die 8. US-Air-Force bombardiert Schienenverkehrsziele in Koblenz, Bonn und Kaiserslautern. RAF-Nachtangriff auf Mönchengladbach und Bonn.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 28. Dezember 1944:

Französischer SAS-Jeep
Ein französischer SAS-Jeep in Florenville, Belgien. Das Fahrzeug hat ein Lothringer Kreuz auf die Seite gemalt bekommen und auf der Frontstoßstange steht ‘Oradour-sur-Glane’, jener Ort, wo die Einwohner von Angehörigen der Waffen-SS-Division ‘Das Reich’ im Juni 1944 ermordet wurden. Beachtenswert ist auch die schwere Bewaffnung dieses Jeeps, die Panzerplatte vor dem Fahrer und der modifizierte Kühlergrill.

Westfront
Eisenhower trifft Montgomery in Hasselt (Belgien) um eine alliierte Gegenoffensive in den Ardennen zu besprechen.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 29. Dezember 1944:

Minen legen in Hotton, Belgien
Foto vom Minen legen in Hotton (Belgien) an diesem Tag. Ein GI legt vorsichtig eine Anti-Panzermine, um einen Vorstoß der deutschen 116. Panzerdivision zu verlangsamen.

Luftkrieg
Europa: Lancaster– und Halifax-Bomber werfen eine Reihe von 12.000-Pfund-Bomben auf den S-Boot-Stützpunkt von Rotterdam.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 30. Dezember 1944:

GIs kommen von Straßensperre zurück
Drei GIs, von denen zwei mit einer Bazooka bewaffnet sind, kommen von einer Nachtwache an einer Straßensperre in den Ardennen zurück.

Westfront
Heftige Kämpfe im Abschnitt von HouffalizeBastogne in den Ardennen.

Besetzte Gebiete
Griechenland: Erzbischof Damaskinos wird zum Regenten ernannt.

Luftkrieg
Deutschland: 337 RAF-Bomber greifen Scholven-Buer an.


Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 31. Dezember 1944:

Lancaster-Bomber Winter 1944/45
Ein Lancaster-Bomber im strengen Winter 1944/45 auf dem Flugplatz Strubby in Lincolnshire (England).

Luftkrieg
Deutschland: Die RAF greift die Rangierbahnhöfe von Solingen an.

Seekrieg
Handelsschiffs-Verluste im Dezember 1944: 19 alliierte Schiffe mit zusammen 91.097 Tonnen im Atlantik, 7 alliierte Schiffe mit 43.816 Tonnen in anderen Gewässern.
43 japanische Schiffe mit 188.287 Tonnen im Pazifik.
11 deutsche U-Boote im Atlantik, Arktis oder Ostsee versenkt (weltweit insgesamt 14 U-Boote verloren), 26 neue U-Boote in Dienst gestellt, 452 U-Boote aller Typen insgesamt vorhanden.
Gesamte Handelsschiffsverluste 1944:
Alliierte und Neutrale: 205 Schiffe mit insgesamt 1.062.411 Tonnen.
Achse: 239 deutsche U-Boote, 54 japanische Unterseeboote.


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Im Blickpunkt:
  • Norwegen 1942-1944

