‘Para’, die ehemalige amerikanische ‘Guest’ (DD-472),



'Para', die ehemalige amerikanische 'Guest' (DD-472),

‘Para’, die ehemalige amerikanische ‘Guest’ (DD-472),

Weitere interessante Beiträge:
Im Blickpunkt:
  • Deutsche Infanterie Strassenkampf

    Organisation der Formationen und Verbände der deutschen Wehrmacht vom Polenfeldzug 1939 bis zum Unternehmen Barbarossa 1941. Im März 1939 wurde zur Operationskontrolle der deutschen Streitkräfte das Oberkommando der Wehrmacht – oder kurz OKW – gegründet, dessen Chef Generaloberst Keitel war. Das Heer wurde vom Oberkommando des Heeres – kurz OKH – mit seinem Generalstab geführt. Oberbefehlshaber der Wehrmacht, also aller deutschen Streitkräfte, war Adolf Hitler. Spitzen-Organisation Das Deutsche Reich war 1939 in dreizehn geografische Wehrkreise eingeteilt, wovon jeder die Mannschaften für eine Anzahl von Divisionen und die Heimatstandorte der Regimenter stellte. Zum Zeitpunkt der Mobilisation am 26. August 1939 verfügte das deutsche Heer über 51 Divisionen: 35 Infanterie-Divisionen, 4 motorisierte Infanterie-Divisionen, 5 Panzer-Divisionen und eine Panzer-Brigade, 4 Leichte Divisionen und 3 Gebirgs-Divisionen. Siehe auch: Wehrmacht Kriegsgliederung Polen-Feldzug 1939. Nach der Mobilisation wurde dieses Friedensheer durch 16 Reserve-, 21 Landwehr- und 14 Ergänzungsdivisionen verstärkt. Zudem wurde bis zum Westfeldzug im Mai 1940 die Anzahl der Panzer-Divisionen auf 10 verdoppelt, vor allem, indem eine Reihe der Leichten Divisionen umgewandelt wurden. Die wichtigsten Formationen in der deutschen Armee war die Division, welche aus einem der fünf Grundtypen bestand: Infanterie-, motorisierte Infanterie-, Panzer-, Leichte oder Gebirgs-Divisionen. Die Infanterie-Divisionen Infanterie-Divisionen wurden in Wellen aufgestellt und die Divisionen jeder Welle variierten in Bezug auf Größe, Organisation und Ausrüstung, was von der Verfügbarkeit an Menschen und Material und ihrer geplanten Verwendung im Feld abhängig war.   Die 35 Divisionen, welche als Teil der ursprünglichen Welle aufgestellt wurden, hatten noch eine Gesamtstärke von fast 18.000 Mann, während die der nachfolgenden Welle etwa 15.000 Mann stark waren. Die mit der dritten und vierten Welle aufgestellten Divisionen hatten deutlich weniger Artillerieunterstützung als die vorausgegangenen Formationen. Eine Infanterie-Division bestand aus drei Infanterie-Regimenter (jeweils ca. 3.000 Mann) und einem Artillerie-Regiment, sowie unterstützenden Divisionseinheiten, wie die Panzerabwehr-, Nachrichten- und Aufklärungs-Abteilung, sowie Ambulanz- und Versorgungsdienste, das Pionier-Bataillon und ein Feldersatz-Bataillon. Im Gegensatz zur Praxis in den meisten anderen Armeen, waren das Pionier-Bataillon und die Aufklärungs-Abteilung auch Kampfeinheiten und führten mit Flammenwerfern und Panzerabwehr-Kanonen oft sogar die Angriffe an. Die Abteilung war in der Wehrmacht eine Formation in unterschiedlicher Stärke, irgendwo zwischen einem Regiment, Batterie oder Schwadron. Ein weiteres Merkmal der deutschen Armee war die Dezentralisierung von schweren Waffen innerhalb der Division, sodass jedes Regiment seine eigene Panzerabwehr- und Infanteriegeschütz-Kompanien hatte. Das Infanterie-Regiment besaß sein eigenes