He 111 mit V-1


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Weitere interessante Beiträge:
Im Blickpunkt:
  • 3D-Modell Focke-Wulf Fw 190 F-8.

    Deutsche Focke-Wulf Jagdbomber und Schlachtflieger aus dem Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Focke-Wulf Fw 190 F und G-Serie. Typ: Jagdbomber und Schlachtflieger der deutschen Luftwaffe. Geschichte: Ein freitragender Tiefdecker mit einer überspannten Verkleidung rollte als Prototyp der Focke-Wulf Fw 190 A erstmals im Mai 1939 aus der Fertigungshalle und absolvierte seinen Erstflug am 1. Juni 1939. Ein zweites Flugzeug, die Fw 190 V2, flog im Oktober 1939 und war mit zwei 13-mm und zwei 7,92-mm-MG 17 Maschinengewehren bewaffnet. Die erste Serienmaschine war die Fw 190A-1, welche vom Jagdgeschwader 26 eingesetzt wurden und erstmals am 27. September 1941 mit Supermarine Spitfire Jagdflugzeugen der britischen Royal Air Force zusammentrafen. Die Jagdbomber-Versionen beinhalteten die Fw 190A-5/U6 und die Langstreckenvariante Fw 190A-5/U8, sowie das Fw 190A-5/U11 Bodenunterstützungsflugzeug mit je einer 30-mm-MK 103 Maschinenkanone zwischen den Flügeln. Die Fw 190A-5/U14 und Fw190A-5/U15 waren beide Torpedobomber-Versionen, welche in der Lage waren, den LT F5b bzw. den LT 950 Torpedo zu tragen. Jeweils eine 30-mm-MK 108 Maschinenkanone in den Außenflügel-Positionen war üblich bei der Fw 190A-5/U16. Ende 1943 wurden mehrere Fw 190A-7 Jagdflugzeuge durch den Einbau von Junkers Jumo 231A V-12 Motoren umgebaut, um als Prototypen Fw 190D-0 zu dienen. Dies führte zur Serienmaschine Fw 190 Dora, welche als ‘Langnase’ oder ‘Dora 9’ (Fw 190D-9) bekannt wurde. Ein 300-Liter-Abwurftank oder eine 250-kg-Bombe konnte unter jeder Unterflügelstation mitgeführt werden. Unter den Varianten war die Fw 190D-12, welche im Wesentlichen ein Bodenangriffsflugzeug mit zusätzlichem Panzerschutz für den Motor und mit zwei MG 151/20-Maschinenkanonen in den Flügeln sowie einer 30-mm-MK 108 Maschinenkanone, welche durch den Propellerspinner schoss, bewaffnet war. Jedoch ging der Fw 190 ‘Dora’ die Fw 190F-1 voraus, eine spezielle Bodenangriffs-Version, welche bereits Anfang 1943 eingeführt wurde. Im Allgemeinen ähnlich der Fw 190A-4, unterschied sie sich aber durch zusätzlichen Panzerschutz für das Cockpit und das Triebwerk, ohne den 20-mm-Maschinenkanonen in den Außenflügeln, aber dafür mit einer Bombenaufhängung für eine ETC-500-Bombe (500 kg) unter dem Rumpf. Bei der Fw 190F-2 wurde ein Blasendach eingeführt und die Fw 190F-3 trug eine 250-kg-Bombe unter dem Rumpf. Bei den Varianten Fw 190F-3/R1 und Fw 190F-3/R3 befanden sich noch Unterflügelstationen für vier ETC-50-Bomben (50 kg) oder es konnten zwei 30-mm-MK 103 Maschinenkanonen unter den Flügeln befestigt werden. Die Fw 190 F-Serie, von der das wichtigste Modell die F-8 war, hatte Unterflügelbehälter für Raketengeschosse. Die F-Modelle waren Schlachtflieger zur direkten Unterstützung der Bodentruppen, wobei einige die R4M Panzerblitz- oder Panzerschreck-Raketen zur Panzerbekämpfung gegen Kriegsende mitführten. Es gab mehr als 40 spezielle Rüstsätze für die Flugzeuge, und einige der letzten Modelle hatten sogar gepanzerte Lanzen, um damit amerikanische B-17 oder B-24 Bomber zu rammen. Die Bewaffnung bei Angriffen gegen Bodenziele in der Jagdbomber-Rolle bestand dabei unter anderem auch aus 2-cm-Maschinenkanonen, 13-mm-Maschinengewehren, Bomben mit 250 kg, 500 kg, 1000 kg und 1.800 kg Gewicht sowie SD-2 und SD-4 Schrapnell-Bombenbehälter (letztere gegen Panzer). Die Fw 190F-8/U2 und Fw 190F-8/U3 waren mit dem TSA-Bombenzielgerät für Angriffe auf Schiffe ausgerüstet, sowie mit einer 700-kg BT 700 bzw. 1400-kg BT 1400 Bewaffnung. In der alphabetischen und auch in der