Produktion von russischen KW-1


Produktion von russischen KW-1

Produktion von russischen KW-1

Weitere interessante Beiträge:
Im Blickpunkt:
  • Anzahl der Verluste an Soldaten, Zivilisten, Schiffen, durch den Luftkrieg und Kriegskosten und Schäden im Ersten Weltkrieg. Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs war die Größenordnung der Verwüstungen und Verluste an Menschenleben unvergleichbar zu allen vorausgegangenen Konflikten in der Menschheitsgeschichte. Im Vergleich zu früheren Kriegen hielten die Kämpfe, mehr oder weniger heftig, praktisch andauernd an. Zwischen August 1914 und November 1918 verging praktisch kein Tag ohne irgendwelche militärische Operationen und Verlusten. Gleichzeitig waren die Kämpfe sehr heftig, was hauptsächlich auf die Art des vorherrschenden Grabenkriegs und der dabei von den kriegführenden Nationen verwendeten, zerstörerischen Waffen zurückzuführen war, welche zuvor unbekannt waren. Verluste Die durchschnittlichen Tagesverluste in den vorausgegangenen neun größeren Kriegen betrugen in den Französischen Revolutionskriegen und den nachfolgenden Napoleonischen Kriegen von 1789 bis 1815 pro Tag 233 Soldaten. Im Krimkrieg von 1854 bis 1856 stieg die Zahl auf 1.075 gefallene Soldaten pro Tag. Im Amerikanischen Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 waren es 518 tote Soldaten pro Tag, während die Zahl der Opfer im Preußisch-Dänischen Krieg von 1864 nur 22 waren. Im Preußisch-Österreichischen Krieg von 1866 schnellte diese Anzahl wieder auf 1.125 herauf, während es im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 mit 876 gefallenen Soldaten pro Tag etwas weniger waren. Im Burenkrieg von 1899 bis 1902 gab es täglich lediglich 10 Gefallene und im Russisch-Japanischen Krieg von 1904/05 überschritt diese Anzahl nicht 292, trotz des erstmaligen, umfassenden Einsatzes modernerer Waffen wie Maschinengewehre. In den Balkankriegen von 1912 und 1913 stieg die Zahl aber dann auf 1.941 Gefallene pro Tag und im Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918 schnellte die Zahl der Verluste unter den Soldaten auf ungeheuerliche 5.509 pro Tag. Es muss darauf hingewiesen werden, dass alle Zahlenangaben zu den Verlusten an Menschenleben nur grobe Schätzungen sein können. Von den 65 Millionen Soldaten, welche von allen kriegführenden Nationen mobilisiert wurden, wurden etwa 8 Millionen getötet und weitere 21 Millionen verwundet. Für die Mittelmächte beliefen sich diese Verluste auf 1,8 Millionen Tote aus 11 Millionen, welche in Deutschland mobilisiert wurden. Österreich-Ungarn mobilisierte 7,8 Millionen Mann und erlitt 922.000 Tote, die Türkei hatte 325.000 Tote aus 2,8 Millionen mobilisierter Soldaten und Bulgarien 76.000 Tote aus 1,2 Millionen mobilisierter Männer. Bei der Entente oder Alliierten lauten diese Zahlen für Frankreich 1,36 Millionen Tote aus 8,4 Millionen mobilisierter Männer, für das Britische Empire 908.000 Tote aus 8,9 Millionen Mobilisierter, für Russland 1,7 Millionen Tote aus 12 Millionen Mobilisierter, für Italien 462.000 Tote aus 5,6 Millionen Mobilisierter und für die U.S.A. 50.000 Tote aus 4,3 Millionen Mobilisierter. Hinzu kommen für Belgien 14.000 Tote aus 267.000 Mann, für Serbien 45.000 aus 707.000 Mann, für Montenegro 3.000 aus 50.000 Mann, Rumänien 335.000 aus 750.000 Mann, Griechenland 5.000 aus 230.000 Mann, Portugal 7.000 aus 100.000 Mann und Japan 300 Tote aus 800.000 mobilisierten Männern. Ebenso wie die militärischen Verluste beliefen sich auch die der Zivilbevölkerung in bisher unbekannten Ausmaß. Insgesamt