Verladung Pak 36 in Ju 52



Verladung Pak 36 in Ju 52

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Weitere interessante Beiträge:
Im Blickpunkt:
  • Flugzeug fliegt über Admiral Hipper

    Schwere Kreuzer Hipper-Klasse: Admiral Hipper, Blücher, Prinz Eugen. Entwurf, Geschichte, Einsätze, Spezifikationen, Bilder und 3d-Modell der deutschen Kreuzer aus dem Zweiten Weltkrieg. Hipper-Klasse (3 Schiffe: Admiral Hipper, Blücher, Prinz Eugen) Typ: Schwerer Kreuzer. Geschichte: Der Versailler Vertrag verbot den Bau deutscher schwerer Kriegsschiffe. Jedoch wurde 1935 der deutsch-engli­sche Flottenvertrag ratifiziert, welcher es der Kriegsmarine erlaubte, bis zu 35 % der Tonnage der britischen Royal Navy in der entsprechenden Kriegsschiffs-Klasse zu bauen. Dadurch konnte das Deutsche Reich fünf Kreuzer entsprechend des Washingtoner Vertrags bauen. Diese wurden unter der Bezeichnung Hipper-Klasse von 1935 bis 1936 auf Kiel gelegt. Allerdings war die deutsche Kriegsmarine mehr an der Konstruktion kampfstarker Kriegsschiffe als an der Einhaltung irgendwelcher interna­tionaler Vertragsbestimmungen interessiert. Die vertragliche Grenze von 10.160 Tonnen wurde von den Schiffen der Hipper-Klasse jedenfalls deutlich überschritten. Gleichzeitig mit dem Entwurf der Bismarck-Klasse wurde 1934 auch mit dem der neuen schweren Kreuzern begonnen. Der etwas abenteuerliche Einsatzzweck der Hipper-Klasse war ursprünglich, die schweren Kreuzer der französischen Marine in Schach zu halten, um den Franzosen die Möglichkeit zu nehmen, Truppen und Nachschub über das Mittelmeer von Französisch-Nordwestafrika nach Südfrankreich zu transportieren. Admiral Hipper und Blü­cher, welche zuerst fertiggestellt wurden, hatten noch einen geraden Steven und den kap­penlosen Schornsteinen, wie er für deutsche Kriegsschiffe aus der Anfangszeit des Zweiten Weltkriegs typisch war. Beim dritten Schiff Prinz Eugen war der Steven verlängert und der Schorn­stein erhielt einen Aufsatz. Dies wurde auch nachträglich bei Admiral Hipper geändert, während Blü­cher vor ihrem geplanten Umbau beim Unternehmen Weserübung im Oslo-Fjord versenkt wurde. Zusätzlich gehörten zu den Umbaumaßnahmen zwei weitere Flak-Richtgeräte, welche zusätzlich an Bord kamen. Bei Prinz Eugen war dies alles von Anfang an berücksichtigt worden und sie hatte vier Flak-Richtgeräte, den Schornsteinaufsatz sowie ausladenden Vorsteven mit längerem Schiffsrumpf. Jedes Schiff der Klasse verfügte über Bug- und Seitenwülste, eine schlagkräftige Torpedobewaffnung und ein passives Bugsonar. Ihr Entwurf erfolgte, als die meisten anderen Marinen schon keine Kreuzer mehr mit einer Bewaffnung aus 20,3-cm-Geschützen konstruierten. Daher waren sie in vielen Bereichen besser als die meist vorhandenen Schiffe dieser Art und waren auch den älteren, entsprechend den Washingtoner Verträgen konstruierten, französischen Kreuzer überlegen. Allerdings mit der zwar kleineren, aber besser geschützten französischen Algerie wäre der Ausgang eines Gefechtes fraglich gewesen. Die Baltimore-Klasse der US-Marine, welche allerdings erst während des Zweiten Weltkrieges von 1941 bis 1943 auf Kiel gelegt wurde, hatte eine stärkere Bewaffnung, dickere Panzerung sowie