Akagi 1941 auf See


Akagi 1941 auf See

Akagi 1941 auf See

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Im Blickpunkt:
  • Jagdpanzer Elefant

    Schwerer Jagdpanzer Elefant oder Ferdinand, Sturmgeschütz mit 8,8 cm PaK43/2 (SdKfz 184). Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Sturmgeschütz mit 8,8 cm PaK43/2 (SdKfz 184) Elefant, Ferdinand Typ: Schwerer Jagdpanzer. Geschichte Während der Entwicklung der zwei Modelle des Tiger-Panzer durch Porsche und Henschel hatte Hitler erregt einen Turmentwurf gefordert, welcher große genug war, die 8,8 cm KwK L/17 einzubauen. Dies konnte nicht umgesetzt werden und so wurde am 22. September 1942 entschieden, ein Sturmgeschütz mit 200 mm Frontalpanzerung und der langen 8,8-cm-Kanone auf dem Fahrgestell des Tiger(P) umgehend zu entwickeln und ein Teil der Porsche-Tiger-Produktion wurde für dieses Fahrzeug abgezweigt. Porsche unterlag der Firma Henschel mit der Entwicklung seines zu komplizierten und fehleranfälligen Entwurfs des Tiger-Panzers. Professor Ferdinand Porsches Einfluss bei Hitler war aber groß, da dessen ausgefallene technische Ideen auf den Führer faszinierend wirkten. So kam es, dass auch Porsche im Auftrag von Hitler mit dem Bau der eigenen Fahrzeuge beginnen durfte, sodass dort 90 mehr oder weniger fertige Fahrgestelle vorhanden waren, die dann aber praktisch nicht verwendungsfähig waren. Nur zwei der Porsche-Tiger wurden vollständig fertiggestellt, litten aber unter der zu komplizierten Technik und wurden niemals Frontreif. Um die anderen Fahrgestelle nicht vollständig zu verschwenden, sollten aus diesen der schwere Jagdpanzer Elefant entstehen, indem die unzuverlässigen Porsche-Dieselmotoren mit bewährten Maybach-Vergasermotoren ersetzt wurden. Die neue 8,8-cm Pak43/2 Panzerabwehrkanone, welche aus der 8,8-cm Flak 18/37 entwickelt worden war, sollte als Bewaffnung dienen. Die Firma Alkett wurde ausersehen, diesen Jagdpanzer ‘Ferdinand’ (nach Professor Dr. Ferdinand Porsche, als Spottname bei der Truppe auf dessen unsäglichen Entwurf) zu entwerfen und zu bauen, während die Nibelungenwerke das vollständige Fahrgestell liefern sollten. Trotz eines Mangels an Teilen für die Kettenaufhängung und fehlenden Probeläufen, befahl Hitler am 6. Februar 1943, 90 Jagdpanzer Ferdinand so schnell wie möglich und unter allen Umständen für die Verwendung an der Front zu bauen. Dies führte dazu, dass die Nibelungenwerke statt Alkett das durch Hitler als Jagdpanzer ‘Elefant’ bezeichnete Fahrzeug komplett produzierten. Alle 90 Fahrzeuge waren bis Ende Mai 1943 fertig, um für die große Sommeroffensive in der Panzerschlacht von Kursk eingesetzt zu werden, zusammen mit den Tiger-Panzern und dem ebenfalls für diesen Termin vorgesehenen, neuen PzKpfw V Panther. Die Wanne des Jagdpanzer Elefant war diejenige vom Tiger(P), jedoch wurden zusätzliche 100mm-Panzerplatten auf die Vorderseite genietet, sowie ein Zusatzstück hinten, um den Überbau zu stützen und Ablasser für die Kühlluft des ganz hinten befindlichen Elektromotors zu montieren. Innerhalb des Überbaus befand sich die lange 8,8-cm-Kanone mit begrenztem Richtbereich. Der ursprünglich in der Mitte angelegte Kampfraum des Tiger(P) war nicht geeignet, die lange Kanone mit 50 Schuss Munition aufzunehmen. Deshalb musste der Panzer grundlegend verändert werden, wobei die beiden neuen Motoren in die Mitte verlegt wurden und der Kampfraum nach hinten kam und erst ganz hinten das Elektrogetriebe. Die Seiten des kastenförmigen Aufbaus wurden so gut wie möglich abgeschrägt und die Kanone ragte trotz allem immer noch 1,22 Meter vorne über. Eine Sekundärbewaffnung wurde erst Ende 1943 eingebaut, als die von der Front zurückgekehrten Fahrzeuge umgebaut wurden