    Wehrmacht-Bilder aus Norwegen im 2. Weltkrieg von 1942 bis 1944 und die deutsche Besatzung in Nordeuropa. Bilder aus Norwegen zwischen 1942 und 1944. Die Fotos stammen aus der Besatzungszeit und von den Vorbereitungen der 214. Infanterie-Division zur Umgliederung als Eingreif-Reserve des OKW (Oberkommandos der Wehrmacht) seit Sommer 1943. Noch eine interessante Anmerkung, welche dem Wehrmachtbefehlshaber Norwegen am 31.10.1943 vom OKW übermittelt wurde: ‘Es wird in steigendem Maße Klage über das zu enge Verhältnis der deutschen Wehrmachtsangehörigen zur Bevölkerung geführt, insbesondere die Zunahme der Anträge auf Heiratserlaubnis bzw entsprechende Scheidungsanträge. Zweckdienliche Gegenmaßnahmen werden vorgeschrieben.’ Zur Vergrößerung oder Dia-Show bitte auf eines der Fotos klicken.   Vorherige Seite: Kriegsgefangene und Dienstreisen Nächste Seite: An der Ostfront 1944 Die deutsche Besatzung in Nordeuropa Im von Deutschland besetzten Europa begannen die Besatzer mit der Einrichtung eines neuen Verwaltungssystems, dessen Konturen nur während des laufenden Krieges errichtet werden konnten und welches zusammenbrach, als die deutschen Streitkräfte zurückgedrängt wurden. In Nordeuropa blieben Dänemark und Norwegen von April 1940 bis zur Kapitulation im Mai 1945 unter deutscher Kontrolle. Im Falle Dänemarks kam die deutsche Invasion so schnell, dass es keinen Widerstand und keine Möglichkeit für die Regierung und insbesondere den König gab, zu fliehen. Angesichts der Duldung des Verwaltungsapparates war es für die Deutschen offensichtlich am einfachsten, das noch voll funktionsfähige Land nur unter Aufsicht zu führen, anstatt es direkt zu kontrollieren. Es gab dann tatsächlich eine vorübergehende Übereinkunft zwischen den Einwohner und den Besatzer. Im Rahmen dieser stillschweigenden, aber wirksamen Regelung stellten die Deutschen hier nicht die Grenzziehung infrage, welche sich aus der Friedensregelung von Versailles des Ersten Weltkriegs ergeben hatte, was viele unter der deutschen Minderheit in der betroffenen Region sehr bestürzte. Andererseits stellten die Dänen nicht nur wichtige Militärstützpunkte für die deutsche Kriegsführung zur Verfügung, sondern lieferten auch erhebliche Mengen an Nahrungsmitteln, was etwa ein Zwölftel des gesamten Jahresbedarfs von Deutschland deckte, einschließlich aller sonstigen an das Reich angeschlossenen Gebiete.   Als aber der Krieg und die Besatzung weiter andauerten, wurden einige Dänen unruhig und erhebliche Veränderungen der Situation wurden von den Deutschen erzwungen. Im Oktober 1942 wechselte Adolf Hitler zu einem härteren Kurs und wies seinen neuen Militärbevollmächtigten an, dass Dänemark an Deutschland angeschlossen werden würde und ihre Monarchie und ihre demokratischen Institutionen nicht beibehalten werden können. Eine Zeitlang wurden diese Absichten verschleiert, aber Eskapaden der dänischen Nazis führten den Dänen vor die Augen, was kommen wird. Im August 1943 riefen die Deutschen einen militärischen Notstand aus und die dänische Regierung wurde praktisch entfernt. Ironischerweise stimulierte dies eher den Widerstand, als diesen erlahmen zu lassen. Dies zeigte sich bald darauf deutlich als die deutschen Aktionen, die dänischen Juden zusammenzutreiben, scheiterten, als die Dänen ihnen halfen, nach Schweden zu fliehen. Unterdrückung und Widerstand standen sich für den Rest des Krieges feindselig gegenüber und alle Hoffnungen der Deutschen, das ‘nordisch-germanische’ Volk Dänemarks in loyale Deutsche umzuwandeln, waren längst verschwunden. Gleichzeitig hatten die Dänen alle Illusionen, welche sie einst über die