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Zahlenvergleich deutscher und russischer Panzer


Bestand- und Verlustverhältnis deutscher und russischer (sowjetischer) Panzer im Zweiten Weltkrieg (Teil I)

Angriff von T-34 Panzern bei Odessa
Ein Angriff von T-34-85 Modell 44 (mit der stärkeren 85-mm-Kanone) mit abgesessener Tank-Infanterie beim Vormarsch auf Odessa 1944.


Zweifellos war es ein langer Weg für den T-34, dass die Rote Armee letztlich siegen konnte. Jedoch war der Preis dafür enorm, denn etwa 44.000 T-34 (oder 82 % der Gesamtproduktion) wurden zu Totalverlusten.
Die russische Rüstungsproduktion während des 2. Weltkrieg belief sich auf 99.150 Panzerfahrzeuge (einschließlich aller Arten von Sturmgeschützen, Jagdpanzern und Selbstfahrlafetten) von Juni 1941 bis Mai 1945. Hinzu kommen weitere 11.900 Panzer und Selbstfahrlafetten, welche im Rahmen von Lend-Lease von den westlichen Alliierten geliefert wurden.

Den Deutschen wurde oft vorgeworfen, dass sie zu wenige Panzer während des 2. Weltkrieges gebaut hätten. Es wären zu wenige hochqualitative Panzer mit zu vielen komplizierten Details und einer zu ausgeprägten Qualitätskontrolle hergestellt worden. Zur Untermauerung dieser Behauptung wird darauf hingewiesen, dass sich die deutsche Panzerproduktion auf nur 26.900 Panzer während des 2. Weltkrieges belief.

Allerdings bildeten Kampfpanzer nur einen kleinen Teil der deutschen Produktion an Panzerfahrzeugen. Tatsächlich wurden von 1938 bis Mai 1945 jedoch 26.925 Kampfpanzer, 612 Panzerbefehlswagen, 232 Flammenwerfer-Panzer, 10.550 Sturmgeschütze, 7.831 Jagdpanzer und 3.738 Sturmartillerie oder Artillerie-Selbstfahrlafetten gebaut.

Dabei beträgt die Anzahl aller gepanzerten Kettenfahrzeuge etwa 49.900 bei einer gesamten Produktion von 89.254 Panzerfahrzeugen aller Art. Dies entspricht etwa 50 Prozent der russischen Gesamtproduktion von gepanzerten Kettenfahrzeugen während des 2. Weltkrieges.
Dazu sollte noch bedacht werden – was oft ignoriert wird -, dass die strategischen Bombenangriffe der Alliierten die deutsche Panzerproduktion um etwa 10 % im Jahr 1943 und 40 Prozent im Jahr 1944 reduzierten und noch mehr im Jahr 1945; und das zu einem Zeitpunkt, als der Ausstoß seinen Höhepunkt erreichte.

Es besteht kein Zweifel daran, dass die deutschen Panzer in ihrer hochwertigen Ausführung, Feinheiten des Entwurfs und hochwertigen Komponenten, zu einer relativ langsamer Produktionsrate beitragen mussten.
Im Vergleich dazu hatten die russischen Panzer im Allgemeinen nur einen einfaches und rohes Design und vermissten viele Eigenschaften, welche von den deutschen Panzerfahrern und zu einem großen Teil auch von ihren westlichen Gegenstücken als selbstverständlich angesehen wurden. Dadurch gab es natürlich deutlich mehr russische Panzer, was letztendlich dazu beigetragen hat, den Krieg zu gewinnen.
Nichtsdestoweniger waren es dieselben Verfeinerungen und Feinheiten des Entwurfs, welche den deutschen Panzerbesatzungen auf der taktischen Ebene den Vorteil im Kampf ermöglichten.

Auch die Russen hatten im Hinblick auf die Produktion von Waffensystemen während des 2. Weltkrieges die Wahl: sie konnten entweder eine Massenproduktion in geringerer Qualität oder eine geringere Herstellungsrate bei einer höheren Qualität durchführen. Sie wählten gewöhnlich die Quantität gegenüber der Qualität, zahlten jedoch einen außergewöhnlichen hohen Preis an Menschenleben dafür.
Bei den Panzerfahrzeugen belief sich dieser ‘Preis’ auf 96.500 gegenüber 32.800 deutschen Vollkettenfahrzeugen an der Ostfront während des 2. Weltkrieg. Dies entspricht einer Verlustrate von 2,94 zu 1. Dabei beinhalten die deutschen Verluste auch alle Selbstfahrlafetten, Artillerie-Selbstfahrlafetten und mehrere tausend Fahrzeuge, welche erbeutet wurden, als Deutschland kapitulierte.

Zahlenvergleich des Bestandes an Panzer (ohne Schützenpanzer und Spähwagen) Deutschland : Russland

ZeitpunktDeutschland (alle)Deutschland (Ostfront)Russland (incl. Ferner Osten)
6/415.6393.67128.800
3/425.0871.5036.690
5/425.8473.9818.190
11/427.7983.1336.940
3/435.6252.3749.200
8/437.7032.5558.200
6/449.1484.74013.600
9/4410.5634.18613.400
10/4411.0054.91713.900
11/4412.2365.20216.000
12/4413.1754.78517.000
1/4513.3624.88116.200

Zahlenvergleich des Verlustverhältnisses an Panzerfahrzeugen:

Zeitraum Verlustverhältnis Deutschland : Russland
6/41-2/42 1:5,0
3/42-5/42 1:6,6
6/42-10/42 1:7,9
11/42-3/43 1:1,3
4/43-8/43 1:5,7
9/43-11/43 1:2,5
12/43-6/44 1:1,4
7/44 1:4,0
8/44 1:2,0
9/44 1:1,0
10/44-12/44 1:1,3
1/45-5/45 1:3,5

Teil II: Monatliche Produktion und Verluste an Panzern an der Ostfront und hätte Russland den Krieg alleine gewinnen können ?

