Wehrpass


Wehrpass

Wehrpass

Weitere interessante Beiträge:
Im Blickpunkt:
  • Ein schönes Farbfoto eines T-34/85.

    Sowjetischer mittlerer Kampfpanzer T-34 Modell 1943, Modell 1944 und T-44 mit 85-mm-Kanonen. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. T-34 Modell 1944 (T-34/85) und T-44 Typ: Sowjetischer mittlerer Kampfpanzer. Hier zum Vorgängermodell T-34 Modell 1943 T-34/85 (Modell 1944) Geschichte Nachdem die Unfähigkeit des T-34 Model 1943 offensichtlich wurde, mit den neuen deutschen Panzertypen – wie dem Panther-Panzer und PzKpfw VI Tiger – fertig zu werden, war das NKTP gezwungen, dieser Tatsache in das Auge zu sehen. Egal wie sehr auch die Panzerproduktion dadurch gestört werden würde, es mussten wesentliche Verbesserungen an den vorhandenen russischen Panzertypen vorgenommen werden. Auch das GKO griff ein, nachdem es von zahlreichen Beschwerden von Fronteinheiten überschwemmt worden war, dass ein ‘längerer Arm’ benötigt wurde, um die deutschen Panzer zu erreichen und erfolgreich zu bekämpfen. Vier Entwicklungsteams von Kanonen wurden aufgefordert, ein Sofort-Programm zur stärkeren Bewaffnung des T-34 zu starten. Die Teams von Grabin und Petrow arbeiteten bereits an 85-mm-Kanonen, als Grabins Büro vom 23 Jahre alten A. Savin übernommen wurde, als dessen bisheriger Chef zum Zentralen Artillerie-Entwicklungsbüro (TsAKB) nach Moskau versetzt wurde. Zudem begann noch das Team von Siderenko mit den Arbeiten an ihrer 85-mm-Kanone S-18. Die neuen Kanonen wurden auf dem Testgelände von Gorokhovieskiy außerhalb von Gorki erprobt und Grabins ZiS-53 wurde zum Sieger erklärt. Leider vertrug sich aber der neue Panzerturm, welcher von V. Kerichew bei Krasnoye Sormovo in Gorki entwickelt worden war, nicht mit der neuen Kanone. Offenbar hatte dieser nämlich den Turm um Petrovs D-5-Kanone herum entwickelt, welche früher zur Verfügung gestanden hatte und sich bereits für den Jagdpanzer SU-85 in Produktion befand. Zwei unbewaffnete T-34/85 waren bis zum 15. Dezember 1943 fertiggestellt worden und das GKO genehmigte den neuen Typ für den sofortigen Bau und Einsatz trotz dieser Probleme. Um weitere Verzögerungen zu vermeiden, befahl das NKTP den T-34/85 vorübergehend mit der D-5T-Kanone zu bauen, bis Savin einen neuen Panzerturm für Grabins neue und modifizierte ZiS-53-Kanonen sowie weiteren Verbesserungen entworfen hatte. Diese vorläufige Zwischenlösung, der T-34/85 Modell 1943 mit der D-5T-Kanone, ging noch im Dezember 1943 bei Zavod Nr. 112 in Krasnoye Sormovo in Produktion. Die Freigabe für die Serienproduktion erfpgte am 15. Dezember 1943 und bis zum Ende des Jahres waren bereits 293 fertiggestellt worden. Im Jahr 1944 folgten weitere 11.000 T-34/85 des Modell 1943 und vor allem Modell 1944.   