Luftwaffe im letzten Kriegsjahr

Kriegsgliederung der Luftwaffe vom 10. Januar 1945: Einsatzstärken und Ausstattung mit Flugzeugen der deutschen Luftflotten in der letzten Kriegsphase.

Bf 109 G-14
Diese G-14 von der III.Gruppe des JG3 mit übermalten nationalen Kennzeichen ist in der letzten Kriegsphase fotografiert

Luftkrieg über Europa 1945

Der Luftkrieg über Europa im Jahr 1945 war eine entscheidende Phase des Zweiten Weltkriegs, die von intensiven Luftkämpfen und strategischen Bombenangriffen geprägt war. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Alliierten eine deutliche Luftüberlegenheit gegenüber den Achsenmächten, insbesondere gegenüber Deutschland, erlangt.

Alliierte Luftüberlegenheit
– Strategische Bombenangriffe: Die Alliierten, insbesondere die United States Army Air Forces (USAAF) und die Royal Air Force (RAF), führten umfangreiche Bombenangriffe auf deutsche Städte, Industriezentren und Verkehrsnetze durch. Zu den bemerkenswerten Operationen gehörte die Bombardierung Dresdens im Februar 1945, die zu weitreichenden Zerstörungen und erheblichen Opfern unter der Zivilbevölkerung führte.

– Taktische Unterstützung: Die alliierten Luftstreitkräfte leisteten entscheidende Unterstützung für die Bodenoperationen, einschließlich des Vorstoßes nach Deutschland und der Überquerung des Rheins. Luftnahunterstützung, Jagdbombereinsätze und Jageinsätze zur Sicherung der Bodentruppen und strategisch wichtigen Plätzen, wie z.B. die Rheinbrücke von Remagen, waren für die Unterbrechung der deutschen Nachschublinien und Truppenbewegungen von entscheidender Bedeutung.

Deutsche Luftverteidigung

– Niedergang der Luftwaffe: Im Jahr 1945 war die deutsche Luftwaffe durch anhaltende Verluste an Flugzeugen und erfahrenen Piloten stark geschwächt. Trotzdem führte sie weiterhin Verteidigungsoperationen mit Jagdflugzeugen wie der Messerschmitt Bf 109 und der Focke-Wulf Fw 190 durch.

Düsenjäger: Die Deutschen führten fortschrittliche Düsenflugzeuge wie die Messerschmitt Me 262 ein, das erste einsatzfähige Düsenjagdflugzeug der Welt. Diese Düsenjäger waren zwar in Geschwindigkeit und Feuerkraft überlegen, aber sie waren zu wenige und wurden zu spät eingeführt, um den Kriegsverlauf zu verändern.

Die wichtigsten Operationen und Schlachten
– Operation Clarion Im Februar 1945 starteten die Alliierten die Operation Clarion, eine massive Bombenkampagne, die auf die deutsche Verkehrsinfrastruktur abzielte, um die ohnehin schon angespannte deutsche Logistik weiter lahmzulegen.

– Operation Varsity: Im März 1945 starteten die alliierten Luftlandetruppen mit Unterstützung umfangreicher Luftunterstützung die Operation Varsity, die größte Luftlandeoperation des Krieges, um sich auf dem östlichen Rheinufer festzusetzen.

– Letzte Bombenangriffe: Gegen Ende des Krieges bombardierten die Alliierten weiterhin die verbliebenen deutschen Industrieziele und Städte. Ziel war es, den Zusammenbruch des deutschen Widerstands zu beschleunigen und die Möglichkeit eines länger andauernden Guerillakriegs zu verhindern.

Technologische und taktische Entwicklungen
– Verbesserte Flugzeuge: Die Alliierten setzten fortschrittliche Flugzeuge wie die P-51 Mustang ein, die die Bomber über große Entfernungen begleiteten und so die Verluste der Bomber erheblich reduzierten.

– Radar und Navigation: Fortschritte in der Radartechnik und bei den Navigationshilfen verbesserten die Wirksamkeit und Genauigkeit der Bombenangriffe, selbst bei schlechten Wetterbedingungen.

Zusammenfassung
Der Luftkrieg über Europa im Jahr 1945 war geprägt von der überwältigenden Luftüberlegenheit der Alliierten und der unerbittlichen Bombenkampagne gegen Deutschland. Diese Anstrengungen spielten eine entscheidende Rolle für den letztendlichen Sieg der Alliierten in Europa und beschleunigten das Ende des Zweiten Weltkriegs auf dem europäischen Kriegsschauplatz.

Die deutsche Luftwaffe im letzten Kriegsjahr

Ar 234 B-2 der 9. Staffel der III. Gruppe des Kampfgeschwader 76
Ar 234 B-2 der 9. Staffel der III. Gruppe des Kampfgeschwader 76 im Winter 1944/45.

