Schwerer Wehrmachtsschlepper sWS


Schwerer Wehrmachtsschlepper sWS

Schwerer Wehrmachtsschlepper sWS

Weitere interessante Beiträge:
Im Blickpunkt:
  • Schleswig-Holstein beschiesst Westernplatte

    Der Polenfeldzug im September 1939 (Teil I). Aufmarsch, der deutsche Angriff und der Vorstoß auf Warschau bis zum 9. September. Mit Fotos und Karten vom Feldzug in Polen. Der Polenfeldzug Der deutsche Angriff auf Polen begann am 1. September 1939 um 4:45 Uhr, als das alte deutsche Linienschiff ‘Schleswig-Holstein’ die polnische Befestigung auf der Westerplatte vor Danzig unter Beschuss nahm. Aufmarsch zum Polenfeldzug Für den Polenfeldzug konnte die Wehrmacht 37 Infanterie- und 3 Gebirgs-Divisionen und alle vorhandenen 6 Panzer-Divisionen, 4 leichten Divisionen und 4 motorisierten Divisionen sowie eine Kavallerie-Brigade bereitstellen. Darunter befanden sich 3.195 Panzerkampfwagen, von denen jedoch nur 98 PzKpfw III und 211 PzKpfw IV waren. Die deutsche Luftwaffe hatte 1.538 einsatzbereite Flugzeuge für den Polenfeldzug. Siehe auch: Luftwaffe 2. September 1939. Die Polnische Armee war mit 38 Infanterie-Divisionen, einer motorisierten Brigade und 11 Kavallerie-Brigaden zahlenmäßig auf dem Papier fast gleich stark. Es gab aber nur 1.134 leichte und kleine, ältere Panzerkampfwagen. Dazu standen eine weitere motorisierte Brigade und zwei Infanterie-Divisionen kurz vor der Fertigstellung. Allerdings verfügte die polnische Luftwaffe über nur 745, zumeist veraltete, Flugzeuge. Siehe auch: Polnische Streitkräfte. Die deutsche Heeresgruppe Nord unter Generaloberst von Bock stand mit der 4. Armee (von Kluge) und dem XIX. Panzer-Korps in Pommern, sowie mit der 3. Armee (von Küchler) in Ostpreußen bereit. Die Heeresgruppe Süd unter Generaloberst von Rundstedt in Schlesien bestand von Nord nach Süd aus der 8. Armee (Blaskowitz), der 10. Armee (von Reichenau) und der 14. Armee (List). Siehe auch: Wehrmacht Kriegsgliederung Polen-Feldzug 1939. Die verbündeten Franzosen drängten die Polen schon seit längerem zu einer beweglich geführten strategischen Verteidigung, um Zeit zu gewinnen, bis die alliierten Truppen im Westen aufgebaut waren. Polen war jedoch darauf angewiesen, seine wichtigen Getreidegebiete und Industriezentren zu sichern, weshalb ursprünglich nur ein ‘Rumpfgebiet’ verteidigt werden sollte. Polen hatte jedoch bereits im März 1939 mit einer Teilmobilmachung begonnen und dabei den gesamten Korridor zwischen Ostpreußen und dem Deutschen Reich, sowie die Festung Posen, in die Verteidigung mit einbezogen. Auch wurden optimistisch Aufmarschpläne für einen Stoß aus dem Raum Posen bis nach Berlin geplant, nachdem Frankreich und England als Verbündete feststanden. So waren die polnischen Verbände im September über die gesamte Grenze hinweg verteilt und zersplittert, sodass anstatt alles zu verteidigen, überhaupt nichts mehr verteidigt werden konnte. Bis zum 27. August 1939 war die polnische Mobilmachung in die letzte Phase getreten.   Frankreich begann bereits am 21. August 1939 mit der Vormobilmachung, woraufhin die Kriegsbereitschaft zehn Tage später erreicht werden konnte. Deutschland hatte erst am 26. August mit einer Anfangs geheimen Mobilmachung begonnen, wobei die volle Kriegsbereitschaft erst nach zumindest acht Tagen erreicht werden konnte. Allerdings wurde schon am 16. August das aktive Heer kriegsbereit gemacht und die Reservisten für die Reserve-Divisionen der ersten Welle einberufen. Der Aufmarsch für den Polenfeldzug wurde in Ostpreußen mit Truppenparaden für die Feierlichkeiten zum Jahrestag der Tannenberg-Schlacht und in Schlesien und Pommern mit Herbstmanövern und dem Bau eines Ostwalls getarnt. Der deutsche Angriff war ursprünglich bereits für den 26. August 1939 geplant gewesen, aber