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    Organisation der Formationen und Verbände der deutschen Wehrmacht nach Beginn des Russland-Feldzuges bis 1945. Hier zu Wehrmachts-Verbände Organisation 1939-41. Organisation der Verbände der Wehrmacht von 1942 bis 1945 Als die deutschen Streitkräfte im Juni 1941 mit dem Unternehmen Barbarossa den Angriff auf die Sowjetunion begannen, war die Organisation der Einheiten und Formationen mit Ausnahme bei den Panzer-Divisionen immer noch weitestgehend die gleiche, wie sie es beim Westfeldzug 1940 gewesen war. Die sich zunehmend verschärfenden Anforderungen des Russland-Feldzugs erzwangen jedoch Veränderungen in der Organisation der Wehrmachts-Verbände, welche die militärischen Gegebenheiten der Kämpfe an der Ostfront widerspiegelten. Höhere Verbände Die größte Organisationsform der Wehrmacht war die Heeresruppe, deren Umfang erheblich nach den Erfordernissen variierte. So bestand zum Beispiel von Rundstedts Heeresgruppe Süd bei Beginn der Invasion der Sowjetunion aus drei deutschen Armeen, einer Panzergruppe und zwei verbündeten rumänischen Armeen. Die Armee dagegen war ein schon mehr einheitlicher organisierter Kampfverband. Sie bestand gewöhnlich aus drei Armee-Korps mit einer beträchtlichen Anzahl von Unterstützungstruppen. Eine Armee in einem wichtigen Abschnitt konnte jedoch auch erheblich verstärkt werden und erreichte die Größe von bis zu einer Viertelmillion Mann. Die 17. Armee bestand zum Beispiel im September 1943 aus drei Armee-Korps mit zusammen 11 Infanterie-Divisionen. Das Korps war eine flexible Formation, welches aus verschiedenen Arten von Divisionen bestehen konnte. Als Ideal wurden drei Divisionen angestrebt, was unter den Kampfbedingungen aber selten eingehalten werden konnte. Die größte Organisationsform der Panzertruppen war die Panzer-Gruppe, welche bald zur Panzer-Armee wurde. Von Kleists 1. Panzer-Armee bestand zum Beispiel aus drei Panzer-Korps, welche zusammen über fünf Panzer-Divisionen, zwei motorisierte Infanterie-Divisionen und zwei Divisionen der Waffen-SS verfügten. Infanterie-Verbände Die Infanterie-Division war immer noch der hauptsächlichste Kampfverband. Im Juni 1941 waren 175 Infanterie-Divisionen beim deutschen Heer vorhanden. Bis Januar 1943 hatte sich diese Anzahl auf 226 erhöht und am Ende des Krieges gab es 240. Wenn auch die Gesamtzahl der Infanteristen und Infanterie-Divisionen zunahm, hatten die Frontverbände von 1945 jedoch etwa nur noch die halbe Mannschaftsstärke einer Division von 1941. Ab 1943 begann der Mangel an verfügbaren Ersatz für die Wehrmacht offensichtlich zu werden und so wurde die Sollstärke der Division verringert und eine neue Organisation eingeführt. Bekannt als Infanterie-Division 1944 hatte diese neue Formation eine Stärke von 12.772 Mann im Gegensatz zu den 17.734 Soldaten einer Division aus dem Jahr 1939, wenn auch ihre Feuerkraft tatsächlich größer geworden war. Diese Division bestand aus drei Infanterie-Regimentern (jeweils etwa 2.000 Mann in jedem), einem Artillerie-Regiment (2.000 Mann) und den üblichen Divisionsdiensten. In den meisten dieser Infanterie-Divisionen 1944 wurde die alte dreigliedrige Organisationsform mit drei Bataillonen je Regiment aufgegeben und stattdessen nur jeweils zwei Bataillone gebildet, wozu allerdings noch unterstützende Infanteriegeschütze und Panzerabwehrkanonen kamen. Das neue Infanterie-Bataillon hatte eine Stärke von etwas mehr als 700 Mann und war gewöhnlich in drei Schützen-Kompanien zu je 140 Mann, einer Kompanie mit schweren Waffen mit 200 Mann und einer Versorgungseinheit gegliedert. Die Unterstützungswaffen des Infanterie-Regiments beinhalteten 24 schwere Maschinengewehre, 107 leichte Maschinengewehre, 334 Maschinenpistolen, vier 12-cm-Granatwerfer, sechs 8,1-cm-Granatwerfer, zwei 15-cm-Infanteriegeschütze, sechs 7,5-cm-Infanteriegeschütze, drei 7,5-cm-Panzerabwehrkanonen Pak 40 und 36 leichte Panzerabwehrwaffen (Panzerfaust, Panzerschreck). Während der ersten Monate des Krieges mit der Sowjetunion bestanden die Motorisierten Infanterie-Divisionen, welche 1942 zu Panzergrenadier-Divisionen wurden, aus zwei Infanterie-Regimentern zu je drei Bataillonen, einem Artillerie-Regiment und jeweils einem Bataillon aus Aufklärungs-, Nachrichten-, Pionier-, Flugabwehr und Panzerabwehr-Truppen sowie den üblichen, unterstützenden Divisionsdiensten. Die Gesamtstärke der motorisierten Infanterie-Division war auf 16.400 Mann mit 2.800 Kraftfahrzeugen festgelegt. 1942 wurde dann ein Panzer-Bataillon der Panzergrenadier-Division angegliedert, wenn es auch im späteren Verlauf des Krieges üblich wurde, dass es zu einem Bataillon aus PAK-Selbstfahrlafetten, Sturmgeschützen oder Jagdpanzern wurde. Bis 1944 wurden noch verschiedene, geringe Veränderungen an der Organisation der Divisionsstruktur von 1941 vorgenommen, sodass die offizielle Sollstärke auf 14.738 Mann reduziert war, aber die Feuerkraft leicht erhöht wurde. Ab Ende 1942 war das deutsche Heer mit einem zunehmenden Problem von Mangel an Ersatz für die blutigen Verluste konfrontiert. Verschiedene Lösungen wurden eingeführt, um dieses Problem zu lösen oder zumindest zu verringern. Eine davon war die Aufstellung von Luftwaffen-Feld-Divisionen, aus dem relativ großen Überfluss des Personalbestandes der Luftwaffe. Die jedoch verzweifeltste Organisationsform waren die Volksgrenadier-Divisionen als Ersatz oder Ergänzung zu den Infanterie-Divisionen ab Ende 1944. Viele dieser Divisionen wurden aus den Überbleibseln gewöhnlicher, zerschlagener Infanterie-Division gebildet und ihre Qualität variierte erheblich, abhängig von dem Anteil der erfahrenen Soldaten innerhalb der Division und der Zuteilung ausreichender Ausrüstung und Bewaffnung. Zusammengenommen wurden etwa 50 dieser Volksgrenadier-Division bis zum endgültigen deutschen Zusammenbruch aufgestellt oder wiederhergestellt. Die Volksgrenadier-Division bestand aus drei Regimentern zu je zwei Bataillonen und einem Artillerie-Regiment mit 24 x 10,5-cm-Feldhaubitzen, zwölf 15-cm-Haubitzen und 18 x 7,5-cm-Feldkanonen. Dazu kamen je ein Panzerabwehr-, Pionier- und Nachrichten-Bataillon. Mit nur elementaren Divisionsdiensten war sie um die 10.000 Mann stark. Wenn es auch keine eigentliche Divisions-Organisation war, sah die Periode von 1942 bis 1945 die Einführung der Kampfgruppe, welche spontane Zusammenfassungen verfügbarer, unterschiedlicher Einheiten oder Teilen davon waren und die gewöhnlich in Situationen höchster Gefahr gebildet wurden. Die Größe einer Kampfgruppe konnte dabei von lediglich ein- bis zweihundert Mann bis zu einem einer Division ähnlichen Umfang aus acht bis zehntausend Mann mit Unterstützungseinheiten betragen. Der Zeitraum ihrer Existenz war gewöhnlich nur kurz, wobei sie sich entweder in andauernden, schweren Kämpfen aufgerieben hatte oder wieder ihren ursprünglichen Einheiten zugeteilt wurde, wenn die Krise behoben war. Ein Beispiel für solch eine Formation ist die Kampfgruppe Fretter-Pico, wobei diese Verbände gewöhnlich durch den Namen ihres Befehlshabers bezeichnet wurden. 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  • Modell 105mm leFH 18 Feldhaubitze