kamen etwa 6,6 Millionen Zivilisten ums Leben, davon etwa Zwei-Dritteln hauptsächlich in Russland und der Türkei. Mit den Opfern der alliierten ‘Hunger-Blockade’ gegen die Mittelmächte und den mindestens 6 Millionen Opfern der Spanischen Grippe kommen andere Berechnungen sogar auf über 13 Millionen. Im Fall der Türkei waren der Großteil der mindestens 2,1 Millionen getöteten Zivilisten Opfer ethnischer Säuberungen an den Armeniern und anderen christlichen Minderheiten. Andere Quellen geben bis zu 4 Millionen Opfern an Armeniern, Syriern, Juden und Griechen bis zum Ende des türkischen Befreiungskrieges an.   Auch die Überlebenden der Kämpfe waren von den Erfahrungen gezeichnet. Viele einfache Soldaten litten weiterhin unter tiefen, psychischen Traumata, was im Englischen als ‘Shell-Shock’ bekannt wurde, während sie in Deutschland als ‘Kriegszitterer’ bezeichnet wurden. Zwar waren die Soldaten des Ersten Weltkrieges der Todesgefahr wie in allen vorausgegangen Zeiten ausgesetzt gewesen, aber im Gegensatz zu ihren Vorgängern aus früheren Kriegen standen sie nicht nur ein paar Stunden während einer Reihe von zeitlich getrennten und relativ kurzen Gefechten unter diesem psychischen Druck, sondern nun für 24 Stunden am Tag und das über Wochen, wenn nicht sogar Monaten. Mobilisation und Verluste 1914-1918 Alliierte: Mittelmächte: Zivilisten (1914-1918, einschließlich Hungersnot und Krankheiten): Schiffs-Verluste 1914-1918 Alliierte Kriegsschiffe: Zusätzlich verlor Portugal ein Hilfs-Kanonenboot und ein Fluss-Kanonenboot mit zusammen 142 Mann. Griechenland verlor einen von Frankreich beschlagnahmten Zerstörer. Rumänien verlor ein Torpedo-Boot und 1 Fluss-Torpedoboot.   Kriegsschiffe der Mittelmächte: Handelsschiffe: Luftkrieg-Verluste 1914-1918 Flugzeuge und Flugpersonal: Verluste bei Luftangriffen: Kriegskosten Die finanziellen und ökonomischen Kosten des Krieges 1914-1918: Diese Zahlen beinhalteten die Kriegsaufwendungen der Regierungen, Kriegsanleihen und Darlehen sowie die Materialschäden. Es sind nur Schätzungen möglich und die Zahlen gelten nur als relative Richtlinien. 1914 betrug der Wechselkurs 5 US-Dollar für ein Britisches Pfund.

  • Rommel besichtigt die 21. Panzer-Division

    Teil II: Neuaufstellung, Gliederung und Panzerbestand der 21. Panzer-Division und ihr Einsatz im Westen und Osten 1943 bis 1945. hier zu Teil I: 21. Panzer-Division in Nordafrika. Neuaufstellung 1943 Kurz nach ihrem Untergang in Tunesien wurde die 21. Panzer-Division jedoch in der Normandie in Frankreich wieder neu aufgestellt. Mit Termin 15. Juli 1943 wurde beim Oberbefehlshaber West auf eigene Initiative hin die ‘Schnelle Brigade 931’ bei der deutschen 7. Armee in 21. Panzer-Division/neu umbenannt. Zentrale Einheiten dieser Neuaufstellung waren das verstärkte Panzer-Grenadier-Regiment 931, zwei Kradschützen-Kompanien, das gepanzerte Artillerie-Regiment 931 unter Oberst Feuchtlinger und das in Frankreich gebildete Panzer-Regiment 100. Hinzu kam ein beträchtlicher Kader ehemaliger ‘Afrikaner’ aus dem ‘Afrika-Stau’ aus Urlaubern, Genesenen und Verstärkungen in Italien und Südfrankreich, welche schon in der ursprünglichen 21. Panzer-Division in Nordafrika gekämpft hatten und den Esprit de Corps und die Traditionen des Verbandes aufrechterhielten. Der Divisionsstab dieser neuen 21. Panzer-Division wurde aus dem Stab der Artillerie-Brigade West und Teilen der Panzer-Brigade 10 gebildet. Das Panzer-Grenadier-Regiment 125 bestand aus drei Bataillonen des verstärkten Pz.Gren.Rgt. der ‘Schnellen Brigade West’. Das