Die zwischenzeitlich modifizierte, neue Kanone wurde ZIS-S-53 genannt, um Savins Einfluss auf den Entwurf zu würdigen und ersetzte im Frühjahr 1944, zusammen mit dem neuen Turm, den bisherigen mit der D-5T-Kanone. Dieser Panzer war nun der T-34/85 Modell 1944. Der T-34/85 Modell 1943 und 1944 unterschieden sich in vielerlei Hinsicht. Der augenscheinlichste Unterschied war der Geschützmantel, doch beim Modell 1944 war auch die Kommandantenkuppel nach hinten versetzt, um den Kanonier mehr Platz zu geben und ein Funkgerät in der Nähe des Kommandanten unterzubringen. Der T-34-85 bedeutete nicht nur einen wichtigen Schritt vorwärts bezüglich einer höheren Feuerkraft, sondern endlich wurde auch der Drei-Mann-Turm (Kommandant, Kanonier und Ladeschützen) mit vollständigen visuellen Beobachtungsmöglichkeiten und Funkgeräten für den Panzerkommandanten eingeführt, was bei den deutschen Panzerkampfwagen schon lange üblich war und ein wichtiger Teil ihrer bisherigen, taktischen Überlegenheit bildete. Die Produktion des T-34-85 ersetzte nicht sogleich den gesamten Bau des T-34 Modell 1943 mit der 76-mm-Kanone in allen Panzerfabriken, machte aber trotzdem den Großteil der russischen Panzerproduktion im Jahr 1944 aus. Zu Anfang wurde der neue T-34 von den Deutschen irrtümlich als T-43 identifiziert, über den es einige Meldungen gab und der über einen besseren Panzerschutz verfügen sollte. Im Oktober 1943 entschied das NKTP auch endgültig die Produktion von leichten Panzern zu beenden, nachdem nur 120 T-80 ausgeliefert worden waren. Zu diesem Zeitpunkt des Krieges waren die sowjetischen leichten Panzer praktisch unbrauchbar gegen deutsche Panzer und die benötigten Mengen an Aufklärungspanzern und leichten Unterstützungspanzer für die Infanterie konnten von Lend-Lease-Modellen wie dem Stuart oder Valentine ausgefüllt werden. Einsatz Im Zusammenhang mit dieser Entscheidung wurden im November 1943 die sowjetischen Tank-Brigaden erneut reorganisiert, wobei alle leichten Panzer bei diesen gestrichen wurden und die neuen Brigaden nur noch aus dem T-34 Modell 1943 und T-34/85 bestanden. Die Mischung aus T-34 mit der 76-mm oder 85-mm-Kanone war willkürlich und nur davon abhängig, welcher Typ gerade zur Verfügung stand, obwohl Garde-Einheiten natürlich mit der besseren Ausrüstung ausgestattet wurden, wenn dies möglich war. Die leichten Panzer wurden den mechanisierte Artillerie-Einheiten und einigen anderen Formationen zur Aufklärung oder Verbindungsaufgaben beigegeben. Verfügbar in Abertausenden, übernahm der T-34 die Herrschaft über das Schlachtfeld, zwang die deutschen Truppen immer mehr Defensive und gewann schließlich die taktische und strategische Initiative im ‘Großen Vaterländischen Krieg’ für die Sowjetunion. Nach dem Krieg wurde der T-34/85 und seine Nachfolger noch lange weiter verwendet und war noch im Koreakrieg der wichtigste mittlere Kampfpanzer. Gleichzeitig wurde er noch bis in die Mitte der 1950er Jahre weitergebaut, bis er vom T-54 endgültig abgelöst wurde. Bei anderen Armeen stand er noch bis Mitte der 1960er Jahre im Dienst und tauchte in manchen Buschkriegen auch noch viel später auf. In Erinnerung wird der T-34/85 jedoch als der hervorragende Panzer bleiben, welcher den Zweiten Weltkrieg für die Rote Armee gewonnen hat. Nach der Einführung des T-34/85 war die Rote Armee seit Sommer 1944 so stark, dass sie für den Durchbruch durch die deutsche Verteidigungszone an der Front lediglich ihre Panzer- und mechanisierten Korps benötigte. Die frischen Panzerarmeen wurden erst bei einem Einbruch von etwa 25 bis 40 Kilometern Tiefe eingesetzt, sodass sie weit in das deutsche Hinterland eindringen konnten. Nach dem Durchbruch in die Tiefe des Raumes war ihre Aufgabe, die