3D-Modell M4A3 Sherman



3D-Modell M4A3 Sherman

3D-Modell M4A3 Sherman

Weitere interessante Beiträge:
Im Blickpunkt:
  • Herstellung von ZIS3-Feldgeschützen

    Die sowjetische Rüstungsproduktion im Zweiten Weltkrieg von 1939 bis 1945. Aufstellung der jährlichen russischen (sowjetischen) Rüstungsproduktion nach Waffengattungen und Rüstungsgütern (ohne Munition) sowie ein Vergleich des dafür notwendigen Rohstoffaufkommens. Russische Rüstungsproduktion nach Waffengattung Panzerfahrzeuge: Andere Rüstungsgüter: Rohstoffproduktion für diese Rüstungsproduktion: Rohstoffe (in Millionen Tonnen) und Jahr: Die Evakuierung der sowjetischen Industrien Nach dem Beginn von Unternehmen Barbarossa, dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 und deren enormen Anfangserfolgen, setzten die Russen bereits am 24. Juni 1941 einen ‘Evakuierung-Rat’ ein. Nachdem nach zwei Wochen Krieg klar war, wie gewaltig der deutsche Ansturm voranging, befahl der Ratsvorsitzende und Direktor des Fünfjahresplanes, Voznesenki, am 4. Juli 1941 die Verlegung der wichtigen Industrien und deren Arbeiter nach Osten zu organisieren. Lokale Komitees nutzten die Strukturen der Fünf-Jahres-Plan-Organisation mit ihren 3.000 Vertretern, um diese Bewegungen zu kontrollieren. Die eigentliche Evakuierung der Industrieanlagen begann im August 1941, als die deutschen Angriffe aus Erschöpfung und Nachschubmangel nach dem weiten Vorstoß erstmals zum Erliegen kamen und nur noch wesentliche Angriffsoperationen bei einer Heeresgruppe zuließen. Die Verlegungen der sowjetischen Industrien dauerten anschließend bis zum Jahresende an. Weniger bekannt ist jedoch, dass vor diesen ‘offiziellen’ Evakuierungen schon viel früher der Abtransport von Werkzeugmaschinen und Facharbeitern begann. So meldete der US-Militärattaché bereits Ende 1940 und Anfang 1941, dass es bedeutende Transporte von Maschinen und Arbeitern aus dem Moskauer Gebiet in den Osten gibt. Der recht schnelle russische Produktionsanstieg ab Anfang 1942 deutete darauf hin, daß die ersten Evakuierungen bereits 1940 begonnen hatten. Lediglich die Geschwindigkeit und das Ausmaß nahm im August 1941 zu. Die jeweilige Evakuierung begann nach einer Empfehlung einer lokalen Behörde an das Kommissariat des entsprechenden Industriezweigs. Nach einer Überprüfung wurde die Empfehlung vom Evakuierung-Rat genehmigt und ein Zeitplan mit Angabe des Datums, der Transportmethode und des Umsiedlungsorts festgesetzt. Darüber hinaus fanden auf Initiative der lokalen Behörden auch nicht offiziell genehmigte Evakuierungen statt. Die Evakuierung war in der ersten Augustwoche 1941 in vollem Gange. Unter Einbuße ihres aktuellen Produktionsergebnisses wurden viele Fabriken im August geschlossen, abgebaut und verladen und in den Ural verlegt. Da jedoch immer einige der Produkte und Waren dringend benötigt wurden, mussten einige Fabriken am Laufen gehalten werden, bis es für eine Evakuierung zu spät war. So konnten nur 17 der 64 Eisen- und Stahlwerke aus dem Donezbecken zwischen Oktober und Dezember 1941 evakuiert werden und die Panzerfabrik in Charkow wurde gerade erst zerlegt, als die deutschen Truppen eintrafen. Die Evakuierungen waren nur durch die Eisenbahn möglich. Während die Eisenbahn 2,5 Millionen Mann neuer Truppen im Juni, Juli und August an die Front brachte, nahmen sie die Maschinen der Industrieanlagen auf der Rückfahrt mit. So wurden zum Beispiel Anfang August im Bereich des Dnjepr täglich etwa 3.000 Eisenbahnwaggons mit Ausrüstungsteilen und Maschinen für die Eisen- und Stahlerzeugung, 1.000 Wagenladungen von der Elektroindustrie sowie 400 Wagenladungen von der chemischen Industrie und anderen Industriezweigen abtransportiert. Zwischen dem 8. und 15. August 1941 wurden auf 26.000 Eisenbahnwaggons Industrieanlagen aus der Ukraine abtransportiert. In Moskau wurden auf 80.000 Eisenbahnwaggons 498 