Panzer-Grenadier-Regiment 192 wurde aus Teilen des Pz.Gren.Rgt 931 und anderen Infanterie-Einheiten beim Oberbefehlshaber West gebildet. Die Panzer-Aufklärungs-Abteilung 21 entstand aus den zwei Kradschützen-Kompanien, welche verstärkt wurden. Ende 1943 kam noch der Großteil der motorisierten Aufklärungs-Lehr-Abteilung hinzu. Das Panzer-Regiment 100 war schon im Januar 1943 bei der Panzer-Brigade 100 in Versailles aufgestellt worden. Es verfügte über den Stab und zwei Panzer-Kompanien der Panzer-Abteilung 223. Allerdings war dieses Panzer-Regiment ursprünglich nur mit veralteten französischen Beute-Panzern von zweifelhaftem Kampfwert ausgerüstet. Ab Mai 1944 wurde die Einheit als Panzer-Regiment 22 bezeichnet. Zwar hatten bis Sommer 1944 deutsche Panzertypen viele von den französischen Beute-Panzern ersetzt, aber selbst dann noch gab es einen nicht unerheblichen Anteil veralteter Fahrzeuge, wie PzKpfw IVB und PzKpfw IVC und sogar noch einige alte PzKpfw III. Deshalb befand sich die neu aufgestellte Division über ein Jahr als Besatzungstruppe in Frankreich, da sie wegen ihrer mangelhaften Ausstattung als nicht geeignet für die Ostfront angesehen wurde. 1944 wurde der Zusatz ‘/neu’ im Namen fallen gelassen und die Division wieder als 21. Panzer-Division bezeichnet. Im Frühjahr 1944 erhielt das Panzer-Grenadier-Regiment 125 Schützenpanzer und die Panzer-Aufklärungs-Abteilung und das Panzer-Pionier-Bataillon hatten drei bzw. zwei Kompanien mit mittleren Schützenpanzern. Die Neuaufstellung wurde Mitte Mai 1944 in der Normandie östlich von Caen abgeschlossen. Dabei verfügte das Panzer-Regiment 22 am 1. Juni über insgesamt 110 Panzer. Die I. Abteilung hatte 4 Panzer-Kompanien zu je 17 PzKpfw IV mit langer 7,5-cm-Kanone. Bei der II. Abteilung befanden sich 5 PzKpfw IV mit langer Kanone beim Stab und bei der 5. bis 7. Kompanien ebenfalls 5 PzKpfw IV mit langer Kanone, der Rest bestand dort weiterhin aus französischen Beute-Panzern. Bei der 8. Kompanien waren 6 PzKpfw IV mit kurzer 7,5-cm-Kanone vorhanden. Insgesamt waren noch 35 Somua S-35 und 2 Hotchkiss-Panzer französischer Bauart in der Division vorhanden. Jedoch war die artilleristische Feuerkraft der Division Mitte 1944 sehr stark. Gliederung 1944 Westfront 1944 Die 21. Panzer-Division wurde nach Abschluss ihrer Aufstellung und überwiegender Neuausrüstung ab Mitte Reserve bei der Heeresgruppe B von Rommel im Abschnitt des LXXXIV. Armee-Korps. Bei der alliierten Invasion am 6. Juni 1944 war die 21. Panzer-Division dann der einzige deutsche Panzer-Verband, welcher sich in der Nähe der Landeköpfe befand. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich Teile ihres Panzer-Regimentes in der Nähe auf einer Übung, waren aber nur mit Übungsmunition bewaffnet. Deshalb mussten sie erst schnell zurückgerufen werden, um mit richtiger Munition bewaffnet zu werden. Bedingt durch die Abwesenheit Rommels, welcher sich zum Geburtstag seiner Frau in Deutschland befand, da eigentlich zu schlechtes Wetter für eine Invasion angekündigt war, sowie das Zaudern seiner Stellvertreter, erhielt die 21. Panzer-Division erst um 10:30 Uhr den Befehl zu einem Gegenangriff in Richtung Küste. Der Angriff erfolgte mit drei Kampfgruppen zu beiden Seiten des Flusses Orne. Die ‘Kampfgruppe von Lucke’ des Befehlshabers des Panzer-Grenadier-Regiment 125 bestand aus dem verstärkten II. Bataillon mit der 4. Kompanie des Panzer-Regiment 22 und Teilen der Panzer-Aufklärungsabteilung 21 und Sturmgeschütz-Abteilung 200. Deren Angriff erfolgte östlich der Orne über Stützpunkte der verteidigenden