Hitler zögerte und hoffte auf eine diplomatische Lösung für Danzig und den Korridor und verschob den ‘Fall Weiß’ um sechs Tage. Da nach dem ‘Großen Krieg’ von 1914 bis 1918 eine lebhafte und strittige Diskussion über die Kriegsschuld-Frage in Europa ausgebrochen war, die sich vor allem auf den Ablauf der angeordneten Mobilisationen als Ursache anstatt der eigentlich erst anschließend daraufhin erfolgten, formalen Kriegserklärungen bezog, waren alle Regierungen bemüht, ihre Kriegsvorbereitungen möglichst geheim zu halten und wollten diese nicht als ‘offizielle Mobilisation’ verstanden wissen. Adolf Hitler hielt zudem noch einen weiteren Trick für notwendig, um die Welt von der polnischen Kriegsschuld zu überzeugen. So ließ er einen fingierten Überfall mit Männern in polnischen Uniformen auf den deutschen Rundfunksender Gleiwitz kurz vor dem deutschen Angriff durchführen. Der Schwindel flog aber bald auf und es wurde nichts mit dem Alibi. Auch betrachtete er formale Kriegserklärungen nach den Abläufen in den Tagen vor dem Ersten Weltkrieg und ihrer Bewertungen durch die Kriegsschuld-Klausel des Vertrag von Versailles als nicht mehr zeitgemäß. Deutscher Angriff auf Polen So überschritten an diesem verhängnisvollen frühen Morgen des 1. September 1939 schon an zahlreichen Stellen deutsche Truppen ohne Kriegserklärung die polnische Grenze, zu dem was eigentlich nur ein begrenzter, lokaler Feldzug werden sollte. Auch die deutsche Luftwaffe begann mit starken Angriffen auf die polnischen Flugplätze, die jedoch Vergebens waren, da die polnischen Geschwader bereits am Vortag auf Feldflugplätze verteilt worden waren. Jedoch besaßen die Deutschen von Anbeginn an die absolute Luftüberlegenheit und konnten ihre Bodentruppen nach Belieben unterstützen und wichtige operative und taktische Ziele in Polen angreifen.   Der deutsche Plan war auf einen schnellen Erfolg im ersten modernen ‘Blitzkrieg’ der Geschichte ausgerichtet, da Zeit knapp war, weil die Gefahr eines Eingreifens der Westmächte bestand. Dazu sollte die deutsche 10. Armee im Süden starke polnische Verbände schon in der Nähe der Grenze einschließen, um einen weiteren Widerstand im Landesinneren hinter der Weichsel auszuschließen und die 3. Armee schnell die Verbindung mit Ostpreußen durch den Korridor herstellen. Anschließend sollte die 3. Armee nach Süden vorstoßen, um mit der 10. Armee einen riesigen Kessel im westlichen Polen zu schließen. Beides scheiterte, da die 10. Armee dazu über 300 Kilometer schlechte Sandwege vorrücken musste und die polnische Ulanen-Brigade von Oberst Filipowicz – vor allem zu Fuß als Infanteristen kämpfend – an der südlichen Flanke der Armee Lodz (General Ròmmel – nicht zu verwechseln mit dem späteren deutschen ‘Wüstenfuchs’) gleich am ersten Tag die deutsche 4. Panzer-Division (eine der zwei Panzer-Divisionen der 10. Armee) aufhielt. Dieses Gefecht ist eines der wenigen im Zweiten Weltkrieg, wo eine Kavallerie-Einheit gegen Panzer erfolgreich war.   Die Polen dagegen verteilten ihre verfügbaren Panzerkampfwagen auf 15 selbständige Panzerkompanien, die jeweils auf eine Infanterie-Division verteilt werden und damit keine sinnvolle operative Kampfkraft hatten. Im Norden kommt es ebenfalls zu Verzögerungen, da es den Polen gelingt vor dem Eintreffen eines deutschen Panzerzugs mit Stuka-Unterstützung (diese Operation begann schon kurze Zeit vor dem eigentlichen Angriff) die Weichsel-Brücke bei Dirschau zu sprengen. Zudem war das deutsche Panzer-Korps unter Guderian in eine Infanterie-Armee integriert worden, wodurch es mehr …

  • SdKfz 251