Nachfolgend wird die Stärke der Einsatzkräfte zu Beginn des Jahres 1945 wiedergegeben, als sich die Luftwaffe auf die letzten Kämpfe des Krieges bereitstellte.
Die schrecklichen Verluste der letzten 2 1/4 Jahre hatten ihre Spuren hinterlassen und die Streitmacht war ein Schatten dessen, was sie die Luftwaffe im September 1942 gewesen war.

Die Schlagkraft von zwei einst mächtigen Luftflotten war fast auf Nichts reduziert worden. Der sowjetische Vormarsch im Sommer 1944 hatte die Luftflotte 1 in Kurland abgeschnitten, deren 247 Einsatzflugzeuge aus Treibstoffmangel die meiste Zeit auf dem Boden bleiben mussten.

Die Luftflotte 2 in Norditalien befand sich in einem noch kritischerem Zustand. Von ihren 68 Flugzeugen waren 23 veraltete Ju 87 Stuka und die restlichen Maschinen Aufklärungsflugzeuge verschiedener Typen. Diese Luftflotte besaß keinen einzigen Jagdverband.

Selbst bei den Luftflotten mit einem großen Bestand an Flugzeugen führte der lähmende Treibstoffmangel zu einem starken Rückgang der Einsätze und mehrere der Bomber-Geschwader wurden aufgelöst. Obwohl die Einsatzverbände mit drei Typen von Düsenflugzeugen – der Me 163 Komet, der Me 262 Schwalbe und der Ar 234 Blitz Kampfeinsätze flogen, standen weniger als hundert dieser modernen Maschinen für den Einsatz zur Verfügung. So waren die Bf 109, Bf 110, Ju 87, Ju 88 und He 111, welche alle noch auf Vorkriegsentwürfen basierten und inzwischen völlig veraltet waren, weitaus zahlreicher und noch bei vielen Frontverbänden im Einsatz.

Kriegsgliederung Luftwaffe vom 10. Januar 1945

Luftflotte 1

in Kurland (Litauen)

Geschwader
Gruppe
hauptsächlicher Flugzeugtyp
insgesamt
Einsatzbereit
Nahaufklärungsgruppe 5
Bf 109
29
22
JG 51
Stab
Bf 109
20
16
JG 54
Stab
Fw 190
1
1
I.
Fw 190
35
32
II.
Fw 190
41
40
SG 3
III.
Fw 190
39
35
Nachtschlachtgruppe 3
Go 145
34
26
TG 1
I.
Ju 52
45
42

Luftflotte 2

in Nord-Italien

Geschwader
Gruppe
hauptsächlicher Flugzeugtyp
insgesamt
Einsatzbereit
Nahaufklärungsgruppe 11
Bf 109
31
29
Aufklärungsgruppe 122
4
3
12
10
Nachtschlachtgruppe 3
Ju 87
23
14

Luftflotte 3

in Westdeutschland und Holland

Geschwader
Gruppe
hauptsächlicher Flugzeugtyp
insgesamt
Einsatzbereit
Nahaufklärungs-Gruppe 1
Bf 109
15
8
Nahaufklärungsgruppe 13
Bf 109
51
39
Kommando Braunegg (Aufklärer)
Me 262
5
2
Kommando Sperling (Aufklärer)
Ar 234
4
4
Kommando Hecht (Aufklärer)
Ar 234
1
1
JG 1
Stab
Fw 190
5
4
I.
Fw 190
27
22
II.
Fw 190
40
30
III.
Fw 190
40
35
JG 2
Stab
Fw 190
4
3
I.
Fw 190
28
23
II.
Fw 190
3
2
III.
Fw 190
19
6
JG 3
I.
Bf 109
31
22
III.
Bf 109
32
26
IV. Sturm
Fw 190
35
24
JG 4
Stab
Fw 190
2
1
I.
Bf 109
41
33
II. Sturm
Fw 190
25
18
III.
Bf 109
13
10
IV.
Bf 109
26
17
JG 11
Stab
Fw 190
7
6
I.
Fw 190
23
20
II.
Bf 109
37
31
III.
Fw 190
42
26
JG 26
Stab
Fw 190
3
3
I.
Fw 190
60
36
II.
Fw 190
64
42
III.
Fw 190
56
28
JG 27
Stab
Fw 190
2
2
I.
Bf 109
33
24
II.
Bf 109
25
20
III.
Bf 109
28
23
IV.
Bf 109
24
22
JG 53
Stab
Bf 109
4
1
II.
Bf 109
46
29
III.
Bf 109
39
25
IV.
Bf 109
46
34
JG 54
III.
Fw 190
47
31
IV.
Fw 190
50
39
JG 77
Stab
Bf 109
2
1
I.
Bf 109
43
24
II.
Bf 109
32
20
III.
Bf 109
10
7
SG 4
Stab
Fw 190
49
17
I.
Fw 190
29
24
II.
Fw 190
40
36
III.
Fw 190
34
24
Nachtschlachtgruppe 1
Ju 87
44
37
Nachtschlachtgruppe 2
Ju 87
39
26
Nachtschlachtgruppe 20
Fw 190
28
21
LG 1
Stab
Ju 88
1
1
I.
Ju 88
29
25
II.
Ju 88
334
26
KG 51
Stab
Me 262
1
0
I.
Me 262
51
37
KG 53
Stab
1
1
I.
He 111 (V-1)
37
25
II.
He 111 (V-1)
33
29
III.
He 111 (V-1)
30
24
KG 66
I.
Ju 88
29
17
KG 76
III.
Ar 234 Blitz
12
11
TG 3
II.
Ju 52
50
48
TG 4
III.
Ju 52
51
46
Transport-Gruppe 30
He 111
10
5