Hauptquartier mit einer Stabskompanie und einen Melder-, Fahrrad- und Pionier-Zug. Im Infanterie-Bataillon gab es drei Schützen-Kompanien (etwa 180 Mann mit einem Panzerabwehr-Zug), eine Maschinengewehr-Kompanie mit drei Maschinengewehr-Zügen (jeweils 12 Mann und zwei schwere Maschinengewehre) und einen schweren Granatwerfer-Zug mit drei Gruppen zu je 19 Mann mit zwei 8,1-cm-Granatwerfern. Die Aufteilung des Bataillons in eine Maschinengewehr- und drei Schützen-Kompanien erfolgte nur in Infanterie-Divisionen der ersten Welle, während die Divisionen nachfolgender Wellen über gemischte Kompanien verfügten.   Die Feuerkraft des Regimentes bestand aus: 26 schweren Maschinengewehren, 85 leichten Maschinengewehren MG 34, 18 8,1-cm-Granatwerfern, 27 5-cm-Granatwerfern, 12 3,7-cm PAK 36 Panzerabwehrkanonen, 6 7,5-cm-Infanteriegeschützen und 2 15-cm-Infanteriegeschützen. Das Artillerie-Regiment war in drei Feldartillerie-Abteilungen mit je drei Batterien aus je vier Feldgeschützen 105 mm leFH 18 gegliedert. Die Mittlere Artillerie-Abteilung war ursprünglich keine Divisionseinheit, welche nur dem Artillerie-Regiment zur Verfügung gestellt wurde. Später wurde sie jedoch ein fester Bestandteil der Infanterie-Divisionen der ersten Welle. Motorisierte Infanterie-Divisionen Die motorisierten Infanteriedivisionen sollten mit den schnell vorstoßenden Panzer-Divisionen Schritt halten und waren daher komplett mit Kraftfahrzeugen ausgestattet. Beim Polenfeldzug gab es vier motorisierte Infanterie-Divisionen, jede aus drei Infanterie- und einem motorisierten Artillerie-Regiment. Nach dem Feldzug verloren sie jedoch ihr drittes Infanterie-Regiment, da mit diesen zusätzliche Panzer-Divisionen gebildet wurden. Artillerie-Verbände Zusätzlich zur Divisions-Artillerie, welche zudem sich bei jeder Division in Ausstattung und Organisation unterscheiden konnte, verfügten noch Armeen und Korps über ihre eigenen, zusätzlichen Batterien aus mittlerer und schwerer Artillerie.   Diese Batterien konnten in der Kaliber-Größe von der 88-mm-Flak bis zum gigantischen 60-cm-Belagerungsmörser auf Selbstfahrlafette, dem Karl-Mörser auftreten. Je nach Bedarf wurden diese Artillerie-Batterien bei Schwerpunkten der Schlacht von den höheren Stäben eingesetzt bzw. unterstellten Einheiten zur Verstärkung zugeteilt. Die meisten schweren Flugabwehr-Batterien standen unter dem Kommando der Luftwaffe, wurden aber dem Heer für besondere Aufgaben zugeteilt. Panzer-Divisionen Die Panzer-Division während des Polen- und Westfeldzuges bestanden aus zwei Panzer-Regimentern mit je zwei Bataillonen zu vier Kompanien mit je 32 Panzern. Dies ergab auf dem Papier insgesamt 561 Panzer, einschließlich Reserve- und Stabsfahrzeuge. Praktisch belief sich die Panzerstärke zum Zeitpunkt der Mobilisation aber deutlich unter dieser Sollstärke und war durchschnittlich etwa 320 Fahrzeuge stark.   