    Deutscher mittlerer Schützenpanzerwagen SdKfz 251. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Varianten, Bilder und 3d-Modell. SdKfz 251 Typ: Mittlerer Schützenpanzerwagen. Geschichte Von größter Bedeutung für die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg waren die auf den ursprünglichen Fahrgestellen für Halbketten-Zugfahrzeuge entwickelten Schützenpanzerwagen, kurz ‘SPW’. Das kleinere Modell war das SdKfz 250 auf dem um ein Laufrad verkürzten Fahrgestell des Dreitonner-Zugkraftwagens. Das größere SdKfz 251 lief auf dem nur geringfügig veränderten Fahrgestell des Dreitonner-Zugkraftwagens. Beide Versionen haben sich im Krieg herausragend bewährt, vor allem bei Führungs-, Aufklärungs- und Sonderaufgaben. Herausragend war das SdKfz 251 aber vor allem als Gruppenfahrzeug für Schützen und Panzergrenadiere. Der Einsatz in dieser Funktion verringerte die Verluste dieser motorisierten Infanterie-Einheiten um etwa 50 Prozent gegenüber anderen Formationen. Das SdKfz 251 der mittleren Schützenpanzerwagen-Serie von Halbkettenketten-Fahrzeugen entstammte den gleichen Anforderungen der deutschen Streitkräfte wie das SdKfz 250. Während das SdKfz 250 jedoch ein leichtes Fahrzeug in der Ein-Tonnen-Klasse war, wurde das SdKfz 251 als ein mittleres Drei-Tonnen-Fahrzeug klassifiziert. Der Ursprung des SdKfz 251 war das Halbkettenfahrzeug SdKfz 11 leichter Zugkraftwagen 3-Tonnen-Artillerie-Zugmaschine. Dessen Entwicklung bei der Hanomag begann 1934 nach einer Auftragsvergabe, ein Halbkettenfahrzeug mit 3.000 kg Gewicht für das Heer zu bauen. Während das Konzept der Panzer-Divisionen entwickelt wurde, wurden 1935 die detaillierten Spezifikationen für den gepanzerten Mannschaftstransporter festgelegt, welcher die Panzer in Kampf begleiten sollte. Im Jahr 1937 begann die Entwicklung des SdKfz 251 beim Hanomag-Konzern mit Sitz in Hannover, während Rumpf und der Aufbau von der Büssing-NAG hergestellt werden sollten. Die ersten Serienfahrzeuge des SdKfz 251 Ausf. A wurden der 1. Panzer-Division Anfang 1939 zugeteilt und die Einführung erfolgte gerade rechtzeitig, damit diese erstmals im Polenfeldzug im September verwendet werden konnten. 1940 erschien die Ausführung C, welche die bisherigen Ausf. A und B ablöste. Die Ausführung A erkennt man an den drei Sehschlitzen in frühem Muster an jeder Seite und einer Funkantenne, welche an der Vorderseite des rechten Kotflügels montiert ist. Die Ausf. B hatte einen einzigen Sehschlitz nur für den Fahrer und Kommandanten. Beide Modelle hatten eine ungeschützte MG-Halterung über dem Mannschaftsraum. Die Ausf. C hatte eine einteilige Frontpanzerung und gepanzerte Verkleidungen, um die Motoreinlässe an den Seiten zu schützen. Dazu wurde ein gepanzertes Schutzschild für das vordere Maschinengewehr eingeführt. Alle Fahrzeuge hatten eine gut durchdachte und geformte Panzerhülle und weit öffnende Doppeltüren am Heck, um das schnelle Ein- und Aussteigen der Infanterie-Gruppe zu ermöglichen. Die verschiedenen Hersteller der Ausführung C verwendeten eine Reihe unterschiedlicher Herstellungsmethoden, sodass es Fahrzeuge mit geschweißten und genieteten Rümpfen gab.   Das SdKfz 251 war in erster Linie ein gepanzerter Mannschaftswagen, welcher für bis zu 12 Mann geeignet war, was neben Fahrer und Kommandanten einer kompletten Gruppe aus 10 Infanteristen entsprach. Diese Version war das SdKfz 251/1 und das Fahrzeug mit den größten Bauzahlen. Die Panzerung an allen Fahrzeugen variierte zwischen 6 mm bis 14,5 mm Dicke. Bewaffnet mit mindestens zwei Maschinengewehre zuzüglich der Infanterie-Waffen seiner Mannschaft, war das SdKfz 251/1 ein sehr nützliches Kampffahrzeug, welches es der Infanterie ermöglichte, Schritt mit den schnellen Panzerverbänden zu halten. Nicht weniger als vier verschiedene Versionen (Ausf. A, B, C, D) für den Rumpf wurden eingeführt, hauptsächlich als Folge der ständigen Forderungen der Fronttruppen, noch mehr dieser Fahrzeuge