Luftflotte 4

in Ungarn und Jugoslawien

Geschwader
Gruppe
hauptsächlicher Flugzeugtyp
insgesamt
Einsatzbereit
Nahaufklärungsgruppe 12
Bf 109
23
16
Nahaufklärungsgruppe 14
Bf 109
46
25
Nahaufklärungs-Staffel Kroatien
Bf 109
24
16
Fernaufklärungsgruppe 2
Ju 88
25
17
Aufklärungsgruppe 33
Ju 88
13
10
Aufklärungsgruppe 121
8
5
Fernaufklärungs-Gruppe Nacht
7
6
JG 51
II.
Bf 109
36
26
JG 52
II.
Bf 109
34
30
JG 53
I.
Bf 109
19
18
JG 76
Stab
Bf 109
4
4
SG 2
Stab
Fw 190
10
7
I.
Fw 190
32
23
II.
Fw 190
34
29
III.
Ju 87
35
29
10. (Panzerjagd)-Staffel
Ju 87 G
10
9
SG 9
IV. (Panzerjagd)-Gruppe
59
45
SG 10
Stab
Fw 190
3
1
I.
Fw 190
22
17
II.
Fw 190
23
19
III.
Fw 190
21
20
Nachtschlacht-Gruppe 5
Go 145
47
39
Nachtschlacht-Gruppe 7
Hs 126
54
37
Nachtschlacht-Gruppe 10
Ju 87
30
25
KG 4
Stab
He 111
1
1
I.
He 111
25
22
II.
He 111
23
12
III.
He 111
24
11
TG 2
II.
Ju 52
11
11
III.
Ju 52
28
16
TG 3
III.
Ju 52
31
22

Luftflotte 5

in Norwegen und Finnland

Geschwader
Gruppe
hauptsächlicher Flugzeugtyp
insgesamt
Einsatzbereit
Aufklärungs-Gruppe 32
Fw 190
9
6
Aufklärungs-Gruppe 120
Ju 88
19
17
Aufklärungs-Gruppe 124
Ju 88
19
17
JG 5
Stab
Bf 109
4
4
III.
Bf 109
55
43
IV.
Bf 109
45
35
ZG 26
IV.
Me 410
41
35
Nachjäger-Staffel Norwegen
10
9
Nachschlacht-Gruppe 8
Ju 87
33
30
KG 26
Stab
Ju 88
11
4
I.
Ju 88
30
22
II.
Ju 88
37
32
III.
Ju 88
37
25
Seeaufklärungs-Gruppe 130
BV 122
2
1
BV 138
21
19
Transport-Gruppe 20
Ju 52
50
47
Seetransport-Staffel 2
Ju 52 (Wasserflugzeuge)
7
5

Luftflotte 6

in Ostpreußen und Polen

Geschwader
Gruppe
hauptsächlicher Flugzeugtyp
insgesamt
Einsatzbereit
Nahaufklärungs-Gruppe 2
Bf 109
35
30
Nahaufklärungs-Gruppe 3
Bf 109
57
46
Nahaufklärungs-Gruppe 4
Bf 109
23
21
Nahaufklärungs-Gruppe 8
Bf 109
24
16
Nahaufklärungs-Gruppe 15
Bf 109
20
13
Fernaufklärungs-Gruppe 1
Ju 188
25
17
Fernaufklärungs-Gruppe 3
Ju 188
22
15
Aufklärungs-Gruppe 22
Ju 188
13
10
Aufklärungs-Gruppe Nacht
Ju 88
36
23
Aufklärungs-Gruppe 122
Ju 88
28
23
JG 51
I.
Bf 109
36
26
III.
Bf 109
38
28
IV.
Bf 109
34
24
JG 52
Stab
Bf 109
10
5
I.
Bf 109
34
30
III.
Bf 109
42
40
NJG 5
I.
Bf 109
43
35
NJG 100
I.
Bf 109
51
41
SG 1
Stab
Fw 190
5
5
II.
Fw 190
39
38
III.
Fw 190
38
36
SG 3
Stab
Fw 190
9
8
I.
Fw 190
47
43
II.
Fw 190
34
31
SG 77
Stab
Fw 190
6
6
I.
Fw 190
40
34
II.
Fw 190
38
31
III.
Fw 190
38
30
10. (Panzerjäger) Staffel
Ju 87 G
19
16
Nachschlacht-Gruppe 4
Ju 87
60
47
KG 55
IV.
He 111
14
10
TG 3
I.
Ju 52
36
27
Seeaufklärungs-Gruppe 126
Ar 196
21
11
BV 138
9
6