Reihenfolge der Truppeneinführung war die letzte für Bodenangriffe spezialisierte Version der Focke-Wulf Fw 190, der Fw 190G-1 Jagdbomber, welcher aus der Fw 190A-5 entstanden war. Diese Maschine konnte sogar eine 1.800-kg-Bombe tragen, was es erforderlich machte, das Fahrgestell zu verstärken. Die Bewaffnung in den Flügeln wurde deshalb auf zwei MG-151/20-Maschinenkanonen reduziert und an die von der Firma Junkers entworfenen Unterflügelstationen konnten zwei 300-Liter-Abwurftanks angebracht werden, sodass das Flugzeug auch als Langstrecken-Jagdbomber verwendet werden konnte. Spätere Versionen konnten auch mehrere kleinere Bomben bis zu 1.000 kg tragen. Die Fw 190 G und F ersetzten ab Anfang 1944 zunehmend die Ju 87 Stukas bei der Erdkampfunterstützung in den dann als Schlachtgeschwadern bezeichneten Stuka-Geschwadern. Die gesamte Focke-Fulf Fw 190-Produktion, welche 1945 endete, belief sich auf etwa 19.500 Stück. Es war der erste Jäger, welcher der Luftwaffe einen Vorteil gegenüber den frühen Spitfire-Jägern verschaffte. Die allgemeine Vielseitigkeit, viel zu umfangreich um hier aufgeführt zu werden, war geprägt von mehreren dutzenden Ausrüstungs- und Waffen-Rüstsätzen, mit denen normale Exemplare für verschiedene Missionen umgerüstet werden konnten. Außerdem gab es etwa 80 verschiedene Versuchsmustern für einzelne Prototypen mit unterschiedlicher Bewaffnung oder Ausrüstung. Benutzer: Deutschland, Kroatien, Slowakei, Ungarn (für Fw 190 F und G). Focke-Wulf-Jabos an der Invasionsfront Die hoffnungslose Situation der III. Gruppe von Schlachtgeschwadern 4 in der Normandie. Zur Zeit der Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944 wurde diese Bodenangriffseinheit von Major Gerhard Weyert befehligt und operierte von Clastres bei St. Quentin in Ostfrankreich aus, sowie von Le Luc und Frieres im Süden. Am 4. Juni besaß die Einheit 50 Jagdbomber vom Typ Focke Wulf 190F, von denen 38 einsatzbereit waren. Nach der Invasion wurde die Einheit zu Stützpunkten im Norden Frankreichs verlegt, wo sie im Angesicht der überwältigenden alliierten Luftüberlegenheit Einsatzversuche unternahm. In Anbetracht der Tatsache, dass der nachfolgende Bericht auf Grundlage des offiziellen täglichen Einsatzberichtes des Gruppen-Kommandeurs erstellt wurde, ist es bemerkenswert, wie deutlich das Versagen des Oberkommandos der Luftwaffe in Frankreich direkt angesprochen wird. 6. Juni 1944: Um 3 Uhr morgens wurde der Kommandeur von Derfflinger Ia, Major Fahrenberg als Operationsoffizier im Hauptquartier, darüber unterrichtet, dass es Landungen von feindlichen Fallschirmjägern nördlich von Caen und Anlandungen durch Seestreitkräfte in der Nähe der Seine-Mündung gab. Um 6:45 Uhr befahl der Kommandant nach eigenem Ermessen, die Gruppe in Bereitschaftszustand I zu setzen. Um 7:45 Uhr gab Derfflinger Ia den Befehl heraus, die Gruppe auf die Verlegung auf vorgeschobene Flugplätze im Bereich von Le Mans vorzubereiten. Auf die Frage, ob man sofort mit der Verlegung beginnen solle, kam die Antwort, dass man die Bestätigung durch Fernschreiben abwarten solle. Jedoch war ein zuvor vereinbartes Code-Wort für den Fall einer feindlichen Invasion nicht herausgegeben worden. Somit erteilte der Gruppen-Kommandeur den Staffel-Kommandanten seiner Einheiten den Befehl zur Vorbereitung einer Verlegung mit. Alle einsatzfähigen Jagdbomber sollten sich mit ihrem Piloten und dem Ersten Mechaniker für den Abflug vorbereiten. Bei Maschinen des Typs Fw 190 war es bei Verlegungen üblich, den Mechaniker innerhalb des hinteren Rumpfabschnitts mitzunehmen. Das Schlüsselpersonal und der Arzt sollten mit mehr …

  • Taktik der verbrannten Erde in Ostpreussen

    Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für Januar 1945. Unternehmen Bodenplatte, amerikanische Landung im Lingayen-Golf, letzte sowjetische Winteroffensive und Schlacht im großen Weichselbogen, Schukow erobert Warschau, größte Evakuierung der Geschichte aus den deutschen Ostgebieten, schlimmste Schiffahrts-Katastrophe der Geschichte mit der Versenkung der Wilhelm Gustloff. Januar 1945 Zurück zu Dezember 1944. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 1. Januar 1945: Luftkrieg Europa: 800 deutsche Jagdbomber führen massierte Tiefflugangriffe auf die alliierten Flugplätze in Belgien und Holland durch (Unternehmen Bodenplatte oder Hermann). Die britische 2. TAF verliert 144 Flugzeuge und die amerikanische 9. TAF 75 Flugzeuge. Viele unerfahrene deutsche Piloten stürzen ab oder werden durch eigenes Flugabwehrfeuer geschossen (188 Jäger verloren). 4 Mosquito-Staffeln werfen 4,000-Pfund-DA-Bomben in Eisenbahntunnel östlich der Ardennen. Mosquito-Bomber der ‘Light Night Striking Force’ führen den ersten von 67 Angriffe auf Berlin zwischen Januar und April 1945 durch. Dabei gehen nur 14 Flugzeuge verloren und 1.459 x 4.000-Pfund-Bomben werden auf das Zielgebiet abgeworfen. Westfront Deutsche Offensive (Unternehmen Nordwind) in Richtung Straßburg, welche am 12. Januar 21 km vor der Stadt zum Stehen gebracht wird. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 2. Januar 1945: Luftkrieg Deutschland: 1.000 US-Bomber zerschlagen Truppenkonzentrationen und Verkehrsverbindungen in Westdeutschland. 1.000 RAF-Bomber greifen Nürnberg (2.067 t Bomben abgeworfen) und Ludwigshafen an. Heimatfronten Großbritannien: Admiral Sir Bertram Ramsay, Marinebefehlshaber AEF und Organisator der Evakuierung von Dünkirchen im Jahr 1940, kommt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 3. Januar 1945: Burma Die Alliierten landen auf der Akyab-Insel. Seekrieg Das britische S-Klassen-U-Boot Shakespeare wird von japanischen Patrouillenbooten mit Wasserbomben versenkt. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 4. Januar 1945: Luftkrieg Pazifik: US-Flugzeuge bombardieren das Flugfeld Clark Field bei Manila auf den Philippinen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 5. Januar 1945: Luftkrieg Deutschland: Die 8. US-Air-Force entsendet 1.000 Bomber und 500 Begleitjäger, um Eisenbahnziele in Westdeutschland zu bombardieren und im Tieffliegerangriff anzugreifen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 6. Januar 1945: Luftkrieg Pazifik: Kamikaze-Flugzeuge beschädigen die US-Schlachtschiffe California, New Mexico und 14 weitere Kriegsschiffe. Ein Minensucher wird versenkt und es gibt insgesamt 608 Todesopfer. Deutschland: 561 RAF-Bomber greifen Hannover an und werfen 2.365 t Bomben ab. 149 USAAF-Bomber greifen Köln-Kalk an und werfen 1.092 t Bomben ab. Politik Churchill informiert Stalin darüber, dass die anglo-amerikanische Lage an der Westfront sehr ernst ist und fragt an: ‘Können wir mit einer großen russischen Offensive an der Weichsel rechnen … ?’ Seekrieg Indischer Ozean: Die 6 verbleibenden deutschen U-Boote beginnen mit der Heimreise nach Deutschland. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 7. Januar 1945: Politik Stalin informiert Churchill darüber, dass – auch wenn schlechtes Wetter vorhergesagt wird, welches der Roten Armee die Luftunterstützung berauben wird – die Vorbereitungen für eine große Offensive ‘weitgehend abgeschlossen sind … ohne auf das Wetter Rücksicht zu nehmen’ im Interesse ‘unserer Verbündeten an der Westfront.’ Seekrieg Die deutsche Marine beginnt mit regelmäßigen Konvoi-Operationen zwischen der Danziger Bucht und der westlichen Ostsee zur eingeschlossenen Heeresgruppe Kurland in Lettland: 8 Divisionen werden von dort bis Ende März evakuiert. Luftkrieg Deutschland: RAF-Bomber greifen Hanau an und werfen 1.653 t Bomben ab. RAF-Bomber greifen München an und werfen 2.175 t Bomben ab. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 8. Januar 1945: Westfront Die alliierten Streitkräfte eliminieren deutsche Brückenköpfe am Westufer des Flusses Maas. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 9. Januar 1945: Seekrieg Pazifik – DIE AMERIKANER LANDEN IM LINGAYEN-GOLF, 172 km nördlich von Manila (Operation Mike I). 70 japanische Shinyo-Kamikaze-Schnellboote greifen die Invasionsflotte in der Nacht vom 9./10. Januar an. Irische See: Das deutsche U-Boot U-1055 versenkt 4 Schiffe. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 10. Januar 1945: Westfront Bure und Samree in den Ardennen durch alliierte Streitkräfte genommen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 11. Januar 1945: Seekrieg Pazifik – Unternehmen Kongo: 6 japanische U-Boote entsenden Kaiten-Kamikaze-Torpedos gegen alliierte Flottenstützpunkte in Zentralpazifik (1 Landungsboot versenkt, 1 Munitionsschiff beschädigt). Nordsee: Ein britisches Geschwader verursacht schwere Verluste in einem deutschen Geleitzug vor Süd-Norwegen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 12. Januar 1945: Ostfront Letzte russische sowjetische Winteroffensive – Schlacht im großen Weichselbogen : Die 1. Ukrainische Front (Konjew) beginnt mit einer Offensive aus dem Brückenkopf Baranow am Westufer der Weichsel heraus. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 13. Januar 1945: Ostfront Polen: Konjew stößt 40 km tief auf einer 64 km breiten Front vor. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 14. Januar 1945: Ostfront Offensive der 1. Weißrussischen Front (Schukow) aus 3 Brückenköpfen nördlich und südlich von Warschau heraus. Schukow und Konjew verfügen über insgesamt 163 Divisionen mit 32.143 Geschützen, 6.460 Panzer und Selbstfahrlafetten sowie 4.772 Flugzeuge. Die deutschen Truppen sind im Verhältnis von 1:5 unterlegen und ihre 1.100 Panzer sind durch Treibstoffmangel praktisch lahmgelegt. Luftkrieg Europa: Die 8. US-Air-Force beginnt nach einer 4-wöchigen Unterbrechung, verursacht durch die deutsche Ardennen-Offensive und das schlechte Wetter, wieder mit strategischen Bombenangriffen. 600 B-17 Fliegende Festungen und B-24 Liberator greifen Treibstoff- und Ölanlagen in Deutschland an, treffen aber auf eine heftige deutsche Jagdabwehr. Seekrieg 6 deutsche S-Boot-Flottillen operieren in der Nacht vom 14./15. Januar in den Flussmündungen von Schelde, Themse und Humber. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 15. Januar 1945: Seekrieg Der Geleitträger Thane wird vom deutschen U-Boot U-482 vor der Clyde torpediert. Neutrale Spanien: Das italienische Marinegeschwader, welches seit dem 8. September 1943 in Port Mahon (Menorca) interniert ist, läuft in Richtung Malta aus. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 16. Januar 1945: Westfront Die 1. und 3. US-Armee schließen bei Houffalize in den Ardennen zueinander auf. Seekrieg Indischer Ozean – Operation Meridian: die Britischen Pazifikflotte (Task Force 63) verlässt Ceylon in Richtung Pazifik.       Verluste in der Ardennen-Offensive: Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 17. Januar 1945: Ostfront Schukow erobert Warschau. Luftkrieg Deutschland: 291 RAF-Bomber greifen Magdeburg an und werfen 1.060 t Bomben ab. USAAF-Bomber greifen Paderborn an und werfen 1.031 t Bomben ab. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 18. Januar 1945: Ostfront Die 2. Weißrussische Front (Rokossowkskij) erobert Modlin. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 19. Januar 1945: Ostfront Konjew nimmt Krakau. Luftkrieg Europa: Die Rote Luftwaffe fliegt 30.000 Einsätze gegen Verbindungseinrichtungen und Flugplätze. Pazifik: mehr …