deutschen 716. Infanterie-Division hinweg und traf auf britische Fallschirmjäger südlich von Ranville an der östlichen Flanke des britischen Landekopfs ‘Sword’. Die ‘Kampfgruppe Rauch’, Kommandeur des verstärkten Panzer-Grenadier-Regiments 192, griff westlich der Orne zur Küste in Richtung Lion-sur-Mer an. Um Benouville kam es zu Kämpfen mit britischen und kanadischen Fallschirmtruppen. Bis zum Abend konnte diese Kampfgruppe, welche jetzt von General Marcks, dem kommandierenden General des LXXXIV. Armee-Korps geleitet wurde, über Periers die Küste erreichen. Nördlich von Lagrune-sur-Mer gruben sich die Soldaten in Verteidigungsstellungen ein. Die ‘Panzer-Kampfgruppe von Oppeln’, dem Kommandeur des Panzer-Regiment 22, welcher über rund 80 mit langer 7,5-cm-Kanone bewaffneter Panzerkampfwagen IV, Schützenpanzern und die Selbstfahrlafetten des Artillerie-Regiments 155 verfügte, griff Mittags die zwischenzeitlich schon besetzten britischen Abwehrstellungen des Landekopf ‘Sword’ nördlich von Caen an. Die Briten hatten schon schwere Pak und Artillerie in Stellung gebracht und so mussten die deutschen Panzer ihre Marschrichtungen immer wieder stark ändern. Im unübersichtlichen und ansteigenden Gelände der Normandie wurden sie schließlich von starken britischen Pak-Stellungen bei Periers und Bievelle zum Stehen gebracht und mussten zur Rundum-Verteidgung übergehen. Nachdem sie die angreifende britische 27. Panzer-Brigade zerschlagen hatten, mussten sie sich bis zum 9. Juli in die Gegend nördlich von Caen zurückziehen. Die 21. Panzer-Division war dann an den Abwehrkämpfen in der Normandie vom 9. Juli bis 6. August 1944 beteiligt, wo sie ihre Stellungen bei Caen gegen wiederholte britische Angriffe hielt, darunter während der ‘Operation Goodwood’. In diesen Wochen, welche auf die Landung folgten, schlug die Division ununterbrochen aus ihren eingegrabenen Stellungen in der Gegend vor Caen auf die alliierten Truppen ein und hatte großen Anteil daran, den Zeitplan der Alliierten schwer durcheinander zu bringen. Nach dem Ausbruch der Invasions-Streitkräfte im Westen des alliierten Brückenkopfes wurden Teile der 21. Panzer-Division, welche bei der 12. SS-Panzer-Division der 5. Panzer-Armee eingesetzt waren, im Kessel von Falaise eingeschlossen. Diesen gelang der Ausbruch nur unter dem Verlust nahezu aller schweren Waffen und mit nur sechs PzKpfw IV. Die Besatzungen der verlorenen Panzer mussten als Infanterie eingesetzt werden. Panzerbestand der 21. Panzer-Division während der mehr …

  • 7,5-cm Pak 40 der Hitlerjugend-Division

    Übersicht Waffen-SS-Divisionen 5-12 (Wiking, Nord, Prinz Eugen, Florian Geyer, Hohenstaufen, Frundsberg, Nordland, Hitlerjugend). Kommandeure, Infanterie- und Panzer-Stärke, Einsätze, besondere Hinweise und Ende. Hier zu Waffen-SS-Divisionen 1-4. Waffen-SS-Divisionen 5-12 5. SS-Panzer-Division Wiking (W) Aufstellung (als Division) Dezember 1940 (wurde zur Panzer-Division im Sommer 1943). Kommandeure SS-Gruf. Steiner (bis Mai 1943), SS-Gruf. Grille (bis August 1944), SS-Staf. Mühlenkamp (bis Oktober 1944), SS-Staf. Ullrich (bis Kriegsende). Einsätze Unternehmen Barbarossa: Angriff auf Russland im Süden über Tarnopol, Zhitomir, Tscherkassy, Stalino zum Don (Juni bis November 1941). Abwehrkämpfe am Don und Mius (November 1941 bis Frühjahr 1942). Vormarsch in den Kaukasus über Rostow, Kuban, Terek (Juli bis November 1942). Fällt auf Rostow zurück (Januar 1943). Abwehrkämpfe in der Ukraine, Gegenangriffe zwischen Don und Dnjepr, Kämpfe um Charkow herum (April bis September 