Luftflotte Reich

in Mittel-Deutschland

Geschwader
Gruppe
hauptsächlicher Flugzeugtyp
insgesamt
Einsatzbereit
Aufklärungs-Gruppe 122
Ju 188
9
7
JG 300
Stab
Fw 190
6
4
I.
Bf 109
57
37
II. (Sturm)
Fw 190
41
28
III.
Bf 109
44
38
IV.
Bf 109
53
39
JG 301
Stab
Fw 190
5
5
I.
Fw 190
38
26
II.
Fw 190
40
28
III.
Fw 190
26
20
JG 400
I.
Me 163
46
19
NJG 1
Stab
Bf 110
20
18
I.
He 219
64
45
II.
Bf 110
37
27
III.
Bf 110
37
31
IV.
Bf 110
33
24
NJG 2
Stab
Ju 88
8
7
I.
Ju 88
41
26
II.
Ju 88
28
20
III.
Ju 88
49
26
IV.
Ju 88
36
29
NJG 3
Stab
Ju 88
6
3
I.
Bf 110
48
40
II.
Ju 88
30
23
III.
Ju 88
37
22
IV.
Ju 88
37
19
NJG 4
Stab
Bf 110
5
5
I.
Ju 88
34
17
II.
Ju 88
23
18
III.
Ju 88
28
19
NJG 5
Stab
Ju 88
10
8
I.
Bf 110
43
29
III.
Bf 110
66
60
IV.
Bf 110
51
24
NJG 6
Stab
Bf 110
29
23
I.
Bf 110
26
12
II.
Ju 88
26
18
III.
Bf 110
23
19
IV.
Bf 110
37
29
Nachtjagd-Gruppe 10
Ju 88
17
14
NJG 11
I.
Bf 109
43
30
II.
Bf 109
31
ca. 18
Me 262
10
ca. 5
NJG 100
II.
Ju 88
25
18
KG 100
II.
44
32
Bordflieger-Gruppe 196
Ar 196
25
23
KG 200
verschiedene Einheiten, auch für Spezial- und Geheim-Einsätze
verschiedene Flugzeuge, einschl. Beute-Maschinen
369
267


Die deutsche Luftwaffe im Jahr 1945

Bf 109 K-4
Bilder der letzten Version der Messerschmitt Bf 109 sind selten. Hier eine von Schnee überzogene Bf 109 K-4 der Luftflotte Reich im Winter 1944/45.

Der letzten große Einsatz der deutschen Luftwaffe fand auch sogleich am 1. Januar 1945 statt. Als die alliierten Piloten und Bodenpersonal noch kräftig Neujahr in ihren Kantinen feierten, herrschte auf den deutschen Flugplätzen emsiges Treiben.

In den Morgenstunden des ersten Tages des neuen Jahres begann ‚Unternehmen Bodenplatte‘, mit dem die alliierten Luftstreitkräfte, welche seit dem Aufklaren des Winterwetters den deutschen Truppen in den Ardennen während ihrer Großoffensive im Westen so sehr zusetzen, zumindest vorübergehend ausgeschaltet werden sollten.
Die Anzahl der eingesetzten deutschen Flugzeuge ist nicht mehr genau feststellbar und die Zahlenangaben liegen zwischen 800 und 1.500 gestarteten Maschinen. Das Tagebuch des OKW meldet für diesen Tag allerdings 1.035 einsatzbereite Flugzeuge.

Praktisch alle fliegenden Verbände von Generalleutnant Schmids Luftwaffen-Kommando West wurden mithilfe von Pfadfinder-Flugzeugen gegen 13 britische und vier amerikanische Feldflugplätze in Nordfrankreich, Belgien und Südholland herangeführt.
Für die Alliierten kam der Luftschlag völlig überraschend, denn schon wie bei der Ardennen-Offensive waren ihrer Feindaufklärung die deutschen Vorbereitungen und Verlegung ganzer Geschwader zu vorgeschobenen Flugplätzen entgangen.

Der Bodennebel verzögerte die Starts vieler Maschinen, sodass diese verteilt zwischen 7:25 und 9:20 Uhr erfolgten. Der Anflug musste in einer Flughöhe von weniger als 200 Metern unter dem feindlichen Radar und unter absolutem Funkverbot erfolgen.
Adolf Hitler hatte wieder die höchste Geheimhaltungsstufe ausgegeben und so wurden noch nicht einmal die Flak-Kanoniere eingeweiht. Und gerade die besonders starke 16. Flak-Division unter Generalmajor Deutsch schützte genau in dieser Gegend die wichtigen Abschussstellungen für die V-1-Marschflugkörper und V-2-Raketen.

Unternehmen Bodenplatte: brennende Spitfire
Brennende Spitfire auf dem RAF-Stützpunkt St.Denis-Westrem in Belgien während eines Angriffs deutscher Jagdbomber beim Unternehmen ‚Bodenplatte‘.