und ein Maschinengewehr im vorderen Rumpf erhielten. Der Überbau wurde zur gleichen Zeit verändert, um den Kommandanten mit einer Kuppel auszustatten. Auf diese Weise wurden 48 Jagdpanzer Elefant umgebaut und anschließend in Italien eingesetzt. Die Wanne war wie beim Tiger-Panzer oben flach und der Aufbau war sehr geräumig. Die Mannschaft stieg in den Jagdpanzer durch eine große, runde Luke auf der Rückseite ein. Sonst gab es praktisch kaum Öffnungen in der starken Panzerung und alle Stoßstellen überlappten und waren verschweißt. Stahlfelgen wurden für die Laufrollen des Kettenlaufwerks verwendet, was zu etwas Federung und einer ruhigen Fahrt führte. Deshalb waren Stützrollen nicht notwendig und das vordere Leitrad war etwas höher angebracht, damit das Fahrzeug besser über Hindernisse klettern konnte. Die beiden Maybach-Motoren gaben ihre Kraft an einen Siemens-Suchert-Dynamo weiter, der die beiden hinten liegenden Elektromotoren mit Strom versorgte, welche wiederum die Triebräder bewegten. Die Steuerung musste noch durch Hydraulikmotoren unterstützt werden, allerdings war keine Gangschaltung notwendig, was die Arbeit für den Fahrer einfacher machte. Einsatz Die Jagdpanzer Elefant wurden den Schweren Panzerjägerabteilungen 653 und 654 im April und Mai 1943 zugeteilt. Diese Einheiten kämpften bei Kursk während der kurzen deutschen Offensive und halfen später im Sommer und Herbst, Frontlücken an diesem Abschnitt der Ostfront zu stopfen. Dabei machte sich bemerkbar, dass der Elefant mit großer Eile in den Einsatz geschickt wurden, ehe noch vorhandene technische Probleme behoben waren und die Besatzungen genügend Zeit hatten, sich mit den Fahrzeugen ausreichend vertraut zu machen. Sobald die Elefant-Jagdpanzer in den Angriff zogen, blieben viele mit technischen Ausfällen liegen. Bei der Panzerschlacht von Kursk führten die zwei Panzerjäger-Abteilungen trotzdem den ersten Angriff erfolgreich an und durchbrachen die sowjetischen Verteidigungslinien. Obwohl die Fahrzeuge zwar mit der stärksten verfügbaren Kanone bewaffnet waren, hatten sie keine Selbstverteidigungswaffen erhalten. So konnte sowjetische Infanterie viele von ihnen in den rückwärtigen Linien außer Gefecht setzten, da sich ihre Besatzungen nicht verteidigen konnten. Der Vorteil der Jagdpanzer Elefant lag in seiner großen Kanone und dicken Panzerung, sodass er feindliche Panzer auf sehr große Entfernungen bekämpfen konnte, während er selbst unverwundbar gegen jeden Frontalbeschuss war. Doch dieser Vorteil war mit extrem hohen Bodendruck verbunden, sodass sich das Fahrzeug in schwierigem Gelände leicht festfuhr. Deshalb mussten vor dem Marsch oder Kampfeinsatz Straßen, Wege und Gelände genau erkundet werden. Wenn sie jedoch als ‘fahrbare Bunker’ in der Verteidigung eingesetzt wurden, waren sie erfolgreich. Die beiden Einheiten wurden Ende 1943 aus der Frontlinie gezogen, um die Fahrzeuge zu überholen. Anschließend wurde nur die 653. Panzerjäger-Abteilung mit den umgebauten Fahrzeugen wieder ausgestattet und eine getrennte Kompanie der 614. Panzerjäger-Abteilung zugeteilt. Der Panzerjäger Elefant konnte seinen schlechten Ruf aus dem katastrophalen Debüt bei Kursk aber nicht mehr beheben und die verbliebenen Fahrzeuge wurden 1944 in Italien verwendet. Der Mangel an Ersatzteilen, seine Größe, technische Unzuverlässigkeit und Unbeweglichkeit führte zu zahlreichen Ausfällen und einige wurden auch von alliierten Truppen erbeutet. Bergepanzer Tiger(P) Im September 1943 wurden drei Bergepanzer Tiger(P) aus dem Tiger(P)-Fahrgestell umgebaut und an die schwere Panzerabteilung 501 ausgegeben. Die Umrüstung wurde in ähnlicher Weise wie beim Ferdinand-Jagdpanzer durchgeführt. Die Motoren wurden in der mehr …