Die Division war mit einer Kombination aus leichten Panzern der Typen PzKpfw I und PzKpfw II, welche nur mit Maschinengewehren bzw. mit einer 2-cm-Schnellfeuerkanone bewaffnet waren, tschechischen PzKpfw 35(t) und 38(t) und einigen modernen, mittleren Panzern der Typen PzKpfw III und PzKpfw IV ausgestattet. Dazu verfügte jede der Panzer-Divisionen über zwei vollständig motorisierte Infanterie-Regimenter, die ab 1942 in Panzergrenadiere umbenannt werden sollten. Das Aufklärungsbataillon war mit Panzerspähwagen und Kradschützen ausgestattet und die Division verfügte auch über ein eigenes, motorisiertes Bataillon für Nachrichtenübermittlung und andere Dienste. Der Erfolg der deutschen Panzerformationen bei den Blitzkriegen lag nicht in der Qualität ihrer Panzer, die in mancher Hinsicht denen ihrer Gegner von 1940 bis 1942 unterlegen waren, sondern in der organisatorischen und taktischen Überlegenheit. Dies ermöglichte es den deutschen Panzer-Divisionen, die scharfe Klinge des Heeres zu sein. Leichte Divisionen Die ursprünglichen Leichten Divisionen, die 1937 und 1938 aufgestellt wurden, waren motorisierte Kavallerie-Formationen, die in ihrer Organisation variierten. In der Regel verfügten sie jedoch über ein leichtes Panzer-Bataillon, ein oder zwei Regimenter berittener Infanterie mit jeweils zwei oder drei Bataillonen, ein motorisiertes Artillerie-Regiment mit 24 105 mm leFH, ein Panzerabwehr-Bataillon mit 36 3,7-cm PAK 36 und 12 2-cm Flak 38 und ein motorisiertes Aufklärungs-Bataillon oder ein Aufklärungs-Regiment mit Panzerspähwagen. Für einen Divisions-Verband waren sie nicht ausreichend bewaffnet und gepanzert und nach dem Polenfeldzug wurden sie zu Panzer-Divisionen aufgestockt. Anfang 1940 wurden aber wieder vier Infanterie-Divisionen zu ‘Leichten Division’ umgebildet, wenn auch ihre Struktur eher die von einer Infanterie-Division war. Gebirgs-Divisionen Die drei Gebirgs-Division waren ähnlich wie die üblichen Infanterie-Divisionen organisiert, obwohl ihre Organisation im Feld je nach Umständen unterschiedlich war. Die typische Stärke waren zwei Infanterie-Regimenter, jedes mehr …

  • 13. Waffen-SS-Division Handschar

    Befehlshaber, Aufstellung, Einsätze, Ende, Infanterie-Stärke und Panzerausstattung der Waffen-SS-Divisionen 13-19 (Handschar bis lettische Nr.2). Kommandeure, Infanterie- und Panzer-Stärke, Einsätze, besondere Hinweise und Ende. Waffen-SS-Divisionen 13-19 hier zu den Waffen-SS-Divisionen 5-12 So merkwürdig auch einige der auf dieser Seite aufgelisteten Waffen-SS-Divisionen auch waren, so darf jedoch nicht vergessen werden, dass die Elite-Panzer-Divisionen und Panzer-Grenadier-Divisionen der Waffen-SS Deutschlands effektivste Verbände in der letzten Phase des Zweiten Weltkrieges waren, welche einen Standard an Kampfkraft und Kampfleistungen setzten, der unübertroffen von jeder anderen Streitmacht irgendeiner Nation ist. 13. Waffen-Gebirgs-Division der SS Handschar (kroatische Nr.1) Befehlshaber: SS-Brigadeführer Sauberzwerig, SS-Brigadeführer Hampel. Aufstellung (als Division): Juli 1943 (einsatzbereit März 1944). Ende: Aufgelöst Oktober 1944 wegen zu vielen Desertionen im Angesicht der vorrückenden Roten Armee. Infanterie-Stärke: 2 Gebirgsjäger-Infanterie-Regimenter. Im Juli 1943 die kroatischen SS-Freiwilligen-Gebirgsjäger-Regimenter 1 und 2, ab Januar 1944 SS-Freiwilligen-Gebirgsjäger-Regimenter 27 und 28. Panzer-Ausstattung: keine. Einsätze: Aufgestellt im Frühjahr um einen Kader der SS-Division Prinz Eugen herum. Zuerst aus Freiwilligen, später auch Eingezogenen, aus der Gruppe der bosnischen Moslems gebildet. Dieses waren die traditionellen Feinde