deutschen operativen Reserven zu zerschlagen und so keine Verteidigungslinien mehr im rückwärtigen Raum zuzulassen. Die sowjetischen Panzer griffen mit tief gestaffelter, danach folgender Infanterie an. Diese Angriffe erfolgten möglichst tief und starr in frontaler Richtung. Erst in der Nacht wurde angehalten, um möglichst viel Infanterie aufschließen zu lassen, die sich eingrub und das neu eroberte Gelände sicherte. Die Gegenangriffe deutscher Panzereinheiten wurden zumeist schon in schnellen Begegnungsschlachten abgewehrt. Durch den zunehmenden Einsatz von Panzernahbekämpfungsmitteln bei der deutschen Infanterie, wie Panzerschreck und Panzerfaust, brachten die sowjetischen Panzerbesatzungen Bretter oder Gitter behelfsmäßig an mehr …

  • Flugzeug fliegt über Admiral Hipper

    Schwere Kreuzer Hipper-Klasse: Admiral Hipper, Blücher, Prinz Eugen. Entwurf, Geschichte, Einsätze, Spezifikationen, Bilder und 3d-Modell der deutschen Kreuzer aus dem Zweiten Weltkrieg. Hipper-Klasse (3 Schiffe: Admiral Hipper, Blücher, Prinz Eugen) Typ: Schwerer Kreuzer. Geschichte: Der Versailler Vertrag verbot den Bau deutscher schwerer Kriegsschiffe. Jedoch wurde 1935 der deutsch-engli­sche Flottenvertrag ratifiziert, welcher es der Kriegsmarine erlaubte, bis zu 35 % der Tonnage der britischen Royal Navy in der entsprechenden Kriegsschiffs-Klasse zu bauen. Dadurch konnte das Deutsche Reich fünf Kreuzer entsprechend des Washingtoner Vertrags bauen. Diese wurden unter der Bezeichnung Hipper-Klasse von 1935 bis 1936 auf Kiel gelegt. Allerdings war die deutsche Kriegsmarine mehr an der Konstruktion kampfstarker Kriegsschiffe als an der Einhaltung irgendwelcher interna­tionaler Vertragsbestimmungen interessiert. Die vertragliche Grenze von 10.160 Tonnen wurde von den Schiffen der Hipper-Klasse jedenfalls deutlich überschritten. Gleichzeitig mit dem Entwurf der Bismarck-Klasse wurde 1934 auch mit dem der neuen schweren Kreuzern begonnen. Der etwas abenteuerliche Einsatzzweck der Hipper-Klasse war ursprünglich, die schweren Kreuzer der französischen Marine in Schach zu halten, um den Franzosen die Möglichkeit zu nehmen, Truppen und Nachschub über das Mittelmeer von Französisch-Nordwestafrika nach Südfrankreich zu transportieren. Admiral Hipper und Blü­cher, welche zuerst fertiggestellt wurden, hatten noch einen geraden Steven und den kap­penlosen Schornsteinen, wie er für deutsche Kriegsschiffe aus der Anfangszeit des Zweiten Weltkriegs typisch war. Beim dritten Schiff Prinz Eugen war der Steven verlängert und der Schorn­stein erhielt einen Aufsatz. Dies wurde auch nachträglich bei Admiral Hipper geändert, während Blü­cher vor ihrem geplanten Umbau beim Unternehmen Weserübung im Oslo-Fjord versenkt wurde. Zusätzlich gehörten zu den Umbaumaßnahmen zwei weitere Flak-Richtgeräte, welche zusätzlich an Bord kamen. Bei Prinz Eugen war dies alles von Anfang an berücksichtigt worden und sie hatte vier Flak-Richtgeräte, den Schornsteinaufsatz sowie ausladenden Vorsteven mit längerem Schiffsrumpf. Jedes Schiff der Klasse verfügte über Bug- und Seitenwülste, eine schlagkräftige Torpedobewaffnung und ein passives Bugsonar. Ihr Entwurf erfolgte, als die meisten anderen Marinen schon keine Kreuzer mehr mit einer