ein zusätzliches Flugzeug bei etwa gleicher Wasserverdrängung und war damit eindeutig besser. Bei der Hipper-Klasse schränkte vor allem aber der relativ geringe Fahrbereich und die unzuverlässigen Maschinen ihre Verwendung als Handelszerstörer ein. Nur durch ein weit verzweigtes, schon vor Kriegsausbruch eingerichtetes Netz aus deutschen Versorgungsschiffen und Tankern, waren weiträumigere Operationen denkbar. Allerdings waren sie zu dieser Zeit durchaus kampfkräftige Schiffe, welche auch beim unabhängigen Einsatz eine starke Hauptartillerie zum Einsatz bringen konnten. Beim Unternehmen Rheinübung erzielte Prinz Eugen noch vor dem Schlachtschiff Bismarck Treffer auf dem britischen Schlachtkreuzer Hood. Dazu kam noch eine hervorragend geleitete Flugabwehr-Bewaffnung. Im Anschluss an den Hitler-Stalin-Pakt von 1939 beabsichtigte die deutsche Führung, die Prinz Eugen und die zwei noch nicht fertiggestellten schweren Kreuzer der Hipper-Klasse an die Rote Flotte abzugeben, um dafür im Austausch Rohstoffe und kriegswichtiges Material von der Sowjetunion zu erhalten. Letztlich wurde aber nur die am geringsten fertiggestellte Lützow nach Leningrad geschleppt, während Prinz Eugen ent­wurfsgemäß in Dienst gestellt wurde und Seydlitz zum Flugzeugträger umgebaut werden sollte. Admiral Hipper in der Barents-See Der schwere Kreuzer Admiral Hipper nahm an Operationen in der Barents-See und im Atlantik teil. Am 30. Dezember 1942 war das Schiff, zusammen mit dem ehemaligen Panzerschiff Deutschland und zwischenzeitlich als Schweren Kreuzer Lützow klassifiziert, an der Schlacht in der Barentssee beteiligt. Nachdem der Arktis-Konvoi PQ-17 vernichtet wurde und auch der nachfolgende Geleitzug PQ-18 schwere Verluste erlitten hatte, wurden die Konvois nach Nord-Russland für eine Weile ausgesetzt. Anschließend gab es eine neue Konvoi-Bezeichnung und Taktik, bei welcher der große Konvoi mit den Code-Buchstaben JW westlich von Norwegen in zwei Teile aufgespalten wurde, damit diese jeweils einfacher zu befehligen und zu verteidigen waren. Die Eskorte aus zusätzlich zwei britischen Kreuzern und zwei Zerstörern sicherte erst den Teilkonvoi JW-51A, welcher ohne Verluste durchkam und lief anschließend zu JW-51B zurück, welcher durch sechs Zerstörer eskortiert wurde. Zusätzlich zu diesen Eskorten stand noch eine Ferndeckung aus einem Schlachtschiff, einem Kreuzer und drei Zerstörern weiter westlich. Ein deutsches U-Boot entdeckte jedoch JW-51B und meldete die Position. Daraufhin wurden den schweren Kreuzern Admiral Hipper und Lützow mit je drei Zerstörern der Befehl zum Auslaufen aus dem Altafjord für den 30. Dezember 1942 um 18 Uhr gegeben. Admiral Hipper hatte den Auftrag, die Konvoi-Sicherung auszuschalten, während Lützow den Konvoi vernichten sollte. Admiral Hipper sichtete JW-51B am nächsten Morgen, wurde aber vom britischen Geleitschutz rechtzeitig entdeckt, welcher eine Nebelwand vor den Konvoi legte. Da fünf der sechs britischen Zerstörer angriffen, drehte der deutsche Kreuzer ab. Zwischenzeitlich liefen jedoch die drei deutschen Zerstörer auf den Konvoi zu, sodass zwei der britischen Zerstörer zu diesem zurückgeschickt wurden. Nun drehte auch Admiral Hipper wieder ein und beschädigte