der christlichen Serben, aus denen die Masse von Titos Partisanen bestand. Der ursprüngliche Divisions-Name lautete ‘BH’, was für ‘Bosnien-Herzegowina’ stand. Von Juli 1943 bis Februar 1944 Grundausbildung und Training in Frankreich, wo es zu Meutereien und Übergriffen kommt. Die Einsätze gegen Partisanen beginnen im Frühjahr 1944 mit dem Divisions-Hauptquartier in Brcko, wobei es zu zahlreichen Gräueltaten kommt. Im Angesicht der vorrückenden Roten Armee kommt es zu zahlreichen Desertionen, sodass die Division im Oktober 1944 wieder aufgelöst wird. Der Kader aus ‘Volksdeutschen’ bildet die Regiments-Gruppe der 13. SS-Gebirgs-‘Handschar’ der Kampfgruppe Hanke. Kämpfe in Ungarn, südlich von Budapest, am Plattensee und an der Drau. Die Überlebenden gerieten im Mai 1945 in Österreich in britische Kriegsgefangenschaft. Individuelle Abzeichen: ‘Handschar’-Krummsäbel in Hand mit Hakenkreuz in der Ecke an den Kragenabzeichen. Abzeichen der Gebirgsjäger. 14. Waffen-Grenadier-Division der SS (galizische, später ukrainische Nr.1) Befehlshaber: SS-Brigadeführer Schimana, SS-Brigadeführer Freitag. Aufstellung (als Division): April 1943 (einsatzbereit Juni 1944). Ende: Kapitulierte gegenüber den Briten in der Steiermark, Mai 1945. Einige aus dem Kessel von Tarnopol (Juli 1944) entkommene Restteile kämpften sich im Winter 1946/47 von den Karpaten bis nach Bayern durch. Infanterie-Stärke: 3 Infanterie-Regimenter. Waffen-Grenadier-Regimentder der SS 29 (galizische Nr. 1), 30 (galizische Nr. 2), 31 (galizische Nr. 3). Panzer-Ausstattung: keine. Einsätze: Im April 1943 aus Ukrainern hinter der deutschen Front rekrutiert. Der Kader bestand aus ‘Volksdeutschen’. Massige freiwillige Meldungen, wovon etwa 30.000 angenommen werden. Der Titel ‘Galizisch’ war fiktiv, verursacht durch die politisch-rassistische Haarspalterei und wurde im November 1944 auf ‘Ukrainisch’ geändert. Grundausbildung in Deutschland und im Juni 1944 verlegt an die Ostfront. Bereits im Juli 1944 im Kessel bei Tarnow fast vernichtet, einige Überlebende erreichten die deutschen Linien. Anschließend in die Slowakei zur Erholung und Wiederauffüllung verlegt. Andere Versprengte hielten sich in den Karpaten bis Ende 1946 verborgen, bis sie sich im Winter 1946/47 bis zur amerikanischen Besatzungszone in Deutschland durchkämpften. Die Rumpfdivision sah nur noch wenige Kampfeinsätze nach der Kesselschlacht bei Tarnow und wurde auf kleiner Stärke in der Steiermark Anfang 1945 gehalten. Im April 1945 zur ‘Ukrainischen Nationalarmee’ überstellt und im Mai 1945 in britische Kriegsgefangenschaft bei Radstadt geraten. Ihre Überlebenden konnten die Repatriierung nach Russland vermeiden. Individuelle Abzeichen: Nach links gewandter Löwe am Kragenabzeichen. 15. Waffen-Grenadier-Division der SS Befehlshaber: SS-Brigadeführer Hansen, SS-Brigadeführer Graf von Pückler-Burghaus, SS-Oberführer Heilmann, SS-Oberführer von Oberwurzer, SS-Oberführer Ax, SS-Oberführer Burks. Aufstellung (als Division): Anfang 1944 zur Division aufgestockt. Ende: Teile kapitulierten gegenüber der Roten Armee bei Neu-Ruppin, Teile gegenüber der US Army an der Elbe. Infanterie-Stärke: 3 Infanterie-Regimenter, 1 Füsilier-Bataillon. Im Mai 1944 aus den Waffen-Grenadier-Regimentern der SS 32 (lettische Nr. 3), 33 (lettische Nr. 4), 34 (lettische Nr. 5), Füsilier-Bataillon 15. Panzer-Ausstattung: keine. Einsätze: Schon seit Juli 1941 bildeten Letten viele innere Sicherungseinheiten, sogenannte ‘Schuma-Bataillone’. Anfang 1943 wurden einige der Schuma-Bataillone in die Lettische SS-Freiwilligen-Legion übernommen. Diese wird später zur Lettischen SS-Freiwilligen-Brigade mit dem Kader aus der 2. SS-Infanterie-Brigade. Im November 1943 erstmals im Einsatz in der Frontlinie bei Newel. Anfang 1944 zur Division ausgebaut und im Einsatz an der Narwa im Sommer 1944. Ende 1944 zur Auffrischung aus der Front gezogen. Über Kurland nach Pommern verlegt und schwer mitgenommen bei Danzig Anfang 1945. Ein Teil kapitulierte gegenüber der Roten Armee bei Neu-Ruppin im Mai 1945, ein anderer Teil nach Abwehrkämpfen vor Berlin gegenüber der US-Armee in der Nähe der Elbe im April 1945. Beste Kampfleistung aller baltischen Verbände. Individuelle Abzeichen: Kragenabzeichen ursprünglich nur Schwarz, aber einige trugen SS-Runen. Später ein Sonnendurchbruch mit drei Sternen. 16. SS-Panzer-Grenadier-Division Reichsführer-SS Befehlshaber: SS-Brigadeführer Simon, SS-Oberführer Baum. Aufstellung (als Division): Seit Oktober 1943 zur Division ausgebaut (einsatzbereit Februar 1944). Ende: Zersprengte Einheiten kapitulierten gegenüber den Briten in Kärnten (Österreich). Infanterie-Stärke: 2 motorisierte Infanterie-Regimenter (jedes mit 3 Bataillonen). SS-Panzergrenadier-Regimenter 35 und 36, SS-Panzer-Abteilung 16. Panzer-Ausstattung 1 Panzer-Bataillon (mit 4 Kompanien PzKpfw IV und PzKpfw V Panther, jede mit 22 Panzern), 3 Batterien Sturmgeschütze mit je 10 StuG III, Panzerjäger-Zug mit 10 Jagdpanzer IV, von Dezember 1944 an 12 Flak-Panzer. Insgesamt 140 Panzer. Einsätze: Himmlers Begleit-Bataillons Kommandostab RF-SS wurde im Februar 1943 zur Sturmbrigade ‘Reichführer-SS’ erweitert. Im Sommer 1943 im Einsatz auf Korsika. Im Oktober 1943 in Slowenien und Österreich zur Division erweitert. Im Februar 1944 war das SS-Panzergrenadier-Regiment 35 und die Flak-Abteilung im Einsatz bei Anzio. Die anderen Teile der Division nahmen im März 1944 an der Besetzung von Ungarn teil. Im Mai 1944 wurde die Teile der Division bei Grossetto in West-Italien zusammengeführt. Rückzugskämpfe entlang der Küste über Livorno, Pisa, Carrara im August 1944. Im September 1944 im Einsatz gegen Partisanen, dabei mehrere schwere Gräueltaten. Bis Januar 1945 über Bologna und Forli und dann nach Ungarn verlegt. Im Einsatz am Plattensee im April 1945. Zersprengte Teileinheiten kapitulierten gegenüber britischen und amerikanischen Streitkräften bei Klagenfurt und Radstadt. Besonderes: Viel Ersatz durch ‘Volksdeutsche’ aus der Batscha (Ungarn, Slowenien) Individuelle Abzeichen: Armbinde mit dem Titel ‘Reichsführer-SS’. 17. SS-Panzer-Grenadier-Division Götz von Berlichingen Befehlshaber: SS-Brigadeführer Ostendorff (verwundet im Juni 1944), dann fünf stellvertretende Befehlshaber. Ostendorff kehrt im November 1944 zurück und bleibt im Kommando bis Februar 1945. Anschließend SS-Oberführer Bochmann. Aufstellung (als Division): Aufgestellt im November 1943 in Frankreich. mehr …

  • Soldaten der slowakischen Schnellen Division im Kampfeinsatz an der Ostfront.