Fabriken abtransportiert, darunter 75.000 Drehmaschinen. Zurück blieben nur 21.000 Drehmaschinen. Die Produktion von vielen Fabriken konnte im Dezember wieder aufgenommen werden. Allerdings verlief die Evakuierung nicht immer geordnet. Es gibt Anzeichen dafür, dass die Planungen dafür nicht vollständig abgeschlossen waren und das die Hin- und Rückfahrten der Züge länger dauernden als sonst im Durchschnitt, sodass Ausrüstungsteile einfach neben den Gleisen heruntergeworfen wurden, um die Waggons für die Rückfahrt leerzumachen. Von den 700 Fabrikationsanlagen, welche in den ersten Monaten evakuiert wurden, erreichten nur 270 vollständig ihre geplanten neuen Standorte und 110 kamen nur mit einem Teil der Ausrüstung an. Manchmal war es notwendig, die Fabrikationsanlagen in irgendwelche Züge mit unbekanntem Ziel zu verladen, nur um zu verhindern, dass die deutschen Truppen die Maschinen erbeuteten. Derartige verwaiste Züge fuhren für eine lange Zeit durch das Land, weil es keine Planungen gab, was mit der Ausrüstung geschehen soll und niemand wusste, wo sie gebraucht wird. Die Verlegung der Fabriken nach Osten war eine riesige Aktion. In den letzten drei Monaten des Jahres 1941 wurden 1.360 Fabriken evakuiert. Davon 455 in den Ural, 210 nach West-Sibirien und 250 nach Zentralasien und Kasachstan. Bis zum Endes des Jahres waren insgesamt 1.523 große Fabriken verlegt worden, von denen einige sogar bis in den Fernen Osten gingen. Dies war zwar nur ein kleiner Teil der von den Deutschen insgesamt 32.000 eroberten Fabriken, aber die entscheidenden Rüstungsbetriebe, welche 12 Prozent in den eroberten Gebieten ausgemacht hatten, konnten evakuiert werden. Die Rüstungsproduktion entscheidet den Krieg Der sowjetische Sieg im ‘Großen Vaterländischen Krieg’ war untrennbar vor allem mit dem Erfolg der russischen Rüstungsindustrie verbunden, welche die Rote Armee mit einem konstanten Zustrom hochwertiger Panzerfahrzeuge versorgte. Obwohl in der Militärgeschichte die deutsche Auffassung akzeptiert wurde, dass die Niederlage der Wehrmacht an der Ostfront in den Jahren 1944 und 1945 auf eine überwältigende sowjetische Materialüberlegenheit zurückzuführen war, wird jedoch oft unterschätzt, wie schwierig es für die Russen war, diese zu schaffen. Es ist häufig nicht bekannt, dass die sowjetische industrielle Leistung während des Zweiten Weltkrieges wesentlich geringer war als die Deutschlands. Dies trifft vor allem auf die kriegswichtige Schlüsselindustrie der Eisen- und Stahlproduktion zu, die eigentliche Kennzahl für die Größe einer Rüstungsproduktion. Nach dem Verlust fast aller wichtigen Industriegebiete im europäischen Russland in den Jahren 1941 und 1942, erreichte Deutschland eine dreifach größere Stahlproduktion ! Trotzdem gelang es den Russen im Krieg mehr als 102.000 Panzerfahrzeuge zu bauen, gegenüber 76.000 in Deutschland. Nur die USA übertrafen noch mit ihrer Produktion von 287.000 Panzerfahrzeugen die sowjetische Produktion. Dies erreichten die Russen durch eine überlegene Industrie-Organisation und Verwaltung und durch beträchtliche Opfer des russischen Volkes. Von Beginn an konzentrierte sich die sowjetische Kriegsindustrie rücksichtslos nur auf die wichtigsten Waffen und so erreichte die Panzerproduktion – trotz der schwachen industriellen Basis – ein so hohes Niveau, weil Schiffs-, Lokomotiven-, Traktoren- und Automobilproduktion eingestellt oder zumindest stark zugunsten der Panzer zurückgefahren wurde. Noch verblüffender ist die Ungleichheit zwischen der Sowjetunion und Deutschland bei der Produktion der eigentlichen Kampfpanzer. Während des Krieges produzierte die Sowjetunion 79.611 Kampfpanzer im Vergleich zu 25.006 von Deutschland mehr …

  • Kampfpanzer Maus