den britischen Zerstörer Onslow schwer, zog sich dann aber wieder zurück. Zwischenzeitlich hatte die britische Kreuzer-Sicherung das Gefecht bemerkt und lief darauf so schnell wie möglich zu. Aber zum gleichen Zeitpunkt erschien Lützow auf der anderen Seite des Konvois, wo sich keine britischen Zerstörer mehr befanden. Da Kapitän Stange auf der Lützow keine Ahnung hatte, wer da vor ihm war, drehte er wieder ab. Jetzt drehte Admiral Hipper noch einmal ein und versenkte den Zerstörer Achates, bevor sie wieder abdrehte. Dieses Manöver führte dazu, dass sie zwischen die herankommenden zwei britischen Kreuzer mit ihren zwei Zerstörern und die verbliebenen vier Zerstörer von JW-51B geriet. Admiral Hipper erhielt drei Treffer, bevor die drei deutschen Zerstörer den Abbruch erzwangen, von denen allerdings einer dabei versenkt wurde. Zwischenzeitlich eröffnete Lützow nun doch auf der anderen Seite das Feuer auf den Konvoi, aber durch die Nebelwand der Zerstörer gelang kein Treffer. Nach dem Gefechtsbeginn um 9:15 Uhr brachen die deutschen Schiffe den Kampf um 12:00 Uhr ab und liefen zu ihrer Basis zurück. Obwohl der deutsche Verband mehr …

  • Britische Soldaten und ein Mark I-Panzer

    Englischer Tank Mk I, erster Panzer im Ersten Weltkrieg und der Geschichte. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Bilder und 3d-Modell. Tank Mark I Typ: schwerer Infanteriepanzer. Geschichte: Die Idee des gepanzerten ‘Landship’ (Landschiff) war im Bereich der Fiktion schon vor 1914 weit bekannt und Vorschläge zum Bau einer solchen Maschine wurde bei fast allen Streitkräften der Großmächte eingereicht, auch beim britischen Kriegsministerium. Keiner dieser Vorschläge wurde aufgegriffen, aus dem einfachen Grund, dass es offensichtlich keine Notwendigkeit für solch eine Maschine gab. Das änderte sich jedoch 1914. Einige weitblickende Soldaten und andere Personen erkannten, dass die an der Westfront eingetretenen Zustände nur durch einen Einsatz von mobilen, gepanzerten Maschinen überwunden werden könnten.   Einer dieser führenden Visionäre war Oberst E.D. Swinton, welcher seine einflussreiche Position dazu nutze, führende Regierungsbeamte an diesem Konzept zu interessieren. Dementsprechend wurde im Kriegsministerium ein Ausschuss eingerichtet, welcher einige Vorschläge untersuchen sollten, aber die Bemühungen führten zu keinem Ergebnis. Die Royal Navy wurde davon jedoch nicht abgeschreckt und nahm die Sache in die Hand, da sie mit ihrer Royal Navy Aír Service Panzerwagen-Staffel während des Jahres 1914 schon einige Erfahrungen in der gepanzerten Kriegsführung gesammelt hatte. Aus diesen Erfahrungen stammten eine Reihe von Vorschlägen, die das ‘Riesenrad’-Fahrzeug beinhalteten, welches mit seinen großen Rädern Schützengräben überqueren sollte. In diesem Moment wurde Winston Churchill mehr als nur interessiert und richtete den Ausschuss ein, welcher als Landship-Komitee bekannt wurde um Wege zur Überwindung der Schlachtfelder in Frankreich zu finden. Für den Bau der ‘Riesenrad’-Maschine wurde grünes Licht gegeben und die Aufmerksamkeit des Ausschusses wurde auf ein anderes Gerät gelenkt, das Pedrail, welches eine breite Kette benutze, worauf sich irgendeine Last oder