  • antikes Kriegsschiff

    Der Konflikt zwischen Rom und Karthago seit 264 v.Chr. bis zum Eingreifen des größten Feldherrn Hannibals im Zweiten Punischen Krieg. Die Punischen Kriege waren eine Epoche, als die wenige Jahrzehnte zuvor kaum bekannte Stadt Rom in Mittelitalien aufbrach, das wichtigste Weltreich der Geschichte zu gründen und bis zur Eroberung von Konstantinopel, der späteren Hauptstadt und heute Istanbul, am 29. Mai 1453 durch die Osmanen die heutigen sozialen, kulturellen und politischen Strukturen von Europa und daraus letztendlich einem Großteil der Erde zu bestimmen. Nach dem ersten ‘Welteroberer’, Alexander dem Großen, dessen überraschender und früher Tod etwa hundert Jahre vor dem Beginn der Punischen Kriege, das von ihm eroberte persische Großreich in Makedonien, Perganum, Seleukiden-Reich, Bithynien, Pontus, Armenien, Baktrien, Ägypten, die griechischen Stadtstaaten und eine Vielzahl kleinerer Reiche zerfallen ließ, die in blutigen Fehden eine Nachfolgeregelung erzwingen wollten, nutzte eine bis dahin kaum bekannte, kleine Stadt in Italien dazu, nahezu unbemerkt die griechischen und etruskischen Städte in Süd- und Mittelitalien zu unterwerfen. Ihre großen Erfolge verdankte die römische Armee, welche in ‘Legionen’ gegliedert war, ihrer Disziplin. Die Gallier zum Beispiel stürzten sich in wilden, ungeordneten Haufen in die Schlacht. Jeder kämpfte für sich allein, schwang seine Waffe und stieß dabei ein schauerliches Kriegsgeheul aus. Schon von diesem Geschrei ergriffen manche Gegner die Flucht. Ganz anders kämpften die Römer: Sie gingen in einer geschlossenen Schlachtordnung vor, der sogenannten ‘Phalanx’, die aus acht, zwölf oder gar fünfundzwanzig eng geschlossenen Reihen hintereinander bestand. Spieß reihte sich an Spieß – der Feind hatte kaum eine Chance zum Durchbruch. Im 3. Jahrhundert v.Chr. hatten die Römer sich eine neue Schlachtordnung erdacht, die in den nächsten Jahrhunderten jeden Gegner bezwang. Jetzt kämpften drei Phalangen, zu einer ‘Manipel’ zusammengeschlossen, hintereinander, an die Stelle des Spießes war der Wurfspeer (Pilum) getreten. Feinde, die den Geschosshagel dieser Speere überlebten, standen nun zumeist ohne den unbrauchbar gewordenen Schild den kurzen, tödlichen Schwertern gegenüber, mit denen das römische Fußvolk den Nahkampf führte. Aber keine Armee ist unschlagbar und auch die Römer mussten Anfangs einige blutige Niederlagen hinnehmen: 321 v.Chr. hungerten die Samniter, ein Bergvolk in Mittelitalien, zwei römische Legionen aus. Rund 40 Jahre später verloren die Römer wieder um zwei Schlachten: Bei Heracleia am Golf von Tarent (280 v.Chr) und bei Asculum (279 v.Chr) unterlagen sie dem Molosser-König Pyrrhos (‘Phyrus-Sieg’, noch heute ein Sprichwort), der mit 25.000 Mann und 20 Kriegselefanten nach Italien gekommen war. Doch Rom war immer ein ‘Stehaufmännchen’. Es rächte sich. 295 besiegte es die Samniter, 275 wurde Pyrrhos bei Benevent vernichtet. Eine siegreiche Schlacht bedeutete für die Römer im Gegensatz zu anderen Reichen oft mehr als ein militärischer Triumph. Aus geschlagenen Feinden wurden oft Verbündete, eroberte Gebiete wurden römische Kolonien. So wuchs das Reich, bis es schließlich fast ganz Italien umfasste. 