Ziele ihres mächtigen Nachbarn hatten, verloren. Die Situation im besetzten Norwegen war noch verwirrender, da es von Beginn an bei Unternehmen Weserübung zu erheblichen Kämpfe und einer Phase der Verhandlungen über die Möglichkeit einer Einigung zwischen Teilen der Regierung und Deutschland gab. Als diese scheiterten, wurde die Situation durch die Ernennung eines Reichskommissars, Josef Terboven, der Gauleiter von Essen war und auch blieb, weiter getrübt. Als langjähriges Mitglied der NSDAP wollte Terboven Norwegen so führen, wie er es für richtig hielt. Dies tat er vorbehaltlich der wiederholt angekündigten Absicht Hitlers, Norwegen für immer zu einem Teil des Deutschen Reiches zu machen. Bei der Umsetzung seiner Politik wurde Terboven im Allgemeinen vom Wehrmacht-Befehlshaber Norwegen, General Nikolaus von Falkenhorst, unterstützt. Gelegentlich wurde dieser nur durch den Vertreter der deutschen Marine, Admiral Hermann Boehm, behindert und es kam auch häufig zu Problemen mit Vidkun Quisling, dem Führer der norwegischen Nazi-Partei. Obwohl Quisling bereit war, den Deutschen zu helfen, Norwegen zu erobern und dann Norweger für die Waffen-SS zu rekrutieren, wollte er das Land als eng an Deutschland angelehnter Verbündeter führen. Die deutschen Repressionen im Land standen unter dem Deckmantel des Kriegsbedarfs, was ihn und seine Anhänger vor den Augen der Norweger automatisch zu Verrätern machte. Trotz der innerhalb oder außerhalb der von den Deutschen im besetzten Norwegen geschaffenen Regierungsstruktur forderte er daher immer einen Friedensvertrag, den die Deutschen jedoch immer ablehnten. Hitler hatte nicht die Absicht, das Land jemals wieder in die Unabhängigkeit zu entlassen. Bis April 1943 hatte sogar Quisling erkannt, dass er nur dazu benutzt wurde, die Annexion durch Deutschland zu erleichtern und war verbittert über diese Entwicklung. Wenn dies nun die Einstellung des Mannes war, der einst die Deutschen zur Besetzung des Landes ermutigt hatte, kann man sich leicht vorstellen, was der gewöhnliche patriotische Norweger darüber dachte. Die Besetzung war für die Norweger eine unangenehme Zeit. Die Wehrmacht beschlagnahmte Häuser, Ladengeschäfte und anderes Eigentum, Schulen und verbreitete dabei überall Nazi-Symbole und Fahnen und deren Ideologien. Obwohl den Soldaten befohlen wurde, sich gegenüber der Zivilbevölkerung in Norwegen korrekt zu verhalten, hatten sie doch die polizeiliche Befugnis zu Kontrollen und das Recht, Personen zu verhaften, die sie für verdächtig hielten. Die ständig neuen Vorschriften, Gesetze und deutschen Ansprüche machten es den Norwegern daher schwer, sich in Sicherheit zu fühlen. Den Norwegern war es nicht erlaubt, sich frei zu bewegen oder Patriotismus in irgendeiner Weise öffentlich zu zeigen. In diesen Jahren wurde das Singen der Nationalhymne und das hissen der norwegischen Flagge verboten. Die Todesstrafe drohte für Vergehen, wie das Hören von alliierten Radiosendern, die neben propagandistisch auch als kulturell verwerflich erachtet wurden, oder für das Lesen einer der vielen illegalen oder in der Grauzone erscheinenden Zeitungen und Flugblätter. Die städtischen Gebiete waren von der Besetzung am stärksten betroffen, da hier auch die Rationierung eingeführt wurde. Alles, von Lebensmitteln und Kleidung bis hin zu Spielzeug und Möbeln, wurde rationiert und war nur gegen Bezugsscheine zu erhalten. Zucker, Kaffee und Mehl waren die ersten Produkte, welche rationiert wurden. Es folgten dann vor allem importierten Lebensmitteln und schließlich sogar Brot, Butter, Fleisch, Eier und Milchprodukte. Im Sommer 1942 wurden mehr …