zu erhalten. Dies war aber nichts zu der Masse der unterschiedlichen Varianten, welche für andere Einsatzzwecke gebaut wurden. Das SdKfz 251 Ausf. D wurde entwickelt, um den Herstellungsprozess zu vereinfachen und den Ausstoß neuer Fahrzeuge so weit wie möglich zu steigern. Dabei wurde die Anzahl der einzelnen Panzerplatten so weit wie möglich verringert. Die vereinfachte Panzerhülle des Fahrzeuges hatte eine rückwärtig geneigte Heckplatte und die Lufteinlässe für den Motor befanden sich unterhalb dessen Seitenpanzerung. Staukästen aus Leichtmetall wurden an jeder Seite anstelle von Kotflügeln fest montiert. Es gab nicht weniger als 22 Modifikationen für Sonderausführungen des Fahrzeuges. Dazu kamen noch inoffizielle und lokale Umbauten durch die Werkstätten der Frontverbände. Diese reichten von Waffenträgern für alle Arten von Waffen bis zu Ambulanz-Fahrzeugen. Dazwischen gab es noch Artillerie-Beobachtungsfahrzeuge, Befehls- und Verbindungsfahrzeuge mit Funk- und Telefon-Ausrüstung, Fahrzeugen mit Infrarot-Ausrüstung und Suchscheinwerfern, Flugabwehr-Fahrzeuge und sogar Panzerjäger mit der langen 7,5-cm Pak 40. Dazu kamen Brückenlege-, Pionier- und Entgiftungs-Fahrzeuge. Deren vollständige Liste wird nach dieser allgemeinen Übersicht weiter unten aufgeführt. Die wohl kampfstärkste Version der Grundausführung SdKfz 251/1 war wohl die ‘Stuka zu Fuß’. Dies war der mittlere Schützenpanzerwagen mit einem Stahlrohrrahmen über dem Rumpf, auf dessen Seiten jeweils drei Werfer-Rahmen für 28-cm oder 32-cm-Raketen befestigt werden konnten. Diese Raketen befanden sich dabei noch immer in ihren Transportkisten und wurden daraus auf kurze Reichweiten verschossen; mit einer fürchterlichen Wirkung auf einer größeren Fläche. Es war ein mächtiges Waffensystem, vor allem in Straßenkämpfen. Aber auch andere Versionen, wie das SdKfz 251/9 mit der kurzen 7,5-cm KwK, waren für den Straßenkampf geeignet und wesentlich genauer. Es gab sogar die Flammenwerfer-Version SdKfz 251/16 für diese Form des Kampfes. Das SdKfz 251/21 war ein spätes Kriegsmodell zur Abwehr von Tieffliegern, welches mit drei 15-mm- oder 2-cm-Flugzeug-Maschinenkanonen MG151 in einem Drilling-Drehgestell bewaffnet war. Das Kettenlaufwerk des SdKfz 251 hatte schon den gleichen, überlappenden Aufbau, wie es auch später beim PzKpfw V Panther verwendet wurde. Um im Innenraum möglichst viel Platz zu haben, war die Wanne in einen sechseckigen Querschnitt unterteilt. Der Motor befand sich vorne, um im Heck Ausstiegsluken einbauen zu können. Um für den Fahrer eine möglichst gute Sicht aus dem Fahrzeug zu haben, wurde die Motorhaube flach gehalten. Deswegen lag das Steuerrad fast horizontal. Wie bei allen anderen deutschen Halbkettenfahrzeugen, war auch bei diesem Fahrzeug das Lenksystem völlig neu entwickelt worden. Während der Fahrt auf einer Straße wirkte die Steuerung nur auf die beiden Vorderräder mit einem Winkel bis zu 15° Grad. Im Gelände dagegen wurde das Cletrac-System für die Kettensteuerung dazugeschaltet. Dies ergab eine hervorragende Geländegängigkeit, allerdings war das System im Vergleich zu reinen Rad- oder Kettenfahrzeugen sehr aufwendig und teuer. Das SdKfz 251 in all seinen Varianten wurde zu Tausenden produziert und wurde praktisch zum ‘Markenzeichen’ der deutschen Panzer-Formationen. Sie wurde an allen Fronten eingesetzt, meistens in enger Zusammenarbeit mit Panzern. Einige der ersten Versionen hatten einige unangenehme Probleme mit der mechanischen Zuverlässigkeit, aber diese mehr …

  • Taktik der verbrannten Erde in Ostpreussen