1943). Panzerverband der Division wird im Kessel von Tscherkassy eingeschlossen und verliert die Hälfte seines Bestandes beim Ausbruch (Februar 1944). Wiederhergestellte Division im Einsatz an der Weichsel-Front in Polen (Juli bis Dezember 1944). Nach Ungarn verlegt, schwere Kämpfe bei Entsatzversuchen für Budapest (Januar 1945). Rückzugskämpfe über Stuhlweißenburg nach Fürstenfeld (Tschechoslowakei) (Februar bis Mai 1945). Ende Kapitulierte gegenüber den Briten am 8. Mai 1945. Infanterie-Stärke 2 motorisierte Infanterie-Regimenter (jedes mit 3 Bataillonen), seit 1944 ein Bataillon mit Schützenpanzern. Bis Sommer 1944 war auch die Brigade Wallonien eingegliedert. Panzer-Ausstattung 1 Panzer-Bataillon (27 Panzer, 48 Panzer 1944) seit 1942, 3 Batterien mit StuG 40 (18 Stück), bis Sommer 1944 auch die Sturmgeschütz-Batterie Wallonien (18 StuG III/IV) – seit 1944 ein zusätzliches Bataillon (48) PzKpfw V Panther, 1 Artillerie-Batterie auf Hummel Selbstfahrlafetten (12 Stück), 1 Raketenwerfer-Batterie auf Sdkfz 251 (12 Stück). Sollstärke: 75 (1942/43), 138 (1944) Panzerfahrzeuge, Sturmgeschütze/Jagdpanzer und Selbstfahrlafetten. Hinzu kommen 1944 Schützenpanzer für eines der Panzergrenadier-Bataillone. Besonderes Erste Division der Waffen-SS welche mit Freiwilligen anderer Nationalitäten (Holländer, Flamen, Skandinavier, Wallonen) aufgestellt wurde. Höchste Kampfleistungen. Mehr über die 5. SS-Division Wiking 6. SS-Gebirgs-Division Nord Aufstellung (als Division) Mai 1941 (Spätsommer 1941 zurückgezogen und als Gebirgs-Division ausgebildet). Kommandeure SS-Brigaführer Demelhuber (März 1941 bis April 1942), SS-Brigadeführer Kleinheisterkamp (bis Dezember 1943), danach mehrere kurze Kommandos, einschließlich durch SS-Gruf. Debes und SS-Gruppenführer Brenner. Einsätze Im Frühjahr 1941 aus den Totenkopf-Standarten (KZ-Mannschaften) 6, 7 und 9 gebildet und im Juni 1941 nach Finnland an die Lappland-Front geschickt. Die mangelhafte Ausbildung der Einheit führte zu einer Flucht bei Salla. Deshalb wurde die SS-Kampfgruppe Nord bereits im Spätsommer zurückgezogen, um als Gebirgsjäger-Division ausgebildet zu werden. Vier Bataillone Gebirgsjäger und drei Abteilungen Gebirgsartillerie wurden den Überlebenden der ursprünglichen Kampfgruppe ‘Nord’ beigegeben und in Österreich und auf dem Balkan trainiert. Im August 1942 kehrte die 6. SS-Gebirgs-Division Nord nach Finnland zurück und stand im Einsatz an der Polarfront bis zum September 1944. Anschließend über Norwegen nach Dänemark zurückgezogen. Da die Truppenstärke bis dahin stark abgefallen war, nur noch als Kampfgruppe bezeichnet. Anschließend einige Kampfeinsätze in den Ardennen im Dezember 1944 und der Saar-Region im Januar 1945. Danach Rückzugskämpfe ins Ruhrgebiet und bis nach Bayern, wo sie gegenüber US-Truppen im April 1945 kapitulierte. Ende Kapitulierte gegenüber der US Army in Bayern im April 1945. Infanterie-Stärke 2 Gebirgsjäger-Regimenter, 1 Panzer-Grenadier-Bataillon (motorisiert). Panzer-Ausstattung keine. Besonderes Ursprünglich mit Wachmannschaften aus Konzentrationslagern aufgestellt und sehr schlecht militärisch ausgebildet. 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division Prinz Eugen Aufstellung (als Division) März 1942 (Einsatzbereit Oktober 1942). Kommandeure SS-Gruppenführer Artur Phleps (bis Juni 1943), SS-Brigadeführer Reichsritter von Oberkamp (bis Februar 1944), SS-Brigadeführer Kumm (bis Januar 1945), SS-Oberführer Schmidhuber. Ende Kapitulierte gegenüber den jugoslawischen Partisanen unter Tito bei Cilli, Slowenien. Zahlreiche Angehörige hingerichtet. Infanterie-Stärke 2 Gebirgsjäger-Regimenter, auch Kavallerie- und Panzereinheiten. Panzer-Ausstattung Panzereinheiten mit diversen erbeuteten französischen, italienischen und russischen Panzern. Besonderes Aufgestellt mit Volksdeutschen aus dem Balkan, die Offiziere vorwiegend Österreicher und Rumänen. Praktisch nur gegen Partisanen und Zivilisten eingesetzt, Negativ-Rekord an Kriegsverbrechen. 