Zuvor gelang es jedoch den deutschen Flugzeugen bei ihren Überfällen etwa 439 alliierte Flugzeuge innerhalb kürzester Zeit vor allem auf dem Boden zu vernichten. Zuerst verloren sie dabei selbst 93 Maschinen durch alliierte Jagdflugzeuge und Luftabwehrkanonen.
Auf dem Rückflug schoss die nicht gewarnte eigene Flak dann jedoch weitere 184 deutsche Flugzeuge ab, welche die im Tiefflug aus dem Westen zurückkehrenden Maschinen natürlich als feindliche Einflüge ansah. Dadurch stiegen die deutschen Verluste auf 277 Flugzeuge an und unter den Getöteten befanden sich 59 höchst erfahrene Fliegerführer.

FW 190D-9 vom JG54
Diese FW 190D-9 vom JG54 ist beim Unternehmen Bodenplatte im Januar 1945 wegen eines Motorschadens notgelandet.

Am gleichen und nächsten Tag griffen dann 570 schwere US-Bomber die Rheinbrücken von Remagen, Neuwied und Koblenz an. Die deutschen Verbindungslinien wurden dadurch gestört, was die schon durch den zunehmenden alliierten Widerstand erlahmende Ardennen-Offensive bald ganz zum Zusammenbruch brachte.
Auch in den ersten Tagen des neuen Jahres trat eine Änderung der britischen Einsatz-Taktik bei den bisherigen Angriffen auf Berlin ein. Ab der Nacht vom 3. auf den 4. Januar flogen nur noch Mosquito-Bomber in Gruppen von 35 bis 50 Maschinen, beladen mit schweren 1.800-kg-Bomben, Störangriffe auf die deutsche Hauptstadt. Diese kurzen Angriffe dauerten meist nur wenige Minuten, rissen die Bevölkerung aber jede Nacht aus dem Schlaf und wurden bis weit in den April 1945 fortgesetzt.

Am 12. Januar 1945 begann die letzte sowjetische Winteroffensive mit der Schlacht im großen Weichselbogen. Die Sowjets waren zahlenmäßig ein vielfaches überlegen und so standen auch in der Luft den 4.800 Flugzeugen der Roten Luftwaffe nur 300 deutsche Maschinen gegenüber.

Am 14. Januar 1945 um 4.30 Uhr schlug die letzte von 1.200 von He 111-Bombern gestarteten Fieseler Fi 103 ‚Fliegenden Bombe‘ in Großbritannien ein.

He 111 mit V-1
Von Herbst 1944 an waren die einzig wirksamen strategischen Bomber der Luftwaffe vom KG 53, deren Heinkel He 111 so ausgerüstet waren, daß sie Fi103 Marschflugkörper (V-1) weit vor dem Zielgebiet starten konnten.

Ab der Nacht vom 22. auf den 23. Januar 1945 griffen die schweren strategischen Bomber der RAF-Bomberkommandos die deutschen Eisenbahn-Knotenpunkte an; in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Bombern der 8. US-Luftflotte bei Tage. Die zunehmenden Transportschwierigkeiten durch das verwüstete Eisenbahnnetz verschlechterte die deutsche militärische Lage weiter. Dazu zerstörten alliierte Jagdbomber bei Angriffen auf das Straßennetz zahlreiche Fahrzeuge. Alleine am 22. und 23. Januar 1945 wurden dadurch beim deutschen Rückzug aus den Ardennen 6.000 Fahrzeuge vernichtet.

Gleichzeitig hielt Treibstoffmangel die deutsche Luftwaffe immer mehr von Einsätzen ab. Viele Geschwader erhielten nur noch gerade soviel Benzin, um eine einzige Staffel am Tag in die Luft zu bringen und manchmal fehlte selbst Treibstoff für die Evakuierung von den durch alliierte Bodentruppen bedrohten Feldflugplätzen.
Die Vergeltungswaffe V-1 wurde dagegen im Januar 1945 mit 100 Starts pro Tag aus der Eifel und Holland gegen den wichtigen alliierten Nachschubhafen Antwerpen und Lüttich fortgesetzt. Auch der Großraum London lag immer noch unter Beschuss durch die V-2-Rakete.

Erst im Februar 1945 wurde das erste mit Düsenjägern Me 262 Schwalbe ausgerüstete Jagdgeschwader 7 von Oberst Steinhoff einsatzbereit. Dazu kam noch der Jagdverband 44 unter Generalleutnant Galland, welcher von Göring wegen dessen Kritik als General der Jagdflieger abgelöst worden war.

Me 262 Düsenjäger
Me 262 Düsenjäger bei der Landung.