Bewaffnung aus 20,3-cm-Geschützen konstruierten. Daher waren sie in vielen Bereichen besser als die meist vorhandenen Schiffe dieser Art und waren auch den älteren, entsprechend den Washingtoner Verträgen konstruierten, französischen Kreuzer überlegen. Allerdings mit der zwar kleineren, aber besser geschützten französischen Algerie wäre der Ausgang eines Gefechtes fraglich gewesen. Die Baltimore-Klasse der US-Marine, welche allerdings erst während des Zweiten Weltkrieges von 1941 bis 1943 auf Kiel gelegt wurde, hatte eine stärkere Bewaffnung, dickere Panzerung sowie ein zusätzliches Flugzeug bei etwa gleicher Wasserverdrängung und war damit eindeutig besser. Bei der Hipper-Klasse schränkte vor allem aber der relativ geringe Fahrbereich und die unzuverlässigen Maschinen ihre Verwendung als Handelszerstörer ein. Nur durch ein weit verzweigtes, schon vor Kriegsausbruch eingerichtetes Netz aus deutschen Versorgungsschiffen und Tankern, waren weiträumigere Operationen denkbar. Allerdings waren sie zu dieser Zeit durchaus kampfkräftige Schiffe, welche auch beim unabhängigen Einsatz eine starke Hauptartillerie zum Einsatz bringen konnten. Beim Unternehmen Rheinübung erzielte Prinz Eugen noch vor dem Schlachtschiff Bismarck Treffer auf dem britischen Schlachtkreuzer Hood. Dazu kam noch eine hervorragend geleitete Flugabwehr-Bewaffnung. Im Anschluss an den Hitler-Stalin-Pakt von 1939 beabsichtigte die deutsche Führung, die Prinz Eugen und die zwei noch nicht fertiggestellten schweren Kreuzer der Hipper-Klasse an die Rote Flotte abzugeben, um dafür im Austausch Rohstoffe und kriegswichtiges Material von der Sowjetunion zu erhalten. Letztlich wurde aber nur die am geringsten fertiggestellte Lützow nach Leningrad geschleppt, während Prinz Eugen ent­wurfsgemäß in Dienst gestellt wurde und Seydlitz zum Flugzeugträger umgebaut werden sollte. Admiral Hipper in der Barents-See Der schwere Kreuzer Admiral Hipper nahm an Operationen in der Barents-See und im Atlantik teil. Am 30. Dezember 1942 war das Schiff, zusammen mit dem ehemaligen Panzerschiff Deutschland und zwischenzeitlich als Schweren Kreuzer Lützow klassifiziert, an der Schlacht in der Barentssee beteiligt. Nachdem der Arktis-Konvoi PQ-17 vernichtet wurde und auch der nachfolgende Geleitzug PQ-18 schwere Verluste erlitten hatte, wurden die Konvois nach Nord-Russland für eine Weile ausgesetzt. Anschließend gab es eine neue Konvoi-Bezeichnung und Taktik, bei welcher der große Konvoi mit den Code-Buchstaben JW westlich von Norwegen in zwei Teile aufgespalten wurde, damit diese jeweils einfacher zu befehligen und zu verteidigen waren. Die Eskorte aus zusätzlich zwei britischen Kreuzern und zwei Zerstörern sicherte erst den Teilkonvoi JW-51A, welcher ohne Verluste durchkam und lief anschließend zu JW-51B zurück, welcher durch sechs Zerstörer eskortiert wurde. Zusätzlich zu diesen Eskorten stand noch eine Ferndeckung aus einem Schlachtschiff, einem Kreuzer und drei Zerstörern weiter westlich. Ein deutsches U-Boot entdeckte jedoch JW-51B und meldete die Position. Daraufhin wurden den schweren Kreuzern Admiral Hipper und Lützow mit je drei Zerstörern der Befehl zum Auslaufen aus dem Altafjord für den 30. Dezember 1942 um 18 Uhr gegeben. Admiral