    Deutsche Feldartillerie im 2. Weltkrieg: 105 mm leichte Feldhaubitze 18, 7,5-cm leichte Feldkanone 18, 10,5-cm-Kanone 18. Geschichte, Entwicklung, Einsatz, Spezifikationen, Statistiken und Bilder. 105 mm leichte Feldhaubitze 18, 7,5-cm leichte Feldkanone 18, 10,5-cm-Kanone 18 Typ: deutsche Feldartillerie. Leichte Feldhaubitze 105 mm leFH 18 Die deutsche Armee hatte das Kaliber 105 mm für ihre standardmäßigen Feldhaubitzen schon weit vor dem Ersten Weltkrieg gewählt und blieb auch dabei. Im 1. Weltkrieg war das 10,5-cm leFH 16 die Standard-Feldhaubitze, welche die gleiche Lafette wie das vorherige Standard-Feldgeschütz 7,7-cm FK 16 verwendete. Nach 1918 verblieb eine Anzahl dieser Haubitzen bei der neuen Reichswehr und wurden dazu verwendet, die Batterie-Kommandeure und Unteroffiziere des 2. Weltkrieg auszubilden. Die Einsatzanalyse der deutschen militärischen Planer während der 20er Jahre ergab, dass in zukünftigen Konflikten eine 105-mm-Granate wesentlich effektiver wäre als das 75-mm-Äquivalent, und sich ohne großen Mehraufwand auf das Gewicht des Geschützes auswirken würde. So entschieden sie sich für eine neue 105-mm-Haubitze und die Entwurfsarbeiten begannen 1928/29. Die Firma Rheinmetall wurde zum Projektleiter und das Ergebnis ihrer Bemühungen war 1935 bereit für den Truppengebrauch. Die neue Kanone war die 105mm leFH 18, eine konventionelle und ordentliche Haubitze mit einem brauchbaren Projektil-Gewicht und angemessener Schussweite. Wenn es einen Fehler mit der leFH 8 gab, dann war es die Tatsache, dass sie so ordentlich gebaut war, da sie auch ziemlich schwer wurde. Allerdings wurde der Transport durch Kraftfahrzeuge vorausgesetzt, wodurch genügend Zugkraft zur Verfügung stehen würde – zumindest in der Theorie. Die leFH 18 wurde zu einem begehrten Exportgut und eine Reihe wurden an Spanien, Ungarn, Portugal und einige südamerikanische Staaten verkauft. Ebenfalls kamen große Stückzahlen von den Produktionsbändern, um die expandierende Wehrmacht auszustatten. Wie immer verlangten die Artilleristen bald nach einer größeren Schussweite – und als Folge davon wurde eine Granate mit erhöhter Treibladung für die leFH 18 eingeführt. Dies zwang zum Einbau einer Mündungsbremse, wodurch die damit ausgerüsteten Geschütze als 105mm leFH 18(M) – M für Mündungsbremse – bezeichnet wurden. Die Einführung der Mündungsbremse verhinderte jedoch die Verwendung einer speziellen, unterkalibrigen 88-mm-Granate, bis ein neuer und überarbeiteter Entwurf etwas später eingeführt wurde. So gingen die leFH 18 Modelle in den Krieg und erwiesen sich als effizient genug bis zur Winterschlacht im Osten 1941/1942. Während des einsetzenden Tauwetter gingen große Zahlen der 105mm-Haubitzen verloren, da ihr Gewicht zu groß für die verfügbaren Zugfahrzeuge war, um diese aus und durch den tiefen Schlamm zu ziehen. Dort zeigten die übergewichtigen Haubitzen ihre Nachteile mit aller Macht und eine eilige Suche nach einer alternativen Lafette begann. Das Ergebnis war eine unbefriedigende Improvisation aus der Lafette der Panzerabwehrkanone 7,5cm-Pak 40, auf welche ganz einfach eine neue Halterung für die leFH 18(M) montiert wurde, sowie aus dem großen Schutzschild. Das Resultat war nur geringfügig leichter als das Original, aber mit der improvisierten Anordnung gab es ständig Probleme, welche niemals vollständig behoben werden konnten. Also wurde vorgesehen, das gesamt Heer mit einer neuen, als 105mm leFH 18/40, bezeichneten Feldhaubitze auszurüsten. Dies gelang