Spätere Modelle des FT-17


Spätere Modelle des FT-17

Spätere Modelle des FT-17

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Im Blickpunkt:
  • 3D-Modell Mitsubishi A6M5 Reisen

    Legendäres japanisches bordgestütztes Jagdflugzeug Mitsubishi A6M Zero. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Die Zero Mitsubishi A6M2, A6M3, A6M5 (Zero-Sen, Reisen, Zeke). Typ: einsitziges bordgestütztes Jagdflugzeug (später auch Jagdbomber und Kamikaze-Flugzeug). Mitsubishi A6M2 Zero-Sen ZERO – das Symbol japanischer Luftmacht und die Bezeichnung, unter der Freund und Feind eines der herausragendsten Jagdflugzeuge des Zweiten Weltkrieges kennengelernt hatten. Die Mitsubishi A6M Zero war den gesamten Pazifik-Krieg über im Einsatz, vom Angriff auf Pearl Harbor bis zum letzten Kamikaze-Einsatz des Zweiten Weltkrieges. Zu Beginn schien die Zero unbesiegbar zu sein, aber das Flugzeug wurde schließlich von neueren alliierten Typen übertroffen und trotz kontinuierlicher Verbesserungen hat die Mitsubishi A6M nie mehr wieder die Leistung ihrer späteren Gegner erreicht. Mehr Zeros wurden im Laufe des Kriegers gebaut, als von jedem anderen japanischen Flugzeug. Die Gesamtzahl von 11.283 dieser Jagdflugzeuge kam aus den Fabriken in verschiedenen Versionen zwischen März 1939 und August 1945. Während dieser langen Karriere wurde die Zero in Japan so berühmt wie die Spitfire in England oder die Messerschmitt Bf 109 in Deutschland. Die Mitsubishi A6M war auch der erste bordgestützte Jäger, welcher von Flugzeugträgern aus eingesetzt wurde und dabei seine landgestützten Zeitgenossen in der Leistung übertraf. Der Entwickler der Zero, Jiro Horikoshi, begann mit der Arbeit an dem Entwurf im Frühsommer 1937 als Antwort auf eine japanische Marine-Spezifikation für einen bordgestützen Jäger, welcher die Mitsubishi A5M ersetzen sollte, welche sich zu dieser Zeit in Dienst befand. Die Firmen Mitsubishi und Nakajima wollten beide den Auftrag, aber Nakajima zog sich nach ein paar Monaten mit der Begründung zurück, dass die Spezifikation nicht erfüllt werden könnte. Die Spezifikation waren zuvor im Oktober 1937 im Lichte der Kampferfahrung in China mit dem Vorgängermodell geändert worden. Das neue Flugzeug sollte eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 500 km/h in einer Flughöhe von 4.00 Metern haben und eine Höhe von 3.000 Metern in 9,5 Minuten erreichen. Die Reichweite sollte 8 Stunden bei Marschgeschwindigkeit mit Zusatztanks sein oder zwei Stunden bei Kampfgeschwindigkeit. Zudem war eine kurze Startstrecke für den Einsatz von Flugzeugträgern gefordert und die Manövrierfähigkeit sollte zumindest gleich sein wie bei der Mitsubishi A5M. Dazu sollte die Bewaffnung aus zwei 20-mm-Kanonen, zwei 7,7-mm-Maschinengewehren und zwei 60-kg-Bomben bestehen. Der erste Prototyp, angetrieben von einem 780 PS Mitsubishi Zuisei 13 Umlaufmotor, machte seinen Erstflug am 1. April 1939. Seine Leistung war schon beim ersten Testflug hervorragend. Der dritte Prototyp wurde mit einem 940 PS Nakajima NKIC Sakae 12 Motor ausgestattet und die Leistung verbesserte sich weiter. Die ersten Exemplare der ursprünglichen Version A6M2 beendeten ihre Testflüge im Juli 1940 und zwei Monate später machte die Zero ihr Debüt in China. Da nach dem japanischen Kalender das Jahr 1940 als Jahr 5700 geführt wurde, erhielt das neue Flugzeug den Namen Zero-Sen, was den letzten beiden Ziffern ’00’ der Jahreszahl entspricht. Als Japan in den Krieg zog, war die Mitsubishi A6M2 Zero der führende bordgestützte Jäger der Marine. Das Flugzeug war den alliierten Jägertypen dieser Zeit überlegen, vor allem an Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit. Die Zero war sehr leicht und selbst die späten Modelle wogen voll