Hipper hatte den Auftrag, die Konvoi-Sicherung auszuschalten, während Lützow den Konvoi vernichten sollte. Admiral Hipper sichtete JW-51B am nächsten Morgen, wurde aber vom britischen Geleitschutz rechtzeitig entdeckt, welcher eine Nebelwand vor den Konvoi legte. Da fünf der sechs britischen Zerstörer angriffen, drehte der deutsche Kreuzer ab. Zwischenzeitlich liefen jedoch die drei deutschen Zerstörer auf den Konvoi zu, sodass zwei der britischen Zerstörer zu diesem zurückgeschickt wurden. Nun drehte auch Admiral Hipper wieder ein und beschädigte den britischen Zerstörer Onslow schwer, zog sich dann aber wieder zurück. Zwischenzeitlich hatte die britische Kreuzer-Sicherung das Gefecht bemerkt und lief darauf so schnell wie möglich zu. Aber zum gleichen Zeitpunkt erschien Lützow auf der anderen Seite des Konvois, wo sich keine britischen Zerstörer mehr befanden. Da Kapitän Stange auf der Lützow keine Ahnung hatte, wer da vor ihm war, drehte er wieder ab. Jetzt drehte Admiral Hipper noch einmal ein und versenkte den Zerstörer Achates, bevor sie wieder abdrehte. Dieses Manöver führte dazu, dass sie zwischen die herankommenden zwei britischen Kreuzer mit ihren zwei Zerstörern und die verbliebenen vier Zerstörer von JW-51B geriet. Admiral Hipper erhielt drei Treffer, bevor die drei deutschen Zerstörer den Abbruch erzwangen, von denen allerdings einer dabei versenkt wurde. Zwischenzeitlich eröffnete Lützow nun doch auf der anderen Seite das Feuer auf den Konvoi, aber durch die Nebelwand der Zerstörer gelang kein Treffer. Nach dem Gefechtsbeginn um 9:15 Uhr brachen die deutschen Schiffe den Kampf um 12:00 Uhr ab und liefen zu ihrer Basis zurück. Obwohl der deutsche Verband mehr …

  • 13. Waffen-SS-Division Handschar

    Befehlshaber, Aufstellung, Einsätze, Ende, Infanterie-Stärke und Panzerausstattung der Waffen-SS-Divisionen 13-19 (Handschar bis lettische Nr.2). Kommandeure, Infanterie- und Panzer-Stärke, Einsätze, besondere Hinweise und Ende. Waffen-SS-Divisionen 13-19 hier zu den Waffen-SS-Divisionen 5-12 So merkwürdig auch einige der auf dieser Seite aufgelisteten Waffen-SS-Divisionen auch waren, so darf jedoch nicht vergessen werden, dass die Elite-Panzer-Divisionen und Panzer-Grenadier-Divisionen der Waffen-SS Deutschlands effektivste Verbände in der letzten Phase des Zweiten Weltkrieges waren, welche einen Standard an Kampfkraft und Kampfleistungen setzten, der unübertroffen von jeder anderen Streitmacht irgendeiner Nation ist. 13. Waffen-Gebirgs-Division der SS Handschar (kroatische Nr.1) Befehlshaber: SS-Brigadeführer Sauberzwerig, SS-Brigadeführer Hampel. Aufstellung (als Division): Juli 1943 (einsatzbereit März 1944). Ende: Aufgelöst Oktober 1944 wegen zu vielen Desertionen im Angesicht der vorrückenden Roten Armee. Infanterie-Stärke: 2 Gebirgsjäger-Infanterie-Regimenter. Im Juli 1943 die kroatischen SS-Freiwilligen-Gebirgsjäger-Regimenter 1 und 2, ab Januar 1944 SS-Freiwilligen-Gebirgsjäger-Regimenter 27 und 28. Panzer-Ausstattung: keine. Einsätze: Aufgestellt im Frühjahr um einen Kader der SS-Division Prinz Eugen herum. Zuerst aus Freiwilligen, später auch Eingezogenen, aus der Gruppe der bosnischen Moslems gebildet. Dieses waren die traditionellen Feinde der christlichen