jedoch nicht mehr und selbst 1945 war noch die alte FH 16 aus dem Ersten Weltkrieg bei den Frontverbänden zu finden. Die 105mm leFH 18 wurde aber ab 1943 sehr erfolgreich als Selbstfahrlafette Wespe bei den Panzer-Divisionen eingesetzt. Benutzer: Deutschland, Spanien, Ungarn, Portugal, südamerikanische Staaten. siehe auch 10,5cm leFH 18 auf SdKfz 124 Wespe 7,5-cm leichte Feldkanone 16 und 18 Ein weiteres Geschütz, welches die Feldartillerie der Wehrmacht verwendete, stammte ursprünglich noch aus dem 1. Weltkrieg. Praktisch schon bei der Einführung neuer Feldgeschütze am Ende des 19. Jahrhunderts für das kaiserliche Heer wurde das Kaliber 77 mm für die Standard-Feldgeschütze bestimmt. Im Jahre 1896 wurde die Feldkanone C/96 in diesem Kaliber eingeführt und im Jahre 1916 zur 7,7-cm-FK 16 (Feldkanone) verbessert. Nach 1918 gab es eine drastische Veränderung bei der deutschen Bewaffnung und eine der Änderungen war die Einführung des Kalibers 75 mm als Standard. Das Kaliber 75 mm war und ist immer noch das Kaliber für die Munition der Standard-Feldgeschütze weltweit und somit passte sich die Reichswehr damit der üblichen Praxis an. Auch hatte der Versailler Vertrag der Reichswehr einen Bestand der alten FK 16 belassen und um diese Kanonen zu modernisieren, wurden sie mit 75-mm-Rohren neu ausgerüstet. Diese Kanonen wurden als 7,5-cm FK 16nA bezeichnet, wobei der Anhang ‘nA’ für ‘neuer Art’ steht. Diese modernisierten Kanonen wurden 1934 ursprünglich den berittenen Artillerie-Batterien der Kavallerie-Einheiten zugeteilt. Zwar setzte die Wehrmacht bis Kriegsende Kavallerie-Einheiten ein, aber die FK 16nA wurde dort zwischenzeitlich aussortiert, da sie zu sehr Relikt einer vergangenen Zeit und zu schwer und zu wenig mobil war, um dort verwendet zu werden. Stattdessen wurden viele zum Training oder bei Reserve-Verbände verwendet. Trotzdem waren bei Kriegsende immer noch große Mengen im Einsatz, von denen es eine FK 16nA bis in die Geschichtsbücher schaffte. Im Juni 1944 hielt in der Normandie eine einzige dieser alten Kanonen eine alliierte Panzereinheit für einige Zeit auf. Bevor diese einzelne deutsche Kanone zerstört werden konnte, hatte sie mindestens 10 alliierte Panzer ausgeschaltet. Zu dem Zeitpunkt, als die neuen Rohre für die alten FK 16-Feldkanonen eingebaut werden sollten, wurde schon ein Auftrag vergeben, eine neue Kanone für die Kavallerie zu bauen. Während der Jahre 1930 bis 1931 bauten die Firmen Krupp und Rheinmetall beide Pilot-Modelle, wobei der Krupp-Entwurf letztlich ausgewählt wurde. Trotzdem dauerte es noch bis 1938, bevor die ersten Exemplare in Dienst gestellt werden konnten. Dieser neue Entwurf wurde zur 7,5-cm leFK 18 (leichte Feldkanone) und hatte moderne Eigenschaften, wie eine Spreizlafette, damit die Kanone auf der Lafette besser geschwenkt werden kann, was die Bekämpfung von beweglichen Zielen wie Panzern erleichtert. Dazu gab es eine große Palette unterschiedlicher Munition, einschließlich Hohlladungsgranate zur Panzerbekämpfung. Diese Eigenschaften hätten die leFK 18 zu einem großen Erfolg werden lassen können, wenn nicht dafür die Feuerreichweite geringer war, als die derjenigen Kanone, welche sie ersetzen sollte. Vor allem aber machte die komplizierte Lafette die leFK 18 teuer und schwierig herzustellen. Folglich wurden nicht viele gebaut und der Schwerpunkt für das Kaliber der Feldartillerie verlagerte sich auf 10,5 cm. Trotzdem blieb die leFK 18 weiter in Produktion und wurde auch an verschiedene mehr …