beladen nur rund 2.700 kg, was die Hälfte des Gewichts der vergleichbaren britischen und US-Jäger war. Deshalb reichte der nur 1.146 PS starke Motor völlig aus und ihr Konstrukteur Jiro Horokoshi war selbst in Amerika bekannter als alle Konstrukteure von US-Jägern. Für die amerikanischen und britischen Piloten waren die Zeros eine unangenehme Überraschung, da die Verantwortlichen das vorherige Auftreten der Flugzeuge über China offensichtlich überhaupt nicht wahrgenommen hatten. Dabei hatte General Claire Chennault, der Befehlshaber der freiwilligen amerikanischen Piloten der Flying Tigers, welche mit US-Jägern vom Typ Curtiss P-40 ausgerüstet waren, Washington vor dem japanischen Jäger gewarnt, welcher jeden Gegner besiegte. In Washington und London war man jedoch von der eigenen Überlegenheit überzeugt und war sich sicher, dass die japanischen Jagdflugzeuge nur minderwertige Kopien westlicher Flugzeuge wären. Bis zum japanischen Kriegseintritt im Dezember 1941 waren über 400 Mitsubishi A6M2 ausgeliefert worden. Die Zero leistete einen entscheidenden Beitrag zu Japans frühen Erfolgen in diesem Krieg und von Pearl Harbor bis zur Schlacht von Midway im Juni 1942 dominierte der Mitsubishi-Jäger den Himmel über dem Pazifik. Vor allem die Zero ermöglichte es den Japanern, innerhalb von nur drei Monaten ein größeres Gebiet der Erde zu erobern, als dies je irgendeine andere Streitmacht zuvor erreicht hatte. Das Flugzeug erhielt von den Alliierten den Code-Namen ‘Zeke’, da man es kaum abschütteln konnte. Trotzdem war es für die alliierten Piloten einfach nur die ‘Zero’. Eine weitere Besonderheit der Zero war die unglaubliche Reichweite. Da die japanischen Flottenträger alle zum Angriff auf Pearl Harbor eingesetzt wurden, gab es für die Unterstützung des japanischen Vorstoßes nach Süden über die Philippinen eigentlich keinen Jagdschutz. Aber die Zero-Piloten, angeführt vom Jagdflieger-Ass Saburo Sakai, schafften es den Treibstoffverbrauch beim Anflug zu halbieren, sodass sie die amerikanischen Stützpunkte auf den Philippinen aus einer Entfernung von 1.920 km von Formosa aus angreifen konnten. Damit konnten die Amerikaner eigentlich nicht rechnen und so schafften es die Japaner, gleichzeitig Pearl Harbor und die Philippinen mit starken Streitkräften überraschend anzugreifen. Der Wendepunkt kam dann allerdings in der Schlacht von Midway, als die Japaner neben ihren vier großen Flugzeugträgern auch viele Zeros mit ihren durchtrainierten Piloten verloren. Es gab Schwierigkeiten, neben den natürlich nahezu unersetzlichen Trägern, die Flugzeuge und vor allem die Piloten gleichwertig zu ersetzen. Gleichzeitig wurden die Alliierten zahlenmäßig immer stärker und führten neue, überlegene Flugzeuge ein. Die zweite Hauptversion der Zero war die A6M3, welche zur Zeit der Schlacht von Midway in den Einsatz ging. Diese Version hatte einen stärkeren Motor und eine stärkere Bewaffnung. Aber auch die neue A6M3 fand ihren Meister in den amerikanischen F4U Corsair und F6F Hellcat. Animation 3d-Modell Mitsubishi A6M2 Zero Mitsubishi A6M5 Reisen Obwohl die A6M3 ein nahezu ideales Jagdflugzeug war, mit der ursprünglich großen Manövrierfähigkeit der A6M1 und der höheren Geschwindigkeit der Mitsubishi A6M2 Zero, zwang das Auftreten der neuen Generation von US-Jägern mit 2.000-PS-Motoren, wie der Corsair, Hellcat, P-47 Thunderbolt, P-51 Mustang oder P-38 Lightning, die Zero zu verbessern. Dies wurde realisiert mit der Mitsubishi A6M5 Reisen, mit mehr …

  • Rommel besichtigt die 21. Panzer-Division