  • Rote Armee in der Offensive 1943-1945

    Stärke und Organisation der sowjetischen Streitkräfte in der zweiten Kriegshälfte von 1943 bis 1945. Verbände und Divisionen der Roten Armee 1943-45 und ihre Ausrüstung. Hier zur Roten Armee 1942. Die Rote Armee von 19434 bis 1945 Am 19. November 1942 eröffnete Marschall Schukow das Unternehmen Uranus, die sowjetische Gegenoffensive, welche die deutsche 6. Armee mit 22 Divisionen in Stalingrad einschloss und die 21. Panzer-Armee im Kaukasus abzuschneiden drohte. Der sowjetische Ring um Stalingrad blieb den Winter 1942/1943 über straff gespannt und am 2. Februar 1943 endete dort der letzte deutsche Widerstand. Die deutschen und rumänischen Truppen verloren 150.000 Mann an Gefallenen und 91.000 Kriegsgefangene. Im Frühjahr 1943 stieß die Rote Armee so weit vor, wie es das Wetter und der zunehmende deutsche Widerstand erlaubte. Bis zum Sommer hatte sich die Front stabilisiert, wobei sich das Hauptaugenmerk auf die Frontausbuchtung um Kursk richtete, welche in die deutschen Linien hervorragte und den Hitler eliminieren wollte. Die große deutsche Sommeroffensive gegen diesen hervorstechenden Frontbogen unter dem Operationsnamen Zitadelle sollte der Roten Armee die Initiative berauben, blieb aber schon 10 Kilometer nach den Ausgangsstellungen liegen. Als die deutschen Truppen während dieser Schlacht von Kursk auf die sowjetischen Abwehrstellungen einhämmerten, führten die Befehlshaber der Roten Armee starke, bewegliche Reserven von einem bedrohten Abschnitt zum anderen, welche dem Gegner die lokale Überlegenheit nahmen. Der Umfang und die Komplexität dieser Bewegungen zeigten eindeutig, wie weit die Generale der Roten Armee zwischenzeitlich die bewegliche Kriegführung erlernt hatten. Im Winter 1943/1944 befand sich die Rote Armee wieder in der Offensive und drückte die deutsche Frontlinie weiter zurück. Entscheidend war jedoch die Sommeroffensive 1944, als 2,5 Millionen Mann sowjetischer Truppen, unterstützt von 5.000 Panzer und Selbstfahrlafetten, die deutsche Heeresgruppe Mitte zerschlugen. Dadurch befand sich die Ostfront nun dicht vor den deutschen Grenzen. Zu diesem Zeitpunkt war die Rote Armee der Wehrmacht eindeutig überlegen und ihr Sieg war praktisch nur noch eine Frage der Zeit. Ende August 1944 stand die Rote Armee an den Grenzen von Ostpreußen und Berlin lag nur noch 600 Kilometer im Westen. Die Ehre der Einnahme Berlins wurde Marschall Schukows 1. Weißrussischer Front mit vier gemischten und zwei Panzer-Armeen überlassen. Mit einem massiven Artilleriebeschuss im Morgengrauen des 16. April 1945 wurde diese letzte Offensive eingeläutet. Der deutsche Widerstand war heftig und es gelang nicht vor der Nacht vom 30. April zum 1. Mai 1945 die Sowjetflagge über dem Reichstag durch Soldaten des 756. sowjetischen Infanterie-Regiments der 3. Stoß-Armee zu hissen.   Bereits vor dem endgültigen Sieg in Europa wurden sowjetische Verbände in den Fernen Osten zur Invasion der von den Japanern besetzten Mandschurei verlegt. Am 9. August 1945 griff eine Invasions-Streitmacht aus elf gemischten Armeen die Japaner an. Die Gesamtstärke der dabei eingesetzten sowjetischen Streitkräfte überstieg 1,5 Millionen Mann mit 26.137 Geschützen, 5.556 Panzerfahrzeugen und über 5.000 Flugzeugen. Nach einer kurzen und brillant durchgeführten Operation kapitulierten die Japaner am 24. August 1945. Es ist anzunehmen, dass die Verluste der Roten Armee während des Zweiten Weltkriegs bei über 13,7 Millionen Soldaten lagen. Organisation 1943-45 Schützen-Armeen Im Jahr 1944 standen 48 Schützen-Armeen (dabei entspricht eine sowjetische