Kriegstagebuch 7. Oktober 1917


Landwirtschaft in Frankreich im 1. Weltkrieg
Frauen und Kinder beim Pflügen in Frankreich. Die landwirtschaft sah sich in vorindustrielle Zeiten zurückversetzt, während für den Krieg Forschung und Technik auf Hochtouren liefen.
Kriegstagebuch 1. Weltkrieg für Sonntag den 7. Oktober 1917:

Heimatfronten


Frankreich: Die spärlichste Ernte seit 50 Jahren wird angekündigt.

Westfront

Ypern: Deutscher Angriff bei Reutel. Stetiger Regen fällt. Haig lehnt Plumer und Goughs Antrag ab, die Ypern-Offensive zu beenden.
Champagne: Französische Truppen schlagen eine große Überfallsgruppe deutscher Soldaten ab.
Aisne: Die Franzosen unter Maistre greifen den Chemin des Dames an und drängen die Deutschen von der Straße ab, nach einer langen Reihe von monatelangen, lokalen Kämpfen. Ein Angriff und Gegenangriff scheitern am 8. Oktober um Craoone.

Südfronten

Trentino: Ein österreich-ungarischer Angriff auf den Mt. Costabella wird zurückgeschlagen (und am 12. Oktober). Cadorna besichtigt die im Jahr 1916 begonnen Verteidigungsstellungen am Mt.Grappa, zwischen Piave und Brenta.
Salonik: Brigade-General Corkran trifft als Vertreter des britischen Generalstabs für die serbische Armee ein.

close
Hallo 👋
Schön, dass Du Dich für diese Inhalte interessierst !
Trag dich ein, um jeden Sonntag morgen die Top-Beiträge von Weltkrieg2.de in deinen Posteingang zu bekommen (es wird garantiert nicht mehr oder Werbung verschickt!).

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Zum teilen:

Weitere interessante Beiträge:
Im Blickpunkt:
  • Browning M2

    Browning schwere 12,7-mm-Maschinengewehre M1921 und M2. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. hier zum Vorgänger Browning M1917 und M1919. Browning M1921, M2 Typ: Schweres Maschinengewehr. Geschichte Seit das erste schwere 12,7-mm-Maschinengewehr von Browning im Jahre 1921 produziert wurde, war es für gegnerische Infanteristen eine der am meisten gefürchteten Waffen. Das von dem Maschinengewehr abgefeuerte Projektil setzt jeden getroffenen Soldaten sofort außer Gefecht und die Waffe kann auch dazu verwendet werden, gepanzerte Ziele zu zerstören, insbesondere wenn panzerbrechende Munition verwendet wird. Das Projektil ist das eigentliche Herzstück der Waffe und vorausgegangene Versuche von Browning, ein derartig schweres Maschinengewehr zu bauen, scheiterten alle an dem Fehlen einer geeigneten Patrone. Erst als eine im Ersten Weltkrieg erbeutete deutsche 13-mm-Patrone aus der Mauser-Panzerbüchse untersucht wurde, konnte eine brauchbare Lösung gefunden werden. So blieb die Grundausführung der Patrone seitdem unverändert, obwohl zahlreiche alternative Treibmittel und Projektil-Arten zwischenzeitlich verwendet wurden. Vom ursprünglichen schweren Maschinengewehr Browning M1921 wurden eine ganze Reihe von Varianten bis heute entwickelt, welches noch immer als Browning M2 Maschinengewehr im Einsatz ist. Bei all diesen Varianten blieb der Mechanismus der Waffe identisch, welcher dem kleineren Maschinengewehr Browning M1917 sehr ähnlich ist. Worin sich diese Varianten voneinander unterschieden, war der Typ des angebrachten Laufs und die Ausstattung für den Sockel der Waffe.   Eines der zahlreichsten Modelle des M2 war der Typ M2 HB, wobei die zwei Buchstaben am Ende als Abkürzung für ‘Heavy Barrel’ (schwerer Lauf) stehen. Diese HB-Version kann in allen möglichen Arten installiert werden und wurde in der Vergangenheit als Infanteriewaffe, als Flugabwehr-Waffe und sogar als starr eingebaute oder manuell bedienbare Flugzeug-Bewaffnung verwendet. Für den Einsatz bei der Infanterie ist das M2 HB gewöhnlich auf einem Dreibein montiert, kann aber auch auf Fahrzeug-Pinolen, Ringbefestigungen und Drehzapfen montiert werden. Andere M2-Typen schließen Versionen mit wassergekühlten Läufen ein, welche gewöhnlich als Flugabwehr-Waffen eingesetzt wurden. Insbesondere auf Schiffen der US-Marine wurden sie während des Zweiten Weltkriegs in Mehrfachbefestigungen gegen tieffliegende Angriffsflugzeuge verwendet. Einzelne wassergekühlte MG-Befestigungen wurden oft bei Landinstallationen zur Luftabwehr verwendet.   Der hauptsächliche Unterschied zwischen den auf dem Boden und in Flugzeugen eingesetzten Versionen des Maschinengewehrs war der, dass die Flugzeug-Ausführung eine Lauflänge von 91,4 cm hatte, während der Lauf des konventionellen 12,7-mm-Brownings bei den Bodentruppen 114,3 cm lang war. Abgesehen vom Lauf und der Art der Anbringung, konnten alle Teile zwischen allen Versionen der M1921 und M2-Maschinengewehren ausgetauscht werden. Modernes M2 Das heutige Browning M2 ist immer noch die automatische, durch einen Patronengurt gespeiste und luftgekühlte Waffe aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Es hat eine Rückenplatte mit Haltegriffen, eine Blatt-Kimme, Mündungsfeuer-Unterdrücker und einen Ersatzzylinder. Durch die Veränderung einiger Bauteile kann die Munition entweder von der rechten oder linken Seite eingeführt werden. Das M2 ist in der Lage, im Einzelfeuer oder automatischen Dauerfeuer zu schießen. Heutzutage wird das M2 fest eingebaut auf Fahrzeugen zur Bekämpfung von Infanterie und Flugzeugen verwendet. Zugehörige Komponenten sind der Flugabwehr-Sockel und das M3-Dreibein, welche beide stabile Waffenplattformen abgeben. Die M2 0,5-inch flexible Version wird als Bodenwaffe auf dem M3-Dreibein oder auf verschiedenen Befestigungen der US-Marine an Bord von Schiffen verwendet.   