Der heftigste Luftangriff auf Berlin fand am 3. Februar 1945 statt, als 937 B-17 Fliegende Festungen und B-24 Liberator mit 613 Begleitjägern P-51 Mustang und P-47 Thunderbolt über dem dichtbewölkten Himmel der Reichshauptstadt erschienen. Innerhalb von 53 Minuten wurden 2.667 Tonnen Bomben abgeworfen, was den ersten amerikanischen Terrorangriff auf Wohngebiete darstellte. Es gab etwa 23.000 Tote unter der Bevölkerung, während 36 amerikanische Bomber und 9 Begleitjäger verloren gingen.

Der sowjetische Vorstoß auf die Oder zwang die deutsche Luftwaffe zur gleichen Zeit praktisch alle Geschwader und Flak-Einheiten an die Ostfront zu verlegen. Dadurch gab es sogar eine zeitweise deutsche Luftüberlegenheit über dem Oder-Raum.

In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 erfolgte der durch Churchill persönlich befohlene Terror-Angriff auf Dresden durch 773 Avro Lancaster der RAF. Vermutlich war der Angriff auch als Machtdemonstration gegenüber der an der näherkommenden Ostfront stehenden Sowjets gedacht.
Die Flak-Batterien der bisher durch den Krieg kaum in Mitleidenschaft gezogenen Stadt waren schon alle zur Panzerabwehr an die näherkommende Ostfront verlegt worden. Nur 27 deutsche Nachtjäger konnten in dieser Nacht zum Einsatz starten, aber keiner davon kam im Raum Dresden zum Einsatz.

Bombenopfer Dresden
Tagelang werden die Opfer vom Terrorangriff auf Dresden am 13./14. Februar 1945 auf Schienenrosten verbrannt.

Daher wurden 20 Quadratkilometer des Stadtgebietes von Dresden in dieser Nacht vernichtet und die Brände konnten bis zu 320 Kilometer weit gesehen werden. Während des gesamten Zweiten Weltkrieges konnte die deutsche Luftwaffe dagegen noch nicht einmal 2,4 Quadratkilometer des Großraumes London zerstören.
Der Befehlshaber des Wehrkreises meldete jedoch, dass die militärischen Schäden unerheblich waren.

Am Mittag des 14. Februar bombardierten 311 B-17 Fliegende Festungen das brennende Dresden an. Die Mustang-Begleitjäger griffen in Ermangelung anderer Ziele die Flüchtlingstrecks auf den verstopften Ausfallstraßen an. Am nächsten Tag griffen nochmals 210 amerikanische Bomber die Stadt an.
Die Flugplätze, Kasernen, Nachrichten- und Verkehrsverbindungen und riesigen Vorratslager für die Ostfront wurden nicht angegriffen. Dafür meldet das Statistische Bundesamt die Zahl der Toten in der mit Flüchtlingen aus Schlesien überfüllten Stadt mit 60.000, während andere Schätzungen bis 245.000 Tote reichen.

Am Donnerstag den 22. Februar 1945 starten die Alliierten die Operation ‚Clarion‘, bei der den ganzen Tag rollende Angriffe gegen deutsche Verkehrsziele geflogen wurden. An zwei Tagen wurden jeweils etwa 9.000 alliierte Flugzeuge eingesetzt und praktisch die gesamten Verkehrsverbindungen und Knotenpunkte in Deutschland ausgeschaltet.

Nach langer Zeit wurden im März die Störangriffe deutscher Fern-Nachtjäger über England wieder aufgenommen. In der Nacht vom 3. auf den 4. März 1945 verfolgten über 100 deutsche Nachtjäger einen britischen Bomberstrom, welcher einen Luftangriff in die Gegend von Dortmund geflogen hatte. Neunzehn schwere britische Bomber wurden in dieser Nacht bei der Landung abgeschossen und weitere siebzehn auf dem Boden vernichtet.

Kurz danach, am 6. März 1945 gelang es einer He 111 mit einer Hs 132 Gleitbombe eine der von der Roten Armee eroberten Brücken bei Görlitz an der Oder zu treffen. Zwei Tage später gelang es Mistel-Gespannen zwei weitere Oder-Brücken zu zerstören.

Zwischenzeitlich hatten aber auch die Amerikaner schon den Rhein im Westen überschritten, als am 7. März 1945 die 9. US-Panzer-Division überraschend die Ludendorff-Eisenbahnbrücke bei Remagen über den Rhein erobern konnte, was den Krieg in Europa um mehrere Wochen verkürzen sollte.
Deshalb begann am 13. März die deutsche Luftwaffe mit allen verfügbaren Verbänden die Brücke anzugreifen. 360 Jabos und Me 262 sowie die Ar 234 Blitz Düsenbomber der III. Gruppe des Kampfgeschwader 76 wurden alleine an diesem Tag auf dieses wichtige strategische Ziel eingesetzt.

M16 Multiple Gun Motor Carriage vor der Remagen-Brücke
Amerikanische M16 Multiple Gun Motor Carriage versuchen vergeblich die hier noch intakte Rheinbrücke bei Remagen zu schützen.