Motor befand. Dieses Gerät wurde ebenfalls für Versuche bestellt und mehrere andere Maschinen der Raupenform wurden für Experimente angefordert. Es gab mehrere von diesen, wie den Killen-Strait-Traktor, einem Bullock-Creep-Grip-Traktor und einer eigentümlichen zu diesem Zweck gebauten Maschine, welche die Räder eines Daimler-Foster-Traktors hatte und als die Tritton-Grabenüberfahrt-Maschine bekannt wurde. Keine dieser Maschinen wurde für die Aufgaben als geeignet angesehen und das gleiche Urteil wurde für das Pedrail gefällt, da es ein viel zu umständliches Fahrzeug war, um einen unebenen Boden zu überqueren. Die Bullock-Traktoren schien mehr zu versprechen und zwei solcher Fahrzeuge wurden extra aus den USA bestellt. Da in erster Linie eine landwirtschaftliche Maschine, konnte der Bullock-Traktor als nicht geeignet eingestuft werden, aber seine Ketten boten eine Lösung an, wie ein Weg durch den Schlamm und Drahthindernisse gefunden werden könnte. Dementsprechend wurde William Tritton (welcher später aufgrund seiner Verdienste zum Ritter geschlagen wurde) von Foster in Loncoln darum gebeten, den Traktor umzugestalten. Es war der gleiche Mann, welcher an dem Entwurf der Tritton-Grabenüberfahrt-Maschine beteiligt gewesen war, nach dem der ‘Riesenrad’-Entwurf aufgegeben wurde. Tritton verwendete entsprechend Ketten und das Fahrwerk des Bullock-Traktors und baute die ‘Nr.1 Lincoln-Maschine’. Dieser Entwurf war weitaus vielversprechender, aber die Spur zu spitz und es gab ständig Ärger. Eine neue Spur und einige andere Verbesserungen wurde geführt, welche zu dem Fahrzeug führten, was später im Dezember 1915 als ‘Little Willie’ bekannt wurde. ‘Little Willie’ war der erste ‘Tank’, auch wenn zu diesem Zeitpunkt der Begriff noch nicht geprägt worden war. Obwohl es so schien, als das die Anforderungen des Landship-Ausschusses erfüllt worden wären, war ‘Little Willie’ war noch zu instabil und hatte praktisch keine Fähigkeiten, Hindernisse zu überqueren. Als Folge davon kam Leutnant Wilson, der mit Tritton auf Geheiß des Landship-Ausschusses an dem Projekt gearbeitet hatte, auf den Gedanken, die Ketten des Tanks erheblich zu vergrößern, sodass sie praktisch um eine Rautenform herum liefen, was zum Markenzeichen der im 1. Weltkrieg eingesetzten britischen Panzer werden sollte. Das kastenartige Gehäuse von ‘Little Willie’ wurde dementsprechend verändert, um die neuen Ketten herum anzubringen und die Maschine wurde zu ‘Mother’ (Mutter). Durch ‘Mother’ wurde das Kriegsministerium wieder plötzlich interessiert und nach einer Demonstration in Hatfield Park im Januar 1916 wurde der Entwurf genehmigt. Der Landship-Ausschuss wurde daraufhin umorganisiert und wurde zum Tank-Produktions-Ausschuss, in dem Bemühen durch den Decknamen ‘Tank’ (Wasserbehälter) als ‘Wasser-Transportfahrzeug’ die wahre Rolle der neuen Maschine zu verschleiern. Dadurch wurde das Wort ‘Tank’ im englischen bis heute zur allgemein üblichen Bezeichnung von Panzerfahrzeugen. ‘Mother’ wurde zum Prototypen für die Fahrzeuge, welche anschließend zum ‘Tank Mark I’ wurden. Eine Bestellung von 100 Stück wurde im Februar 1916 ausgegeben und der Panzer oder ‘Tank’ war geboren. Der Tank Mark I war das Produktions- und