Taktisch soll das M2 Unterdrückungsfeuer während des eigenen Angriffs oder in der Verteidigung bieten. Es kann dabei effizient gegen Infanterie, leicht gepanzerte Fahrzeuge, langsame und tieffliegende Flugzeuge und kleine Boote eingesetzt werden. Die 12,7-mm-Patrone hat außerdem eine gute Durchschlagskraft gegen die meisten Arten von Mauerwerk. Überraschenderweise wurde das M2 aufgrund seiner geringen Feuergeschwindigkeit und guter Schwenkbarkeit und Hebemechanismus während des Vietnam-Krieges in begrenzter Zahl als Scharfschützen-Waffe gegen feste Installationen, wie Feuerbasen, verwendet. Es wurden in den USA mehr 12,7-mm-Browning-Maschinengewehre gebaut als von jedem anderen Typ eines MGs. Bis heute gehen die Stückzahlen in die Millionen und die Serienproduktion ist immer noch nicht beendet. Ende der 1970er Jahre fanden es zwei weitere US-Firmen rentabel, die Waffe wieder in die Produktion zu nehmen, und das Gleiche gilt für den belgischen FN-Konzern. Viele andere Firmen, verstreut über die ganze Welt, finden es profitabel, Ersatzteile und Zubehör für die M2-Serie herzustellen und praktisches jedes Jahr kommt ein anderer Munitionsfabrikant mit einem neuen Typ von Patrone für diese Waffen auf den Markt. Einige Händler haben sich ganz auf den Ankauf oder Verkauf dieser einzigen Waffe spezialisiert, so groß ist die Nachfrage nach diesen Maschinengewehren und keine Ende dafür in Sicht. Das M2 wird noch für viel Jahre im Einsatz sein und es gibt keine Anzeichen für einen moderneren Ersatz. Aus diesem Grunde ist das 12,7-mm-Browning eines der erfolgreichsten Maschinengewehre aller Zeiten. Animation 3d-Modell 12,7-mm Browning M2 Spezifikationen Browning M2 12,7-mm-Maschinengewehr Spezifikationen: Einsatzstatistik: Weitere amerikanische Maschinengewehre Johnson M1941 Melvin M. Johnson war Hauptmann in der Reserve des US-Marine-Korps und eine bekannte Autorität für automatische Waffen. Mitte der 1930er Jahre hatte er das automatische Johnson-Gewehr entworfen und begann daraus ein leichtes Maschinengewehr zu entwickeln. Wie das Gewehr wurde auch das Maschinengewehr durch Rückstoß betrieben. Dies war kein übliches System für leichte Waffen und erforderte einen hohen Fertigungsstandard, um zuverlässig zu funktionieren. Obwohl der Entwurf mechanisch einwandfrei funktionierte, war die Waffe nicht robust genug, den harten Bedingungen während eines Feldzuges standzuhalten. Das Maschinengewehr wurde von der US-Armee getestet, welche aber wenig Interesse zeigte, da sie mit dem Browning Automatic Rifle BAR zufrieden war und außerdem genug davon hatte und wenig Neigung zeigte, daran etwas groß zu ändern. Die niederländische Regierung kaufte dann eine Anzahl für ihre Streitkräfte in Ostindien, aber mit der japanischen Invasion dieses Gebietes verlor der Vertrag seine Grundlage. Die Produktion wurde während des gesamten Krieges für das US Marine Corps und die US Rangers fortgesetzt, aber die Gesamtproduktion war relativ gering. Die Waffe besaß eine Reihe interessanter Merkmale. Im Einzelschuss-Modus schloss und verriegelte sich der Bolzen vor jedem Schuss, im Automatik-Modus feuerte sie jedoch mit einem offenen Bolzen, wobei sichergestellt wurde, dass keine Patrone jemals in eine heiße Kammer geladen wurde und Luft zwischen den Schüssen durch den Lauf strömen konnte, um ihn zu kühlen. Das Magazin wurde von der linken Seite versorgt, was die Silhouette niedrig hielt, aber zu Gleichgewichtsproblemen führte. Zudem konnte das Magazin von der rechten Seite des Mechanismus mit dem standardmäßigen Springfield-M1903-Ladestreifen aus fünf mehr …