    Teil II: Neuaufstellung, Gliederung und Panzerbestand der 21. Panzer-Division und ihr Einsatz im Westen und Osten 1943 bis 1945. hier zu Teil I: 21. Panzer-Division in Nordafrika. Neuaufstellung 1943 Kurz nach ihrem Untergang in Tunesien wurde die 21. Panzer-Division jedoch in der Normandie in Frankreich wieder neu aufgestellt. Mit Termin 15. Juli 1943 wurde beim Oberbefehlshaber West auf eigene Initiative hin die ‘Schnelle Brigade 931’ bei der deutschen 7. Armee in 21. Panzer-Division/neu umbenannt. Zentrale Einheiten dieser Neuaufstellung waren das verstärkte Panzer-Grenadier-Regiment 931, zwei Kradschützen-Kompanien, das gepanzerte Artillerie-Regiment 931 unter Oberst Feuchtlinger und das in Frankreich gebildete Panzer-Regiment 100. Hinzu kam ein beträchtlicher Kader ehemaliger ‘Afrikaner’ aus dem ‘Afrika-Stau’ aus Urlaubern, Genesenen und Verstärkungen in Italien und Südfrankreich, welche schon in der ursprünglichen 21. Panzer-Division in Nordafrika gekämpft hatten und den Esprit de Corps und die Traditionen des Verbandes aufrechterhielten. Der Divisionsstab dieser neuen 21. Panzer-Division wurde aus dem Stab der Artillerie-Brigade West und Teilen der Panzer-Brigade 10 gebildet. Das Panzer-Grenadier-Regiment 125 bestand aus drei Bataillonen des verstärkten Pz.Gren.Rgt. der ‘Schnellen Brigade West’. Das Panzer-Grenadier-Regiment 192 wurde aus Teilen des Pz.Gren.Rgt 931 und anderen Infanterie-Einheiten beim Oberbefehlshaber West gebildet. Die Panzer-Aufklärungs-Abteilung 21 entstand aus den zwei Kradschützen-Kompanien, welche verstärkt wurden. Ende 1943 kam noch der Großteil der motorisierten Aufklärungs-Lehr-Abteilung hinzu. Das Panzer-Regiment 100 war schon im Januar 1943 bei der Panzer-Brigade 100 in Versailles aufgestellt worden. Es verfügte über den Stab und zwei Panzer-Kompanien der Panzer-Abteilung 223. Allerdings war dieses Panzer-Regiment ursprünglich nur mit veralteten französischen Beute-Panzern von zweifelhaftem Kampfwert ausgerüstet. Ab Mai 1944 wurde die Einheit als Panzer-Regiment 22 bezeichnet. Zwar hatten bis Sommer 1944 deutsche Panzertypen viele von den französischen Beute-Panzern ersetzt, aber selbst dann noch gab es einen nicht unerheblichen Anteil veralteter Fahrzeuge, wie PzKpfw IVB und PzKpfw IVC und sogar noch einige alte PzKpfw III. Deshalb befand sich die neu aufgestellte Division über ein Jahr als Besatzungstruppe in Frankreich, da sie wegen ihrer mangelhaften Ausstattung als nicht geeignet für die Ostfront angesehen wurde. 1944 wurde der Zusatz ‘/neu’ im Namen fallen gelassen und die Division wieder als 21. Panzer-Division bezeichnet. Im Frühjahr 1944 erhielt das Panzer-Grenadier-Regiment 125 Schützenpanzer und die Panzer-Aufklärungs-Abteilung und das Panzer-Pionier-Bataillon hatten drei bzw. zwei Kompanien mit mittleren Schützenpanzern. Die Neuaufstellung wurde Mitte Mai 1944 in der Normandie östlich von Caen abgeschlossen. Dabei verfügte das Panzer-Regiment 22 am 1. Juni über insgesamt 110 Panzer. Die I. Abteilung hatte 4 Panzer-Kompanien zu je 17 PzKpfw IV mit langer 7,5-cm-Kanone. Bei der II. Abteilung befanden sich 5 PzKpfw IV mit langer Kanone beim Stab und bei der 5. bis 7. Kompanien ebenfalls 5 PzKpfw IV mit langer Kanone, der Rest bestand dort weiterhin aus französischen Beute-Panzern. Bei der 8. Kompanien waren 6 PzKpfw IV mit kurzer 7,5-cm-Kanone vorhanden. Insgesamt waren noch 35 Somua S-35 und 2 Hotchkiss-Panzer französischer Bauart in der Division vorhanden. Jedoch war die artilleristische Feuerkraft der Division Mitte 1944 sehr stark. Gliederung 1944 Westfront 1944 Die 21. Panzer-Division wurde nach Abschluss ihrer Aufstellung und überwiegender Neuausrüstung ab Mitte Reserve bei der Heeresgruppe B von Rommel im Abschnitt des LXXXIV. Armee-Korps. Bei der alliierten Invasion am 6. Juni 1944 war die 21. Panzer-Division dann der einzige deutsche Panzer-Verband, welcher sich in der Nähe der Landeköpfe befand. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich Teile ihres Panzer-Regimentes in der Nähe auf einer Übung, waren aber nur mit Übungsmunition bewaffnet. Deshalb mussten sie erst schnell zurückgerufen werden, um mit richtiger Munition bewaffnet zu werden. Bedingt durch die Abwesenheit Rommels, welcher sich zum Geburtstag seiner Frau in Deutschland befand, da eigentlich zu schlechtes Wetter für eine Invasion angekündigt war, sowie das Zaudern seiner Stellvertreter, erhielt die 21. Panzer-Division erst um 10:30 Uhr den Befehl zu einem Gegenangriff in Richtung Küste. Der Angriff erfolgte mit drei Kampfgruppen zu beiden Seiten des Flusses Orne. Die ‘Kampfgruppe von Lucke’ des Befehlshabers des Panzer-Grenadier-Regiment 125 bestand aus dem verstärkten II. Bataillon mit der 4. Kompanie des Panzer-Regiment 22 und Teilen der Panzer-Aufklärungsabteilung 21 und Sturmgeschütz-Abteilung 200. Deren Angriff erfolgte östlich der Orne über Stützpunkte der verteidigenden deutschen 716. Infanterie-Division hinweg und traf auf britische Fallschirmjäger südlich von Ranville an der östlichen Flanke des britischen Landekopfs ‘Sword’. Die ‘Kampfgruppe Rauch’, Kommandeur des verstärkten Panzer-Grenadier-Regiments 192, griff westlich der Orne zur Küste in Richtung Lion-sur-Mer an. Um Benouville kam es zu Kämpfen mit britischen und kanadischen Fallschirmtruppen. Bis zum Abend konnte diese Kampfgruppe, welche jetzt von General Marcks, dem kommandierenden General des LXXXIV. Armee-Korps geleitet wurde, über Periers die Küste erreichen. Nördlich von Lagrune-sur-Mer gruben sich die Soldaten in Verteidigungsstellungen ein. Die ‘Panzer-Kampfgruppe von Oppeln’, dem Kommandeur des Panzer-Regiment 22, welcher über rund 80 mit langer 7,5-cm-Kanone bewaffneter Panzerkampfwagen IV, Schützenpanzern und die Selbstfahrlafetten des Artillerie-Regiments 155 verfügte, griff Mittags die zwischenzeitlich schon besetzten britischen Abwehrstellungen des Landekopf ‘Sword’ nördlich von Caen an. Die Briten hatten schon schwere Pak und Artillerie in Stellung gebracht und so mussten die deutschen Panzer ihre Marschrichtungen immer wieder stark ändern. Im unübersichtlichen und ansteigenden Gelände der Normandie wurden sie schließlich von starken britischen Pak-Stellungen bei Periers und Bievelle zum Stehen gebracht und mussten zur Rundum-Verteidgung übergehen. Nachdem sie die angreifende britische 27. Panzer-Brigade zerschlagen hatten, mussten sie sich bis zum 9. Juli in die Gegend nördlich von Caen zurückziehen. Die 21. Panzer-Division war dann an den Abwehrkämpfen in der Normandie vom 9. Juli bis 6. August 1944 beteiligt, wo sie ihre Stellungen bei Caen gegen wiederholte britische Angriffe hielt, darunter während der ‘Operation Goodwood’. In diesen Wochen, welche auf die Landung folgten, schlug die Division ununterbrochen aus ihren eingegrabenen Stellungen in der Gegend vor Caen auf die alliierten Truppen ein und hatte großen Anteil daran, den Zeitplan der Alliierten schwer durcheinander zu bringen. Nach dem Ausbruch der Invasions-Streitkräfte im Westen des alliierten Brückenkopfes wurden Teile der 21. Panzer-Division, welche bei der 12. SS-Panzer-Division der 5. Panzer-Armee eingesetzt waren, im Kessel von Falaise eingeschlossen. Diesen gelang der Ausbruch nur unter dem Verlust nahezu aller schweren Waffen und mit nur sechs PzKpfw IV. Die Besatzungen der verlorenen Panzer mussten als Infanterie eingesetzt werden. Panzerbestand der 21. Panzer-Division während der mehr …

  • Unzerstoerte Eisenbahnbruecke Remagen

    Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für März 1945. Unternehmen Frühlingserwachen, Ludendorff-Brücke über den Rhein intakt erobert, März-Feuer-Blitz auf Tokio, britische Verbände nehmen Mandalay in Burma, Montgomerys 21. Heeresgruppe überschreitet den Rhein bei Wesel, die Amerikaner kontrollieren Iwo Jima. Zurück zu Februar 1945. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 1. März 1945: Westfront Mönchengladbach durch die 9. US-Armee erobert. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 2. März 1945: Luftkrieg Deutschland: 2 RAF-Tagesangriffe auf Köln. 406 USAAF-Bomber greifen wieder Dresden an. Westfront Die 9. US-Armee nimmt Krefeld, Venlo und Roermond. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 3. März 1945: Westfront Kanadische und US-Truppen schließen zwischen Maas und Rhein auf. Philippinen Der japanische Widerstand in Manila endet. Luftkrieg Großbritannien: 100 deutsche Kampfflugzeuge greifen bei Nacht mehr als 20 Flugplätze von Northumberland bis nach Oxfordshire an. 20 RAF-Bomber werden bei einem Verlust von 6 der Eindringlinge zerstört. Politik Akt von Chapultepec: 20 amerikanische Staaten verpflichten sich in Mexiko-Stadt, einander die territoriale und politische Integrität zu schützen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 4. März 1945: Burma Die britische 14. Armee erobert Meiktila, südlich von Mandalay. Westfront US-Panzer der 1. US-Armee erreichen den Rhein nördlich von Köln. Luftkrieg Pazifik: Die erste beschädigte B-29 Superfortress verwendet den frisch eroberten Flugplatz auf Iwo Jima für eine Notlandung. Deutschland: 500 USAAF-Bomber greifen Ulm an. Politik Finnland erklärt Deutschland den Krieg (ein inoffizieller Zustand der Feindseligkeiten besteht schon seit September 1944). Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 5. März 1945: Westfront Amerikanische Truppen dringen in Köln ein. Luftkrieg Deutschland: RAF-Tagesangriff auf die Ölanlagen in Gelsenkirchen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 6. März 1945: Ostfront Polen: Rokossowskis 2. Weißrussische Front nimmt die eingeschlossene Festung Graudenz. Unternehmen Frühlingserwachen: Die 6. SS-Panzerarmee beginnt eine Offensive nördlich des Plattensee um Budapest zurückzuerobern und die Donau-Linie wieder zu erreichen. Die deutschen Truppen stoßen 32 km bis zum 8. März vor. Westfront Köln von der 1. US-Armee genommen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 7. März 1945: Westfront Ludendorff-Brücke intakt erobert. Die Brücke von Remagen über den Rhein bei Bonn wird intakt durch 1. US-Armee genommen, die sofort darüber vorstößt. Burma Chinesische Truppen nehmen Lashio an der ‘Burmastraße’. Besetzte Gebiete Jugoslawien: Tito bildet eine Übergangsregierung. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 8. März 1945: Burma Indische Panzer nehmen Mandalay. Westfront Die britische 2. Armee erobert Xanten. Damit stehen die alliierten Armeen nun entlang des Rheins von Nijmegen bis nach Koblenz. Luftkrieg Großbritannien: Eine V-2 tötet 110 und verletzt 123 Menschen schwer am Farringdon Market in London. Seekrieg Granville Harbour (Normandie) von deutschen Sturmtruppen von den Kanalinseln aus in der Nacht vom 8./9. März überfallen, welche 4 Küstenfrachter versenken und 67 deutsche Gefangene befreien. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 9. März 1945: Luftkrieg Pazifik: ‘MÄRZ-FEUER-BLITZ’ AUF TOKIO. 279 niedrig fliegenden B-29 Superfortress werfen 1.667 t. Napalm- und Ölbomben auf Tokio (Nacht vom 9. auf den 10. März). Ein ‘Feuersturm’ verwüstet 26 Quadratkilometer bebauter Fläche und tötete 84.000 Menschen. 