    Kriegstagebuch des Zweiten Weltkrieges für Januar 1945. Unternehmen Bodenplatte, amerikanische Landung im Lingayen-Golf, letzte sowjetische Winteroffensive und Schlacht im großen Weichselbogen, Schukow erobert Warschau, größte Evakuierung der Geschichte aus den deutschen Ostgebieten, schlimmste Schiffahrts-Katastrophe der Geschichte mit der Versenkung der Wilhelm Gustloff. Januar 1945 Zurück zu Dezember 1944. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 1. Januar 1945: Luftkrieg Europa: 800 deutsche Jagdbomber führen massierte Tiefflugangriffe auf die alliierten Flugplätze in Belgien und Holland durch (Unternehmen Bodenplatte oder Hermann). Die britische 2. TAF verliert 144 Flugzeuge und die amerikanische 9. TAF 75 Flugzeuge. Viele unerfahrene deutsche Piloten stürzen ab oder werden durch eigenes Flugabwehrfeuer geschossen (188 Jäger verloren). 4 Mosquito-Staffeln werfen 4,000-Pfund-DA-Bomben in Eisenbahntunnel östlich der Ardennen. Mosquito-Bomber der ‘Light Night Striking Force’ führen den ersten von 67 Angriffe auf Berlin zwischen Januar und April 1945 durch. Dabei gehen nur 14 Flugzeuge verloren und 1.459 x 4.000-Pfund-Bomben werden auf das Zielgebiet abgeworfen. Westfront Deutsche Offensive (Unternehmen Nordwind) in Richtung Straßburg, welche am 12. Januar 21 km vor der Stadt zum Stehen gebracht wird. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 2. Januar 1945: Luftkrieg Deutschland: 1.000 US-Bomber zerschlagen Truppenkonzentrationen und Verkehrsverbindungen in Westdeutschland. 1.000 RAF-Bomber greifen Nürnberg (2.067 t Bomben abgeworfen) und Ludwigshafen an. Heimatfronten Großbritannien: Admiral Sir Bertram Ramsay, Marinebefehlshaber AEF und Organisator der Evakuierung von Dünkirchen im Jahr 1940, kommt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 3. Januar 1945: Burma Die Alliierten landen auf der Akyab-Insel. Seekrieg Das britische S-Klassen-U-Boot Shakespeare wird von japanischen Patrouillenbooten mit Wasserbomben versenkt. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 4. Januar 1945: Luftkrieg Pazifik: US-Flugzeuge bombardieren das Flugfeld Clark Field bei Manila auf den Philippinen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 5. Januar 1945: Luftkrieg Deutschland: Die 8. US-Air-Force entsendet 1.000 Bomber und 500 Begleitjäger, um Eisenbahnziele in Westdeutschland zu bombardieren und im Tieffliegerangriff anzugreifen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 6. Januar 1945: Luftkrieg Pazifik: Kamikaze-Flugzeuge beschädigen die US-Schlachtschiffe California, New Mexico und 14 weitere Kriegsschiffe. Ein Minensucher wird versenkt und es gibt insgesamt 608 Todesopfer. Deutschland: 561 RAF-Bomber greifen Hannover an und werfen 2.365 t Bomben ab. 149 USAAF-Bomber greifen Köln-Kalk an und werfen 1.092 t Bomben ab. Politik Churchill informiert Stalin darüber, dass die anglo-amerikanische Lage an der Westfront sehr ernst ist und fragt an: ‘Können wir mit einer großen russischen Offensive an der Weichsel rechnen … ?’ Seekrieg Indischer Ozean: Die 6 verbleibenden deutschen U-Boote beginnen mit der Heimreise nach Deutschland. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 7. Januar 1945: Politik Stalin informiert Churchill darüber, dass – auch wenn schlechtes Wetter vorhergesagt wird, welches der Roten Armee die Luftunterstützung berauben wird – die Vorbereitungen für eine große Offensive ‘weitgehend abgeschlossen sind … ohne auf das Wetter Rücksicht zu nehmen’ im Interesse ‘unserer Verbündeten an der Westfront.’ Seekrieg Die deutsche Marine beginnt mit regelmäßigen Konvoi-Operationen zwischen der Danziger Bucht und der westlichen Ostsee zur eingeschlossenen Heeresgruppe Kurland in Lettland: 8 Divisionen werden von dort bis Ende März evakuiert. Luftkrieg Deutschland: RAF-Bomber greifen Hanau an und werfen 1.653 t Bomben ab. RAF-Bomber greifen München an und werfen 2.175 t Bomben ab. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 8. Januar 1945: Westfront Die alliierten Streitkräfte eliminieren deutsche Brückenköpfe am Westufer des Flusses Maas. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 9. Januar 1945: Seekrieg Pazifik – DIE AMERIKANER LANDEN IM LINGAYEN-GOLF, 172 km nördlich von Manila (Operation Mike I). 70 japanische Shinyo-Kamikaze-Schnellboote greifen die Invasionsflotte in der Nacht vom 9./10. Januar an. Irische See: Das deutsche U-Boot U-1055 versenkt 4 Schiffe. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 10. Januar 1945: Westfront Bure und Samree in den Ardennen durch alliierte Streitkräfte genommen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 11. Januar 1945: Seekrieg Pazifik – Unternehmen Kongo: 6 japanische U-Boote entsenden Kaiten-Kamikaze-Torpedos gegen alliierte Flottenstützpunkte in Zentralpazifik (1 Landungsboot versenkt, 1 Munitionsschiff beschädigt). Nordsee: Ein britisches Geschwader verursacht schwere Verluste in einem deutschen Geleitzug vor Süd-Norwegen. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 12. Januar 1945: Ostfront Letzte russische sowjetische Winteroffensive – Schlacht im großen Weichselbogen : Die 1. Ukrainische Front (Konjew) beginnt mit einer Offensive aus dem Brückenkopf Baranow am Westufer der Weichsel heraus. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Samstag den 13. Januar 1945: Ostfront Polen: Konjew stößt 40 km tief auf einer 64 km breiten Front vor. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Sonntag den 14. Januar 1945: Ostfront Offensive der 1. Weißrussischen Front (Schukow) aus 3 Brückenköpfen nördlich und südlich von Warschau heraus. Schukow und Konjew verfügen über insgesamt 163 Divisionen mit 32.143 Geschützen, 6.460 Panzer und Selbstfahrlafetten sowie 4.772 Flugzeuge. Die deutschen Truppen sind im Verhältnis von 1:5 unterlegen und ihre 1.100 Panzer sind durch Treibstoffmangel praktisch lahmgelegt. Luftkrieg Europa: Die 8. US-Air-Force beginnt nach einer 4-wöchigen Unterbrechung, verursacht durch die deutsche Ardennen-Offensive und das schlechte Wetter, wieder mit strategischen Bombenangriffen. 600 B-17 Fliegende Festungen und B-24 Liberator greifen Treibstoff- und Ölanlagen in Deutschland an, treffen aber auf eine heftige deutsche Jagdabwehr. Seekrieg 6 deutsche S-Boot-Flottillen operieren in der Nacht vom 14./15. Januar in den Flussmündungen von Schelde, Themse und Humber. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Montag den 15. Januar 1945: Seekrieg Der Geleitträger Thane wird vom deutschen U-Boot U-482 vor der Clyde torpediert. Neutrale Spanien: Das italienische Marinegeschwader, welches seit dem 8. September 1943 in Port Mahon (Menorca) interniert ist, läuft in Richtung Malta aus. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Dienstag den 16. Januar 1945: Westfront Die 1. und 3. US-Armee schließen bei Houffalize in den Ardennen zueinander auf. Seekrieg Indischer Ozean – Operation Meridian: die Britischen Pazifikflotte (Task Force 63) verlässt Ceylon in Richtung Pazifik.       Verluste in der Ardennen-Offensive: Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Mittwoch den 17. Januar 1945: Ostfront Schukow erobert Warschau. Luftkrieg Deutschland: 291 RAF-Bomber greifen Magdeburg an und werfen 1.060 t Bomben ab. USAAF-Bomber greifen Paderborn an und werfen 1.031 t Bomben ab. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Donnerstag den 18. Januar 1945: Ostfront Die 2. Weißrussische Front (Rokossowkskij) erobert Modlin. Kriegstagebuch 2. Weltkrieg für Freitag den 19. Januar 1945: Ostfront Konjew nimmt Krakau. Luftkrieg Europa: Die Rote Luftwaffe fliegt 30.000 Einsätze gegen Verbindungseinrichtungen und Flugplätze. Pazifik: mehr …

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