275 v.Chr. reichte es von dem heutigen Seebad Rimini und Pisa bis hinunter an die Straße von Messina nach Sizilien. Hier standen die Römer zum ersten Mal dem Volk gegenüber, das ihr erbittertster und gefährlichster Feind werden sollte: DEN KARTHAGERN. Armeen der Punischen Kriege: Karthago, ein Stadtstaat in Nordafrika am Golf von Tunis, war älter als Rom. Es war im 9. Jahrhundert vor Christus von Phöniziern aus Tyros (Libanon, von Alexander dem Großen zerstört) gegründet worden; die Bewohner des Stadtstaates wurden von den Römern ‘Punier’ genannt. In mancher Hinsicht glichen Karthager den Römern: Auch sie waren stolz und angriffslustig und auch sie waren harte Arbeiter. Sie waren aber auch Seeleute. Als man glaubte, dass jeder sterben müsse, der an den Säulen des Herkules (Gibraltar) vorbeisegelte, wagten sich die Karthager bereits durch die Meerenge weit in den Atlantik bis zu den Azoren hinaus. Sie segelten an der afrikanischen Küste bis nach Guinea hinunter und sie kamen zum Warentausch regelmäßig nach England. Vermutlich wurde auch Grönland und Kanada erreicht. Die karthagischen Kaufleute waren reich. Sie wohnten in großen Häusern mit Badezimmern und Schwimmbädern, ihre Segelschiffe waren bis zu 36 Meter lang Wie die Römer hatten auch die Karthager den ungestümen Drang, ihr Reich auszudehnen. Da die Wüste jedoch unbewohnbar war, richteten sich die Eroberungsgelüste der Karthager nach Norden über das Meer. Als Rom den Südgipfel Italiens erreichte, beherrschten die Karthager bereits ein großes Reich, zu dem Sardinien, Korsika, die Balearen, Teile von Spanien und Sizilien gehörten. Früher, als beide Reich noch damit beschäftigt waren, ihre Gebiete auszudehnen, aber ihre Grenzen sich noch nicht berührten, waren sie Verbündete. Sie hatten mehrere Verträge abgeschlossen, den ersten bereits 508 vor Chr. Noch 279 v.Chr. hatten sie gemeinsam gegen Pyrrhos gekämpft. Aber 15 Jahre später waren sie Rivalen geworden. Der Krieg war unvermeidlich. Der erste von drei PUNISCHEN KRIEGEN in den folgenden 120 Jahren kam im Jahre 264 v.Chr.: Kriegsgrund war die Stadt Messina im Nordosten von Sizilien. Samnitische Soldaten hatten die Stadt besetzt und der König von Syrakus bat Rom und Karthago um Hilfe. Beide Reiche sagten zu. Als erste erschienen die Karthager und besetzten die Stadt. Dadurch fühlte Rom sich in seiner Ehre gekränkt. Der römische Befehlshaber bestand darauf, auch mit seinen Truppen in Messina einmarschieren zu dürfen. Als der karthagische Befehlshaber diesen Wunsch ablehnte, nahmen die Römer in gefangen und zwangen ihn, die Stadt zu räumen. So begann – wegen eines verhältnismäßig harmlosen Zwischenfalls – ein furchtbarer Krieg, der ‘Erste Punische Krieg’. Er dauerte 23 Jahre. Als er begann, hatten die Römer – im Gegensatz zu den Karthagern – weder eine Flotte noch seemännische Erfahrung. Ihre Stärke lag im Heer und die Flotte, die sie in aller Eile bauten, war die erste ihrer Geschichte.   Die Römer gewöhnten sich jedoch schnell an das neue Element, und es war für die Karthager ein furchtbarer Schock, als sie gleich die erste Seeschlacht gegen die neue römische Flotte verloren. Seeschlachten wurden von den Römern, im Gegensatz zu den bis dato bekannten Ramm-Manövern, nach den gleichen Regeln und Gesetzen wie Schlachten zu Lande, ihrer Stärke, geführt. Soldaten mussten die feindlichen Schiffe entern und die Entscheidung fiel dann im Kampf Mann gegen Mann. Dazu hatten sie die Enterbrücke erfunden, an deren Ende ein dicker Haken saß. Die Brücke wurde am Bug heruntergelassen und hakte sich mehr …