102.000 weitere werden verletzt, eine Million Obdachlose. Ähnliche Angriffe auf Nagoya, Osaka und Kobe. Die unzureichende japanische Verteidigung und Luftschutz-Rettungsdienste sind nicht in der Lage, mit diesen Angriffen fertig zu werden. Besetzte Gebiete Indochina: Die Japaner setzen die Vichy-Verwaltung ab, entwaffnen gewaltsam die französischen Garnisonen und setzen eine Marionettenregierung ‘Reich von Annam’ ein. Westfront Patton und Hodges (1. und 9. US-Armeen) ziehen ihre Kräfte bei Remagen zusammen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 10. März 1945: Politik Roosevelt informiert Spanien darüber, dass das Land keine US-Hilfe erwarten kann, wenn die Franco-Diktatur bestehen bleibt. Westfront Kanadische Truppen beseitigen den Wesel-Kessel gegenüber Xanten. Kesselring übernimmt den Oberbefehl über die Westfront von Rundstedt, welcher am 7. März entlassen wurde. Bei seiner Ankunft gibt er zu seinem Stab zum Besten: ‘Ich bin die neue V-3’. Luftkrieg Deutschland: 153 RAF-Bombern greifen Scholven-Buer an und werfen 755 t Bomben ab. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 11. März 1945: Luftkrieg Deutschland: 1055 RAF Bomber werfen 4700 t. Bomben auf Eisenbahnziele in Essen; die gesamte Produktion der Krupp-Werke kommt zum Stillstand. 1.000 US-Bomber greifen U-Boot-Werften im Nordwesten von Deutschland an. Pazifik – Operation Tan: 24 schnelle, zweimotorige Ginga-Bomber führen einen Kamikaze-Angriff bei Nacht auf die US-Flottenbasis im Ulithi-Atoll durch. Der Flugzeugträger Randolph wird dabei getroffen. Heimatfronten Großbritannien: Massenflucht von 70 deutschen Gefangenen aus dem Kriegsgefangenenlager in Bridgend, Glamorgan (Süd-Wales). Alle werden bis zum 17. März wieder eingefangen. Geheimkrieg ‘Ultra’ warnt vor Ar 234 Blitz-Jetbomber-Angriffen auf die eroberte Brücke von Remagen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 12. März 1945: Ostfront Schukows 1. Weißrussische Front nimmt Küstrin an der Oder. Rokossowskis 2. Weißrussische Front erobert Dirschau und erreicht die Danziger Bucht, südlich von Gdingen. Luftkrieg Deutschland: 1.107 RAF-Bomber werfen 4.851 t. Bomben auf Schienenverkehrswege in Dortmund. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 13. März 1945: Burma Die indische 52. Brigade nimmt Maymyo und unterbricht damit die Eisenbahnverbindung der japanischen Garnison in Mandalay. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 14. März 1945: Luftkrieg Deutschland: Der Bielefeld-Eisenbahn-Viadukt wird durch 10.000-kg-Bomben zerstört (‘Grand Slam’), wodurch deutsche Truppenverschiebungen aus dem Ruhrgebiet zum amerikanischen Brückenkopf bei Remagen verhindert werden. Ostfront Slowakei: Russische Truppen nehmen Zvolen (Sala) in den Karpaten, nördlich von Budapest. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 15. März 1945: Burma Japanischer Gegenangriff bei Meiktila. Am 28. März ziehen sich die Japaner zurück. Luftkrieg Deutschland: Das Hauptquartier der Wehrmacht in Zossen, südlich von Berlin, wird durch 576 US-Bomber der 8. US-Air-Force bombardiert. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 16. März 1945: Ostfront Ungarn: Tolbuchins 3. Ukrainische Front beginnt einen großen Gegenangriff gegen 6. SS-Panzer-Armee und 3. ungarische Armee, worunter letztere zusammenbricht. Luftkrieg Deutschland: Schwere RAF-Nachtangriffe auf Nürnberg und Würzburg. Ein wolkenloser Himmel unterstützt die deutschen Nachtjäger, wodurch 30 englische Bomber verloren gehen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 17. März 1945: Westfront Die Ludendorff-Brücke bricht nach wiederholten Angriffen durch Ar 234 Düsenbomber zusammen, wobei viele US-Pioniere getötet werden. Die 3. US-Armee dringt in Koblenz ein. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 18. März 1945: Westfront US-Panzer dringen in Bad Kreuznach und Bingen ein. Luftkrieg Deutschland: 1.221 US-Bomber (25 verloren) und 700 Begleitjäger (5 verloren) werfen 4.000 t. Bomben mehr …

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