Armee im Umfang etwa einem deutschen Korps) zwischen der Ostsee und dem Schwarzen Meer. Diese unterschieden sich ziemlich stark in ihrem Umfang und waren jeweils 60.000 bis 120.000 Mann stark und konnten vorübergehend durch unabhängige Panzer- und Artillerie-Formationen verstärkt werden, wodurch sie auf über 200.000 Mann ansteigen konnten. Panzer-Armeen Speerspitze der gepanzerten Verbände waren die Panzer-Armeen, von denen es 1944 sechs gab. Erstmals nach offiziellen Stärkenachweisen 1943 aufgestellt, bestanden sie gewöhnlich aus zwei Panzer-Korps und einem Mechanisierten Korps. Zusammen mit diversen Unterstützungs-Einheiten gab dies der Panzer-Armee eine Stärke von etwa 40.000 bis 60.000 Mann, was damit im großen und ganzem einem deutschen Panzer-Korps entsprach. Schützen-Division Weiterhin die wichtigste und zahlenmäßig meiste Einheit auf Divisions-Ebene war die Schützen-Division. Bereits seit Ende 1942 hatte die neue sowjetische Schützen-Division eine Stärke von etwa 9.500 Mann. Diese waren in drei Infanterie-Regimenter mit je 2.500 Mann und einem Artillerie-Regiment mit 1.000 Mann organisiert, sowie ein Panzerabwehr- und Pionier-Bataillon und einer Kompanie aus Nachrichten- und Aufklärungstruppen. Bereits ab Frühjahr 1943 begannen die Menschenreserven der Sowjetunion allmählich zur Neige zu gehen, sodass die Qualität der Infanterie sich verschlechterte und weitere Neuaufstellungen von Verbänden nicht mehr im großem Umfang möglich waren. Die Zahl der Schützen-Divisionen stieg vom Frühjahr 1943 bis zum Kriegsende nur noch von 513 auf 527, die der Panzer- und mechanisierten Brigaden von 290 auf 302. Artillerie-Division Die Rote Armee legte großen Wert auf die Rolle der Artillerie auf dem Schlachtfeld. Die sowjetische Schützen-Division war daher sehr gut mit Artillerie ausgerüstet, konnte aber zu keinem Zeitpunkt während des Krieges den Infanteristen eine Unterstützung bieten, wie es zum Beispiel Praxis im deutschen Heer war. Dies lag hauptsächlich am Mangel an technisch qualifizierten Personal in der Roten Armee und im Bereich der Artillerie war das besonders spürbar. Deshalb wurde im Verlauf des Krieges mehr und mehr Artillerie in spezielle Formationen zusammengefasst, wo ihr Einsatz als Feuerwalze im Muster des Ersten Weltkriegs erfolgte. Bei Kriegsende befanden sich daher dreiviertel aller Artillerie-Geschütze nicht mehr bei den Schützen-Divisionen, sondern in speziellen Formationen.   Diese Artillerie-Divisionen bestanden aus vier Brigaden, zusammen mit Nachrichten- und Feuerleit-Einheiten, was ihnen eine Stärke von nahezu 10.000 Mann gab. Diese Division war wie folgt organisiert: eine Granatwerfer-Brigade mit 100 Panzerbüchsen PTDR-1941 und mehr als 100 x 120-mm-Granatwerfer, eine leichte Feldartillerie-Brigade mit drei Regimentern zu je 24 x 76-mm-Kanonen, eine Haubitzen-Brigade aus 48 x 122-mm und 24 x 152-mm-Haubitzen und eine mittlere Feldgeschütz-Brigade mit 12 x 122-mm-Kanonen und 24 x 152-mm-Kanonenhaubitzen. Jede Brigade bestand aus zwei bis drei Regimentern, zusammen mit Hilfs- und Infanterie-Einheiten, welche üppig mit Maschinenpistolen ausgestattet waren. Die größte Artillerie-Formation war das Korps, in dem alles bis zu 25 Brigaden unter einem einzigen Kommando zusammengefasst wurde. Raketenwerfer-Einheiten Eine Besonderheit der Roten Armee waren die Raketenwerfer-Einheiten, welche mit den Mehrfach-Raketenwerfern ausgerüstet waren. Diese waren allgemein unter dem Namen Katjuscha oder bei den deutschen Landsern als Stalinorgel bekannt. Wenn sie auch nur eine begrenzte Feuerreichweite hatten, waren sie doch in der Lage eine massive Feuerwirkung innerhalb kürzester Zeit auf mehr …

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