    Slowakische Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg: Divisionen, Stärke und Organisation der Armee und der Luftwaffe 1939 bis 1944. Im März 1939 nutzte Hitler die starken separatistischen Bewegungen innerhalb der Slowakei, um die Tschechoslowakei endgültig zu zerstören. Er bestellte die Führer der slowakischen Volkspartei nach Berlin und teilte ihnen mit, dass er den Ungarn erlauben würde, das Land zu besetzen welches bis 1918 ungarisches Gebiet war, sofern sie sich nicht von der Tschechoslowakei lösen würden. Am nächsten Tag, dem 14. März 1939, erklärte sich die Slowakei für unabhängig. Slowakische Streitkräfte Der neue Staat hatte keine andere Möglichkeit, als sich unter deutschen Schutz zu stellen und ein vorbildlicher Satelliten-Staat des Deutschen Reichs zu werden. Ministerpräsident wurde Josef Tiso, welcher einen Ein-Parteien-Staat mit einer Partie-Miliz, der Hlinka-Garde, nach dem Vorbild der Nazi- und SA-Organisationen aufbaute. Slowakische Armee Der Slowakei wurde es gestattet, ihre eigene Armee aus 6 Divisionen zu unterhalten und das ehemalige tschechoslowakische Gerät zu verwenden, welches innerhalb ihrer Grenzen gelagert war. Da auch die slowakischen Offiziere alle in der ehemaligen hoch-professionellen tschechoslowakischen Armee gedient hatten, waren die neuen Streitkräfte dieser sehr ähnlich, wenn auch alle Einheiten von Grund auf neu reorganisiert werden mussten. Eine Besonderheit war jedoch, dass alle Volksdeutschen in geschlossenen, eigenen Verbänden organisiert wurden, welche zu einem Zeitpunkt ein Artillerie-, ein Pionier- und zwei Infanterie-Regimenter stark waren. Als der Zweite Weltkrieg ausbrach, verfügte die slowakische Armee über drei Infanterie-Divisionen. Diese halfen der Wehrmacht bei ihrem Angriff auf Polen und zwei Divisionen (1. und 3. slowakische Infanterie-Division) besetzten Grenzgebiete, von denen die Slowaken behaupteten, dass sie ihnen gehörten. Diese Zusammenarbeit half der Slowakei sehr, Vertrauen in ihren Status als treuen deutschen Verbündeten zu erlangen und beendete die Gefahr einer Besetzung durch die Ungarn. Die Slowaken hielten es sogar für ratsam, ihre Hilfe gegen die Russen anzubieten, sofern dies auch die Ungarn tun würden. So wurde sie Slowakei sogar der erste Verbündete Deutschlands, welcher sich dem Unternehmen Barbarossa anschloss, was Tiso als den ‘Kreuzzug gegen den Bolschewismus’ taufte. Für den deutschen Angriff auf die Sowjetunion stellten die Slowaken eine leichte Brigade mit 3.500 Mann, welche teilweise motorisiert war und über ein Bataillon tschechoslowakischer leichter Panzer (entspricht dem deutschen Typ PzKpfw 38(t) ) verfügte, und ein Armee-Korps mit zwei Infanterie-Divisionen sowie Divisionstruppen zur Verfügung. Die Gesamtstärke dieser slowakischen Truppenverbände belief sich im Juli 1941 auf 40.393 Mannschaften und 1.346 Offizieren. Im August 1941 wurde beschlossen, die beiden Infanterie-Divisionen in die Slowakei zurückzuschicken und dafür eine Schnelle Division mit 10.000 Mann und eine Sicherungsdivision mit 6.000 Mann einzusetzen. Diese standen unter deutschem operativen Befehl, wenn auch ihre gesamte Verwaltung in slowakischen Händen blieb. Der Elite-Verband der Schnellen Division kämpfte bei Lemberg, Kiew und im Winter 1941/42 am Mius, wo deutsche Offiziere die Slowaken als ‘tapfere Soldaten mit sehr guter Disziplin’ befanden. Die Schnelle Division wurde von den Deutschen sehr geschätzt und als vollwertiger Frontverband eingesetzt. Für 1942 boten die Slowaken an, eine dritte Division an die Ostfront zu entsenden, sofern dann ein vollständiges slowakisches Korps mit den dortigen Divisionen gebildet wird. Dieser Vorschlag wurde aber von den Deutschen nicht akzeptiert. Die slowakische Schnelle Division nahm nach