  • 3D-Modell Schachtschiff Bismarck

    Deutsches Schlachtschiff Bismarck aus dem Zweiten Weltkrieg. Entwurf, Bau und letzte Fahrt des deutschen Schlachtschiffs Bismarck mit Spezifikationen, zahlreichen Fotos und 3d-Modell. Schlachtschiff der Bismarck-Klasse (2 Schiffe: Bismarck, Tirpitz). Typ: Schlachtschiff Geschichte des Schlachtschiff Bismarck Unter den Bedingungen des Britisch-Deutschen Flottenvertrag von 1935 wurde Deutschland erlaubt, seine Seestreitkräfte auf 35 Prozent der Stärke der Royal Navy aufzubauen. Kurz darauf entschied sich die Reichsregierung für den Bau von zwei neuen Schlachtschiffen, die unter den Bedingungen des Vertrags auf eine maximale Wasserverdrängung von 35.000 Standard-Tonnen beschränkt waren. Die Schiffe sollten mit Zwillings-38-cm-Türmen bewaffnet werden, welche von Krupp seit 1934 entwickelt wurden. Die Entwurfsarbeiten, welche auf Studien aus dem Jahr 1933 basierten, begannen umgehend und es wurde schnell klar, dass die geplanten Spezifikationen nicht in den erlaubten 35.000 Tonnen untergebracht werden konnten. Die Vertragsbedingungen wurden daher ignoriert und der endgültige Entwurf überschritt 40.000 Tonnen. 1938 wurden zwar die Vertragsbegrenzungen auf 45.000 Tonnen erhöht, wodurch der Entwurf zwar theoretisch legalisiert wurde, aber durch ihre Handlungen hatten die Deutschen einen zweijährigen Vorsprung beim Bau neuer Schlachtschiffe erhalten. Der Entwurf für die beiden Schlachtschiffe, welche zu Bismarck und Tirpitz wurden, bestand aus einer Mischung aus fortschrittlichen und älteren Merkmalen. Obwohl die deutsche Stahl- und Rüstungsindustrie seit 1919 erhebliche Fortschritte gemacht hatten, waren die Vorstellungen über den Bau von Schlachtschiffen nur wenig weiterentwickelt worden. Dies lag natürlich an den nach dem 1. Weltkrieg erzwungene Einstellung der Entwurfs- und Erprobungsarbeiten für größere Kriegsschiffe. Die besten Eigenschaften der beiden Schlachtschiffe waren zum einen die Verwendung eines neuen, verfestigten Stahl im Rumpf, der zu 90 Prozent verschweißt war, was eine erhebliche Gewichtseinsparung zur Folge hatte. Dazu kamen der Einbau eines sehr fortschrittlichen Feuerleitsystems (vor allem für die Flak), sowie ein Funkmessgerät und eine ausgezeichnete Bewaffnung. Der Schiffskörper war zwar verhältnismäßig breit, was theoretisch mehr Platz für den Unterwasserschutz für die Magazine und Maschinen erlaubt hätte, aber dieser Bereich wurde nicht optimal genutzt und die Anordnung der Schutzmaßnahmen gegen Torpedos unterschied sich nur geringfügig von denen im 1. Weltkrieg verwendeten Techniken. Auch der Aufbau der Panzerung und die Anordnung der Antriebsmaschinen waren ähnlich der im 1. Weltkrieg gebauten deutschen Schlachtschiffen und verglichen mit den modernen Schiffen der anderen Seemächte schnitt der Entwurf dabei nicht gut ab. Die Maschinen, welche zwar effizient waren, benötigten eine Menge Raum und Gewicht, was zum Teil auf die erhebliche Menge von Hilfsmaschinen zurückzuführen war. Der bessere Teil davon war, dass die Generatorleistungen dieser Hilfsmaschinen es auf 7.910 kW brachten. Die Treibstoffkapazität lag bei knapp 7.500 Tonnen; einer beachtlichen Menge, welche nur noch von den US-Kriegsschiffen übertroffen wurde, welche in den weiten Bereichen des Pazifik operieren sollten. Dadurch konnten die Schiffe bei 16 Knoten eine Reichweite von 9.280 Seemeilen erreichen. Die Aufträge für den Bau der beiden Schiffe wurden 1936 erteilt und Bismarck wurde am 1. Juli des gleichen Jahres auf der Werft von Blohm und Voss in Hamburg auf Stapel gelegt. Der Stapellauf erfolgte am 14. Februar 1939 und am 24. August 1940 wurde sie in Dienst gestellt. Das Schiff begann sofort mit einem umfangreichen Erprobungsprogramm und Übungen, welche bis zum Mai 1941 andauerten. Anschließend sollte Schlachtschiff Bismarck in Begleitung des Schweren Kreuzer Prinz Eugen in den Atlantik vorstoßen, britische Handelsschiffe angreifen und das Konvoi-System durcheinander bringen. Teil II: Unternehmen Rheinübung, mehr Fotos und Video Animation 3D-Modell Schlachtschiff Bismarck Spezifikationen Schlachtschiff Bismarck Spezifikationen: Bewaffnung: Panzerschutz: Einsatzstatistik: Schlachtschiff Bismarck in WoWs Sieben Versenkungen und Sieg in letzter Minute mit dem Schlachtschiff Bismarck im F2P-Spiel World of Warships (WoWs): https://youtu.be/aAFGCYsm2ZY Wer World of Warships noch nicht kennt, kann sich den kostenlosen Spiel-Client hier herunterladen: Teil II: Unternehmen Rheinübung, mehr Fotos und Video