Einsatz-Modell des Prototyp-Fahrzeug ‘Mother’, welches ja letztlich das Ergebnis einer Reihe von Entwicklungsmodellen, die ursprünglich auf die Verwendung eines Traktorenfahrwerks von Holt beruhten, war. Als ‘Mother’ hergestellt war, war der ursprüngliche Holt-Entwurf so überarbeitet worden, dass er erstaunliche Grabenüberschreitfähigkeiten erzielt, welche das ursprüngliche Holt-Konzept niemals erreicht hätte. Leutnant W.G. Wilson war der Hauptbeteiligte für die endgültige Gestaltung von ‘Mother’ nach umfangreichen experimentelle Arbeiten und Tätigkeiten im Ausschuss und der mit seiner Idee von den großen, umlaufenden Ketten für die charakteristische Form der britischen Tanks im 1. Weltkrieg verantwortlich war. ‘Mother’ wurde im Januar und Februar 1916 erstmals vorgeführt und bald darauf folgte die erste Bestellung von Produktionsfahrzeugen. Eine eigenständige Waffengattung wurde im März 1916 gegründet, um das neue Fahrzeug einzusetzen. Die Bezeichnung ‘Tank’ wurde nur als Tarnname verwendet, aber der Begriff prägte sich so sehr ein, dass er immer noch im englischen Sprachraum für den Panzer verwendet wird. Die ersten Serienfahrzeuge wurden der Schweren Abteilung des Maschinengewehr-Korps Mitte 1916 zugeteilt, welches damit begann, die ersten Mannschaften dafür bereitzustellen und auszubilden. Der Tank Mark I war ein großes und schweres Biest, welches durch einen einzelnen Daimer-105-PS-Benzinmotor angetrieben wurde, welcher sich in einer gepanzerten Kiste zwischen den beiden großen, rautenförmigen und durchgehenden Kettenlaufwerken befand. Ursprünglich war vorgesehen gewesen, einen Turm auf der Oberseite des Fahrzeuges zu installieren, aber dieser hätte die gesamte Konstruktion instabil gemacht, und so wurde stattdessen die Hauptbewaffnung aus zwei 6-Pfünder-Kanonen (57 mm) in Erkern an jeder Seite eingebaut. Jeder Erker hatte zudem ein einzelnes Lewis- oder Hotchkiss-Maschinengewehr und eine dritte derartige Waffe wurde als zusätzliche Verteidigung eingebaut. Die 6-Pfünder-Geschütze waren ehemalige Waffen der Marine, da die Armee auf Anfrage keine Kanonen zur Verfügung stellte. Der Tank Mark I wurde durch Panzerplatten geschützt, mehr …

  • M4A1(76mm) Sherman im Panzermuseum Munster.

    Späte M4 Sherman Panzer mit verbesserter Bewaffnung, Schutz, Zusatzpanzerung und Kettenlaufwerken. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. M4 (76mm), (105mm), HVSS, A3E2 Jumbo und Calliope Sherman. Typ: amerikanischer mittlerer Kampfpanzer. hier zum Vorgänger, dem Standard-Sherman (Teil I) Geschichte: Einsatzerfahrungen mit dem M4 Sherman Panzer führten zu zahlreichen Entwurfsverbesserungen, welche von der Panzertruppe vorgeschlagen wurden und vom US-Rüstungsministerium in die Serienfahrzeuge übernommen wurden. Dazu zählte vor allem die Notwendigkeit einer stärkeren Bewaffnung und ein besserer Schutz. Sherman Panzer mit 76-mm-Kanone: Um die Feuerkraft zu erhöhen wurden vom Ordnance Department seit Juli 1942 die 76-mm-Geschütze M1 und M1A1 entwickelt. Tests zeigten, dass der vorhandene Turm der M4-Serie zu klein war, um die längere Kanone unterzubringen und so wurde der Turm des mittleren T20/T23-Panzers (nur Prototypen gebaut) verwendet und entsprechend