  • StG-44

    Deutsche Infanterie- und SS-Waffe vollautomatischer Karabiner Md.44 (StG-44) Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder, Video und 3d-Modell des Sturmgewehr 44. Sturmgewehr 44 (StG-44), Maschinenpistole 43 (MP 43) Typ: automatisches Gewehr Geschichte In den 1930er Jahren verbrachte die Wehrmacht einige Zeit damit, die grundlegenden Voraussetzungen für eine Infanteriegewehr zu beurteilen und kam zu dem Schluss, dass die traditionelle Gewehrpatrone wie beim Karabiner 98K unnötig groß und kräftig war. Die Analyse offenbarte, dass die überwiegende Mehrheit der Infanteriegefechte nur über kurze Entfernungen geführt wurden. Nachdem die deutsche Wehrmacht festgestellt hatte, wie erfolgreich das amerikanische Garand-Gewehr und wie überlegen selbst noch das alles andere als problemlos funktionierende russische Tokarew-Gewehr dem nicht-automatischen Gewehr war, beschloss das Heereswaffenamt gleichzuziehen. Als Ergebnis begann die Arbeit der Deutschen Waffen- und Munitionsfabrik an der Entwicklung einer kurzen 7-mm-Patrone. Obwohl diese Patrone gute Resultate versprach, wurde die Entwicklung schließlich zugunsten einer von Plote in Magdeburg entworfenen, verkürzten 7,92-mm-Standardpatrone gestoppt. Da dies das schon verwendete Standardkaliber war und eine verkürzte Ausführung der normalen Patronenhülse die Herstellung vereinfachen würde, da der Großteil der Produktion auf den bereits vorhandenen Maschinen erfolgen könnte, lagen die Vorteile auf der Hand. Waren Patronen kürzer, konnten der Mechanismus und somit das ganze Gewehr leichter und kleiner gebaut werden. Hinzu kam außerdem, dass der Rückstoß der kleinen Patrone geringer sein würde, was wiederum in Ersparnissen an Gewicht und Länge resultierte. War die Munition kleiner, so wog sie weniger und der Soldat konnte mehr mit sich führen. Nachdem der Entwurf der Patrone entschieden worden war, wurden Verträge mit Carl Walther und Haenel für die Produktion von geeigneten Gewehren abgeschlossen. Die daraus hervorgegangenen Waffen wurden als Maschinenkarabiner 42 bezeichnet, und zwar MkB42(H) und MkB42(W). Der Walther-Entwurf verwendete einen ringförmigen Gaskolben um den Lauf herum, um die Kippschraube zu betätigen, während der Haenel-Entwurf einen herkömmlichen Gaszylinder und Kolben unter dem Lauf montiert hatte und ebenfalls mit einer Kippschraube arbeitete. hier zu Selbstladegewehren 41 und 43 und den ersten vollautomatischen Karabiner Über 4.000 Stück des Walther- und 8.000 des Haenel-Modells wurden 1942/43 an ausgewählte Einheiten an der Ostfront zur Bewertung ausgegeben. Als Ergebnis davon wurde der Haenel-Entwurf für die weitere Entwicklung ausgewählt, insbesondere da dieser einfacher und besser für die Massenproduktion geeignet war. Der endgültige Entwurf wurde dann als Maschinenpistole 43 bezeichnet. Der Begriff ‘Maschinenpistole’ entstand nicht zum Zwecke der Geheimhaltung der neuen Infanteriewaffe, sondern wegen der Verhältnisse in Deutschland. Die Entwicklung begann eigentlich unter dem Namen ‘Maschinenkarabiner’ wie beim MkB42, aber trotz der günstigen Berichte von den Einsatzversuchen mit der neuen Waffe, lehnte Hitler diese ab. Er forderte eine größere Feuerreichweite der Infanteriewaffen und stützte diese Entscheidung auf seine angeblichen Erfahrungen aus dem 1. Weltkrieg und für die Kämpfe in Nordafrika, welche über weit offenes Gelände geführt werden. Darüber hinaus wurde die Waffe nach einer Erklärung vom Hauptdienstleiter Saur – dem Chef des Technischen Büro des Munitionsministeriums – mit der Begründung abgelehnt, dass zu diesem Zeitpunkt etwa 8 Milliarden Standardpatronen vom Kaliber 7,92 mm auf Lager waren und niemand die Verantwortung dafür übernehmen wollte, das diese nutzlos werden. Da es ab gesehenen von Scharfschützen aber tatsächlich äußerst selten vorkam, dass ein Infanterist über Entfernungen von mehr als 400 Metern schießen musste und dafür eine Patrone mit geringerer Leistung genügte, setzte das Heereswaffenamt aber trotzdem die Entwicklung fort. Die Waffe wurde als ‘Maschinenpistole 43’ bezeichnet und gegenüber Hitler wurde angegeben, dass es sich um eine Verbesserung der im Einsatz befindlichen Maschinenpistole MP 40 handelte, welche dieser sehr schätzte. Teil II vom StG 44: Einsatz, 3D-Modell, Bilder und Video   Spezifikationen Sturmgewehr 44 Spezifikationen: Einsatzstatistik: Teil II vom StG 44: Einsatz, 3D-Modell, Bilder und Video

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