  • Illustrious

    Britische Flugzeugträger Illustrious, Formidable, Victorious, Indomitable. Geschichte, Entwicklung, Spezifikationen, Statistiken, Bilder und 3d-Modell. Illustrious-Klasse (4 Schiffe: Illustrious, Formidable, Victorious, Indomitable). Typ: Flugzeugträger. Geschichte Illustrious-Klasse Das Programm von 1936 sah den Bau von zwei neuen Flugzeugträger für die englische Royal Navy vor. Die 23.000-Tonnen-Grenze des Zweiten Vertrages von London war noch in Kraft und anfangs sah es so aus, als ob der grundsätzliche Entwurf der Ark Royal verwendet werden könnte, um die dann jeweils noch vorhandenen 1.000 Tonnen Spielraum für den Einbau einiger zusätzlicher Verbesserungen aufzubrauchen. Das Gespenst eines neuen Krieges in Europa zog aber immer deutlicher auf und damit die Erkenntnis, dass die Royal Navy gezwungen sein würde, unter ständiger Bedrohungen von landgestützten Flugzeugen zu operieren – vor allem im Mittelmeer, wo Italiens Absichten seit Anfang der 1930er Jahre immer unberechenbarer wurden – und in der Nordsee. Ein neuer Ansatz, angeführt vom einflussreichen Konteradmiral Henderson, zugleich der Dritte See-Lord, wurde angenommen, um dieser Bedrohung zu begegnen. Die neuen Flugzeugträger sollten eine bisher beispiellose passive Verteidigung erhalten in Form von umfangreicher Panzerung und zahlreichen Flugabwehrgeschützen – mehr als bei der Ark Royal. Das hauptsächliche Ziel war es, die Hauptbewaffnung der Träger zu schützen, nämlich deren Angriffsflugzeuge. So wurde der Flugzeughangar als gepanzertes ‘Gehäuse’ konstruiert, welcher 250-kg-Bomben und 15-cm-Granaten widerstehen konnte. Wie bei der Ark Royal wurden Gürtel, Schotte und Deck für die Maschinen und Magazine gepanzert. Das Problem war es jedoch, alle diese Dinge in die vertraglich festgelegten Tonnage-Obergrenzen zu bekommen. Irgend etwas musste geopfert werden – und dies wurde der zweistöckige Flugzeughangar des vorherigen Entwurfes. Dies würde nicht nur wegen sich selbst Gewicht sparen, sondern auch Gegengewichte, welche nötig waren um den Rumpf zu stabilisieren, welcher wegen der Abmessungen vorhandener Trockendocks begrenzt sein musste. Letztendlich hatte der Hangar eine Panzerung von 114 mm an den Seiten, 76 mm oben (zugleich auch ein Teil des Flugdecks) und 114 mm an den vorderen und hinteren Schotten. Ein 76-mm-Panzerdeck diente als Hangarboden, welches sich bis zum 114 mm starken Hauptgürtel hinzog, der durch gepanzerte Schotten abgeschlossen wurde. Zusätzliche Panzerung schützte die Steuereinrichtungen (76 mm), das Flugdeck vor (38 mm) und hinter dem Hangarbereich (25 mm). Die Größe des Flugzeughangars war 139,6 x 18,9 m mit einer Höhe von 4,88 m welcher Raum für 30 Torpedobomber und 6 Jagdbomber gab – eine Kapazität, welche nur bei der Hälfte der ursprünglich für die Ark Royal vorgesehenen Flugzeugausstattung lag. Die Schwachpunkte in dem ansonsten vollständig geschützten Gehäuse waren die 13,7 x 6,7 m großen Aufzüge, welche nicht gepanzert werden konnten, da das Gewicht sonst zu groß gewesen wäre. Stattdessen wurden verschiebbare Panzerwände an jedem Ende des Hangars unter den Aufzuglöchern angebracht. Das Konzept des gepanzerten Hangars zeigte seinen Wert im Fernen Osten, wo Kamikaze-Flieger Schäden auf diesem, jedoch nicht innerhalb, verursachten. Durch diese Schäden wurden die Flugzeugoperationen der englischen Träger nicht wesentlich beeinflusst – ganz im Gegensatz zu den Erfahrungen mit den amerikanischen Flugzeugträgern. Eine Drei-Wellen-Anordnung der Antriebsmaschinen wurde ebenso wie in der Ark Royal verwendet. Um das Gewicht der Kommando-Insel auszugleichen, wurde der Rumpf gegenüber