  • D-Day

    Kriegstagebuch für das Jahr 1944 im 2. Weltkrieg. Zu Beginn des Jahres 1944 hatte sich der strategische Ring um Deutschland längst geschlossen. Der Endsieg über Sowjet-Russland war völlig illusorisch geworden und es zeigte sich vielmehr in der Ukraine, bald auch nahe der rumänischen und polnischen Grenze und vor Leningrad im Baltikum, dass sich die östliche Backe der Kneifzange stattdessen immer mehr auf das Zentrum der ‘Festung Europa’ einwirkte. Kriegstagebücher zu den einzelnen Monaten des Jahres 1944: Die ‘Festung Europa’ war ursprünglich eine Schöpfung von Propagandaminister Goebbels, der aus dem strategischen Ring, welcher die Achsenmächte einschloss, etwas Positives gewinnen und der Bevölkerung Sicherheit vorgaukeln wollte. Aber schon dieses Bild offenbarte die Schwäche der Achsenmächte: Wie kann man aus einer belagerten Festung einen Gegner besiegen ? Dagegen braucht dieser nur an einer Stelle den Festungswall zu durchbrechen und schon ist die Niederlage nur eine Frage der Zeit. Diese ‘Festung Europa’ hatte eine ‘Mauer’, welche etwa 15.000 km lang war. Damit war sie entgegen aller strategischen Grundprinzipien kaum noch zu verteidigen. Der Gegner brauchte nur an schwachen Stellen ‘anzuklopfen’ und schon würde die Mauer dort einbrechen und Kräfte müssten von einer Ecke der bedrohten Festung in die andere geworfen werden. Dies zieht schon den Vergleich mit einem ‘Mühle’-Spiel nach sich. Dazu hatte die ‘Festung Europa’ auch kein Dach mehr über dem Kopf. Deshalb bestand der Vorteil der ‘inneren Linie’ bei mangelnden Reserven, bedrohten Verbindungslinien sowie ständig angegriffenen, lebenswichtigen Produktionszentren nur noch zu einem gewissen Grade. Auch erfordert das Halten einer Festung auch die Einigkeit der Belagerten. Dies endete spätestens mit der Verhaftung Mussolinis und der Kapitulation Italiens. Im Laufe des Jahres 1944 folgten praktisch alle anderen Verbündeten Hitlers. Anfang des Jahres 1944 nahm die Rote Armee an der gesamten Ostfront von Lappland bis zum Balkan ihren Vorstoß wieder auf. Zuerst musste die Krim, welche schon seit November 1943 von jeglicher Landverbindung abgeschnitten war, nach langem Widerstand Hitlers vor einem russischen Sturmangriff aufgegeben werden. In Finnland wurde die karelische Landenge und Petsamo im Norden von den Russen angegriffen. Dies zwang dann die Finnen zum Ausscheiden aus dem Krieg und die Zurücknahme der Gebirgsarmee aus Lappland nach Nord-Norwegen. Im Frühjahr 1944 brach schon die Verteidigung der deutschen Luftwaffe gegen die amerikanischen Tagesangriffe der B-17 Fliegende Festung und B-24 Liberator Bomber endgültig zusammen, als die P-51 Mustang Begleitjäger mit Zusatztanks die Bomber zu allen Zielen im von Deutschland beherrschten Europa sichern können. Als die Amerikaner dann noch ihre strategischen Bombereinsätze auf die deutsche Treibstoff- und synthetische Industrie konzentrieren, geht der Wehrmacht sprichwörtlich der Sprit aus. Die Divisionen der Roten Armee stehen bereits an den Grenzen der Slowakei, in Rumänien und Polen, als am 6. Juni 1944 die alliierte Invasion in der Normandie erfolgt. Der D-Day wird unter dem Schutz überwältigender See- und Luftstreitkräfte durchgeführt und ist erfolgreich. Und so wie es Rommel vorausgesagt hat, kann der Gegner auch nicht mehr besiegt werden, wenn er erst einmal an Land Fuß gefasst hat. Dazu hätte es auch kaum einer zweiten Landung in Südfrankreich am 13. August 1944 bedurft. Zwischenzeitlich hatte die Heeresgruppe Mitte an der Ostfront einen seit den Rückschlägen in der Ukraine vom Winter und Frühjahr einen viel zu langen und aufgeblähten Frontabschnitt in Weißrussland zu verteidigen, wurde sie durch die Sommeroffensive der Roten Armee am dritten Jahrestag des Beginns des Unternehmen Barbarossa vollständig zerschlagen wurde. Die Verluste der Wehrmacht übertrafen dabei bei weitem noch die von Stalingrad. Die Russen stießen dabei bis an die Weichsel und an die ostpreußische Grenze vor, sodass die Niederlage nicht mehr zu verheimlichen war und Verrat vorgeschoben wurde. Im Zuge dessen erfolgte der Warschauer Aufstand von der polnischen Heimatarmee, dessen Unterstützung Stalin verweigerte, da er andere Pläne für Polen hatte. Ein Aufstand einiger Generale und Offiziere am 20. Juli 1944 und das Attentat des Obersts Graf von Stauffenberg auf Hitler war dann der letzte Versuch aus Deutschland selbst, die sich abzeichnende Katastrophe abzuwenden. Das Attentat scheiterte, Hitler überlebte und nahm furchtbare Rache an jeglicher, verbliebener Opposition. Nun wurde der 2. Weltkrieg bis zur äußersten Konsequenz vom Nazi-Regime geführt. Durch den russischen Vorstoß an die Weichsel wurde auch gleichzeitig die Heeresgruppe Nord im Baltikum abgeschnitten, welche sich aufgrund der Weigerung Hitlers nicht mehr nach Ostpreußen zurückziehen durfte. So verblieb die Masse ihrer Verbände bis zum Kriegsende – und für die allgemeine strategische Situation bedeutungslos – im sogenannten ‘Kurlandkessel’. In Rumänien wurde im August der Diktator Antonescu gestürzt und abgesetzt, während die Rote Armee dieses Balkanland überrannte. Dabei wurde wiederum nahezu eine vollständige deutsche Armee in Moldawien eingeschlossen und geriet in Gefangenschaft. In der Zwischenzeit brachen die amerikanischen, britischen und kanadischen Truppen aus ihrem Brückenkopf in der Normandie aus und überrannten schnell ganz Frankreich und erreichten im Oktober die deutsche Grenze bei Aachen. Zwar scheiterte die alliierte Luftlandung bei Arnheim, welche den ‘Krieg noch vor Weihnachten beenden’ sollte, aber die alliierte Bomberoffensive zerstörte systematisch das deutsche Verkehrs- und Nachrichtennetz sowie Produktionszentren. Diese Terrorangriffe auf die deutschen Städte kündigten schon das nahe Ende des Krieges an und unter diesem Eindruck stellten Rumänien, Finnland, Bulgarien und Ungarn nacheinander den Kampf ein und wandten sich gegen das Deutsche Reich. Doch Hitler wollte immer noch das Unmögliche erzwingen und ließ den Volkssturm aufstellen, für den das ‘letzte Aufgebot’ aus Kinder und Greisen an die näher rückenden Fronten geschickt wurden. Die überraschende Ardennen-Offensive am 16. Dezember 1944 war dann Hitlers letzter Trumpf. Trotz größerer Anfangserfolge war aber auch diese Karte schon nach vier Tagen praktisch ausgespielt und Hitlers ‘Spiel um die Weltherrschaft’ endgültig verloren.