  • 3d-Modell Königstiger

    Tiger II – deutscher schwerer Panzerkampfwagen VI Ausf. B (Königstiger, Tiger II). Feuerkraft, Schutz, Feuerkraft und Mobilität im Einsatz, Spezifikationen, Statistiken und 3d-Modell (Teil II). hier zu Teil I vom Königstiger: Geschichte, Herstellung, Einsatz, Bilder und Video. Leistung des Königstigers im Einsatz Feuerkraft Der Tiger II verwendete die KwK 43, welche von der 88-mm Pak 43 abgeleitet war und allgemein als beste Panzerabwehrkanone des Zweiten Weltkrieges gilt. Diese Waffen hatten eine dramatisch verbesserte Leistung gegenüber der ursprünglichen 88-mm Flak. Was in einem Panzer geschah, wenn ihn lediglich nur eine Granate der schwächeren 88-mm-Flak getroffen hatte, wurde von einem amerikanischen Offizier 1943 wie folgt beschrieben: ‘Wir konnten tatsächlich die Granaten sehen, welche knapp über den Boden wie ein springender Stein auf der Wasseroberfläche auf uns zukamen. Ein Granatsplitter kam direkt durch das Rohr unserer Kanone hindurch, verursachte aber keine schweren Verletzungen unter der Besatzung. Eine andere Granate ging wie ein Hase durch die Drehgestell-Räder unter dem Panzer durch und riss die andere Seite auf. Eine weitere traf den Turm, detonierte aber nicht. Dann traf eine Granate unser Ketten-Aufhängungssystem. Jeder Treffer verursachte ein Geräusch wie ein gigantischer Amboss oder riesige Glocke und ließ unsere Ohren klingeln. Sobald unsere Kanone wieder schussbereit war, begannen wir zu schießen. Dann zerschlug eine weitere Granate unseren linken, hinteren Treibstofftank. Brennendes Benzin spritzte über die Rückseite unseres Panzers, die Ketten und auf den Boden bei uns. Ich schrie zu meinen Jungs, dass es jetzt an der Zeit wäre zu gehen. Wir sprangen aus unserem Panzer wie Erbsen aus einer heißen Schote, noch bevor der Panzer zum Stehen kam.’ Welcher Schaden tatsächlich an einem Panzer geschah, wenn er von einer Hochgeschwindigkeits-Granate einer Acht-Acht-Kanone getroffen wurde, ist abhängig von einer Reihe von Bedingungen. Der prinzipielle Schaden entsteht dadurch, wenn die Granate die Panzerung durchschlägt und den anschließenden Querschlägern des Geschosses innerhalb des getroffenen Fahrzeuges. Neben dem in das Fahrzeug eingedrungene Geschoss wird auch die Panzerung durch Absplitterung in Mitleidenschaft gezogen. Dies geschieht durch den Aufprall des Geschosses auf die Panzerung und verteilt davon Fragmente mit hoher Beschleunigung innerhalb des Fahrzeuges. Ein Bergungsexperte der amerikanischen Armee in Westeuropa 1944/45, welcher zerstörte oder brennende Panzer seiner Einheit untersuchte, beschreibt die Zustände innerhalb eines Sherman-Panzers nach dem Treffer einer Acht-Acht wie folgt: ‘Es war nicht schön. Eine 88-mm-Granate, welche innerhalb des Panzers umherrotiert war, hat jedes Besatzungsmitglied, welches das Pech hatte, in dessen Weg gestanden zu haben, zerschmettert. Wenn der Panzer von einer Acht-Acht getroffen und in Brand geraten war, konnte der Geruch von verbrannten Fleisch überwältigend sein. Durch die starke Hitze eines brennenden Panzers schrumpften die verbrannten Körper seiner Besatzung auf die Hälfte ihrer ursprünglichen Größe’. Die Verletzung, welche von den Hochgeschwindigkeits-Panzerabwehrgranaten der deutschen Geschütze innerhalb durchschlagener amerikanischer Panzer verursacht wurden, waren so schrecklich, dass es bei der 4. US-Panzer-Division eine feste Regel gab, dass wenn die Besatzung einen getroffenen Panzer verlassen hatte, nur verwundeten Kameraden nach außerhalb des Fahrzeuges geholfen werden durfte. Wenn irgendeiner der Panzerleute getötet wurde, war es den überlebenden Besatzungsmitgliedern verboten, diese Körper aus dem Fahrzeug zu bergen. Stattdessen wurden