    Deutscher überschwerer Kampfpanzer Maus aus dem Zweiten Weltkrieg. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und Video. Panzerkampfwagen Maus Typ: Überschwerer Kampfpanzer. Geschichte Am 8. Juni 1942 erhielt Dr. Ferdinand Porsche in Stuttgart einen Auftrag von Hitler, mit dem Entwurf eines überschweren Kampfpanzers zu beginnen, welcher mit einer 12,8-cm-Kanone und einer koaxialen 7,5-cm-Kanonen in einem Drehturm bewaffnet und die größtmögliche Panzerung haben sollte. Porsche war zu diesem Zeitpunkt Leiter der deutschen Panzer-Kommission und hatte auch persönlich großen Einfluss auf Hitler, der von dessen technischer Genialität fasziniert war. So wurde er von Dr. Porsche erfolgreich zur Entwicklung eines überschweren Kampfpanzers gedrängt. Allerdings waren Porsches technische Raffinessen oft zu komplex für Kampffahrzeuge für das Gefechtsfeld, was sich schon bei seinem Entwurf zum Tiger I und später Königstiger herausstellte und auch in den überschweren Jagdpanzer Ferdinand bzw. Elefant mündete. Auch war der Großteil der deutschen Panzer-Konstrukteure und Taktiker von diesem Projekt wenig begeistert. Zu Beginn wurde das Fahrzeug als Mammut oder ‘Porsche-Projektnummer 205’ bezeichnet. Versuche mit Prototypen sollten bereits im Mai 1943 beginnen, aber es traten viele Schwierigkeiten auf. Zum Beispiel konnte der vorgesehene, luftgekühlte Motor nicht geliefert werden, sodass der Prototyp V1 mit einem modifizierten MB509-Flugmotor und der V2 mit einem MB517-Dieselmotor ausgerüstet werden mussten. Die von Porsche geplante Längsdrehstabfederung musste aufgegeben werden, da es nicht genügend Platz für die Anzahl der notwendigen Stationen gab, um das ständig zunehmende Gewicht des Fahrzeuges zu tragen. Trotzdem wurde ein Auftrag über den Bau von 150 Serienfahrzeuge erteilt, welcher aber bereits im Oktober 1943 wieder gestrichen wurde. Das Heereswaffenamt bestellte im Juni 1943 auch noch als Konkurrenzprodukt zur Maus von den Adlerwerken den sogenannten überschweren Kampfpanzer E-100. Hitler befahl jedoch 1944 die weitere Entwicklungsarbeit an überschweren Kampfpanzern einzustellen und die Arbeiten gingen nur noch langsam voran. Lediglich drei Mann arbeiteten an dem Prototyp, von dem das Fahrgestell noch bis Kriegsende fertig wurde. Mit dem Bau des ersten überschweren Kampfpanzers Maus wurde jedoch am 1. August 1943 bei der Firma Alkett begonnen und Krupp lieferte bis Mitte September die Fahrzeugwanne. Die erste Probefahrt mit einer Turm-Atrappe fand dann am 23. Dezember 1943 bei der Firma Alkett statt, woraufhin das Fahrzeug am 10. Januar 1944 zu ausführlichen Tests nach Böblingen bei Stuttgart gebracht wurde. Wenn man von den Problemen mit dem Laufwerk absieht, war die Erprobung sogar recht erfolgreich und Hitler verlangte die Fertigstellung des Prototyps mit Turm und Bewaffnung. Im Juni 1944 wurde das Fahrzeug mit einem richtigen Turm und Bewaffnung getestet. Auch dieses Tests waren ausgesprochen erfolgreich und so ging der Prototyp V1, als Maus I bezeichnet, zum Testgelände nach Kummersdorf. Der ohne einen Turm ausgestattete Prototyp V2, bezeichnet als Maus II, begann mit Versuchen im September 1944, aber der Motor wurde bei einem Unfall zerstört und konnte nicht vor April 1945 ersetzt werden. Beide Prototypen wurden vor dem Eintreffen der Roten Armee bei Kummersdorf gesprengt. Trotzdem gab es bei Kriegsende neun Prototypen mit unterschiedlichem Baufortschritt und Produktionspläne für 150 Exemplare waren vorbereitet worden. Die Maus lief auf einem von der Firma Skoda entworfenen Spiralfederlaufwerk und wurde so entworfen, um auch mit der 15-cm-KwK44 oder 17-cm-KwK44-Kanone bewaffnet werden zu können. Um Flüsse zu überqueren – und da die Maus für die meisten Brücken zu schwer war – sollte das Fahrzeug diese bis zu einer Tiefe von 8 Metern einfach auf dem Grund durchfahren können, wobei die Kraftübertragung für einen Elektromotor durch ein Kabel von einer anderen Maus am Flussufer erfolgen sollte. Spezifikationen für Panzerkampfwagen Maus Spezifikationen: Panzerung: Bewaffnung und Ausrüstung: Durchschlagskraft mm auf 30° Panzerplatte der 12,8-cm KwK44 L/55: Video vom Einsatz der Maus in Computerspielen Dazu das nachfolgende Video zum Einsatz der Maus, Horten Ho 229 und Sturmpanzer II in einer Realistischen Landschlacht vom free2play-Spiel War Thunder: https://youtu.be/8pEJwEj4TCs Wer das Gratis-Panzer-Spiel noch nicht kennt, kann War Thunder hier kostenlos downloaden:

  • Legendäres französisches Schnellfeuer-Feldgeschütz Canon de 75 mle 1897 Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3D-Modell. Canon de 75 mle 1897 Typ: Feldgeschütz. Geschichte Der Anspruch auf eine der berühmtesten Kanonen aller Zeiten zu sein, kann wirklich der französischen ’75’, der bekannten ‘Soixante-Quinze’ oder ‘Canon de 75 mle 1897’ zugesprochen werden. Im Laufe der Jahre hat diese Waffe für sich einen fast schon legendären Ruf erworben, aber im historischen Vergleich ist es der verdiente Ruhm, eines der ersten echten Schnellfeuergeschütze gewesen zu sein. Dies wurde durch die Einführung eines neuen hydraulischen Rücklaufsystem möglich gemacht, welches zeitgenössischen Mechanismen, welche alleine auf der Verwendung von Federn basierten, über Nacht zum alten Eisen werden ließen. Dieser Mechanismus, kombiniert mit der etwa zeitgleichen Einführung des Nordenfeldt-Verschlussmechanismus, welcher durch das Umlegen eines Hebels geöffnet und geschlossen werden konnte, ermöglichte es der ‘M 1897’, bis zu 28 Granaten per Minute zu verschießen, was zu dieser Zeit eine wirklich revolutionäre Feuergeschwindigkeit war. Die ‘M 1897’ war ein staatlicher Entwurf und wurde zunächst im Atelier de Bourges hergestellt. Aber nach kurzer Zeit wurde das Modell in vielen Fabriken gebaut, darunter vor allem durch Schneider & Cie in Le Creusot. Die Produktion dort war so zahlreich, dass der Entwurf manchmal als ‘Schneider’ bezeichnet wurde. Die ersten Modelle erschienen im Jahre 1897 (daher mle 1897) und wurden für eine beträchtliche Zeit unter Verschluss gehalten, da sie als Geheimwaffen betrachtet wurden. Viel wurde von ihnen erwartet, denn sie wurden als die wichtigste Unterstützungswaffe für die französische Angriffsdoktrin angesehen, in welcher der Offensivgeist jeden Widerstand überwinden sollte. Die hohe Feuerrate der ‘M 1897’ sollte das relativ geringe Geschossgewicht der Explosivgranate von 6,195 kg überwinden helfen. Diese Doktrin war es jedoch, welche der französischen Armee im Jahr 1914 teuer zu stehen kam, aber trotzdem blieb die ‘M 1897’ den ganzen Krieg über das Standard-Feldgeschütz des französischen Heeres. Das Hydraulikrücklaufsystem der ‘M 1897’ erzeugte eine relativ lange Rückstoßwirkung, welche so enorm war, dass zwei Führungsrollen unter der Mündung angebracht wurden, um dem Zerren des Rücklaufsystems bei voller Kraft zu begegnen und eine Tonnenlast aus dem Kolben zu nehmen. Diese zwei Führungsrollen sind ein eindeutiges Erkennungszeichen der ‘M 1897’. Der Verschlussmechanismus verwendete einen einfachen Hebel mit einer Unterbrechungsaktion, die schnell und einfach ausgeführt werden konnte, damit die einteilige Munition in die Kammer eingeführt werden konnte. Ein kastenartiger Pfostenanhänger wurde verwendet, welcher den maximalen Höhenwinkel und damit die Reichweite begrenzte, aber diese später eigentlich unerwünschte Eigenschaft wurde erst nach dem 1. Weltkrieg entfernt. Viele ‘M 1897’ hatten ein Sicherungssystem gegen das Verrücken beim Feuern, welches an der Lafette angebracht war. Von der ‘M 1897’ waren bei Kriegsausbruch 1914 etwa 4.000 bei der französischen Armee vorhanden und weitere 17.000 wurden während des 1. Weltkrieg hergestellt. Das Feldgeschütz wurde auch von vielen anderen Armeen verwendet und die US-Armee übernahm die ‘M 1897’ im Jahr 1917 und begann später mit der Produktion ihrer eigenen Version (ca. 1000 