erweitert. Die fest eingebaute Artillerie-Batterie bestand aus acht angetriebenen 11,4-cm-Geschütztürmen, welche auf gleicher Höhe wie das Flugdeck lagen und somit bis zu einem gewissen Grad darüber hinwegschießen konnten. Sie wurden durch ein Mk IV Feuerleitgerät kontrolliert. Ein hydraulisches Katapult für Gewichte bis zu 6.342 kg war auf dem Flugdeck vor und nach Backbord montiert und sechs Drähte bildeten das Auffangsystem für landende Flugzeuge. Der Brennstoffvorrat betrug 4932 Tonnen Heizöl. Illustrious und Victorious waren die beiden Träger, welche unter dem Programm von 1936 vorgesehen waren, das zweite Paar (Formidable, Indomitable) unter dem 1937-Bauprogramm. Der Entwurf der Indomitable wurde jedoch abgeändert, bevor sie fertig war. Zwischenzeitlich waren Zweifel an der geringeren Anzahl der Flugzeuge aufgekommen und so wurde entschieden, wieder zum zweistöckigen Hangar zurückzukehren. Der untere Stock begann hinter der Mitte des Oberen und war 51,2 m lang. Die Höhe von 4,88 m wurde beim unteren Stock beibehalten, doch der obere Hangar wurde auf eine Höhe von 4,27 m reduziert. Der Preis für diese erhöhte Platzkapazität war eine Reduzierung der Panzerung der Hangarseiten auf nur 38 mm. Doch selbst damit stieg die Einsatzverdrängung der Indomitable auf 25.075 t Typverdrängung bzw 30.206 t Einsatzverdrängung. Dafür konnten nun 48 Flugzeuge aufgenommen werden. Sie erhielt noch acht zusätzliche 20-mm-Flak-Kanonen vor ihrer Fertigstellung und die Besatzung betrug 1.592 Mann. Umbauten: Es gab viele verschiedene Umbauten und Änderungen während des Krieges. Die wichtigsten äußerlichen Veränderungen war eine Überarbeitung des Flugdecks vorne und hinten, welche es auf 225,55 m (227,08 m bei Indomitable) verlängerte. Die Flugabwehr-Bewaffnung wurde schrittweise aufgestockt, erst durch das Hinzufügen von 20-mm-Flak und anschließend von 40-mm-Geschützen in Vierlings-, Zwillings- und Einzelstellungen. 1945 hatte zum Beispiel die Illustrious mehr als fünfzig der erstgenannten und drei Bofors-Flak, während die Victorious 45 x 20-mm und 21 x 40-mm-Flak-Geschütze hatte. Die Einführung eines Deck-Park-Systems für Flugzeuge (Ausleger wurde vom Flugdeck unter die Hinterräder der Flugzeuge gelegt) erlaubte es, die Flugzeuggruppe auf 54 Maschinen zu vergrößern. Radar wurde nach und nach verbessert, angefangen mit dem Typ 79 Frühwarnradar, über Typ 281 (Luftwarn-Radar) und 285 (11,4-cm-Artillerie-Feuerleitradar) bis zum Typ 277 (Höhenradar) und 960 (Luftwarn-Radar). Halterungsdrähte wurden verstärkt und zusätzliche eingebaut, um neuere und stärkere Flugzeuge aufnehmen zu können. Aus dem gleichen Grund wurden bei einigen der Schiffe auch die Aufzüge vergrößert. Bis 1945 war die Besatzung auf etwa 2.000 Mann gestiegen und die Flugzeuggruppe bestand aus 36 F4U Corsair und 16 Avenger-Torpedobombern. Einsätze: Illustrious Das Klassenschiff Illustrious trat im August 1940 der Flotte bei. Ihre Flugzeuge flogen Angriffe gegen Schiffe, wobei zwei italienische Zerstörer versenkt wurden, schützten Konvois im Mittelmeer und griffen feindliche Stellungen in Nordafrika an. Ihr bekanntester Einsatz fand am 10./11. November statt, als ihre Flugzeuge bei einem Nachtangriff auf Tarent das italienische Schlachtschiff Conte di Cavour versenkten und Littorio und Caio Duilio beschädigten. Im Juni 1941 wurde sie von acht 500-kg- und 100-kg-Bomben landgestützter deutscher Flugzeuge getroffen und außer Gefecht gesetzt. Dabei durchschlug eine Bombe sogar den gepanzerten Hangar, explodierte aber, bevor sie durch das Hangardeck in das vitale Schiffsinnere eindringen konnte. Nach provisorischen Reparaturen in Alexandria mehr …