Serben, aus denen die Masse von Titos Partisanen bestand. Der ursprüngliche Divisions-Name lautete ‘BH’, was für ‘Bosnien-Herzegowina’ stand. Von Juli 1943 bis Februar 1944 Grundausbildung und Training in Frankreich, wo es zu Meutereien und Übergriffen kommt. Die Einsätze gegen Partisanen beginnen im Frühjahr 1944 mit dem Divisions-Hauptquartier in Brcko, wobei es zu zahlreichen Gräueltaten kommt. Im Angesicht der vorrückenden Roten Armee kommt es zu zahlreichen Desertionen, sodass die Division im Oktober 1944 wieder aufgelöst wird. Der Kader aus ‘Volksdeutschen’ bildet die Regiments-Gruppe der 13. SS-Gebirgs-‘Handschar’ der Kampfgruppe Hanke. Kämpfe in Ungarn, südlich von Budapest, am Plattensee und an der Drau. Die Überlebenden gerieten im Mai 1945 in Österreich in britische Kriegsgefangenschaft. Individuelle Abzeichen: ‘Handschar’-Krummsäbel in Hand mit Hakenkreuz in der Ecke an den Kragenabzeichen. Abzeichen der Gebirgsjäger. 14. Waffen-Grenadier-Division der SS (galizische, später ukrainische Nr.1) Befehlshaber: SS-Brigadeführer Schimana, SS-Brigadeführer Freitag. Aufstellung (als Division): April 1943 (einsatzbereit Juni 1944). Ende: Kapitulierte gegenüber den Briten in der Steiermark, Mai 1945. Einige aus dem Kessel von Tarnopol (Juli 1944) entkommene Restteile kämpften sich im Winter 1946/47 von den Karpaten bis nach Bayern durch. Infanterie-Stärke: 3 Infanterie-Regimenter. Waffen-Grenadier-Regimentder der SS 29 (galizische Nr. 1), 30 (galizische Nr. 2), 31 (galizische Nr. 3). Panzer-Ausstattung: keine. Einsätze: Im April 1943 aus Ukrainern hinter der deutschen Front rekrutiert. Der Kader bestand aus ‘Volksdeutschen’. Massige freiwillige Meldungen, wovon etwa 30.000 angenommen werden. Der Titel ‘Galizisch’ war fiktiv, verursacht durch die politisch-rassistische Haarspalterei und wurde im November 1944 auf ‘Ukrainisch’ geändert. Grundausbildung in Deutschland und im Juni 1944 verlegt an die Ostfront. Bereits im Juli 1944 im Kessel bei Tarnow fast vernichtet, einige Überlebende erreichten die deutschen Linien. Anschließend in die Slowakei zur Erholung und Wiederauffüllung verlegt. Andere Versprengte hielten sich in den Karpaten bis Ende 1946 verborgen, bis sie sich im Winter 1946/47 bis zur amerikanischen Besatzungszone in Deutschland durchkämpften. Die Rumpfdivision sah nur noch wenige Kampfeinsätze nach der Kesselschlacht bei Tarnow und wurde auf kleiner Stärke in der Steiermark Anfang 1945 gehalten. Im April 1945 zur ‘Ukrainischen Nationalarmee’ überstellt und im Mai 1945 in britische Kriegsgefangenschaft bei Radstadt geraten. Ihre Überlebenden konnten die Repatriierung nach Russland vermeiden. Individuelle Abzeichen: Nach links gewandter Löwe am Kragenabzeichen. 15. Waffen-Grenadier-Division der SS Befehlshaber: SS-Brigadeführer Hansen, SS-Brigadeführer Graf von Pückler-Burghaus, SS-Oberführer Heilmann, SS-Oberführer von Oberwurzer, SS-Oberführer Ax, SS-Oberführer Burks. Aufstellung (als Division): Anfang 1944 zur Division aufgestockt. Ende: Teile kapitulierten gegenüber der Roten Armee bei Neu-Ruppin, Teile gegenüber der US Army an der Elbe. Infanterie-Stärke: 3 Infanterie-Regimenter, 1 Füsilier-Bataillon. Im Mai 1944 aus den Waffen-Grenadier-Regimentern der SS 32 (lettische Nr. 3), 33 (lettische Nr. 4), 34 (lettische Nr. 5), Füsilier-Bataillon 15. Panzer-Ausstattung: keine. Einsätze: Schon seit Juli 1941 bildeten Letten viele innere Sicherungseinheiten, sogenannte ‘Schuma-Bataillone’. Anfang 1943 wurden einige der Schuma-Bataillone in die Lettische SS-Freiwilligen-Legion übernommen. Diese wird später zur Lettischen SS-Freiwilligen-Brigade mit dem Kader aus der 2. SS-Infanterie-Brigade. Im November 1943 erstmals im Einsatz in der Frontlinie bei Newel. Anfang 1944 zur Division ausgebaut und im Einsatz an der Narwa im Sommer 1944. Ende 1944 zur Auffrischung aus der Front gezogen. Über Kurland nach Pommern verlegt und schwer mitgenommen bei Danzig Anfang 1945. Ein Teil kapitulierte gegenüber der Roten Armee bei Neu-Ruppin im Mai 1945, ein anderer Teil nach Abwehrkämpfen vor Berlin gegenüber der US-Armee in der Nähe der Elbe im April 1945. Beste Kampfleistung aller baltischen Verbände. Individuelle Abzeichen: Kragenabzeichen ursprünglich nur Schwarz, aber einige trugen SS-Runen. Später ein Sonnendurchbruch mit drei Sternen. 16. SS-Panzer-Grenadier-Division Reichsführer-SS Befehlshaber: SS-Brigadeführer Simon, SS-Oberführer Baum. Aufstellung (als Division): Seit Oktober 1943 zur Division ausgebaut (einsatzbereit Februar 1944). Ende: Zersprengte Einheiten kapitulierten gegenüber den Briten in Kärnten (Österreich). Infanterie-Stärke: 2 motorisierte Infanterie-Regimenter (jedes mit 3 Bataillonen). SS-Panzergrenadier-Regimenter 35 und 36, SS-Panzer-Abteilung 16. Panzer-Ausstattung 1 Panzer-Bataillon (mit 4 Kompanien PzKpfw IV und PzKpfw V Panther, jede mit 22 Panzern), 3 Batterien Sturmgeschütze mit je 10 StuG III, Panzerjäger-Zug mit 10 Jagdpanzer IV, von Dezember 1944 an 12 Flak-Panzer. Insgesamt 140 Panzer. Einsätze: Himmlers Begleit-Bataillons Kommandostab RF-SS wurde im Februar 1943 zur Sturmbrigade ‘Reichführer-SS’ erweitert. Im Sommer 1943 im Einsatz auf Korsika. Im Oktober 1943 in Slowenien und Österreich zur Division erweitert. Im Februar 1944 war das SS-Panzergrenadier-Regiment 35 und die Flak-Abteilung im Einsatz bei Anzio. Die anderen Teile der Division nahmen im März 1944 an der Besetzung von Ungarn teil. Im Mai 1944 wurde die Teile der Division bei Grossetto in West-Italien zusammengeführt. Rückzugskämpfe entlang der Küste über Livorno, Pisa, Carrara im August 1944. Im September 1944 im Einsatz gegen Partisanen, dabei mehrere schwere Gräueltaten. Bis Januar 1945 über Bologna und Forli und dann nach Ungarn verlegt. Im Einsatz am Plattensee im April 1945. Zersprengte Teileinheiten kapitulierten gegenüber britischen und amerikanischen Streitkräften bei Klagenfurt und Radstadt. Besonderes: Viel Ersatz durch ‘Volksdeutsche’ aus der Batscha (Ungarn, Slowenien) Individuelle Abzeichen: Armbinde mit dem Titel ‘Reichsführer-SS’. 17. SS-Panzer-Grenadier-Division Götz von Berlichingen Befehlshaber: SS-Brigadeführer Ostendorff (verwundet im Juni 1944), dann fünf stellvertretende Befehlshaber. Ostendorff kehrt im November 1944 zurück und bleibt im Kommando bis Februar 1945. Anschließend SS-Oberführer Bochmann. Aufstellung (als Division): Aufgestellt im November 1943 in Frankreich. mehr …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Scroll to Top