Stück). Es wurden so viele ‘M 1897’ hergestellt, dass sie auch für eine Vielzahl von anderen Zwecken verwendet wurden. So bestand die Bewaffnung der ersten französischen Panzer aus der ‘M 1897’. Sie wurde auch als Flugabwehrkanone eingesetzt, entweder auf einem schrecklich anmutenden Gestell mit Metallrahmen oder als eine Selbstfahrlafetten auf einen Dion-LKW montiert. Einige wurden auch als Küstenverteidigungs-Geschütze verwendet und als eine 37-mm-Grabenkanone 1916 benötigt wurde, war das Ergebnis eine ‘halbierte M 1897’. Die ‘M 1897′ blickte nach 1918 noch eine auf eine lange Nachkriegskarriere und wurde auch später noch in einigen seltsamen Formen produziert, aber es ist der Einsatz als eines der meist verwendeten Geschütze des 1. Weltkrieges, welches in Erinnerung bleibt. Die deutsche Wehrmacht setzte erbeutete Exemplare als 7,S-cm Feldkanone 231 (f) – oder häufiger kurz als 7,5-cm-FK 97 (f) – noch während des 2. Weltkrieg ein. Benutzer: Frankreich, USA, Großbritannien, Belgien, Rumänien, Serbien, Portugal, Spanien, Polen, Finnland, Deutsches Reich (Wehrmacht). Animation 7,5-cm Geschütz M 1897 Spezifikationen 7,5-cm Geschütz M 1897 Spezifikationen: Einsatzstatistik: Die Legende Die Waffe, welche international als die ’75’ bekannt wurde, hatte ihren Ursprung in einem französischen Armeeprojekt der 1890er Jahre. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Hinterladekanonen an der Tagesordnung, aber diese litt unter dem Problem, von welchem alle Artilleriewaffen seit den Tagen des Schwarzpulvers betroffen waren: wenn die Kanone abgefeuert war, führten die Rückstoßkräfte dazu, dass Lauf und Lafette aus ihrer Position sprangen. Vor dem nächsten Schuss musste die Kanonen erst wieder in ihre Stellung gerückt werden. Wenn ein Verfahren zur Absorbierung dieses Rückstoßes gefunden wurde, wäre eine schnellere Feuerrate möglich, da es für die Bedienungsmannschaft nicht notwendig wäre, das Geschütz nach jedem Schuss in seine Feuerstellung zurechtzurücken. Die Lösung schien auf dem Gebiet der Hydraulik zu liegen, für welche eine deutsche Firma einen Weg gefunden hatte durch die Herstellung eines Kolbens mit einem beweglichen Zylinder, welcher sich durch eine dickflüssige Flüssigkeit bewegte. Bei einer sorgfältigen Konstruktion könnte dies die Rückstoßkräfte absorbieren. Dieses Prinzip wurden bei einigen großen, statischen Küstenverteidigungsgeschützen angewendet, aber das Gleiche bei einem viel kleineren und leichten Feldgeschütz zu erreichen, war eine andere Sache. Die meisten europäischen Großmächte ließen ihre Artillerie-Ingenieure an diesem Problem arbeiten, aber die Franzosen fanden die Lösung als Erstes. Die französische Lösung war eine einfache Verlängerung der ursprünglichen deutschen Kolben- und Flüssigkeits-Idee. Sie machten es nur einfach kleiner und mit Öffnungen im Kolben, sodass eine Mischung aus Wasser und Glycerin in niedriger Geschwindigkeit durch die Löcher fließen konnte. Dies konnte die Rückstoßkräfte praktisch vollständig absorbieren und keine Kräfte würden auf die Lafette der Kanone einwirken. So wurde die ‘M 1897’ geboren und die französische Armee stellte sie sofort unter größte Geheimhaltung in Dienst. Niemand außerhalb des unmittelbaren Kreises der Benutzer, der Kanoniere, durfte die Waffe sogar nur sehen – und noch nicht einmal die Kanoniere hatten eine Vorstellung davon, wie das Rückstoß-System überhaupt funktionierte. Zum Leidwesen der Franzosen zog diese schon verzweifelte Geheimhaltung nun große Aufmerksamkeit auf sich und es dauerte nicht lange, bis die Arbeitsweise das Rückstoß-System bekannt wurde. Zu dieser Zeit hatten die anderen europäischen Großmächte schon entschieden, dass, wenn die Franzosen ein neues Schnellfeuergeschütz mit einem effizienten Rückstoß-System hatten, dass sie dann ebenso eines mehr …

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