14 Kommentare zu „Zahlenvergleich deutscher und russischer Panzer“

  1. @VK

    Man findet inWIkipedia ebenfalls eine extrem niveaulose Diskussion auf der Seite des “Deutsch-Sowjetischen” Krieges, wo propagandamäßig angezweifelt wird, dass alles irgendwie wahr ist und Russland einen heroischen Verteidigungskrieeg geführt hat. In Wirklichkeit sind alle Truppenbewegungen, darunter eine Armee, die zahlenmässig 8Mal so viele Panzer hat an der Deutschen Grenze aufgefahren worden. 150:4 Divisionen. Ein totaler Angriffskrieg, wie ihn die Welt nie gesehen hat.
    Dennoch behaupten viele Russlandfreunde, denen die DDR nicht gut getan hat, dass der Kreig von deutscher Seite ausging, obwohl Stalin schon 1937 den Rüstungsbefehl gab und 1938 in Rumänien und Finnland einmarschierte, um Deutschland von den Ölreerven zu Isolieren und damit das russische Reich von Ost nach West auszudehnen.

    Glauben sie nicht, dass Deutsche Soldaten, welche eine strenge preußische Erziehung genossen haben, die aus einer Gesellschaft kamen in der Ehrlichkeit und Fortschritt und Fleiß voll vorhanden sind, eine Gesellschaft, die in der wissenschaft führend ist, und Eigenschaften haben, die Deutschland im Wettrennen der Nationen zu dem machten, was es wurde, z.B. auch Ordnung und Genauigkeit… Ehrlichkeit … dass diese Soldaten gleichzusetzen sind mit den Menschen, die in Russland 1920 verwahrlost aufwuchsen, nachdem Stalin 40Mio Russen verhungern ließ, dass MEnschen, wo es kein Recht, keine Ordnung, kein Überleben, Tod und Krankheit und einen Bauernstaat gab, gleichzusetzen sei mit dem Deutschland, das Weltoffen war und mit Frankreich und England internationale Austausche der gebildeten Schicht hatte, en masse, … glauben sie nicht annähernd, dass, nur weil beides Menschen sind, die gleichen Seelen von Menschen sind.
    Es ist ein himmelweiter unterschied.
    Dies ist Geschichte, so waren die Verhältnisse. Ein “die anderen aber auch”, kenne ich sonst nur aus dem Kindergarten.

    Es ist klar, dass es seelsiche Wracks gab und Menschen, die nach dem 1. Weltkrieg seelisch so schlimm waren, dass sie Verbrechen begingen und mordeten, aber dies ist generell nicht der Deutsche, noch der Deutsche Soldat. Welches Interesse habe ich als 21Jähriger Bub, bei einer ollen, medizinisch unterversorgten und verhungernden und kränklichen Frau reinzuhalten? Ich bitte sie.

    Gehen sie nicht nach Wikipedia, sodnern erkennen sie aus dem, was unsere Gesellschaft ist, was war. Und Zeitzeugen hätten sie mal befragen sollen. Sie schaden sich und der Gesellschaft und dem Frieden, wenn sie die Wahrheit leugnen.

  2. Zu Rudolf: Gerade Vergewaltigungen führen nicht zur “anerkannten Geburt”.
    Die 750000 Geburten (noch nie davon gehört, Quelle?), mit denen Sie wahrscheinlich Geburten sowjetischer Frauen mit Kindern deutscher Väter meinen, werden also ganz überwiegend nicht aus Vergewaltigungen hervorgegangen sein.
    Vergewaltigung von Russinnen und anderen Sowjetbürgerinnen führte sogar zur Todesstrafe (Protokolle der Wehrmachtsgerichte).
    Auch die “Arisierung” des Gebietes ziehe ich in Zweifel, denn manche der sowj. Mütter werden nach Deutschland gekommen sein und haben deutsche Soldaten geheiratet.
    Zu berücksichtigen wäre bei dieser Zahl auch der Anteil an volksdeutschen Müttern.

  3. Ich wusste nicht viel über den 2. WK nur was wir in der Schule eingetrichtert bekamen. Mein Grossvater Mütterlicher Seite hat den Krieg in der Wehrmacht mitgemacht. Nach einer Verwundung im Frankreich-Feldzug kam Er 1941 zur Heeresgruppe Mitte und Er hat mir viel erzählt über “Barbarossa” und ich musste, nach langem Studium der Verhältnisse, eingestehen dass ich in der Schule nur Mist gelernt habe.
    “Vae victis”( wehe dem Besiegten) gilt auch hier. Mein Opa war nie in der Partei Hitler’s und Er war todtraurig und entsetzt als Er mitte 1941 alle Gerüchte über die “Endlösung” und die Massenerschiessungen hinter der Front bestätigt sah. Ab diesem Moment hat Er beim Militärischen Widerstand mitgearbeitet und wurde nach dem Stauffenberg-Attentat 1944 in Gestapo-Haft gesetzt. Er wurde erst freigelassen als die Allierten kamen. Trotz allem war der Krieg von Seiner Seite aus gesehen nicht vermeidbar nach dem Gewaltfrieden von 1918 und dem Verlust von soviel Deutschem Bodens und Menschen musste eine Lösung gefunden werden. Den Dank für den 2.WK ge-
    hört den Franzosen und den Engländern. Beide Seiten haben die Deutschen bis aus Blut gedemütigt und als einzig Schuldige hingestellt.
    Schuld am 1.WK hatten alle Beteiligten aber die Schuld am “Frieden” hatten die Alliierten.
    Frankreich und England konnten in beiden Kriegen die Deutschen nur “besiegen” mit Hilfe von den USA und Russland. Die USA gaben das Material und das Essen für die Russen und Stalin gab die Menschen…das erklärt die ungeheuren Menschenverluste der Roten Armee im 2.WK.
    Noch eine Frage : Heute präsentieren sich die Engländer,Franzosen,Amerikaner und dir rote Armee als Befreier. Fragt mal bei den Ostblockstaaten nach wie befreit sie sich fühlten nachdem die Rote Armee plündernd und vergewaltigend durch diese Länder marschiert ist und sie dann die nächsten 44 Jahre ausgeplündert hat!!?? Wenn man nicht mit den Wölfen heult ist man sofort ein NAZI. Nur zur Info, ich bin kein Nazi und ich verurteile das ganze Unter-und-Herrenmenschengerede und ich will dies auch nicht unterstützen aber die Deutschen waren nicht die einzigen die Verbrechen begangen haben und ein Verbrechen rechtfertigt nicht das andere..so gesehen haben alle mit gezinkten Karten gespielt. Es gibt aber keinen einzigen Wehrmachtsbefehl der den Soldaten erlaubt hätte zu plündern und zu vergewaltigen..ganz im Gegenteil. Nach der Schlacht um Berlin hat Stalin dem Befehlshaber Schukow die Weisung erteilt die Barbarenhorde drei Tage gewähren zu lassen. Es gab in Berlin und in allen Dörfern und Städten auf dem Weg nach Berlin kaum Mädchen oder Frauen zwischen 9und 99 Jahren
    die nicht von Stalins Horden vergewaltigt wurden. Bei den Amis und den andern wars nur unwesentlich besser. Kein Russischer und kein Alliierter Soldat wurde verurteilt wegen seiner Verbrechen ..weil es die gar nicht geben durfte
    und wie immer in der Geschichte schreiben die Sieger diese wie es ihnen beliebt und jeder der was anderes sagt ist ein NAZI