geändert. Die 76-mm-Kanone wurde von Februar 1944 serienmäßig verwendet und auf allen Fertigungslinien eingebaut. Die so ausgerüsteten Kampfpanzer standen damit rechtzeitig für die Invasion in der Normandie und die anschließenden Kämpfe in Nordwest-Europa zur Verfügung. Das Suffix ‘(76mm)’ bezeichnete Fahrzeuge welche mit dieser Waffe ausgerüstet waren. Eine modifizierte M1A1C oder M1A2-Kanone mit Mündungsbremse wurde später noch eingeführt. Sherman Panzer mit besserem Schutz: Brandgefahr bei Treffern in den Motor, Munitionsbehälter oder Treibstofftanks waren die größten Mängel der M4-Serie aufgrund der relativ dünnen Panzerung. Zweckdienliche Maßnahmen dagegen waren das zusätzliche Anbringen von zusätzlichen Panzerplatten an den Rumpfseiten bei den Munitionsbehältern und Treibstofftanks sowie weitere Zusatzpanzerungen vorne auf dem Rumpf und manchmal auch an der Vorderseite des Turms. Bei der Fronttruppe wurden in den Werkstätten oft noch Sandsäcke vorne auf dem Rumpf angebracht und Ersatz-Bodenplatten an den gefährdeten Stellen angeschweißt. In manchen Fällen kam es sogar vor, dass große Panzerplatten oder sogar Beton auf der Vorderfront angebracht wurden. Hauptsächliche Entwurfsänderung um dieses Problem zu beheben war die Einführung eines ‘nassen Lagerraum’ (mit Wasser-mantelung und Glycerin-geschützt) für Munition der späten mit der 75-mm-Kanone und alle mit der 76-mm-Kanone bewaffneten Panzer. Panzer, welche mit der Haubitze bewaffnet waren, hatten zudem noch interne Panzerplatten um die Munition herum. Sherman Panzer mit verbesserter Aufhängung der Ketten: Die Einführung der schwereren Kanone und andere Verbesserungen erhöhten das Gesamtgewicht des Fahrzeuges mit negativen Auswirkungen auf das Fahrverhalten. Im Jahr 1943 wurde daher die neue 58,42 cm breite T80-Kette mit Mittellinienführungen entwickelt. Zu selben Zeit wurde eine ebenfalls neue horizontale Spiralfederung – genannt HVSS – entworfen, welche den vertikalen Typ ersetzte. Drehgestelle wurden den neuen Größen angepasst, aber es gab vier Räder für jedes und die horizontalen Federn waren stabiler als die alten, vertikalen Exemplare. Die Rücklaufrollen wurden nun an die Seiten der Wanne montiert. Das HVSS-System war so konstruiert worden, dass jedes einzelne Rad ersetzt werden konnte, ohne dass das gesamte Drehgestell demontiert werden musste. HVSS wurde von Mitte 1944 eingeführt und damit ausgerüstete Fahrzeuge hatten Kettenabdeckungen wegen der vergrößerten Breite der Kette an der Seite der Wanne. Bei den ursprünglichen Ketten für die M4-Sherman-Panzer waren Gummiblöcke eingebaut gewesen, aber um den Mangel an Gummi zu überwinden, mussten Stahlketten entwickelt werden. Davon gab es zwei verschiedene Muster und sie waren alle zusammen mit den Gummiketten austauschbar und alle drei Typen konnten gleichzeitig an einem Sherman-Panzer gesehen werden. Um die Fahrt in schlammigen Gelände zu verbessern, konnten Verlängerungen an den äußeren Enden der frühen Ketten angebracht werden, um diese breiter zu machen. Mit den neuen T80-Ketten wurden keine Verlängerungen ausgegeben, obwohl sie später noch entwickelt wurden. Sherman-Panzer mit 105-mm-Haubitze: Für die Nahunterstützungsrolle wurde eine 