Bergefahrzeuge eingesetzt, den getroffenen Panzer nach hinten abzuschleppen, wo Hilfskräfte deren Überbleibsel entfernten. Der Grund dafür war, dass die Panzerbesatzungen niemals sehen sollten, auf welche schreckliche Weise sie innerhalb ihrer Fahrzeuge sterben können, wenn diese von einer deutschen Panzerabwehrgranate getroffen werden. Dies hätte ihre Moral und Aggressivität beim nächsten Gefecht mit deutschen Truppen nachhaltig beeinflusst. Schutz Während des Zweiten Weltkrieges war das einzige Material, welches für die Panzerung verfügbar war, Stahl. Der Schutz stieg mit der Dicke der Stahlpanzerung an, hatte aber den Nachteil des zunehmend größeren Gewichts. Da die Fahrzeugtechnologie in dieser Zeit nicht in der Lage war, Panzer mit einem starken Schutz und gleichzeitiger großer Mobilität zu konstruieren, waren die Entwürfe ein Kompromiss. Beim Tiger wurde Schutz der Mobilität vorgezogen. Trotzdem kann kein Panzer gegen Bedrohungen aus allen Richtungen und Entfernungen geschützt werden. Deshalb setzten zeitgenössische Konstrukteure ihren gesunden Menschenverstand ein, um die Panzer möglichst gut zu schützen. Heute wissen wir, dass die Frontpanzerung der Fahrzeuge zu 60° Grad für den optimalen Schutz angewinkelt sein sollte. Beim Tiger II wurde aufgrund der Erfahrungen mit dem russischen T-34-Panzer, ebenso wie schon zuvor beim Entwurf des PzKpfw V Panther, angewinkelte Panzerung verwendet, welche die Effektivität des Schutzes stark verbesserte. Dies geschieht auf zwei Weisen: erstens, weil es die Dicke der Panzerung in der Horizontalen vergrößert und zweitens, weil diese weniger Angriffsfläche für ein Geschoss bietet, was zudem noch dadurch eher abprallen als durchschlagen kann. Die Effektivität der Panzerung des Tiger II wird aus einem Gefecht aus dem Jahr 1945 klar, als ein Tiger II einen Sherman-Panzer überraschend aus weniger als 150 Metern abschoss. Die fünf anderen Sherman-Panzer eröffneten daraufhin das Feuer aus weniger als 200 bis 600 Metern und erzielten fünf oder sechs Treffer auf die Vorderseite des Tigers. Sie prallten alle ab, der Tiger II fuhr zurück und war weg. Die amerikanischen Panzerbesatzungen bemerkten zu dem Vorfall, wenn sie Panzer wie den Königstiger hätten, würden sie noch heute den Krieg gewinnen. Bei der US-Army mussten vor allem die M4 Sherman gegen den Tiger ‘ran’. Das amerikanische panzerbrechende Standard-Geschoss M61 für die 75-mm-Kanone prallte allerdings sowohl beim Tiger I als auch beim Königstiger an der Frontpanzerung und manchmal sogar an der Seitenpanzerung einfach ab. Selbst der verbesserte Sherman mit der 76-mm-Kanone konnte beide Tiger-Modelle aus Entfernungen von über 50 Meter nicht frontal durchschlagen. Der einzige bedrohliche Gegner für den Tiger II war der sowjetische Josef-Stalin-Panzer. Der JS-2 erschien erstmals im Februar 1944 auf dem Schlachtfeld und war so wirksam gegen den Tiger I, dass dessen Besatzungen angewiesen wurden, immer zuerst diesen schweren sowjetischen Panzer bei seinem Auftreten zu bekämpfen. Im Februar 1945 wurden 21 Tiger II der schweren 503. SS-Panzer-Abteilung für einen Gegenangriff beim bedrohten Danzig in vier Kampfgruppen eingesetzt. Karl Bormann war einer der Panzerkommandanten und berichtete, dass alleine seine Mannschaft dabei innerhalb von sechs Wochen 66 sowjetische Panzer, 44 Geschütze und 15 Lastkraftwagen zerstört hat. Um auf die Bedrohung durch die Tiger II zu reagieren, brachte die sowjetische 2. Garde-Panzer-Armee ihre zahlreichen JS-2-Panzer mit mehr …

1 Kommentar zu „12-1944, Dezember 1944“

  1. ingo ambroz

    Gerüchte machen die Runde. Deutschland werde Wunderwaffen einsetzten die die Gesamtlage schlagartig wenden wird.

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