8. SS-Kavallerie-Division Florian Geyer Aufstellung (als Division) Als Division ab Juni 1942 im Einsatz. Kommandeure SS-Brigadeführer Bittrich (bis Februar 1943), SS-Brigadeführer Fegelein (bis November 1943), SS-Brigadeführer Rumohr. Einsätze Im April 1941 wurden die zwei Totenkopf-Reiter-Standarten in das SS-Kavallerie-Regiment umbenannt. Im August 1941 wurde damit eine Brigade unter dem Kommandostab Reichsführer-SS gebildet und hinter der Ostfront in Russland für Sicherungsaufgaben eingesetzt, wo sie für viele Greueltaten verantwortlich gemacht wird. Im Jahr 1942 war die Einheit teilweise zur Bekämpfung von Partisanen und teilweise als Frontverband im Rahmen der 9. Armee der Heeresgruppe Mitte im Einsatz. Zwischen Juni und August 1942 zur Division verstärkt, kämpfte die 8. SS-Kavallerie-Division Florian Geyer im Frontbogen von Wjasima, Brjansk und Rschew. Anfang 1943 unterstand sie der 9. Armee und 2. Panzer-Armee, bevor sie zwischen Juli 1943 und Anfang 1944 bei der Heeresgruppe Süd zum Einsatz kam. Ab Dezember 1943 werden Teile zur Erholung und Auffrischung nach Kroatien verlegt, wo Anfang 1944 Kämpfe gegen Partisanen stattfanden. Die zersplittert eingesetzten Teileinheiten der Division kämpften dann in verschiedenen Gegenden der südlichen Ostfront und Balkan-Fronten, sowie in Ungarn und Polen. Von November 1944 bis Februar 1945 war die Division dann Teil der Garnison von Budapest und wurde beim Fall der belagerten Stadt vernichtet. Ende Vernichtet beim Fall von Budapest, Februar 1945. Infanterie-Stärke 3 Kavallerie-Regimenter. Panzer-Ausstattung Keine. Besonderes Teilweise im Einsatz gegen Partisanen, teilweise im Fronteinsatz. 9. SS-Panzer-Division Hohenstaufen Aufstellung (als Division) März 1943 (Einsatzbereit im Dezember 1943). Kommandeure SS-Gruppenführer Bittrich (bis Juni 1944), SS-Oberführer Bock (August bis Oktober 1944), SS-Brigadeführer Stadler. Ende Kapitulierte gegenüber US Army bei Steyr (Österreich) am 5. Mai 1945. Infanterie-Stärke 2 motorisierte Infanterie-Regimenter (jedes mit 3 Bataillonen). Panzer-Ausstattung 1 Panzer-Bataillon, seit Juni 1944 ein zusätzliches PzKpfw V Panther Bataillon. Hummel Artillerie-Selbstfahrlafetten (12 Stück oder mehr). Insgesamt 105 Panzer bis Juni 1944, danach 154. Besonderes In Auffrischung in der Nähe von Arnheim als die alliierte Fallschirmjäger-Landung erfolgte. Mehr über 9. SS-Panzer-Division Hohenstaufen. 10. SS-Panzer-Division Frundsberg Aufstellung (als Division) Januar 1943 (Einsatzbereit März 1944). Kommandeure SS-Brigadeführer Deben (bis November 1943), SS-Gruppenführer von Treuenfeld (bis Mai 1945), SS-Brigadeführer Harmel. Ende Masse kapitulierte gegenüber US Army in Tschechien im Mai 1945. Infanterie-Stärke 2 motorisierte Infanterie-Regimenter (jedes mit 3 Bataillonen). Panzer-Ausstattung 1 Panzer-Bataillon, seit Juni 1944 ein weiteres PzKpfw V Panther Bataillon. Insgesamt 93 Panzer bis Juni 1944, danach 142. Besonderes Aufgestellt mit 18 Jahren alten deutschen Wehrpflichtigen, welche 1943 in Frankreich ausgebildet wurden. In Auffrischung mehr …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Scroll to Top