105-mm-Haubitze in Betracht gezogen und zwei M4A4 wurden im November 1942 umgebaut, um damit bewaffnet zu werden. Diese wurden als Standardproduktionsmodelle 1943 aufgenommen. Weitere Verbesserungen am Sherman-Panzer waren neben dem neuen Laufwerk eine bessere elektronische Verkabelung und andere Detailänderungen am Innenraum. Dazu kam eine neue Wanne mit 47°-Winkel vorn, um die Produktion zu vereinfachen und auch einen besseren Schutz zu erreichen, sowie größere Einstiegsluken für Fahrer und Beifahrer, eine Luke für den Ladeschützen und den Einbau eines Sichtgerät in der Kommandanten-Kuppel anstatt des ursprünglichen rotierenden Lukenrings. Serienmodelle verbesserter Sherman-Panzer M4 (105mm): Wie der M4 Sherman, aber mit der neuen 105-mm-Haubitze für die Nahunterstützung. 800 wurden im Detroit Arsenal von Februar bis September 1943 hergestellt. M4 (105mm) HVSS: Wie der M4 (105mm), aber mit besserem Schutz, Ketten-Aufhängung und den zuvor beschriebenen, weiteren Verbesserungen. 841 wurden im Detroit Arsenal von September 1944 bis März 1945 gebaut. M4A1 (76mm): Wie der Standard-M4A1, aber mit 76-mm-Kanone, verbessertem Schutz und weiteren Verbesserungen sowie später auch neuer Ketten-Aufhängung. 3.396 wurden von Pressed Steel von Januar 1944 bis Juni 1945 gebaut. M4A2 (76mm): Wie der Standard-M4A2, aber mit 76-mm-Kanone, verbessertem Schutz und weiteren Verbesserungen sowie später auch neuer Ketten-Aufhängung. Gebaut von Grand Blanc mit 1.594 Stück von Juni bis Dezember 1944 und 21 von Pressed Steel im Mai und Juni 1945. Gesamtzahl somit 1.615 Stück. M4A3 (76mm): Wie der Standard-M4A3, aber mit 76-mm-Kanone, verbessertem Schutz und weiteren Verbesserungen. Gebaut im Detroit Arsenal von Februar bis Juli 1944 mit 1.400 Stück und von Grand Blanc von September bis Dezember 1944 mit 525 Stück. Gesamtzahl somit 1.925 Stück. M4A3 (76mm) HVSS: Wie der Standard-M4A3, aber mit 76-mm-Kanone, verbessertem Schutz, neuer Ketten-Aufhängung und den weiteren Verbesserungen. 1.445 vom Detroit Arsenal von August bis Dezember 1944 produziert. M4A3 (105mm): Wie der Standard-M4A3, aber mit 105-mm-Haubitze, verbessertem Schutz und weiteren Verbesserungen. 500 Stück im Detroit Arsenal von April bis August 1944 gebaut. M4A3 (105mm) HVSS: Wie der Standard-M4A3, aber mit 105-mm-Haubitze, verbessertem Schutz, neuer Ketten-Aufhängung und den weiteren Verbesserungen. 2.539 Stück im Detroit Arsenal von August 1944 bis Mai 1945 gebaut. M4A3E2 Assault Tank: Dies war ein Kompromiss-Entwurf, welcher Anfang 1944 für den europäischen Kriegsschauplatz als vorgesehener schwerer Panzer zur Infanterieunterstützung angenommen wurde, als es klar war, dass der eigentlich schwere Panzer T26E1 nicht vor Anfang 1945 einsatzbereit sein würde. Da die US Army keinen anderen schweren Panzer in Dienst hatte, wurde beschlossen, den M4A3 für den Einsatz als schweren Panzer zu modifizieren. Zusätzliche Panzerung wurde an alle Oberflächen der Hülle angebracht, wodurch eine maximale Panzerung von 100 mm entstand. Ein neuer, schwerer Turm mit einer Frontalpanzerung von 150 mm wurde entworfen, aber die 75-mm-Kanone trotzdem beibehalten. Das Gesamtgewicht des mehr …

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