Beginn der Sommeroffensive 1942 an der Eroberung von Rostow zusammen mit der SS-Division Wiking teil. Anschließend marschierte sie im Rahmen der 1. Panzer-Armee in den Kuban vor. Während der sowjetischen Gegenoffensive bei Stalingrad half die Schnelle Division den Rückzug aus dem Kaukasus zu decken und wurde dabei fast bei Krasnodar eingeschlossen. Die Überlebenden mussten über eine Luftbrücke ausgeflogen werden, wobei sie ihr gesamtes schweres Gerät zurücklassen mussten. In der Zwischenzeit befanden sich die slowakischen Sicherungs-Divisionen noch in der Ukraine im Einsatz. Während des Jahres 1943 wurde die Reste der Schnellen Division zur slowakischen 1. Infanterie-Division reorganisiert und wurde zum Küstenschutz am Schwarzen Meer eingesetzt. Auch die anderen slowakischen Einheiten, welche an der Ostfront kämpften, hatten große Verluste und wurden aus der Frontlinie herausgezogen und zu Sicherungsaufgaben verwendet. Die Stimmung und Moral fiel ab und beide Divisionen begannen Soldaten durch Desertion zu verlieren. So schlugen die slowakischen Verantwortlichen vor, die beiden Infanterie-Divisionen auf den Balkan oder nach Westeuropa zu verlegen, aber dies wurde von deutscher Seite abgelehnt. Darauf hin verlangten die Slowaken die Rückverlegung der Divisionen in die Slowakei, was wiederum abgelehnt wurde. Es wurde lediglich zugestanden, die slowakischen Divisionen nicht in der Frontlinie einzusetzen, sondern nur für Sicherungsaufgaben. Als dann ein russischer Durchbruch doch den Einsatz der Divisionen erzwang, erwiesen sich die Truppen als unzuverlässig. So wurden sie 1944 in die Reserve überführt, entwaffnet und in Bau-Brigaden umgewandelt, wobei die 1. Brigade in Rumänien und Ungarn und die 2. Brigade in Italien eingesetzt wurde. Unterdessen hatte die Slowakei damit begonnen, zwei neue Divisionen (1. und 2. slowakische Infanterie-Division) aufzustellen, um die Karpaten-Pässe gegen die aufkommenden Sowjets zu verteidigen. Eine dritte Infanterie-Division wurde gerade im Herzen der Slowakei neu aufgestellt, als ein von der Partisanenbewegung ausgehender Aufstand Ende August 1944 ausbrach. Aus Sicht der slowakischen Armeeführung war dieser Aufstand zu früh erfolgt und musste scheitern, weshalb sich die beiden Infanterie-Divisionen von deutschen Truppen entwaffnen ließen. Viele ihrer Soldaten schlossen sich aber den Partisanen in der zentralen Slowakei an und hielten bis Oktober 1944 aus, unterstützt durch eine alliierte Exil-tschechoslowakische Luftlande-Brigade, welche von den Russen eingeflogen wurde und auch viele Deserteure und freigelassene Kriegsgefangene der ehemaligen Schnellen Division beinhaltete. Die Tiso-Regierung blieb an der Macht, unterstützt durch ihre Hlinka-Garde und einer kleinen Streitmacht loyaler Armee-Einheiten. Diese bestanden im Februar 1945 aus einem Infanterie-Regiment, einem Flak-Regiment und einer Artillerie-Batterie. Alle ‘Volks-Deutschen’ kamen zur Wehrmacht, während diese dafür im Austausch Angehörige mit slowakischen Wurzeln zu den slowakischen Einheiten schickte. Aus Teilen der zwei entwaffneten slowakischen Infanterie-Divisionen wurden zwei weitere Baubrigaden gebildet. Die slowakische Armee verwendete hauptsächlich ehemaliges tschechoslowakisches Gerät, obwohl von Deutschland einige Granatwerfer, Panzerabwehrkanonen, Feldkanonen und Flugabwehrgeschütze geliefert wurden. Die slowakische Politik bestand in einer schnellen Rotation zwischen der Heimatarmee und den Divisionen in Russland und ging sogar so weit, dass selbst während der Kriegszeit Wehrpflichtige aus der Armee entlassen wurden, wenn ihre reguläre Dienstzeit beendet war. Im Allgemeinen war das Verfahren, nur einen Elite-Verband an der Front zu halten, mehr …

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