Es kommen später auch noch Mistel-Gespanne und selbst elf V-2 im ersten taktischen Raketeneinsatz hinzu.
Schließlich brach die schon arg beschädigte Brücke zusammen, aber erst, nachdem die Amerikaner schon einen starken Brückenkopf auf dem Ostufer des Rheins gebildet hatten. Und am 24. März gelang es den Briten unter Montgomery ebenfalls den Rhein bei Wesel zu überqueren.

Zwischenzeitlich erfolgte am 12. März 1945 der schwerste Luftangriff des Zweiten Weltkrieges in Europa. Das Ziel war das bereits zuvor schon verwüstete Dortmund, als 1.107 britische Lancaster- und Halifax-Bomber 4.851 t Bomben abwerfen.
Am 14. März zerstörte dann eine 10-Tonnen-Bombe des Typs ‚Grand Slam‘ (Erdbeben-Bombe) den wichtigen Eisenbahnviadukt von Bielefeld, der damit bis zum Ende des Krieges ausfiel.

Bielefeld-Viadukt zerstört
Das stabile Bielefeld-Viadukt nach dem Angriff durch Lancasters der 617.Staffel, welche eine Grand-Slam-Bombe (9979 kg) und mehrere Tallboys (5443 kg) am 14.März 1945 abwarfen. Die großen Krater sind von den Tallboys, während die Grand Slam ein kleineres Loch in den Boden bohrte um tief im Untergrund zu explodieren.

Am 18. März erlebte dann Berlin ebenfalls seinen schwersten Luftangriff des Zweiten Weltkrieges, als 1.221 schwere amerikanische Tag-Bomber über 4.000 Tonnen über der Innenstadt abwarfen. Es gab zwar weniger Opfer als beim Luftangriff am 3. Februar 1945, aber die Schäden in der Stadt waren erheblich umfangreicher. 48 amerikanische Bomber und 5 Begleitjäger konnten abgeschossen werden, davon wurden acht Bomber und alle 5 Mustang-Jäger von den 37 Me 262 Düsenjäger von JG 7 heruntergeholt.

Am 27. März 1945 schlugen die letzten beiden V-2-Raketen in England ein, wovon die erste 130 Menschen in einem Wohnblock in Stepney im Osten Londons tötet.
Insgesamt trafen 1.115 V-2-Raketen England; davon 517 London. Dabei gab es 2.724 Tote und 6.467 schwer Verletzte.

Bergung von V-2 Opfern
Bergung von Opfern bei dem letzten V-2-Einschlag im London.

Am 29. März erreichte auch die letzte von insgesamt 9.200 gegen England gestartete Flugbomben die Insel. Von diesen stürzten mehr als 1.000 nach dem Start ab und 3.957 wurden von der britischen Abwehr aus Jagdflugzeugen, Flak und Sperrballonen vernichtet. Trotzdem gab es in England 6.139 Tote und 17.239 schwer Verletzte.
Weitere 8.000 V-1 schlugen in der Umgebung von Antwerpen ein und weitere 4.000 auf andere Ziele in Belgien.
Am 5. April 1945 endete der Beschuss mit der V-2 endgültig, welcher in den letzten Tagen sich ausschließlich gegen Antwerpen, Brüssel und Lüttich gerichtet hatte.

Am 7. April 1945 kam es zum Einsatz des ‚Sonderkommandos Elbe‘. Diese ‚Rammjäger‘ unter dem Kommando von Oberst H. Herrmann mit kaum ausgebildeten jungen Piloten eröffneten das Feuer nur auf kürzester Distanz auf amerikanische Bomber, welche Dessau angriffen. Jeder Pilot sollte mindestens einen Bomber abschießen und falls nicht anders möglich, diesen auch rammen.
Es kam zur letzten großen Luftschlacht über Europa, bei der zwischen 120 und 183 deutsche Rammjäger und eskortierende Me 262 des JG 7 zum Einsatz kamen. Nur 15 Jäger des ‚Sonderkommando Elbe‘ kehrten zurück, 77 deutsche Piloten kamen ums Leben und 51 amerikanische Bomber wurden als vernichtet gemeldet.

Der letzte Einsatz der deutschen Luftwaffe über Großbritannien fand dann am 10. April 1945 statt, als ein Düsenaufklärungsflugzeug Ar 234B-1 von Stavanger in Norwegen über Schottland flog.
Am 17. April standen an der Oderfront bei der sowjetischen Offensive auf Berlin noch 1.433 deutsche Flugzeuge im Nordabschnitt und 791 der Luftflotte 6 weiter im Süden. Die Rote Luftwaffe verfügte her jedoch über rund 7.500 Flugzeuge.
Der letzte strategische Luftangriff gegen Berlin fand am 20. April 1945 durch 150 schwere amerikanische Bomber statt. Die kommende Nacht sah den letzten Einsatz von westalliierten Flugzeugen über Berlin, als um 2 Uhr morgens Mosquito-Störbomber der RAF nochmals über der Reichshauptstadt erschienen, welche an diesem Tag Frontstadt wurde.