  • 3D Modell Panzer 38 (t) Ausf G

    Leichte tschechische Panzer PzKpfw 38(t) und PzKpfw 35(t) der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. PzKpfw 35(t), PzKpfw 38(t) Ausf.A bis G und S Typ: Leichter Panzer. Geschichte PzKpfw 35(t) Der Panzerkampfwagen 35(t) war der Standardpanzer der tschechischen Armee in den Jahren unmittelbar vor der deutschen Annexion von Böhmen und Mähren im März 1939. Anfangs war dieser Panzer unzuverlässig und obwohl dieses Problem schließlich gelöst wurde, blieb sein schlechter Ruf bestehen. Im Oktober 1934 wurde von der tschechischen Armee eine Bestellung für zwei Prototypen eines mittleren Panzers namens S-II-a vergeben, welche im folgenden Jahr abgeschlossen wurde. Die Armee begann mit diesen im Juni 1935 mit Versuchen und bald traten viele Fehler als Folge der hastigen Entwicklung des Panzers auf. Ohne auf die Behebung dieser Probleme zu warten, erfolgte eine erste Bestellung über 160 Fahrzeuge im Oktober 1935 und die ersten fünf davon wurden im folgenden Jahr ausgeliefert. Mit den Panzern gab es so viele Probleme, dass diese zur Überarbeitung an Skoda zurückgeschickt wurden. Zwischenzeitlich wurde eine weitere Serie von 138 für die tschechische Armee bestellt, welche den Panzer als LT vz 35 bezeichnete. Rumänien bestellte 126 Stück unter der Bezeichnung R-2. Nach dem deutschen Einmarsch bedeutete die Übernahme von 219 Panzer dieses Typs eine beträchtliche Verstärkung für die Wehrmacht. Diese Panzer wurden alle systematisch vollständig von den Deutschen überholt und blieben dann für drei Jahre im Dienst. Zum Zeitpunkt seiner Entwicklung stellte der Panzer einen sehr fortschrittlichen Entwurf dar, mit mehr als ausreichendem Panzerschutz und Feuerkraft, aber seine technische Spezifikation beinhaltete zu viele komplexe Eigenschaften, insbesondere ein pneumatisch betriebenes Getriebe, was immer wieder Probleme verursachte. Der Panzer hatte einen Heckkettenradantrieb, kleine Straßenräder und besonders breite Ketten waren die Erkennungsmerkmale. Die Panzerung war in zeitgenössischer Art genietet. Die Hauptbewaffnung wurde aus der Skoda-Panzerabwehrkanone des gleichen Kalibers entwickelt und war für ihre Genauigkeit bekannt. Das pneumatisch gesteuerte Getriebe, das entwickelt wurde, um das Fahren zu erleichtern, erwies sich als eine große Schwächung und verursachte viel Ärger während des russischen Winters 1941/42. Von den PzKpfw 35 (t), die 1939 von der tschechischen Armee übernommen wurden, waren kaum mehr als fünfzig Prozent zu Beginn des Zweiten Weltkriegs einsatzbereit. Diese wurden von der 1. leichten Division in Polen eingesetzt. Im Oktober 1939 wurden aus dem 11. Panzerregiment und der 65. Panzerabteilung dieser Division die 6. Panzer-Division gebildet, welche diese Panzer sowohl in Frankreich 1940 als auch im Mittelschnitt der Ostfront in Russland bis Ende 1941 einsetzte. Bis Ende des Jahres waren aber der Großteil der Panzer der Division verloren gegangen. Der PzKpfw 35(t) wurde auch von der bulgarischen Armee verwendet, als 26 von Deutschland im Februar 1940 exportiert wurde. Die Armeen von Rumänien und der Slowakei verwendeten während des gesamten Krieges eine beträchtliche Anzahl dieser Panzer, die von Skoda bereits vor 1939 geliefert worden waren. Ungarn erwarb 1940 eine Lizenz für den Panzer und überarbeitete ihn vollständig, woraus der mittlere Turan-Kampfpanzer entstand. Hier zur ungarischen Modifikation Turan-Panzer. Benutzer: Tschechoslowakei, Deutschland, Bulgarien, Rumänien, Slowakei. Animation 3d-Modell Panzerkampfwagen 35(t): Geschichte PzKpfw 38(t) Der Panzer 38(t) war tatsächlich der tschechische LT vz 38, der für die Wehrmacht nach der Annexion der tschechoslowakischen Provinzen Böhmen und Mähren im März 1939 gebaut wurde. Im Jahr 1937 verschlechterten sich die internationalen Beziehungen rapide und so forderte die tschechische Armee einen neuen leichten Panzer. Nach den Problemen mit dem vorherigen LT vz 35 bestand die Armee auf ausreichende Tests mit dem neuen Panzer, damit sich derartiges nicht wiederholen würde. Die Firma Skoda trat mit seinen S-II-a und S-II-b an, während CKD den LT zv 35 mit dem Motor und der Kraftübertragung des TNH-Panzers, den LTL, den bereits für den Export in Produktion befindlichen TNH P-S und einen neuen mittleren Panzer mit der Bezeichnung V-8-H vorführte. Während der umfangreichen Tests wurde der TNH P-S als der beste Entwurf befunden und am 1. Juli 1938 als der neue leichte Standard-Panzer der tschechischen Armee unter der Bezeichnung LT vz 38 übernommen. Bis zum Zeitpunkt der deutschen Besetzung der Tschechoslowakei im März 1939 war jedoch noch keiner der neuen Panzer fertiggestellt worden. Aber das Fahrzeug wurde für das deutsche Heer von 1939 bis 1942 im umbenannten Werk Praga gebaut und mehr als 1.400 wurden unter der Bezeichnung Panzerkampfwagen 38(t) eingesetzt. Dabei steht das Kürzel ‘(t)’ für ‘tschechisch’ und 38 für das Modelljahr 1938. Für die Wehrmacht war der PzKpfw 38(t) in den ersten Jahren zahlenmäßig enorm wichtig und geradezu unersetzlich. Beim Westfeldzug wurde der PzKpfw 38(t) von der 7. und 8. Panzer-Division verwendet und blieb bis in das Jahr 1941/1942 in dieser Rolle. Nachdem das Fahrzeug als Kampfpanzer nicht mehr mithalten konnte, entstanden aus dem Fahrgestell zahlreiche Selbstfahrlafetten für Artillerie, Pak und Flak. Als Pak-Selbstfahrlafette Marder III war es lange Zeit die effektivste deutsche Panzerabwehr und zuletzt entstand daraus wohl beste Jagdpanzer des Krieges, der Hetzer. Deutschland exportierte auch den PzKpfw 38(t) und 69 Fahrzeuge gingen an die Slowakei, 102 an Ungarn, 50 an Rumänien und 10 an Bulgarien. In Schweden wurde der Panzer unter Lizenz hergestellt. PzKpfw 38(t) Ausf.A 1937 als Prototyp bei CKD (Praga) bestellt, war der tschechische LT vz 38 der Gewinner von Vergleichstests aus dem Jahr 1938. Im Juli des gleichen Jahres wurden 150 dieser Panzer zur sofortigen Produktion für das tschechische Heer bestellt. Nach der Münchener Konferenz, in der ‘der Frieden in unserer Zeit’ verkündet wurde, wurde die Produktion des Panzers nicht mehr so eilig vorbereitet und bis März 1939, dem Zeitpunkt der Zerschlagung der Rest-Tschechei durch Hitler, war kein Panzer ausgeliefert. Die Ausf.A war äußerlich identisch zu der ursprünglich für die tschechische Armee bestellten Version. Die Fahrzeuge sind leicht erkennbar an der Gefechts-Antenne in Form eines Rohrs entlang der linken Seite des Panzers. Die Deutschen erhöhten die Besatzung um den Ladekanonier, um den Panzerkommandanten von dieser Aufgabe zu befreien. Dadurch musste der Vorrat an Munition um drei Behälter mit 18 Schuss reduziert werden. Nach der deutschen Besetzung wurde jedoch ein Auftrag erteilt, die 150 unfertigen Panzer als PzKpfw 38(t) Ausführung A für die deutsche Wehrmacht zu bauen. 59 Pzkpfw 38(t) Ausf.A wurden von mehr …

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Scroll to Top