    1. Es gab 750000 Geburten in Russland die Bestätigt waren von Deutscher Seite, waren teilweise sogar nicht ungewollt zur arerisierung des Gebiets. Nicht jede Vergewaltigung führt zur Geburt und wenn man also die Hochrechnung auf Deutscher Seite auf die russische Seite überträgt, kommt eine nicht mindere Zahl raus, wenn auch natürlich auf längere Zeit übertragen. Die meisten wurden halt in Bordells verschleppt, den Rest kann man nicht wissen, da die Leute tot waren. Es gab in dem Sinne auch keinen Fronturlaub auf russischer Seite. Hätte die Wehrmacht gewonnen, gäbe es Russen nur noch als Arbeitssklaven oder im Bordell für den Rest gab es Generalplan Ost. Die anderen Völker im Osten hätten nach dem Sieg der Deutschen ein ähnliches Schicksal erwartet, waren erstmal verschont geblieben. In der Geschichte haben auch nicht nur Sieger geschrieben.

      Thukydides (Historiker aus Athen) hat über den Krieg gegen Sparta geschrieben, den Athen verlor, und damit das Geschichtsbild erheblich bestimmt.

      Vorallem da die Amerikaner im zweiten Weltkrieg versuchten die Sowjetunion soviel wie möglich negativ darzustellen. Katyn Verbrechen wurde auch selbst von den Russen bestätigt bzw. aufgeklärt als die mit öffnung ihrer Archiven geholfen haben.

      Hier, ich stimme dir auch mit dem meisten zu. Du bist kein Nazi und man sollte darüber normal diskturien können. Aber saubere Wehrmacht ist schon bishen zu weit gestreckt? Stalins Horden? Wenn die deutschen fast einem Vernichtungskrieg entkommen wären, der auch zugegeben Stalin durch auslöschung fast der gesamenten Armeeführung verantwortet muss, und dann nach Moskau gehen dürften, und siehst wie deine Kameraden links und rechts sterben und du weißt dein Leben kann jederzeit auch enden, ich glaube die meisten von uns kämen dort verrückt und mit einem solchen Hass an. Deswegen kann ich auch im Grunde die Wehrmachtssoldaten nicht verurteilen, waren auch Junge Kerle die in dort reingeworfen wurden, und ich glaube nicht das einer von uns hier das anders oder besser gemacht hätte. Gut, du hast das bestimmt auch nicht so böse gemeint, und ja, weil dann auch andere Länder euch noch immer dafür eins ausgeben, zumindest in Russland habe ich es anders erlebt, verstehe ich wieso du dann halt bishen verteidigst und hast da ja auch oft Recht.

      “aber die Deutschen waren nicht die einzigen die Verbrechen begangen haben und ein Verbrechen rechtfertigt nicht das andere..so gesehen haben alle mit gezinkten Karten gespielt.” Bleiben wir halt bei diesem Punkt, und wenn man dann nicht versucht eine Seite weißzuwaschen, dann kann man auch vernünftig Diskutieren. Bin auch sicher bei Sachen falsch informiert, dass wird jedem so gehen, weil man nicht weit genug informiert ist oder es gezielt ignoriert, wäre halt nur toll wenn man das nüchterner betrachten könnte. Najut, hoffe du siehst das nicht als als Angriff mein Internet Kollege.

      1. Ich finde der Verfasser sollte sich mal mit der Geschichte 1933-1945 auseinander setzen. Diesen Herren an zuführen. Nun ja.

    2. ohje……das hört sich nach Vergeltung an. Nein, wir können froh sein das wir den Krieg verloren haben. Ich hätte unter diesem Regime nicht leben wollen. Die Deutschen waren im Osten nicht besser als die Russen zum Ende des Krieges. Diese Propaganda ist gefährlich mein Freund.

    3. Paul Littau

      Leider Autor einbisschen schwach in seinen Gedanken. Ungeschickte, bzw naiv vermischt er alle wichtige Themen des Krieges bzw vergangenen Jahrhundert. So kann man machen, aber das ist die Milchmädchen Rechnung… Nach der verbrandte Erde einfach nur vergewaltigt werden – ein Glücksfall. Sagen Sie doch lieber Dankeschön dem russischen Soldat, das wäre viel ehrlicher.

    4. Hermann J.

      Dieser Bericht bestätigt die Erlebnisse meines Vaters (hochdekorierter Soldat der Luftwaffe). Im Krieg gab und gibt es auch heute immedr wieder Auswüchse und Verbrehcen, der Unterschied liegt nur in der Zugehörigkeit zu Sieger oder Verlierer.

  4. interessant wäre es zu wissen, wie viele Panzer geborgen und repariert werden konnten und ab welchen zustand das noch möglich war. Liddel Hart gibt für die Afrikaarmee unter Rommel über 70 % Beutefahrzeuge an. Und nur durch Rommels siege das bergen der Panzer und ander Fahrzeuge möglich war. Quasi das schlachtfeld plündern. Und so sich mit sehr geringen Nachschub 2 jahre gehalten.

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