In der Nacht vom 2. auf den 3. Mai 1945 flog die Royal Air Force mit 125 Mosquito-Schnellbombern den letzten Luftangriff auf Deutschland. Dabei wurden 174 Tonnen Bomben auf den Hafen von Kiel abgeworfen und es gab keine deutsche Luftverteidigung mehr.

Hauptmann Erich Hartmann (links) und Major Gerhard Barkhorn (rechts)
In der Geschichte des Luftkrieges gelang es nur zwei Piloten, mehr als 300 Luftsiege zu erzielen. Diese sind Hauptmann Erich Hartmann (links) und Major Gerhard Barkhorn (rechts), beide vom Jagdgeschwader 52.

Am 8. Mai 1945 um 8:30 Uhr startete Major Erich Hartmann noch einmal zu seinem letzten Jagdeinsatz von Brod in der Tschechoslowakei aus. Mit seiner Bf 109 Gustav schoss er aus einer Gruppe von acht Jak-9 über Brünn eine ab, was sein 352. Luftsieg war und vermutlich der letzte der gesamten deutschen Luftwaffe.
Der letzte Verlust der deutschen Luftwaffe war eine einzelne He 111 bei Prag, welche durch sowjetische Jäger an diesem Tag abgeschossen wurde.

Deutsche Jäger schossen im Zweiten Weltkrieg etwa 70.000 feindliche Flugzeuge ab, davon 45.000 über der Ostfront. 103 deutsche Jagdflieger erreichten dabei mehr als 100 Abschüsse.
Die deutschen Jäger- und Zerstörer-Geschwader verloren dabei etwa 55.000 Flugzeuge. Zwischen dem 1. September 1939 bis zum 28. Februar 1945 kamen 44.065 deutsche Besatzungsmitglieder ums Leben, 28.000 wurden verwundet und 27.610 gerieten in Kriegsgefangenschaft oder werden vermisst.

 


Quellenangaben und Literatur

Luftkrieg (Piekalkiewicz)
Das große Buch der Luftkämpfe (Ian Parsons)
Luftwaffe Handbook (Dr Alfred Price)

Weitere interessante Beiträge:
Königstiger von Peipers Kampfgruppe
1. SS-Panzer-Division Leibstandarte-SS Adolf Hitler (LSSAH bzw. LAH). 1. SS-Panzer-Division Leibstandarte-SS Adolf Hitler Die 1. SS-Panzer-Division Leibstandarte SS Adolf Hitler Read more
Fortgeschrittenen-Trainer vom Typ Arado 96
Piloten-Training der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg. Piloten-Training der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg Die Pilotenausbildung in der deutschen Luftwaffe Read more
Sturmgeschütze vom Typ StuG in der Endmontage.
Produzierte Panzerkampfwagen, Sturmgeschütze und Selbstfahrlafetten in Deutschland im Zweiten Weltkrieg. Während des Zweiten Weltkriegs war die deutsche Panzerproduktion von entscheidender Read more
Panzer-Grenadiere der 2. SS Division
Einsätze der 2. SS-Panzer-Division Das Reich (Teil II) in Russland 1943, an der Westfront 1944 und in Ungarn 1945. hier Read more
die Mannschaft einer dänischen Flugabwehr-Kanone
Dänische Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg. Stärke und Organisation der Armee, Luftwaffe und Marine bei der deutschen Besatzung von Dänemark. Dänemark Read more
Marsch einer deutschen Kolonne
Kriegsgliederung der deutschen Wehrmacht vom 26. Dezember 1943 Die südliche Ostfront im Winter 1943/44. Heeresgruppen, Armeen, Korps, Divisionen, Gesamtbestand und Read more

1 Kommentar zu „Luftwaffe im letzten Kriegsjahr“

  1. Gustav Rust Polit-Verlag
    Frobenstraße 79 (Altenpflegeheim)
    12249 Berlin-Lankwitz

    Ich suche, meinen im Januar 1945 bei Dilltal Krs. Welun, vermißten Onkel Karl Rust, geb. 03.08.1913 in Baruth/Mark betreffend. Seine Feldpostnummer auf zwei Briefen von Dez. 1944 und Januar 1945: 66854, Einheit Rieser. Es handelte sich um eine Flakeinheit, über die ich aber im Weltnetz nichts finde. Wenn man in meinen Seiten unter „Bücher von Gustav Rust“ scrollt, stößt man auf Schicksale deutscher Soldaten. Dort habe ich ihn mit zwei Fotos als letzten eingetragen…
    Freundliche Grüße,
    Gustav Rust

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Nach oben scrollen

Einen Moment bitte noch - das hier ist bestimmt auch interessant:

VG45
Die Bewaffnung des deutschen Volkssturms in der letzten Kriegsphase. Volkssturmgewehr VG-1, VG-2, Volkssturmkarabiner VG-45, MP 3008. Der deutsche Volkssturm sollte Read more

VIELEN DANK FÜR DIE AUFMERKSAMKEIT!